Indiana Tribüne, Volume 19, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1895 — Page 1
o A fei w o rtf s rtsr äS A AV s5 1 A o w V w z' V tfi-'. v Office : No. 18 Md Alabama Straße. Jahrganz 1. Indianapolis, Indiana Mittwoch öen 6. November 1895. No. 49
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Lditorislles. DaS Neueste von Meziko ist eine Keberderbrennung. Man sieht, daß auch daS unmöglich Scheinende möglich ist. Kurz vor dem Beginn des Jahres 1900 sollte so etwaS freilich unmöglich sein. WaS soll man dazu sagen? Man wird sich etwaS weniger wundern, daß dergleichen vor drei
und vierhundert Jahren etwa? GewöhnlicheS war, sich aber im Uebrigen freuen, daß man nicht in Mexiko wohnt. -- Rockefeller hat für die l?hicagoer Universität wieder drei Millionen her gegeben. ES ist also nur natürlich, daß man an dieser Universität Leute wie Prof. BemiS nicht gebrauchen kann. Wenn man trotzdem behauptet, daß an der Anstalt Lehrfreiheit ezistire, o ist daS eitel Schein und Lüge. Aber , . , - , ''" B lua M WBaj,iH. unaoyanglg vvn cn Bper jvapuauucn. rr rv r . rtX , Professor der Berllner Umversität, Prof. AronS, war Delegier jum Breölauer Sozialistentag, und darum kann lhm felöst ; die Reglerung n . w TA1 ...
vizvivz 7. WHstibe wird auf weit über 100.000 ge.
I ' . Vr J . J ; . . i : . ..v c:r.::t yc jrnc I. r. t,Cc.UiuiU geronopoUsten undGroßkapttallsten abhängt. - Jeder ist seineS Glückeö Schmied" und In Amerika kann 3eder, wenn er nur fleißig und sparsam st, reich werden." Solche und ähnich? Sprichwörter und Redensarten werden heute noch ebenso gebraucht uid geglaubt, wie vor fünfzig Jahren. Wie aber stimmt diese Anschauung zu hr NackrikKr.' dan bis llnitth Stt,S
, , r Trust hundert Gerbereien auf sechzig Tage geschlossen und mit einem Schlage! 15.000 Arbeiter aufs Trockene gesetzt hat, weil einige nicht zum Tust gehörige Gerbereien die Preise heruntergesetzt haben? Liegt daS Schicksal dieer 15.000 Arbeiter, welchen für die nächsten sechzig Tage daS Bcod ent zogen ist, in ihrer eigenen Hand ? Sind sie ihreS Gluckeö oder Unglücks Schmiede ? Man wird die Situation besser be greifen, wenn man sich die Phrasen abgewöhnt. Wie bekannt, hat Friedrich EngelS seine Bibliothek sowie einen nam haten Geldbetraq der deutschländischen sozialistischen Partei letztwillig ver. macht. Den als Erben eingesetzten Bebel und Singer sind Von den Testa menti Erekutoren die beiden Wkr mächlnisse üb.rgk!.n k,d.n. Die reichhaltige Bibliothek ist im Austrage der Erben an daS Parteibureau adressirt worden und Mitte Oktober, in 27 Kisten verpackt, richtig angelangt. Im Nachlasse von Friedrich Engels fand sich folgender, den jovialen Mann treffend charakterisirender Brief, be treffend sein Geldbermächtniß an die " ' I Partei (20,000 Mark) : An August Bebel und Paul Singer. Die tausend Pfund, die ich Euch zu Wahlzwecken" vermacht habe wovon die Erbschaftssteuern abgehen mußte ich in dieser Form vermachen, weil ich daS Geld in keiner anderen Form der Partei derart vermachen konnte, daß das Legat hierzulande gesetzlich giltig war. DieS ist der einzige Grund, weöhalb diese Beschränkung gemacht wurde. Sorgt also vor allem, daß Ihr daS Geld bekommt, und wenn Ihr eS habt, daß eS nicht den Preußen in die Finger fällt. Und wenn Ihr über diese Punkte Beschluß saßt, so trinkt eine gute Flasche Wein dazu. Solches thut zu meinem Gedächtniß ! FriedrichEngelS. London, 14. Nov. 1891. m KOmMM Inland. CT7 .11 r x i I 22el,erau,i,qlen. Kühleres bewölktes Wetter; vtellelcht Regen heute Abend. Viel kälter am Bonnerstag. EztraBulletln. Dle Temperatur wird heute Nacht auf den Gefrierpunkt fallen.
LeatHer Co., der sogenannte Leder-llM
Die Wahlen. Eine kurze Zusammenstellung deö Inhaltes der bis jeht eingelaufenen Wahlnachrichten weist folgende Refultäte auf:
In Maryland sind die Demokraten geschlagen worden. Die Republikner haben mit Majoritäten, welche zwischen 8000 und 25.000 geschäht werden, fast alleS gewählt, WaS zu wäblen war. Selbst die Legislatur ist ..vublikanisck und Gormanö Regiment Der Marylander Boß hli tntn wucktiaen Schlag erhalten. Ein solcher Umschlag in Maryland, einem Cüdstaate, der stets eine feste Burg der Demokraten war, ist bemerkenSwerth. Im Staate New Jork haben die Nepublikaner mit einer Majorität, die auf etwa 60,000 geschätzt wird, gesiegt. In der Stadt New Äork dagegen wurde daS ganze TammanyTicket gewählt. Die sogenannten v v Y erhielten weit 10.000 Stimmen. DaS Fu ..... evublikaner und unab I ' r KZ;. ,.s.Z,st nn,kaK? f,tnD v 7 stmmann 13si O0O Stimmen. . . laimAt fltnM !R .11 ch nd beläuft sich auf über 9000. 3st haben die Republikaner großer Mehrheit gesiegt. Dief5t. Bushnell wurde als Gouver 1 7 - -& Camvbell gewählt und die slatur wird republikanisch sein. ?!n Stelle Briceö wird Foraker Bundeösenator werden. Die Populisten gaben etwa 60,000 Stimmen für Cl'iey ab. Die 5!achrichten auS New Jersey sind noch nicht btst'sU genug, aber wahrscheinlich haben auch da die Re publikaner gesiegt. In Pennsylvanien haben die Republikaner mit über 160.000 Mojori W1' cm ö " .i . r- . i rt I m . .i. 000. Massachusetts ist natürlich rrpubllkanisch. In KansaS haben die R publikaner wie eS scheint, einige Erfolge errungen. Der Kampf liegt daselbst zwischen Republikanern und Populisten; die Demokraten spielen eine unbedeutende Rolle. Von Kenlucky lauten die Nachrichten noch sehr unbestimmt. Sicher ist, daß die Republikaner über den ganzen Staat hin bedeutende Gewinne erzielt haben und eS ist nicht unmöglich, daß das geradezu Wunderbare passirt ist, daß Kentucky einen republikanischen Mayor und eine republikanische LegiSlatur gewählt hat. Ja zur Zeit ist das nur nicht unmöglich, sondern sogar wahlscheinlich. Sollten selbst die Demokraten siegen. so wird ihre Mehrheit so geringfügig d' Sieg moralisch einer Niederlage gleichkommt. In Mississippi haben selbstverständlich die Demokraten gesiegt. In Utah wurde eine Legislatur mit republikanischer Mehrheit gewählt. 3n NebraSka scheinen die Silberleute unterlegen zu sein. In Omaha bcr Kandidat der A. P. A. als nr . Mayor gewählt worden. Mit ganz gewaltiger Majorität ist in Detroit der Kartosselmayor Pingree wiedergewählt worden. Seine Majorität ist größer als die ganze Stimmen zahl seines Gegners. Pingree war Kandidat der Republikaner. Im Ganzen siel der gestrige Tag günstig für die Republikaner aus. Raubmord. Baltimore, 5. Novbr. Capt. Fred. Lang und seine Gattin wurden in letzter Nacht in ihrer Wohnung an der Franklin Ave. in Gardenville er mordet. Die Schädel der beiden Leute wurden eingeschlagen, während sie im Bette lagen und daraus daS ganze HauS durchsucht und beraubt. Man glaubt, daß Raub der einzige Zweck deS DoppelmordeS war. Capt. Lang war ein Baltimore?, er war un fähr 50 Jahr alt und reich. Er war Eigenthümer vielen Grund und Bo denS und einer Anzahl von Austerschissen. , ,,. Großes Feuer. New Sork, 5. Nov. Ein Feuer brach heute Abend in KeepS Hemden faink an Broadway und Bleeker Str öuS, welche sich bis zur Croöby Str ausdehnte und einen Schaden von'eine Million Dollars verursachte. Das I nahezu noch neue Gebäude der Man
hattan SavingS Institution wird ganzlich zerstört werden. Zwei andere Gebände liegen bereits in Asche und mehrere Gebäude wurden durch Feuer und Wasser beschädigt. Um 10:15 Abend
befanden sich Deputy.Chef Riley und fünf Feuerwehrleute im fünften und sechsten Stockwerk der SavingS-Insti-tution. als die Wände einfielen. Riley entkam mit heiler Saut, er kann aber nicht sagen, was aus seinen Leuten wurde. Feuerwehkchkf FrarciS J.Reilly befand sich mit 12 Feuerwehrleuten im 6. Stockwerke des Gebäudes, als die Flammen sich so rasch von oben nach unten ausdehnten, daß der Weg zur
Ulucyi avge,cynlllen wuroe. le ,cy.u- gung deö Magistrats der Stadt Müngen ein Loch dmch die Wand und durch ; Westfalen, welche die Polizeidieses entkam der Chef und 11 Mann ß tj Wirtbsckaften auf 10
" das nördlich anstoßende Gebäude. 9fti . ! . .et I zvvll", U'öZeralo, lrocy aus elnen schmalen SimS, wurde aber so schwach, daß zwei seiner Kameraden, Brush und Barnett, auS einem Fenster klettern K Vl amRamamVa 2! aiiKa I uy iV ... uu,.upiv, "" heben mußten. Chef Reilly wurde ohnmächtig als er die Straße erreichte, und wurde mit verletztem Rücken in'S Hospital gebracht. Feuerwehrmann Walsh wurde durch den Rauch betäubt, nachdem er die 70jährige Anna Coon und 5 Kinder auS dem Miethshause n.i t .11. ct;.. cy r i Witim ane. "le ver,onen enlgingen mit knapper Noth dem Tode . . T, r m s . r ? l l uno2o euerweyrleule wuroen meor oder weniger verletzt. Große Explosion. Detroit, 6. Nov. Heute Mittag entstand im Gebäude des Journals" eine Kesselezplosion, welche ein Theil deS HauseS zertrümmerte. Mehrere Leute find todt. m Ausland. Schwerer Unglücksfall. München. 5. Nov. Eine schrecktche atastrophe hat sich heute Bormittag in hiesiger Stadt ereignet. Ein ct. .. r. . . tu oer er,l lurzllaz vouenoeien Tcywanlyaler Passage stürzte unler urchlvarem errach zusammen und 15 Ärvetter wurden unter ken krummern begraben. Zur Zeit der Absenkung dieses KabelgrammS wsren 5 Leichen
aus oen lummern ae,oaen. Zavr-i.
" " ' u.'.i'i n . k. i. ... t . icannua, nno oie meisten oer vorigen a e r en. .i... Personen eoensavs geiosier. - Günstige Resultate mit dem Heilserum. B e r l i n, 5. Nov. Nach amtlichen Zusammenstellungen haben die in den verschiedenen deutschen Heilanstalten vorgenommenen Versuche mit Professor Behring'S DiphtheritiS-Heilserum daS über alleS Erwarten günstige Rei nfftit ,.a,n,n db vn Y 17. F von denen 26 Prozent recht ernstlichen ChararterS waren, 86 Prozent der Paienten als geheilt entlassen werden onnten. 3n . dem Krankenhause zu München betrug die Zahl der TodeSfälle nur 7 Prozent. .,,. Erdbeben. B erlin, 5 Nov. Eine Depesche
der Frankfurter Zeitung sagt, daß fik Pascha, der hiesige türkische Gesich in Erahove, nahe Nagusa, Dalma- sandte, hatte am Samstag einen In-
tien, 33 Meilen von Cattaro, ein heftigeS Erdbeben ereignete. Die Erde erhielt weite Risse, welche sich über ein großes Territorium erstreckten. Mehrere Hauser fielen ein und soll eine Panik unter den Einwohnern herrschen. Die Wahl in Dortmund. Berlin, 5. Nov. Die beste llnterstützung finden die Sozialdemokra ten in der Eifersucht zwischen den an deren Parteien. DaS lebrt wieder einmal die ReichStagSwahl in Dortmund. Bekanntlich ,st eine Stichwahl zwischen dem nationalliberalen Kandidaten Commerzienrath Möller und dem Sozialdemokraten Dr. Luetgenau nothwendig. Bereits im ersten Wahlgange hatte die agrarische Centralleitung ihren Gesinnungsgenossen im Wahlkreise, wenn auch nur verschämt, Wahlenthaltung nahegelegt. Nun aber kommt die Centrumöpresse mit der Empfehlung der Wahlenthaltung für die Centrumöleute in der Stichwahl heraus. Die nationalliberalen Blätter sind darüber empört. Bei großen Festen, so äußert sich die Empörung, habe ein Klerikaler der ReichStagöpräsident Frhr.v.Buol-Berenberg den Reichstag dem Kaiser gegenüber vertreten.
Trotzcem sträube sich daS Centrum, das Kaiferwort zu beachten. ES sei die Pflicht des Centrums, mit den Nationalliberalen Seite an Seite die Sozialdemokraten zu bekämpfen.
Darauf antworteten die Klerikalen hohnisch, die Nationalliberalen hätten ja erklärt, es wäre eine Schande, daß ein Klerikaler Reichstagsprästdent wäre. Nun müßten sie es auch für eine Schande halten, bei dem Centrum um Hülfe nachzusuchen. Die Nationalliberalen sollten ihrerseits daS Kaiserwort Dem Volke muß die Religion erhalten bleiben" beherzigen. D er B i e r k r i e g in M ü n st e r. Ueber die Veranlassung der Versüu Ä6en5 . bt eine ErIII rö fruna deö dortigen Stadtverordneten Junkermann Auskunft. We dieser festellt bat. ist die Verorduns. die Polizeistunde auf daS Schärfste inne . zu halten, erst erlassen worden, nach, Um Ul Kammerdiener deö Renie. xungöpräsidenten Schwarzenberg, Naen, Klingenberg, die inzwischen widerrufene, unrichtige Angabe gemacht bslfj ist cinfm lokale, dem BulUttxlf m Borgens vier Uhr geUR0 flcfpUIt de. Die Verfü- " ' v bekanntlich viel böseS zglut gemacht und selbst zu Blutvergig geführthat, ist aus direkte Anordnung deS Regierungspräsidenten, als deS Verwaltungövorgefetzten deS Magistrats widerrufen worden. Sine Seifenblase. Der zur Haupt- und Staatsaktien" aufgebauschte Fall Schwartz in MühlHausen, Elsaß, schrumpft immer mehr in sich zusammen. Bekanntlich wurde der dortige Fabrikant Schwartz von einem von ihm früher entlassenen Arbeiter -NamenS Meyer erschossen. Meyer beging darauf Selbstmord. Der krall erhieltdadurcb weitere Bedeutung. daß der Kaiser in einer Con dolenzbezeugung für die Wittwe deS I " Fabrikanten eine antisozialdemokramt Demonstration in Scene setzte. Man sprach von einer anarchistischen Verschwörung, und vier Personen wurden als Mitwisser der aevlanten Mordthat verhaftet. Alle vier run cm :x;rr-r xf llIV, lfclVtll IllU tUU V.bUilVlIlKlIliUUI I kauSaestellt. in Zrreikeit aesekt worI r j 1 a-t-w-stn Bankraub in H a n o v e r. In Hanover ist ein Bankräuber ver hastet worden, als er eben den Versuch machte, einen Kassenboten der dortigen Reichsbank - Nebenstelle zu ermorden. um ihn dann zu berauben. Nach sei' " ung gestand derselbe ein. aß JlömC Uai"a winuuw , I t. ; . rntir.i.tt!. tv rr go n, v., get ... f .v 112-4. Vt V. nuten zu cin, unu citiutic, vup rr uuo Verbrechen habe begehen wollen, um sich auf diese Weise die Mittel zu sei ner Rückreise nach Amerika zu ver schaffen. Die orientalische Frage. Berlin, 6. Nov. 3n politischeu Kreisen herrscht große Ausregung Tewterview mit dem Reichskanzler Hohenlohe. Als der Gesandte die Reichs kanzlei verließ, war er sehr bestürzt. Er sandte sofort zur österreichischen Gesandtschaft, ließ sich dort einen Paß ausstellen und fuhr noch am selben Abend nach Constantinopel ab, ohne vorher den üblichen formellen Abschied zu nehmen und ohne dem ReichSanzeiger die übliche'Mittheilung davon zu machen. Reichskanzler Hohenlohe berief sofort eine Minister - Sibuna auf Sonntaa ein, welche mehrere Stunden dauerte. ES heißt, der Gesandte habe dem Reichskanzler Höhenlohe gesagt, daß wenn England seinen Druck auf die türkische Regierung nicht einstelle, eine Revolution in der Türkei vermeid lich sei. Ferner soll der Gesandte Hohenlohe um die Versicherung gebeten haben, daß Deutschland sich nicht auf Seite Englands stellen und dadurch den Sultan auf eine gefährliche Bahn drängen sollte. Kanzler Hohenlohe war nicht i der Lage, dem türkischen Gesandten diese Versicherung zu geben, worauf Letzterer sofort nach dem Orient abreiste. Als Stellvertreter hat er seinen Assistenten Risat Bey in Berlin zurückgelassen. SS verlautet, daS Cabinet habe die ' Lage in der Türkei eingehend besprochen .
und schließlich die heikle Frage an den Kaiser zur endgiltigen Entscheidung verwiesen.
Theatereinsturz. L on d on, 5. Nov. Eine Depesche des Globe" auS Wien sagt, daß daS Gebäude des deutschen Theater in Wien heute einsiel und 15 Arbeiter unter den Ruinen begraben wurden. Th Germania Life Ina. Co. 520,000.000 Aktiva. Größte deutsche Lebensversicherung? - Gesellschaft. A. Metzger Agentur, Agenten , Allerlei. Ein Abenteuer eigener Art bat neulich ein Jäger in einem Walde am Gray's Rrver. Wash.. belanden. Der Mann trabte aus einem muthigen Rosse durch das Gehölz, als er seinen Weg durch einen gefallenen Baumstamm versperrt sah. Ohne Be sinnen gab er oem Pseroe ole Sporen. dieses setzte über den Stamm und 1 ' m i r . tf sprang einem Aaren aus oen 'uaen, der auf der anderen Seiten ein Schlafchen machte. Meister Petz, 'der in so sonderbarer Weise aeweclt wutte. rannte erschreckt davon, während das Pferd scheute und den Reiter abwarf; alle drei kamen mit Dem scyreaen vavon. Was sind die neuesten Nachrichten vom Kriegsschauplätze?" Mit dieser Frage wurden die Zollbeamten überrascht, als sie dieser Tage sich an Bord des Schiffes William H. Connor begaben, wahrend dasselbe im Hafen von Portland, Me., vor Anker ging. Diese befremdende Frage wurde vom Capitän gestellt 'und die Beamten glaubten, es wäre in seinem Oberstübchen nicht ganz richtig, bis sie aus den Clanrungspapieren ersahen. daß das Schiff am 8. Mai von Kohi. Japan, abgesegelt war. Damals wuthete der Krieg zwischen Japan und China, aber bei Ankunft des William H. Connor waren die Feindseligkeiten so lange eingestellt, daß die Zollbeamten bereits alle Details des Friedensschlusses vergessen hatten. Ein interessanter Fund wurde kürzlich von einem Bürger des Städtchens New Brighton, Pa.. Namens Gustav Weitzel gemacht. Letzterer hatte vor einigen Tagen mit dem Oeffnen einer Kohlengrube begonnen und stieß bei seinen Ausgrabungen un gefähr 10 Fuß unter der Erdoberfläche auf eine Steinmauer. Nachdem er die Mauer durchbrochen, kam er in ein ca. IS Fuß hohes Grabgewölbe und im Inneren desselben fand er das Skelett eines Mannes von unaewöhnlicker Größe in sitzender Stellung. Ueber dem Skelett fand Herr Weitzel thönerne Kruge und einige Tafeln, die mit hieroglyphenartigen, Inschriften bedeckt waren. Der ??und hat qrones Aufsehen erregt, da er für Alterthumsforscher augenscheinlich von hohem Interesse ist. Das großartigste Beispiel eines Jnformations-Bureaus, welches dabei erst seit wenigen Jahren besteht, ist das in Washington befindliche Bureau of the Amencan Republics", welches an 70 größere Broschüren über die süd- und centralamerikanischen Staaten veröffentlicht hat. Wenn auch der Werth der einzelnen Arbnten 'ungleich ist, so enthalten sie doch eine solche Fülle von Information. daß de? Zweck, die Handelsbeziehungen zwischen den einzelnen Staaten, feftigen und der europäischen Concurrenz damit zu begegnen, bei inigem Geschick erfüllt werden könnte." Dies ist das Urtheil der Berliner Col. Corresp." Über eine Einrichtung, welche in. unserem Lande noch lange nicht so gebührende Würdigung gefunden bat. Reiches, rot'ieö Blut wird ebenso naturgemäß von Hood'S Sarsaparilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch haungen Gebrauch von Sette und Wasser. Dieser große Blutreiniger vertreibt grundlich Skrofeln, Salzsluß und allen andern innerlichen Schmutz. Der New York Store. (tflablirt 1853.) Oeftlicher BargainTisch ! Zwei große Vargains in Settdecken, Volle Größe von guter Baumwolle mit Silkalin Einschlag m hub schen Mustern. 5 Dut). zu 93c daS Stück, werth $1 25 ö Du!), zu $1.50 daS Stück, werth $2
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Die Blumen, so blühen im enz tralala aben nichts mit der Sache zu thun, o heißt es im Mikado." Auch haben wir nichts mit den Blumen des LenttS, sondern mit denen
deS Herbstes zu thun, nämlich mit den
lieblichen Chrysanthemen,
und da wir einmal bei Japan angelangt auS dem Heldengedichte Ramajana r c rt . p rr r . , yunoerie vor vortut eourr geoicrnet
Wer immer trinkt, so lang er lebt, deS Ramajana'S Göttertrank, Nimmer satt, der sei mir gegrüßt, als frommer Weiser rein von Schuld ! Wer diese Göttergabe ehrt, der wird all seiner Sünden frei. Mit Sohn, Enkel, den Seinen all wird der Mann frei vor. ll nglück seinK
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