Indiana Tribüne, Volume 19, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1895 — Page 2

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D,e täzliSe Tribune kostet durch den Träger 12 llenlS per Z)oche, die SonntagSTribüne-S Eknll per H2od)-u Beide zusammen 15 Cents der 85 3ent ptrUlonat. Per Post außerhalb de, tbt matschtet tu otauSSejaSIuna $ per JaU. flu lö üd SHafrarna Straße. Znöianapo'.iS, Zzd., 1 November '95. Eine internationale Diebesbande Vor einiger Zeit kam aus Brüssel die Nachricht von der Verhaftung der Häupter einer großen internationalen Diebsöande, deren Specialität darin bestand, Wechselstuben und Wohnungen reicher Rentiers auszurauben. Den eifrigen und vereinigten Bemühungen der belgischen und französischen Polizei ist es nun gelungen, auch sämmtliche Mitglieder dieser Einbrecher-, Diebsund Hehlerbande, 33 an der Zahl, hinter Schloß und Riegel zu setzen. Die Organisation, derselben war eine derartige, daß sie Verzweigungen und regelrechte Vertreter in Brüssel, Rotterdam, Amsterdam, Paris.Genua und London besaß und ihr Gewerbe ganz planmäßig betrieb. Die geistigen Führer waren die beiden Franzosen Passerieux und Brandt, Ersterer ein Einbreche: von 'Profession, welche: für Rechnung der Gesellschaft förmliche GesäftZreisen unternahm. Letzterer bis zu seiner Verhaftung Procurist eines Pariser Bankhauses, welcher den Verkauf der gestohlenen Werthpapiere leitete. Von denübrigen Verhafteten sind erwähnenswerth die geübten Gauner Bardet und Alix Lamy, das edle Brüderpaar Ryst, welches ein Bankgöschäft in Ebarleroi besaß, und der ehemalige Gemeinderath der Brüsseler Vorstadt Jxelles, van Dendriessche. welcher der Abtheilung für Hehlerei vorstand. Roch verschiedene anbete Bankiers" sind in Brüssel und London als bestellte Hehler der internationalen Diebsbande verhaftet worden. Die letztere besteht seit 18O1.wurde von Passeneux und Brandt in' Leben gerufen und verübte bis zum Mai dieses Jahres mindestens hundert Werthpapierdiebstähle im Gesammtwerthe von mehr als vier Millionen. Der letzte Diebitahl war ein Meisterstück, dem Brüsseler Rentier Cordewyner wurde nämlich am helllichten Tage und im Centrum der Hauptstadt in der Rue du Midi sein ganzer Actienbesitz im Werthe von 375.000 Francs durch Passerieur und Genossen entwendet. Ein Theil der gestohlenen W?rthpapiere ist an sehr verschiedenen Orte wieder gefunden worden, obwohl ble Verhafteten die Polizei durch falsche Angaben irre zu führen suchten. Der Werth der wieder erlangten Actien und Obligationen beziffert sich auf mehr als eine Million. Reben gemeinen Verbrechern enthält die Bande auch eine Anzahl von intelligenten Leuten, deren Zugehörigkeit zu dem Verbrecherconsortium allgemeines und berechtigtes Aufseben erregt. So gehörten die Brüder Ryst bis zu ihrer Verhaftung zu den angesehensten Bürgern von Charleroi und erfreuten sich in der Finanwelt eines guten Rufes. Der Hehler van Dendriessche galt in Vrüssel als geachteter Bauunternebmer unb Geschäftsmann, der lange Jahre bindurch im Gemeinderathe der Vorstadt Jrelles eine gewisse politische Ro2? spielte. Brandt selbst erfreute eines guten Rufes und war durch zehn Jahre bindurch der Vertrauensmann seines Chefs, der ihm noch wenige Tage vor der Verhaftung eine Baarsumme von 50.000 Francs anvertraute, ohne daß Brandt auch nur an die geringste Veruntreuung gedacht hätte. Alle Verhafteten sind geständig und man alaubt. daß vielleicht noch neue VerHaftungen erfolgen werden. Die Un tersuchung dieser sensationellen Anqeleaenheit. welche von dem Brüsseler Oberpolizeicommissär Bourgeois und dem bekannten Pari-r Polizeicommissär Eockiefert geleitet wird, dürfte ein volles Jahr Kauern, da die Band? von den genannten, in der Eriminalstatistik wohlbewanderten Polizeicommissären als die größte und gefährlichste Diebsbande des Jahrhunderts bezeichnet wird. Trolley" und Bergbau. -Es dürfte an der Zeit sein, auch dem ehrwürdigen" Gruben - Maultht'er einen tltiua Erinnerungs - Artikel zu widmen; Kenn nach Mittheilungen aus der penn.sylvlnisch,en Har!koh!en-Ge-g?nd zu schließen, dürfte auch dieses Wahrzeichen so mancher Gruben bald verschwunden, sein, und die elektrischen Schienenwagen auch unter der Erd: (leider noch nicht so schnell uniter d Erde de? Großstädte!) allgemein -ihren E'nzuz fytlkru Unerfahrene haben, keine Vorstellung von dieser Sorte Maulthier, das sich zu einem so mächtigen Factor -der In'd'rie entwickelt hatte. Dasselbe unterscheidet sich sehr erheblich von d:m g:.oöhn!ichon Maulthier, welches vom Tageslicht beschienen wird, und mzn spricht von -ihm 'daher allemal als .Mine Mule". Es ist kein schlankes und n.'rvöses Thier, wie es meistens in den Straßen der Stadt zu seh:n ist, fordern eine colossale zottige Bestie, mit ganz gewaltigen. Wluttih, dickem Gangw.'g:n, Hudrte von Fuß uÄer 'der Erdoberfläche, auf Schienen nach 5em Schacht oder Eingang zu und wieder zurück zu ziehen. Se!ne Leistungsfähizkeit ist trae wunderbare. Sei-ne Bedienung ist eine Kunst, und alles Andere eher, als ungefährlich, für die Bedienenden sowohl wie für Andere! EZ rnaa für Viele überraschend

Hzls, langen, p.atten Oyren und ungchzuerein Unterleib. Dieses Viech bat die Auraabe. ohlenwaaen in den

innern, rjt ad:r n:ch:s:es!owenlaer eine

i f ttr,T'fj Ki 6 KitrA lns.si WOnusff;..!-. V I ' U " 7 v v auvuuitij'Aib . im Laufe des Jahres mehr Leute ar- ' ö-itsunfähig gemacht werden, als durch Explosionen und Einstürze. Die Nnfallsli.ste in 'den Jahresberichten, der Gubemnipectorsn kann Jeden hiervon überzeugen, obwohl d Tagespreis: rocht viel Wesens von solchen Dingen zu machen pflegt. Folgendes ist z. B. ein dienstlicher Musterbericht über einen derartigen Vorfall: Jh. R. wurde mit gebrochenem Schädel im Gangwege gesunen und starb am nächsten Tage. Da man weiß, daß kurz zuvor ein Gruben - Maulthier denselben Weg ae!o7.zm:n war. so ist die Ursache des Unfalles kein Ceheimniß." Da kann min sich ja ordentlich schon im Voraus trösten für etwz'iZe Unfälle, welche durch die Trolley" - Wagen verursacht werden, sollten! Das bloße geschäftliche Interesse schon wird es bedingen, daß über dieselbm alle Con trolle geübt wird, die überhaupt möglich ist', und Unfälle mit ihnen dürften immerhin weniger häufig sein, als über der Erde. Es läßt sich nach obigen Andeutun6n denken, daß der Werth des Gru-ben-Maulthieres von den Besinern der Gruben immer hoch veranschlagt worden ist. und wenn dasselbe in uatyx Zukunft gänzlich von der Elektricität verdrängt sein sollte, dann wird man auch nicht mehr bei Erplosionen oder . Bränden, wenn alles Lebende so rasch wie möglich an die Erdoberfläche geschafft werden soll, jenen herzlosen Ruf Hören.: Die Maulthiere zuerst! reöpo und sein Land. In. diesen Tagen, da sich die Blickt Vieler mehr als je auf den Streit zwi schen dem großen England und dem kleinen Venezuela richten, dürste es von Interesse sein, einige Augenblicke bei jener widerborstigen spanisch-amerika-nischen Republik und ihrem schneidigen Präsioenten Crespo zu verweilen. General Crespo ist einer der besten .ampfhähne" Südamerikas. Er ist Mulatte und wurde als legitimerSohn eines Pflanzers von alter spanischer Herkunft und einer Regermutter geboren. Seine Hautfarbe war seinen Erfolgen noch nie im Wege; denn das dortige Volk, über welches unsere aufgeklärten" Aankees manchmal stolz die Rase rümpfen, ist wenigstens über solche Vorurtheile mehr erhaben, alZ ein sehr großer Theil unserer souveränen Freiheitsflegel". Crespo verbrachte sein Jugendleben in den Käsernen, und durch sein militärisches Genie stieg er ziemlich rasch auf, bis er nach einer erfolgreichen Revolution gleichzeitig militärisches und bürgerliches Regierungs)berhaupt war; er ist stets ein vorzüglicher und verhältnißmäßig ehrlicher Ezecutivbeamter gewesen. Muth hat er" übergenug, und sein Pa triotismus hält seinem Ehrgeiz die Waage. Alles in Allem, ist er auch für eine große Macht ein nicht zu verachtender Gegner. Daß er in den zweiJahren, in denen er im Vollbesitz der Macht ist, sich aub viele bittere Feinde gemacht, braucht namentlich für Jeden, der eine Vorfiellung von den Verhältnissen in jenen Erdbeben-Republiken" hat, kaum noch bemerkt zu werden. Erst kurz ehe der britische Löwe sein Brüllen erhob, war in Venezuela eine Ministerkrise eingetreten, da Crespo die SchadenersatzAnsprüche, welche massenhaft in Verbindung mit dem verflossenen Bürgerkrieg und der Zeit unmittelbar darauf (als die Führung der Verwaltung auch Brandschatzungen von Gegnern nothwendig machte) erhoben wurden, bezahlt sehen wollte, seine Widerparte! aber hartnäckigen Einspruch erhoben. Wie sich aber vermuthlich die Dinge gestalten würden, wenn es in dem Streit mit England zum Alleräußersten kommen sollte, darüber schreibt eine den Ereignissen sehr nahestehende Persönlichkeit: Die Störung durch die innerenMiß lichkeiten kann nur als eine vorübergehende angesehen werden, und ganz bksonders bei äußerer Gefahr. Wenn auch ein wirklicher Krieg gegen England von Venezuela allein nicht ausgehalten werden könnte, zumal die venezuelanische Flotte nur aus zwei iUU nen Kanonenbooten besteht (die gegen denSchmuggel verwendet werden), und die paar alterthümlich:n Festuiz:n an der Küste entlang praktisch werthlos sind, so sind die Rüstungen des Landes in neuerer Zeit nicht zu unterschätzen, und jedenfalls wäre nicht varan zu denken, daß Crespo seineMacht dabei wieder verlieren könnte. Die gane Bevölkerung, einschließlich der politischen- Verbannten, schaart sich nach außen hin um sein Banner. Man möge sich darüber' nicht täuschen. Die Reise nach dem Nordpol im Luftvall'in. Der Andre'sche Plan, den Nordpol mittels eincs Ballons zu erreichen, sindet vielfachen. Beifall, und es scheint, baß er wirklich zur Ausführung komnun wird. Indessen ist aus die vielseitigeri Zustimmungen mir in beschränktem Maße Gewicht zu legen, denn Z kommt eben auf 'die Ausführung selbst an. Bei fast allen bisherigen NordpolFahrten chat man vor Beginn der Unternehmungen die glänz enidsten Ergebnisse in sehr sichere Aussicht gestellt, und e 'ist bezeichnend, daß gerade diejenigcro Expeditionen, auf 'die. man 'die größten Hoffnungen setzte, meist klägliche Ergebnisse rkzch Hause brachten. Ein sehr erfahrener Fachmann, Hauptmann Moedebeck, har nun eine Reihe wichtiger Bedenken gegen den Andr6escheu Plan geäußert, darunter auch solche, denen man vom 'm:teorologischen Standpunkte aus nur zustimmen kann. Er hält dr: Erreichung -der höchsten arktischen Breiten im Ballon unbeomgi für möglich, meint aber, daß Andres Ballon zunächst zu klein sei. Ein solches Unternehmen." saat er serner.

mun außerdem durch Probefahrten vorbereitet werden, denn ein Ballon von 6000 und mehr Kubikmeter Inhalt führt sich nicht so leicht wie ein kleiner von 800 bis 1000 Kubikmeter. Wenn 5err Andröe seine Schleppvor-

ricktuna an seinem Entdeckungsballo?, vornehmlich im Wmter erprobt und vielleicht vurch eme Fahrt von taonö bis nack Rußland beweist, taß es ihm mit seinen Reisegenossen gelingt, ein r , 1 , vr '' .t Cr 1 vlotes ttnaeroum m?l.e m Luft zu erhalten unter den, was Temperawrverhältnisse anbelangt, sehr viel schwierigeren Verhältnissen, als am Nordpol, alsdann darf rnan, wohl in das Gelingen seines Planes H?ffnunen setzen. Derartige Vorbereitungen, die sc!dst)!rständlich viel Geld kosten, kalte ick um so nothwendiger, als unser Äiss.n üö:r die meteorologischen Vor-.--in'ge in den Nordpolar - Regionen das rein'te Stückwerk ist und s:ch auf allrüa-.dV.'rmuthunzen aufbaut. Auch t großen internationalen. Polar-Er-p:dition im Jahre 183283 haben nscrc Kenntniß über die Winde in der Nordpolarzone nicht nxsecklich er:oeit?rt.' Hier können erst weitere systeinatische Beobachtungen, vielleicht durch Pilot-' und Registrirballons, die nöt'iae Aufklärung verschaffen, die einer Ballonfahrt in jener unwirthlichen Gegend vie nöthige Basis geben. Ich halte mit Einem Wort unsere heutige Luftschifffahrt noch nicht für genügend vorbereitet zur Lösung so großer Aufgaben." Das sind sehr verständige Wort:, im Gegensatz zu den Ansichten vereinzelter Enthusiasten, die sogar meinen, daß auch für die Forschung am Südpol der Luiftballon vonNutzm sein könne. Die flugtechnische Seite deS Planes Zst hier nicht zu erörtern, das ist Sache der aeronaurischen Fachleute. was aber die sonstige wissenschaftliche Grundlage deS Planes anbetrifft, die Soti nur eine meteorologische sein. karm. so muß man dieselbe unbedingt als - . m w f Jt sehr icywacy oeznrynen. Vermont'S Goldmincn. In den pittoresken Bergen deS an Naturschönheiten reichen StaateS Vdrmont dürfte es nicht viele Ortschaften geben, welche eine reizendere Lage ha ben, als das kleine Vndgewater. An den Fällen des Quechee belegen, dessen Wasser mehrere Mühlen treiben, wird der Ort im' Sommer gerne von Touristen aufgesucht, welche, fern von dem geräuschvollen Weltgetriebe, an dem Busen der Mutter Natur. Erholung suchen. Wer das Oertchen besucht, wnd von der Mittheilung überrascht sein, daß auch das idyllische Vridgewater einst von dem Goldfieber heimgesucht war und seine wenigen Bewohner von fabelhaften Schätzen träumten, welche ihre Felsen bergen sollten. Die erste Kunde von der Entdeckung goldhaltigen Gesteins in der nächsten Umgebung wurde im Jahre 1853 verbreitet. Da die Mittheilungen über den fabelhaften Goldreichthum Californiens damals in Aller Munde waren, so konnt es nicht Wunder nehmen, daß die guten Bürger von Vridgewater mit der größten Energie an die Ausbeutung der Goldminen gingen. Allein, die Enttäuschung ließ nicht lange auf sich warten. , Gold war ohne allen Zweifel in dem Gestein, allein die Erträge waren nicht groß genug, um den Leuten die erhofften Reichthümer zu bringen, und sie wandten sich bald wieder chren gewohnlichen Beschäftigungen zu. Größeres Vertrauen als die Bewohner von Vridgewater hatten übrigens auswärtige Capitalien und es wurden mehrere Actien-Gesellschaften gegründet. um die zur Anlage von Stampf-und Schmelzwerken erforderlichen bedeutenden Capitalien aufbringen zu fönnen; diese Gesellschaften sollen über eine Million Dollars verausgabt haben. ohne auf nennenswerthe E?trae hinweisen zu können. Auch in der Nähe von Plymouth wurde goldhaltiges Gestein entdeckt und von capital kräftigen Actien-Gesellschaften die Bearbeitung der Minen mit allen HilfsMitteln der modernen Technik in Angriff genommen. Anfänglich gaben die Minen nur sehr magere Erträge und erst in neuester Zelt sollen dieselben lohnender sein. In Vridgewater selbst concentrirt sich die Bearbeitung der Goldminen in den Werken eines-früheren Juweliers Namens Oscar F. Washburn, der seit dem Jahre 1862 fast ohne Unterbrechung in den Bergen von Vermont nach Goldlagern gesucht hat. Der Mann lnteresnrte sich für das Studium der Mineralogie und seinen aus zahlreichen Büchern gesammelten Theorien zufolge liegen in den Felsen jenes Staates fabelhafte Schätze verborgen. In Gemeinschast mit einem Freunde errichtete Washburn am Ufer des Quechee in Stampfwerk, nur welchem er einen Amalgamaor". den er selbst erfunden, e?rband. DaS goldhaltige Gestein wird in dn Stampfwerk to erbsengroße Stücke zerkleinert und diese kommen in den Amalgamator. wo sie vollends m Staub verwandelt werden. Aus dem Staube wird das feinvertheilte Gold mittels Quecksilber aufgenommen, letzteres wird in Sacke von Gemsenleder gethan und starken Pressen unterworfen, wodurch , ein Amalgam von Gold und Quecksilber o?bkldet wird; aus diesem wird das Gold durch Erhitzen ausgeschieden. Um diesen Vearbeitungsvrozeß lohnend zu machen, muß das Gestein mindestens Gold im Werthe von 2 per Tonne erhalten. An vielen Stellen ist der Goldgehalt bedeutend größer, ja einzelne Proben, die .in emem Berge bei Vridgewater Center kamen, ergaben $8.40 per Tonne. DaS Stamvfwerk des Herrn Washburn arbeitet nur sehr langsam und an manchen Tagznwird kaum mehr all eine Tonne Erz verarbeitek,- so daß der E?trag überaus gerina ist. Wenn der Goldgebalt überall siö auf 58.40 ver

Tonne stellte, so würden die Berge 'min Rridaewate? in der That bedeutende Schäle beraen. falls Herr Masb'uni mit seiner Bebauvtung. daß da? ?p!d in schier unerschöpflich??? O'nie?' vorkommt, Recht M. Allein s'e Behauptung wird vielfach 5ten und die vorbandenen Zweifel Tonen n-obl ans den Mangel an ?tnit--"s!. das die Minen erregen, zurückzu:rn sein. TaS Hottlwesen in der Schweiz. Dem offiziellen Berichte über Handel und Industrie der Schweiz im Jahre 18S4" sind über die Hotelindustrie dieses Landes folgende interessante Details zu entnehmen: Im Jahre 1894 ist die Zahl der Betten in den Schweizer Gasthöfen gegen das Vorjähr um 2790. nämlich von 79.265 auf 82.053 gestiegen. Die Schätzungen über die Fremdensrequenz ergeben im Jahresdurchschnitte eine Bettbesetzung von 29 Procent oder 106 Logirnächte auf das Bett gegen 93 im Jahre 1893. An der Spitze der einzelnen Monate steht der August mit einer Bettbesetzung von 81 Procent, dann kommt der Juli mit 59 Procent, der September mit 49 Procent bis herab zum December mit 25 Procent. Was die Zahl der Besucher nach ihrcjc Nationalität anbetrifft, so waren in Procenten Deutsche 30.7. Engländer und Amerikaner 27.3. Schweizer 18.2. Franzosen 10.3. Berechnet man die Ausgaben jedes Gastes pro Logirnacht auf 12.62 Francs, so resultirt eine Jahreseinnähme für 1894 von 109,607.000 Francs oder ein VruttoertrLgniß der Werthe an Immobilien, Mobilien und Äorräth?n von 21 Procent. Die Betriebsauslagen werden dagegen wie folgt berechnet: Personal 17,677.000 Francs, gleich 16.1 Procent der Iahreseinnahme. Steuern 1.945.000 Francs, gleich 0.9 Procent der Jahreseinnähme. Reklamen 2.137.000 Frcs., gleich 2 Procent der Jahreseinnahme. Verbrauchsgegenstände 51.123.000 Francs, gleich 45 Procent der Jahreeinnähme. Summe 72.832.000 FrcZ.. so daß also ein Ueberschuß von 36.725.000 Frcs. oder 7.18 Procent de? Capitalwerthes blieben oder, nach Ab zug von 5 Procent, für Capitalen?. Reparaturen und Amortisation noch 2.18 Procent als Unternehmergewinn

O tut sehe Lseal5!aqrla)ktn. s,t,krft. Berlin. Der Berliner Crimi nalinspecto? von Merscheidt-Hüllesem ist in amtlichem Auttraae nach Baris gereist, um sich mit einigen Einrichtungen oer dortigen Polizeibehörde, insbesondere mit dem Bertillon'schen System der .dentikiziruna von Verbrechern durch Gliedmessungen bekannt zu rr m ri.lC:fl Jp r umujcn. umc steige auciiyuuuuv Gewerkfeste vlant wäbrend der nächst jährigen Berliner GewerbeauSstellung eine Anzahl von Innungen zu verangalten. Um eine Million zu eyen. eilten letzthin zahlreiche Personen nach einem am Babnbof Bellevue befindlichen Cafö. Und in der That hatte der Besitzer eme ganze Million in nioer nen Fllnfmarkstücken ausgestellt, die Jeder gratis ansehen, aber nicht an. fassen durfte. Die großen Silberstucke lagen in offenen Rollen da, jede Rolle zu 250 Stück oder 1250 Mark. Es waren 800 solcher Rollen, welche also insgesammt eine volle Million reprasentirien. Landsberg a. W. Hier herrscht große Aufregung über eine in Aussicht stehende Polizeiverfüqung. die dieGastwirthschaften betrifft. Es ist NUN allerdings nicht die Verkürzung der Polizeistunde, wie in Münster, was die Bewohner in Harnisch bringt, sondern dasBerbot. in die Gastwirthschasten Hunde mitzunehmen. Qersammlungen werden abgehalten und in denselben entsprechende Resolutionen angenommen: Petitionen liegen zur Un. terschrift auS, zu Ruhestörungen und Verhaftungen ist eS schon getommeii. kurz ganz Landsberg befindet sich in Aufregung. Und das wegen oer Herren Hunde! Spandau. Durch einen SUn? au? dem Fenster der elterlichen Wo'nung versuchte der Goldarbeiter La., seinem Leben ein gewaltsames Ziel zu setzen. Bewußtlos, mit gebrochenen Gliedmaßen, wurde er von seinen Angehörigen in daS Haus zurückgetragen. wo er lebensgefährlich vorletzt darnieder liegt. Vvvvini VstpreNen. Marggrabowa. Die Einwohner unserer Stadt wurden in de? Nacht um 2 Uhr durch Feuerlärm erschreckt. Es brannte auf der, ungefähr Meile von der Stadt gelegenen Vesitzung des Herrn Artuschewski, . und eine Scheune, ein Stall sowie ein Wa genschauer wurden in Asche gelegt. Ortelsburg. DaS Fest der goldenen Hochzeit feierte dieser Tage der emeritierte .Lehrer-Herr Biella in Schmanen. Der Kaiser hat dem Ju bilar die Jubiläumsmedaille verliehen. R o m i n t e n. An verschiedenen Stellen bat die Rominter Heide machtige Kalksteinlager aufzuweisen. Es werden jetzt von der Forstverwaltung Unternehmer zur Bloßlegung und Ausbeutung der Lager gesucht. An Ort und Stelle sollen Brennöfen errichtet werden, so daß der Kalk von hier auS fertig. in den Handel gebracht werden karm. Vvovlm V?st?rNen. . Deuts ch-K r o n e. Bei einer großen Zeuersbrunst dahier erstickten die ArbeltSfrau Nachtigall und deren achtzehnjährige Tochter; eine zweite Tochter rettete sich durch einen Sprung aus dem Fenster. F i l e h n e. An dem. benachbarten PädagoaiumOstran, fand die EntlassunZspriifung unter Leitung deS ProvinzialschulratheS, Geheimrath Polte auS Posen statt. Von 27 E?aminanden. haben 25 die Prüfung bestanden und sich dadurch die Berechtig

gung zum MMyrrg-i;reiw:ulgenö:enst erworben. Marienwerder. Einen, ent setzlichen Tod hat das 6-jährige Söhn, chen des Steinsetzers Willwitzki. aus dem benachbarten Dorfe Marienau. gefunden. DaS Kind, welches mit seiner Mutter zumWäscherollen nach dem Diakonissenhause gegangen war, wur. de. als es sich unbemerkt einen Augen, blick von der Seite der Mutter entfernt hatte, von dem Auszugskasten der Rolle an die Wand gedrückt und erlitt so schwere Verletzungen, daß es. in wenigen Minuten verstarb. Vrovlnk Vommern. Greifenberg. Landschaftörath von Thadden-Trieglaff feierte in körperlicher und geistiger Frische 'seinen siebenzigsten Geburtstag, und wurden dem allseitig beliebten und hochgeachteten Herrn von allen Seiten die herzlichsten Glückwünsche darge. bracht. Kamm in. Das hiesige königliche Amtsgericht hat einen Steckbrief gegen den früheren Rittergutsbesitzer Gerhard von Köller-Banner aus Moratz erlassen . Gegen denselben soll eine durch Urtheil deZ königlichen Schössengerichts zu Kammin vom T. Juni 1893 erkannte, aber nicht beitreibbar gewesene Geldstrafe von 200 Mark, substituirte Gefängnißstrafe von 20 Tagen, vollstreckt werden. Nassenheide- Grambow. Kürzlich brannte daS zur Begüterung Nassenheide (Graf Arnim) gehörige, zwischen Nassenheide und Laak aelegene Schnitterhaus nieder.- Das Feuer soll durch ein 'den polnischen Schnittern gehöriges fünfjähriges Kind, welches mit Streichhölzern spielte, ausgekommen sein. Leider fand dasselbe seinen Tod in dem brennenden Hause, weil es zu spät vermißt wurde. Vt0tM VoJtx. Posen. Die Strafkammer des hiesigen Landgerichts verurtheilte jüngst den Redakteur des polnischen Blattes Gonie. Wielkopolski. Vincent von Bolewskic wegen Beleidigung des Kreisschulinspectors Hasemann in Schmiege! zu zwei Monaten Gefängniß. K o l m a r. Lehrer und Kantor em. Karl Reinert, wurde unter großer Betheiligung der Bewohner hiesiger Stadt und Umgegend zu Grabe getragen. Der Verstorbene hat ein Alter von 83 Jahren 2 Monaten erreicht und war 61 Jahre lang im Amte, und Zwar 1 Jahr im Dominium Samotschin und 60 Jahre hier. Alle Mitgl'.eder der hiesigen evangelischen Gemeinde waren seineSchüler. deren aller Liebe und Achtung er sich erfreute, wie die kaum übersehbare Menge von Kranzspenden zeigte. ZlrsVtttk &4)Urten B r e s l a u. Großes Ausseben erregt die Verhaftung eines den höheren Gesellschaftsklassen angehörigen jungen Mädchens wegen Kindsmord. Das Mädchen sollte gerade dem Vater ihres Kindes ehelich angetraut werden. Man nimmt an, daß sie die That in einem Anfall von Geistesgestörtheit begangen hat. N e i s s e. Von einem Sergeanten begleitet, traf hier behufs Jiiternirung im Festungsgefängniß ein Husar ?m, welcher sich nach seiner Desertion viereinhalb Jahre als Schneidermeister in Brajlllen ausgehalten hatte. In der Absicht, sein väterliches Erbtheil u erheben, kehrte er in seine Heimath zu rück, wo er sofort verhaftet wurde. , R a t i b o r. Der Lehrer Kuror zu Bolatiz im hiesigen Kreise wurde im Walde, in die Erde eingescharrt, ermordet aufgefunden. Die Leiche ist entsetzlich verstümmelt. Von dem Tha. ter hat man bis jetzt keine Spur. Vrsvitt, ad)feu. A s ch e ss.l eben. Der 76jährige Arbeiter A. Hoffmann hat seine zwei Jahre ältere Frau nach vorausgegangenem Streite erdrosselt. Nach vollbrachten That hat er 'die Thür der Wohnung abgeschlossen und den Schlüssel seinen Kindern gegeben mit der Bemerkung, sie würden Näheres schon erfahren. Erfurt. Wegen Kindesmords wurde vom hiesigen Schwurgericht die unverehelichte 23 Jahre alte Benk zu 12 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Die Rabenmutter hatte ihr. 2z Jahre altes Kind aus Bequemlichkeitsrückstchten mittels Karbolsäure vergiftet. Vom Staatsanwalt waren 15 Jahre Zuchthaus beantragt worden. Nordhausen. Wegen Bierpant schere! ist der Bahnhoss-Restaurateur Hoflieferant Max Vutzmann vom Schöffengericht - zu 200 Mark Geldstrafe verurtheilt worden. Vroviliz $ri!l?u,fiv3rt!R?fn. A l t o n a. Einen hochherzigen Veschluß hat die Generalversammlung der Sparkasse des seit dem Jahre 1799 bestehenden Altonaischen Unterstüt-zungs-JnstitUts gefaßt. Bekanntlich sind zahlreiche Heloolünder Einwohner durch die betrügerischen Manipulationen des zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilten Altonaer Kaufmanns G. Schildknecht, welcher auch eine Annahmestelle für die Sparlasse besaß, um ihre, Sparanlagen gebracht . worden. Das obengenannte Institut hat nunmehr beschlossen, den beschädigten Helgoländern ein Geschenk von 60,000 Mark zu gewähren. Schleswig. Die. Regierung hat durch besondereVerfügung den sammtlichen Volksschullehrern .in Husum einen Verweis ertheilt und den einzelnen Lehrern eine Ordnungsstrafe in 'Höhe von 20 bis 50 Mark auferlegt wegen ihres Verhaltens gegenüber den Wün schen des königlich? Lokal-Schulin-spektors Pastors Schwarz, beim Fest, zug am Sedanstage mit den Lehrern zusammen der Schulabtheilung voranzugehen. Es wurden durch obige Verfllgung 16 Lehrer in eine Geldstrafe von je 20 Mark und vier Lehrer in ine solche von je 50 Mark genommen Vrovfnt öaui'ou.r. Hannover..' Das Schwurgericht verurtheilte dcn Kellner Franz Poplawsky wegen Ermordung, der Frau Seeaers zum Tode.

Nvy len. Dieser Tage machte der Schuhmacher und Handelsmann H. Timm hier in seinerWohnung aus dem Bodenraum seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Das Motiv dieser unseligen That ist unbekannt. Timm hinterläßt eine zahlreiche Familie. Osnabrück. Ein junges Paar, das kürzlich hier seine Hochzeit feierte, wird demnächst die Reise nach Oruro antreten, wo der junge Gatte, auch ein Osnabrücker Kind, ein kaufmännisches Geschäft betreibt. Um dorthin zu gelangen, müssen die Neuvermählten zunächst von Antwerpen nach Baltimore und von dort nach Rio de Janeiro per Dampfer fahren, daran schließt sich eine längere Eisenbahnfahrt quer durch Südamerika bis an den Fuß der Cordilleren. Das Gebirge müssen sie, auf Maulthieren reitend, überschreiten, um nach Valparaiso (in Chile) zu gelan--gen. Von dort geht die Reise per Dampfer nach Antofagasta und von da nieder per Maulthiere über das Gebirge nach ihrem neuen Wohnort Oruro. Vrsvln, Mestkalen. Hagen. Die hiesige Strafkam. -mer verurtheilte den Steinbruchbesitzer Heinrich Happe aus Letmathe wegen falscher Abgabe seiner Steuerklärungen in den letzten beiden Jahren zu 11,984 Mark Der Angeklagte hat ein Jahreseinkommen von mindestens 30.000 Mark. Münster. Dem königlichen Musikdirektor Herrn Grawert ist vom König von Württemberg die goldene Verdienstmedaille verliehen worden. Schnellenberg. Der Sohn des Rknimeisters Wegner fiel, als der selbe Aepfel pflücken wollte, so unglücklich von der Leiter, daß er beide Arme brach. Außerdem bat sich der Aedauernswerthe noch das Gesicht seh? verletzt. K'otJkm LkllnVaNa D i e z. Vom Kriegsministerium traf kürzlich die Nachricht ein, daß am 1. Oktober 1896 Diez als Garnison zu bestehen aufhöre. Der Magistrat wandte si?, deshalb darauf in einer Eingabe, in welcher er die städtischen Verhältnisse klar legte, an den Kaiser. Erwähnt wird in der Eingabe, daz die Verlegung der Garnison einen schweren Schlag für Diez bedeute. Frankfurt. Das massiv aus rothem Stein gebaute Haus Brückhofstraße 1, Eigenthum des WeinhändlerZ Manskopf und vermiethet an die Firma Haas, welche darin ein Engroslager von Kolonial-. Material- und Farbwaaren unterhielt, brannte vollständig aus. Benzin- und Spiritus-

behält, sowie 100.000 Päckchen schwedische Streichhölzer explodirten während des Brandes. Drei hiesige 'Knaben aßen von den Kernen des Stechapfels und erkrankten bald darauf unter schweren Vergntunaserschel nungen; bei allen stellte sich starkes Delirium ein und zwei von ihnen verfielen in vollständige Besinnungslos!?.Zeit. Glücklicherweise wurde nchtzeitige arztliche Hilfe, geleistet, und nunmehr sind alle drei wieder außer Gefahr. Mißlicher Verhältnisse wegen hat sich der 40 Jahre alte Schneidermeister Karl Hacker mit seinem 8jährigen Knaben ertränkt. illjiwrutn:. C r e f e l d. Vier Vermummte überfielen hier eine Arbeiterfrau in ihrer Wohnung, mißhandelten sie und beraubten das Haus, das sie hierauf i.i Brand steckten. Die Frau und d!e Kinder konnten sich retten. Cronenberg. Das hiesige Comitc für Errichtung eines Kriegerdenkmals hat sich nunmehr dahin schlüssig gemacht, das Mocll destürmenden Fahnenträger?" von Pro fessor Keil zu wählen und die Ausführung der Aktiengesellschaft labeitfeck in Berlin zu übertragen. Das Denk2ial soll auf dem Stephansplatze vor der Post aufgestellt und am 10. Mai kommenden Jahres, dem Tage des Friedensschlusses, enthüllt werden. Goch. Von einem ungenannten Wohlthäter wurden dem hiesigen Hospital zu'seinem Neubau die Anlage e! ner Luftheizung im Kostenbetrage von über 5000 M. geschenkt. In der russischen Grenz- " idt rajewo sind 18 Besitzungen ab- - bräunt. Betroffen sind von dem ":rluste meist Juden, die zur Z:it des Brandes in der Synagoge weilten. -Jn Bizovac in Kroai!?n. der Domäne des Grafen Nornrn - Ehreirfels, wurden dieser' Tag? zt äußerst werthvolle archäologisch: stunde gemacht, welche dem Agramr Nationalmuseum übermittelt wurden. ?er eine dieser Funde ist ein Depot?"nd aus der Bronzeze'rt. der zweite 'Zamm! aus der neolithrschen Periode; b:ide Funde umfassen gegen 400 Stück, 'dirunt-r Sicheln, Aezte. Armbänder und anderen Schmuck. Auch gegossene Bronzestücke fanden sich vor, woraus t.w schließt, daß sich dort eine Bronzeg'ekerei blinden habe. Es ist dies der größte bis jetzt entdeckte Bronzefund in Kroatien und es ist Aussicht vorhanden. daß noch weitere Fund: gemacht werden. Zwei deutsche Geologen. Bergrath Schmeißer und Dr. Vogelsang, untersuchen gegenwärtig die Goldfelder von Coolgardie, Kalgoorlie. Murchison u. f. w. in West-Au-''ralien; die Ergebnisse werden mit ???ßer Spannung erwartet, da man Urtheile der deutschen Gelehrten 'anz besonderes Gewicht beilegt. Die zerren hben Aufträge von deutschen ?üd englischen Gesellschaften, wie 'Zbzrbaupt neben englischem Eapit-il 'bis jetit rund 260 Millionen) fast nur deutscfes in West-Australien anzelea: ist. , Von dem Umfange des Verkehr-.-g man sich einen Begriff aus der Thatsache machen, daß an einem einzigen Tag: 4163 Depeschen durch -das Telegraöhenamt der (2 Jahre alten) Stadt Coolgardie gingen. Meerscdaumpfeifen, lange deutsckt Pfeifen, Zigarrenspitzen it., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str.

Morktberitdt.

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