Indiana Tribüne, Volume 19, Number 57, Indianapolis, Marion County, 14 November 1895 — Page 2

Jndisna Sribiine. Erschein! Täglich und CoLÄügV.

Die:Zzliche.TriSSne- kost?: latq den TkSger U Ccnt3 per Osche. die :t2i.??ibü'i !T:-ti per 23?t. S2;Uc issantse 15 Q:nt8 de? ?;C!n:Z P5?ut. Per Post außerhalb de, ."j-au geschickt I GoranSbezahlung V pek i'jsir. 3fr-c? 18 Süd Alabaa r?ße. S:x3iun3polt-öno., 14 Skovember 'üö rtaMMMwaaaaaBaMMaHMMMMMMHHMM 2i5l!e5S virtkzsAftttche Lage. D:r 'öefante Natisaalökouon und Giatifii! C. Stacht ha! eine "bau ;r.5xcrte Arbeit auZgciührt; er Hai il unternommen, die witthschzfülchk Laze Italiens in Vergleich zu enbern Ländern in statistischen Ziffern d2?zu Iqn, die eine deutl:ch: Sprache reden. Geir.e Studien enthalten so viel Interessantes auch für andere Länder, daß vir die Hauptziffern daraus roie vergeben wollen. Den 'Grundgedanken seiner Veröffentlichung spricht Mancini zum Ansang aus, wo er sagt: Italien, das die Dichter und Schriftsteller alö eines der glücklichsten Länder Europas hinstellen, ist im Gegentheil darüber darf man sich keine Illusionen rnachen eines der unglücklichsten." Die nachfolgenden, Ziffern liefern ihm den Beweis für diesen Satz. Mancini begina! mit einer Vergleich tabelle des Reichthums derHaupt Zaaten Europas; darnach besaß: Mill. Francs. Per Kopf Fr. England 218,000 6225 Frankreich 214.950 , 5600 Deutschland 160,923 . , . 3500 Spanien 62,900 , ; 3700 Oesterreich 90,325 , ; 3250 Italien 73.825 2500 Nußland 108,575 1625 Da indeß diese allgemeinen Ziffern eine nicht hiirreichend klare Bedeutung habe?, so muß man ihre einzelnen Bestandtheile zerlegen. Zunächst beträgt der Haidelsreichthuul in den einzelnen Staaten: Cngtoiifr 162. Milliarden, Frankreich 80, Deutschland 60, Ruß land 30. Italien 24 Milliarden. Der KodenTeichthum: Frankreich 80, Eng land 42, Rußland 40, Deutschland 20, Italien 26 Milliarden. Rohertrag des Bodens: England 9, Frankreick 8, Deutschland und Rußland 4, .Italien 3 Milliarden. Auswärtiger Handel im Durchschnitt: England 15, Deutschland 10, Frankreich 9, Rußland 6, Oesterreich 4, Italien 2 Milstarben. Bebautes Land in Hektaren: Frankreich 24.679.940, Deutschland 23.870.310, England 22.555.025, Italien 14.160,650. Rohertrag per Hektar: England 400, Frankreich ZOO, Deutschland 100, Italien 70 Franken. Getreideproduction auf den Kopf: Frankreich 462, Deutschland 263, England 220, Jtalieir 170 Liter. Die nämliche Jnferioritat ergibt sich, wenn man bie Zahl der Stücke Vieh betrachtet, das einen wesentlichen Bestandtheil bes Bodenreichthums aus' macht. Es besitzen (in Millionen Stück): Pkrrde. Nindvlkh. S$af. Lchtvklne. Rußland 13 22 48 9 England 2 10 34 3 Deutschland 3 12 24 7 Frankreich 2 11 25 5 Oest.-Ung. 3 15 25 3 Spanien 2 3 22 4 Italien 1 3 8 iz Nachdem Mancin: die landwirthschaftliche Jnferioritat Italiens nachgewiesen, geht er zum Handel, zur In dustrie.und zum Steuerwesen über, die keine günstigeren Ziffern aufweisen. Er nimmt zunächst die von den Menschen benützte mechanische Kraft und findet für die einzelnen Länder folgende Zahl von Pferdekräften: England 9.200.000, Deutschland 6.200,000, Frankreich 4.400.000. Rußland 2.300.000, Italien 300.000. Die Tonnenzahl der Handelsmarine ergibt für Italien ebenfalls eine schwache Zahl, doch stehen in diesem Punkte alle Lände? weit zurück hinter England, das rund 22 Millionen Tonnen hat, während Frankreich und Deutschland r.'dz je 2 Millionen, Spanien und Italien nur je 1 Million aufweisen. Auch in der Kimeterzahl der Eisenbahnen steht Italien weit hinter den anderen Staaten zurück. Es hat ur 13,600 Kilometer, während Eng. land 33.500. Frankreich 32,200 und Deutschland 30.300 Kilometer fyil Rech großer ist der Abstand in Bezug auf die Ausgaben; für sein Eisenbahn, etz hat England 19 Milliarden. Frankreich 12, Deutschland 11 und Italien 3 Milliarden ausgegeben. Mit Recht bemerkt Mancim, daß die Kilorneterzahl und die Anlagekosten an sich nicht viel bedeuten; was einen richtigen Maßstab für das Gedeihen eines Lan. hil gibt, das ist vielmehr der kilomeirische Ertrag der Eisenbahnen aber genas da sieht es in Italien höchst kläglich aus, wie auS folgender Tafiele, in welcher die ersten Zahlenreihen die respectisen Erträge pro Kilometer darstellen, ersichtlich ist: Brutto Netto England 59.000 23.000 Deutschland 26.000 17.000 Frankre 35.000 17,000 Italien 19.000 5.000 Das Steuerwesen steht natürlich auch im Zusammenhang mit de? Wirth--schaftlichen Leistungsfähigkeit eines Landes. Nach Mancini betragen die Gesammtsteuern per Kopf: In Eng land 20, in Frankreich 25, in Deutsch'land 20, in Italien 90 Francs. DaZ Srundeigenthum ist besteuert: In England mit 5 Procent, in Deutsch Zand mit 7 Procent, in Frankreich mit 10 Procent, in Italien mit 30 Procent. Die Steuer auf Mobilien be. trägt in England 6, in Frankreich 8, in Deutschland 10, in Italien 20 Procent. Die Ausgaben für Krieg und Marine betragen per Kopf in Deutschland 25, in Frankreich 23, in England 20, in Enaland 20, in Italien 15 Francs. - Sal ist anscheinend .yenig

für starten, aver m vinbe:rasi;t seiner Armuth boch r)Q eine bo, Ziffer. Viel föUnmer stebt es aber mit oen

i anderen Ausgaben. Für öffentliche Äideiten werden per ops ausgegeben: In England 12, in Frankreich 10. in Deutschland 8, in Italien 5 Francs ; für den öffentlichen Unterricht: in Deutschland 5, in Frankreich 4 in ZNgland 3, in Italien 1 Fra-ncs; für ?en Ackerbau: in Frankreich Fr., in Deutschland 4 Fr., in England 2 Fr., in Italien 30 Centimes. Und doch, ügt Mancini bei, hat Italien das iroßte Vedürfnih wie nach Arbeit so luch nach Uniterickt, denn es hat noch '0 Proceni Analphab'!. w'id Deutschland kaum 5, Frankreich und Z.igland m:: 7 Prscent zählt. Moderne Cllaverci. in Stück europäischer Sklaverei ist durch die Polizei der Stadt Lübeck aufgedeckt worden und un!erli:gt es keinem Zweifel, daß der moderne Sklavenhalter, ein gewisser Julius Onczay, der als angeblicher Mlkdirektor mit einer aus jungen Mädchen bestehenden Capelle in Norddeutschland umherzog, nach der Strenge des Gesetzes bestraft werden wird. Die meisten dieser jungen Mädchen stammten aus Oesterreich, und durch eine derselben, die Tochter deS Musikers Apolloaius Fonda in Wien, ist bekannt- geworden, daß Onczay die von ihm angeworbenen Mädchen in barbarische? Weise U handle, mit einem Stock oder einer Hundspeitsche züchtige und sie zugleich gefangen halte, so daß 3 den Mädchen bisher nicht möglich war, ihre Eltern oder die Polizeibehörden der Städte, wo sich Onczay mit seiner Gesellschaft aufhielt, von ihrer traurigen Lag zu unterrichten. Erst durch einen Brief, den Earoline Fonda an ihre Eltern nach Wien schicken konnte und der in einem dortigen Blatte veröffentlicht wurde, ist die Aufmerksamkeit der 23: Horden auf das Treiben tos Onczay gelenkt worden, der sich mit seiner Mädchen!apelle gerate in Lübeck be fand. Die dortige Polizei 'schritt ein, und. da aleich die ersten Erhebungen eine Aestätiaung der gegen Onczay erhooenen Beschuldigungen - ergaben, wurde er sammt seiner Geliebten, der Musiklehrerin Preißig aus Lübeck.verhaftet. Nun stellte sich erst Heraus, wie roh und grausam Onczay dieMäd chen, die in seine Hände gerathen waren es befanden sich unter ihnen mehrere Wienerinnen behandelt hatte. DaS Ehepaar Fonda hat vor einigen Tagen von seiner Tochter Caroline aus Lübeck einen Brief erhalten, worin diese schauderregende Dinge über die Behanblung, die sie nebst ben übri gen Mädchen von Onczay zu erdulden hatte, berichtet. Er 'hatte sie mit eine? Hundspeitsche geprügelt wie die Hunde. Als Caroline Fonda eines Tages in Hamburg von ihren Eltern einen Brief erhielt, der in Onczay's Hände geriet? und aus dem hervorging, daß sie sich über ihn beklagt hätte, gab er ihr 30 Stunden lang nichts zu essen und prügelte sie mit einem bicken Rohrstock, worauf sie trotzdem von 4 Uhr Nach mittags bis 11 Uhr Abends in einer Production mitwirken mußte, bis sie kraftlos zusammenbrach. Andere Mädchen -hatte er an Stühle oder an Haken an der Wand festgebunden, um sie mit dem Stock oder der Hundspeitsche zu schlagen. Einige der Mädchen entkleibete er sogar vor diesen Mißhandlun g:n. Einem Mädchen, de? Tochter des Capellmeisters Dolezal in Olmlltz, gelang es, aus 'der Gefangenschaft bei Onczay zu entkommen und sich zu einer anderen Kapelle zu flüchten. Ein zw:i t:S Mädchen, eine gewisse Julie Fal tinek, erstattete in Hamburg bei der Polizei Anzeige gegen Onczay, weil er sie mit einem heiß gemachten Feue?haken geschlagen und ihr eine Wunde am Rücken beigebracht hatte. Die Ü6ri g:n Mädchen, die zumeist im Alter von 13 bis 17 Jahren stehen, wurden zur Hamburger Polizei berufen, aber eingefchüchtert durch Onczay'S Drohun gen. erklärten sie, daß sie gut behandelt würden, und die Untersuchung hatte keine Folgen. In Lübeck ist aber nunmehr Onczay'S Schuld' erwiesen worden. Polizei-Commissär Hinsch fand in Onczay's Wohnung die Hundspeit sche. mit de? er die Mädchen gezüchtix-t hatte, und mehrere Briefe, die Licht über sein Treiben verbreiteten. Bie Mädchen sagten nunmehr die Wahrheit aus, wie sie mißhandelt worden waren, nachdem sie sich von dem Zwange deZ Tyrannen befrei! wußten. Schwarzes Tittenbi!?. Die Frage, ob die Welt heutzutage ganz besonders schlecht sei. wird seit Kurzem hie? und auswärts gern erör tert, und äußerlicher Anlaß dazu bietet sich ja im Ueberfluß fort und fort. In der neuesten Nummer des MagaZins .Arena- antwortet ein bervorragender Mitarbeiter auf diese Frage mit einem entschiedenen .Ja" und stützt sich auf das von ihm sorgfältig ge. sammelte diesbezügliche Material aus unserem Lande während der letzten zehn Jahre. Sein Aufsatz bildet eine aanz interessante Lectüre, aber über seine Schlüsse läßt sich denn doch st?eiten. Er constatirt. daß in den verflösse nen zehn Jahren Bankräuber, Unterschlage? und Veruntreue? schon allein das Volk unse?es Landes um mehr als 100 Millionen Dollars beraubt hät ten, waö pro Jahr über 10 Millionen ausmache; und beständig seien diese und andere Classen von Unehrlichkeits Verbrechern im Zunehmen, seit drei Jahren sogar in rapidem! Im Jahre 1894 feien durch die erwähnten Methoden Ui uns im Ganzen etwa $25,000. 000 unterschlagen worden, und jedenfalls werde das Jahr 1893.-abermals eine bedenklich: Zunahme aufweisen. DaS ist nur e i n e Probe seiner dusteren Farbengebung, und er gelangt dazu, auszurufen: Das jetzige Zeitalte? ist eine Aera noch nie dagewefener Unehrlichkeit, eine? Pe?iode ganz außerordentliche? - Corruptiou un

üJ&'aumi'.'J

55a,::r!zrer :m privaten und öffentlichen Leben, überall wo Leute mit VcrtrJuensstcllungen bekleidet wurden." Das klinzt i ganz gruselig, und die ?.l?:uschheit hätte darnach mehr als jemals ein? mit Pcch und Schwefel gewürzte Liquidirung des ganzen erbärmlichen Weltgeschäfles verdient. Vit aber. w:lche noch an Fortschritt t:t Menschheit im Großen und Ganz?n gliub:n, müssen in stumm:? Verzweiflung ihr Haupt verhüllen. Es ist darnach nur zu verwundern, daß viele Andere, ebenfalls auf Grund reichen Zahlenmaterials, zu ganz ent. gegenge-setzten Schlüssen gela-ngt sind 11:13 55 ch gelangen. D:ch wenn wir auch nzrii :i dem vorliegenden schwarzen Bild st:hen bleiben, so sind doch verschiedene Umstände nicht zu übersehen, wenn ein: unparteiische Ve lcuchtung erzielt werd:n soll: Vor Allem besitzen wir überhaupt keine Statistik früherer Tage, mit welch:r diejenige unserer Zeit sich irgend wie vergleichen ließe! Und da:n kommt es nicht blos auf die Vertrauensbrüche an und für sich an, sondern auch auf das Verhältniß ihrer Anzahl zu.de? überhaupt gebotenen Gelegenheit; und daß letztere sich ungeheuer vermehrt hat und noch vermehrt, ist nicht zu bezweifeln. Dasselbe läßt sich für alle anderen, hiermit verwandten Verbrechen geltend machen. Niemand wird behaupten wollen, daß unser Zeitalter ein besonders tugendhtes sei; aber ehe man es so rundweg verdammt und moralisch hinrichtet, müßte doch die Beweisausnahme noch gewaltig ttu vollständigt werden! Ziegel und kment ans ;. Die Nutzbarmachung der Metall, namentlich aber Eisenhochofenschlacken hab den Hüttenleuten schon vl Kopfzerbrechen verursacht. In Würfelform gegossen und als Pflastersteine verwendet haben sie den Fehler großer Schwere, daher hoher Frachten und schneller Abnutzung. DieSchlacken wolle, die man durch Zerstäuben der feuerflüssigen Masse mittelst eines Dampfstrahles gewann, hat die in sie gesetzten Hoffnungen noch mehr betro gen. Ihre anfängliche Elasticität macht, vorzüglich bei Zutritt vonFeuchtigkeit, einer brüchigen, krystallinischen Structur Platz, so daß ihre Rolle als Wärnttschu. uttd Aerpackungsmittel ziemlich ausgespielt ist. Neue Aussich. ten haben sich eröffnet, inbem man bie Schlack: auf Ziegel und Eement verarbeitet. In Neuses-MaisonS (OstFrankreich) werden Schlackenziegel er zeugt, und zwar jährlich .ungefähr vier Millionen Stück. Es werden ein Theil Kalk und drei Theile granulirte Schlacke unter Wasserzusatz innig gemengt. Der erhaltene Mörtel, welcher cementartig erhärtet, wird mit einem Druck von 150 Kilogramm auf den Quadratcentimeter geformt. Die fer iigen Ziegel werden in Horden an der freien Luft getrocknet. Nach zwei bis drei Monaten erreichen sie eine Festig keit von 300 Kilogramm-Quadratcen-timeter; sie bilden ein ausgezeichnetes Baumaterial. Neuer ist die Eementfabrication. Die durch Eingießen in Wasser zerklelnerteSchlacke wird getrocknet und dann in Kugelmühlen fein gemahlen, fodann mit bestimmten Mengen von hydrauli schem Kalk gemischt und bis zu einem unfühlbaren Pulver zerkleinert; das Mahlproduct wird in Säcke verpackt. Dieser Cement erhärtet langsam; daS Erhärten bzgiint nach ein bis zwei Stunden und endigt innerhalb acht bis zehn Stunden. Der normale Mörtel auS dem besten Portlandcement soll nach siebentägigen Lagern in Wasser nur eine Zugfestigkeit von, höchstens 8 bis 10 Kilogramm haben, während dieser Schlackencement 15 bis 20 Kilogramm und nach einem Jahre 33 bis 40 Kilogramm erreicht. Die Druckfestigkeit wechselt zwischen 300 und 400 Kilogramm-Quadratcentimeter nach Verlaus eines JahreZ. Er ist von allen bisher bekannten Produkten basjeniae, welches ber auflösenden Ein Wirkung bes Me:rwassers am besten zu widerstehen scheint. Der Schlacken cement soll infolge seiner Qualität und feines Preises geeignet sein, die anderen Materialien zum Betoniren in weichem und salzigem Wasser und zu Mauerwerken an der Luft, die große Festigkeit verlangen, zu ersetzen. Die Anlage ist auf eine Jahresproduction von 16.000 Tonnen eingerichtet und will es mit jeder Con:urrenz aufnehmen. , M die Fabrication lebensfähig ist, muß bt: Zukunft lehren, sehr vertrauenerweckend klingen die Angaben über die Cementzewinnung nicht. ES hat den Anschein, als ob daS Schlackenmehl nur als-Füll, und natürlich Verschlechterungsmittel für den beigemeng. ten hybriulischeir Kalk (Cement) zu dienen habe. Sie britische Flotte im Golf von Mexico. Im Hinblick auf die zwischen. Enaland und Denezusla, schwebendnrGrenzstreUigkeiirn, welche möglicherweise kriegerisch: Verwicklungen; im Gefolge haben können, erscheint eS. wohl am Platze, auf daS bedeutende Geschwader hinzuweisen, welches England zur Zeit im karibischen, Meere bezw. in. der unmittelbaren Nähe desselben zur Verfü ?unz hat. Als Commandeur dieses Geschwaders fungrrt der Vice Admiral JameS Elvhmstone Erskine, Chef der nord-amerikanifcheni und westindi fchtt Station, In Barbados ist die Canada" statwnirt, ein Schiff von 2330 ToniRNi Deplacement, 2000 Pferdekraften und 10 Geschützen. Zwischen den Inseln des Golfs kreuzen .TouTmaltne", von 2120 -' Tannen. 1800 Pserdekräften. und 12 Geschützen. Mohawr vd .Taikn", von je 1770 Tonnen, 3500 .Pfttbek?äftn und 6 Geschützen. PartridgeV vo 755 Ton nen. 1200 Pferdekraftm und .6 Se-schützen.-I dm'.BermudaZi' befinden ft& teicirnntV vor? 2950 Tonnen.

9000 Pfc?d:!rasten un!d 6 Geschützen, sowie Blizzard", von 1140 Tonnen, 2000 Pserd:kräften un.d 8 Geschützen. Das Flaggschiff Crcscent". welches 7700 Tonnen Deplacement. 10.000 Pferdekräfte und 13 Geschütz: hat. wird tn den nächsten, Tazen nach Bermuda gehen und .Pelican". 1130 Tonnen. 1060 Pferdekräf:e und 8 Geschütze, wird der CreZccnt" alsbald folgen. Wahrsche:n!lich wird Kieses Geschwader noch durch die Cleopatra-. 2380 Tonnen. 2000 Pfer:krüfte und 12 Ge

stütze, verstärkt werden. Man lann aus dieser Machte.rtfaltung sehen. da& John Bull auch in seinem Streite mit Venezuela von seinem beliebten Ver fahr?n, einen schwächeren Gegn:r ein zuschüchrn, Gebrauch zu machen gedenkt. Venezuela hat gar kein Fahr zeug, welches auf den Namen eines modernen Kriegsschiffes Anspruch erheben konnte, , und seh Flotte besteht nur aus kleinen Schiffen, welche von ei ner geringen Anzahl von Küstenwäch tern bezw. Seesoldalen beseht firö. Unter den venezuelanischen Hasenstäd ten, welche die englische Flottee ventuell attackiren würde, sind in erster Reihe La Guayra, Porto Cabello, Maracaibo und Ciudad Bolrvar zu nennen. Der letztgenannte Hasen befindet stch der streitigen Grenzlinie am nächsten; da er aber am Orinoco belegen ist, so könnite der Ort durch Obstruktionen in diesem Strome vor einer Invasion einigermaßen geschützt werden. Höhere commercielle Bedeutung hat Porw Ca bello, welches auch einige Befestigungs' werke besitzt. Vor dieser Stadt liegt ferner eine Barre, welche die tief ge henden englischen ZIriegsschisfe nicht passiren können. Wahrscheinlich würde La Guayra das erste Anizriffsobject bilden, trotzdem dieser Platz Befesti. aungen hat; in La Guayra, dem SeeHafen der Hauptstadt Caracas, wird nämlich der größte Theil der Zölle er hoben, dort wäre also für die Englän der das Meiste zu holen. Mtlfcrd Have und FortPondBay. Einer Kabelmeldung zufolge beaö stchtigt der Norddeutsche Lloyd seine Flotte um zwei Prachtdampfer zu vermehren, welche selbst die Cunarder Campania" und .Lucania an Grö lt wie an Schnelligkeit übertreffen sol len. Auf diese Meldung ist die Ver. anlassung zu der von New Forker Ähederkreisen, gemachten Mittheilung zurückzuführen, daß die neuen OceanÄindhunde nicht zwischen Bremen und New York, sondern zwischen Fort Pond Bay an der östlichen Spitze von Long Island und Ättlford Haven in Wales courstren werden, um eine weltere Zeitersparnis im transatlantischen PostVerkehr zu erzielen. Ob der Nord, deutsche Lloyd sich mit diesem Plane trägt, mu& vorläufig dahingestellt bleiben; dag manche Umstände zu Gunsten eines solchen Projects spre chen, kann aber keinem Zweifel unter liegen. Diejenige Dampfergesellschaft, deren Schiffe die kürzeste Fahrzeit ha ben, erhalten die Beförderung der Post und mit dieser den LLwenantheil an der Passagicrbeförderung. Seit Noah seine Arche baute, ziehen die meisten Menschen das feste Land dem Ocean vor und totrvn alle anderen Verhält nisse gleich sind, so werden die Tour? sten stets diejenige Noute benutzen, auf welcher sie die kürzeste Zeit den vielen Fährlichkeiten einer Seereise ausgesetzt sind. Fort Pond Vay liegt nur 114 Meilen östlich von New Aork und die größten Oceandampfer können dort zu jeder Zeit einlaufen, ohne auf Ebbe und Fluth und andere Obstruktionen Rücksicht nehmen zu müssen, wie es bei der Fahrt von Sandy Hook bis New Fork nothwendig ist. Aehnlich liegen die Verhältnisse, so weit Mi! ford Haven in Wales in Betracht kommt. Sachverständige sind nun zu dem Schlüsse gelangt, daß bei Be Nutzung der Eisenbahn von Fort Pond Bay Post und Passagiere von London nach New Fork 16 Stunden ersparen werden. Wenn immer Vortheile ähnlicher Art sich darboten und ausgenutzt wur ben, wuroen unmittelbare und bau ernde Erfolge errungen und alsBeweis hierfür kann' bie Etablirung der Queenstower Noute gelten. Die für biese Route bestimmte Post geht von London am Samstag Abend um 3 Uhr. ab und überholt am Sonntaa in Queenötown den Dampfer, welcher schon am voraufgegangenen Samstag Nachmittag Liverpool verlassen hat. Seit einem Viertel-Jahrhundert hat diese Route jebe Concurrenz auögehal ten, ausgenommen im Wettbewerb mit ben größeren und schnelleren Schiffen, welche nach Southampton gehen. Als bie natürlichen Vortheile, welche der letztgenannte Hafen dem Verkehr mit New Aork bot, ausgenutzt wurden verlor Liverpool feinen Halt an demselben? die Jnman Linie wandle sich von Liverpool und als neue Amerium Linie dem Southamptoner Hafen zu. Aehnlich wie es Liverpool ergangen. Wird es Southampton ergehen Die großen deutschen Dampfer, welche dort anlegen und dann nach Deutschland weiter gehen, empfinden die Concurrenz Mit den Schiffen, .deren Endziel dieser Hafen ist, heute fehr schwer. Em Reisender, der auf einem deutschen Dampfer die Ueberfahrt nach England macht, muß in Southampton das Schiff verlassen, gleichviel wann dasselbe dort ankommt; die Passagiere der American Linie können aber biö zum nächsten Morgen an Bord bleiben, ehe sie mit der Eisenbahn Weiterreisen. In Anbetracht dieser Verhältnisse ist eS durchaus nicht unwahrscheinlich, daß der Norddeutsch: .loyd nach Vollen dung seiner neuen Schiffe seine Flotte theilt und die schnelleren Fahrzeuge zwischen Milford Haven und Fort Pond Vay laufen läßt. Nchr O?nnscha?ttn für die Marine An den nächsten Congreß wird.dai Marine-Departement abermals mit der Forberung um mehr Mannschaften herantreten und zwar wird eine Ver-

merung ver gegenwZrttgen Präsenzstarke um 2000 Mann verlangt wer'den. In der letzten Session forderte Secretär Herbert 2000 Mann, er erhielt aber nur die Hälfte und aus diesem 'Grunde würde der nächste Congreß kaum Anstand nehmen, die Restforderung zu bewilligen: allein das Depart:ment erachtet 1000 Mann für durch aus ungenügend, um alle Bedürfnisse decken zu können. Im Laufe dieses Mo?.ats Wird die Boston" sowie die Jndia.a" in Dienst gestellt und dadurch wird die Zahl der activen Mann schalten auf 9970 gebracht. Da nun das 'Gesetz die Maximalstärke auf 10.000 Mann fixirt. würden nur 30 Mann für die Schlachtschiff: Ore gon- und Massachusetts", die Monitors Monadnock" und Terror", so wie das Rammschöff Katahdin- ver bleiben. Zur Bemannung der beiden Schlachtschiffe sind, ohne die Officiere, 843 Mann erforderlich, die beiden Mo nitors erheischen 230 und das letzt genannte Schiff 91, so daß also sür diese fünf Fahrzeuge allein über 1000 Mann gebraucht werden. Dem Ein wand, daß die demnächst nothwenbig werbenden Reparaturen an mehreren Kriegsschiffen zur Deckung aller. Bedürfnisse Mannschaften genug diöpo nibel machen würbe, begegnet das MarimDevartement mit Dem hinweise

darauf, daß die Reparaturen mehrerer im Dock DesiNvllchen Fahrzeuge binnen Kurzem beendet sein würben und für Bemannung der letzteren Leute erfor derlich waren. Zu diesen Schissen gehören die Atlanta und Chicago", welche zusammen 641 Mann bedürfen; ferne? würden Miantonomoh- und Terror" Torpedoausrüstungen erhalten und deshalb stärkere Besatzungen erhalten müssen. Abgesehen von diesen Schiffen gehen die Iowa" und Brooklyn". welche 444 bezw. 501 Mann bedürfen, ihrer Wollendung ent gegen und im nächsten Sommer bereits werden die Kanonenboote .Rasbville". Wilmington" und Helena", mit je 139 Mann, in Dienst aestellt werden. Im Hinweis auf diefe Zahlen glaubt daS Martne-Departement. vay Dle Maxtmalftarke felne? Mannschaften um Zweitausend erböbt werden müsse: ob der Congreh den Forderungen des SecretärS Herbert ein williges Ohr sckenken wird, ist eine ??raae. die sieb fekt natürlich noch nicht beantworten ia&i. Zoitaitn auf dem Slahlrob. Bon den radfahrenden Soldaten im letzten deutschen Kaisermanöoec :ntwirtt ein Mitarbeite? der Sportzeitung Victoria" folgende lebmoige Schiloerung: Ich befand mich beim Nordcorpö. Bon Stettin war ich bei schlechtem Wind uno schlechter Straße nach Pasemalk aufgebrochen, um den allgemeinen Anmarsch, der Armee in ihrem Nucken zu beobachten. Allenthalben begegneten mir schon bie Radfahrer bes 2. Corps. Sie trugen Nützen und hohe 'Segeltuchgamaschen, damit sie beim Fahren nicht gehindert würden. Die tiewka mit ihrem offenen Umlegekragen gewährte freie und leichte Athmung. Aom Tornister ist nur der Sturmbeutel übrig geblie-ben.-in dem das Nothwendigste mitgeführt wird, am Koppel hängt der Brotbeutel und die Karten bezw. Ordon nanztasche. Das Seitengewehr ist entweder auf die Lenkstange oder auf den Rahmen aufgeschnallt. Als Schußwaffe wird der Revolver geführt. Das 2. Corps verwendet die Radfahrer nur bei den Stäben als Ordonnanzen; sie treiben stch bei den Proviazcolonnen herum, vermitteln die Verbindung ' zwischen dem Truppentheil und den Magazinen, kurz, sie greifen fast nie, oder doch nur imNoth falle ia's Gefecht ein. Anders beim 9. CorpS, auf dessen Avantgarden ich schon früh stieß. Auf Befragen, ob schon Fühlung mit dem 2. CorpS genommen sei, wurde mir mitgetheilt, daß bereits ein Detacbement von 2 Officieren und 60 Rabfahrern die äußersten Flügel des Nachbarcorps be rührt hätte. Graf Walderfee, der jüngste GeneralOberst und Comman beur bes 10. ArmeecorpS, steht bekanntlich den Radfahrern im Kriegsdienst außerordentlich sympathisch gegenüber, und er verwendet sie nicht nur zu Meldediensten, sondern auch mit der Wasfe. Bei Locknitz, wo die Randow überbrückt ist, also einem wichtigen Punkt, weil dort die Hauptmacht deS 9. CorpS übergehen mußte, um an den Feind zu kommen, der von Stettin gegen die Randow im Anmorsche war, bei Löcknitz also traf ich auf ein größereSRadfahrerdetachement. Die Fahrer waren im Wesentlichen ebenso ausgerüstet wie die deS 2. CorpS, nur trugen sie daS Gewehr über der Schulter. ES war die sieg reiche Abtheilung, die schon in ben ersten Morgenstunben bie Verbindung mit bem oefreunbeten CorpS hergestellt hatte. Jetzt brauste ein junger Osficier heran, er trug ben Säbel von de? Lenkstange abwärts zur Säbel des VorberrabeZ befestigt. Er wählte sich kurz eine Anzahl von seinen Leuten auS und wandte sich südöstlich, um auf Besehl deö CommandoZ festzustellen, ob das 9. CorpS dem Garbe- ober bem 3. CorpS gegenüberstanbe. Ich schloß mich ber OfficierZrabpatrouille an. Nach etwa eine? halben Stunbe fand man sich dem Feinbe gegenüber, eS würbe plötzlich abgesessen, bie Räber an einen Baum gelehnt, ein Posten zog auf... Bataillon foll chargiren ... geladen, der Lieutenant og den Säbel auö der Lenkstange und ,n kaum drei Minuten war die waaemuthige Schaar gefechtsbereit. Rollendes ??euer. Der Feind baute nach kurze? Gegenwehr ab. Blitzschnell in den Sattel und wie ein sausenbe? Sturmwind , ging es Über Stovpeläcker, be stell:? Feld?r. ftndie Feldweg, bergab und bergan, fast mit derselben Sicherheit wie bei der Cavallerie. . Es fehlte nur noch, daß eine folche Fahrfertiakeit erruaaen wird, um vom Rad herunter feuern zu können. Auf ebener Chaussee ist das kem unerreiazoareö' Ziel. Das Detacbement iübrte

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lernen Auftrag zu Ende und ver Ofslcier konnte räch Verlauf von zn?ci Stunden persönlich seine Meldung in's Hauptquartier bringen. Jnzn?i. schen hatte der Rest der Radfahrer bas Dorf Löcknik gehalten; die Fabrer n v C 1 waren aoae neaen uns uuuc i m zeitweise bequem g:ma?l. ninji ohne Posten cnf der Stiaße ausgesetzt zu haben. Ick sab mehrend der naxixtn Dauer der Herbst'ibunaen bie Rb'oldat?n in der verschiedensten Totnkeit überall aeabtet und roi den Ossisteren mit besolde? Borl'e"e beyanelt. Kewik hat auch ibe LeittunaZs'ih'qkeit e'n' Grenze. ab:r das Ge lä7.de Uht Vefe nöV. Vm w'.r biben vradeau Mes iib.'rwunben. Wald. Sä?b. bestklliks Feld, sa sogar den mooriaen Grund deZ Raibow BruffS 'Der fteind im? keinen Augen M'd sicher vor bt stählernen Reiterei. Sie taufte blitzschnell nuf; o?t in ber flacht oft ein aesyenstmer LaternenidVm heran, und eh: sich d'r Posten noch veraewiffern konnte, mit wem er .s zu tbun katte. brehte ber s?ahrk? seine elektrische Lampe ? und bie Dunkelheit und das gerauschlose Fah. ren führten ihn unbemerkt hart an die feindlichen Stellungen Vom In l ans e. DerPolizeirichier Campbell in San Francisco ist der Heils armee beigetreten, doch beabsichtigt er nicht, in Uniform an den lärmenden Umgängen der Hallelujah-Mädel theilzunehmen. Ein kleiner Knirps von einem Schuljungen hat bei Greenwood, Ky., einen Adler, der zwischen ausgebreiteten Flügelspitzen sieben Fuß maß, erlegt. Der Junge sah, wie der Vogel aus dem Hofe feines Vaters sich eine Truthenne zum Fraß holte; schleunigst eilte er in 'bas Haus und holte ein. Jagdgewehr, mit welchem er den Adler auf ben ersten Schuß nieberstreckte. Im 'Long Cove Steinbruche bei Rockland, Me., wurde eine Sprengung im größten Maßstabe vorgenommen, zu welcher nicht weniger als 620 Faß Pulver und eine große Quantität Dynamit verw:n.t wurde. Die Explosion war eine furchtbare und lösten sich durch dieselbe 300,000 TonL Granit ab. Eine zahlreiche Menge sah sich aus sicherer Entfernung bie riesige Explosion an. Die Sprengstoffe, bie zur Verwenbung kamen, kosteten 52000. Die Liebe isi schuld daran, daß ein Knasterbart von 83 Sommern in Waseca, Minn., in Teufels Küche gekommen ist. Dem liebes kranken Alten hatte es eine Wittwe von 75 Iahren angethan und er beschloß, sie zu heirathen. Vor Ausführung seiner Absicht mußte sich der Mann mit .seinen Kindern auseinandersetzen und bei dieser Gelegenheit iewerthete er sein Hab und Gut auf 530,000. Run hatte der Biebermann kurz vorher fein Eigenthum bei der .Steuereinschätzung nur mit Z200 angesetzt und alö die Kunde von seinem Reichthum ruchbar wurde, erhob die ZrandJury gegen ihn die Anklage wegen Meineids. Zwei Tage nach ber Hochzeit würbe er eingesteckt unb bem Criminalgericht zur Prvcessirung überwiesen. Um diese Jahreszeit veranstalten die Bewohner mancher Orte in dem Muckerstaate Maine sogenannte Wettjagen. Bei denselben ltheilen sie sich in zwei Parteien und diejenige Partei, welche bas meiste Wild zur Strecke 'bringt, trägt die Siegespalme davon. Bei diesen Jagden geht es gar manchem Huhn und mancher Kuh an den Kragen, allein das schadet rrichtS, denn , jedes Stück Vieh zählt. Neulich nun hielten die Bewohner von Clinton eine große Jagd ab, und bei dieser brachte die eine Partei 74 Stinkthiere zur Strecke, während die Beute ber gegnerischen Partei auö 66 Exemplaren bieser wohlriechenden Thiergattung bestand. Die guten Clintoner fürchten jetzt, daß ihr idyllischer Ort nie wieder " r 's jtl in guten Geruch kommen wird. , ,,, Eine Windhose hat in ver Gend von -eowerva groe erWüstungen angerichtet. Dieselbe war von einem Geräusch begleitet, daS ei-n-r sich schilll fortpslznz'.nbei Karoade äbnlick erschien. Bäume wur. den in großer Anzahl gestürmt. Dächer abaeboben und ffenster emaedrückt. Be! dem Orte Schönborn wurde ein Fuhrwerk mu mehreren Insassen uoer den Chausseegraben aus das Feld geschleudert. Der Wagen wurde zertrümmert, während die Anfassen g'.vcklicherweis mit leichten Verletzungen davon kamen. Pariser Blätter wollen authentische Mittheilungen über das Testament der Exkaiserin 'Lugenie -rbilten baben. Kaiserin Eugenie hinterlaßt angeblich jedem ihrer.84 Pathenklnder oder der: rven em'ndenken; sie ist Pathin aller 'nännlichen Ki'Nder, die am Geburtstage deö kaiserlichen Prinzen in Frankreich zur Welt kamen. Ein ansehnlicher Theil ihres Vermögens geht an die Kinder der Prinzessin Beatrice. der jüngsten Tochter der Königin Victoria, Gemah lin deö Prinzen Heinrich von Battenberg, über. ei den Umwohnern deZ Neniseeö hat sich seit uralter Zeit die Uebe:l!eserunq erhzl'en. biß bie Prachtwerke beS TiberiuS im See ver. senkt sei. Schon im sechzehnten Jabrhundert wurden auf Veranlassung deS CarbinalS Colonna Nachforschungen angestellt. Jetzt hat ber Eigenthümer beS Sees, Fürst Orsini, mit Hilfe zweier Taucher neue Nachforschungen begonnen, unb mit mehr Glück. Zwiichen Genzano und der bekannten icherhüite fand: die Tarch:r ca. 0 Wh hnrn strande und in 63 ffuß Tiefe baö gesuchte Schiff, das 75 Fuß 1 . iz. r t i :n ..V lang uno au tf"B oreu in, uuu i Y?-?,?,inen. in Bronze und Mosaik ausweist. Man kann leiber baS Schiff nicht ganz heben, fo'nbem mir Tritm-mer.-Bis jetzt sind mehrere verzierte Balken und zwei-bronzene Thierfiguren. Löwe und Wolf, rettet vorben.

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