Indiana Tribüne, Volume 19, Number 54, Indianapolis, Marion County, 11 November 1895 — Page 1
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Inland. ZJetterauSsichten. SchoneS Wetter Dienstag und Mittwoch. Gestrige Temperatur: Marimum 28 Grad. Minimum 32 Grad. i Ei neuer Musentempel. Eröffnung deS PabstTheaters in Milwaukee. Milwaukee, 10. Novbr. DaS Deutschthvm Milwaukee'S belheiligte sich heute Abend vollzählig an der Erössnung und Einweihung des neuen Pabst-TheaterS. Schon seit vorigem Dienstag war in dem neuen HauS, das nicht weniger als 18Z0 Sitzplätze hat. nicht ein Sitz mehr zu erlangen. Ein prächtiges Heim ist es, dieseö neue von Capt. Fred. Pabst erbaute Haus. AlS heute Abend der Zuschauerräum und daö Foyer im hellen Lichter glänz sichtbar wurden, da kamen Worte der Bewunderung auö Aller Lippen. 3n der That mach! auch daS Theater mit seinen in dunkler Farbe gehaltenen Dekorationen und der dunkelrothen Plüschausstattung einen gediegenen und vornehmen Eindruck. Pünktlich um 8 Uhr war daö Haus auch biS auf den letzten Platz besitzt und kurze Zeit darauf spielte das große Orchester unter Leitung deS Eomponisten den neuen Festmarsch von Christoph Bach, der großen Beifall hervorrief. Nachdem sich der Beifall gelegt, thei le sich zum ersten Male im neuen Theater der äußere Vorhang und vor die Rampe trat der langjährige Lciter des Theaters, Ferdinand Welb, der einen von unserem heimischen Dichter Julius Gugler verfaßten Prolog vortrug. Während Herr Welb sprach, erschienen je an den betreffenden Stellen aus der Bühne Nebelbilder, welche die alte Markthalle, den Platz, in dem zuerst in Milwaukee deutsche Stücke aufgeführt wurden, das alte Stadttheater (das Kurz'sche Haus) und daS erste auf dem Platze deS jetzigen TheaterS erbaute Hauö darstellten und lebhaften Applaus hervorriefen. Dann zeigten die Nebelbilder auch daS brennende Theater und den Trümmerhzusen nach dem Brande, schließlich aber das heutige prächtige HauS, was einen Sturm von Belfall hervorrief. Nun trat der geschäftsführende Direktor, Herr Leon Wachöner vor und hielt eine kurze Ansprache, in der er dem Publikum für daö der Direktion von Neuem gezeigte Vertrauen dankte und dem Erbauer, Capt. Fred. Pabst, owie dem Architekten Otto Strack den schuldigen Tribut zollte. WachSner konnte bei dieser Gelegenheit den Kalauer nicht ganz bei Seite lassen, in-i dem er meinte, auch die Damen sollten
bei Nennung dieser Namen sagen: Clara zu schaffen, wohin die ZnsurHut ab !" eine Anspielung darauf, genten den Schwerpunkt ihrer Thäiigdaß die Damen im neuen Hause künf- keit verlegt zu haben scheinen. Sie
tighin keine Hüte mehr tragen sollten.! Nach Herrn WachSnerS Ansprache! spielte daS Orchester daS Intermezzo auS der Cavallma ruftlcana" rntt Orgelbegleitung, wobei sich ergab, daß die Akustik in. neuen Hause eine tressliche ist. Der Abend schloß zur allgemeinen Zufriedenheit. l ÄUslllllö. . Sensationelle Zwischenfalle. B e r l i n, 10. Nov. Die vergangene Woche war wieder rauschenden Hossestlichkeitenund öffentlichen Schaustellungen gewidmet. Bei der Vereidigung der Rekruten am Montag kam eS in Potsdam zu zwei einigermaßen sensationellen Zwischensällen. Einer der Rekruten, ein Mennonit NamenS Kallweiter, weigerte sich, den Ed abzulegen, worauf er sofort auf Befehl deS Kaisers verhaftet und in den Arrest abgesührt wurde. DieseS trug sich in Gegenwart des Königs von Portugal zu, welcher sich zur Zeit beim Kaiser auf Besuch befand. Da der König
den Zusammenhang nicht verstand, so fehl erhalten, ihre Truppen zu eonerklärte der Kaiser ihm denselben aus centriren und die Insurgenten anzu-
Französisch. Der zweite Zmischenfall wurde durch einen evangelischen Militärpfarrer geliefert, welcher die Rekrn - ten ermähnte, nicht allein an die Wacht ka Rhein, sondern auch an die Wacht;
an der Weisel zu denken. Diese, kirekt gegen Nußland gerichtete Bemerkung hat bedeutendes Aussehen errrgt urd der russische Botschafter soll über den Vorfall nach Petersburg berichtet hben. Ml - Der Fall W a l l e r ö. P ari ö, 10 Nov. Der Matin" sagt, Gesandter Waller, welcher wegen CorrespondirenS mit den HovaS in
MadagaScar zu zwanzig Jahren ZuchthauS verurtheilt wurde, werte einer der ersten sein, welche die Aufmerksamkeit des neuen Ministers der au?wältigen. Angelegenheit in Anspruch nahmen. Die amerikanische Botschaft laßt nichts unversucht, um eine schleunige Erledigung deS Falle? zu erwirken. Washington, 10. Nov. Waller hat an seine Familie geschrieben. es geh: mit seiner Gesundheit bergab und er habe die Hoffnung, daß er die Seinen nech einmal wiecersehen werde, ganz aufgegeben, ' '' ' Die kubanische Revolution. Madrid. 10 Nov. Eine Depesche deS Heraldo" auö Havana meldet, daß Moximo Gomez ein Rundschreiben an alle Jnsurgentensührer erlassen hat, in welchem er ihnen befiehlt, daß Eigen thum von allen Leuten zu zerstören, die sich weigern, zum KriegbfondS der Insurgenten beizutragen. Auch soll r die reichen Landbesitzer auf'S Schwerste brandschatzen und sie mit der Zerstörung ihrer Plantagen bedrohen, wenn sie sich widerhaarig zeigen. Die Insurgenten find auö der Provinz Havana derschwunden, doch wird zugegeben, daß die Aufständisüen an Boden gewinnen. H a v a n a, 9. Nov. Auch in Beamtenkreisen wird zugegeben, daß der Aufstand immer mehr um sich greist. ES ist kein Zweifel daran, daß die 3nfurgenten auch Santa Clara, daS Hauptquartier des Generals EampoS, ernstlich bedrohen. Sie rücken von allen Seiten, namentlich aber auö der Richtung von Puerto Principe, heran. Mazimo Gomez hat mit einer bedeutenden Abtheilung die Grenze überschritten und hat jetzt die VerbindungSlinie zwischen Santi Spiritus und Puerto Principe im Besitz, zwischen welchen beiden Punkten CampoS kürzlich einen heliographischen Telegraphendienst einrichtete, Dazu kommt noch, daß die Rolloffsche und Cespedesche Expedition, deren Mitglieder mit Waffen und Munition gut verschen sind, gelandet und zu der Hauptmacht der Insurgenten gestoßen sind. Die Sachlage ist also eine sehr ernste und drängt einer Krisis unaufhaltsam entgegen. Der Insurgentenführer Sanchez hat in der Nähe von CienfugoS ein feste? Lager bezogen und wirkt dort ganz offen für die Sache deS Ausstandet Rolloff und CeSpedeö machen dem General CampoS sehr viel in der Provinz Santa nähern sich von vier verschiedenen Richtungen der Stadt Santa Clara, wo eine Abtheilung der besten spanischen Truvven ,n Garnison lieat. Alle Jnsurgentensührer lassen die reichen Farmer und Landbesitzer durch Boten auffordern, zu ihrer Kriegskasse beizn steuern, widrigenfalls man ihren Be sitz niederbrennen werde. DaS auf diese Weise von den Anhängern der spanischen Regierung eingezogene Geld wird nach New Jork und anderen amerikanischen Häfen geschafft und dort zum Ankaus von Waffen und Muni tion verwandt. Die spanische Regierung weiß dies sehr gut und versucht alles Mögliche, um die Insurgenten zu hindern, Geld nach den Ver. Staaten zu schicken. Allein trotz der Blockade ist eS den3n furgenten doch anscheinend ein Leichtes, die Verbindung mit ihren Freunden auf dem Festlande ausrecht zu erhalten. Auch in der Provinz MatanzaS gewin nen die Aufständischen an Boden. Sie haben ferner in Santiago de Cuba eine Armee von 5.000 bis 6.000 Mann. Unter diesen .kritischen Umständen ha ben die Generäle Valdez und Praz Be greifen. Da daS Wetter sich für militärische Operationen günstig zu ge Istalten beginnt, so kann man mit Sicherheit darauf rechnen, daß im Laufe der nächsten Woche zu heftigen Zu
'lnnmen stoßen kommen wird, die mözlicher Weise entscheidend für da ganze Geschick der Insurrektion sein wikden. Man trägt sich indessen immer noch mit der Hoffnung, daß die spanische Regiegierung einlenken wird, ehe eS zu spat
ist. Diese Hoffnung stufet sich haupt sächlich aus die Thatsache, daß CampoS selbst dafür ist, daß man Cuba eine Art von Homerule gebe. Major Moreno verjagte bei CiensagoS eine Bande von Insurgenten uid tödtete acht von ihnen. Zwei 3nsurgentenführer sollen in die Hände der Spanier gefallen sein. Diese Gesängenen bestätigen, daß die Insurgenten kürzlich in dem Treffen bei Cayo ESpino 200 Mann verloren haben. 3n den lehten beiden Tagen fanden in der Provinz Santa Clara mehrere Scharmühel statt, bei welchen die Insurgen ten 32 Todte hatten 14 wurden gefangen genommen. - Die Zarina in Lebensge fahr. L o n d o n, 10 Nov. Aus zuv-r-lässiger Quelle wird gemeldet, daß die Zarina sich der Operation dcS Kaiserschnittes unterwarf und daß die Folgen höchst bedauernömerth sind. Die Aerzte machen sich keine Hoffnung auf die ErHaltung ihreS LebenS und haben dem Zar gerathen, sich auf daS Schlimmste vorzubereiten. Die Zarina besiidet sich in vollständiger Abgeschlossenheit in TsarSkoe Selo. UM Schisss.Nachrlchten. Angekommen in : New I o r k : Veendam" von Rotterdam und La Eakcogne" von Habre. Havre: La Vourgogne" von New Jork. Liverpool: Umbria" von New Jork. . . Boston: Cephalonia" von Liverpool. ,, m. The Germania Life Ins. Co. tz20.00.000 Aktiva. Größte deutsche LebenöverficherungS - Gesellschaft. A. VUfötx Agentur, Agenten. Allerlei. Der diesjährige Ertrag t:r kalifornischen Weinproduction wird aus 8.000.000 Gallonen geschätzt d. Y. um 25 Procent weniger, als die letztjährig: Produktion. Voraussichtlich werden in diesem Jahre für californische Weine höhere Preise als bisher gefordert werden. DkeSchuster in Washington, D. C., haben sich unter dem Namen Cnspin Ritter" zu einem Bunde zusammenaeschlonen: ob d:e ;ozaeren Ritter vom Dreibein zu ihrer Ausrüstung eine rresige Schusterahle oder ernen Pechdraht von der Größe eines Lasso wählen werden, ist noch u:igewlß. Der Staat Washington ist die Heimath des Gigantischen. Die Hageljchlossen von der Große eines Hühnereies sind von den in diesem Herbste geernteten A?pseln, welche die Große eines Fußvalles haben, m den Schatten gestellt worden. Rothe Aepfel von 15 Zoll Umfang und PlpPins von 12 bis 14 Zoll Durchmesser gehören durchaus nicht zu den Seltenbeiten. Der biedere Schuster Harry I. Mooney scheint ein sonderbarer Schwärmer zu sein. Er hat die Bun deshauptstadt besuch! in der Absicht, dem Präsidenten ein Paar neueSchuhe anzufertigen. Außerdem ist es der Plan dieses FußbeklerdungsLinstlers, sämmtliche Staaten-Gouverneure ker Union mit Schuhen zu versehen. Der Gouverneur von Maryland, von welchem Mooney ein Empfehlungs schrei-b-n besitzt, ist einer derjenigen, welche bereits Proben der Kunst dieses MenschenbeglückerS erhalten haben. In nerhalb 12 Monaten will Mooney eine selbst übernommene Aufgabe ernllt haben. HerrSamHellerin Raleigh. n rr , ji. u., yar eine eigenartige ?pecma i! y i . . r hon gemacyi, von meiner er einen Nettoertrag von Z60 erhofft. Wissend. k. e? i.. , c i 1: - ' oan sllr oie ouij) oie unoespolt de förderten Sendungen erster Klasse kei ne Gewichtsgrenze vorgeschrielxn ist, ließ er sich ine Kiste Schuhe im Gewicht von 125 Pfund per Post schicken, nachdem das Packet nur mit einer Zwei-Cents Marke versehen war. Als die Kiste zur Ablieferung gelangte, war dieselbe mit Marken im Werthe von 540 bekleb! und diese mußte er bezahlen. Es befanden sich auf der Kiste 60 Marken zu 50 Cents und 50 Marken zu 30 Cents per Stück; da Markenhändler die erstere Kategorie mit 51.25 und die letztere mit 75Cen!Z per Stück bezahlen, so bringen ibm daö Qkmi 560 ew.
Die arme M r s. -i a r n
sr'rm V : r rym CV t n . o -. v-"fc. wie r5ytc ane eines Londoner Droschkenkutschers, straft die boZhaft:n Mischen Lüg:n, di: wissen wollen, daß man nur in Romanen und Novellen an aebrockenem Serben stirbt. Ihr Herz brach buchstäblich. eS brach allerdings nicht aus Gram, sondern weil sie sich zu gut amüsirt und zu gut zu Nacht g:speist hatte. Sie hatte ,agz vorher Freunde besucht, man taselte tüchtig und lacht- viel; insbesondere die Palmer war unbändig lustig. (?twa UM 10 Uhr kam sie heim und sing, wie ihre Nichte erzählt, an, ihr Kleine in's Bett zu bringen. Plötzlich rief sie: Ach Gott!" und wie die Nichie sich umdrehte, sah si: das Kind am Boden liegen und ihre Tante todt im Stuhle sitzen. Di: Section ergab, daß ihr Herz gebrochen, oder besser geszg. geborsten war. Die Doctoren konnten keine ander: Ursach: angeben als zu große Aufregung, verbunden mi! zu gutem Nachtessen." Eine erschütternde Scene spielt: sich neulich Nachmittags auf der Bahnstrecke bei Hochzoll erne Stunde von Augsburg ab. Als der Ingolstädter Zug heranbrau -sie. warf sich plötzlich ein: f:inzekl:ide!e jung: Frauensperson auf die Schienen. Den auf d:r Station befindlichen Leuten gelang es, durch 'Schreien und Winken den Zugführer zu veranlassen, den Zug zum Stehen zu bringen. Man wollte hierauf das Mädchen, die bildhübsche 21jährige Josefa Plesch von hier, fortbringen. Das Mädchen raffte sich jedoch, als es sein:n Plan, sich vom Zug überfahren zu lassen, vereitelt sah, mit Blitzesschnelle auf und sprang von der Eisenbahnbrücke, auf der sich das Drama abspielte, in den darunter befndlichen Ä5ch hinab. Mit einem Aufschrei versank sie. Eine kleine Strecke weiter unterhalb wurde sie an's Land geschwemmt. Sofort angestellte Wiederb elebungs versuche waren erfolglos. In der Ta.sch: der Unglücklichen fand man einen Brief, in welchem sie als Ursache ihrer That ein Liebesverhältniß bezeichnet. Die Geschwister des Mädchens, einer Warse, befinden sich sämmtlich in 'sehr angesehenen Lebensstellungen. Ein schreckliches Drama spielte sich dieser Tage in Weisweil bei Schlettstadt ab.. B:i einem dortigen Bürger stand ein etwa 20 Jahre altes Mädchen im Dienst. Ein im selben Alter stehender, etwaS idioienhafter Sohn des Hauses wurde von seinen Bekannten öfters zum Besten schalten, indem sie ihn als den Geliebten des Mädchens bezeichneten. Der junge Mann war darüber jedesmal sehr erbost. doch gab er nie zu Befürchtungen Anlaß, daß dem Mädchen durch ihn ein Leid geschehen könne. Die Sache nahm aber endlich doch einen tieftraurigen Ausganz. Als der jungeMensch vor einigen Tagen mit dem Mädchen in's ,F:ld geschickt wurde, um Kartosf:ln auszugraben. reifte in ihm ein furchtbarer Entschluß. Während das Mädchen sich in seiner Näh: mit Kartoffelaushackcn beschäftigte, trat ei plötzlich auf die Ahnungslose zu und spaltete ihr mit seinem Karst denKopf. so daß der Tod sofort eintrat. Kurz besonnen schleppte er den Leichnam des Mädchens in den in nächster Nähe vorbeifließenden Altrhein und sprang hierauf .selbst in's Wasser. Einige in der Nähe arbeitende 'Leute eilten herbe' und könnten den dem Tode nahen Mörder noch rechtzeitig dem Wasser intreißen. Die Gendarmerie brachte ihn alsbald in sicheren Gewahrsam. Hiesiges. Polizelgericht. 3rn Polizeigericht wurde heute Lou Robinson wegen thätlichen Angriffs auf Delia CombS zu 55 Strafe verurtheilt. H S.Shirley wegen thätlichen Angriffs auf Ed. St. Clair erhielt ebenfalls eine Strafe von 55. IameS Green wegen Ruhestörung $1. Acht Betrunkene wurden zu je 51 und zwei zu je 55 Strafe verdonnert. Die Verhöre von Kinander,..wegen Verkaufs geistiger Getränke ohne LizenS und von W. Carter wegen grausamcr Behandlung seiner Kinder wurden auf den 13. Nov. verschoben. m in AuS den Gerichtshöfe!,. Kriminalgericht. ChaS. Bird, Edgar Graham und Walter Pettit wurden wegen Einbruchs zu je 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Adam M. Bell bekannte sich der Un terschlagung schuldig und erhielt 3 Jahren ZuchthauS & 510 alS Strafe zuerkannt. 3a8. C. Sweeny, der als unverbesserlich der Reformschule zuge wiesen wurden sollte, wurde vorderHand entlassen. Don Helmick, der Fälschung ange klagt, wird heute prozessirt.
Nervöse Erschöpfung KMkgk durch Zr. Äs' Nermne. Anhaltende Zerrüttung bti Nervenslzftenil beern tXafet nicht nur da Sehnn und die geistigen Fähig leiten, sondern führt auch ,ur Erkrankung lebenS wichtiger Orzane. Tie gefährlichste dieser indirecten Folgen besteht in einem Srgriffenwerden del Herzenl. ntti war der Fall it ev. R. F. Sursare, Fuvue wer. Ind. E? schreibt:
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Vor vierzehn Jahren hatte ich einen leichten Schlag anfall. Ueberardeirung führte nervöse Erschöpfung herbei. Ich wurde unzemein nervös und die An ftrengung bei öffentlichem Sprechen verursachte Herz klopfe, welche? mein Leben bedrohte. Ich gebrauchte iwei Flaschen Dr. MileS' New Heart Sure für meine Herzbeschwerden und zwei Flaschen Tr. MileS' Re ftorative Nervine für meine Nervösttat und bin besser alS ich jemals wder zu fein erwartete. Ich kann stundenlang sprechen ohne zu ermüden oder von Herzklopsen besallea ,u werden, wie die früher der Fall war. und ich fühle mich Ihnen zu Dank verpflichtet. Sa baden bei allen votbeker. Dr. Milk' m fit Herz und Nervenleiden frei per Post. Dr. Mües Medical Co., Elthart, Ind. Dr. MileS' Heilmittel machen gesund. Superior Court. Zimmer No. 2. Sarah A. Stanley gegen ChaS. H. Stanley. Scheidung bewilligt. Klägerin darf ihren Mädchennamen wieder annehmen. Zimmer, Ro. 3. Wilson P. Duckwerth gegen Hermann Lauter Urtheil ur 53500 im Fall die Rechtsfrage au Gunsten des Klägers entschieden wird. Eba Ferguson gegen Cilh Str. R. R. Co. Schadenersabklaae in Ver handlung bor der Jury. Circuit Court. Die Minnehaha Granit Co. gegen Amelia Nüsse u. A. Straßenverbesserung. In Verhandlung. Sicherlich leset Jbr die in dieser Zeitung veröffentlichten Zeugnisse betreffs Hood'S Sarsaparilla. Sie bestätigen über jeden Zweifel binauS, daß Hood'S kurirt. Verstopfung und alle Leberleiden werden durch Hood'SPillen geheilt. 2X7 Samstag Nachmittag hielten einige Jungen einen Sohn deS Herrn C. W. Sutton an und beraubten ihn. Sie erbeuteten etwa $1 in Kleingeld, ein Taschentuch und 2 oder 3 Taschenmesser. Herr Sutton kam heute auf die Polizeistation und berichtete, daß sein Sohn einen der Jungen, der mit ihm nach Schule No. 3 geht und Cookmun heißt, identisizirt habe. Schön und rein Soll daS HauS stets sein ! Die besten Bürsten kauft man bei H. Schwede l, 420 Oft McCarty srrane. EP Der Coroner wurde heute nach N. West Straße gerufen, wo der vier Monate alte Call A. WolS gestorben war, ohne daß ein Arzt gerufen worden war. Der Co?oner stellte die Todeöurfache als Lungenentzündung fest. tZT Die Polizei verhaftete Geo. Gallman und John Miller, die am 14 Oktober ein dem Dr. Manker gehorendeS Bichcle gestohlen haben sollen und W. C. Tanner, der an dem Einbrach in Zrvington vor einiger Zeit betheiligt gewesen sein soll. Der , New York Store. lEtabllrt 1853.) Ein großartiger Pelz-Verkauf begann heute. Er wird diese Woche sortgesetzt. Eine ausgezeichnete Gelegen heit warum benützen Sie die Gelegenheit nicht. m w un K
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