Indiana Tribüne, Volume 19, Number 47, Indianapolis, Marion County, 4 November 1895 — Page 2

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Jnviana Tribüne. Erschewt Taglich und Somttagv. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träger 22 EentS per Woche, die EonntagS'.Tribüne'' GtxtS per Woche. Oeide ittsannne 15 Cents der tt Cent? per rkonst. Per Post außerhalb de, ÄUfct tuzeschickt i Vorauttejshluuz ZI pn JaZr. nut lg Süd Alabama StraHe. Jadianapolik, 3nd., 4 November '95. Xtr GonQoZtaat. Von allen Seiten kommen MittheZ'lunzm, denen zufolge am Congo geradezu trostlose Zustände herrschen und -die Schuld daran den Officieren und Beamten zur Last zu legen ist. So erzählte ein Missionär, der nach einem 14jährigen Aufenthalte am'Congo nach nglar.d-zurückgekehrt ist. das Folgende: Die volle Wahrheit darf N?e mand sagen, welcher je wieder nach dem Congo zurückkehren will. Die Beamten verfahren völlig willkürlich, al ob ihnen Niemand etwas zu sagen hätte Ueber die Ermordung des englischen Händler Stokes sprach sich frei Missionär wie folgt aus: Ich hörte von dem Vorfall erst, als ich den Strom hinabfuhr. Wie ich Capitän Lothaire kenne, bin ich nicht überrascht. Die Eingeborenen haben eine heilige Scheu vor diesem Manne. Die Eingeborenen am Lulanga-Flusse nennen ihn Lofcmba-, d. h. Nebel, weil niemand nxiß. was er nächsten- beginnen will. Dennoch ist Lothaire noch gar nicht Der Schlimmste-der Congo-Beam-ten. Viele haben noch einen weit schlimmeren Namen. Mit Lothaire steht es allerdings schlimm genug. Vor vier Jahren traf de? biedere Hauptmann mit einer Truppe Schwarzer gegenüber der Missionsstation Lulongo ein. Die Eingeborenen waren geflohen, so bald sie von dem Anmarsch Lothairc's g?hört hatten. Darauf bat er den Missionär, seinen Einfluß geltend zu ma chzn. die Eingeborenen zurückzubringen. Er wolle ihnen drei Tage Frist gewähren, um ein Palaver abzuhalten. Der Missionär traute Lothaire. So kamen die Eingeborenen denn auf die Station. Kaum waren sie aber angelangt, so eröffnete Lothaire mit seinen Leuten das Feuer auf sie. Eine Menge wurde getödtet. Natürlich schoben die Eingeborenen den Missionaren die r r -chuld für den Verrath zu. Daraus meldete Lothaire einer anderen Missionöstation, dafe er sie in Bälde besu cben würde. Dieser Missionär war vorsichtig und warnte die Eingeborenen. Eine Sache scheint bei der Sto-ke-'schen Angelegenheit übersehen zu werden. Die Karawane des Stokes hatte Waaren im Werthe von 4000 Lstrl. Wahrscheinlich kamen viele Waffen, welche vc den Congo-Staat Beamten bei. den Eingeborenen gefunden wurden, von der Stokes'schen Carawane. Die Beamten werden natürlich erklären, daß die Eingeborenen die Waffen von den Briten" erhalten hat. ten. Friede herrscht allerdings zur Zeit. Aber wie? Jeder Ort am Aruwhimi hat eine Menge Gummi zu zahlen. Als die Eingeborenen es nicht aufbringen konnten wurden sie bestraft. Die Folge war, daß 00 Äraber sich erhoben und den Soldaten des Eonzo-Staates die Waffen und Munition abnahmen. Eine Meng: Soldaten fanden ihren Tod. Darauf zogen die Eingeborenen gegen die Haupt. Station Basoko vor. Dreimal gingen sie gegen den befestigten Platz vor. Es gelang ihnen aber nicht. Das A7es hat sich im Frühling und Anfanz Sommer abgespielt. Zu der Zeit hair: ein belgischer Officie? die Station Monsambe, 60 englische Meilen unterhalb Bangala, angegriffen. Der Angriff war völlig unprovocirt. Die 6el gischen Soldaten brannten die Orte nieder. Nur die Missionsstation schonten sie. Der Fall kam dem König Leopold zu Ohren, welcher Einzelheiten forderte. Im Conzo-Staat liegt die Sache so: Junge und unerfahrene Osficiere, die sich weit weg von der Centralverwaltung befinden, thun, was sie wollen. König Leopold und der Gouverneur sind ohnmächtig. Sie wissen, wie die Dinge stehen. Der unprovocirte Angriff aus Bangala steht nicht vereinzelt ba. Ein Engländer, welcher kürzlich nach dreijährigem Aufenthalt im Congostaat in die Heimath zurückgekehrt ist. hat die folgenden Mittheilungen über die dortigen Zustände gemacht: Ich kann nichts dagegen sagen, wenn- man die Beamten des Congostaates der Unfähigkeit und Brutalität anklagt. Ihr Hauprzweck ist Gummi und Elfenbein zu bekommen. Da liegt ihnen Alles daran. Gesittung zu verbreiten, nichts. Sie machen sich keine Gewissensskrupel daraus, einen Stamm gegen den anderen zu hetzen. Der stärkere Stamm muß die Kastanien aus dem Feuer ho len, damit die Eongobeamten das Elfenbein des schwächeren Stammes er langen. Eine Menge Menschenleben geht dabei zu Grunde und es ist des. halb kein Wunder, wenn so häufig belgische Osficiere ermordet werden. Auch der Fluß wird strenge bewacht. Die Ccngobamten sahen ein mit Elfenbein beladenes Canoe den Fluß am Abend hinabfahren. Sie gaben den Eiligeborenen Zeichen, anzuhalten und ihre Waare einzubringen. Einen Preis wollen sie aber zahlen, der weit niedrlger ist, als er von jedem Händler erhalten werden kann. Die Folge ist selbstverständlich, daß die Eingeborenen so schnell wie möglich davon sahren. Wa? geschieht? Das Feuer wird auf das Canoe eröffnet werden. Entweder werden die Eingeborenen getöd tet oder müssen den Beamten des Congo-Staates ihr Elfenbein überliefern." Ein anderer Uebelstand ist der, daß belgische Agenten fortwährend bemüht sind, britische Unterthanen an der Goldküste, in Sierra und in Barbadoes, anzuwerben. Die britische Regierung ' hat schon ein Aug darauf. Die Leute werden als Arbeiter ver.

pflichtet und müssen bann, sobald sie im Congo-Staat eingetroffen sind, Militärdienste leisten. Sehr Wenige kehren je an die Küste zurück. Sie sterben im Innern. Meistens verhun gern sie. Die Folge ist, daß Hunderte

Meilen weit das Land verödet ist. Nie Eingeborenen fluchten sich aus sran zosisches Gebiet. In Boma wird we nigstens der Versuch gemacht, die Kin der der Elnaeborenen m erziehen. Im nn,?n ahtT ierrsckt fortwäbrend der Belagerungszustand. Wenn es nach den Bewohnern des Congostaates ge sanaen wäre, so würden die Belaie länast au dem Lande vertrieben sein und die Briten und andere Europäer dasselbe Schicksal getroffen haben. Nur da? Mißtrauen eines Stammes gegen oen andern rettet d:e Belgier. Taucher auf der englischen Kriegs Flott,. Ein Taucher d englischen Kriegs flotte gab kürzlich einem Londvixr Berichterstatter über seine Thätigkeit in den MeereStiefen fvlaende Aufschlüsse: Sie wissen wohl, dav jedes Schiff der Marine seine eigenen Taucher hat; ein Flaggschiff besitzt sechs Taucher, ge. wöhnliche Panzer und Kreuzer nur zwei, einen zum Tauchen und den anderen, um daS Pumpwerk zu versor gen. Der Posten ist eine Art Beförderung, denn Jeder von. uns erhält einen Penny pro Tag mehr, sowie eine be sondere stündliche Vergütung bei Taucherarbeiten, entsprechend der Fadentiefe des Wassers. Zum Beispiel, wenn wir in 1 bis 5 Faden tiefem Wasser zu arbeiten haben, erhalten wir'1 Shill. 6 Pence pro Stunde, bei 5 bis 19 Jaden 2 Shill., 19 bis 25 Faden - 4 Shill. und bei 25 bis 28 Faden 6 Shill. für die erste Stunde und 4 Shill. für die dann, noch verbleibende Zeit. Warum jedes Schiff einen Taucher Hai? Nun. an Beschäftigung fehlt es nicht; da ist ein Torpedo bei Uebungen gesunken oder ein Anker verloren gegangen, etwas über Bord gespült worden oder eö ist eine Platte am Schisse zersprungen und der Fehler muß untersucht und ausgebessert werden u. s. w. Oft verlangen auch Kauffahrteischiffe unsere Dienste. Es ist uns erlaubt, für andere Schisse zu tauchen, doch müssen wir bei derartigen außerdienstlichen Arbeiten eine Guinee an die Admiralität zahlen als Leihgedühr für unsere Taucherrüstung. Da derartige Geschäfte es handelt sich meist um versunkene und schwer wieder auffindbare Werthgegenstände gefährlicher Natur sind, so machen wir natürlich unsere eigenen Preise und bekommen fast immer, waö wir verlan gen. Einmal verdiente ich in ein und einer halben Stunde 50 Pfund. Man hatte mich gedungen, um zwei Kisten, jede 29,999 Dollars enthaltend, welche über Bord gefallen waren und nun 15 Faden tief auf dein Boden de Meeres lagen, heraufzubringen. Man hätte ebensogut eine Nadel in einem Heu schob suchen können. Doch ich beschloß, die Sache zu versuchen; ich glaubte 50 Pfund wären nicht zu viel dafür. Ich erhielt auch meinen Preis bewilligt, borgte den Apparat, sprang über Bord und kam genau bet den ge suchten Klsten auf den Grund. Das heißt Glück, nicht? In einer Stunde hatte ich die 59,998 Dollars heraufgebracht und in einer, weiteren halben Stunde waren 60 Pfund Sterling in meiner Tasche! Enmal hatte ich im Canal ein böseZ Erlebniß. Unser Schiff, ein großer Panzer, war den Canal hinunter geschickt worden, um sich mit dem Manöoer-Geschwader zu vereinigen. Vor Dover ankerten wir aus irgend einem Grunde. In der Nacht wurden wir durch den Ruf geweckt: Schiff auf Grund, alle Mann auf Deck!" Wir taumelten hinauf, der Wind blies mit vollen Stößen und das Schiff schwankte auf dem Riff hin und her. Es gelang uns nach vieler Mühe, es freizumachen, doch ging dabei einer unserer Anker verloren. Am nächsten Morgen galt es, diesen wieder zu sinden. Mein Kamerad und ich entdecken ihn auch endlich, ich gehe über Bord. um ihn heraufzuholen und bitte, unten angekommen, um ein Seil, um ihn anzubinden und hinaufziehen zu lassen. Während ich damit beschäftigt war. fährt einer der großen Calaisdampfec gerade über die Stelle, wo ich mich befinde.' Die dadurch verursachte Stromung war zu viel für meine Kräfte. Ich werde durch den Druck von meinem Halt weg zur Seite geschleudert, du mge Minuten schwankte ich halt- und hilflos auf dem Meeresgrunde herum, dann werde ich zur Oberfläche hinaufgerissen. Mein Kamerad, der durch das Schwanken und das plötzliche Schlaffwerden deö Taueö den Vorgang errathen hat. sieht mich glücklicherweise halb lebloS auf den Wellen treiben und fischt mich auf. Mehr todt als lebend werde ich zum Schiff zurückgebracht. Ich hatte keinen Schaden erlitten, doch ich brauchte acht Tage.um meine Kräfte wieder zu erlangen und daS Brausen in den Ohren zu verlieren.ine Tragikomödie aus den Leben. Eine Dame auS guter Familie in Turm, die auch alS Schriftstellerin einigen Ruf hat. bemüht sich gegenwärtlg. ihre Ehe mit einem falschen Prinzen zu lösen. Im Jahre 1887 hat sie sich mit einem Herrn Robert Wilcox vermählt, der sich zum Zweck militärischer Studien in Turin aufhielt und sich, während er Fräulein Gina den Hof machte, für den Sohn des König? der Sandwich-Jnseln ausgab. Gina reiste mit ihrem Gatten nach dessen Heimath ab. in froher Erwartung der fürstlichen Ehren, mit denen man sie dort empfangen würde. Man denke sich ihre Enttäuschung, als sie auf den Sandwich-Jnfeln angekommen in ih rem Gatten den Sohn eines Hofschrei, ners und einer Sklavin entdeckte. Infolge, dieser unerwarteten 'Entlarvung des Herrn Wilco? pachte sie diesem begreiflicherweise daS Leben nicht so an. enehm, wie sie als Gattin Vtrillj&iit

gewesen wre. und in Gemahl sperrte sie dafür ein. zugleich in der Hoffnung, dadurch die Veröffentlichung seiner Schwindeleien zu verhindern. Es gelang jedoch der 'thatkräftigen jungen Frau, aus ihrem Ehegefängniß zu entfliehen und trotz grenzenloser Schwie rigkeiten nach Turin zurückzukehren. Als nun inzwischen der abenteuerliche Gatte sich in eine Verschwörung gegen die Sandwichs-Majestät eingelassen hatte, dafür zum Tode verurtheilt und zu 35 Jahren Gefängniß begnadigt worden war. hielt Gina Wilcox es für angezeigt, ihre Verbindung mit ihm amtlich und kirchlich rückgängig zu ma chen. Die Kirche war gerne bereit, das von ihr geschlungene Band zu losen, als man ihr sagte, Robert Wilcox sei nie getauft gewesen; daS Turiner Gericht erkannte auch an, daß die arme Gina guten Grund habe, sich von dem Sandwich - Insulaner loszumachen, und verlangte nur die Vorlegung ein':zer Urkunden über die Person des Gatten, bevor es die Ehe aufheben sönne. Sobald diese Urkunden beigebracht sind, wird Gina Wilcox frei sein, und an neuen Bewerbern wird es ihr gewiß nicht fehlen, die bereit sind, sie für das vergebens erträumte Glück an der Seite eines Südsee-Prinzen zu entschädigen, denn zu ihren sonstigen Vorzügen hat sie zweifellos jetzt auch den hinzugefügt, eine sehr interessante Frau zu sein. Herstellung grober Fernrohr Linsen.

In einem Zeitalter, in dem man allen Ernstes einen Preis ausgesetzt hat für den, der einen directen Verkehr mit den fraawürdigen Bewohnern des Mars herzustellen im Stande ist. kann man seine Hoffnungen aus die Erfolge der Wissenschaft nicht hoch genug spart nen. Die "Erforschung des Weltalls hat die Grenzen unseres ErdkLrperS schon seit Jahrtausenden überschritten, aber der Sternenhimmel birgt für unZ noch immer eine Unzahl, ungelöster Räthsel. Die wissenschaftliche Hypothese liefert Wahrscheinlichkeiten, die Berechnung kommt der Wahrheit nahe, volle Gewißheit ist in letzter Instanz nur durch den Augenschein zu erlangen. Hier muß die Industrie der Wissenschast zui Hilfe kommen. Die EntWickelung der Himmelkunde ist von der Construction möglichst großer Fernrohrlinsen abhängig. Seitdem Jacob Metius vor fast drei Jahrhunderten in Alkmaar in Holland durch einen Zufall das System der Doppellinse entdeckte, sind ungeheure Fortschritte gemacht worden. DaS Gießen große? Glasflächen macht an sich keine Schwierigkeiten, die Durchsichtigkeit und Reinheit der Masse ist es, die der-ä!inse einen mit ihrem Umfang steigenden Werth verleiht. Schon die Vorbereitung de GusseZ wird mit besonderer Sorgfalt vorge nommen. In den Heerd wird ein besonders widerstandsfähiger Schmelz tiezel aus Thon eingelassen, dessen Mündung über die kuppelformige Wölbung hinausragt. Die Heizung findet bei langsamem Feuer dreißig (Stirn den lang statt. Sobald der Tiegel weißglühend erscheint, füllt man allmälig und in Pausen die Schmelz masse ein und schließt den Heerd, so bald der Tiegel gefüllt ist. Dann stet gert sich die Heizung, bis der Pyrome. ter 1800 Grad anzeigt, ein Verfahren, bei dem jeden Augenblick die Gefahr des Platzens des ganzen Apparates vorliegt. Wenn AlleZ gut abläuft. nimmt man eine Probe des Glasflusses, kühlt sie ab und untersucht sie mit der Lupe auf absolute Reinheit. Sind Blasen in der Masse so wird weiter geheizt, bis die Proben genügen. Man öffnet den Tiegel und rührt den Glas fluß um, ihn ganz gleichmäßig zu gestalten. Das geschieht vermittelst eines großen Hakens aus Thon, der an einem Eisenstabe befestigt, an einer Kettc an der Decke hängt. Die mit dieser Operation beschäftigten Arbeiter halten trotz ihrer Handschuhe und Aerme! aus Asbestgewebe die Hitze nicht länger als fünf Minuten auZ. Dann läßt, man die Masse auskühlen und überläßt sie sechs Wochin lang sich selbst. Nach Ablauf dieser Frist kommt es darauf an, der Linse eine absolut gleichmäßige Oberfläche zu geben. Man putzt die Masse und zersägt sie mit ei. nem mit Schmiergel bestrichenen Metallfaden. Es ist daS eine schwierige Operation, da die geringste Abweichung von der geraden Linie die ganze Arbeit vernichtet. Werden bei einer genauen Untersuchung Streifen und Blasen entdeckt, so sucht man diese durch Nachglühen und Schltifen möglichst aus die Oberfläche der Linse zu brin gen. Der endgültige Schleifproceß gibt dann der Linse die verlangte Gestalt und vor allem eine tadellose Oberfläche, deren Herstellung ganz von der Hand geschicklichkeit deS optischen Künstlers abhängt. Im Ganzen erfordert . die Fabrication einer großen Linse nicht weniger alS 13 Monate. So wächst dann der Preis der Linse im Verhältniß zu deren Größe, etwa, wie der der Edelsteine, bis in die Zehntausende von Dollars. pt Pfennigloses" Territorium. Nicht von einem armen Hunger lande sei hier dje Rede, aber doch von einem Lande, wo Pfennige fast nirgends zu finden sind, weil man sie verachtet. Benjamin Franklin läßt zwar seinen classischen Armen Richard sagen: Gib ja auf den Pfennig Acht!", und ein sehr altes Sprichwort lautet: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist deS ThalerZ nicht werth!" ' Aber als Benjamin Franklin jenes Buch schrieb, da waren eben die Ver. Staaten als Ganzes noch ein sehr armes Land. Wir" haben zwar in unseren Tagen auch kein Geld, zum Wegwer fen; aber die Dinge haben, sich dahin entwickelt, ' daß man sich 'weniger mit Kleinskeiten ghaitt. und daS sööne

populär' amerikanische Liedchen, "däZ mit der Strophe beginnt: Kleine Wassertropfen, Kleine Körnchen Sand, Bilden mächt'ge Meere Und das schöne Land" . wird in diesen Zeiten raschlebiger Speculation oft in der Praxis mißachtet. (So lange es geht.) Es gibt allerhand Gegenden unseres Landes, in denen man sich im Verkehr wenig mit Pfennigen abgibt. Am meisten aber scheint dies im Territorium Arizona der Fall zu sein. Wenigstens schrieb erst, jüngst ein dortigeS Blatt stolz: Die Pfennigfuchser hat in Arizona noch keine Stätte gefunden. Wenn man irgend einen Gegenstand kauft, so wirft man eben ein Stück Geld hin. das jedenfalls groß genug ist, die Kosten zu decken, und bekommt man überhaupt etwas heraus, so läßt man- dasselbe in die Tasche gleiten, ohne eZ je zu zählen. Kleines Geld ist überhaupt sehr wenig zu sehen; aber vollends die Pennies, die stehen überHaupt nicht in unserm Wörterbuch! Einzelne Pfennige werden nirgends anerkannt, sondern man hält sich allemal an die Nächstliegende runde Summe. das Uebrige hole der Geier. Dies gilt sogar auf den Banken. Eine Zahlungsanweisung auf 54.93 z. B. wird einfach mit einem Fünf-dollar-Schein honorirt, ohne daß man ein Wort darüber verliert. Und auf die Läden u. s. w. trifft das erst recht zu. Wenn man da beim Wechseln eines Geldstückes sehr weit herabsteigen will, geht man bis zum Nickel; nicht selten aber wird nur mit dem nächsten Vierteldollar oder Dollar gewechselt. Auf beiden Seiten weiß man das nicht anders. Sogar auf den Postämtern sind Ein-, Zwei und Dreicentsstücke unbekannt, und wenn der Postmeistel in solchen Beträgen wechseln muß, gibt

er dafür Marken oder Postkarten. Denn wir sind noch großartige Men ,chen ,n Arizona. , Ausscheiden von Zinn anö MeereS schlämm Den alten Satz, daß in der Natur kein Stoff verloren geht, macht die Industrie zu ihrem Eigenthum, und ein aroker Tbeil ibrer Erkolae beruht darauf, werthlos erscheinende Objecte nutzbar zu machen. Aus diesem Wege haben sich ganze Erwerbszweige entwickelt, die eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Arbeitskräften beschäftigen. Die Küste von Cornwall war seit Jahrtausenden weaen ibres Reichthums -an Zinn berühmt. Als die dortigen Minen noch ergiebig waren und mit Erfolg ausgebeutet wurden, wurde bei dem Auswascken des Metalls ein nicht unbeträchtlicher Theil Desselben m kleinen Partikeln durch sie für diesen Zweck benutzten Wasser.aufe in die See gespült. Diese Par'ikelchen sammelten sich in dem schlämm und lagttten sich dort ab. Heute verdient ein Theil der dortigen Levölkeruna seinen Lebensunterhalt Zamit, daß er das so angeschwemmte Metall aussondert und an kleme Gesellschaften, die sich für diese Industrie gebildet haben, abgibt. Der Prozeß der Zinngewlnnung ist ein außerordentllch pnmrnver. Der Schlamm wird in Eisenkarren von balbwücbsiaen ?kunaen in einen Schuppen gefahren. Hier wird er unter einen krastlgen, von oven sauenden Wasserlauf gebracht und verwandelt sich, während ein Knabe ihn mit einer Schaufel hin und her wendet, in eine dickflüssige Masse, die über ein SchLpsrad fließt, dann vermittelst einer Rinne in einen zweiten Schuppen überführt wird. . Hier ' passirt der Schlamm ein System von einfachen, aus Haidekraut gebildeten. Bürsten, die über durchlöcherte Zinkplatten hinstreifen. Die Bürsten nehmen Gras, Wurzeln und Seetang auf, und das zinnhaltige Wasser fließt durch die Oeffnungen der Platte in eine zweite Mulde, durch die es auf ein anderes System von Schleusen oder Sielen übertragen wird. Diese Sielen sind von einfachster Construction. Sie be stehen auS einer Bretterlage, deren Boden mit dreieckigen Knöpfen und Keilen bedeckt ist. Das aus einer einzigen Oesfnung kräftig herabrinnende Wasser vertheilt sich gleichmäßig und fließt langsam ab, während dieMetalltheilchen durch die Knöpfe und Keile festgehalten werden. Hat das Siel eine gewisse Schweregrenze erreicht, so kippt es selbstthätig um und gibt die seinen Boden bedeckende Masse an ein anderes ab, in dem sich derselbe Prozeß wiederholt. Schließlich sammelt sich die Masse in einer Art in die Erde gesenktem . Trog.,. DaS Wasser fließt zunächst in ein eisernes rotirendes Bassin, durch dessen seitliche Oeff nungen es mit einer gewissen Kraft herausgeschleudert und vermittelst ei nes Bürstensystems über den Boden des Troges verbreitet wird. DaS Ganze ist eben auch eine Art verbesserten Siels, das die Zinntheile zurückhält. Eine letzte Scheidung des Wassers von von dem Metalle wird dadurch herbeigeführt, daß die Masse in Trögen von etwa drei Fuß Durchmesser gesammelt wird. Man schlägt dann die Ober fläcbe so lanae mit öolzstöcken und Schaufeln, bis die dadurch herbeige führte Vibration des Wassers eine ausreichende Ausscheidung und Ablageruna deS AinnS herbeiführt. DaS getrocknete Metall wird in Beuteln gesammelt und versendet. Preis für die Tonne deS natürlich nicht völlig reinen ZinnS wird mit etwa $150 bezahlt. atm Vtker's Oeftattltltg. In der Hauptstadt des Königreichs Johore, in Johore Baru, ist dieser Tage der Leichnam des kürzlicü in London verstorbenen Sultans Abu Veker in .feierlichster Weise . beerdigt. , Schon voeiner Woche war der unmittelbar nach dem Sintritte deS TodeS hzofaU

jig einbalsamirte Leichnam :n Johore - .i cr. n.v , NftT. I

e!Ngeiroien uii 'im ,ywiiuuic vs dortigen PalasteS, der Jstana. ausge bahrt worden. Fast -die ganze Bevölkerung des Königreichs wae in der Hauptstadt zusammengeströmt; selbst aus den benachbarten Sultanaten Pcrek und Pahang kamen Tausende von Malayen, darunter viele Rajahs und Abgesandte der einheimischen Fürsten. Welcher Verehrung sich der Sultan auch in Singapore erfreut hat, geht -daraus hervor, daß der Gouverneur der Straits-SettlementS, Sir Charles Mitchel. auf Befehl der Konigin von England 'den Beerdigung? tag des Sultans für einen Feiertag erklärte. Auf den Hunderten von Schiffen im Hafen von Singapore, sowie auf den Gebäuden, der Stadt wehten die Flaggen von Johore und von England aus Halbmast; alle Rezierungsund städtischen VureauZ, die Clubs, Banken und sämmtlicht Kaufläden ohne Ausnahme blieben tagsüber ge schlössen, und fast die ganze weiße und malayische Bevölkerung folgte den Cr vil- und Militärbehörden, sowie dem diplomatischen Corps zur Leichenfeier nach Johore Baru. Vorher fand noch in feierlicher Weise die Proclamirung des Sohnes deS Sultans Abu Beker, Tunku Ibrahim, zum regierendenSultan statt und der Gouverneur der Straits-Settlements war der Ersterer dem jungen Sultan die Glückwünsche der Königen übermittelte. Hierauf be gab sich der glänzende Zug der Ma layenfürsten und des ganzen Regie rungskörpers des Settlements und des Königreichs nach dem Thronsaal. Der Sarg des verstorbenen Sultans wurde in einem monumentalen, aelb ausge schlagenen Prunkwagen aufgebahrt, die ungemem kostbare Krone und das Reichöschwert darauf gelegt und auf ein Zeichen des Ministerpräsidenten, des Datu Mentri", setzte sich der Zug in Bewegung. Der Leichenwagen wurde von hundert in Gelb und Weiß gekleideten Edelleuten des Sultanats gezogen; voran marschirte die indische Garde des Sulwns und etwa dreitausend Mann der Armee von Johore; ihnen folgten die . Abgesandten der Ma layenfürsten. sogar solche aus Java und Sumatra, die Rajahs und Datus des Sultanats und das diplomatische Corps. Unmittelbar hinter dem Leichenwagen folgte der neue Sultan in den kostbarsten Prachtgewändern, de? Gouverneur von Singapore als Abge sandte? der Königin, die enalische Ge aeralität. die Marineofficiere und schließlich eine Abtheilung englischer Truppen, welche als besondere Aus Zeichnung von Singapore herübercom nandirt worden waren. Nach kurzem 'Zeremoniell wurde die Leiche in die 'vanüliengrust des Sultans senk ind dort vor dem Verschließen des karges noch heilige Erde aus Mekka ruf den Korper des Todten gestreut. Oom JnlanVs. I n einer große. Anzahl von Bundeszoll-Districten erreichen die Einnahmen noch nicht 10 Procent deö (SehalttS, welches der betreffende Ern nehmer bezieht. Die aerinasten. Ein nahmen im verflossenen JiScaljahre hatte. Natchez. Miss., mit $U0, wälz rend der Einnebmer ZS00 bezog; nächst Natchez 'kam Coos Bay. Ore mit $1.71 Einnahmen und einem Einnehmergehalt don $1000. Von der Gesammt summe aller Zölle mit $146.386.770 entfielen $103.633.933.33 aus den New Aorker Hasen. Die 7 Jahre alte Tochter der in West Jslip. N. F.. wohnenden Frau Rogers ist trotz ihrer Jugend schon lebensmüde; sie sagt, sie werde schlecht behandelt, von der Mutter zum Betteln angehalten und müsse in der Scheune schlafen. Dieser Tage machte d,e Kleine zwei. Selbstmordversuche, indem sie sich vor die Lokomotive eines Vatckoaue-Ervrekzuaes aus das m leise warf. Es gelang jedoch jedesmal, den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Einen harten Schädel hat un,weiselbatt der Neaer Daniel Smith, welcher in No. 909 NordEutawstrae. Baltimore. Md., wohnt. Smith gerieth mit seinem. Rassegenossen H. Hicks in Streit, wobei Hicks einen Schuß gegen SmithS Stirn feuerte. Die Kugel ward jedoch am Schädel des Letzteren platt gedrückt und verursachte nur eine Fleischwunde. Der Verwundete war im Stande, sich allein nach dem Allgemeinen Maryländer Hospital" zu begeben, woselbst ihm ein Verband angelegt ward, wäh rend Hicks verhaftet wurde. Ein pol irisches Cur,v ... wird aus Acres xin Blaugra?-Staak gemeldet. In dem genannten Oertchen sollte kürzlich die Municipaliwahl stattfinden und auf 'der Wahlliste stan den die Namen von 42 wahlberechtigten Bürgern verzeichnet. Als es zur Abstimmung kam, stellte es sich heraus, daß nur, ein Einziger registrirt und somit nur dieser allein zur Abgabe 'der Stimme berechtigt war. Dieser gute Mann wählte sich selbst zum Mayvr und einen Aldermärmerrath. Wei den Erdausgrabungen, welche die Anlage eines Kellers in Muscongus.Me., nöthig machte, wurde das Skelett eineS L Fuß 6 Zoll großen nft:anijchm KneaerS gefunden. Der Brave war fitzend, mit dem Gesicht gen Qsten gewendet, bestattet worden; an den Armknochen befanden .sich kupferne Bänder mit merkwürdigen Verzierun gen und 'zahlreiche eiserne Geratye, Speer und Pfeilspitzen u. f. w., lagen zu semen Füßur. Aus einem tollkühnen Midshipman, der auf dem .Merrimac" den berühmten Kampf mit dem Momtor" mitgemacht hat, ist der Pastor einer der faskionabelsteni Episcopal kirchen in San Francisco geworden. Der Name des früheren Kriegs- und jetzigen Gottesmannes ist Robert C. Foute und hat er das Rectorat der Gran Church" inne. Rev. Foute, -der es in der Rebellenmarine bis zum Capitän brachte, ftudirte nach Beendl-

TS .atitürw

gung des Bllrgerkrseges Theologie 'und spielt jetzt in der Episcopalkirche eine große Rolle. Das Sprichwort uodlesse oMige" scheint -dem jungen Herzog von Marlborough, der bekann'tlich aus der MillionenangelHi von außerordentlichem Glück lbegünstigd war, unbekannt zu sein. Trotzdem der zukünftige Gatte von Consuelv Vanderbilt mit seinem Weibchen das hübsche Sümmchen von $10,000,000 inach England nehmen wird, hat er sich geweigert, 'den $260 betragenden Zoll für dis' aus England oingetroffenen, als Brautgeschenk bestimmten 'Juwelen zu entrichten. Auf sein Gesuch im New Aorker Zollamte werden die Schmucksachen nach England zurückgeschickt und dort erst ihrer zukünftigen Trägerin, überreicht werden. Vondemunge 'heueren Wasserdruck in 'den Tiefen der Ocean gibt folgendes Experiment tu gute Illustration. Wenn ein Schiff die größten Tiefen passirt, wird eine vollkommen unberührte und wie gewöhnlich verschlossene Flasche Champagner mittels des Senlbleies möglichst tief berabgelassen und nach etwa 10 Minuten wieder emporgezogen. Statt des Weines findet man dann nur Meerwasserin der Flasche, rrohdem der Flaschenverschluß vollkommen unversehrt frst. Der starke Druck der über 'der Flasche lastenden Wassersäule hat das schwerere Wasser durch die Poren des Korkes hineingepreßt, während der leichtere, moussirende Wein Herausgedrückt wurde. Ein amerikanische? Spaßvogel, dem dieses Experiment während einer Reise nach Europa vorgemacht wurde, meinte. daS sei zwar eine richt plausible Erklärung für dasVerfchwinden des Champagners, doch glaube er nicht daran; wahrscheinlich würde die Flasche von Kaiser Wilhelm'S altem Meergrels Aegir eleert. um Vom VrnSlanve. Bekanntlich ist die alte Stadt Wi'Smar in Mecklenburgs chwerin seit dem westfälischen, Frieden (1648) dem Namen nach schwedisches Eigenthum. Bn der hohen verzl.nsba' ren Pfandsumme aber, die Schweden vor Zeiten dafür einstrich, ist es heute so gut wie undenkbar, daß die Schweden durch Rückzahlung jenes jetzt schon hoch rn die Millionen gehenden Betrages die mecklenburgische See- und Hafenstadt je wirklich an sich bringen. Aber 'dann und wann kommt doch ein kleiner Denkzettel aus dem Norddn. So weilte rculich der Erzblschos von Schele aus Upsala in Schwerin, wo er im Auftrage des Körägs als Vertreter der lutherischen Kirche Schwedens an der achten allgemeinen lutherischen Conserenz theilnahm und begab sich von dort nach Wismar. um in V:z!eitung eines mecklenburgischen. Superintendenten ta'ftiichen der schwedischen" SiaM zu besichtigen. x Zwischen den jungen Leuten der Dörfer Aix-sur-Cloie und Battincourt, zwei kleine Ortschaften, die zwischen Aubange und Halanzy liegen, ist es in den letzten Tagen zu hef tigen Stitigkeiten gekommen. Die Veranlassung war, daß die Burschen von Aixsur-Cloie, wo Kirmes war, nicht gestatten wollten, daß die jungen Leute von Battincourt auf einem Balle tanzten, den erstere in einem Cafe veranstaltet hatten. Schon am ersten Kirmestage war es zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen, bei welchen viele Personen durch Werfen mit Flasehen und Glasern verwundet worden waren. Am folgenden Tage wollten die Burschen aus Battincourt Rache an ihren Gegnern nehmen. Mit Stö cken und Messern bewaffnet, rückte;? sie heran. (Legen 8 Uhr begann eine regelrechte Schlacht. Die Fenster des Eases wurden zertrümmert und ein Hagel von Steinen in's Innere ae schleudert. Als Verstärkung aus Battincourt, bewaffnet mit Revolvern und Todtschlagern, eingetroffen war, begann ein furchtbares Gemetzel. Die Gendarmerie von Aubanae wurde berbeigerusen, diese mußte Gebrauch von der blanken Waffe machen; ein Gendarm wurde schwer verletzt. Von den Kämpfenden blieb fast keiner unverletzt. Ein zunger Mann Namens Ze mes blieb mit zerschmettertem Schädel aus oem ampsplatze liegen. Schwer. verletzte zählte man über ein Dutzend. Vor dem Wiener Bezirks gericht 'hat sich jüngst ein Proceß abgespielt, der die in der Kaiserstadt an der Donau 'herrschenden Zustände in einem eigenhüMichen Lichte erscheinen läßt. Zwei jüdische Kausleuk, die Gebrüder Muck, hatten mit vier Officieren und zwar Lieutenant Aladar Graf Esaky, Lieutenant Baron Schwaben - Dur neisy, Lieuienant Gabriel Graf Bat thyany und Rittmeister der ArcierenLeibgarde Friedrich Seewaldt, ein nachtlhes Rencontre, m welchem sich die Streitenden allerlei ehrenrührige Titulativnen an den Kopf warfen. In 'der Verhandlung beerdigten die Ei nen, daß gröbliche Insulte vorgekom men waren, während die Anderen daS Gegentheil bekundeten und'der Advocat Rosenfeld zieh d Officure 'der Feig hert und behauptete, die Osficiere hät itn emen Falschem abaeleat. Gleich nach dem Proceß forderten der Husa renoffioier Ströhr und der Rittmeister Graf Breda den genannten Advocaten zu vier Duellen auf Pistolen, weil dieser die Osficiere der Feigheit beschuldiat habe. Der Secundant RosenftldS erklärte, der Geforderte sei nicht berechtigt, sich mit Privatklägem zu schlagen, weil die Forderung vor 'der gerichtlichen Klage hätte erfolgen müssen. Wenn die OfNcre wegen ver Behauptung Rosenfelds, daß sie eine falsche Aussaae nter Eid abgebt Hätten, gefordert, hatten, müßte 'das Duell auch verschoben werden, 'bis die Privatkläg die Beschuldigung entkräftet und ihre Satisfactionsfähigkei! außer Zweifel gestellt hätten. Meerschaumpseifen, lange deutsche Pfeifen, C,garrenspltzen it., lt Wm.

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