Indiana Tribüne, Volume 19, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 November 1895 — Page 2
Mvtans Aribttne Erscheiut Tcglich und SouNtag
Die täzliche .Tribüne- kostet durch den XxSgei 22 GtntS per Woche, die EonntngS. . Tribüne' k ZtT.il per WoSe. Seide lnssnnne 15 SentS ode SS SentS per vkonat. Per Post außerhalb de, Citat zugeschickt in Vorausbezahlung V per '.ahr. Omen 13 Süd Alabama Stratze Znsianapoliö. Ind., 9 November '9o. Mord und Selbstmord auS Noth. Die Sch!lderung!!i, Kelche de? özye rfe Cieiteni Jfraffi U seinem Juche GlänzendeZ Elend" fcon der traurigen Sage der Mehrzahl der deut Jen Officiere eniteoifcir hct, haben in einer Toppettrazöie, die sich dieser Sage in Wien abgespielt hzt, eine ergreifend: Illustration erfahren. Dort, selbst ha! der greise . Feldmarschall. Lieutenant Gustav Dunst v. AdelsHelm unter ' dem ' Drucke unerträglicher finanzieller Mißlichkeiten eine That be. angen, die lebhafte Aufsehen und Theilnahme Hervorries; er tödtete zust sei Gattin und sodann sich selbst durch einen Revolverschuß. Felomarschall-Lreutenant Dunst v. Adelshelm war ein Siebziger, in Edelkosteletz geboren und der Sohn eines Stab-officiers. Er wurde schon frühzeilig zum Militär gebracht, wo er dank seiner Tapferkeit und seinen gei pig:n ' Fähigkeiten zu immer höheren Chargen emporstieg und überdies diel fach mit Orden decorirt wurde. Er focht in den Treffen des Jahres 1843, cann 1&49 und in allen folgenden Kriegen, wiedem italienischen, den Schlachten gegen Preußen-mit und erlang durch seine Leistungen in diesen Kämpfen den Ruf eines, ebenso schneidigen wie besonnenen und umsichtigen Ofsiciers. Im Jahre 1879 verließ er den activen Dienst und lebte von dieser Zeit ab mit seiner Gattin, geborene Freiin von Abele von und zu Liebenbcrz, ohne Unterbrechung in Wien, Landstraße. Geusaugasse Nr. 1. Nun gerieth er rasch in drückende Schulden. (Zr hatte eben kein Privatvermögen, seine Pension reichte aber nicht aus.um die Kosten eines H-aushaltes zu bestreiten, Feldmarschall-Lieutenant von Adel-Helm suchte sein Einkommen zu vergrößern, indem er zu mannigfachen geschäftlichen Speculationen seine Zuflucht nahm; dieselben mißglückten jedoch und wurden für ihn nur neue Quellen immer quälenderer Sorgen. So war er Verwaltungsrath der .Friedrichsdorfer Zeughütten-Actien-gesellschaft". die in kläglicher Weise zu Grunde ging. Defraudatiönen und Schwindeleien anderer Art hatten das Unternehmen bankerott gemacht und die Leiter desselben vor die Schranken des Strafgerichtes gebracht. Es waren dies der Präsident Baron Lothar Schröckinger-Neudenberg und Direktor Bartl, die zu längeren Freiheitsstrafen verurtheilt werden; in Bruder des Präsidenten entzog sich durch Selbstmord weiterer Verantwortung. Feld-marschall-Lieutenant von Adelshelm hatte in dieser Angelegenheit wieder- . holt polizeilichen und gerichtlichen Vorladungen Folge leisten müssen, die ihm viele peinliche Stunden bereiteten; es gelang ihm jedoch, seine moralische Integrität zu erweisen, so raß ein Einschreiten gegen ihn unterblieb. Später ließ er sich noch in weitere. cn ders geartete sinancielle Operationen ein, aus welchen ihm gar nichts wie -Verlegenheiten erwuchsen. Er machte dann, um Verbindlichkeiten erfüllen zu können, Schulden. Schließlich derpfändete er seine Pension, schränkte sich ein. wo er nur konnte, allein das Ua heil war nicht mehr aufzuhalten. . . In seiner Wohnung gab förmlich ein Gläubiger dem anderen die Thürklinke in die Hand. Es waren Leute der verschiedensten Branchen mit For-. derungen von zwei bis zu mehreren hundert Gulden; er schuldete Bäckern und Fleischhauern, für Zucker und Kaffee, Schustern und Schneidern, und so oft diese Leute auch zu ihm ka. men, so heftig sie ihn auch um Geld bt stürmten, sie mußten dennoch immer wieder mit leeren Händen abziehen. Allmalrz versiegten alle seine Hilfs ' quellen und der' General und seine Gattin hatten seit Monaten mit Entbehrungen zu kämpsen. Ihr Leben, einen Tag wie den anderen, war ein sehr trauriges..' Des Morgens frühstückten sie zu Hause und nahmen dann wieder erst Abends eine Mahlzeit, das Mittagmahl und Nachtmahl zusammen. In der Zeit zwischen Frühstück und Abendmahl wurde nichts gegessen; es gab zu Hause auch weder etwas zum Essen, noch zum Trinken, die Speisekammer war immer leer. Sie litten oft Hunger. DaS Einzige, was der General sich jetzt noch gönnte, war die geräumige, aus sieben Zimmern bestehende Wohnung, für welche er eine Jahresmiethe von 900 Gulden bezahl, te. Allein auch hier war insofern wieder Vieles eitel Schein, als die Möbel, welche die Zimmer füllten, zum Theile. auSgeliehen waren. In dieser Wohnung hielt sich nun das Ehepaar fast beständig auf; es empfing keine Besuche, ging selten aus. besuchte keinerlei Vergnügungslocal in Folge ihrer 'Geldnöthe hatten der General und dessen Gemahlin die längste Zeit auf jede Zerstreuung voll ständig verzichten müssen. In den letzten zwei Wochen unternahm FML. v. Adelshelm noch einige Versuche, An. leihen zu negotiiren; er schrieb massenhaft Briefe nach allen Richtungen cn Freunde und Angehörige, doch kam von keiner Seite das gewünschte Geld. Die Noth des Generals war auf's Höchste gestiegen: die Pension war mit Beschlag gelegt, er konnte seine einfaen Lebensbedürfnisse nicht' mehr decken, nicht die fällige Novembermiethe entrichten, schuldete ferner dem Dienst. mädchn schon seit vier Monaten den Lshn und hatte nicht einen Heller in der Tasche. Sein letztes Abendessen
konnte er nicht meor bezahlen. Am Morgen der Tbat verli.'h das Ehepaar schon selr früh das Schlafzimmer; die Dame hatte diesma ausnahmsweise selber ausgeräumt. Betten und Zimmer mit eigener Hand in Ordnung gebracht und die Ehegatten entfernten sich um 6 Uhr, kaum daß d'r Hausbe .orger das Thor geöffnet hat e. Beld.' waren schwarz gekleidet. Man sah idann nicht mehr lebend; vier stunde: später erschien ein Polizist im ?ause. um Baronesse Abele, eine St:efjchwe: ster der Gattin des Generals, zu bten zwei Todte, die man im Freien in; Prater gefunden, zu agnosciren. &l waren FML. v.Adelshelm und sein Gattin Anna! Die beiden Leichen wurden im Prater gefunden; ein an die Polizeidirec ioren adrefsirter Zettel enthielt ol gende Worte: . Mir scheiden Beide freiwillig au dem Leben, ich und meine geliebte Gat in. Meine und meiner Frau Visi! karten- liegen bei.. Zerrüttete -Vermö gensverhältnisse sind das Motiv." Die Visitkarten fanden sich thatsäch lich vor. Sie enthielten die .'Namen .Gustav Dunst Edler von Adelshelm. FeldmarschallLieutenant a. 2) und .Anna Edle von Dunst, geborne Freiin von Abele" und die Adresse. 1 In den Taschen des Generals fand man noch eine Nickeluhr, endlich eine Geldbörse, die ober vollständig leer war. '
Die Oehandlung der OdstdSurne nach der ttU. ; Jeder Landmann weiß, daß, er auf seinem Acker nicht blos zu säen , und 'zu ernten hat, daß vielmehr der Bodey auch gedüngt und gelockert die Saat auch gepflegt sein will. Der Winzer schneidet, düngt und gräbt seinen Weinberg jedes Jahr, weil ihm klar ist, daß tv ohne dies ganz gewiß' ein Fehljahr zu 'erwarten hat. In. der Obstcultur möchten sich nock gar Viele nur auf die Ernte beschränken,' und doch fordert in allen Jizhren wo die Oöstbäume an vielen Orten b,is zur Erschöpfung reichliche getragen, die Pflicht der Dankbarkeit, ihnen inDüngung und Pflege nach der Ernte etwas mehr als gewöhnlich zu gute zu thun. Es gilt, die durch die übergroßeFruchtbarkeit verbrauchten Kräfte zu ersetzen, damit die Bäume im Stande sind. auch nächstes Jahr und weiterhin uns durch eine zufriedenstellende Ernte zu erfreuen. Bei regelrechter Düngung und Pflege setzen die Obtbäume in der Fruchtbarkeit fast niemals ganz aus, die Erträge sind in spärlichen und mittilgten Obstjahren weit höhere, und die Früchte entwickeln sich vollkomme ner und ansehnlicher. Die erste Forderung, welche die Obstbäume deshalb an uns stellen, ist gründliche Düngung. Das sollte als Regel gelten, daß die Düngung jedes Mal um .so gründlicher vorgenommen werde, je reichlicher die Bäume getragen und je armer der Boden an Nährkraft ist. Wir tränken darum in iie sem Herbste den Boden in dem Bereiche der Saugwurzeln, also in ungefährer Entfernung der Zweigenden vom Stamme, in Abständen, von. acht zu acht Tagen mehrmals ganz kräftig mit Jauche, der wir Holzasche und künstliche Düngemittel beimengen. Die zweite Forderung heißt: gründliche Lüftung in der Krone und Reinigung an Stamm und Aesten. Wenn der Obstzüchter sich Mühe geben wollte, seine Bäume jedeK Jahr' nach Bedürfniß zu beschneiden und auszulichten, so würde er nicht so viele Aftbrüche zu beklagen haben. Fort müssen jetzt alle dürren Äeste sie sind wahrlich schlechte Empfehlungsbriefe für . den Gärtner; fort müssen alle zu dicht stehenden Aeste, welche der Krone Luft und Licht rauben und die friedlichen Nachbaräste belästigen und reiben; fort alle Wasserschosse, die von den stärkeren Aesten aus stolz und frech in die Krone hinein wachsen, es sei denn, daß der eine oder andere dieser Streber zur Ausfüllung einer Lücke belassen würde, wo er unter der Hand des geschickten Gärtners nach und nach zu einem fruchtbaren Zweige umgebildet .wird; fort müssen endlich alle stark niederhängenden, den Weg beengenden, und die regelmäßige Form der Krone beeinträchtigenden 'Aeste. Fort "mit ihnen, je eher, desto besser! Selbstverständlich werden bei. dieser Gelegenheit auch alle lpflanzlichen Schmarotzer, namentlich die Misteln, heruntergeholt. . Nachdem so 6ie Baumkronen gelichtet, werden ältere Bäume mittels des Baumlratzers am Stamme und an den stärkeren Aesten von dem anhaftenden rauhen ' Rinderschorfe gereinigt. Bis in die engsten und entlegensten Astwinkel hinein muß die Rinde abgeschab! werden. Allerdings eine zeitraubende und mühevolle Arbeit, aber sie lohnt sich! Sehen wir nur die große Menge von Insekten. Eiern. Larven und Puppen an, welche diese Arbeit zu Tage fördert. Vorsorglich wird die ganze Brüt auf einem rund um den Stamm gelegten Tuche gesammelt und dem Feuer übergeben. .Eine solche gründliche Reinigung wirkt belebend auf die Rinde., Sie wird noch begünstigt durch einen Anstrich von Kalkmilch, welchem wir nach Belieben Kuhmist, Lehm, Ruß oder Rinderblut zusetzen können, um die grelle Farbe zu vermeiden. Nachdem die Reinigung und Düngung geschehen, und die zu letzterer gegrabenen Löcher geschlossen sind, wird die Baumscheibe umgegraben und der Boden vor Eintritt des Winters mit kurzem Stalldung belegt. Lieben Morde. Vor dem Schwurgericht zu Prenz-. lau in der Provinz Brandenburg hat soeben ein sensationeller Mordproceß, dessen grauenhafte' Einzelheiten noch die Schindthaten des Massenmörders Holmes in den Schatten stellen durch die Verurtheilunz der. Angeklagten, des Kaufmannes ' Hermann Svzjnsstein
und dessen SZ:wester. ".er oerwiitwrten Frau Auguste Bock, sein Ende gefunden. Die Anklage gegen dies? beiden Scheusale, welche ihre .einenen Angehörigen nicht schien, lautete auf s i eb e n f a ch e n Mord. Äor einiger Zeit wurde der Kaufmann Springstein zu Prenzlau verhaftet, weil gegen ihn der Verdacht vorlag, seine kurz vorher verstorbene Eheftau vergiftet zu haben. Nachtraglich wurde bekannt, daß die Obduction der Leiche Vergiftung durch Strychnin ergeben und daß man auch im Hause des Springstein etwas von diesemGifte gefunden habe. Diese Thatsache gab Veranlassung, nach dem Vorleben des zn'ieschu.izign. Springstein die umfaffendsten "Ermittelungen anzustellen, ivelch: dazu führten, eine ganz: Reih; der grauenhaftesten Verbrechen cn'f Tag:sl:cht yi brinaen. Vor sieben Zahren war der angeschulöigteSpringstein in Königsberg als Schmiedemei ster ansässig; zu seinem Haushalt gehörten de? Vater, die Mutter, ein Bruder. eine Schwester, sowie ein Schmiedegeselle. Außerdem wohnte noch in demselben Hause eine Lehrerin Fiebelkorn. Eines Tages erschien der Bruder des Angeklagten auf der Polizei und gab an. man hätte seinen Vater, den alten Schmiedemeisier, ' ermordet, und zwar hätte sein Bruder in Gemeinschaft mit seiner Schwester den alten Mann mit dem Kopf so lange in eine vorher zu diesem Zwecke gefüllte Wassertonne gehalten, bis er erstickt wäre. In der That hatte man den alten Mann den Abend vorher gesund auf der Straße gesehen und. am näch sten Morgen als Leiche vorgefunden. Obwohl von, Seiten der Polizei viele Vernehmungen stattgefunden hatten, wurde auf Grund der angeordneten Obduction, bei welcher Herzlähmung festgestellt wurde, der gefänglich eingezogen gewesene Angeschuldigte wieder auf freien Fuß gesetzt und die Untersuchung eingestellt. Der Bruder, bei welchem sich Spuren von stillemWahn sinn gezeigt haben sollen, wurde später in's Irrenhaus nach Sorau gebracht. wo er sich noch heute befindet. Binnen kurzer Zeit nach diesem Ereigniß starben plötzlich in kurzen Zwifchenraumen die oben erwähnte, im Hause wohnende Lehrerin Fiebelkorn, sodann die Mutter des Springstein, später fand man den Gesellen erhängt in einer Laube des Springstein vor. Die Schwester des Springstein 'hatte sich . inzwischen mit einem Schmied Namens Bock ptt heirathet, welcher kurze Zeit nach' der Heirath und nachdem er sich in die Lebensversicherung eingekauft hatte, eben falls plötzlich starb. Zum Schluß starb das erst einige Wochen alte Kind der Schwester. Springstkin's. . Vor ,ungefähr drei Jahren verzog Springstein, mit seiner verwittweten Schwester.nach Anclam und von dort nach Prenzlau. Noch vor der Verhaftung des Springstein ist dessen Schwester gefänglich eingezogen worden. Es wurde feftgestellt, daß der angeschuldigte Springstein seiner Zeit auf einen Giftschein in kurzen . Zwischenräumen fünfmal theils Strychnin, theils Arsenik aus der Apotheke zu Königsberg entnommen hat. Nicht unerwähnt , sei, daß dem Springstein während seines' Aus enthalte in Königsberg Pferde '.und 'sogar ein- Hund verendeten, welche Thiere hoch versichert waren.' In allen Fällen handelte es sich um die Erlangung einer Versicherungssumme. Da das Todesurtheil aller Wahrscheinlich. keit nach bestätigt werden wird, so wird das Verbrecherpaar für seine grauenhaften Thaten auf dem Schaffst büßen müssen.
Vottego'S nene Expedition. ' Somali-Land soll mit Erythraa verbunden werden In diesen' viel sagenden Worten präcisirte der italieNische Captain Bottego seine Aufgabe, als er in Massauah 'die Vorbereitungen zur Ausführung einer zweiten Juba-Expedition traf. Nun, damit hat es noch gute Weile, indessen bedeutetBottegos Reise,, wenn sie gelingt, immerhin eine Etappe auf dem Wege zu diesem fernen Ziele. Seine Aus-, gäbe ist eine doppelte: er soll, den Juba über Bardera aufwärts ziehend, in Logh eine Station der geozraphischen Gesellschaft errichten und dann, den westlichen Hauptarm deZ Juba verfolgend, das Omo-Gebiet ' ersorschen. Die Errichtung der Station in Logh dürfte mit nicht zu großen Schwierigkeiten verbunden sein: im März 1893 schloß Prinz Ruspoli mit dem dortigen Sultan inen Freundschastsvertrag. der den Sultan freilich nicht h:.ide:te. zwei zurückg:bliebene Europäer der Ruspolischen Expedition als Gefangene zu behandeln; er gab sie aber ohne Umstände frei, als Bot. teao einigeWcchen später, fcei der Rückkehr von der Erforschung des nordlichen Hauptarms des Juba, Logh berührte. Selbstverständlich soll dort diesmal in aller Form die italienische Flagge gehißt werden; die in Massauah stehenden Officiere haben dem Hauptmann Bottego zu dem Zweck ein Prachtexemplar geschenkt.,. Vorstand der neuen Station soll der alte Afrikaner Ugo Ferrandi werden, ein genauer Kenner des Landes und mit mehreren - eingeborenen Stamme'shäuptern durch Freundschaft verbuiden. Im November 1892 unternahm er, im Dienste der Societa d'esplorazione commerciale" zu Mailand stehend, mit unzulänglichen Mitteln einen Zug den Juba aufwärts, der denn auch mißlang. Nach Uebernahme der. Be nad'.rküste durch die italienische ostafrikanische Gesellschaft war er für diese thätig. So darf man wohl annehmen, daß er von Logh aus auch weiter ihre händlerischen Interessen wahrnehmen wird. Durch seine erste Expedition (1892 93) stellte Bot-, tego fest, daß der Omo mit dem nördlichen Zufluß des Juba der ubrigens, wohl dem Vorsitzenden der geographischen Gesellschaft zu, Ehren, in den betreffenden, italienischen .Notizen a!Z Ganane Doria- erscheint in
keinerlei Äerdindung sieht. Jetzt soll! festgestellt werden, ob es sich m.t dem' westlichen Hauptarm, dem Dau, ebenso
verhält. Die Expedition Rnspoli hat darüber einiges, aber nicht volles Licht verbreitet. Prinz Ruspoli verließ etwa zwischen, dem 37. und 33. Grad Lstlier Länge (von Greenwich) den von ihm b'.s'ang b:gle'.teten zum Juba stro5en:en Wasser.auf und traf Westlich oder auch nordwestlich? war schirend auf den Saqan-Omo. Im Begriff zum Rudolf-See zu ziehen, erlaa er (4. December 1893) dem Fußtritt eines verwundeten Elephanten. Die Eingeborenen versicherten, daß der Omo sich in jenen See erließe. Ruspoli's Earawanen-Chef 6ucca vertritt in seinem Tagebuche die Meinung, daß de? Omo seiner Breite und Tiefe wezen k'h Z::5luß des Juba sein körne. E'ne d:i.t: Ansicht, die auch von Menelik als Mitglied der italienischen Geographischen Gesellschaft getheilt . . I. 1.1 C ! 1. - P I I wiro, iauier oaoin, oan cer zmo zum Nil abströme. In diese Zweifel will Bottego Klarheit bringen. Auch gilt es festzustellen, ob der Omo innerhalb des italienischen Einflußbereiches, also nördlich des 6. Grad nördlicher Breite, fl'eßt oder nicht. Nach der de Chau. randschen Generalstabskarte dürfte er zwischen dem 36. und 33. Grad Lstlicher Länge so ungefähr die Grenze bilden. Bottego wird auf seiner neuen Expedition begleitet von dem Linienschiffslieutenant' Vanutelli, dem Professor Maurizw Sacchi und dem In-fanterie-Unterlieutenant Citerni. In Massauah hat er unter sorgfältiger Auswahl verschiedener Rassen eine Schutztruppe von 260 Mann anzeworben. Mit Lebensmitteln ist die Expedition auf zwei Jahre versehen; an wissenschaftlichem Material hat sie Ueberfluß. Bottego ist auf dem Krcu zer Dogali- mitsammt seiner Schutztruppe von Massauah nach Vrawa an der Benadirküste, dem Ausganzsvunkt der Expedlt'on und bisherigen Aunt. Haltsort Ferrandi'S, abgegangen. Dort befindet sich schon seit einiger Zeit Dr. Sacchi, um die erforderlichen Saumth'ere anzukaufen. , Auch Vanutelli war bereits zur Begleitung des schweren Gepäcks und zur Erwerbung vcn Maulthieren nach Aden., vorausgeeilt. Der sorgfältigen 'Vorbereitung nach zu urtheilen, verspricht die Expedition bestes Gelingen. Deutsch Socol7laC)tia)tttu VrovXitt SsItnHarra Brotterove. - Der seitens der Hessischen BrandoersicherungZanstalt in tiassel nunmehr endgiltig festgesetzte Lmmoöiliarschaden des großen BranöUnglücks beziffert sich auf 1.734,713.. 0 Mark. Diese Summe vertheilt, sich aus die 400 abgebrannten Anwesen, so oaß - der. Durchschnitt ca. 4200 Mark oeträgt. Gers feld.. In er Rhön ist fo folge der gtojjen Trockenheit und des 2taupenfrajses die Ernt: eines der wichtigsten Gemüse, des Weißkrauts,' das als Sauerkraut auch auf. dem Tisch des ärmsten Mannes . eine große Rolle spielt, ganz und gar nichte!.M a r b u r g. Die 23. JahreSversammlung der kurhesstjchen Volksschullehrer wurde hier- eröffnet. Anwesend sind ca. 500 Personen. Nach der Begrüßung erfolgten Rechenschaftberichte. -Der Brand in Brotterode kostete', der LehrerbrandversicherungZ. lasse 88.933. M. ' Riede rmeiser. Kürzlich Nachts gewahrte man von hier aus in nord westlicher Richtung einen gewaltigen Feuerschein. Wie sich nun im Laufe des 'Tages herausgestellt hat, ist daZ iz Stunden von hier gelegene Rittergut Griemelsheim total niedergebrannt und' nur das Wohnhaus verschont geblieben. ' ' Mecklenvurg. ; Rostock. " Aus dem Platze vor dem Theater-Neubau herrscht ein ge. schäftiges. Treiben; dort ist man mit der Herrichtung der Rampe und mit der Aufstellung deö SpringöbrunnenZ beschäftigt, und die Arbeiten nehmen auch hier einen guten Fortgang. Kürz. lich sind bereits die beiden Gas-Eande laber aufgestellt worden. Von dem Springbrunnen ist die Ausschachtung8 arbeit, sowie die Umrandung fertiggestellt. . . Sravenhagen. Die hiesige Zuckerfabrik ha! ihre diesjährige Campagne begonnen. Die Ernte der Zu ckerrübe dürfte hier allgemein, zur Zu. friedenheit der Producenten ausfallen. W a r n e m L n d e. . Die von dem Maurermeister H. Oloffs hierselbst diesen Sommer erbaute, in der Moltkestraße der See zunächst gelegene Villa Margarethe" wurde in diesen Tagen für den Preis von 57.000 Mk. an einen Herrn auS Berlin verkauft. Die Villa, ist innen zuHotel, und Pensionszwecken eingerichtet, und wird auch von dem Käufer eine größere Pension ein. g?richtet werden. Anhalt. ! D e f f a u. Die Direktion des hiesigen Hoftheaters macht bekannt, daß die Vorstellungen in diesem Winter wegen Mangels an Abonnenten ausfallen. Okllrknaen. 'Frankenhausen. Die von der fürstlich schwarzburgischen Regierung erbetene Concession zum . Baue einer Zahnradbahn von Frankenhausen nach dem Kyffhäuser ist, wie eS heißt, nicht ertheilt worden. Gräfenau. Ein hiesiger Einwohner regelte in den letzten Tagen seine finanziellen Verhältnisse in pernliehst Ordnung, dann bestellte er sich einen Sarg, und nach diesen Vorbere! tungen hing er sich auf. R u d o l st a d t. Wegen verschiedener Sittkichkeitsvergehen wurde der durch seine Reden.meist religiöser Art weit und breit bekannte Moxaer Gansehirte Gustav Kapler auS Kösen bei Naumburg. in Hast genommen und hierher eingeliefert. .. OadiTiru . ' C o l d ! tz. Dieser' Tage fand die Weihe der für die LandeS-Jrrenanstalt Zschadrah neu errichteten Kirche Patt. DaS neue GotteSbauS macht in -seiner
einfachen, aber gediegenen Ausstattung. I mit prächtwer Orgel und elektrischer-Beleuchtungs-C'nrichtung versehen, einen würdigen Eindruck. I Dresden. C:ren guten Kunden von seltener Ausdauer besitzt der
Bäckermeister Luther auf der Wettinerstraße. Es ist dies ein Hund, der sich jeden Nachmittag einstellt, sehr geschickt die nach dem Verkaufsfenster führende Thür öffnet und mit der Pfote an das Fenster pocht, indem er sich dabei in seiner ganzen Höhe aufrichtet. Reicht man ihm Brot oder Semmel, so schüttelt er traurig sein Haupt, trabt aber, vergnügt mit dem Gemüthsperpendikel wedelnd, von dannen. sobald ibm eine Portion Kuchenränder verabreicht worden ist. L ö b a u. DaS Weber Freund'sche Ehepaar in Niedercunnersdorf. feierte in geistiger und körperlicher Frische die goldene Hochzeit. Gr?ftoerioaUmm fitTlsn G o n l e n h e i M. Dieser Tage fand die Einweihung der neuerbauten Vierzehn-Nothhelferkapelle im Gonsenheimer Walde statt. Die Einweihungsfeierlichkeit ging unter zahlreicher Betheiligung vor sich. Sämmtliche Häuser des Ortes hatten geflaggt. WormS. In den betheiligten Kreisen tragt man sich mit dem Gedanken, hier in WormS einen Hausbe-sitzer-Venin Zn'S Leben zu rufen, wie solche bereits in vielen anderen deutschen und nichtdeutschen Städten bestehen und gute Erfolge erzielen. Vantu Augsburg. Die Stadtgemeinde hat das Hotel Schrall behufs Ab. bruchs desselben und Herstellung einer direkten Straße vom Bahnhofe nach der inneren Stadt um 265,000 Mark angekauft. Mieöbach. Trinkfähige Man. ner scheinen in der Gemeinde Otter fing zu leben. Gelegentlich einer der letzten Schöffensitzungen am Amtsgerichte Miesbach wurde daö interessante Faktum konstatirt, daß eine Gesellschaft von vier Mannspersonen, welche wegen eines Raufhandels in der Neuwirthschaft zu Ottersing als Zeugen vor Gericht geladen waren, in den Nachmittags- und Abendstunden des kritischen TaaeS in genanntem WirthSHause nicht weniger als 72 Liter Bier vertilgt haben trifft auf den Mann 18 Liter oder 36 Halbe. München. Die Verhandlung gegen drei hiesige beim Lenbach'schen Bilderdiebstahl betheiligt gewesene Kunsthändler ist auf den 4. November vor dem k. Landgericht München angesetzt. 226 Stück Maßkrugdeckel wurden am linken Jsaruser unter der Braunauerbahnbrücke in Säcken und unter Steinen versteckt aufgefunden. Diese Deckel entstammen verschiedenen Brauereien und. Wirthschaften, denen sie während des Okkoberfestes gestohlen worden waren. Neulich Nachts brach auf dem großen Bader'schen Grundstücke an derSchleißheimerstraße )Zo. 48 Feuer aus. DaS umfangreiche Rllckgebäude mit der Dampfsäge und dem Dampfhobelwerk des Bau- und ZimmermeisterS Jakob Maier brannte fast gänzlich nieder trotz energischen Eingreifens der bei der weiten Entfernung etwaS später eintreffenden Feuerwehr. Soweit bis jetzt bekannt, wurde Niemand beim Brande verletzt. Nürnberg. Die Einzahlung der jetzt eingeforderten zweiten Quote des Garantiefonds der Landesausstellung geht flott vor sich. Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß von den 1274 Garantiefondszeichnern nur 17 die erste Einzahlung nicht geleistet haben. R.e t t 5 r n. Der verheirathete Oekonom und Wirth Georg Hoffmann wurde wegen - Verdachts des Mordes verhaftet und in's Landzerichtsgefäna niß Bamberg eingeliefert. Derselbe wurde von seinem eigenen Bruder bezichtigt, seine Schwägerin, die vor ungefähr 2 Jahren in der im Hosraume des Hoffmann befindlichen Wassergrübe todt aufgefunden wurde, dort hineingeworfen zu baben. CGBtTU Achern. Der MrgerauSschuß bewilligte 10,000 Mark für den Bau der Kapplerthalbahn. Altlußheim. Hier brannte daS von drei Familien bewohnte frü. her Metzelsche HauZ nieder. Zwei Familien sind versichert, die dritte Fa. mitte. Konrad Müller, wollte in den nächsten Tagen ihr neuerbauteS HauS beziehen und dann erst versichern. . Kenzingen. Im benachbarten Oberbaufen schoß Oberjäger Gandee der Wirthin Weiß eine Schrotladung in daS Knie. Der armen Frau wurde das Bein abgenommen. Der Mann war sonst als vorsichtig bekannt; aber der neue Wein, dem er reichlich zuge. sprachen, veranlaßte ihn zum Spielen mit seinem Gewehr, und daö Unglück war geschehen. In Tutschfelden wurde bei einer Rauferei der Sohn des MeßnerZ erstochen. . Man'nheim. Die q.ildene Hzchzeit feierte Herr Jgnaz Eichhorn und Frau Helene geb. Grämlich. Herr Eichhorn konnte gleichzeitig sein 25jähriges Arbeitsjubiläum im Dienst der Großh. Rheinbau-Jnspektion begehen. Der Kassirer Mayer von der Deutschen Union Bank wurde mit 170.000 Mark Werthpapieren flüchtig. Die Polizei glaubt, dem Flüch. tigen auf der Spur zu sein. Uättvtu L u z e r n. Der frühere französi. sche Kriegsminister Freycinet hat daZ LauiSegg7 bei Vitznau um Fr. 14,. 000 erworben als künstige Villa. DaS Schweizerhofquai in Luzern soll verbreitert werden; die Kosten, betra. gen Fr. 100.000. Auch in.diesem Jahre hat sich mit fast mathematischer Pünktlichkeit auf dem Aletschletscher jene merkwürdige Naturerscheinung eingestellt, daß der dort befindliche tiefe Marjelensee plötzlich:., auskauft und gänzlich verschwindet, um dann im nächsten Lenz sich sofort wieder zu füllen.' Daö Wasser verschwindet jedenfallö in einer unterirdischen Höhle. Neuenburg.' Eine große Segelschisfrundkahrt .macht .-ein. Herr Schilli. der in seinem Boot voa Neu-
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envurg nach Biel, dann aarabwärts nach dem Rhein. Nordsee. Kanal. London. Paris, durch die Garonne, Kanal du Midi, Rhone nach Genf reisen will. Nach vier Monaten gedenkt der Herr zurück zu sein. VestOrrelch-Alngarn. Wien. Herzog Elimar von Oldenburg, der Stiefbruder des GroßHerzogs Peter von Oldenburg, ist im 53. Lebensjahre auf seinem Schloß Erlau bei Wien plötzlich gestorben. Er war schon seit längerer Zeit leidend, doch ließ seine Krankheit die Katastrophe nicht erwarten. Bozen. In Feldthurns im Fisackthal wurde beim Abbruch eines Bauernhauses ein historisches Altenstück gefunden: Andreas Hofer's letzter Kriegsbefehl vom 30. November 1809. von ihm eigenhändig geschrieben und an Peter Mayr, den Wirth in Mahr, adressirt. Der Befehl enthält die Aufforderung zur Vereinigung mit den übrigen Commandanten des Pusterthales gegen die Franzosen. Peter Mayr wurde bekanntlich später ebenfalls von den Franzosen erschossen. Budapest. Hier hat zwischen dem AdvokaturS-Kandidaten Marcel Haberfeld und dem Privatbeamten Laschwitz ein schwereSSäbelduell stattgefunden, bei welchem Laschwitz abgeführt wurde. Ursache des Duells war, daß Laschwitz in einer Gesellschaft von Freunden im Gasthause sich an antisemitischen Schimpfereien betheiligt hatte und u. A. sagte: Wir müssen es den Wienern nachmachen!- Er wurde von Haberfeld zur Rede gestellt und im Verlaufe deö Wortwechsels infultirt. worauf ihn Laschwitz forderte. Vkeinpfalz. E d e n k o b e n. In das hiesige UntersuchungSgefängniß wurde ein aus Nimes ausgelieferter Wechselfälscher. Fritz Schneider, eingeliefert. Der Fäl fcher brachte seiner Zeit gefälschte Wechsel bei der hiesigen . Volksbank unter. Er entstammt einer Millionärsfamilie und hatte schon als Stud:nt einem Studienfreund 4000 Mark gestohlen, wofür er -zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt worden war. Nach erfolgter Aburtheilung hier wird cyneider nach Strakdura und Mai land ausgeliefert werden, von wo er wegen Betrugs verfolgt wird. Germers heim. Aus dem b sigen Friedhof. auf dem Grabe feines Bakers, versuchte sich der Makler Wol lensah zu erschießen. . Der Schuß ver letzte ihn nur leicht an der Stirne. ' LudwigShafen. Die stabil sche Wasserleitung ist nun so weit fer tlggestellt, daß sie demnächst ihrer Be stimmung, d Stadt mit einem gefun den Trinkwasser zu versorgen, überge ben werden kann. Die Ausfübruna des bis zu 4000 Kubikmeter täglich leistenden Werkes beanspruchte etwa anoertyalö Millionen Mark. TVNttnvra. Biberach. Der Brandstifter deS RathhauseS rn AkmannShardt ist ent deckt. ES ist der Kutscher Joseph Rehm von dorten. Derselbe wurde an das K. Amtsgericht eingeliefert und yal vle Äyar zugestanden. Cannstadt. Bei de Grabar beiten für die Taubenheimstrane wur de in der Nähe der Artilleriekaserne eine quer zur ersteren lausende Römer straße, circa 10 Meter breit, entdeckt, welche aus ganz regulärem Pflaster und 15 20 Centimeter dicken Kalk steinen besteht, deren Fugen mit Mör tel ausgegossen sind. Spaichingen. In Trostingen nv r::c v . . r . w i w Vr. . un uuc(, uumnicr oie UMiiiq schaft zur Germania, abgebrannt. U l m. Vom Schwurgericht wurde vor einigen Tagen wegen falscher Be urkundung im Amt in Verbindung mit . ' er fc v. m -r einem Äklacurn oer eouorenuoerye bung der 56jährige verheirathete Karl Jak. Schüle von Blaubeuren, früher Gerichtsvollzieher daselbst, zu 1 Jahr Zuchthaus und 150 M. Geldstrafe, ev. 10 weiteren Tagen. Zuchthaus verurtheilt. ' IIH ' 21) 1 1 Bewohner von Hone y-. brook. Pa.. haben in Folge der anhaltenden Dürre nicht nur unter Wassermangel, sondern auch unter den Attacken wilder Thiere zu leiden, welche durch den Durst in die Ansiedlungen getrieben werden. Neulich wurden Annette und Mary Fox sowie William Gallagher don einem gewaltigen Bären angegriffen, als sie aus dem artesischen Brunnen des Orteö Wasser zu holen im Begriffe standen, und mehrere Jta lienerinnen entdeckten zur selben Zeit zwei Wölfe in dem Gestrüppe am Dorfe. Die Hilferufe der Gefährdeten brachten mehrere Männer zur Stelle und 'die Bestien wurden verscheucht. Groß ist die Weisheit der Stadtväter von Oakland, Eal. Auf Betreiben des Councilmaa . Towle nahm der Stadtrath eine Ordinanz an, der zufolge Jedermann beim ÄZden innerhalb der Stadtcenzen ein Hemd oder Jersey, das mit Ausnahme der Arme den' ganzen Oberkörper verhüllen muß," 'anzulegen, hat. Das merkwürdige Dokument wurde unterzeichnet und sollte gedruckt weroen alZ ein kluger Setzer die Weisen von Oakland auf den blödsinnigen Inhalt der Verordnung aufmerksam machte. Wenn Jeder seinen ganzen' Oberkörper verhüllen muß, muß dies selbftv'r. ständlich auch mit dem Kopse gescyehen, sagte er, und 'dann müßte man ja beim Baden ersticken. Daraufhin würd: die merkwürdige Ordinanz in den Papierkorb geworfen. Au! A.: Du, mein Doctor hat meinen Arm brillant kurirt. B.: Kein Wunder der ist ja auch Ar. menarzt! ' Eine Unglückszahl. A.: Ich habe es immer gesagt, dreizehn, ist eine Unglückszahl; neulich gab mein Freund Schulze ein Abendessen, und da waren dreizehn Personen bei Tisch. B.: Na, was geschah?. .A.; WaS geschah?. -Ich wurde. gar nicht einge. laden!'
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