Indiana Tribüne, Volume 19, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1895 — Page 1
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Editorielles.
Die Oktober-Nummer deö ,,Fo rum" enthält einen Aussatz von 3 Gilmer Speed, der sich mit oer Ätellung und Bezahlung deö amerikanisdjen Lehrer beschäftigt. Der Ver fasser behauptet darin, daß das amerikamsche Schulwesen zurückgehe, woran hauptsächlich die schlechte Bezahlung der Lehrer schuld sei, weil daö Material der schlechten Bezahlung ent. spreche. 3n der Stadt New Aork. W0 es so theuer zu leben ist, beträgt doS Durchschnittseinkommen eineS Lehrers unter $1000. Der Versasser des Arti. kels im Forum macht dazu die bittere Bemerkung, daß ein geschickter Koch minderen daösrlbe Einkommen habe. Die Lehrergehalte in den amerikaNischen Städten bewegen sich zwischen $350 und $2000 im Jahre. Gehalte, welche darüber hinau gehen, find sei ten und die großen GeHalle entfallen auch nur auf Wenige. Auf dem Lande bewegen sich die Lehrergehalte zwischen tzl00 und tz900 jährlich Der Durchschnittögebalt eines männlichen Lehrers auf dem Lande beträgt $318. eines weiblichen $263 Speed, der jedenfalls die Verhältnisse genau untersuchthat, bemerkt dazu, daß der Durchschnittkschüler unserer ländlichen Volksschule nicht einmal seine Gedanken ordentlich schriftlich ausdrücken lerne, und die Folge dieseö billigen Unterrichts sei, daß daö amerikanische Farmerthum zwar lesen und schreiben kann, daß es aber nicht derstehe, waö eö liest. Der amerikanische Farmer der jetzigen Generalion sei schlechter unterrichtet, alö jener der beiden vorhergehenden Generationen, wie man sehe, wenn man aus Farmen die lebenden Glieder dieser drei Gene rat.onen neben einander stelle und dergleiche. Man werde finden, daß die Aeltesten besser re:en, schreiben und denken können, als ihre Kinder, und daß diese wieder ihre Kinder überragen. Daö zeige Degeneration. Diesrr gein,ge Verfall deö Farmerthumd sei ein klaisischer Beleg für die Degeneration unseres Schulwesens, die sich auch bemerkbar ache in der niedrigen gesellschaftlichen Stelluno, die der Lehrer in unserem Lande einnimmt. Wtr sind nicht in der Lage zu untersuchen, ob die Behauptungen Sveeks in Allem richtig find. WaS die niedrige ges llschaftliche Stellung deö Leh rerö betrifft, so bemerkt man davon sicherlich nur etwas, wo das Millionärprotzenthum sich allzudreit macht und eine exklusive Stellung einnimmt Daß diesen Kreisen gegenüber nicht bloß Lehrer eine niedrige" Stellung einnehmen, daß zeigt folgende, vom New Jorker Morgen-Journal" erzählte Geschichte, die fast unglaublich klingt : Die Astorö haben bekanntlich ein Hotel an der 5. Avenue, daö Waldorf", von dem längst bekannt war, daß eö sehr exklusiv sei, doch wußte man b'öher nicht, wo die Linie gezogen wurde ES blieb dem berühmten Geiger Martin Marsick, Prosessor am Pariser Conservatorium, der am Sonntag auf dem französischen Dampfer La Champagne" in Begleitung seiner Gattin hier eintraf, vorbehalten, dem Publikum diese wünschenswerthe Aufklärung zu derschaffen. Der Künstler wollte im Waldors" absteigen, doch 0 Schreck der Geschäftsführer bedeutete ihm, daß Fiedler, Clavier- und DrehorgelSpieler grundsätzlich nicht aufgenommen würden; sie gehörten nicht zur Gesellschaft. Herr Marsick begab sich dann nothgedrungen mit seiner Gattin und seinen 18 Koffern nach dem Windsor Hotel, wo Fiedler" aufgenommen werden, nota bene, wenn sie bezahlen können." Von der bis zur Verrücktheit aesteigerten Protzenyaftigrett jener Kreise, in welchen der Mensch erst beim M llionär anfängt, abgesehen. dürste von einer niedrigen Stellung des Lehrers wenig zu bemerken sein. Darin aber wird Speed wohl Recht haben, daß die Gehalte vielfach diel zu nein nno, und oayer da? Lehrermaterial unaenüaend ist. Auf dem Lande und in kleinen Städten wird daS wobt bemerkbarer sein alö in großen. Wir find aber überzeugt, daß auch in den größten Städten diele Lehrer oder Lehrerinnen der oberen Klassen und Hochschulen nicht die sür ihren Berus nöth'ge Bildung haben und glauben. daß JndlanapoliS davon reine Auönähme macht.
Arllgllilllhrirhlell.
Inland. Wetteraussichten. Schöne Wetter heute Abend und morgen. Temperatur : Moximum 54 Grad, Minimum 20 Grad. i Der Holmes-Prozeß. Philadelphia, Pa.. 21. Okt. Der erste Zeuge, welcher heute ausge rufen wurde, war der Advokat SamuelS von Fort Worth. Er sagte auö, daß sich im April oder Mai 1894 in gort Worth ein Mann, Namens Pratt, ausgehalten habe. ES war dieö Individuum, auf HolmeS deutend. Er leitete den Bau eines dreistöckigen Hauses für einen angeblichen Benton T. Lyman (Pietzel) Pratt kam zum Zeugen, um e,ne Anleihe von $16.000 auf daö Eigenthum zu machen. Eine Note wurde ausgestellt und Benton T. Lyman unterzeichnet, er hbe selbst die ?!ote geschrieben und S sei dieselbe, welche in Handen der Frau Pietzel sich befindet. HolmeS sagte ihm später. er habe die Note verloren und eö wurde eine andere angestellt, die Anleihe wurde indeß niemals gemacht. Der nächste Zeuge war der Versicherungsinspektor Gary. Derselbe sah HolmeS' Frau in Willamette. Holmes gab ihm auch einmal vom Gesängniß in Philadelphia auö einen Brief an die Frau Dies war nicht Miß Soke, von der HolmeS jetzt behauptet, sie sei seine Frau. Run kam Miß Voke oder Frau Howard, die angebliche Gattin HolmeS' auf den Zkugenftand Sie sprach im Flüftertone, so daß Jemand ihre Worte laut wiederholen wußte. Zum ersten Male.j'tzt z igte sich bei HolmeS einige Bewegung. Er hielt sein Taschentuch vor daö Geficht und schluchzte einige Minuten lang bitterlich. Zeugin dermied seinen Blick und schaute in anderer Richtung. Zeugin kannte in St LouiS in 1894 Holmes unter dem Namen H"ward. Er war tm Droguengeschäft. Zeugin war mit HolmeS in Detroit, Toronto, Philadelphia, Boston, kurz in allen Orten wo HolmeS Frau Pietzel hingeschleppt hatte, diese selber aber halte sie nie zu Geficht bekommen. Am Sonntag, den September kam ein Besucher und HolmeS sagte ihr, eS sei Pietzel gewesen. Er sagte ihr auch, daß er dS Grundstück in Fort Worth verkauft und eine Anzahlung von $10,000 bekommen habe. Er sagte, er habe von dem Gelde $5000 seinem Makler in Chieago gegeben. $2000 gab er ihr (Zeu gin). Während der Reisen war sie zwei Mal in Franklin, Ind., um ihre Mutter zu besuchen. DaS Portrait PietzelS identisizirle sie als daS deö ManneS, den sie in gort Wonh in Gesellschaft HolmeS' unter dem Namen Benton T. Lyman getroffen habe. HolmeS nahm die Zeugin selbst inS Kreuzverhör, aber sie vermied eS ihn anzusehen. Er gab eS auch nach kurzer Weile auf und bemerkte, er werde die Zeugin zu seiner Vertheidigung noch malS aufrufen. Frau Pietzel und deren Tochter idenlisiz rten die Kleider, welche an der Leiche PietzelS gefunden worden waren. Der nächste Zeuge war der Detectiv Frank Geyer. Er legte mehrere Briefe vor, welche er Holmeö abgenommen hatte und welche Frau Pietzel an ihre Kirder geschrieben, die er aber nicht zur Post gegeben hatte. Er erzählte, daß er Holmeö im Gefängniß gesprochen und dieser ihm gesagt habe, daß die aufgefundene Leiche nicht die PietzelS sei, sondern daß er dieselbe in New Lork von einem Studenten der Medizin bekommen habe, daß er Pietzel hier getroffen und ihm den Check für die Leiche gegeben und dann abgereist sei. Pietzel. sagte er, sei nach Süd Amerika gereist Er weigerte sich, den Namen deS Studenten anzugeben, von dem er die Leiche bekommen. Er sagte, derselbe habe einen anderen Namen ange nommen und habe einmal mit ihm zusammen einen Verficherungöschwindel unternommen. Später sagte er mir dann, die Leiche sei wirklich die Pietzels gewesen. Alö Zeuge dann ihm sagte. daß er in solchem Falle selber der Mör der sei, leugnete er dieö. Die Kinder PietzelS, sagte er dem Zeugen, seien mit Minnie Williams nach London ge gangen. t Seyer wurde dann aufgefordert, über
daö Auffinden der Leichen der Kinder PietzelS in Toronto und Zrvington zu berichten, aber der Richter ließ daö nicht zu. Der Distriktöanwalt bemerkte, dah
er nur noch zwei oder drei Zeugen zu verhören habe, worauf sich daö Gericht bis morgen vertagte. Minnie Williams' Nachlaß. Fort Worth, Tex., 51. Okt. Advokat Hampton ersuchte gestern daS Gericht, ihn als Verwalter deS Nachlasseö der beiden Williams Mädchen, die wahrscheinlich von HolmeS ermordet wurden, einzusetzen. Daö Gesuch wurde im Interesse der Erben eingereicht. Man hofft die UebertragungöUrkunde, die Minnie an Lyman (Pietzel) ausgestellt, alö Fälschung nachzuweisen. , ' Anklage gegen Frau lein F l a g l e r. Washington, 21. Okt. Fräu lein Flagler, die Tochter deö Generals Flagler, welche vor etlichen Monaten einen Negeijungen beim ObÜdiebNahl ertappte und erschoß, wurde heute deS TodtschlagS angeklagt , S a t 0 lli S Erhebung zum Kardinal. Washington, 31. Okt. Monfignor Satolli empfing heute die amtliche Mittheilung von seiner Erhebung zur Kardinattwürde. Die erste An kündigung erfolgte brieflich und darauf folgte ein Kabelgramm an den Kardinal Gibbons folgenden WortlauteS : Ich freue mich, Ihnen mittheilen zu können, daß der heilige Vater beschlossen hat, die Kardinalswürde dem apostolischen Delegat, Monsignor Satolli zu verleihen und Ew. Eminenz wer den beauftragt, ihn mit dem Kardinalöhut zu bekleiden, (Gez) Kampolla, Kardinal. König OSear als Schied, r i ch t k r. New Sork. 31. Okt. Der Correlpondent deS Heraid in Rio de Saniere in Brasilien meldet, daß. wie der britischen Regierung mitgetheit worden n, Konig Okcaroon chmeden das Amt deS Schiedsrichters in dem Streit zwischen Frankreich uud Brasilien wegen Amapa übernommen hat. Die Preiöboxerei. Little Rock, 31 Oktbr. Gouvernör Clark erhielt heute Mittag ein Telegramm von Col. Geo. E. Murphy, dem Anwalt FitzfimmonS, worin derselbe bittet, daS Verfahren gegen feinen Klienten aufzuschieben, da er erst gegen Abend eintreffen könnte. Der Gouvernör berieth sich mit dem Kanzleirichter Martin und eS wurde dann beschlossen, die Verhandlung auf morgen zu vertagen. FitzfimmonS und Julian befinden sich in Hast, und Corbett befindet sich in Hot SpringS und wird erst morgen hier einen Gerichtötermm haben, wahr scheinlich mit Fitzsimmons zusammen FitzfimmonS und Julian befindkn sich unter Aufficht von zwei HilsesheriffS von Puloöki County im EopitolHotel. Ausland. Der Vorwärts" veröffentlicht wieder einen geHeimen Erlaß. Berlin, 31. Okt. Gestern veröffentlichte der Berliner Vorwärts wie der einen offiziellen Geheimerlaß der Regierung, worin den Landräthen und sonstigen Beamten befohlen wird, allen sozialistischen Publikationen strenge Aufmerksamkeit zu schenken und den Staatöanwalt sofort zu benachrichtigen, wenn sie etwas Strafbares vorfinden. Dieses Cirkular, meint der Vorwärts, erkläre vielleicht die auffallend große Anzahl von Verurthei lungen wegen Majestätsbeleidigung. Der deutsche Reichstag. Berlin, 31. Okt. Die Kreuz Zeituttg meldet, daß der deutsche Reichstag am Dienstag, den 3. Dez., zusammentreten wird. Die franz. abinetökrisiö. Pari ö, 31. Okt. Herr Bourgeois, welcher vom Präsidenten mit der Bil dung deS neuen KabinetS betrauet ist, eonferirte mit den Herren Lockroy, Peytral. Hanotaur und Cavaignrc und
begab sich dann heute Margen zum
Präsidenten, werd ihm aber seinen definitiven Entschluß erst heute Abend mittheilen. Paris. 31 Okt. Da neue Ministerium, soweit eS bis jetzt gebildet ist, setzt sich folgendermaßen zusammen: M. Bourgeois, Minister deS Inneren und Premier-Minifter; M. Ricard, Justizminister; M. Cavagnac, Kriegsminister, M. Lockroy. Marineminister; M. Bertholot, Unterrichtsminister; M. Doumer, Finanzm nister; M. Guyot d'Essaigne, Minister für Sff.ntl'che Arbeiten; M Mesureur, Handelsminister; M. Combes, Colonialminister. Paris, 21. Okt. Heute Abend erklärte Herr Bourgeois dem Präsidente Faure, daß er die Aufgabe der Bildung eines neuen Kabinett '"ibernehme. PariS, 31. Okt. Daö - binet hielt heute Abend spät t Sitzung, in welcher die zu vi Politik vereinbart wurde, i. schloß eine gründliche Untersua, SüdbahN'Angelegenheit vorzunt.. deren Verweigerung daS Kabinet Ribot zu Fall brachte. Man wird ferner eine Modisikatiou deö Vertrags mit Madagaskar ohne Absendung einer neuen Erpedition zu erreichen suchen. Auch soll eine Kolo-nial-Armee geschaffen und eine Einkommensteu?r in daS neue Budget eingestellt werden. DaS Portefeuille deö Aeußeren wird dem Baron de Courcel, jetzt Botschafter in London, angeboten werden. Die prekäre Lage in Armen i e n. Constantinopel, 31. Okt. Große Sensation erregt die Nachricht, die allgemein geglaubt wird, daß drei hervorragende Armenier in Trapezunt, darunter ein angesehener Geistlicher, hingerichtet worden find, weil man sie für den letzten Aufruhr verantwortlich machte. Nach Angabe der Armenier wurden von ihren StammeSgenossen gegen 800 bei den Kämrfen in BitliS mit den Türken gelöctet, während die Verluste der letzteren gering w?ren. Auö Mu'sch wird gemeldet, daß dort die Führer der Armenier mit Vertret.rn der Türken zusammengetreten find um über die Mittel zu berathen, durch welche weiteren Zusammenstößen vorzubeugen ist. ES soll von den Türken verlangt worden sein, daß die amerikanischen Missionäre, welche den Nothleidenden .im Sassuner-Distrikte Hilfe leisten, sich in drei Tagen zu'üzuziehen. Die Türken behaupten, daß andernfalls auch in Musch ähn liche Szenen wie in Bitliö vorkommen könnten. In Anbetracht der kritischen Lage der Verhältnisse hat der amerikanische Gesandte Herr Terrell den amerikanischen Missionären empfohlen, sich zur Zeit wenigsten? zurückzuziehen, aber gleichzeitig wies er, wie schon gestern gemeldet, die türkische Regierung dar aus hin, daß sie für daö Leben der amerikanischen Missionäre verantwort lich gehalten werde. Der Gesandte beobachtet eine feste Haltung und nichtö wird verabsäumt werden, waö zur Sicherheit der. Missionäre dienen kann. Der britische Geschäftsträger Herbert ist Herrn Terrells Beispiel gefolgt und die türkische Regierung hat bereits be schlössen, Truppen zum Sck'lhe der Missionäre abzusenden. Eine weitere Complikati" V allerdings dadurch ein, daß d' in Sassun nur durch tie Mif Zaum gehalten werden un üb:? die Armenier herzufallen, die Missionäre fort sind. M ' wartet deshalb unter allen Umständen neue Ruhestörungen, wenn die Behörden nicht besondere Maßregeln zum Schutze der Armenier treffen, während die bloße Anwesenheit von türkischen Truppen zur Verhütung weiteren Blutvergießenö in Sassun nicht ausreicht. Der armenische Patriarch hat deöhalb die Vertreter der europäischen Mächte gebeten, einzugreifen. Die türkischen Beamten behaupten, dah die letzten Unruhen nur daö Werk deö geheimen armenischen Vereins Hintcheck find, welcher alle Krawalle anstiftet. Deutsche Errungenschaft -i n C h i n a. London, 31. Okt. Eine Berliner Depesche deS Chroniele sagt, auS Tienlsin werde gemeldet, daß China einen zweiten Vertrag unterzeichnet
habe, durch welchen Deutschland ein Gebiet überwiesen wird, auf welchem es allein daS Recht hat, Handelsverkehr zu treiben und Fabriken zu bauen.
echisfö. Nachrichten. Angekommen in : New L 0 r k : Dania" von Ham bürg. Miethe. Miethe pünktlich einzuziehen und Häuser in guter Ordnung zu erhalten, machen wir zum speziellen Gejchäft. A. Metzger Agentur, Odd Fellow Hall, zweiter Stock. Allerlei. Aore'inigcnTagen würd? '-zrlrno Gra.rrdi. welcher im Jahre !S.'5 in s:mem Hemathdorfe Jnoisa, , -n Rache an dessen' Bewohnern zu lhfün,f kle'me Kind ermordete und sein Küche vergrub, nach Adbü,:ig der über ihn verhängten 20jährigzn Äignohaft in Freiheit g:setzt. Sein Hiimothdorf hat sich seine Rückkehr dahin verbeten. Der Krieg sd räche b i l det ine neue englische Erfindung, die, wenn auch nicht direct als Ersatz des bisher zum Recognoscirm g:brauchten Ballon Captif. so doch als ein sehr bequrmes und einfach zu bchaKdelnds Äufklärungsmittel inencn soll. Erfunden von einem 'Lieutenant BadenPonxll. besteht duser Kriegsdrach Hauptsächlich auS inm ungeheueren. 500 Quairatfub großen Leinwandbrachen, der in seiner Fugfähigkeit noch durch drei andere kleinere Drachen unterstützt wird. Unten am Drachen 'hängend, befindet sich e'm Korb zur Aufnahme einer Person. Versuche haden schon stattgefunden und ein ganz zufnedmstellenides Resultat g:liefert. Jedoch sind 'dieselben noch nicht abgeschlossen, da man die Tragfähigkeit bisher nur 'btx windstillem und noch nicht U windigem Wetter erprobt hat. Die Drachenschnur, wenn man von- eimr solchen .sprechen darf, wurde bei tai Versuchen von Pferden oder einer Anzahl von Mänmrn gezogen, resp, geWn. Wieder eine W e l t a u s. siellung in Sicht! Die Erfolge der internationalen Ausstellung in Hobart ermuntern zwar nicht zur Wiederholung deö Versuchs, doch ist die Handelökammer in Brisbane. veranlaßt namentlich durch das kräftige Eintreten des früheren Generalpostmeisters Unmack (Deutsch-Australier) derSache näher getreten. Da in Bnsbane bereits ein großer Ausstellungsplatz mit ausgedehnten Baulichkeiten vorhanden ist, so wird der Plan dadurch wesentlich vereinfacht. In deutschen Kreisen würde man seine Ausführung mit Freuden begrüßen, da man dadurch engere Verbindungen mit der alten Heimath anzuknüpfen hofft. Von der Z ol l g ren zsta -tu? EtngcköieS (Ardennm - Departement) wird gemeldet, daß 'die GrenzWächter sich mehrere mit Tabak und Pulver beladener Wagen bemächtigt haben:. Die Pferde waren mit einer schweren, .schützenden Hülle umgeben und die Wagen durch Platten von Eisenblech geschiitzt. Die Beamten machten von ihren Waffen Gebrauch und tödteten einS -der Pferde; 'die Schmuggler ließen, nachdem sie Revolverschüsse abgefeuert, ihre Waaren im Stich. Einer der gefährlichsten Schmuggler der ganzen Umgegeivd wurde festgenommen. Es wurden, 797 Kilogramm Tabak und 5G Kilogramm Pulver voraemnden. , Richte Dich auf" ist eine hämische Crmahung an Diejenigen, du ganz herunter find, ohne Appetit und entmuthigt. Aber die Art, iu welcher yood'ö Sarsaparilla den schwachen Körper aufbaut und guten Appetit . .ebt, ist wunderbar. Beste? Familien-Katarrhmittel : 5ood'ö Pillen. Der New York Store. (Etadlirt 1853.) Nuhmacherei. Stech nie offerirten wir zu- $5 und $8 so schöne Hüte. ES ist dies unsere neue Weise zu ve, kaufen und sie findet Anklang, denn die Hüte hen schnell ab. Eine neue Parthie am Samstag. Sie bezahlten sonst Z7.S0 und tzl 1.50 dafür. Auch zu $2 39, $3 50 und $4 00 besetzten Hüte. Sonder erkauf von SailorS und AlletagS Hüte jeden zu reduzirtem Preis. Gute Wollefilz ..Flats" zu 48c und 7öc. KleiderfaonS zu 75c und 98e und mehr. Schwarze Quills Sc und 8c. Strauß, tips 50c und 75c extra rth Halbe Srraußfed rn 76c, werth 51.25 ; bessere zu tzl und mthr. Schwarze, braune und cardinalrothe Flü: gel 19c das Paar. int
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