Indiana Tribüne, Volume 19, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1895 — Page 2

Zvoians Tribttne.

Erscheint Taglich und Connlagv, Die tägliche Tribüne- kostet durch den TkLger 12 SenlS per Woche, dle SonntagS.Trlbüne? Cent! pcx 3o4c Oeide ufamtr.t 1Z entS t-f tt ?eittS pernw3r; v Post auberhalb kr. (ttlt zugeschickt t vorauSbetahlung yc: ::-hr. Offtc? 18 Süd S?lsötta einige. 3n:tsnajoit, Znö., 12 November Ter Zukunftösoldet. ' Fr:5z5zlsch: M!:itarf2chölä!!er. bis in politischen Vorgangen mehr B:7.chtuz sch:r.!en, als dies in D:u!schl.iö übUQ ist, beschäftigen si5) gegenwärtig zlql nu; mit fce: Möglichkeit eines Olilitäriscken Zusamminstoßes, soniern knüpfen hieran bereits auch miliZdztiZz Verachtungen. Zu einem meitn)ürdigen, für die europäischen Culturstaaten nicht gerade schmeichelhasten Zukunstsbilde gelangt der sonst so nüchterne Avenir liiilitaire". Aus den Thatsachen, daß in dem eben beendigten Feldzuge aus Madagaskar 'die einheimischen französischen Bataillone nahezu vollständig versagt haben, folgert er, daß, falls die Durchführung des Friedens von Simonosaki oder die türkisch-armenischen Wirren ein kriegerisches Eingreifen der europäischen Mächte nothwendig machen sollten, die Aussichten auf Erfolg sich gegen früher wesentlich und zwar zu Ungunsten der alten Culturstaaten verschoben haben würden. Die Aussührungen des Blattes sind so bezeichnend, daß wir ein'ge Stellen daraus mittheilen: D:e Türke! ist heute ebensowenig wie Japan eine quantitä uögligeable". Man spricht häufig von 'den Fortschritten, die Frankreich in militärischen Dingen in den letzten 25 Jahren gemacht hat. Sie bedeuten aber gar nichts gegen die Erfolge, die Japan und die Türkei in den letzten 25Jahren aufzuweisen haben. Schließlich, tcuin ein Ergebniß aus der madagassisn Expedition feststeht, so ist es die -Thatsache der Ueberlegenheit unserer'nichteurop'äischen Truppen über die des Mutterlandes. Es ist bi3 ein Eingeständniß, das zwar sehr betrüblich ist, womit aber gerechnet werden muß. Der .Soldat der Zukuaft-, dessen Beine und Arme die Kriege der -Zukunft schlagen und die Schicksale der Weltreich: entscheiden, -ist nicht mehr der europäische Soldat, sondern fein Nebenbuhler aus Afrika undAsien, ier jenen an Kraft, Ausdauer und Nüchternheit so unendlich übertrifft. Unter dem G:sich!spunk!e des kriegerischen Niederganges in Europa -ist diese Thatsache bedeutungsvoll, denn Euxopa selbst ist es gewesen, das diesen Völkern das Ausbildungsv-erfahren gelehrt hat, ohne das ihre angeborenen kriegerischen Eigenschaften unfruchtbar geblieben waren." Wenn die Thatsache, daß die aüf's Unzweckmäßigste zusammengestellte und ohne eine andere Vorbereitung als die Anstrengung einer ungewohnten Seereise belassenen französischen Bataillone vor dem mörderischen Klima Madagaskars wie Butter vor der Sonne zusamm:ngeschmolzen sind, den französischen Verfasser zu dieser rein destens den Reiz der Neuheit nicht entlehrenden Entdeckung gebracht hat, so ist dem doch entgegenzuhalten, daß die Zukunfts-Feldzüge. welche die Schickfale der Weltreich: entscheiden, w:der in Madzzaskar noch in Tonzling noch sonst wo geführt werden, wo die klima tisch:n Verhältnisse eben so sehr einen Felvzug nach europäischem Muster derbieten, als sie mit die Ursache sind, warum dort niemals die Culturcentren der Welt zu suchen sein werden. Weiier aber geht aus dem Organisator!schen Mißerfolg der französischen Expedition nur das Eine mit völliger Sicherheit .hervor, daß die französisch: Heeresverwaltung trotz Mirccourt und den Loöhud:l.en Dragomirow's es immer noch nicht gelernt hat, dieKraftMittel dem Op:rationsg:bi:t und dem Operationszweck anzupassen. Was den afrikanischen und den asiatischen Zukunstssoldaten anbelangt, so ist ja ohne Weiteres zugegeben, daß die türtische wie die japanische Armee unter wesentlich deutscher Ausbildung höchst beachtenswerthe Fortschritte gemacht hat; venn aber unser franz'osischerCol'lege die Entscheidung der ZukunftsFeldzüg in den Armen und B:inen finden zu müssen glaubt, so setzt er sich damit in einen direkten Gegensatz zu dem größten französischen Feldhzrrn, der allerdings erklärte, daß d'.eSchlachten durch die Beine gewonnen werden, hierunter aber die geschickte Anordnung der Märsche verstand, worin er Meisier war. Ein bekannter preußischer General sagte mit Richt: Die Kraft itz Armee steckt in d:n Officieren!" Wir können diesen Satz dahin erwei tern, daß daZ taktisch durchz:bildetste. sittlich erzognie Volksheer in Truppe und Führung auch künftig die Facto?:n d:s Sieges in sich tragt. Ein solcheZ Volksheer hat Deutschland. Wenn vielleicht der französische Versass:? in dem militärischen Niedergang SpätRom und dessen Unterliegen gegen die ungeregelte deutsch: Volkskraft ein G:gensiück in den verworrenen Zuständen der Gegenwart zu finden glaubt, so ist hiergegen zu 'sagen, daß erstens Paris nicht Frankreich und Frankreich nicht Deutschland ist, zweitens aber paßt der Vergleich deshalb nicht, weil Rom erst unterlag, als es sein besieztes Volkstfiiz durch barbarische Söldner-Legionen -ersetzte. Europas Völker sind nichts weniger 'als greisenhaft, auch Frankreich ist S nicht. Das deutsche H:er ist physisch jedem europäischen oder außereuropäischen gkwachsen. an geistiger Kraft und sittlich:m Gehalt aber üb:rleg:n. Nebenbei t tl eine bekannte ErsahrungZthatsache, daß ge bildete Elemente'. den ; Einwirkungen auch , ngewohnter Strarea einen

groerrn Lr'.tanÄ en!gec:nzusetzcn im Stand: fa es der zwar robuste aber nicht willensgestahlte Nturmensch vermag.- Dieser Thaisach: widerspnchen auch die Erfahrungen in ?da.l'ar nicht, wenn man d:nVer'vl1 z Gfficteren vergleicht mit ;::nn in Mannschaften. U:b:rhaupt dükfien sich c:.:Z den dortigen Verlustlisten. Voalo sie vollständig vorliegen, recht 'nteressante Schlüsse zi-hen lassen. Amtliches Material ist aberbis jei .licht veröffentlicht.

OcrttaÄle Hollen. Die furchtbare Hitze, wcle in den Wüsteneien von Arizona herrscht, ist In drastischer Weise in folgendem e schichtcben illustrirt worven. Ein -Zundessoldat, der viele Jahre in jenen LNwirthlichen Gegenden stationirt war, .jatte das Zeitliche gesegnet und war wegen seiner zahlreichen Missethaten zur Strafe an jenen Ort gesandt worden, an dessen Existenz Bob Jngersoll nickt glaubt. Du wirst hier von der Hitze viel zu leiden haben, alter Bursche sagte der Pförtner der Hölle zu dem Kriegsknecht, als dieser sich zum Antritt seiner Strafe meldete. lin sinn erwiderte ' dieser; ich komme aus Arizona." Wenn nun schon ein Troupier aus Arizona unter der dortigen Gluthtem peratur entsetzlich zu leiden hat, so sind die armen Mariniers, welche dazu verdämmt, in den Feuerräumen der großen Kriegsschiffe Hantiren zu müssen, noch viel schlimmer daran. Wie aus dem soeben zur Veröffentlichung gelangten Bericht des Eommodore I. F. Fryon, Generat-Arztes unseres Bun-des-Marine erhellt, sind die Fcuerräume veritable HLllen. Unter nor malen Verhältnissen, wenn, wie aus der Charleston", die Lücken geräumig und alle offen sind, herrscht in den Maschinenräumen eine Durchschnitts temperatur von 102 Grad Fahrenheil und in schlecht rentilirten Schiffen, wie die Amphitrite" steigt die Hitze auf 152 Grad. Noch viel schlimmer ist es in den Feuerräumen. In dem Feuerräum der Charleston", welche zu den am besten arrangirten und ventilirten Fahrzeugen gehört, beträgt die Tcm-pz-ratur gewöhnlich 124 Grad; auf der .Amphitrite" und .Cincinnati" dage-. gen, auf denen der Feuerraum sich zwlschen zwei Feuern befindet, steigt das Thermometer sogar auf 189 Grad. Wenn auf der Cincinnati" nur ein Feuer gebraucht wird, läßt sich die Temperatur auf 159 Grad reduciren. Daß die Leute, welche in einer solchen furchtbaren Hitze zu arbeiten haben, furchtbare Leiden auszustehen haben, liegt auf der Hand und es ist nur zu verwundern, daß dieselben nicht mehr Opfer fordern, als thatsächlich der Fall ist. Nach dem Bericht des Commodor Tryon sind seit dem 1. Januar 1894 elf Chef-Jngenieure und drei AssistentIngenieure auf Krankenurlaub abwesend gewesen; von dieser Zahl .sind zwei gestorben und sechs wurden für jeden weiteren Dienst als untauglich befunden. In dem verflossenen Jahre sind 55 Fälle berichtet worden, in denen Mitglieder des Jngenieurscorps in Folge der Hitze vollständig erschöpf! aus den Räumen entfernt werden mußten; die Mehrzahl dieser Fälle kam auf der Bennington-, Bancroft," Columbia", Amphitrite" und .Ra-leigh-vor. Commodore Tryon sprich! in seinem Berichte die Erwartung aus. daß das Marine-Departement. so weil als thunlich, in diesen entsetzlichen Zuständen durch möglichst gute Bentilationseinrichiungea eine Besserung ein treten lassen wird. Di Telephon-Jtttung. Ein Corrcspondent der Franks. Zeit plaudert über die Fortschritte, welche die Hauptstadt Ungarns gemacht hat, in der. folgenden unterhaltenden Weise: Ergötzlich ist für Den. der das Aufblühen des ungarischen Staates und namentlich seiner Metropole schon seit Jahren beobachtet, die erstaunten Gesichter zu sehen, welche bei den Ausländern den inneren Proceß der Ausklärung begleiteten. Noch in Wien lebt ja die Mehrheit der Bevölkerung des süßen Wahns, daß jenseits, der Leitha Europa aufhöre. Man kommt nach Budapest mit dem Augenzwinkern des Schwerenöthers, der einmal außerhalb der Kultur, frei vom Zwange der Kultur, sich nach Herzenslust amüsiren will und man findet ein Kulturcentrum, eine mächtig ausblühende Stadt, die in mancher Beziehung schon h:ute den Vergleich mit den ältesten Großstädten aufnehmen kann. Kommt man in Budapest in cin Bureau oder auch nur in die Wohnung wohlhabender Privatleute, so findet man an irgend einer Wand ein viereckiges Holtafelchen mit angehängten Sehörmufcheln. ' WaZ ' ist'2 ? Ein Telephon kann'S' nicht fein, denn es fehlt der Sprechapparat. Was ab:r denn? Lächelnd bittet der Hausherr, man möge doch eine Muschel an's Ohr nehmen. Man thut'S und -- glaubt sich .in Bellamy's Märchenland rer setzt. Je nach der Tagesstunde ertönen auS der unscheinbaren Muschel die neuesten Telegramme, der Parlamentsbericht die Course, Tagesneuigkeiten. belletristische Vorlesungen. Am Abend klingen süße .Stimmen, Chorgesange, Orchester-Concerte aus' der geheimnisvollen Schale. In v!cl:n Häusern findet man neben dem Apparat auch ein auf die Minute genaues Verzeichniß der zur Verlesung kommenden Materien. Aber auch den Besitzern der Telephon'Zeiwng" der Leser hat schon errathen, daß von nichts Anderem. die Rede ist wurde jüngst eine Ueberraschung zu Theil. Die sonst so stumm an der Wand hängende und nur in's O(r sprechende Muschel sina plötzlich an zu tönen; Tromp:tenklänge, wie Feilersiznale dranzen herözr, durch mehrere Zimmer hindurch zu vernehmen. ' Man eilte an den Apparat; daZ Signal daunie noch eine Meile.

Jann verstummte es; statt dessen sprach eine dumpfe Männerstimme: im Rothcn Kreuzspital Erzherzog Ladislaus seinen Leiden erlegend Aus diesem Anlaß wurde der neue Allarmavparl! der Telephonzeitunz eingeweiht, ein in d e L:itung e'ng:schal ei:r Rumkor'f. de: nun bei all:n wichtigeren Vorganges funktionirt. Mit d?m 1. Mai des kommenden Jahres, dem Beginn der Ausstellnz. wird aber bei de: schon unentbehrlichen Zeitung eine weitere V:rb:sserung eingeführt. Das'Unternehmen hat ein Patent angekauft, eine ungarische Erfindung. w:lche der Muschkl für all: Ze'.ten die Sprache geben wird. En Druck auf e'nen Hebe' und die Teleph?nzki!ung spricht lau! und v??5?hmlich wie eine Menschenstimme in's Zimmer hinein; man ho! genug gehört; wieder ein Druck au den Hebel und die Muskel verstummt Man' )it nicht mehr nöthig, sie an'5 Dhr zu hzlten, was thatsächlich au5 einigermaßen ermüdet. Für Blinde kranke und Analphabeten ist di: nm: Erfindung eine wahre Wohlthat; ber auch für D'ejenigen, welche rnch Z:!t oder Geld geug haben, die Opei ?d?r d?s Teat:r b'suchen. Di? Tel Phonzeitung vermittelt die Opernouvertüre und vorläufig wenigstens ?uch di: musikalischen Nummern aus -em Programm des Volkstheaters. Fp'äter sind weitere Neuerungen ge?lant. ,,, (Leisterglaube in China. Am 15. Tage des siebenten chinesischen Mondmonats wird überall in China düöFest für die Seelen Heimath, und kinderloser Verstorbener gefeiert. Die abergläubischen Bewohner deL Reiches der Mitte sind nämlich fest davon überzeugt, daß die Geister solcher Menschen, die fern von der Heimath beerdigt worden sind, sowie solcher, denen aus Mangel an männlicher Nachkommenschaft kein regelmäßiger Ahnencultus erwiesen wird, sehr viel Unheil anrichten würden, wenn man ihnen, nicht gelegentlich Opfer darbrächte. Deshalb sind hierfür eigens einige Tage im Jahie angesetzt, von dcn:n d:r wichtigste der 15. Tag des 7. Monats ist, eine Art Versöhnungstag für die heimathlosen Geister. Abend für Abend werden dann mehrere Wochen lang unendliche Mengen dünnen Papiers verbrannt, das theils Kleidungsstücke, theils Geld darstellt. Diese Dinge gehen nach dem Glauben des Volkes nach der Verbrennung in die Hände der Verstorbenen über. Wer in chinesisch:? Umgebung wohnt, wird in dieser Zeit manchmal' des Nachts durch einen blendenden L'chtschein gew:ckt, w:nn das dünne, rasch aufflam mende Papier nahe bei den Fenstern des eigenen Wohnhauses verbrennt. Den Chinesen diesen allgemeinenGlauben an Geister durch eine gute Erziehungsmethode zu nehmen, wird'unendlich schmierig sein, weil sie von früHefter Kindheit an geradezu zum Aberglauben erzogen werden. ES wird nocb sehr viel Lichts bedürfen, bevor sich 'diese dicke Finsterniß etwas erhellt. Der von Hocb und Niedrig getheilte Glaube an tausenderlei Geister ist 'eines der vielen Räthsel, die uns dies räthselhafte Volk aufgibt. Ueberall wittert der 'Chinese Geister und nicht selten haben die phantastischen Spukgedanken. welche die Köpfe der Zopfträger erfüllen, Ausländern empfindlichen Schaden bereitet. Folgendes ist ein eclatanter Fall dieser-Art. . Ein ganz neuer Dampfer machte seine erste Fahrt 4:11 Hongkong nach Formosa. In dem Zwischenhafen Amoy ver. schwand einer der -ladenden Kulis auf unerklärliche Weise. Die auf der Hand liegende Wahrscheinlichkeit sprach natürlich dafür, daß er über Bord gefallen sein mußte. Aber diese- Erttä rung genügte den anderen Kulis nicht. Dazu war ihnen die Sache doch zu unheimlich. Sie sagten also, im Bruche des Schiffes müsse ein fürchte:li5.er Teufel stecken, der ihren Ge, nossen geholt habe. Sobald sich nun dieser Glaube etwas - verbreitet un festgisetzt hatte, waren für Geld m'd gute Worte durchaus keine Kulis mel? für den betreffenden Dampfer zu be kommen, und die Rhederei, der er gehörte, sah sich zuletzt gezwungen, das ganz neue Schiff außerhalb China'S wieder zu verkaufen.

Die russische Orenzwache. Angssichtö der sich . häufenden deutfch-russischen, Grenzzwischenfälle dürfte S von Interesse sein, einiges über die Einrichtung und Befugnisse der russischen Grenzbehörden zu ersahren. Der Grenzschutz wird rsischerseits durch, die eigentliche Grenzwache und das Zollbeamtenpersonal ' ausgeführt. .Die . Grenzwache steht unter einem General-Jnsp'ector ' und bildet einen Theil der -bewaffneten Macht. Eingetheilt wird die rund - 26.000 Mann 'starke Grenzwache im Frieden in 23 Brigaden (davon vier im Kaukasus) und zwei selbständige Abtheilungen. Eine Brigade, welche im Durchschnitt 30 Osficiere. 1000 Mann, 400 Pferde stark ist, besteht m:ist auS vier Abtheilungen. Jeder ist ein bestimmter Grenzabschnitt behufS Ueberwachung des Verkehrs und VerHinderung des Schmuggels' zugetheilt. Die Mannschaften der Grenzwache haben. fünfjährige Dienstzeit. Der Ersatz für die Grenzwache wird stetö auS solchen Gouvernements genommen, die von der Grenze, an welcher die Leute dienen sollen, sehr weit entfernt liegen. Die Leute, welche an der preußischen Grenze dienen, stammen zum größten Th:il aus dem Ural und Kaukasus, zum größten Theil sind sie dkö LesenS und' Schreibens unkundig. Sie kommen vz ihnen ganz unbekannte Verhältnissr. werden nothdürftig, ' oft in einem Monat, militärisch ausgebildet und haben dann sofort den Grenzwach dienst zu versehen. Der einzelne Postn ist acht Stunden ohne Ablösung im Dienst, unter Umständen no länaer. Er 'darf sich aber fcmleaen. darf I

rauchen, essen, t?mk:n uno yat nur vareis zu seh:n, daß Niemand dieGrenz: an unerlaubten Stellen üb:rschr:i!:t. Geschieht dies doch, dann hat er dreimal anzurufen, erst nach dem dritten Anruf darf er von der Waffe G:brauch mach'.n, wenn s?in:m B:fehl: nicht Folg: gegeben wir'... Die Grenz; ',cU er m.ter keinen Umständen überschreiten, er macht sich b:i d:r Nichtöe?ch!ung di:scs V-:rb.'!Z schwer straf)ar. Jeen Gesalzenen hat er dem autp5.sten (Officierposten) zuzufüh-7-:n, wo zugleich die Kasernen für di: Leute eingericht-t sind. Die Station sählt 40 bis 50 Mann. Der. dort be'ehlende Officier entscheidet über da5 .Schicksal der G:fang:nen je nach den iorli:gend:n Umständen. Wird er für )erdächtiq oder schuldig b:funden. dann erfolgt sein: Überführung ar ::n Kreislandrath, im and:ren Fall: 'pl d?r Officier das R:cht, d:n G.''angenen zu entlassen und üb:? die ör:nz: zurück zu schaffen. Die tttt ier Oicierwache ausg'sandten VorPosten (einige beritten) haben dieselbe Borschrift wie der einzelne Posten, auch sie sollen auf keinen Fall die Grenze überschreiten. Mißhandlngen darf der Grenzsoldat unter keinen Umständen ausführen; es steht hierauf schwere Strafe. Ueber Annahme von Geschenken verlautet in der Vorschrift nichts, und ruhig nimmt der Soldat, selbst auf Posten, Tabak und Schnaps in Empfang. Unabhängig von der Grenzwache bestehen an jedem Zollübergange Zollämter und zwar, je nach dem Geschäftsumfange, höherer und niederer Gattung. Ersteren steht :in Directory letzteren ein Nadzielnir vor. Die Aemter sind für den Zoll eingerichtet und übe.', daneben die Paßüberwachung aus.. Oemeennützigey.

Fettflecke auf Tapeten werden mittelst Wattebäuschchens mit Talkum betupft, nach Stunden abgestäubt und das Tupfen wiederhol!, bis oer Fleck verschwunden ist. Bernstein zu kitten. Man erwärmt die beiden zu kittenden Stücke befeuchtet sie mit Aetzkali. und drück' sie längere Zeit im Warmen gegen ein ander. Die Verbindung geschieht sehr zollkommen, man sieht kaum die Spur der Vereinigung Schutz gegen Einfrieren zon Wasser. Man bedeckt die Wasserröhren mit Sagespänen und :iner Lage von Streu, Lohe oder dergleichen, und let darauf nuß- bis faustgroße Stücke von gebranntem Zalk, die wiederum mit einer Lage Streu überdeckt werden. Dann wird )ei Rohrleitungen, die nahe der Ober fläche liegen, der Graben zugeworfen Der Kalk zieht allmälig Feuchtigkeit in und die sich dabei entwickelndi Wärme genügt, um die Leitung wäh rend eines ganzen Winters vor Einfrieren zu schützen. Schon gefrorene Leitungen lassen sich dadurch wieder auftauen, daß man sie, wie beschrieben, mit Streu und gebranntem Kalk bedeckt und dann Wasser darüber gießt. Entfernung von Fliegenschmutz an Möbeln. Das beste und für die betreffenden Möbel unschädlichste Mittel ist Petroleum. Sind die Beschmutzungen schon älter, so muß man recht feucht und anhaltend die betreffenden Stellen mit einem von Petroleum ganz durchnäßten wollenen Lappen reiben. Nach längerer Bemühung verschwinden die Flecken, die Politur hat dabei nicht im geringsten gelitten. C a r b o l p 'a p t r. Carbolpapl'er eignet sich besonders zum Einpacken frischen Fleisches. Dasselbe wird hergestellt, indem man bei mäßiger Wärme fünf Gewichtstheile Stearin schmilzt und dann zwei Gewichtstheile Carbolfäure darunter rührt, worauf man noch fünf Gewichtstheile ge schmolzenes Paraffin hinzufügt. Das Gemisch wird gut durch einander gerührt, biS.es abgekühlt ist, worauf es wieder geschmolzen und rnüelst eine: Bürste auf Papier aufgetragen wird, in derselben Weise, wie man bei der Herstellung des Wachspapiers verfährt. Suppengrün. Will man im Winter stets frisches Grün auf der Suppe haben, so empfehle ich folgendes Verfahren: Schnittlauch und Petersilie wird ganz fein geschnitten, in ein Glas gefüllt, mit Salz durch einander geschüttet, und luftdicht verkorkt. Sa verschlossen verliert daZ Grün weder an Farbe noch Geschmack und hält sich den ganzen Winter. Heringe zu mariniren. Man - legt möglichst fette, große Heringe einen Tag in Wasser, einen Tag in abgenommene Milch, spült sie nochmals in Wasser und trocknet sie nach dem Ablaufen mit einem sauberen Tuche ab, häutet sie, schneidet sie aus, immt daZ . Eingeweide heraus und legt sie in einen steinernen Topf.Die auZ den Fischen genommene Milch zer. rührt man in ein wenig Weinessig, zerquirlt sie völlig in demselben und thut sie zu den Heringen in den Topf; hie? auf kocht man die erforderliche Menge guten Essig mit einigen in Scheiben zerschnittenen Zwiebeln oder Schalstten, einigen Lorbeerblättern, Pseffer. und Gewürzkörnern, gießt ihn lauwarm über die Heringe und bindet den Topf gut zu, sobald der Essig vollstät dig kalt geworden ist, nachdem man ein wenig feines Oel hinzugegossen hat. Nach Verlauf von 6 bis 8 Tagen sind die Fisch: genügend marinirt und können gegessen werden. Man zertheilt sehr gern auch die Heringe der Länge nach in Hälsten, grätet sie aus, schneidet Kopf und Schwanz ab, roöt dle Streifen zusammen, steckt ein spitzes Hölzchen hindurch und legt sie so in den Topf ein; ber dem Anrichten zieht man die Holzspießchen heraus und fügt Kapern: und eingemachte Per!zwiebelchen hinzu. Gegen Hustenreiz. Man nehme ein viertel Pfund rothe, geschälte Zwiebeln, durchschneide diese!. ben und koche sie mit einem halben Quart Wasser ein Aätel Aund öo-

Nlg uno ein Giertet Psunv Zucker zu einem dicken Syrup. Diesen streicht man durch ein Sieb, läßt ihn 'erkalten und hebt das Uebrige zum Gebrauch in einer gut verkorkten Flasche auf. Kinder können täglich drei bis vier Theelöffel davon "nnehmen, Erwachsen? eiwas mehr. Das Aufbewahren dei Speisezwiebel. Der Winterbedars m Zwiebeln wird recht ost durch Fäulnis oder zu .frühes Austreiben geschädigt Diesen Uebelfland läßt eine passendl Auswahl und geeignete Behandlung leicht vermeiden. Bei der Auswah. der Zwiebeln für den Winter nehml man solche, welch; nicht allzu groß, gkfund und gut ausgereift sind. Au! Samen gezogene Zwieoeln sind sin diesen Zweck weniger geeignet, wie au! Steckzwiebeln herrorgegangene, rvei. letztere früher und besser ausreifen. Weiße und hellfarbig: Zwieb:ln sind w:niger haltbar wie dunkelfarbige. Bei der Behandlung ist zu beachten, daf die Zwiebeln nicht durch Druck iesch'. digt werden. Die abgetrockneien Wur zeln sind abzuschneiden, nicht aözureiß:n. Von den trocknen Hüllen sind nur die zu entfernen, die von selbst ab fallen wollen. So lange kein Frostweiter eintritt, lagern die Zwiebeln am besten auf trocknem Speicher. Bei Ein. tritt von Frost werden sie, am besten in Bündel gebunden, in trocknem. luftigem Keller und so weiter aufgehängt. Die Steckzwiebeln werden, sobald man im Herbst heizbare Räume hat, in kleinen Säcken oder auf Horden in die Nähe des warmen Ofens gebracht, damit sie dort bei einer Wärme von 60 bis 75 Grad Fahrenheit gut austrocknen. Einige Wochen vor dem Pflanzen bringt man sie an einen kühleren Ort, wo sie bald wieder anschwellen. Bei so behandelten Steckzwiebeln hat man im Winter keine Fäulniß, im Sommer kein Schießen zu befürchten. Trübe Fensterscheiben kann man wieder rein, durchsichtig und glänzend machen, wenn sie mit in Salzwasser geweichten Vrennnesseln

vorsichtig abgerieben werden. Auch r"i"j . r rann man ein lua izinz, seine einwand mit einem Faden fest so zusammenbinden. daß sie einen sehr stumpfen Winkel bildet, dann in Wasser, hierauf in sehr sein geriebenen Bimsstein tauchen, die Flecke damit aus dem Glase reiben und dasselbe dann noch mit tn Baumol getauchtem Leder poli ren. Ferner kann man trockene qepul vert: Walkererde auf alte erblindete Fensterscheiben streuen, sie wiederholt mit einem reinen leinenen Lappen und zuletzt mit Oel lben. , Vom Inlanve. Daö theuerste Metall ist Gallium, welches einen Werth von $2)0 pro Unze hat; dasselbe ist weiß und kommt in Zintblence vor. Das Alter der Walfische wird durch die Größe und Anzahl der Fischbeinlamellen bestimmt, die jährich zunehmen. An diesen Zeichen hat man erkannt, daß drei- bis vierhunoertjährige Walfische oft noch recht muntere Burschen sind. Unweit von Canterbury, N. H., gab eö dieser Tage ein Riesenomelette. Ein Eisenbahnzug entgleiste und ein Waggon, in welchem sich 4000 Dutzend Eier befanden, wurde vollständig zerschmettert, so daß auch nicht eiu einziges Ei unversehrt blieb. Ju den Ko h lc n selbe rn des südlichen Pennsyloanien ist jüngst zum ersten Male in versteinertes Insekt gefunden worden; der Fund würd dem Smithsonian Institut in Washington, D. C., überwiesen. Ein Paar Liebesleute, welche zusammen 166 Jahre zählten, ließen sich dieser Tage in Randolph, Me., das Ehejoch auflegen. Das Sprichwort Alter schützt vor Thorheit nicht" hat damit eine neue Bestätigung erfahren. Mit einem einzigen Zug seines Netzes fing ein Fischer in der Elliott Bai bei Seattle kürzlich 1900 Lachse; dies, ist der größte Fang, der in jener Gegend je gemacht worden. Ein anderer Fischer fing an demselben Tage mit einem Zuge 1600 Lachse. Die Zöglinge der Jndia-n-rschule in Phoinx. Arizona, hzben die dortiaen Mah Sckool Boos" in einem Vaseball-Spiele mit einem ?core von 36 zu 5 geschlagen. Und da sagt man noch, daß die Rotbbaut d Jd W ' C mm w t 90 f che5 Geschenk wÄrde Capt. A. M. Mil. son in Waycroß, Ga.. dieser Tn bei er Feier seines 79. GeburiZtagiS errascht. Während der alte Herr G!llck.rünfch: seiner von iccit und u?tü herbeigekommenen Freunden entcceer.Nttbm und feine (Bäht mit iiT.tin gutin Tropfen regalirte, wurde er von r,; Kiiiii mü s-"t jt. I""' fu4i mu ciaw ööanu,c beschenkt. Ein Farmer unweit von Henderson. Ky., hatte seit sechs Iah--!n unter seinen Arbeitern einen junsen Schweden , NamenS Charles Haydensen, der als jovialer und fleißiger Bursche allgemein geschätzt war. Kürzl:ch nun wurde die Entdeckung ' gemacht, daß der vermeintliche Charles ein Mädchen ist. das sein Geschlecht mit großem .Geschick zu verheimlichen verstanden hat. Bei der letzten' Municipalwahl in Cadiz. Ky., haben die einandkr bekämpfenden Parteien gar merkwürdige Embleme für ihre Stimmzettel gewählt. Während ein rundbauchiger D'mijohn" mit Bergthau den einen Zettel schmuckte.prangte auf dem anderen ein ' Wasserkru. Auf einem Stimmzettel in dem Blau. graS-Staate ein Wasserkrug war jedenfalls eine Novität, aber eine solche, an welch? der DurchschrvittScolonel mchtS weniger äZS Gefallen findet. ' " Hl - 2 Meerfazaumvfeifeu, lange oeutsaze Pfeifen, Ciaorxenspitzen ic, bei Wm. Mucho,19SZ? Walhiagton.VK.

lu? oii mooernen amerlkantjazen Cultur gegenüber ablehnend verhält. Mit innn iiitfftn'flhnf

Vom Musran?e. In R z e S z o w in Galizicn kam es zu einr Schläg:rei zwischen Militär und Civilb.'oöllerunz. welch: einen tragischen Verlauf nahm. Ern Civilist. Walenty Trdowsti. wurde 10N Soldaten erstochen und der Sol;l Joseph Leja lebensgefäh:!:ch v:roundet. Dieser Tage erschien der Juwelier Naudan aus La Nochelle m dem Notar S:b.ll:au in Nantes, m eine Erbschaft von 50,000 Francs zu erh:b:n. Gleich nach Emvsarig des G:l:es kündigte er seiner Frau te'.ezraphisch an, daß er unmitt'lbar nach La N?chelle zurück. 'ezrm werd:. Sei! Zem ist Niudan verschi?ud!n. Man v rnuthe. aß er u li.er H:i!:rha t zel.ckt und er.r.orz;t w)rd:n ist. Eln-eüoerraschenoe Entdeckung würd: bei d:r Prüfung des Nachlasses einer in Wormstedt bei Apolca verstorbenen Frau gemacht, d'.z bis zu ihrem Tod: in den b:sch:id.:nsten Verhältnissen gelebt hatt: und al mittellos galt. Man fand in ihrer Hinterlassenschaft 133.000 Mark in Werthpapieren vor. Auch die vorhandenen Anderwandten, denen daS Geld zufallen wird, haben davon keine Kenntniß gehabt. JnAltenstadthatteder Loosverkäufer Jgnaz Erlanger, der an Epilepsie litt, ein in der Zeitung geg-en dieses Leiden angepriesenes Heilmittel sich bestellt und nach der gegebenen AnWeisung eingenommen. Die Folge hiervon war, daß er in Tobsucht verfiel. Die vom Arzte verordneten Beruhigungsmittel hatten wvhl vorübergehenden Erfolg, doch verschlimmerte sich der Zustand deS Kranken wieder und nach einigen Tagen trat dessen Tod ein. Die Spielbank von Monte Carlo g:h! stark zurück. Das ergibt sich aus dem Berichte der ersten Sitzung des neuen Berwaltunzsruthes d-r Gesellschaft der Seebäder in Monte Carlo- (recw der Spielbank), die jüngst stattgefunden hat. Man wählte in dieser Conserenz Camillo Blanc zum Präsidenten des BerwaltungsratheS und einen gewissen Herrn C-.stor zum Administrator. DieAmtsdauer deS Berwaltul-gZrat'eZ wurde bis nächsten April stivulirt. Jntcressant ist. daß die Spielbank in den Monaten Juni, Juli, August und September circa 600.000 FrancS Senker abgeworfen hat, als im vorhergehenden Jahre. ES vergeht kaum eine Woche, daß Port-Said nicht der Schauplatz französisch-russischer Verbrüderung ist. In den letzten Tagen durchfuhren wieder mehrere russische Kriegsschiffe, die sich nach Wladiwostock begaben, den Canal. Die Officiere wurden von der französischen Cclonie zum Abendessen eingeladen, bei d:m der fran'östsche C?nsul dcn Vorsitz führte. Später zog ''e internationale Musikbande der Stadt, lcgleitet von der großen Menschenmenge, vor das Clubhaus und spielte dort die russische, französische und vicekönigliche Hymne, welche die Menge mitsang. Die Commandanten der russischen Schiffe vergelten derartige Kund aebunaen dadurck. dak sie auf dem

Blake der Stadt von ibren Caoellen Concerte geben lassen, bei denen die erw'ähntm Hymnen eben'alls gespielt und von der Menge lebhast vegrugt hWfhfTT 3ni Wiener OfficierZ. töchter - Institut trat'Fräulein Dr. v. iKoty, die Tochter eines Feldmarschall Lieutenants, die in Äüricb Medicin ftu diri ha!, als Aerztin in Verwendung. nacvoem der sruyere AnstaltZarzt durch Selbstmord geendet hatte. Da jedoch weibliche Aerzte, in Oesterreich noch mcni zuaela en weroen nur in Salzburg praktkirt zufolge kaiserlicher Erlaubniß die Auaenäntin ??rau Dr. Rosa Kerschbaumer und in Bosnien e:ne Zaynarztln so wurde Frl. Dr. v. Roth als Untervorstetzerln ange stellt mit d:r Bervflichtuna. in ernste ren Krankheitsfällen den Chefarzt der tecvnischen MlUtar Akavem:e beizu zieoen. Mehrere sehr alte Li. schofsgräber hat man im Dome zu Bremen aufgedeckt, während man für den Vierungsthurm die Vorarbeiten machte. Ein Steinsarg enthält die Ueberreste der Leiche des 1101 gestorbenen Erzbischoss'Liemar, dessen Gewand noch erkennbar war, aber beim Berühren zerstäubte. Eine Bleiplattk trug eine Inschrift, laut welcher er wirklich der Erbauer des Domes ist. nachdem der alte gegen das Jahr 1088 avzevrannt war. Dak er. wie Albert v. Stade meldet, der Erbauer sei. wurde noch immer bezweifelt. Ein anderes Grab enthält vermuthlich die Ueberreste deZ 789 gestorbenen Apostels Willehad oder seines NachfolgerWillerich. Die Jnsckriften sind noch nicht entziffert. Die Ueberreste werden nach dem Bau wieder beigesetzt. Der Pfarrer in Kuty. Pater Smagowicz, erhielt dieser Tage eine Postsendung, welche angeblich eine Lampe enthalten sollte. Bon einem Vorgefühl erfaßt, verweigerte er die Annahme der Sendung, die ihm verdächtig vorkam. Sie wurde mit aller Vorsicht in daö Bezirksgericht von Kuty gebracht, wo sie geöInet wurde. Der Inhalt bestand auZ einer Hollen Maschine, die in Folge der gebrauchten Vorsicht nicht explodirte. Triftiger Grund. Hausfrau: Und warum gefällt 5vhen ri: Wohnung jeU auf einmal nicht?" Mietherin (ältliches Fräulein): .Weil ich eben sehe, daß gegenüber das StandeSamt ist. Soll ich dielleicht den ganzen Tag zuschauen, wie die Leut' heirathen?" Genau temverirt. Prinzipal szum Buchhalter, dem er zu wenig Mitgift aubietet): Se sind ä Unmensch, öersch, S: sehen, wie S: liebt meine Tochter und können bleibn kalt!" fchfö: .ßen Drimival. for 80.000 Mark werd mr virm mei' Herz,'

Marktbericht. holesale,?retsk. GroeerieS. Zu5n: Anritt R02. Guter $ilUx $4.03. lKtiym. ata $3.52. Kaffee: pet2f? Bann. Sien und Java 21. 75c in 50 Psd Säcken) CapUal 22c XUtil Takcta 20: Bratl, i)yt Setr. Acpfel 7 je m Pfirsiche 14c Conntten ftc m Pflaumen 7c m pnkojen 11c Frücdte und Gemüse. epfel per Faß fl.TS C itrc, en per Kiste 8 00 Orangen per Kilte tza.25 raur ver Faß G c Zwiebeln per Fatz $3.50 Rüden per Faß tzl.5u Lohnen per Busdel $2.25 arirffeln per Bushel LV tiS 4Zc. Skß,anosfein per Faz ,2j Mehl. Winter.Weizrn pa. $4.00 Srühjahr.Weizen x. $4.00 Winter eztra $2.50 Gewöhnliche $1.75 Roggenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel Butter, frische Countrh 10c. Eier, frisch, per Du?. 12c Leb. Geflügel: Hühner 8e per Pfund. Spring ChickenS7jc; Hahne 3jc ; Turked denn, 7c: Snten bc. Gänse $4.20 pn Dutz.

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