Indiana Tribüne, Volume 19, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1895 — Page 3

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Die Sprecherin hielt eine Weile tnne, schöpfte tief Athem und fuhr dann fort: Der Tob deZ alten Reichlin sowie bfe daraus entstandenen Wirrnisse mancherlei Art zwangen Heinrich, seine Stellung aufzugeben und in persönliche Verhandlungen mit Hartwig zu treten; ich weiß, bafc eZ ihm sehr schwer wurb, in unser Haus zu koininen, und bie Ueberwindung bazu nur seinem unzewöhnlich starken Willen zuzuschreiben war. So kam er denn auch an ein:m FeÄruarabend, ein verhängnisvoller Tag, der noch heute mit allen Einzel heiter?. alZ wären sie qestern g:schehen, in meiner Erinnerung lebt. Unter bem Druck der peinlichen Lage saßen wir im Wohnzimmer zusammen; Dcin Vater, schon sei! Tagen in brütendes Sinnen verloren und von einer Gereiztheit, die mich ängstigte, verhielt sich schnizend; daß aber etwas Besonderes in ihm kämpfte, konnte mir natürlich nicht entgehen, hatte er doch noch am M?rz:n dieses Tages bern unheilvollen Wunsch au-aestoßen, sein Bruder möchte sterben, bamit er an dessen Stelle ben Besitz bes Gutes Varwiek übernehme. Es war ein kalter Tag; n.vch einer Weile trug mir Dein Vater .?uf, für ihn und Heinrich ein Glas heißen Vunsch zu bereiten, den ich sofort auf sein Verlangen brachte. Was bann geschehen, weiß ich nicht mehr ganz genau; Heinrich war aufgestanden, um aus der Brusttasch: seines UeberzieherZ Papier: zu holen; diesen Moment mußte Dein Vater benutzt haben, um ein V'wer in das Glas des Aelteren zu schütten der sich wieder an seinen Platz setzte. Hierauf nippte er an dem Getränke zöaernd, wie um seinen Geschmack zu prüfen; auffällig, als ob bereits der Schatten eines Verdachts in ihm vorhanden gewesen, was bei seiner zum Mißtrauen geneigten Natur leicht erklärlich war. Dai?n, während er das Glas lanzsam wieder auf den Tisch setzte, traf uns ein fürchterlicher Blick kalt, schn?IdenÄ. erst Dein:n Vater, von ihm auZ mich, wahrend seine Züge di: fahle Z?arb: und Dewegunz-'oslakeit einer ThonmaZke annahmen. Wi? ein Blitz leuchtete plötzlich das Verstän'dniß der ganzen Sachlage in mir auf; ich fühlt: förm lich, wie sein: erto)tenden Gedanken mir stahlscharf in'Z Hzrz sahnn und tZ zermalmten. Aus dem fürchterlichen. stechenden Blick aber sprach die schreckliche Anklage, die grenzenlose Verachtuna, und 6 las aus ihm, daß er auch mich für schuldig hielt. Tauschen w:r doch mit unseren Gläsern. Hartwig von Reichlin." stieß er mit heiserer, unkenntlicher Stimme hervor, wenn Du nicht davor zurückschreckst, bas Gift zu trinken, bas Ihr mir mit Eurem Punsch kredenzen woll-tet!-Er hatte sich erbsben, drohend, hochaufgerichtet, die funkelnden Augen durchbohrend auf Deinen Vater, ber leichenblaß, ein Bild der Gebrochenst und v:S Schuldbewußtseins, zusam mengesunken war. gerichtet. Ein Schrei entrang sich meiner Brust. so gellend und angstvoll, daß Hernrich bie Wahrheit baraus hätte hören müssen, wäre nicht baZ Vorurtheil zu tief in ihm gewurzelt, unb obne mir Zeit zu einer Erklärung zu lassen, war er bereits gegangen für immer, als Abschied nur die wenigen Worte, die mir bis heute in der Seele brennen, zurücklassend: Feigling Elende; auch b?.s noch!" Seit bieser entsetzlichen Stunde sahen wir ihn nicht wieder. Schon eine Woche später ginq er auf Nimmerwieberkehr nach New York, nachdem er zu vor seinem Rechtsanwalt ben Auftrag ertheilt, Barwiek zu verkaufen; ein Brief von mir, ber ihm meine Unschuld an bem Vergehen bezeugte, kam un:röslnet zurück; zwischen mir und Deinem Vater aber war seit jenem Abend ein Abgrund entstanben, ber unsere Eh: zu bem werden ließ, waö sie werben mußte: ein unglückliche. Das Vertrauen war geschwunden und mit ihm die zuvor bereits stark erschütterte 'iebe. Begreifst Du nun, Norbert, daß mein Haar zu früh ergraute und der Keim eine? Ärmlichen Krankheit in mir entstand, die an meinem Dasein zehrt? Begreifst Du, wie sehr ich mich danach gesehnt habe, Heinrich von Neichlrn noch einmal zu sprechen, ihm zu sagen, daß ich unschuldig war an dem Furchtbarsten, eh: das Grab mich fortnimmt?" Ja. Mutter, das beareise ick vollkommen! erwiderte Norbert erschüttert. Du Arme! Mein Gott, hätt: ich geahnt, daß Heinrich von Reichlin mit so einschneidender Gewalt in Deinen Le bensfrieden gegriffen, ich hätt: mir siZserlich mehr Mühe gegeden. ihn aufzufinden, iodt od:r lebend; ein verheiratheter Mann kann doch nicht svurlos aus der Welt verschwinden. Es soll vielleicht nicht sein; laß bas Bewußtsein Deine.. Schuldsigkeit Dir (rfnJmr " , .

I Ach kann die Hoffnung nit aus?:ben. Norbert; mir ist's, als fände ich, kelastet mit dem Verdachte einer solchen Schuld, selbst im Tode keine Ruhe." l Wer weiß vielleicht taucht er mit cir-em Mal: auf, der Zufall svielt ja oft so wunderbar." bemerkte Norbert

weich. Komm, reden wir von etwiZ anderem; aut. baß ich ttieder ba bin, k:i Dir, nicht wahr? Jawohl, es geht nich!5 in ber Welt über den Best'; eines t::u:n Mutterherzens, bei Dir ist fortan mei'n: H:imath!'Vor Allem geben wir die Pension auf es will mir nicht behagen, fremd: Leute in unserer Tritte zu sehen; der Maler mag noch ghen. aberrau von Kallrod mit ihren Augen wie Angelhaken, an dnen jeder arme Kerl gleich hängen bleiben soll, sch'int mir nicht in den Nahmen unse::r einfache Häuslichkeit zu passen.Es i't m!r lieb. Dich so sprechen zu kör::k. Norbert, da bin ich wenigstens si5er. ba; es ihr nicht gelingen wird. Dich ebenfalls an d:n Triumphwagen zu spannen." 3, da kannst Du sia;er sein, Mut. terchen," entz:gn:!e er lachend. E3 scheint überhaupt, als hätte die Natur mir kein für di: Liebe besonders empfängliches Herz gegeben, denn flüchtige Neigungen ausgenommen, Du weißt, so ein Spielen bes Schmetterlings um bie Rose herum, weiß ich nichts von jener himmelstürmenden Leidenschaft, bie trotz unserer nüchterneu und prosaischen Zeit noch oft derhängnißvoll in bas Leben eines Mannes eingreift. Ich durchschaue zu bald die Schwachen unserer Mädchen, bie, durch die Zeitverhältnisse gezwungen, alle mehr oder weniger auf ben Männerfanz abzerichtet werben, unb barin liegt für. mich bas Abstoßende. Und nun geh' in Dein Bett. Mutting. schlafe Dir bie rothzeweinten Augen wieder klar, bie jetzt so müde breinschauen; Du hast nun mich, und Alles wird noch gut werden." Er küßte sie in väterlick beschützender Weis: und Frau von Reichlin solzte seiner Leitung wie ein Kind, das gern der liebevouen Mahnung gehorcht. Als Norbert sich bald darauf in seinem Zimmer befand, stand er noch ein: W:ile in der Dunkelheit am Fenster und sah nachdenklich auf die weit: Landschaft hinaus; seitwärts am Ufer lag die m tiefem Schlaf befangene dunkle Stadt. Nur dort drüben, weit hinaus auf der Landzunge, schimmerte noch Licht in di: still: Nacht hinaus, und ein blasser Strahl d:s abnehmenden Mondes ließ die schwärzlichen Um risse der Villa Joeelqn undeutlich hervortreten. Dort, so hatte ihm Jngeborg im Laufe des Nachmittags erzählt, roohnte ein einsamer, menschenfeindlich:? Mann, der einen Sohn besaß, welcher' Geistlich und blind war; blind in der Fülle ber Juzendkraft und mit einem Berufe, in bem er voll Begeisterung gewirkt! Unheilbar, hatte in berühmter College behauptet; er aber, Norbert, der tief in diese Wissenschaft gedrungen, bem sich in Jnbien manches Wunderbare erschlossen, der selbst durch glück-, lichen Zufall von einem heilkundigen a!ir schätzensAer!h:"W'.nke erhalten, hatte schon Mehreren, die von ben europäischen Aerzten aufgegeben waren, das Augenlicht zurückgegeben. Ob, auch für Klemens .Markland noch Heilung zu erwarten stand? Die Schilde-, rung Jngeborzs hatte ihn einzenomm:n für den jungen Märtyrer, und er wünscht: die Gelegenheit herbei, ihn lernen zu lernen. - Ein paar Stunden früher an diesem Abend hatte Andrea einen Brief von ihrem Manne erhalten, der, wie sie aiorausgesehen, wieder versöhnliche Saiten anschlug, sein Zorn war verraucht, er schrieb hoffnungsvoller. Das mehr persönliche Zerwürfniß mit dem Chef der Zeitung, an welcher er als zweiter Redacteur thätig gewesen, war ausgeglichen, er würde jedenfalls, seine Stellung wieder antreten können; doch sei Andrea immerhin zu tadeln, daß sie die Flinte in's Korn. geworfen und den Haushalt aufgelöst habe, woburch ihnen der Boden unter den Füßen genommen sei. Er hoffe jedoch, baö Alles von Neuem zu erwerben, sobalb er frei geworden und wieder mit Frau und Kind vereint leben könne. Andrea wußte, daß unter den .roaltenden Verhältnissen bas unmöglich so bald geschehen könne; und allmälia, wie sie dasaß und nachsann, wurde sie bei dem Gedanken an b: Wieberverei nigung mit Oswalo von-einem Gefühl ber Unbehaglichkeit ergriffen; immer deutlicher kam es ihr zum Bewußtsenr, dß die einstige anbetende Liebe zu ihm erloschen sei, der Mangel an Achtung hatte sie getödtet; und daö Grauen vor dem Gefolge des erneuten Elends packte s; an. Doch energisch unterdrückte Andres daS weichliche Ergehen, in der großen Enttäuschung ihres verfehlten Lesens. N:in: fort mit den Bildern träumerischen Sinnens und nie erfüllter. Sehnsucht, unsere Thatkraft gehört der Wirklichkeit mit ihr gilt es zu lämp'en! Oswald Wilhelmy besitzt in ber Selbstherrlichkeit seines Mannesbewußtseins ei geringe Meinung von dem Weibe", es steht nach seiner Ansicht betreffs der Eigenschaften bes Geistes und Herzens tief unter dem starlen" Geschlecht. Andreas Ziel aber ist, ihm zu beweisen, daß si: nicht die. Pupp: ist, für die er das Weib im Allgemeinen halt; sie will durch. Geduld und treues Ausharren ihn von ihrem Werth überzeugen, ihn. bessern und, wenn es noch möglich ist, hinanziehen, und dazu gilt es vor Allem, stark sein, so stark, wie nur das Weib zu sein vermag. ' Nur das Kind, wenn sie nur Erwin bei sich hätte; die Erinnerung an ihn reißt sie empor, der wilde Schmerz des gequälten Mutterherzens, das man von seinem Liebling trennte, tritt von Neuem in sein: Rechte, im Geiste sieht sie ihn weinend, mißhandelt, obgleich die Leut:. welche man, ihr. empfohlen hatte, vertrauenswerrh sind; . doch wer kennt sie ganz! Andrea geht rastlos im Zimmer hin und her, die herabhängenden Hände aerunaen. und durch ihr

aanzes starkes Empfind? zittert di: brennend: Sehnsucht nach dem Knaben. Da wird die Thür geräuschlos geöfsnet, Klemens trat h:r:in. Du bist so unruhig. Andrea, D'l leidest wieder: leuane nicht ich weiß es ia doch. Um Erwin, nicht wahr?" Andrea will nicht klagen: aber die Mutterliebe ist der wunde Vunkt. die öerzenswunde. die unablässig blutet! Sie kann nicht anders, dem liebevollen Nruder o:a:nüb:r dringt di: Klag: über ihre Lippen. Ja. Klemens. ich kann Mes ertrag:n. nur nicht die Trennun? von ihn:! Das Kind gehört zu d Mutter mir ist's, als handle ech Wider Pflicht und Gewissem, ihn dei d:n fremden Leu!':n zu lassen!"

j Dir fehl! der Muth, mit dem Va- ! h ViTriTfieT in ThT-f i?" w4v g I r " Ich wage cs nicht, zu fordern. n:chdem er schon so viel für mich gethan; Vater ist so schweigsam U7.d in sich g:kehrt seit Kurzem." Ich werde ihn bitten. Andrea; w:nn cZ irgend angeht, sollst Du von dieser Quai befreit werden." Sie küßte wortlos dankend sei Hand. - Heinrich Markland saß auf dem Sessel vor seinem Arbeitstische, müßig bn Gedanken nachhängend und inmitten einer Wolke von Cigarrenrauch, den er seiner feinen Havanna entlockte, als Klemens fünf Minuten später zu ihm erntrat; beim Erscheinen des Sohnes erhob er sich und öffnete ekten Fensterflügel, um frische Lust hereinströmen zu lassen. Entschuldige, Klemens, Dir ist der Rauch fatal; ich wußte nicht, daß Du noch kommen würdest. Bitte, nimm auf meinem Sessel Platz oder gehen wir in's Wohnzimmer." Bleiben wir doch hier, Vater; Du bist so rücksichtsvoll, besten Dank; ich habe eine Bitte an Dein Herz." Du, weißt, daß s einer Bitt: kaum bedarf, sobald ich in der Lage bin. Dir einen Wunsch zu erfüllen." , Sie betrifft Andrea." Und als Markland hierauf nichts erwiderte: Sie leidet in ihren heiligsten Gefühlen durch die Trennung von dem Kinde." Wenn Andrea leidet, so sind das die Folgen ihres großen Irrthums, nachdem ich sie wiederholt vor der Verbindung mit dem charakterlosen Patron gewarnt hatte, der nichts besaß als sein gefälliges Aeußere; zu verschieden:n Malen habe ich ihn mit bedeutend'en Geldmitteln unterstützt; ich dächte, Andrea müßte das einsehen." Das thut sie auch. Vater, gewiß; aber es ist nicht gut, eine Mutter von ihrem Kinde zu trennen." ' Du vergißt. Klemens." bemerkte der alte Herr gelassen, daß Erwin Wilhelmy der Sohn eines Mannes ist, den ich verachte, d:r Kummer und Schande über uns gebracht hat; der Anblick dieses lebendigen Zeugen einer erniedrigenden Verbindung meiner Tochter ist mir unerträglich." Er ist auch der Son Andreas, Vater, und zugleich so ein armer kleiner Kerl, der nichts für die Schuld seines Vaters kann.. Andrea ist ein Weib in' unzurechnungsfähiger Jugend verging sie sich und büßt dafür mit ihrem ganzen Leben; nimm das Kind um ihretwillen zu Dir, wi? werden uns Alle an ihm erfreuen; denn Kinder sind gesegnet, sie bringen noch ein Stückchen Himmel auf die Erde, indem sie Liebe erwecken und sich lieben lassen. Und willst Du nicht anders, nun, so thue es für mich." Klemens hatte die rechten Saiten angeschlagen; nachdem er minutenlang mit sich zu Rathe gegangen, stand Markland auf und legt: sein: Hand liebevoll auf des Sobnes Schulter. (Fortsetzung folgt.) Ll.:S dem Sieicr,e der Mode. Bei der in dkser Saison herrschenden großen Vorliebe für Besätze jeder Art insbesondere für Verschnürungen und Passementerien, dürste es gewiß vielen Leserinnen willkommen siin, w:nn wir ihnen noch einige in dieser Weise verzierte Toiletten, Umhänge und dergleichen vor Augen führen. Da zeigt zuerst Figur 1 ein für junge Damen passendes Kleid aus schwarzemSammet, das in vornehme: Einfachheit erscheint . und doch - den Charakter ber Jugendsrische in vollem Maße zur Geltung bringt. Der Rock ist in .Glockenform aus einzelnen, der Sammetbreite entsprechenden Theilen gefertigt und mit Seide gefüttert. Die mit viereckigem Ausschnitt versehene, vorn in eine Tollfalt: arrangirte Taill: begrenzt ein rund geschnittenes Schöße chen, das,, vorn und hinten auseinandertretend.sich in tiefe Tütensalten legt. Den Ausschnitt begrenzt eine gerade, elegante Perlenborte, die vorn und hinten zu beiden Seiten je bis zum Gürtel reicht und der sich auf den Schultern, halbrunbe, aus Perlpassementerie und Kettengehängen gebildete Epaulettes 'anschließen. Letztere fallen über den weiten, halblangen Aermel, ber unten mit. einer Perlenhorte und einer rund geschnittenen Sammtfrisur geziert ist, herab. Den Ausschnitt füllt ein Chemisette aus Gaze, dessen Kragen hinten unter einer vollen Schleife aus durchweg . gemustertem Chinband geschlossen wird, während sich eine ebensolche Schärpe um die Taille windet und hinten mit ein vaar.lä'naen. siebenden Oesen und bis

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hnadslatternderl Ctöen Eine durch vornehm: Einfachheit sich auszeichnende Pel::ine, die auch als Costümpelkii wohl geeignet ist. sehen Wir in Figur 2. Sie besteh: aus dun. lelölau:m Tuch und ist mit schwarzem Atlas unterfüttert. Ucberaus reich: Verschnllrung von schwarzer Soutache deckt in eleganter Musteru.-.z die P:Ie rine. Der gleichfalls verschnürte Stehkragen ist mit einer schwarten Sam, meteinfassunz begrenzt. Hinten im Nacken befindet sich eine breite Schleife aus schwarzem Sammet, wie ' sie. zur Zeit mit Vorliebe bei Capes und Manlern angevraHt wird. Zu dem äußerst eleganten Mantelet in Figur 3 ist schwarzer vewurs 'du nord verwendet und das Mantelet höchst eigenartig dadurch verziert, daß der mit Kurbelstickerei begrenzte, durchbrochene Rand daselbst mit seinzemustertem, schwarzem Seidencrepon unterlegt ist. Den vordern Rand begrenzen Angorastreisen. und mit demselben schönen Pelz ist die innere Seite des gestickten, mit Trepon unterlegten Starmkragens geschmückt. Ein schwärzes Merveilleuzfutter ist dem auch für ältere Damen recht wohl passenden Mantelet eingefügt. Ci V i s !.'. 1 C Mry..f f&VÄ ytt u Figur 4 zeigt ein den verschiedensten Zwecken dienendes, hübsches Costüm benediktwerbraunem T'ich, mit tu ner Blusentaille aus klein schwarz und roth carrirtem Sammet, die mit scho 7.en, großen Knöpfen von Bronze und Stahl geschmückt ist. Dem 5 JardZ weiten Nock sind vorn zu beiden Seiten Tuchstreifen aufgesteppt, die sich lach unten verbreitern und in eine Spitze auslaufen; ber Rock ist mit einem runden Gürtel versehen und wird der Taill: üöergehakt. Der Sammettaille liefen vorn und hinten in sich! Häher Weise je drei Tuchpatten auf, die lit den erwähnten Knöpfen angeknöpft lche'nen; d:m Stehkragen aus Tuch fügt sich ein Umlegekragen aus Samnet an. Die Aermel sind aus schmalen, sich nach der Mitte hin verbreiternden Theilen zusammengesetzt und -die einzelnen Nähte schnurartig übereinandergefleppt. Der originell: Aermel uhi nur wenig Falten und ist der Schulter flach angesetzt, während si! etwas tiefer die Weite ballonartig ausbreitet. Höchst distinguirt ist die hübsche Toilette aus psaublauem Tuch mit schwarzer Se'denpassementerie in Fi qur 5. Der hinten eingekräuste Rock fa! vorn an Zeder Seite eine sich nach anten verbreiternde Tollfalte. - Diese Balten sind vom. obern Rande aus etw! 7 Zoll lang fcstzesteppt, und es ist ihnen je eine der Breit: ber Falte en sprechende Passementeriebordüre aufgesetzt. Die mit Tütenschoß gearbeitete Taille schließt vorn unter, einer obenbreiten, nach unten schmaler, werdenden. flachen Falte, aus der unten , zu beiden Seiten je eine Sammetschlinge hervortritt aus Sammet ist -auch der hinten mit voller Schleife, geschlossene Stehkragen . gefertigt. . Die -..Taille schmückt ein großer, eckiger Kragen aus Seidenpassementerie, der 'vorn und hinten seitwärts geschlitzt ist, so daß sich auf den Schultern eckige Theile bilden, di: den großen Puffärmeln auf.i:r Pumpernickel, Roggenbrot und alle, Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualität bei Bernhard Thau, Markt-

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