Indiana Tribüne, Volume 19, Number 48, Indianapolis, Marion County, 5 November 1895 — Page 3

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l DsS Ge(eln!r.iß urcincr Stärke ist vollkommene Bcrdann,?q. Ich brauche den Lchteu Johann Hsff schktt-czlzrzZraktnnd finde, daß cr mir s-Kr uirl zur qcsuuden Verdauung und ftnunutouij ta Nahrung hilft." Seid auf b-r Hut vor Nachahmungen. Der Lchte Exirakt trögt den Namenözug fcsn auf der Etikett? am Fliischinhalsc. EiSner 2e Mendelsou Co, Alleinige Agenten, New Jork. 3 Schwache, verböte Vertonen. equltt von Gewissensbissen und schlechten TrZumen. Jkpeipigt von Rücken und Kopfschmerzen, ixrrötden. ,ittn; Herzklopfen. Unentschlossenheit. Trübst nö rrschöpfenvem usflüsien, erfahren au dcm ..Inaenkfreimd-, auf welch' einfache, billige Weise Gsk!cdtt krankkeiten und Fokqen der Juqcnd senden geheilt und die volle Gsundkit und der Frohsinn wiedererlangt werde sönne. Gan, neue I tilversahr,n und neue Medizinen. Jeder sein gen r,t. Schickt 15 Uent in Stamv ,,nd Ihr derommt da Vuch dersteaelt und frei jußcjcbicft von der Vvivat Klinik und DlZpcnsary." vs West 11. tr..evork. N.V. 3 4MM.ftMV r 3fe i .1 .Y.tma z mm Injektion. I Eine permanente Kur i der iartnöckigsten Fälle ron Sonorrhea und I 3!cei, aarantirt ta von 3 bi 6 Xaatn : kein anser Vehan lunz Stdig. und ohne die an ' ekelnd .ultate de Einnehmen von iiu !, ded. Sovaida od?r Landelol. ä.ftcrrc&g. irou' achfolger).!xoiVler,H!artS. er, Z luft von allen Z.kuggislen. 3 tv RipansTaMes. Ripans Tabules are cornpounded srom a prescription widetyused by thebest medical authorities and are presented in a form that Is becoming the fcshion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. ""One tabule taken at the sirst symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, djstress aster eating, or depression of spirits, will surcly and quickly remove the whole difliculty. Prico, 50 etnts a box. Ripans Tabules may be ob- ! talned of nearest druggist; or by mail on receipt of pnee. RIPANS CHEMICAL CO.. lO Spruo Strebt, NEW YORK. I Ämtarf C ußY&r pywwwuv :täS$S$frb tftetea X Cr. med. flDajlmtlian Derzoa, f nlüIAtt Cnl ! SVZ. II , jn Qnlltm Ol,Z $MeS sehr zu empfehlende Buch ist in in Office der Tribüne" üt 25 Cents zu haben. Fürst iSmarck und die Wiedererrichtung d, deutschen ÄeicheZ." S'n nabem olX) Seiten starke? BucZ. Preis in der Office der Tribüne" 25 Centi. Taylor & Schneider, Merchant Tailors, 82 West Cirls 5tr. Hosen nach Maß $3 und aufwärts. Anzüge naH Uah tz15 und auswärts.

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Prüfungen.

Nomzn von B. N:ed.lAhrerS. (Fortsetzung.) ' Entschlossen öttnete si; en.tch Thor und trat in den Park, tco :5r b:r eiz:ntb'wl'l5e 0'eruch d:s st:-, von fe-uch!n Laub und ersterb:nd:n Pflanzen, :ntz:q:nschlu?; si: haii: kau ein pzzr Schritte soxtü'hlZ als sie eine Sarn: b:i!rtt:, w:Ich: cinin Strzuh von Astern und Leö!oien oedslückt ha!t: und :i2d: im Legrisf stand, sich dem Hzuse wieder zuzuwenden; Jngeöorg b:grü1e sie und krichte zuJl::ch in schü!:rn:r We'se ihr Anli:qen vor. Andrea WilhelmyZ Züze erh:ll!en sich sofort k:rständnißvzll. Sie gehört: zu jenem kräftig.'n Frau:ntypuZ mit unterdrückten Leidenschnf t:n, d:r:n Formen von hirter Spann krzft den Eindruck des Un!ers:tzt:n hervorbringen. Auf dem ttxal kurzen Halse erhob sich jedoch ein fein modellirter Kopf, mit schmaler Stirn und einfach frisirtem, üppigem schwarzen Haar über dem regelmäßig geschnittenen Profil; in )en ernsten Augen unter geraden starken Brauen lag etwas Brütendes, Unbefriedigtes, das auf eine verborgene Welt voll reichen Lebens schließen ließ. Sie trug ein dunkelölaueA enganliegendes Tuchkleid, schlicht, ohne jedenSchmuck, wie jemand, der es ausreichend findet, sauber und solid zu erscheinen, und die kokette Zierlichkeit verschmäht. Andrea hatte aufmerksam zugehört und lauschte angenehm berührt, der klangvollen und melodischen Stimme des Mädchens, während sie fortfuhr, an dem Strauß in ihrer Hand zu ordnen. Mein armer Bruder liebt es n'amlich, Blumen um sich zu haben," äußerte sie gleichsam erklärend, in ihrem tiefen, etwas wehmüthigen Tone, obgleich ihn leider nicht viel mer daran erfreuen kann, als ihr Duft.- Dann, sich des eigentlichen Zweckes der Anwesenheit Jng:borgs erinnernd, ließ sie einen flüchtig musternden Blick über deren Gestalt Seiten, der sie sichtlich zu befriedigen schien. Sie wären also bereit, Fräulein Wendloff. das Vorlesen zu übernehmen; ich bin Ihnen dafür so dankbar, denn es ist das einzig:, was mein Bruder nicht entbehren kann; ich würde es ja ebenfalls sehr, sehr gerne thun, aber meine Stimme ist rauh geworden, auch ist es mir zur Zeit unmöglich, mein: Aufmerksamkeit so lange auf einen und denselben Gegenstand zu lenken. Und Klemens hält cerade sehr diel aus die Sümme; cr l:t namllh e.ne sensitive, durchzetstiate Natur und bescht eine unaemein zzrte Empfindung für alle Eigen schaften und Gefuhlsnaanceü der Seele deZ Anderen, die e? aus dessen Sprache zu enträthseln w:iß." Glauben Sie, dajj ich den Ansprüchen Ihres Herrn Bruders genugen werde?" fragte Inaebora. von einem uu:rklärli:n Angstgefühl erfaßt, obgleich sie , sich merkwürdig zu dieser zwanglos sprechenden Frau, die rnit ihr wie mit e:n:r langst Bekannten verkehrte, hingezogen fühlte. Oh zweifellos, entaeanete Andrea zuversichtlich, Sie besitzen ein ungewohnlich zum Herzen sprechendes Orgin und das ist s!k Klemens entscheidend." Sie traten hierauf :n etnen mütelgroßen vorn Lichtglanz eines Kron leuchters erhellten, reich und behaglich ausgestatteten Salon; an den Wänden alte Gobelins, die Teppiche. Portieren und Bezüge der Eb:nholzmöb:l in dunkelrothen, warmen Tönen gehalten; in einem Winkel Palmen und andere exotische Pflanzen, die eine auf schwarzem Sockel fußende, reizende Psyche halb verbargen. Auf einem Ottan m ihrer Nahe saß Klemens Markland, der bei dem Gespräch der eintretenden Frauen eine Geige, auf der er soeben gespielt, aus der Hand le?te und sich erhob. Bei seinem Anblick verlor Jnaeborg den Rest der Fassung, die sie b'S dahin bewahrte; hatte sie sich doch sonderbarerweise un!er dem erblindet: Geistlichen e! r.:n schon älteren, hochehrwürdigen und mürrischen Herrn vorg?st:llt, der d:m gewinnenden Bilde des jugendlichen Mannes da vor ihr allerdings X'M wenig entsprach. Klemeiis Markland batte vielleicht kaum das Ende der Zwanziger erreicht; eine schlanke, biegsame Gestalt, trug sein geradliniges, frisches Antlitz mit w:ichem, braunen Vollbart und hoher, freier Stirn unter kurz gehaltenem Haupthaar bti Stempel eines Mannes, der bescheiden im Auftreten das Kreuz zum heiligen Banner seines LebenS erkoren hatte; ein Ausdruck, dem selbst die schützende Brille keinen Abbruch that. Und wenn auch nicht ohne eine gewisse schöne Heiterkeit, sprach er doch zugleich mit der Ruhe und 'Einfachheit eines Menschen, der in seinem Innersten und Heilig sten schon viel gelitten hat. Mein Bruder. Pastor Markland, Fräulein Wendloff" äußerte Andrea. Es ist die junge Dame, welche fos Vorlesens wegen zu uns gzkommen ist fügte sie erklärend hinzu. Ah!" Klemens - Markland verbeugte sich verbindlich. Da3 ist mir ungemein lieb bemerkte er herzlich. So wollten Sie also die Guts haben, Fräulein Wendloff. einem armen Invaliden das Entbehren des Sonnenlichts in etwas dadurch zu erleichtern, daß Sie ihm Theilnahme an der schönen Welt unserer größten Geister gewähren? Ich fürchte nur. die Lektüre meiner philosophischen Lieblingsschriftsteller möchte Ihnen zuweilen etwas lang werden." Rein," sagte Jngeborg, die während der Worte des jungen Mannes vielleicii durch die Gewißheit, daß e? sie nicht sehen konnte, ihre Fassung -. v orviis.iv. t:im iUiUajicwfiPüH n? wj i

lyn ergriffen worden, üverzeugungsvoll, was ich lesen soll, wird und muß mich auch interefsiren; überdies kommt es nicht darauf an. was ich empfinde, sondern nur, daß Ihnen, Herr Paltor Markland, durch meine geringe Mühe ein paar Stunden angenehm verfließ'.n." Ich dan?e Ihnen aufrichtig." antwortet: er mit einnehmendem Lächeln, mit solchem gu!en Willen wird es sicher gehen. Ja," fuhr er sinnend und wie im Selbstgespräch; fort, seit eZ dunkel um mich geworden, erschloß sich mir durch das Reich des Klana.es und der Töne eine neue Welt. Aber wn ich mich auch für Musik zu beftülcrn vermag, si: füllt doch nicht das B:dürfniz nach d:m Wort d:Z DÄt-rs und Denkers aus. Musik n wie ein Gruß der Gottheit, sie v:rk??rt die Gedanken und öffnet der S?'le all: Klch:. d'r Svrache des Erbibenen zu lauschen, sie ist ein Seelenoad, das all: Empfindungen erhobt oder vertieft. Doch ob sie auch zuteilen mit Poaunentönen an die verflossenen Pforten des Innern rüttelt und den Menfcben niederzieh! auf seine Kniee, so bleibt sie doch ein Schall, der mit dem Verklingen auch vergessen ist. Der Dichter hingegen lehrt und bildet seine Nation, von tfm allein gehen die weltbewegenden Gedanken des Fortschritts und der Humanität voran, und desbalb würde eS mir auch am schwersten fallen, seine Offenbarungen zu entbehren." Deshalb ist wohl auch die Mission des Dichters die verantwortlichste von allen." wagte Jngeborg zu bemerken. Gewiß; er schreibt mit ehernem Griffel und unauslöschlichen Ein drücken in die Seele des Lesenden." Dann nach einer kleinen Pause, während er noch der wohlklingenden Stimme deZ Mädchens zu lauschen schien, in verändertem Tone: Sie singen gewiß sehr schön, Fräulein Wendloff." Nur ganz wenig." Ich bin überzeugt, so urtheilt nur Ihre allzu große Bescheidenheit." Ach nein." Jngeborg erzählte hierauf, daß es einst ihr innigster Wunsch gewesen sei. ein Eonservato-

rium zu besuchen, um ihre Stimme ausbilden zu lassen, nachdem sie hie? in Wendsburz recht guten Unterricht genossen, aber dazu gehöre viel Geld, und ne durfte ihrer Tante, Frau von Reichlin, nicht zumuthen. so große Odfer zu bringen, da sie th? schon seit dem zweiten Lebensjahre zur Last falle. Um jene Zeit habe sie das Unglück betroffen, ihre Eltern . bei risem Schiffbruch zu verlieren; der Vater sei Kapitän gewesen, die Mutter habe lbn auf der verhangnißvollen Reise begleitet und si: Jnaeborg so lange der verheiratbeten jünzer:n Schwester des Kavitans ander traut. Tante Louise leite nun, sei! d'?len fahren Wittwe, eine kleine Pension für Badegäste und sei neb?nbe! noch schriftstellerisch thätig. S!e erzählte das alles so anmuthlg, flienend und dock ml! emem Hauch von kindlicher Scküchternheit, daß die Geschwister, ohne sie zu unterbrechen, zugehört batten und Klemens eine immer b:ftl:a!ere Miene annahm. Würden Sie nit die Güte haben, Fräulein Wendloff, mich mit ei nem einzZaen kleinen Liede zu erfreuen? Die Bitte mag Ihnen als eine dreiste erscheinen, aber, ich höre so gern eine schöne Stimme und Sie würden einen so dankbaren Zuhörer in mir finden!" Andrea war unterdessen schon auf gestanden, öffnete das im Hintergründe stehende Pianino und zündet? die Kerzen an demselben an. Bitte." äußerte sie mit vertraulicher H?ndbewe?ung und zugleich inen sprechend innigen Blick auf ihren Bruder wersend, der Jngeborg andeuten sollte, sie möge ibm doch den Wunsch erfüllen. Und kurz entschlossen - nahm diese vor dem Instrumente Platz und begann erst zaghaft, dann etwas muthiger ein Lied von Franz Abt zu sinaen mit ihrer weisen, klangvollen Altstimme, die sie geschickt zu begleiten verstand. Es war ein einfaches, fast alltäaliches Lied; doch sei es nun daß die entzückende Melodie gerade in Andreas Innern Saiten traf, welche den Schmerz besonders lebhaft erweckten, f'i e daß di: zum Kerzen dringende Stimme sie übermächtig beweate. ibre Augen füllten sich mit Thränen, sie preßte die Hände ineinander und nnr mühsam gelana es ihr, ein Aufschlucbzen zu unterdrücken; als dann die legten Töne des kurzen Nachspiels verballt waren, herrschte noch eine Welle das Schweifn eines tief empfundenen Eindrucks. Nur die Blicke der beiden Frauen trafen sich wieder und was Jngeborg jetzt in diesem ausdrucksvollen Antlitz laS, war eine solche Welt voll verborgener Qualen, daß sie betroffen ihre Theilnahme für Andrea zunehmen fühlte und der Wunsch erstand, ihr eine Freundschaft widmen zu dürfen, die es vielleicht gestattete, sich ihr nützlich zu erweisen. ' ' i Ich danke Ihnen," sagte Klemens ernst. Sie abnen nicht, was für einen Genuß Sie mir mit diesem Vortrag bereiteten; hoffentlich wird mir das Glück zu theil, Sie von nun an öfters bewundern zu dürfen Es wurde hierauf verabredet, daß Jnaeborg viermal die Woche sich während der Rachmittasstunden in der Villa Jocelyn einfinden sollte, und Andrea fragte in ihrer feinfüh senden Weise, ob ihr ein Honorar von fünfzig Mark den Monat dafür genüge; als dann Klemens daZ Erör tern der Geldfrage peinlich zu berühren schien, dankte Jngeborg so offen und hocherfreut für diese alle Erwartungen übersteigende Summe, daß er unwillkürlich lächeln mußte und daZ Peinliche der Auseinandersetzung überwunden war. Fast ungern verabschiedete sie sich endlich und Andrea ging mit tb? hinaus ; em warmes iHeimathgefühl- unter diesen Menschen hatte sie ergriffen: eZ war. als hätten

tte ftch langst gekannt. Da? verständnlßvolle Eingehen auf innerste

Gedanken, das taktvoll zarte Gewah- , r.'nlassen fiel so ganz aus dem Rahmen gewöhnlicher Gesellschaf! und ließ sie den Tag dieser Bekanntschaft zu einem ihrer gl.'icklicksten zählen. Besonders war es Andrea, die :hr ge siel; in deren Art dem Bruder gegenüb?? lag so etwas mütterlich Beschüendes. das der echten Lieb: entI springt, eine rührende Sorgfalt, die ' geräuschlos üb:r jede Bewegung des Anderen wachte und unauZaefvrochen mit fixerer Hand seinen Wünsch: zuvorzukommen suchte; jene Lieb: eies starken. en:r.',isch:n und doch feinfübliaen Frauenherzens. dem sich ein h'lfZb:dürftiaes Manneszemüth bereitwillig unterordnet. Unien in der Halle, wohin Andrea ihrem jungen Gast das Geleit: gezeben, konn:e Jngeborg aus übervollem Herz:n nicht umhin zu fragen: Ist denn gar keine Hoffnung für Herrn Pastor Marlland vorhanden, 'die Sehkraft wieder zu erhalten?" Leider nicht; selbst einer der be rühmtesten Aerzte in Hamburg hat ihn aufgegeben. Klemens wirkte nämlich mehrere Jahre in aufopferndster Weife als Mifsionspredige? im Innern Südamerikas; von einem weiten Amtsweg zurückgekehrt, hat er sich bei der Rettung eines Kindes, das in den Fluß gefallen war, mit Todesoerachtung in's Wasser gestürzt und dadurch eine Erkältung zugezogen, die sich auf seine armen Augen geworfen hat. Er ist so gut. nicht wahr? So selbstlos, wie es sonst die Männer doch im allgemeinen gar nicht sind." Sehr gut. Und Sie sind es auch, Frau Wilhelmy; ich würde mich glücklich schäben, w:nn eö mir gelingen sollte, Ihre Freundschaft zu erwerben." Dann beruht die Sympathie ja auf Gegenseitigkeit. Fräulein Wendloff; mir ist's, als ob wir uns schon lange kännten und einander recht nahe treten werden, gewiß. Also auf recht baldiges Wiedersehen." Sie drückten sich noch einmal schweigend die Hände und Jngorg verließ mit, bewegten Empfindungen das Haus. Draußen, in dc? Frische deZ mondhellen Abends wurde sie ruhiger und das G'fühl des Gehobenseins kam über sie; hatte sie doch nun einen schönen und dankbaren Wirkungskreis gefunden, der ihr zugleich genug einbrachte, um Tante Louise zu unterstützen und wie viel würde sie nicht von Pastor' Markland lernen können! Dafür wollte sie aber auch mit allem Eifer und von ganzer Seele sich dem neuen Berufe widmen. Unter solchen Gedanken verfolgte sie rasch den menschenleeren Strand weg. an der sich ' lang hinziehenden Stadt vorüber bis zu der Gegend, wo sie. in die Haide mundend, sich allrnälig in einzeln stehenden Villen und kleinen Landhäusern verlor; vor einem der letzten schmucklosen Gebäude, das spitzgiebeliz und weinlaubumrankt zu beiden Seiten der Hausthür in langer Fensterreihe auslief und inmitten eines leidlich gehaltenen Gartens lag, blieb sie endlich stehen und trat durch das hölzerne Bsörtchen ein. (ffortsetzung folgt.) Das Münchener Qolkölrachtenfest. Bayern, besonders aber die den Grundstock des Königreichs bildenden Neg'.erungsbezirke Oder- und Niederbayern, rt noch heute em vorwogen) ackerbautreibendes Land. In höherm Grade galt dies für frühere Jahrzehn te. Unter König Max I. tauchle der Sedanke auf, die ländlich: Bevölkerung alljährlich im Herbst, wenn die Ernte eingeheimst ist, zu A:ehschau, landwirthschaftlichen Ausstellungen und ähnli-chem in der Hauptstadt zu v:r einigen. Das ist der Ursprung des Octoberfestes, da2 aber im Laufe der ahre immer mehr zu einem großartigen Jahrmarkt ausartete, auf dem hauptsächlich einem übertriebenen Bier genuß gehuldigt wurde. Die Bestr: bungen, dem großen Bolksgetümmel auf der Therestenwiese einen etwas ernstern Charakter zu geben, datiren schon von einigen Jahren Her. Im. vorigen Herbst wollie man zum ersten Mal ein Volkstrachtenfest veranstalten, das aber völlig verregnet:. Um so glänzender ist es bei einer Witterung, vie sie günstiger gar nicht sein konnte. ?ieses Jahr ausgefallen. Wie aller?'ärts, so verschwinden auch in Bayern itt betrübender Schnelligkeit die far):nfrohen Volkstrachten, um mehr und nehr dem häßlichen Grau der Alltagskleidung aller modernen Arbeiterklassen Platz zu machen. Vielfach findet man im bayerischen Gebirge und sonst aus dem Lande, daß die Leute zwar noch s alter Zeit schöne und zum Theil 'ostöare Kleidungsstücke besitzen, daß ie sich aber dem nivellirenden Zuge der Zeit gegenüber .scheuen, sie auch nur Sonntags zum Kirchgang anzulegen. In einigen Landestheilen, wie z. A. in der Schliersezr Gegend, haben sich Volks!racht:nvereine ge'bildet. welche Sinn und Verständniß für die alte Kleidung wieder aufzufrischen suche?.. Erleichtert wird grade in Bayern dieses Bestreben durch einen trotz niedriger Getreidepreise doch immer noch sehr wohlhabenden und außerdem überaus selbstbewußten Bauernstand. Dzu kommt, daß den Leuten ein auffallendes Geschick zu Schaustellungen Znne. wohnt. Manche Oberbayern bewegen sich auch auf der Bühne mit der vollendeten Routine eines Wellmannes. Volkstrachtenaufzüge hat man nun zwar schon früher, beispielsweise bei der Centenarfeier des Königs Ludwig I., veranstaltet, aber niemals in dem ganz Bayern umfassenden Umfange wie h:uer. Alle Arbeit ist dabei von opferwilligen Privatleuten , geschehen, an deren Spitze Hofrath Maximilian o. Schmidt steht. Als Journalist hat Herr Usselmann aus München sich um daö großartig angelegte Unternehmen besonders verdient gemacht. Die meiI sie Hilfe land man auf dem Lande bei

den Äolksschullehrern. Bei Hofe scheinen die Ansichten getheilt gewesen zu sein. Während im Allgemeinen die Meinung vorherrscht, daß durch die Volkstrachten der Bauernstand bloß gehoben werden könne, sollen andere, darunter angeblich auch Prinz Ludwig

(der Tyronfolger), befürchtet haben, die ohnehin vorhanden: Neigung des Landvolkes zu Maskeraden noch zu verstärken. Thatsächlich konnt: man b:obachten. daß die kräftigen Burschen und hübschen Mädchen in ihrer bunten Fe'ttracht 'sich gern von den Städtern anstaunen und bewundern lassen. München wimmelte geradezu von goldglitzernden farbenstrahlenden Ce-wän-dern. als ob man sich in irgend einer Großstadt des Orients befände. Die rreisten dieser kostbaren .l:id:r waren al: und echt, einige aber auch eigens für daö jetzige Fest angefertigt. Und das will, da dach sehr viele Trachten, mit ihrem überreichen Goldputz auf 4 bis 500 Äark zu stehen kommen, immerhin etwas heißen. All: diese Auslzgen sind von den Teilnehmern selbst best ritten worden, während der Aus, schuß ihnen mit einem Kostenaufwand "on rund 8000 Mark freie Eisenbahnfahrt und außerdem freie Station in Münchener Bürgerhäusern gewährte. ?tn Münchener Kindl.Keller. dem größten. 6 bis 7000 Menschen fassenden Saale Münchens, wurden an drei Abenden Volkstänze aus allen Theilen Bayerns veranstaltet, zu denen behufs Deckung der Kosten die Eintrittspreise Ziemlich bemessen waren. Den Glanz. Punkt der ganzen Veranstaltung bildete aber der Festzug durch die Stadt bis zur Theresienwiese. wo Regent und Hof die rund 1500 Träger aller noch vorhandenen Volkstrachten Bayerns an sich Vorbeimarschiren ließen. Die Betheiligung der acht Regierungsbezirke Bayerns war je nach dem Grade des Aussterbens ,der Volkstrachten sehr verschieden. Während Unterfranken das größte Continzent stellte, sind in der von so vielen Kriegen und Völker-, stürmen durchtosten Rheinpfalz die Volkstrachten fast aan, ausaestorben. Bloß im Wasgau haben sich noch einr ge kümmerliche Reste erhalten, aus denen man mit Mühe und Noth vier Gruppen zusammenbrachte. Jnsgesammt war Obersranken durch 6, Unterfranken drcch 50, Mittelsranken durch 7, die Rheinpfalz durch 4, die Oberfalz durch 6. Schwaben durch 15, Niederbayern durch13 und Oberbayern durch 19 Gruppen vertreten. Die leitende Idee beim Triumphzuae der Bavaria war die, daß die verschiedenen VolksstänneSahern, Schwaben, Iran!en und Rhelnpfalzer. im Konigshause der Wittelsbacher . froh und glücklich lyren vereinigenden Mittelpunkt sehen. Unter den mehrern Hundert männlichen und weiblichen Volkstrachten war keine einzige, die nicht die VeZeichnung, sei es sehr hübsch, sei es sehr eigenartig verdient hatte. Welch prunkender Gegensatz dieser lachenden Farbentöne gegen das eintönige Grau unserer modernen Kleidung! Welche Ueberfülle lieblichster Mädchengestchter, wie sie schalkhaft, sei S unter der einem goldenen Walkürcnhelm ähnelnden Passauer Haabe (Niederbaiern), sei e unter dem einem riesigen schwarzen Teller von durchbrochene? Arbeit gleichenden Kopfputz der Schwäberinnen, hervorlugten. Das Zusammenschnüren der Taille, wie unsere Weltdamen es lieben, ist den Volkstrachten, die trotz der panzerartigen Steifheit mancher Mieder mit einem ganz respectabeln Leibesumfang rechnen, vollständig unbekannt. Im Allgemeinen ist die Frauenkleidung liebreizender. diejenigen der Männer, bei der der Eylinder von unglaublichen Formen und verblüffend lange Rockschöße eine Rolle spielen, eigenartiger. Man braucht nicht grade mit dem gelehrten Enthusiasten Professor Sepp an den ur-in-dozermanischen, asiatischen Ursprung von Kniehosen und andern Eigenarten mancher Bauerntracht zu glauben, um AlleS, was dem Auge geboten wurde, überaus interessant zu finden Die Männerkleiduna zeigt übrigens in weit höherm Grade als die weÄliche, saß sehr viele Volkstrachten dlog versteinerte Reliquien auö einer Zeit sind, da ähnliche Kleiderformen bei den vornehmsten Klassen der Gesellschaft m der Mode waren. Nachtllev. Von A. Silberstein. Leise athmend weilt die Nacht, Und die Sterne flimmern. Nur ein Mutterherz noch wach! Lei der Lampe Schimmern. Süße Nach!, o Mutter Nacht! Mit den sanften Armen Hüllst Du unö in Schlummer sacht. Träumen und Erbarmen! Rastlos drängt der Tag die Kraft Ungezähmter Triebe; WaS in Dir-beforat ntch schafft. Ist allein die Liebe ! Fern im Osten flammend steigt Morgenroths Entfachen Müd' das Haupt die Mutter neigt Tausende erwachen! . . Ein guter H u n v. Jcy sag' Ihnen, meine Lady ist ein kluger Hund! Schieß' ich da eulich auf un serem Bach zwei Enten, die auf dem drübern Ufer liegen blieben. Lady." sag' ich. Apport schön!" Was macht meine Lady? Beide' kann s zusamnen nicht an'S Land bringen ' aber weiß, sich zu helfen: Die eine frißt sie, die andere apportirt sie!" Sein Beruf. Na.' Line. Du hast ja wohl den.Baßgeiger vom Stadtorchester ' geheirathet?" Ja. leider! Den ganzen Tag brummt er!" Warnung. . fremder . (im Restaurant): -Entschuldigen Sie,' ist dieser Stuhl srei?. Herr: .Dieser nicht, -aberer.. -andne da -mben ineiner Schwitterrnutter. wenn S' Cou.' kageMeni". . .

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