Indiana Tribüne, Volume 19, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1895 — Page 3

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T ?'! V r (RhfttitHlb meiner Stärke ist vollkommene Ver. dauung. Ich gebrauche den ächten Johann Hofsschen Malzeprakt und finde, daß er mir sehr viel zur gesunden Berdauung und Ussimililung der Skahning hilft. (gez.) Eugen Sandow. Seid auf der Hut vor Nackahmunaen. Der ächte Extrakt trägt den Namenözug von auf der Etikette am sslaschenbalS. EiSner & M e n d e l s o n Co Alleinige Agenten, New 7)ois. Ein dankbarer Patient, dn seinen Ramen nickt genannt haben will, und der leine vollständige Wiederherftellunq von sckwe um Leide einer in einem Toktorbuch angegede e Arznei verdankt, läßt durch ui dasjelbe kosten: frei a ieine leidendem entmenschen verschicken TieskZ grokt Buch enthält ecpte, die in jeder potHeke gemacht werden können. Schickt liaxt Adrene mit Briefmarke an Vrivat Minit und Dt,pnsary," 33 äütjt 11. Str.. New vork. R. B. r .. i RipansTabules. ! Ripans Tabules are com- z pounded srom a prescriptiop widelyused by the best medical authorities and are prc- 1 sented in a form that is be- l coming the sashion everywhere. RIpans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach ana intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. " One tabule taken at the sirst Symptom of indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove.the whoie difliculty. Pries, 50 cents a box, RipansTabules may be ob tained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruea Stret NEW YORK. Mwm i BnusnM &e&Ms$ TLi5;r.:iV tfc3nE$ tönten. Z Dr. med. sCaitmilu n txrjoa, ?rafnl4tr.M ii !i,,p.J. ,. oa-Mia at.fptli DieseS sehr zu empfehlende Buch ist in de Office der Xnbüne" für 25 Cents zu haben. Fürü BiSmarck und die Wiedererrichtung fce deutschen Sieiches." Gm nahu .00 Seite- starke? Buch. Preis in der Office der ..Tribüne" 25 Cent. HERMANN LINKE, 197 Süd Meridian Straße, Deutscher Messerschmied, Rasirmefser, Scheerm und alle Arten VÄneidtnUrumcnte fabnürt und geschliffen. Teltthon ll.v uw1tDt die UNION CO- OPERATIVE L a u n d r y, etrtetm ob üntov tttaiitMAbAr. B ! iv toinn ttenuc T. E. Sornerville, Manager.

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Um fremde Schuld.

Roman vonW. Heimburg. (Fortsetzung.) .Ich fraqe Sie noch einmal, Fräu lein Himme! welchen Ve?ls kön nen Sie dafür erbringen, daß Herr Korbrnann in dieser letzten Nacht nicht hier gewesen ist, daß also nicht e r es war. der den Entwendungsversuch machte?" Den einfachsten von der Welt er weiß gar nicht, daß ich diese Papiere besitze." Und Sie sind überzeugt, daß diese Papiere noch in Ihrem Besitz sind, daß sie der Eindringling nicht nahm?" Er nahm sie nicht, er konnte sie nicht nehmen." Aha, Sie hatten sie nicht in jener Kommode?" .Ich besaß sie überhaupt nicht mehr; ich hatte sie bereits an meinen Neffen geschickt." Und wann ist das geschehen?" Gestern Abend." Gestern Abend?" Der Beamte sah sie aufmerksam und zweifelnd an. Wie kamen Sie dazu, sie gerade gestern abzusenden?" Ich hielt sie hier nicht länger für sicher." Haben Sie eine Postquittung?" Nein, ich habe sie mit gewöhnlichem Brief gesandt. Als ich mich zum fortschicken entschloß, war die Post nicht mehr geöffnet." Also da wäre Rooert Nordmann heute früh in den Besitz dieser ihm so werthvollen Papiere gekommen?" Ja. länger werden Briefe nach Halle wohl nicht brauchen." Der Polizeicommissar schwieg und strich sich den Bart. Herr Wollmeyer trocknete sich die Stirn mit dem seidenen Taschentuch. Es ist doch sonderbar," stieß er hervor, heute Nacht wird hier eingebrochen, und heute früh ist Herr Nordmann im Besitz eines bestimmten Gegenstandes, der für ihn sehr werthvoll sein soll!" Der Beamte hatte ein kleines Notizbuch aus der Tasche gezogen und studirte darin. Dann schrieb er etwas auf und gab es dem herbeigerufenen Stadtsergeanten. Nach dem Telegraphenbureau!" Wvllmeyer hielt ihn plötzlich am Arm. Lassen Sie gut sein, Braunberg; ich zieh: den Antrag aus Untersuchung zurück. Es spielen hier Verhältnisse mit, Verhältnisse so zarter Natur es ist möglich, daß mein Neffe hier war. sogar sehr wahrscheinlich. keineswegs indessen, um sich ein fabehaftes Papier zu holen, das vielleicht in einem hinterlassenen Schreiben seiner Mutter besteht, sondern um Sie wissen, lieber Braunberg, bevor die Verlobungsanzeigen nicht gedruckt sind und Sie wissen, solche Süßigkeiten sind ja um so reizender, wenn sie hinter dem Rücken des Papas ha, ba!" Er lachte jovial und schlug dem Beamten auf die Schulter. Ich werde mit dem nächsten Zug hinüberfahren nach Halle und unter vier Augen mit dem Jungen reden. Kommen Sie mit hinauf, wir trinken ein Glas Rothspohn miteinander die Sache hier ist erledigt!" Ich stand plötzlich auf den Füßen; ich wollte reden, wollte hinüberstürzen, um dem Menschen einen Schlag in's Gesicht zu geben, der es wagte, Robert und mich zu beschimpfen. Die Base riß mich zurück und trat zu dem Beamten. Ich bin die ein zige. die zu bestimmen hat. ob die Untersuchung erledigt sein soll oder nicht!" rief sie mit todtenblassem Geficht. M i ch hat man bestehlen wollen. und da die Sache eine solche Wendung nimmt, verlange ich, daß man ibr auf den Grund geht. Der Vater ist unschuldig des Diebstahls bezichtigt worden, den, Sohn will ich vor ähnlichem Schicksal behüten." Ich mache Sie darauf aufmerksam. daß Herr Nordmann verdächtig ist. zur Nachtzeit in Ihr Zimmer gedrungen zu sein, um sich die für ihn sehr werthvollen Urkunden widerrechtlich anzueignen," warnte der Beamte. Man wird ihn noch heute polizeilich vernehmen." Aber Base, Base," mahnte Herr Wollmeyer und trocknete sich die blasse Stirn mit dem Taschentuch. Der Boden schien ihm unter den Füßen zu schwanken, er setzte sich. Bedenken Sie doch, liebe Base, bedenken Sie doch!" stammelte er. Ich reise nach Halle und bringe die Geschichte in Ordnung machen Sie ihn nicht unglücklich, den armen Jungen." Aber die alte Frau hörte ihn nicht. Durch ihre Gestalt ging zwar ein Zittern, während sie sich auf die TischPlatte stützte, und in ihrem Gesicht zuckte es wie Krampf. aber die bläulichen zitternden Lippen gehorchten ihr. und die Augen fest auf den Beamten gerichtet, sagte sie: Herr Polizeicommissar, Sie würden den Unschul digen vernehmen der Thäter ist Herr Wollmeyer. Ich habe ihn erkannt. als ich erwachte, und bin bereit, es eidlich zu bezeugen." Heute weiß ich nicht mehr genau zu sagen, wie die Ereignisse jenes Tages sich aufeinander folgten: nur. daß sie lawinenartig über das Haus und seine Bewohner hereinbrachen, das weiß lch noch. Ausrecht inmitten der ganzen Geschichte stand allein die Base. Ich erinnere mich noch, daß Jemand mich aus dem Zimmer mehr trug, als führte, nachdem die Base gesprochen hatte; daß Wollmeyer lachte, höhnisch, brutal, um dann jäh zu verstimmen; ?aß der Polizeicommissar mit ihm zach oben ging und daß die Base in ihrer Stube blieb, allein, ganz allein und still. Was die alte Frau da mit sich durchgekämpft hat. kennt nur Gott allem. Wie der Gang des Verhörs sich ent vickelte. das nunmebr der Staatsan -

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walt selbst leitete, ahnte ich nicht. ES war ein immerwährendes Kommen und Gehen von Beamten und Depe schenbotm. ' Wollmeyer verlangte, mit der Base zu sprechen, nachdem ein Telegramm eingetroffen war mit der Nachricht, ein Brief mit Einlage sei in der Wohnung Roberts gefunden worden. uneröffnet. da der Adressat noch rm Dienst sei. Die Beamten hatten dann Wollmeyers Haus verlassen. nachdem dieser des Entwendungbversuches überwiesen worden war. Es waren qualvolle Stunden, die ich verlebte. Ich lag aus meinem Bett, unfähig, mich zu rühren, und mußte das Flehen und Winseln zener Stimme vernehmen, die ich bisher nur im Tone größter Selbstgefälligkeit oder des Zornes hatte sprechen hören. Ich konnte die Worte nicht verstehen, ich deckte auch die Kissen über meine Ohren. Mit einem Male schrie er aber so laut, daß ich es hören mußte: Ich fordere das Blatt zurück, es ist mein Eigenthum! Sag' ihm. er soll verlangen, was er will; mein ganzes Geld mag der Lump haben und das Mädel dazu! Was braucht's den grost.en Lärm, ich will ja doch nichts welter! Pack' auf, nach dem Bahnhof fahr' hin " Und dann wieder das verzweifelte Weinen! Was die Base geantwortet hat. weik ich nicht. Was sie gelitten, den Mann so zu sehen, dem sie einst ihr ganzes Herz geschenkt, auch das habe ich nicht erfahren. Sie reiste nicht nach Halle, das Erbarmen war ihr geschwanden nach dem Versuch seinerseits. die niedrige Handlungsweise auf die Schultern Roberts zu laden, dessen Vater er schon entehrt hatte. Da nahm der Mann, der so schlau zu rechnen verstand, noch einmal seinen ganzen Witz zusammen irnd löste selbst das verwickelte Exempel seines Lebens. dessen Facit Verachtung. Strafe, schwere Strafe vor dem irdischen Richter ergab, auf eine Weise, die für ihn sowohl wie für die Gerichte die einfachste war. Gegen drei Uhr Nachmittags hallte droben in seinem Ar beitszimmer ein Schuß. Die Vase trat zu mir in die Stube. Was war das?" fragte ich und fuhr mit Herzklopfen empor. Es wird irgend -etwas umgefallen sein. Anneliese." Da gellte schon der Schrei des Stubenmädchens durch das Haus: Der Herr der Herr!" Stumm ging die alte Frau hinaus. In der Stadt verlautete erst etwas von den Geschehnissen im Wollmeyerschen Hause, als der Arzt gerufen wurde, um festzustellen, daß der Herr Stadtrath, aus noch unermittelten Gründen, den Tod gesucht und gefmden habe. Ich saß während der ganzen Zeit auf dem nämlichen Fleck im Lehnstuhl am Ofen, die Füße emporgezogen, ohne Speise und Trank. Die Komtesse. die bei mir war. hielt mich krampfhaft an den Handen. Fähig zum Sprechen war ich nicht, als die Herren vom Gericht mich um dieses und jenes befragten. Lassen Sie das arme Kind," bat die Komtesse. Sie sehen, sie ist krank." Der Hof stand voll Menschen, eine Menge Leute kam und ging; eine beklemmende schwüle Luft war draußen und drinnen. Die Bekannten des Hauses eilten mit verstörten Gesichtern herbei und einige drangen bis zu mir berein. Aber um Gatteswillen, weshalb denn nur?" fragten sie. Was war denn der Grund?" Vermögensverluste!" Ach Gott bewahre, der Tod der Frau!" Ja freilich, er war so anders in letzter Zeit; der Sanitätsrath hat ihn durchaus auf Reisen schicken wollen, aber er ging ja nicht." Armes Kind, nun so ganz verwaist!" So ging das hin und her. Das war in den Nachmittagsstunden: gegen Abend kam Niemand mehr. Anfänglich leise, dann immer bestimmter. immer machtvoller drang die Kunde von dem wahren Sachverhalt unter die Menschen, die in diesem Mann ein Vorbild bürgerlicher Tuaenden zu verehren gewohnt waren. Selbstmord, weil er der Absicht überfübrt worden war. aus dem verschlossenen Schubsach des alten Fräulein Himmel ein Dokument zu entwuiden. das eine schwere Schuld seiner Vergangenheit bewies! Allerlei Einzelheiten. die heute noch im Munde der Westenberger sind, wenn man vom Stadtrath Wollmeyer spricht, wurden erfunden aber so schwer, so schrecklich wie die Wirklichkeit war ja doch nichts. Um zehn Uhr Abends brachte man den Todten nach der Leichenhalle des Friedhofs. Die Komtesse hatte un? verlassen, die Nacht senkte sich über all die Hauser und Hütten der kleinen Stadt, in denen heute die Leute ausnahmslos mit dem Gedanken an das traurige Ereigniß einschliefen. Eine Nacht war es. die so recht paßte zu dem grausigen Geschehniß. Das Gewitter, das schon gestern gedroht, war mit Sturm und Regen herangezogen, die hohen Bäume des Gartens ächzten und bogen sich im Sturm, und Blitz auf Blitz flammte hernieder. Die Mädchen im Hause fürchteten sich; sie saßen mit blassen Gesichtern bei brennender Lampe die ganze Nacht in der Küche beisammen, und wenn ein Laden knarrte oder der Regen prasselnd gegen die Fenster geschleudert wurde, schrieen sie auf, daß es bis in unsere Stube scholl. Die Base, den Schlüsselbund im Gürtel, war allein in den oberen Flur hinaufgegangen, um dort ein schlecht schließendes Fenster zu verriegeln. Die Thüren der Gemächer droben trugen bereits das obrigkeitliche Siegel. Einige Briefe, die Nachmittags ge kommen waren, lagen auf dem Dsch im Zimmer der Base, einer davon auS Ainerlka, Mit BrankwltzenS Hand , schrift.

Mt gehen Sie schlafen. Anne, liefe." sagte die alte Frau, ich bleibe hin bei Ihnen. Freilich, es wäre besser. Sie schliefen in dem netten Stübchen bei der Komtesse." Sie hier allein lassen? Niemals, Base!" So blieben wir beisammen in der schrecklichen Nacht, ohne zu sprechen. Keiner von uns kam der Schlummer. Gegen Morgen kochte die alte Frau Kaffee. Als es fünf Uhr schlug, löschte sie die Lampe.' ösfnete die Läden und stand dort wartend; endlich ging sie rasch aus dem Zimmer. Ich hörte, wie sie die Hausihür aufschloß und dann mit Jemand sprach. Ich richtete mich in meinem Stuhle empor Robert Nordmann? Die

Vase mußte mit ihm in ihrer Stube sein; ich sah ihn nicht, ich horte nur den Klang seiner Stimme. Viel war es nicht, was er sprach: sie redete mehr. Dann ward es wieder still, er mußte wieder fort sein. Am Nachmittag kam die Komtesse; sie wollte mich mit Gewalt aus dem Hause nehmen. Ich Ivehrte mich. ' die alte Frau dürfe nicht allein bleiben. Kein Mensch außer mir wußte ja, was sie litt in dieser Zeit. Und am zweiten Tag ward der Mann begraben, still in aller Morgenfrühe. Die Base stand an semem Grab, sonst Niemand. Eine Frau nur war noch neben die Base getreten an den frischen Hügel, ein Kind an der Hand, einen Jungen von etlichen Iahren, der halb trotzig, halb 'furchtsam dem Sarge nachsah. Die Base erzählte es mir, als sie zurllckkam. Nun kann der arme Schlucker betteln gehen," hatte diese Frau gesprochen; wer sorgt in Zukunft für ihn? Umsonst kann ich ihn nicht behalten, die Knopfmarthe hat ihm nichts hinterlassen." Ich werd' schon sorgen, daß er nicht umkommt; behalten Sie ihn nur, bis der Nachlaß geordnet ist," hatte die Base getröstet. Dann lebten wir zwei allein in dem großen Hause, dessen obere Räume noch immer versiegelt waren; erst nach Wochen konnte das gerichtliche Verfahren geschlossen werden. Der Sommer kam, ein ungewöhnlich heißer Sommer, den ich mehr im Garten verlebte als im Hause, in dem alten melancholischen Garten, der für ein ' trauriges sehnsüchtiges Gemüth wie geschaffen war. Die Fenster des Hauses sahen so still verschlafen zu ihm hinunter, und die Rosen blühten in wunderbarer Pracht, ohne daß eine Hand sich nach ihnen ausgestreckt hätte. Die Base schlich zuweilen durch die schattigen Gänge und setzte sich neben mich, müßig, die Hände im Schoß. Die Tage hatten Blei in den Schwingen. Dann kam einer, an dem die alte Frau mich leise fragte: Ist es wirklich wahr, Anneliese. Sie wollen fort?" Ich nickte mit abgewandtem Gesicht. Ja, Vase. Sehen Sie, ich werde krank, wenn ich noch länger hier bleibe; ich muß etwas zu thun haben, muß arbeiten, um alles zu vergessen, und ich denke, ich bin lange genug der Gast von Robert Nordmann gewesen. Er ist doch der Erbe." Aber bis zum Oktober bleiben Sie doch noch?" Die Lippen der alten Frau zitterten. Anneliese, bis zum Oktober!" Der erste Oktober erschien. Ich lebte wie in einem verzauberten Schloß; nichts hörte ich von der Welt da draußen die Base hatte sogar die Zeitungen abgeschafft. Die Komtesse kam eines Nachmittags, als ich im Garten spazieren ging nach meiner Gewohnheit dreißigmal rund um den großen Platz in gleichmäßigem Schritt wie eine Schildwache. Sie marschirte neben mir her. bat nur um Verlangsamung - des Tempos und saate: (ffortsehung folgt.) Briefe aus Tttttschlans. Kon Wilh. Kailfman:!. Dresden. 1. Olt. Den zum internationulen Schriftstellertag nach Dresden gckommenen Franzosen hat es hier so gut gefallen, daß sie sogar nich eine Einladung nach Berlin angenommen haben, selbst auf die Gefahr hin. daß ihnen das in der Heimath sehr übel genommen werden wird. Es ist zweifellos, daß man den Theilnchmern am Eongreß kaum halb so viel Aufmerksamkeiten erwiesen ha den würde, wenn die Mehrzahl der Gäste nicht aus Franzosen bestanden hätte. Die mit ganz unerhörtem kosten aufwand verknüpsten Veranstaltungen in Dresden hatten den recht hervortre tenden Zweck bei den französischen Her ren einen guten Eindruck zu hinter lassen. Die Woche brachte nicht wcni ger als drei Ercursionen. einen groß artigen Empfang unier Betheiligung des ganzen Hofes, ein glünzendeö Ban kett in Dresden und ein eben solches in Leipzig, eiN'Promcnadcn.Eoncert auf der Brühl 'schen Terrasse, ein interna tionales Redetournier im größten Saale Dresdens, mehrere Fe'stvorstellungen im Theater und zahllose kleinere Fest lichkeiten in Privattrciscn. Alles wurde vermieden, was Die Empfindlichkeit der wälschcn Herrschaften hätte verletzen tonnen. Tic ..Wacht am Rhein" wurde bei den zahllosen Konzerten systematisch todtgeschwicgen, dagegen wurde die Mar seillaise gespielt, wenn sie sich in einem musikalischen Potpourri irgendwie an. bringen ließ. Es ist möglich, daß die Herren Franzosen die Absicht gemerkt und sich darüber im Stillen köstlich amüsirt haben. Freilich muß gesagt werden, daß alle die Festlichkeiten und Ehrenbezeugungen m sehr herzlicher und liebenswürdiger Weise dargeboten wur den und daß es sogar zu einer wirklichen Verbrüderung der Vertreter der auf dem Eongreß am zahlreichsten vertrete tenen Nationen gekommen ist. Die Schlußfestlichkeiten fanden in Leipzig statt. Leipzig ist weniger säch sisch als die Residenz Dresden: es herrsäzt dort mehr eine beutschnatUnale

Gesinnung. An Stelle der grünweißen Fahnen, -mit denen Dresden geschmückt war, herrschten die schwarzweißrothen Banner vor und die Leipziger Buch' Händler, welche das Festbankett ,dort gaben, bestanden darauf, daß der erste Toast dem nationalen Landesherrn, dem .deutschen Kaiser, dargebracht wurde, was in Dresden stets ängstlich vermieden worden war. . Darob zuerst große Bestürzung unter einzelnen be sonders ängstlichen Dresdener Mitglie. dern des Festausschusses. Die Sache verlief jedoch ganz glatt. Als die Leip Ziger Redner den deutschen Kaiser in deutscher und in fanzösischer Sprache als Hort des Friedens ge feiert hatten, erhoben sich mit den Teutschen sämmtliche Franzosen, um ihre (läser erklingen zu lassen. Ein lisch! weniger Aengstlichkeit in der Behandlung ihrer französiichen Gäste l)ätte den guten Dresdener wirtlich nicht geschadet. Während des Ausfluges deö Con gresses nach der Bastei" zu Fuß durch den romantischen Uttewalder Grund unterhielt ich mich mit einem der französischen Herren über die Feste und namentlich über die auf dem ersten Bankette gehaltenen Reden. Der Iran zose fragte. )ver der Redner gewesen sci, welcher auf den Frieden toastirt hatte. Ich' konnte ihm antworten, daß eS Professor Schilling, der Schöpfer des weltberühmten Denkmals auf dem )!iederwald, war. Mein Nachbar wurde plötzlich nachdenklich und sagte ilngcsäh? Folgendes: Man muß in Deutschland nur nicht glauben, daß ganz Frankreich von dem Revanchege danken ersü lt ist. Die weit größere Zahl der gebildeten Franzosen wünscht die Ausrechterhaltung des Friedens nicht weniger, als cS die Teutschen zu wünJaVii scheinen, ja, man kann in jenen reisen Frankreichs häusig das Ver langen auSsprcchen hören, mit Deutsch land zu einem dauernden freundschaft lichcn Uebcreinkommen zu gelangen. Ter Haß der beiden benachbarten und aus einander angewiesenen Völker ae

gencinander ist unvernünstig. zwecklos und sügt beiden Theilen ungeheuren Schaden zu. Ein neuer Krieg, der zcbnmal schrecklicher werden würde, als der lepte eS war, würde gar nichts ent scheiden und den Völkern keine Ruhe bringen, selbst wenn es Frankreich ge lingen sollte. Elsaß-Lothringen zurück zu erobern. Denn Frankreich würde seine Eroberung ebenso sehr vertheidi gen müssen, als es jetzt Teutschland thut. Alles das wird in Frankreich von zahlreichen Kreisen längst erkannt, jedoch vorläufig beherrschen die lVer treter der Revanche die öffentliche Mei nung noch in sehr hohem Grade. Aber es ist deutlich zu erlennen, daß die Friedensfreunde während der legten fünf Jahre eine wesentliche Stärkung erfahren haben. TaS kommt Haupt säcklich davon her, daß man sich von der Friedensliebe des deutschen Kaisers imn.er mehr überzeugt hat. Man hielt den Kaiser Wilhelm II. für einen ungestümen, ruhmsüchtigen Monarchen, der die erste beste Gelegen lcit benutzen würde, um über Frank 'ich herzufallen. Diese Befürchtung ist i.d'?' nicht eingetroffen, im Gegentheil u m hat in den weitesten Kreisen Frank reichS jefct das Gefühl, daß die deutsche Regierung den Frieden wirklich be wahren will. Die -vielen kleinen Aufmerksamkeiten, welche Frankreich Sei tens des jungen Kaisers zu Theil geworden sind, haben meinen Landsleuten seh? wohl gethan. Ueberhaupt würden sie erstaunen, wenn Sie die Urtheile über Vilhem I!. hören würden, welche man in. den gebildeten Kreisen Frankrcichs süllt. ES giebt nicht wenige Franzosen, welche den thatkräftigen und pfliä.tgktttuen Kaiser im.StiUen be wundern. Allerdings dringt darüber nickts in die Oeffentlichkeit und ich dürste es kaum wagen, für die hier gcaus'erten Ansichten mit meinem Na men einzutreten." Tas lvar so ungefähr unsere Unter Haltung aus den! Wege nach der Ba stei". Was m. in Gewährsmann über dcn deutscken Kaiser sagte, ist in obiger Silderung noch sehr gelinde ausgedrückt, ch gewann den Eindruck, daß mein sranzöslscker Freund ein sehr entlzusiasti scher Bewunderer des Kaisers war. Wie viel von dem Ganzen auf Rechnung der Dresdener Feststimmung zu se,;en ist, vermag ich nicht zu ent scheiden, jedenfalls wäre der große Nupen solcher internationaler Bestredüngen schon nachgewiesen, wenn der Gewährsmann erst hier unter dem Einslusse der überaus herzlichen Aufnahme, der deutschen Gastfreundschaft und des Meinungsaustausches zu den obigen Ansichten gekommen wäre. Wenn die Teutschen und die Fran zoseu nur einander besser kennen lernen krollten, so müßten die weilten Vorur theile, welche sie jetzt trennen, bald ge uug schwinden. Ich glaube, daß die Fahrt der französischen Schriftsteller nach Teutschland von weit größerer Bedeutung und ' weit nachhaltender W rkung gewesen ist. als sich in der hier erzielten Förderung der eigentli chen Zwecke und Ziele der Schriftstel. ler.Genossenschaft darstellen mag. Tie Rückfahrt von der Bastei geschah von Rathen aus per Tampsschiff. Tie Fahrt dauerte ungefähr drei Stunden und war gewiß das Schönste, was dn Gästen hätte dargeboten werden sönnen. Die Ufer der Elbe waren in großartiger Weise beleuchtet und zwar verdankte man dies prachtvolle Schau spiel fast ausschließlich der Initiative der Uferbewohner. Aus eigenen Mit teln hatten Hunderte von Privatleuten den Gästen diese Ueberraschung bereitet. Auf der ganzen Fahrt ein un unterbrochenes Feuerwerk, das sich in der Stadt Pirna zünden glänzendsten Wirkungen steigerte. Der Dank der Franzosen wurde in der überschweng lichsten Weise dargebracht. Deutsch - Amerikanischer Hauk arzt 25 Ctö. Fürst Bikmarck und die Wiederricbtung deö deutschen Reiches '2S Ctk. Wir baben nur noch einen kleinen Vorrath dieser nützlichen Bücher und werden keine nachkommen lassen. Wer e'nek zu kaufen wünscht, beeile sich deshalb.

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