Indiana Tribüne, Volume 19, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1895 — Page 2

Sndiana Tribüne.

Erschemt Täglich und Sonntagv. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den TrSger B Cent per Woche, die EonntazZ.. Tribüne'S dtnt per Woche. Seide ,usame IS Cents der SZ Gent per vi,at. Per Post außerhalb de, Vtedt geschickt tu Vorau5be,hlng V pe, M. OfTUt 10 Süd Vllabama Straße. SaSianapolis, Ind., S. November '95. DerfchoUener UnionSstaat. Unter den großen Männern unsere! Landes ist Washington der Einzige, zu dessen Ehren einer unserer jetzigen S i a a t e n -benannt ist. während viele andere allerdings amerikanischenCoun iies, Städten, Flecken u. s. w. ihren Namen zu geben hatten. ES hat aber ehedem noch einen zweiitn UnionSstaat gegeben, er war freilich damals der einzige der nach einem der größten Amerikaner benamst war. Lange Jahre ehe daS Territothun Washington als solches organistrt wurde, bestand im Herzen unseres heu. iigen Landes der Staat Frankl i n, und er bildete ein vieversprechen. des Gemeinwesen. Den Meisten unc rer Generation dürfte das etwas ganz Neues sein. Und doch bestand dieser Staat etwa 2 Jahre lang, und in verhältmßmäßig neuer Zeit wau' er nahe daran, eine Wiederaufstehunz zu seiern. Denn unmittelbar vor dem Ausbruch de5 Bürgerkrieges tauchte in Tennessee der Gedanke auf, den östlichen Theil des Staates vom übrigen loszutrennen und als loyalen .Staat Franklin" eztra in die Union aufnehmen zu lassen. ES wäre dies nur eine Wiederbelebung der gleichnamigen alten politischenKorperschaft in der nämZichen Landesgegend gewesen. Im Jahre 1785 schon verkündeten die Bewohner des östlichen Tennessee, welches zu jener Zeit als der Wa tauga.District" bekannt war, der Welt die Gründung des Staates Franklin, und sie hatten ihre besondere Regie rung vom November diese? Jahres zum zum 1. März 1788. Es geschah dies nach der 'Lostrennung vom Staat NordCarolina und hing mit den Nachwehen des Reoolutionskrieges zusammen. Als nämlich dieser Krieg zu Ende war, sahen sich die Amerikaner vor die Utaierige Aufgabe gestellt, wie sie die roioiaie scyuio aovezaylen Mlen, vie sie für die Kriegsführung hatten aufhäufen müssen. Diese Schulo belief sich auf die. nach Zeit und Umständen gewaltige Summe von $42,000,000, ungerechnet die Schulden, welche die vorhandenen Stuten einzeln gemacht hatten. Geld aber war das Wenigste". Das Bundes-Schatamt war leer, das ausgegebene Papiergeld war jetzt so gut wie werthlos. und die ver armten Bewohner konnten kaum die nöthigsten Abgaben zahlen. Eines aber hatt man, und das war Grud und Boden. Besaßen doch mehrere Staaten große Gebietsflächen westlich vom Allehany-Gebirge. Man entschied sich dafür, diese Ländereien an die Bundesregierung abzutreten, welche dieselben an wirkliche Ansiedler verkaufen und den Erlös zur Zahlung der Nationalschuld verwenden sollte. Im Jahre 1734 nun gehörte der Heutige Staat Tennessee zu Nord-Caro-lina. Letzteres enthielt ungefähr den neunten Theil der Gesammtbevölkerung der Union, und man erwartete, daß es auch einen entsprechenden Antheil der allgtmeinen Schuld übernehme. Wenn es Tennessee aufgab, konnte Nord Earolina seinen Theil zur Schuldzahlung beitragen, ohne einen Cent aus seiner Staatskasse zu nehmen oder setner Bevölkerung auch nur einen Dollar neuer Steuern auszuerlegen. So beschloß dann die Legislatur im Juli 1784, daö ganze jetzige Tennessee an die General-Regierung abzutreten. Das geschah, ohne die 30.000 wackeren, freiheitsliebenden Bewohner jenes Qandestheiles zu befragen, und die waren nicht wenig darüber aufgebracht, solcherart ausgestoßen und der Fürsorge de! Eongresses. einer in der Ferne liegenden und sehr unbestimmten Macht, überlassen zu sein, zumal sie beständig von Indianern bedroht waren. Die Ansiedler der Tennesseer Gebirge hatten vom Eongreß weiter nichts zu erwarten, als daß er ihr Land verkaufen, den Ertrag zur BeZahlung von Schulden und Kosten verenden und den armen Ansiedlern gar nichts lassen würde. Früher hatte der Staat NordEarolma. wenn auch sehr widerwillig, gelegentl'ch Gelder bewilligt, um die Führung der Kämpfe diese? Ansiedler gegen die Indianer zu unterstützen: daS hörte nun gleichfalls auf. Diese und andere Beschwerden führten dahin, daß die Ansiedler im August 1734 eine Convention nach JoneSboro beriefen, und im dortigen, aus Baumstammen gezimmten Eourthaus, dem ersten Gerechtigkeitstempel" westlich von den Alleghanie?, wurde der neue Staat nach längerer Mühe in'S Dasein gefördert. AlS die Gesetzmacher von Nord-Ea-rolina diese Entwicklung der Dinge sahen. reute sie ihr Beschluß. Bei den damaligen unbestimmten Verhältnissen unserer Staatsregierungen wurde eine solche Loßreißun und Selbstorganisirung durchaus Nicht so angesehen, wie das heute der yall Ware. Man beschloß. eS mit Güte zu versuchen. Der Beschluß wurde widerrufen, man trug diese Ansiedlern eigene Gerichtsbarkeit an sowie eine Milizorganisation , mit dem überaus beliebten John Sevier als Oberbefehlshaber. Aber es war zu spät, einstweilen wenigstens. Sevier. der sich jetzt trotz seiner Popularität vergeblich bemühte, die Ansiedler zur Annahme jener Anerbietungen zu bereden, wurde dann zum Gouverneur des Staate? Franklin gewählt. Die. kurze Geschichte dieses Staates könnte einen bicken Band füllen! NordEarolina decmlvruÄte noch immer Tiu

riZdiction über'dZeseS Land und sandte Beamte in dasselbe. So gab es zwei verschiedene Regierungen, und das war eine vorzügliche Gelegenheit für die SteuernDrückeberger. welche es immer und überall gegeben hat! Die Unordnungen mehrten sich, und die Partei derer, welche dafür waren, die noch immer fortgesetzten Anerbietungen des Staates Nord-Carolina anzunehmen. wurden zahlreicher. Vor Allem aber konnte man beim Eongreß keine Anerkennung des Staates erlangen, dessen Delegat dort nicht einmal angehört wurde. Auf Briefe an einzelne hervorragende Staatsmänner folgten nur entmuthigende Antworten, und Benjamin Franklin selbst rieth den Leuten, die Anerbietungen Nord-CarvlinaS anzunehmen. Das war ausschlaggebend. Am 1. März 1783 erlosch der Amtstermin deZ Gouverneurs Sevier, und am seiben Tag beschloß der Staat Franklin sein Dasein. Nord-Earolina gewährte außer sonstigen Vortheilen allen .Re. bellen- völlige Straffreiheit. Stnfiedleri von V4 Sommern.

Auch der mittlere Theil unseres Landes weist allerhand merkwürdige Sonderlinge in entlegenen Schlupfwinkeln auf. Unter diesen ist auch die jetzt 94Zähr!ge Wittwe von Angus McDonald erwähnenswerth, eine der excentrischsten Frauen der Weststaaten. Im Walde an den Usern des rasch dahinfließenden Rifle Niver. im nört lichen Theil der unteren Halbinsel von Michigan, ist sie zu finden.- Fast jeder alte Ansiedler kennt die Wittwe McDonald, und Hunderte von Roth-wild-Jägern aus Illinois, Jndiana und anderen Staaten haben ihre Bekanntschaft gemacht und sie in Tagebüchern verewigt. Denn sie wohnt gerade im Herzen jenes Rothwild-Di-strictes, der zu den reichsten seiner Art gehört. Ganz allein wohnt sie in einem Blockhaus von mäßiger Größe, und fit muß zehn Meilen weit gehen, wenn sie zu dem nächsten Nachbar gelangen will, wonach sie jedoch niemals Verlangen zu tragen scheint. Viele Jäger hat sie schon in den SpätherbstTagen zu Gästen gehabt, und diese sind nur zu froh, wenigstens an dieser einen Stätte eine warme Mahlzeit erhalten zu können. Ob einer oder ob fünf zehn Gäste auf einmal kommen, daö gilt ihr ganz gleich: sie ist eine geschickte und flinke Köchin, aber offenbar völlig gleichgültig dagegen, wie man ihre Speisen findet. Niemals macht sie einen Preis; doch nimmt sie, was ihr die Jager dreien, sei es noch so wenig oder viel. Ihr fast zahnloser Mund und die Runzeln ihres Gesichtes verrathen ihr hohes Alter; aber ihre Thatkraft scheint gar nicht abzunehmen. Wenn ihre Speisekammer wieder gefüllt werden muß, so nimmt sie einfach daS lange, altmodische Jagdgewehr und bricht nach den Waldes tiefen auf. Und sie ist alles .Andere eher, als eine Sonntags, jägerin; noch nie ist sie mit leeren Händen zurückgekommen. Ebenso ist sie eine sehr erfolgreiche Fischerin. Wo aber ihre Jagd und Fischgründe sind, das hat sie noch keinem verrathen. Sie ist ebenso verschlossen, wie gefällig gegen Gäste. Zu ihren wenigen Vergnügungen gehört daS Rauchen einer langen holländischen Pfeife, welche sie fast nie aus der Hrnd legt. Wie lange sie schon dieses Einsied. lerleben am selben Fleck - führt, das kann selbst der älteste Ansiedler nicht sagen; jeder weiß nur, daß sie schon da war", als er kam, und immer dagewesen ist. Sie selbst ist auch bezüglich ihrer Lebensgeschichte äußerst wortkarg; einmal aber, als ihr das Pfeifchen besonders gut geschmeckt haben muß, sprach sie träumerisch von die sen Dingen, up.d es ergab sich dabei Folgendes: Um das Iah: 1820 herum verließ sie mit ihrem Gatten, den sie erst vor wenigen Monaten geheirathet hatte, die kleine Ansiedelung. Detavit genannt". Ihre Rücken bepackt, wanderten Beide zu Fuß nach den nördlichen Fichtenwäldern. Von rothen Män nern ließen sie sich über den Saginaw damals ein breiter Strom rudern, und zur Zeit, als die Blätter zu fallen begannen, erreichte das Paar die Stätte, wo jetzt das alte Blockhaus steht, ihr gemeinsames Werk. Zwei Söhne entsprossen der Ehe; ssnst ereignete sich fünf Jahre hindurch nichts Besonderes. Eines TageS aber fand einer der indianischen Nachbarn die Leiche ihres Gatten, mit völlig zerfleischtem Hals, am Flutzufer, und und eine gewaltige Wildka'e lag. tödtlich verwundet, daneben. Sie begrub die Leiche ganz allein, und ihre Thränen und Gebete waren die einzige Ceremonie. Sieben Jahre später ertrank ihr ältester Sohn beim Fische. Ihr jüngster ging, als er zum Mann geworden, in die Welt hinaus und ist seitdem verschollen. Sie lebte von da an stets allein, und wenn sie einmal sich nicht mehr durchbringen kann, dann will auch sie ihren Angehörigen folgend Aber keinen Augenblick gibt sie den Glauben auf, daß es ihr vorher noch einmal vergönnt sein werde, ihren Jungen" zu sehen, und wenn sie von dem Verschollenen spricht, geht ein Lächeln der Verklarung übr ihr runzeliges Antlitz. Japan alö Netsland. Wenn man sich die Ausdehnung der Neiscultur in dem interessanten SamenaufgangS - Reiche ansteht, sollte man beinahe glauben. eS werde da Reis genug gebaut, um die ganze Welt und einige umliegende Dörferdamit zu versorgen. Jedenfalls bleibt die Wirklichkeit nicht allzu weit hinter dieser Rednsaret zurück. Man nennt besonders in englischamerikanischen Kreisen Japan gern das Land der Chrysanthemums, und soweit die Blumenzucht in' Betracht kommt, sicherlich mit Recht. WaS her

die Pflanzencultur im Ganzen anbelangt, so kann man noch viel eher Japan daS Land de Reises nennen; obgleich dieser nicht zu seinen besonderen Eigenthümlichkeiten gehört, .die Menge thut tl" Jn keinem anderen Lande, auch China nicht ausgenommen, nimmt der Reis verhältnißmäßig einen so gemalt tigen Rang ein; beschäftigen sich doch neun Zehntel der landwirihschastlichea Bevölkerung JapanS mit seiner Cultur! Mehr als die Hälfte des gesammten Areals des LandeS ist schachbrettmäßig in kleine Felder von je 40 bis 50 Quadratfuß getheilt übrigens meist von unregelmäßiger Gestalt welche durch kleine, das Wasser an seinem richtigen Orte festhaltende und zugleich als Fußpfade dienende Raine )der Deiche von einander getrennt und sämmtlich dem Reisbau gewidmet Ind. Tbatsäckilich erfordert kaum eine an )ere Nutzpflanze so viele Sorgfalt, wie zerade diese, um zu dem zu werden, vas ste werden soll, und die Japaner wissen das vollauf zu würdigen. Hier könnten unsere amerikanischen Südländer noch sehr Vieles lernen, wenn sie mit dem Reisbau im Großen Ernst machen wollen, wie eS vor Kurzem einmal hieß. Und diese ameisenartige Emsigkeit! Schon von Beginn der Saison an wimmeln die Felder von geduldigen Männern und Frauen, welche fast bis zu den Knien im Erdschlamm stehen und den Boden vorbereiten oder die Wasser - Unkrautspflanzen auöjäten oder abtödten. die so rasch aufzuschießen pflegen. Männlein und Weiblein arbeiten stetS gemeinschaftlich und tragen beständig jene weiten Strohhüte, in denen sie wie ebenso viele Champignons von riesiger Größe aussehen; und obwohl vielleicht der ganze übrige Kor per. abgesehen von dem gesetzlich vorgeschriebenen Lendentuch, unbekleidet ist, tragen sie doch sämmtlich die dicken baumwollenen Gamaschen, durch welche sie sich gegen allerhand in diesem Erdreich massenhaft vorkommendes, blutsaugendes Wasser- und Land-Ungezie-fer schützen. Obige Bemerkungen dürfen übrigens nicht dahin verstanden werden, als ob der Japaner ein einseitiger Landbauer sei, in dem Sinne, wie es leider für viele unserer Farmer lange Zeit so nachtheilig gewesen ist. Vielmehr wird auf jedemLandstück. ob groß oder klein, beinahe jede Nutzpflanze, die sich ziehen läßt, mehr oder weniger gezogen, so daß wenigstens genug davon für die eigenen Bedürfnisse meistentheils vorHanden ist. und Mißernten die Landwirthschaft niemals gänzlich zum Stranden bringen können. Aber der Reis spielt doch überall eine Hauptrolle. In runder Zahl beträgt die Reisproduction für. jeden Kopf der Bevölkerunq mehr als fünf Bushels! Ueber die Hälste hiervon wird in daS Ausland geschickt. Der japanische ReiS ist der anerkannt beste der Welt und bringt auf den europäischen wie auf den amerikanischen Märkten die höchsten Preise. Es ist bezeichnend, daß die meisten Landbauer in Japan es vorziehen, ihre eigene Reisernte für den Ezport zu verkaufen und für ihr eigenes Bedürfniß den auS Korea und

Indien eingeführten, billigeren ReiS zu kaufen. Bei Reich und Arm in Japan kommt der Reis dreimal des T a g e s aus den Tisch, gerade wie bei uns das Brot, und wird zu ebenso vielm Zusammensetzungen verwendet, wie unser Mehl. Auch wird AlleS an der Reispflanze in der einen oder anderen Weise ausgenutzt, das Reisstroh gibt leichte Scbube. u. f. w. Erwähnt'seischließlich noch? aß' du Japaner beim Reisbau ihre besonderen, ihnen charakteristischen Werkzeuge anwenden, mit deren Herstellung oder Ausbesserung sie sich gern an stürmischen Winterabenden beschäftigen. Nie hat ein Ausländer bis jetzt diese Geräthschaften nechgemacht. Hexengreuel in Alaska. Die nachfolgende Geschichte bildet ein würdiges Seitenstück nicht nur zu den Vorkommnissen im Mittelalter oder noch in der Zeit unserer Pilgervater fondern noch zu einigen in neuester Zeit aus Sibirien sowie von der Smaragd-Jnsel gemeldeten Episoden. Nur daß es sich in jenen Fallen um Weiße handelte, im vorliegenden aber um einen Indianer. In seinem nächsten Gerichtstermin wird Nichter Truitt in Sitka. AlaSka, sich auch mit dem jetzt dort gefangen sitzenden Kake-Jndianer Ahf Ghat zu beschäftigen haben. Dieser ist schon längst bei den Behörden alZ txwtt der Schlimmsten seines Stammes bekannt, besonders als ein höchst strammer Feuerwasser"-Vertilger, der unglaubliche Quantitäten Whisky vertragen kann, aber im Rausche einer der allergefährlichsten Kunden ist. Vor nahezu zwei Monaten wurde er, nachdem man ihn schon wegen einer Reihe anderer Unthaten seit langer Zeit gesucht hatte, unter der Anschuldigung festgenommen, mit der Ermordung zweier Handelsleute auf der Insel Kake zu thun gehabt zu haben. Erst als er schon Gefangener war, wurde durch einen anderen Gefangenen, ebenfalls einem Stammesgenossen und offenbar per sönlichen Feind Ghats, noch SchrecklichereS über diesen bekannt. Vor. beiläufig zehn Monaten erkrankte Ahf Ghat dermaßen, daß ein Medicinmann- herbeigerufen wurde. Dieser fing seine Beschwörungen an (nachdem er sich von der Familie des Kranken mit 20 Decken im Voraus hatte bezahlen lassen, sodaß er sich nicht mit Doctorrechnungen- zu plagen brauchte) und erklärte am Schluß der unheimlichen Ceremonien, die Schwesier des Kranken sei eine Hexe und habe das ganze Leiden über ihren Bruder gebracht. Und nun begann ein scheuß licher Hexenproceß-, fast, geradeso .wie er zu anderen Zeiten bei Weißen' vor-

gekmikn ist, Wens man daZ f?oT

gende ohne Namen lesen würde, möchte man beinahe glauben, z. B. in die Tage des Grafen Christoph Rantzau in Holstein (vom 17. Jahrhundert) versetzt zu sein. Die Hexe- wurde vor ihren Bruder und vor einem Stammespriester (Schamanen) gebracht und betheuerte leidenschaftlich ihre Unschuld. Deshalb wurde sie nach langem fruchtlosen Verhör gebunden, entsetzlich geschlagen und sonstwie gepeinigt, und mehrere. Tage hindurch erhielt sie gar nichts mehr zu essen und kaum so viel Wasser, um ihre brennenden Lippen zu befeuchten. Trotzdem blieb sie standhaft bei ihrer Aussage bestehen, was ihren Bruder so wüthend machte, daß derselbe von seinem Krankenbett (welches aus einem Stoß Thierhäuten bestand) aufsprang und seiner, ohnehin dem Hungertode nahen Schwester sein Messer in daS Herz siieß. Die Leiche verschwand; sie soll verbrannt worden sein. Wohl erfuhren die Behörden damalS von dem schrecklichen Schicksal des Mädchens; doch wollte eS nicht gelingen, die Schuldigen ausfindig zu machen. Jetzt hat man also Einen Der, welche gleichzeitig Hexenrichter und Henker waren. Gewissensbisse scheint

dieser noch gänzlich wilde Stamm gar Nlcht zu kennen, ebensowenig wie To desfurcht. Die KakeS sagen es gerade heraus, daß sie einfach für alle Mörder von ihrem Stamm, welche inSitka gehängt werden sollten, ebenso viele Weiße abthun würden, und dann sei Alles wieder beglichen. An eine völlige Unterwerfung deS Stammes, resp. Controlle über die Insel KakeS, wäre nur zu denken, wenn ein Armeeposten dort oben im Norden existirte. Ghat aber wird unzweifelhaft dem Strick verfallen, wenn er nicht vorher durch f- c n sigene ano lnroi. Kostbare Schiebkugeln. Einer der intelligentesten, aber , auch nocy am roenlgnen veiannten Jndla nerstämme in unserem hochnordischen Territorium Alaska haust an den Quellgewässern des Copper River. un zefähr 200 engl. feilen von der Mee resküste entfernt. Vor einigen Jahren kamen diese t.V.: ....... ..C i. rm r i iiuiur.ci uuj uuutiannic ueie IN oen Besitz etlicher Flinten und lernten rasch mit ihnen umgehen. Und jetzt erscheinen sie im Winter von Zeit zu Zeit an den verschiedenen Handelspo sten der Nachbarschaft und lassen nicht selten Schießkugeln sehen, welche sie auS Silber oder anderen Metallen gegössen haben. Schon vor drei Jahren wurden mehrere dieser kostbaren Kugeln von einem Agenten der Alaska Commercial Co." nach San Francisco schickt, um vom Metallpruser unter sucht zu werden, und es wurde dabei festgestellt, daß Procent dieser Mu sterkügelchen Silber war, das Uebrige Tupfer oder Blei, und auch eine schwache Spur von Gold darin vorkam. Oefter haben diese Nothhäute, die übrigens nicht die Kenntniß oder die Lorrichtungen zur Neingeminnung des Netalls aus dem Erze haben, den wet-. zen Händlern von riesigen Mengen Silbers und Kupfers gesprochen.welche besonders am Fuße eines gewissen Berggipfels, hinter dem hohen Spirit Mountain, zu finden feien. Ein nicht unbedeutender Theil dieses Metalles scheint dort beinahe rein vorzukommen Dieselben Indianer haben auch viele ursprüngliche Waffen, sowie Kochge räthe aus reinem Kupfer. Es braucht kaum gesagt zu tverden. daß man unter diesen Umständen noch reiche Silber, Kupfer- und auch Gold minen in jenen, für uns noch ziemlich geheimnißvollen Gegenden zu finden erwartet, sobald dieselben völlig offen für die Forschung stehen. Indeß glaubt man in Alaska allgemein, daß die Indianer hierzu nicht gutwillig die Hand bieten werden. Z!an darf nach dem Gesagten nicht etwa annehmen, daß sie besonders mit theilsam seien: im Gegentheil sind sie sehr zuruckbZltend und verkehren mit den Weißen überhaupt nicht weiter, alö eö für den Vortheil der Rothhäute unbedingt geboten erscheint. Sie saaen es übrigens geradeherauZ. sie wuß ten wohl, daß auf die Küstenstämme der Verkehr mit den Weißen einen erniedrigenden Einfluß gehabt, und sie selber wollten sich keineswegs auf die gleiche Weise ruiniren lassen. Sie sind auch körperlich ein sehr kräftiger BolkS stamm und im Handel ungewöhnlich schlau für Naturkinder; wenig andere Indianer lassen sich o schwer von den Händlern über'S Ohr hauenk Ist der ttrebs üdertragbar 7 Unlängst meldete eine Depesche den Tod eines AesculapsjüngerZ. mit der Bemerkung, derselbe habe vermuthlich, während er seine operativen Dienste einem Krebskranken widmete, sich selber diese Krankheit eingeimpst. welche? er schließlich erlegen sei. Diese Nachricht hat wied?: zu einer lebhasten Erörterung der Frag', geführt, ob dieses bösartige Uebel übertragbar sei, und eine Anzahl Zeitungen versäumte nicht, bekannte Aerzte darüber ausfragen zu lassen. Meist aber vermieden es vie betreffenden Herren, auf eigene Verantwortung hin diese Frage zu 'beantworten; wenn sie überhaupt etwaS Bestimmtes sagten, versteckten sie sich hinter den allgemeinen Meinungen dervorragender Specialisten-. Ziemlich entschieden klingen. die Auslassungen des Medical Record hierüber, und sie seien den Lesern nicht vorenthalten, zumal daS all gemeine Publikum im Interesse seines Wohlbefindens v!:'em Gegenstand sicherlich ebenso nahe steht, wie rnc Fachmänner. Schon seit der Zeit, da die Bösartigkeit des ' KrebseS überhaup. anersannt wurde sagt die genannte

Fachzeitschrift ist die Frage nach

seiner uerxrtragdarreir immer uni immer in engeren Kreisen auf das Ernstlichste, Peinlichste untersucht worden und der Gegenstand vieler kühner Experimente an Thieren und Menschen gewesen. Aber daS Ergebniß von allen diesen Forschungen war ein verneinendes. Wir srnd bezüglich der wahren Verursachung des Krebses und seiner Verbreitunqsarten sast noch so sehr im Dunkeln, wie in allem Ansang. Doch muß gesagt werden, daß noch niemalZ auch nur der Schatten eines Beweises dafür- beigebracht worden ist, daß dieses Leiden unmittelbar oder mittelbar von einem Menschenwesen auf ein anderes übertragen werden könne! Wir haben daher Grund genug, wenn auch nur negativen, eine solche Annahme zurückzuweisen. Allerdings wird hin und wieder ew Fall bekannt, in welchem bei oberfläch, licher Betrachtung eine mehr oder weniger starke Wahrscheinlichkeit für eine Uebertragung sich zu ergeben scheint. J,)esmal aber noch, wenn man einen solchen Fall kritisch geprüft hat, verlor eine solche Annahme alle Stütze. Höchstens fallen solche Vorkommnisse uttter die Kategorie der sogenannten zusällig zusammentreffenden Umstände-; daö heißt, man kann wenigstens .nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür finden, daß der eine Umstand vom an. deren verursacht worden wäre. Sodann aber kommt auch die etwaige

Vorveranlagung in Betracht; diese muß man vor Allem kennen, wenn nne derartige Untersuchung irgend einen Werth haben soll. Slne Person, d ie zu irgend einem Ltlden veranlagt t fällt einem solchen leicht auch ohne ir gend eine bestimmte äußere Ursache zur Beute, während die Anderen allemal wohlbehalten bleiben. (Dies gilt sogar sehr oft vel Krankheiten, welche noch allgemein alZ ansteckend betrachtet wer d0 Auch in dem iekt vielbesvroche enen Fall handelt es sich ohne Zweifel um eine Aorveranlagung zu einem fol chen bösartiaen Leiden, welche sich ein fach in gesetzmäßiger Weise entwickelte und sich auch ohne die angebliche Selb'st-Einimpfung- gerade so entwickelt und endlich gezeigt -hätte, ohne jedoch eine besondere Beachtung in der r rrrti . p . l. uorigen cii geiunoen zu yaoen. in ungleiches Paar. Wer Vorstellungen de? Liliputa ner" gesehen hat, erinnert sich gewiß auch der hübschen kleinen blauäugigen Minchen Becker, welche vor fünf Iah ren mit dieser Truppe, nach Amerika kam. an der Spitze der wnblchen Mit' zlieder dieser Truppe stand, vor zwe Jahren aber ihre Verbindung mit :er Gesellschaft löste. Die zierliche Kleine, die nur I Fuß 6 Zoll (engl. Maß) hoch ist, wurde die Gemahlin von Georg Holzheimer. ei nem mehr als 6 Fuß hohen, stämmkgen, - schnurrbärtigen Vrauerei-Ge-schäftsführerö in Gotham. Sie liebten einander zärtlich, bis im vorigen Frühling der Große ft.ner Kleinen müde wurde, und es immer mehr Krakehl zwischen ihnen gab. Jrtzt hat die Liliputanerin glücklich eine Scheidung erlangt. Sagt mir der Unmensch, ich sei zu klem für ihn." erzahlte sie, und ich bin doch noch 2 Zoll gewachsen und wachse noch mehr. Wieder eine SchausplelerinEhe-. die ein Fehlschlag war! ,, Vom JnlanVe. Die prächtigen Pampa Lsedern. welche zu dekorativen Zwecken vielfache Verwendung fmden. kommen zum größten Theile aus dem südlichen Californien. Besonders gut sind sie in diesem Jahre in Santa Barbara County gerathen, von wo über eine Million Stück zum Versandt gelangen werden. Ein Engländer, welcher nach unserem Lande gekommen ist, um dem Jagdvergnügen zu fröhnen, hat dieser Taae am Moosehead See in Maine einen gewaltigen, Elennhirsch erlegt. Das Thier war das größte Exemplar seiner Gattung, das in jene: Gegend jemals gesehen worden, und Hütte ern Geweih, dessen Enden betnahe 6 Fuß von einander abstanden Eine Anzahl von Ingen,euren, welche kürzlich von einer Forschunaservedition nach Winnipea zu rückkehren, berichtet, daß sich zwischen dem genannten Orte und der Hudson Bai ohne besondere Schwierigkeiten ein Wasserweg herstellen läßt. Ihrer Behauptung zufolge wurden mne großen Capitalien nöthigt sein, um zwischen den verschiedenen Flüssen und Seen Canäle anzulegen, und die Anlaaen wurden ua sebr aut renttren. In mrrvürdjg'er Weise hat ein achtjähriger Knabe Namens Joseph Drippö in PittSburg, Pa., fein Leben verloren. Ein gewöhnlicher Gtiffel, wie er zum Schreiben auf Schiefertafeln benützt wird, war das todbringende Instrument. Im fröhlichen Spiel Mt seinen Kameraden begriffen fiel der Knabe in Folge eine? Fehltritte zu Boden, und ein gespitzter Griffel, den er in der Hand hatte, drang ihm zwischen der 4. und S.Ripoe in di, linke Seite und durchbohrte da? Herz. Der Kleine hatte trotz der TodeSwunde noch Kraft genug, um sich zu erheben und den Griffel auS der Wunde zu ziehen, brach jedoch gleich darauf zusammen und that wenige Minuten später In den Armen seiner Mutter, die aus der nahegelegenen Wohnung herbeigeeilt war, seinen letzten Athemzug. Ein dreifaches SochzeitSfest wurde dieser Tage im Hause von ameS E. Peters, No. 483 .Green de., in Brooklyn, N. N., gefeiert. In bräutlicheS Gewand gekleidet waren Großmutter, Mutter und Kind. Der Greisin Stirne zierte . der goldene Brautkranz, deren Tochter war mit einem . silbernen . Diadem geschmückt, wahrend die jüngste Braut den MvrthenlranS trug. Di, goldene VrautfirtM hW TV-

n!el T. Samfon gehelrÄIhet,' ihre Toch ter wurde fünfundzwanzig Jahre später Thomas E. Peters angetraut, und die dieser Ehe entsprossene Tochter Jennie heirathete Albert Deane Granger. Zum ersten Male seit langen Jahren wird in der Navy Dardzu Washington. D. C.. Nachtarbeit verrichtet und zwar von 100 Mann. Dieselben sind in drei Schichten einqetheilt. deren erste von Abends 6 Uhr bis Mitternacht, die zweite von Mitternacht bis 4 Uhr Morgens und die dritte von dieser Zeit bis 8 Uhr Morgens zu stehen hat. Diese Maßnahmen sind eine Folge der bisher beständig durchgeführten Entlassung so vieler angeblich überflüssig gewordener Arbeitskräste, die man jetzt wieder gut gebrauchen könnte. Am fieberhaftesten wird in der Kanonengießerei gearbeitet. Es heißt, daß das Material zur Armirung des im Hafen von San Francisco liegenden Kriegsschiffes Oregon" so schleunigst wie möglich fertiggestellt werden muß. Vom Nnölanv?. Da oberpfälzische Schwurgericht verhandelte dieser Tage gegen den vehelratheten Gütler Stiegler wegen Münzfälschung. Durch bit

tere Noth getrieben, hatte Stiezler. der iine siebzehnköpsiae Familie ernähren muß, letzten Winter durch eine seiner Tovter zwei falsche Halbmarkstücke ausgeben lassen. Nach seiner Angabe waren es metallene Westenknopfe, die aus der Vorderseite die Praauna eines FÜnfzigpfenn'gstllckes truaen und deren auf der glatten Hinterfelte befindliche Oehre er abgezwickt hatte. Bei der Haussuchung fanden sich noch drei Fal sifikate vor. Urtheil: 5 Monate Ge sängniß. Daß das Verbrechen ein sehr schlecht lohnendes Geschäft ist, hak schon mehr als ein Erlminalstatistiker überzeugend nachgewiesen. Auch der Reverend G. P. Merrick, der in den Gefängnissen in Halloway und New gate (London) Seelsorgerdienste thut. ist in seinen Auszeichnungen zu dem nämlichen Ergebniß gelangt. Von 600 Einbrechern, die er kennen gelernt hat, waren die meisten ganz junge Leute zwischen 17 und 22 Jahren. Der Durchschnittsgewinn des einzelnen Verbrechers in 372 Einbruchsfällen. bei denen 433 Mann beschäftigt" wa ren, ergiebt 12 Lstrl. 18 Schill. Das Gewerbe der Taschendiebe ist noch weNiger lohnend. In 864 Fallen wurden von 422 Gaunern durchschnittlich nur 4 Lstrl. 11 Schill. erbeutet. Sehr viel günstiger stellt sich der Gewinn für die Diebe anderer Gattung. In 925 Fallen trugen 969 Spitzbuben durch-. schmttlich 50 Lstrl. 10 Schill. davon, Noch ergiebiger war der Betrug; :n 309 Fällen erbeutete jeder der Uebelthäter 166 Lstrl. 7 Schill. Nicht ohne Interesse sind such die Angaben über das Alter der Verbrecher. Nach den Aufzeichnungen des obengenannten Geistlichen ist daS kritischste Lebens fahr für die Verbrecherlaufbahn das achtzehnte. Der größte Antheil von Verbrechen bei Frauen liegt zwischen dem 30. und 35. Jahre. Am frühesten beamnen die Diebe rar öandwerk. bin ist selbst das zehnte Lebensjahr schon vertreten. I n C e h e g i n, Provinz Murcia, ist ein wirklich tragischer Selbstmord vollzogen worden. Der in Folae schlechter Geschäfte ruinirte Handelsmann Don Jos6 Ar6volo-Ba jor hatte beschlossen, seinem Leben ein Ende zu machen. Zu diesem Behufe versah er sich mit einem scharfen Ra sirmesser und erstieg den Thurm der Pfarrkirche, nachdem er unten vxt Ein gangsthüre sorgfältig von innen ver riegelt. Oben angekommen schnitt er sich den HalS ab und wollte sich her unterstllrzen, sank aber kraftlos zusam men. Die Einwohnerschaft hatte das Vorhaben des Unglücklichen errathen und lief vor der Kirche zusammen, um es zu vereiteln. Vergebens suchte man den Zugang zum Tyurm zu erbrechen, Wahrend die Volksmenge dem Selbst mörder zurief, er solle doch um GotteS Willen von seinem Vorhaben abstehen, machte derselbe ubermenschnche An strengungen, um sich über den Rand der Thurmterrasse hinabzustürzen. Die Leute schassten in aller Eile Matra tzen, Kissen und anderes Bettieu herbei, um den Sturz deS Selbstmorders auf die Erde abzufchwächen. Jedoch vergebens. Es gelang diesem nämlich über den Fries hinwegzurollen und in die Tiefe zu stürzen. Ein Schrei des Entsetzens entfuhr aller Brust. Ars. volo blieb auf der Stelle todt liegen. Unter Hinterlassuna eines merkwürdigen Testaments ist in dessa ein reicher Sonderling gestorbtN. Sein ungefähr vier Millionen Rubel betragendes Vermögen hat er seinen vier in nicht besonders glänzenden Verhältnissen lebenden Nichten vermacht. Um die jungen Damen durch den plötzlichen Besitz eines so groken Vermögens nicht zu verwohnen, hat er verfügt, daß sie vor Besitznahme der Erbmasse den Nachweis zu führen haben: 16 Monate bei guter Führung in dienender Stellung gewesen zu sein und zwar in Diensten niederer Art. welche der vorsichtige Erblasser gleich vorgeschrieben hat; die Dienststellen sind die emes Stubenmädchens, eines Waschmädchens, eines Scheuermädchens und einer Kohlengehilfin, wie sie beim Abladen der Kohlenwagen gebraucht werden. Jeder Taa ihres Dienstes, Sonn- und Festtage ausgenommen, muß mindestens zwölf DZenststunden betragen und hat die Bezirkspolizei letztere zu beglaubigen. Drei Testamentsvollstrecker wachen über die Ausführung dieser Bestimmungen: die vier Damen haben fast unmittelbar nach Eröffnung des Teftaments ihren Dienst, dem sie sich mit großem Eise? widmen, angetreten. Viö jetzt sind ihnen innerhalb zweier Monate 863 Heirathsanträge zugegangen, doch hc.ben.sie erklärt, ihre Hand nur solchen Männern zu reichen, die sich einer ähnlichen, von ihnen vorgeschriebe-

nen Probe unterziehen. .

Marktbnlöbt.

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