Indiana Tribüne, Volume 19, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1895 — Page 1

gSfe, il Ho N o O rtf ftf rti O US A AA l5 L 4 l VLX U W O W 4U 1 tr-V y -5 ff ;.v.' u V v V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana Donnerstag Den 31. Cktober 1895 TZabrzza 19. No. 43

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i'0'iiiers,

Lditorielles. Die Republikaner brauchen nicht so viel Aufhebens davon zu machen, daß 29 Polizisten entlassen und durch Ändere ersetzt wurden. Sie würren in gleicher Lage ebenso gehandelt ha, den Das ist nun einmal so Brauch im Lande. ES ist wahr, eS ist ein häßlicher, ein schädlicher Brauch, ein Brauch, der gar nicht genug verdammt werden kann, ein Brauch, der zum großen Theile Schuld ist an der poli tischen Corruption, aber die Nepubli kaner find doch wahrhaftig nicht in der Lage, sich darüber zu entsetzen. Wir bedauern die Leute, welche jetzt vor Eintritt deö WinterS ihr Brot verlieren, aber erstens weiß Jeder, der irgend eine öffentliche Stellung annimm', daß er Gefahr lauft, sie beim ersten politischen Wechsel zu vertieren und zweitens würben die Leute, welche jetzt entlassen werden, zu keiner Zeit anstehen, sich um Stellen zu bewerben, welche sie nur durch die Entlassung An derer bekommen können. DaS Erfurter Schöffengericht verurtheilte den ersten StaatSanwalt des dortigen Strafgerichtes, Lorenz, der den sozialdemokratlfchen Redakteur der Thüringer Tribüne", Gustav Hülle, während der Gericht. Berhand lung alö einen gewerbsmäßigen und gewohnheitsmäßigen Verleumder und Ehrabschneider bezeichnet hatte, zu so Mark Geldbuße. Nun wäre wahrscheinlich im umge kehrten Falle die Strafe viel größer ausgefallen, aber auch über diese gelinde Strafe wird ein amerikanischer Advokat den Kopf schütteln. Bei unS gewährt man den Advokaten still schweigend daS Recht, Angeklagte, Zeugen oder gegnerische Parteien nach HerzenSlust schlecht zu machen. Der Mißbrauch, der in dieser Beziehung hierzulande damit getrieben wird, ist haarsträubend, und wir würden eine solche Bestrafung in einem ähnlichen Falle mit Freude begrüßen. m Der Vorsteher deS PensionSamtes hat dem Präsidenten seinen Jahresbericht übermittelt. Nach demselben wurden im vergangenen Jahre nicht weniger als nahezu 139 Millionen Dollars für Pensionen ausbezahlt, eine, man mag die Dinge nehmen wie man wolle, ganz unverhältnißmäßig hohe Summe. Denn wenn man erwägt, daß heutzutage Millionen von Arbeitern mit weniger all $500 per 3ahr sich und eine gamilie zu ernähren has-en, so kann man mit obiger Summe nicht weniger alö 278,000 Familien ernähren. Allein die Zaht der Pension Erhaltenden beträgt heute, dreißig Jahre nach Beendigung des Krieges, nicht weniger als 965,544 und ist, der Himmel mag wissen wieso, in beständigem Wachsen begriffen, trotzdem während deS JahreS 29,817 Pensionäre starben und 14,575 auö allerlei anderen Gründen von der Lifte gestrichen wurden. WaS aber noch werden kann, davon mag man sich eine Ahnung machen, wenn man bedenkt, daß dem PenfionSamt noch 552.210 Gesuche um Bewilligung resp. Erhöhung der Pension vorliegen, trotzdem im vergangenen Jahre 103,355 Gesuche abgewiesen wurden. Charakteristisch für diese Gesuche und der Schwindel, der häufig mit densel-

ben verbunden ist, ist eine Aeußerung bei erwähnten Beamten in seinem Bericht', welche dahin lautet, daß diejenigen Krieger, welche früher eintraten und die Schlachten fochten, in ihren

PenfiovSforderungen äußerst bescheiden sind, und sie nur dann geltend machen, wenn sie wirklich invalide werden, während Leute, welche spät und gegen den Schluß deö Kriege eintraten, und wenig Dienste geleistet haben, daS große Wort führen und Pension?erhöhungen verlangen. Auch behauptet der Commissar, daß viele unfähige und diSreputable Manner alö Pensionö-Anwälte fungiren und empfiehlt, solche Personen von der Praxis auszuschließen, da sie durch systematische Schwindeleien viel Schaden und Verwirrung anrichten. Aber die Pensionszahlungen bringen dem Gemeinwesen viel Geld ein und auS Furcht, daß sich diese? vermindern möchte'durch die Ueberführung fchwin delhafter Anwälte, steht man den Spezial.Eiaminatoren im Ganzen feindlich gegenüber. Wie die Dinge liegen, dürfte noch ein Viertel-Zahrhundert vergehen, bis sich eine merkliche Abnahme der Pensionen zeigt. tmt m AmhlNchrichleli. Inland. D e r H 0 lme .P r 0 z e ß Philadelphia, Pa., 30. Okt. Heute befand sich grau Pietzel, die Wittwe dek Ermordeten, vier Stunden lang aus dem Zeugenftand und erzählte ihre Geschichte. Die grau ist in Folge ihrer fürchterlichen seelischen Leiden sehr heruntergekommen und mußte aus den Händen einer Krankenwärterin während deS Berhörß mehrmals Me dizin zur Stärkung nehmen Auf den Gesichtern alle? Anwesenden dar Mit leid zu lesen und aus manchem Auge stahl sich eine Thräne, bloß den Ange klagten schien der ganze Borgang unbewegt zu lassen. Sie sagte, ihr Mann habe ihr ge sagt, daß er $5000 in ein Eigenthum in gort Worth gesteckt habe. Dasselbe stand im Namen von B. T. Lyman. und HolmeS habe ihr gesagt, daß dieser Name für den ihreS ManneS gebraucht worden sei und daß HolmeS mit ihr auch über die BerficherungSangelegen heit gesprochen habe. Sie stellte eine Vollmacht zur Einziehung deö Geldes aus, HolmeS und Howe legten sie ihr zur Unterschrift vor. Doch lassen wir die grau selbst sprechen: Ich sah in einer Zeitung, daß Verry, ein andere? Name für den meines ManneS, durch eine Explosion getödtet worden sei, HolmeS abe? sagte mir mein Mann sei "II right". Alice ging mit HolmeS nach Phila delphia, um die Leiche zu identisiziren. Ich war krank. HolmeS sagte, Minnie Williams, seine Cousine, würde sich um Alice kümmern. Ich sah Holmes am 27. Sept. wieder. Cr sagte, er habe Alice nach Cincinnati gebracht und wollte Howard und Nellie zu ihr bringen. Er habe arrangirt. Alice in Indianapolis zu treffen. Ich brachte Nellie und Howard nach dem Bahnhof, wo Holmes zu mir sagte, daß daS VersicherungSgeld bezahlt sei. Am 22. Okt. kam HolmeS zu mir in St. Louiö und wir gingen nach Howe'S Office. Howe sagte, die Geschichte sei ein Betrug und er wolle nichts damit zu thun haben. Auf Beider Veranlassung unterzeichnete ich ein Papier, nachdem sie mir versichert hatten, daß ich nicht in die Sache verwickelt sei. HolmeS, der sich Howard nannte, verlangte $300 oder $400 und ferner $5000 zur Abzah lung der Note aus daS Eigenthum in Fort Wor?h. Ich gab ihm daS Seid, er ging angeblich zur Bank und brachte mir die Note zurück. Ich bekam von dem VerficheruvgSgeld im Ganzen $500. Dann gab ich ihm $100, die er, wie er sagte, für die Kinder in 3ndianapoliS brauchte. Er ging fort und einige Zeit späte? bekam ich von ihm einen Brief, worin er mir sagte, ich solle nach Detroit kommen, um meinen Mann zu sehen. In Detroit brachte er mich und Dessa, sowie daS Baby in ein Hotel. Meinen Mann konnte er angeblich nicht finden und dann deranlaßte er mich zu meinen Eltern nach Galena, Jll. zu gehen. Dann nahm er mich nach Toronto, wo ich wieder meinen Mann treffen sollte. Er sagte,

in Indianapolis seien die Kinder bei einer Wittwe, die einen eigenthümlichen Namen habe, so daß er sich deSselben nicht erinnern köne. Die Kinder hätten eS sehr gut und er zeigte , . . 9 r

Mtr zu vielem Zwecre einen in Chiffren geschriebenen Blies von Nellie. Mein Mann, sagte er, sei in Monreal. Wir waren vom 18 biö 25. Okt. in Toronto. 3m Hotelregister rüg er mich als Frau Adams ein. Am 25. Okt. gingen wir nach Prescott, Can. und blieben bis 1. Nov. Von da gingen wir nach Burlington, Vt., wo er mich als Frau Cook im Hotelregiste? eintrug Dort sagte ich ihm. daß ich endlich meinen Mann sehen wolle, und daß er mich belüge. Ich hatte auch noch keinen Cent Mietbe von dem Fort Worth Eigenthum bekommen. Ich sagte ihm, ich wolle nach Indianapolis gehen und die Kinder sehen. Er aber sagte, ich solle da? nicht thun, ehe ich meinen Mcnn gesehen hätte, er würde denselben nach den Staaten" bringen und ihn ein Papier zum Verkauf deS Fort Worth Eigenthums unterzeichnen lassen. (Pietzel war angeblich flüchtig wegen deS Verficherungöschwindelö) HolmeS nmnte sich jttzt Iudssn. Meine Briefe besorgte er, er sagte, er schicke sie an Ouinlan in Chicago, der sie weiter befördern würde. Einige Tage später sagte er mir, er müsse nach Montreal gehen, da Pietzel stark trinke. .Dann hieß er mich in den Keller gehen, wo ich eine Flasche mit Dynamit finden würde, die ich auf den Boden tragen sollte, waö ich jedoch nicht that. Zeuge sah weder ihren Mann noch ihre Kinder wieder. Alice und Nellie sah sie als Leichen in Toronto und die Ueberreste von Howard sah sie in Indianapolis. Die Frau sagte auch auS, daß HolmeS in Burlington in den Keller des Hauses gegangen sei, wo er wohnte, daß sie ihm folgen wollte, daß er es aber nicht erlaubt habe, und daß er allerlei Werkzeuge mit in den Keller genommen habe. Dessa, die Tochter der Frau Pietzel, bestätigte im Ganzen die Angaben ihrer Mutter. Oliver Forrest Perry, HilsSpräsident der beschwindelten Versicherungögesellschaft, in ter Pietzel versichert war, sagte folgendes auS : Die Police war zu Gunsten der Frau Pietzel auSgestellt, die Quittung über $9,715, welche die Gesellschaft auszahlte, war von 3. D. Howe, dem angeblichen Anwalt der Frau ausgestellt. Perry war dabei als Howe daS Geld bekam. Kurze Zeit nachher erhielt der Präsident der Gesellschaft emen Brief von dem St. Louiser Poliz'isuperintendenten, deS Inhalts, daß ihm ein Gefangener NamenS Hedspeth mitgetheilt habe, daß er Holmes und Pietzel sich verabreden gehört habe, die Gesellschaft dadurch um $10 000 zu beschwindeln, daß sie sich eine Leiche verschaffen und d-eselbe für Pietzel ausgeben wollten. Ein Haftbefehl gegen HolmeS wurde erwirkt und eS gelang, ihn in Boston zu verhaften, nachdem man ihn in vielen anderen Städten gesucht hatte. Bei sei ner Verhaftung leugnete er zu wissen, wo Frau Pietzel sei, Pietzel, sagte er, sei in Süd-Amerika und sein Sohn Howard sei bei ihm. Alice und Nellie, sagte er, seien mit Minnie und WilliamS in London. Ein Geständniß wurde verlesen, das Holmes kurz nach setner Verhaftung unterzeichn-t hatte, und daS sich auf den VersickerungSschwindel bezog. Darin giebt HolmeS zu, daß er mit Hedspeth und Howe verabredet hatte, die Gesellschaft zu beschwindeln. Sie verschafften sich eine Leiche in New Jork, derselben fehlten aber die eigenthümlichen Kennzeichen und Warzen Pietzel. 3n Philadelphia traf er Pietzel und zugleich erhielt er von Hedspeth Nachricht von New Jork, daß eine passende Le'che gefunden sei. Von dem Gelde erhielt Howe $2500, den Nest bekam Frau Piehel. So weit ging da Geständniß HolmeS. Damit schloß heute die Verhandlung. AuS den bisherigen Aussagen scheint hervorzugehen, daß HolmeS und Pietzel sich zur Beschwindelung der Minnie Williams verbunden hatten, deren Eigenthum in Fort Worth sie erlangten, daß sie sich dann verbanden, um den Versicherungsschwindel auSzuführen, daß, da HolmeS keine Leiche finden konnte, die der PietzelS mit ihren be-

sonderen Kennzeichen glich, er diesen selbst ermordete, daß er Frau Pietzel

einredete, ihr Mann befinde sich wegen deS Versicherungsschwindels auf der Flucht, daß er der Frau unter dem Borgeben, daß er die Schuld auf daS Grundstück in Fort Worth bezahlen wolle, daS Versicherungögeld abschwindelte, und daß Frau Pietzel und Dessa sicherlich auch noch ermordet worden waren, um alle Zeugen auS dem Wege zu schaffen, wenn er nicht rechtzeitig verhastet worden wäre. Die StaatSdemokraten ohne Staats tick et. New A or k , Z0. Okt DaS Plenum deS Supremegerichtö . bat beute die Entscheidung des Richters Brach über daS offizielle Ballot bestätigt. Diese verbietet den StaatSdemokraten ihre Liste von Staatökandidaten, mit auf die Liste der Lokalkandidaten unter dem Em lem deS Hahneö zu setzen, weil die Staatsdemokratie keine StaatSconvention abgehalten bat. Ursprünglich hatte die Partei beabfichtigt, auf dem offiziellen Ballot mit dem regulären demokratischen Staatsticket zu erscheinen und daran ihre Lokalkandidaten zu reihen. Die Folge der Entscheidung ist, daß daS Lokalticket der StaatSdemokraten allein ohne Staats. Kandidaten erscheinen muß. Unfall der T?ave." New Jork, 30. Okt. Die Passagiere deS LloddampferS Trave, welcher hier heute eintraf, haben sich am 25 Oktober in einer schlimmen Lage befunden. An der Küste von Neu Fundland gerieth der Steuerapparat in Unordnung und das Schiff wurde hilf loö hin und her geworfen. Da in Folge deö Bruches einer Röhre starker Rauch auS dem Maschinenraum strömte, so geriethen die Passagiere in große Bestürzung, doch gelang eö Kapt. Tha lenhorst sie bald zu beruhigen. Nachdem die Reparatur bewerkstelligt war. entstand nochmals eine Störung durch das Platzen deö . Sicherheits-Ventils, wobei wiederum starker Dampf auö strömte. Aber schließlich wurde auch dieser Schaden ausgebessert und die Fahrt fortgesetzt. Die PreiSboxerei. M e m p h i S, 30. Okt. AuS privaten Quellen erfährt man heute Mit tag. daß Gouvernör Clarke von Arkanfaö Befehl zur Mobilisirung der Staatstruppen in Hot SpringS gegeben hat, uud daß mehrere Compag nieen zum Abmarsch bereit stehen, um Nöthigen Falls gegen dieCorbett-Fij fimmonö'schen PreiSboxerei mit Was fengewalt einzuschreiten. An der hie sigen Office der 3ron Mountain Bahn war heute durch Anschlag bekannt ge macht, daß der Kamps in Hot SpringS am 31. Oktober stattfinden wird. T e 5 a r k an a, Ark., 30. Oktober Fitzfimmons kam hier heute Nachmit tag UM 3 Uhr 30 auf der Tezaö und Pacific Bahn an. Sobald der Waggon die Grenze von Arkansaö pasfirte, verlas Shcriss Dillard seinen auf Be fehl des Gouverneurs Clarke erlassenen Haftbefehl. Sheriff Haupt von Garland County war ihm jedoch schon zuvor gekommen und behauptet, daß FitzkimmonS unter seine Aufsicht steht. Alö der Zag der 3ron Mauntain Bahn mit ihnen von hier nach Norden abfuhr, befanden sich die beiden Sherissö nach im Streite über ihren 3uriSdiktion. Dillard handelte nach 3nstruktionen deS Gouverneurs und soll seinen Gefangenen entweder nach Little Rock oder hierher zurückbringen. Allerlei. Die deutsche Weinlese. l,Cpezialbericht.) Bingen, 22. Oktbr. Die Weinauösichten sind hinsichtlich der Güte in diesem Jahre überall geradezu vorzügliche, die Trauben versprechen einen hervorragenden S5er. War doch auch daS Wetter daS' denkbar günstigste. Man hört deswegen auch nirgends über die Qualität klagen, umsomehr aber über die Quantität. ES scheint wirklich, als ob wir den 95er nur zum Kosten" bekommen würden. Dementsprechend werden die Preise wohl recht hohe werden, obwohl im großen Ganzen bisher von Kauflust nicht viel zu merken war. Wo die Lese im. Gange, bezw. bereits beendet ist, hat sich stets

dasselbe Ergebniß gezeigt : hervor-

ragende Qualität, aber sehr gering, Menge. Besonders gerühmt wird dei rothe AßmannShäuser, der später ein. mal die Bezeichnung hochfein" erhal. ten wird. Ebenso hofft man im oberen Rheingau, in dem die Lese deS günkigen WetterS wegen übrigens noch nicht begonnen hat, auf einen vorzüglichen 95er, der den berühmten 93er noch übertreffen soll. Ist dies der Fall, so kann man allerdings auch auf sehr hohe Trauben- und Mostpreise rechnen. Dieselben günstigen Wemauösichen, wie am Rhein, sind an der Mosel vorHanden, wo der Regen der letzten Tage ebenfalls seh? segensreich wirkt. Und auch dort ist leider die Menge eine äußerst geringe, man erwartet kaum 1-3 Herbst, so daß sich die Preise recht hoch stellen, und die Winzer an der Mosel nicht mehr zu klagen haVen werden als ihre College vom Rhein. echisis. Nachrichten. Angekommen in : New Jork: Circassia" aus G aögow; Lahn" auS Bremen. Southampton: Havel" und New Jork" aus New Jork. im ni The Germania Life Ins. Co. $20,000.000 Aktiva. Größte deutsche LedenöveksicherungS - Gesellschaft. A. Metzger Agentur, Agenten. Hiesiges. Boarv of Public WorkA. Heutige Sitzung. Der Board ernannte heute die nachfolgenden Clerks für daö AuflageBureau : Hubert L. Schönacker, T. 3. Hudson, L. S. Christy. M F. Lahey, mit einem Gehalt von $65 den Monat. Chefclerk 3. Pfaff und W. R ooper werden noch beibehalten. , Rech'Sanwalt Reinhard richtete eine Zuschrift an den Board, in welcher er auseinandersetzt, daß Herr W. H. Meyer am 11. Juni 1895 eine Straße in Highland Place entlang fuhr und auf einmal in eine Kiesgrube Hinabsiel, Die Straße sei weder abgeschlossen gewesen noch hätten sich Lichter oder sonstige Gesahrsignale dort befunden. Daö Gefährt sei zertrümmert worden. Er sei authorisirt die Sache für $350 zu schlichten. Außerdem hörte der Board nur noch Remonftrationen gegen die Einschähungen für die Eröffnung der Kenwood Str. Der kleine Stadtherold. Herr Bäckermeister August Haug wurde von seiner Gattin mit einem Töchterchen beschenkt. Um die Wahrheit zu erfahren in Bezug auf Hood'ö Sarsaparilla, frage man Diejenigen, die diese Medizin brauchen, oder lese die oft in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse ; sie werden Euch überzeugen, daß Hood'ö kurirt. H 0 0 d'S P i l l e n kuriren Verstopfung. Der SicherheitSrath hatte gestern Nachmittag wieder eine geheime Sitzung, um über die Aenderungen im Feuerdepartement zu berathen. Aenderungen werden jedenfalls gemacht werden, aber wie viele, muß die Zukunft lehren. Joseph R. SeamonS wurde zum Polizisten ernannt. Er ist Republikaner. Der New York Store, lEtablirt 1853.) ?63paarchuhe einschließend, alle die Reste von Partieen und die sogenannten LadenHüter" zu etwa t deö früheren Preises. Kinderschuhe von 0c bi$ 23c daS Paar, Damen-, Mädchen- und KnabenSchuhe zu, 59c, ZI und U 50 daö Paar ; frühere Preise $2 bis $5, Kommen Sie schnell ! W ; tll

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