Indiana Tribüne, Volume 19, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1895 — Page 2
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aotana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 llenlö per Woche, die eonntagSTribüne-ö EentZ per Woche. Seide zulammra 15 Cents $ltt 85 Jent3 per vkonat. Per Post außerhalb de, kdt zugeschickt tu Vorau,oezhlung 5 per Zahr. vfftes, 18 Süd Sllabama Straße. Inoianapolis, Znd.. 30 Oktober 1896. Schlangen im Rechtötempel. Die obige Bezeichnung soll durchaus keine Mitmenschen zu nahe treten, welche je. in den heiligen Hallen der Justiz zu dem mitwirkenden Publikum gehörten, sondern ist ganz wörtlich zu nehmen, obwohl sie nicht im Orient passirt ist. Wahre Schlangengeschichten sind selten genug, daß es sich verlohnen mag. die nachfolgende aus unserem schönen Georgia mitzutheilen? selbige ist überdies ossiciell" wahr. CI war in der Stadt Savannah. Eine reisende Künstlergesellschaft-, deren stärkste Seite höchst verwegene Slangen-Kunststückchen und lebende Bilder waren, hatte in Savannah gerade keine Seide gesponnen und konnte verschiedene ihrer klingenden Verpflichhingen nicht erfüllen. Einer ihrer Unterkünstler, Lamy geheißen, konnte seinen Bakschisch" durchaus nicht herauskriegen, trotzdem derselbe sich nur auf sechs Dollars belief; daher wandte er sich endlich klagend an den Kadi Elsinger und erlangte einen Beschlagnahmebefehl gegen das Eigenthum der Gesellschaft. Der Friedensrichter betraute den E?nstabl:r Nathans mit der Vollstreckung desselben. Nathans schickte sich an, seines Amtes zu malten; aber er fand keine Juwelen und kostbare Gewänder; dahingegen erkannte er zwei Kisten voll Schlangen als wichtiges Pfändungs-Objekt und brachte das unheimliche Gezücht wohlbchalten in Elsingers Rechtstempel. Ziemlich gezwickt lag dieser Handel, zumal die Knstdirektoren sich selber darüber stritten, wer ton ihnen eigentlich in diesem Falle zur Rechenschaft gezogen werden könne, und derjenige, welcher den unglückseligen Lamy geworben hatte, mittlerweile aus dem würdigen Kreise ausgeschieden war. Der Kadi rieb sich die Stirne und entschloß sich endlich, die Geschichte eine kurze Weile außerhalb des Tempels zu erwägen und sich für den Spruch zu stärken. Kaum hatte er sich aber entfern., als die übrige Tempelgesellschast durch eine sehr unerwartete Erscheinung in einen solchen Schrecken versetzt wurde, als ob die Hölle plötzlich unmittelbar vor ihnen den Rachen aufge rissen hc.'t!e. Beim Transport der Schlangenkisten mußten sich einige der Vergüterunzen gelockert haben, und sobald die züngelnden Ungeheuer das merkten, regte sich in ihnen ein lebhafter Trieb, ihre ungewohnte Ergebung zu ersorschen, und auf einmal erfüllte ein Schrei des Entsetzens die geweihten Räume: denn in raschem Tempo kam aus dem Hintergrunde das Heer der dämonischen Reptilien vielgewunden angerückt! Es war keine Täuschung eines oder mehrerer Säuferwahnsinnigen. sondern nur allzu fühlbare. fürchterliche Wahrheit. Unbeschreiblich waren die Auftritte. die auf den ersten Moment des starren Grausens folgten; es sei nur soviel davon mitgetheilt, daß Alles, was konnte, nach den Thüren und Fenstern rannte. Einige schien der Schlag gerührt zu baben, es war aber nur Ohn macht. Kurze Zeit befanden sich die schillernden, schuppigen Evas-Verfüb-rer im Alleinbesitz des Tempels. Eine Schwarznatter erkor sich das Richterpult zu ihrem Thron; andere Bestien richteten sich an sonstigen würdigen Stätten häuslich ein. und mit der Zeit suchten sie das erweiterte Verließ auch -von außen kennen zu lernen, und ga ben der draußen zusammengelaufenen Volksmenge Gratis-Vorstellungen, an denen sich diese ungeheuer erbaute. Endlich erschien der Kadi wieder und beh das Unheil mit Grausen. Er befahl dem Eonstabler. die Schlangen wieder einzufangen; der aber bedankte sich schönstens und erklärte, er habe kein Eivildienst-Eramen" als. .Schlangenbändiger zu machen brauchen. Es blieb nichts übrig, als die Hilfe der bankerotten Künstlergesellschaft selbst anzurufen. Dieser gelang es denn auch, die ringelnde Rotte Korah wieder in ihre alten Behausungen zu bringen, sogar die Schwarznatter, welche mittlerweile mit einer schwarzen Katze im Rachbarhof: Freundschaft geschlossen zu haben schien. Dem Gerichtshof gelüftete es aber nicht länger nach diesem Pfand-Objekt, und es ist sehr zu befürchten, daß Lamy, der arme Schlucker. noch bis zu diesem Augenblick nicht zu seinem Bakschisch" gekommen ist. Menschen und Vogelzuchtyüuser. In unserer humanen Culturwelt nimmt man in den Strafanstalten im Allgemeinen nicht den Standpunkt jenes gefühllosen Gefangenwärters ein. welche? eine Spinne umbrachte, blos weil sie noch das einzige Vergnügen eines Gefangenen war, der sie zahm gemacht und dressirt hatte. Vielmehr kommt es hin und wieder sogar vor, daß Zuchthaus-Sträflinge Gelegenheit hab:n, in g?wöhnl!ch:r Weise Thiere zu halten, besonders Vögel. Das gelungenste Beispiel dieser Art bietet aber das Staatszesagniß von Mich'gzn. das ja überhaupt seinen unfreiwilligen Gästen ungewöhnlich viele Vergünstigungen zutheil werden läßt. Reichlich 600 Singvögel werden daselbst von Sträflingen gehalten, und sobald das Tageslicht heraufdämmert, verleihen sie mi! ihrem lieblichen Gesang dieser Stätte eine aewik nit u
I' verachtende Poesie. Mehr als drei Vicrtel der Gesangenenzellen enthalten n'trfi rintn nd?r m?br?reKanari?nvöa?l?
i . ... --- -"--7 j desalrlchen findet man solche in perschieoenen Werkstätten der Strasanstatt. Den Tag über hängen die Käfige meistens außerhalb der Zellen; aber sobald der Sträfling von der Arbeit zurückkonmit, nimmt er auch seinen Käfig mit hinein. DieseBepflogenheit besteht scbon seit Jahren in der Anstalt, und die Gefängnißbeamten wissen bis jetzt nur von oortheilhaften Folgen derselben zu erzählen. Man glaubt, bemerkt zu haben, daß schon viele der abgebrühtesten Verbrecher einen Lichtschein milderer Gefühle hierdurch in ihr Herz bekommen haben. Nebenbei hat diese Logelzucht auch einen grschäftlichen Charakter; .die Sträflinge. dürfen jederzeit Vögel verkaufen, und. das erlöste Geld können sie beim Verlassen der Anstalt in Empfang nehmen. VerMHwald sHwindett Daö Capitel unserer Waldverwllstkngen ist zwar durchweg kein erfreuliches; zu seinen traurigsten Thatsa chen aber gehört das rasche Berschwinden der Eichenwälder, welche einst der Stolz unserer Nation waren. In der, um den Forstschutz so verdientenZeitschrift Garden and Forest.wird darauf aufmerksam gemacht, daß die prächtigen Eichenwälder im mittleren Theil unserer Nordftaaten. nörd lich von Ohio, schon zum bedenklich großen Theil verschwunden sind. Trotz der flauen Geschäftslage hat in den letzten fünf Jahren die Nachfrage nach Eichenholz beständig zugenommen,ganz besonders nach Rotheiche und Weißeiche. Tvelche für die Hauszimmerei und für die, sich namentlich seit der Columbischen Ausstellung offenbar wesentlich aufschwingende einheimische Möbelfabrikation stark begehrt sind. Dauernde bessere Geschäfte sind jeden falls erst recht geeignet, diese Nachfrage zu steigern, und es ist nicht schwer, vorauszusagen, daß dieselbe bald in der Hauptsache aus den Landestheilen südlich von Ohio wird befriedigt erden müssen, zumal auch der Vorrath an Wisconsiner Rotheichen-Holz merklich auf die Neige geht. In Jndiana, Ohio. Michigan und im südlichen Jllinois wird die Eiche wohl schon vorher, abgesehen von kleineu landwirthschaft lichen Besitzthümern.verschwunden sein. Allerdings gibt es in unseren Südstaaten nock Eichenholz genug. Den größten Theil des Balkenholzes aber müssen die niederen Schwemmländereien liefern, und da Kentucky, Tennessee und West-Äirginien in dieser Hinsicht schon theilweise entblößt sind, so wird man sich eben in naher Zukunft hauptsächlich auf die Ländereien am unteren Mississippi und dessen Nebenflüsse verlassen müssen. Und wie wird es dann weitergehen, Um künstigen Zuwachs unserer Bevölkerung und industriellen Entwickelung entsprechend? Das läßt sich leicht daran ermessen, daß jenes Eichen-Areal nördlich vom Ohio. vielleicht das schönste der Welt, gelichtet worden ist. während die Bevölkerung und die Industrie noch verhältnißmäßig klein waren! Schon ist es mit dem schönen Wal-nuß-Holz Mathäi am Letzten", Kirsche, Birke und Ahorn dürften sich auch nicht mehr lange Jahre behaupten, und auch das wird dazu beitragen, daß die Nachfrage nach Eichenholz noch rascher steigt. Es kommt dabei außerdem noch die Thatsache .in Betracht, daß Eichenländereien nach ihrer AbHolzung sich zum Landbau eignen und daher vielfach wohl schneller entholzt werden, als andere, für nachherige Cultur weniger werthvolle Ländereien. Wahrscheinlich hätte sich in dieser Beziehung bereits Vieles auf jenen Schwemmländereien des unteren Mississippi u. s. w. geändert, wenn der Strom der Zuwanderung dorthin stärker gewesen wäre, früher oder spater aber ist 'ein solcher Zustrom mit Bestimmtheit zu erwarten, und man bereitet sich dort schon jetzt darauf vor, indem Speculanten große Besitzthümer von HartholzLändereien an sich zu bringen suchen. Selbstverständlich hat diese EntWickelung der Verhältnisse auch ihre wichtigen Lichtseiten; aber beklagenswerth bleibt jene Thatsache doch, und es sollte dafür gesorgt werden, zu retten, was überhaupt noch zu retten ist. Unterseeische Alpen. Das Legen ton Telegrsphenkabeln unter den Wogen des Weltmeeres hat schon bei verschiedenen Gelegenheiten unser Wissen von der Beschaffenheit des Meeresgrundes im Einzelnen bereichert. Ueber unterseeische Gebirge im Atlantischen und noch mehr im Stillen Ocean wurde schon früher Mehreres mitgetheilt; interessante neue Entdeckungen in diese? Beziehung sind kürzlich zwischen Australien und Neu-Caledonien gemacht woroen. und zwar wieder anläßlich einer Kabellegung. obwohl daö Vorhandensein der betreffenden Unebenheiten im Allgemeinen manchen Schisffahrern schon vorher nicht ganz unbekannt war. Sir Audley Coote. welcher jene Ka-bellegungs-Expedition leitete und zur Zeit inCalifornien weilt, weiß darüber zu erzählen: Wir sind auf eine Kette gewaltiger und sehr steiler unterseeischer Berge zwischen . dem australischen Festlande und Neu-Caledonien Lestoßen. deren Kalkstein-Gipfel bis zu 300 Faden (oder 1800 Fuß) sich der Oberfläche des Stillen Oceans nähern. Das amerikanische Boot .Albztroß- hztte diese Wasserfläche ebenfalls abg.'wandelt und hatte einige recht verdienstliche Leistungen in anderer Hinsicht zu verzeichnen; aber sowohl dem Albatroß" wie auch einer britischen Expedition, die dort Messungen vornahm, war es nicht beschicken, auf die Eigenthümlichkeiten des Oceans aufmerksam zu werden, von denen ich hier so recke.
Längere Zeik hatten wir keine Schwierigkeiten mit dem Legen der ersten Section des Trans-Pacifickabels bis plötzlich der Grund des Meeres sich zu heben begann, und zwar dermaßen, daß wir genöthigt waren, das Kabel mitten im Ocean durchzuschneiden und die Enden flott zu machen. D?nn entdeckten wir, daß eine unterseeische Alpenkette uns im Wege war, wie sie meines Wissens in dieser Art ni:qends sonst zu finden ist! Diese Berqe bestehen aus hartem Kalkstein und Granit und haben ganz schroff aufst:igende Gipfel. Durch sorgfältige Messung ermittelien wir. daß der höckste von uns untersuchte Gipfel reichlich 7500 F?.ß über dem Grunde des Oceans aufrcnte. und a"ch die durchschnittliche höhe der GZps'l über 7000 Fuß betrug. Ueber ihien flutheten. wie er faul. etwa 300 Fzden Wasser. D" GebiriSkekte ist. w'nn nin fr om ".öidlich?n bis zum süd'ichen End' T.iH nahezu 75 ergl. M-'ilen l'nu E5 blieb uns nichts Anderes 6xa '.ls. unser Kabel um die Geb'n sifriim ?il leaen; tnher briuckn wir "olle 48 Meilen mehr Kabel. id wir für den äußersten Fill erwartet leiten, und die Arbeit gestaltete sich recht mühsam. Wir mußten die (Ubf.l ceradeso umgehen, wie eine Eisendahn aus dem Lande häufig um einen höhn Berg herum gehen muß. dessen Tunnelirung oder Uebersteigung nicht mi'qlich oder zweckmäßig erscheint. Es wäre zu wünschen, daß noch mehr ui-r dieses merkwürdige Granit- und Kalk, gebirge in Erfahrung gebracht würde.
Wie Nsthyäutt Büffel jagten. Bald ist er vollständig verschwunden. der mächtige vierbeinige König der amerikanischen Prairien, und mit ihm erst recht das Gedächtniß der Zeit, da die Indianer in ihrer eigenen Art ihn jagten. Versetzen wir uns im Geist einige Augenblicke in jene r? mantische Tage zurück! Von Pulver und Blei war natürlich keine Rede. Es gab aber Jndianer. welche ihre Pfeile mit solcher Macht entsenden konnten, daß Kieselben vollständig den Büffel durchdrangen! Unter allen Umständen hatten ihre Pfeile eine ganz gehörige Wucht. Man pflegte gewohnlich von der rechten Seite des Wildes aus sich ihm zu nähern und links zu schießen; in dem Augenblick des Vorbeisprengens mit dem Pferde empfing das Herz oder sonst ein edler Theil des Büffels den tätlichen Pfeil bis zur Feder". Im Allgemeinen ritt der Indianer ganz nahe hinter der Büffelheerde her. bis er sich sein Opfer ausgewählt hatte, das er dann, in einem günstigen Augenblick von dem übrigen Haufen zu trennen verstand; sobald er mit seinem Roß zwischen den einzelnen Büffel und die übrigen hineingesaust war. schleuderte er auch seinen, sicher treffenden Pfeil auf das Opfer. Es konnte kein irgendwie erfahrener Krieger oder Bück" in die Gefahr kommen, innerhalb einer Heerde todtgetrampelt zu werden. Als einen großartigen Sport betrachteten die Indianer das gemeinsame Aufjagen. Daran Regien sich 300 bis 400 Krieger zu betheiligen. Einige wurden vorausgesandt, um eine geeignete Büffelheerde zu finden, und siewählten nicht selten eine, die bis zu 200 Stück stark war. Darauf theilte sich die Kriegcrschaar in Gruppen und in Einzelne; vier oder fünf Gruppen von je 15 bis 20 wurden gewählt, an günstigen Punkten außerhalb der sich bewegenden Heerde Stellung zu nehmen ; so wurde ein Cordon um die Heerde gebildet, und nun ging ein unbeschreiblich aufgeregtes Jagen und Schießen los, das von allen derartigen Sports noch am nächsten der A'freLung einer Schlacht kam! JedesThier der Heerde. das den immer unheimlicher werdenden Cordon zu durchbrechen suchte, wurde sofort, innerhalb oder außerhalb desselben, getödtet. Das dauerte so fort, bis die ganze Heerde aufgerieben war. Dann gin'g es hoch her an den heimischen Feuern. D!e Pferde für solche Jagden hatten ganz vorzügliche Dressur, und jedes erkannte rasch, welchen Gegner sich sein Reiter gewählt hatte, und strebte mit ebenso großem Eifer dem Ziele zu. Der Reiter lehnte sich gewöhnlich ziemlich wett vorwärts und auf die elne Seite, den Bogen fest gespannt. Uebrigens hatte das 'Pferd instinctive Furcht vor dem gewaltigen Thier, hielt die Augen krampfhaft starr auf dasfelbe gerichtet, und nachdem es den Bogen hatte klirren hören, suchte es äugenblicklich, den Hörnern der wüthenden Bestie zu entgehen. Eine beliebte Jagdmethode des Indianers bestand auch darin, sich selber in eine Büffelhaut zu stecken, sodann auf Händen und Knien bis auf wenige Ruthen von einer Gruppe nichts ahnender Birffel heranzukriechen und das fetteste Exemplar der Heerde ohne große Mühe zu erlegen. Im Gefolge der Büffelheerde waren stets Rudel von 50 bis 60 GrauWölfen, die furchtbarsten Wölfe der Prairien (oft so groß, wie ein Reufundländer Hund) zu gewahren, welche von den Jagden Bescheid wußten, wie die Raben vom Hochgericht, und stets bereit waren, über die von den Jäqern zurückgelassenen Knochen herzufallen oder auch verwundete Büffel anzufallen und zu verschlingen. Die Büffelheerden als solche scheinen nie besondere Furcht vor diesen Wölfen gehabt zu haben. . uS der Billard-Welt. Geschäftlich betrachtet,- nimmt das Billardspiel eine der eigenartigsten Stellungen unter den Vergnügungen innerhalb der industriellen Welt ein. Aus allen Winkeln deö Erdkreises muß man das nottswendige Material für eine Billard-Ausstattung ersten Ranges 'zusammensuchen, und allein an Löhnen für die erforderliche KunstHandwerksarbeit werden jährlich Mi! lisnen und Millionen bttablt.
Die feineren Billardtische werden sämmtlich aus Mahagoni-Holz der vornehmsten Gattung gemacht, und dieses kommt hauptsä.lich aus Honduras, Mexico und Cba. (Legeres Land liefen freilich infolge des 5Ievclutionskrieges gegenwärtig loeniz.) Das Holz wird in Klözen oöer Blocken gelaust, welche man 6 bis 8 Jahre lang lagern lassen muß, ehe .nan den richtigen Gebrauch davon machen kann. Bedeutende Billardtisch - Fabrikanten haben manchmal 5100.000 in solchem ausbewahrten Mahagoniholz stecken. Ein gewöhnlicher Billardspieler hat keine Ahnung davon, wieviel Kunstarbeit in einem wirtlich schönem Tisch dieser Art vereinigt ist. Die Bcine sind sämmtlich mit der Hand morellirt, und es können hierfür nur di? er fahrensten Leute verwendet werden. Mit großer Sorgfalt muß der für die Einlage des Tisches benutzte Schiefir ausgewählt und mit peinlicher Genauigkeit, wie nur irgend ein heikles Stück einer Maschine, zugefertigt werden. In einem durchschnittlichen Tisch sind 2000 Pfund solchen Schiefers enthalten, welcher in Platten von je 400 Pfund benutzt wird. Für die Bande (den Gummi-Rand) sodann wird vorzüglicher Kautschuck genommen, und der beste für diesen Zweck wächst in den abgelegensten Theilen von Para, unweit der Mündung des Amazonenstromes in Südamerika. in einem höchst lebensgefährlichen Klima, auf einem malariaschwangeren Boden, welchen selbst die Eingeborenen nur für sehr hohe Löhne betreten wollen, um den Kautschuk zu holen. Für die Billardstöcke müssen Hölzer aus allen Theilen der Welt herhalten; meistens jedoch wird sorgsam gelagertes Eschenholz hierfür gewonnen, und dasselbe in einen Ebenholz-Griff eingepaßt. Vielen mag ein Billardstock als ein sehr einfaches Instrument vorkommen, thatsächlich aber gibt es so wenige wirklich gute Billardstöcke, da wenn ein professioneller Spieler einmal auf einen solchen stößt, er nicht für Hunderte von Dollars bewogen werden kann, sich wieder von ihm zu trennen. Es entsteht ein so inniges Verhältniß zwischen einem zünftigen Spiele? und seinem Stock, wie zwischen einem Geiger und seiner Violine. Und gar für die Herstellung derBillardkuqeln sind die qrößte Kenntniß und Geschicklichkeit erforderlich! Es gibt auf der ganzen Erde nicht mehr, als ein Dutzend bedeutende Fabrikenten von Billardkugeln; sie häufen Alle einen möglichst großen Reservevorrath des geeigneten Elfenbeins an, denn Zeder sieht der Zeit entgegen, da dieses nicht mehr auf dem allgemeinen Markt zu haben sein wird; infolge dessen natürlich auch sein Werth gewaltig steigen wird. Nur wirkliche ElfenbeinSachverständige können mit der Anfertigung dieser Kugeln betraut werden. Man kann nur gewisse Theile eines Elephantenzahns dazu gebrauchen, und die absoluteste Genauigkeit bezüglich der Kugelgestalt, des Durchmessers und des Gewichtes sind nothwendig, wenn die Kugel vollkommen werden soll. Von zwei Hauern eineS völlig ausgewachsenen Elephanten können nur zehn Billardkugeln gemacht werden!
StclnkoyZe hier und auöw.lrts In der jüngsten Zeit ist die Sohlenfrage in einem sehr großen Theil unseres Landes wieder eine brennende", oder auch für manchen armen Schlucker eine nicht-brennende. geworden. Es kann natürlich nicht weiter ausfallen, daß die 'Händler, sobald das Gefolge des Königs Boreas von Weitem erscheint, dieKohlenpreise heraufschrauben und die Consumenten nöthigen, aus Furcht vor noch weiteren Preissteigerungen möglichst große Vorräthe einzulegen; denn das bringen die in der praktischen Geschäftswelt bis jetzt allgemein giltig gewesenen Grundsätze so mit 'sich. Man darf aber eine Schicht tiefer in die Welt der schwarzen Diamanten dringen und die Frage auswerfen: Ob die angebliche, Knappheit an Kohlen nicht wesentlich eine künstliche ist. Es sind noch nicht viele Wochen her, daß eine der großen SteinkohleförderungsGesellschaften ihren Mitbewerbern drohte. 2 Millionen Tonnen Kohle in den Markt zu schleudern, wenn sich die Mitbewerber nicht auf eine gewisse, weitgreifende Transaction einlassen würde, um welche zur Zeit geschachert wurde. Nun, diese 2 Millionen Tonflen sind noch nicht in den Consum gekommen, und selbst wenn sie verbraucht sein würden, so wären nach dem Urtheil unbetheiligter Kenner die amerikanischen Kohlengräber sehr wohl im Stande, alle Kohle so schnell, wie sie- verbraucht wird, neu zu fördern, und zwar zu Preisen, welche nicht nur ihnen annehmbar sein, sondern auch es ganz gr't ermöglichen würden, von den im Sommer giltigen Kohlenpreisen auch im Winter nicht viel abzuweichen. Vor Kurzem erst waren statistische Angaben über die amerikanische Kohlenproduction durch die Presse gegangm; sie mögen jetzt durch einige zeitgemäße Vergleichungen vervollständigt werden, die sich ebenfalls auf amtliche Erhebungen stützen. Im Jahre 1833 kostete es den Besitzer einer amerikanischen Kohlengrube im Ganzen 51.57, eine Tonne Kohle an die Oberfläche zu bringen. Gegenwartig aber kostet es ihn nur noch $1.29. In England hingegen sind die Förderungskosten während jenes Zeitraumes von $1.17 auf $1.65 gestiegen, was theils mit der weiteren Vertiefung der dortigen Gruben, theils auch mit dem Steigen des ArbeitspreifeS zusammenhängt. Ein großer Vortheil der amerikanischen Kohlengräberei liegt m der verbesserten Maschinerie, mit welcher unsere Kohlen.gruben meist ausgerüstet sind, und welche die örderungskosten' sehr wesentlich verringert Hai. Die amerika1 Nischen Gruben können zur Zeit ebenso
schnell Koye liefern, wie die englischen oder deutschen, und etwa dreimal so schnell, wie die belgischen! Vor zehn Jahren förderte England 163,700.000 Tonnen Kohle im Laufe des Jahres; im verslossenen Jahre producirte es 1.300.000 Tonnen. Die Förderungsmenge Hai also dort seitdem so gut wie stillgestanden. Dabei sind jetzt in England 640.000 Personen erforderlich, um die Arbeit zu thun, die früher von 471,000 gethan wurde. 1883 förderte dort durchschnittlich jeder Kohlengräber 347, gegenwärtig aber fördert er nur 256 Tonnen im Jahr. Während derselben Zeit ist die Production in den Ver. Staaten von 103 Millionen auf 163 Millionen Tonnen gestiegen. Gegenwärtig ist also die Production in diesen beiden Ländern nahezu gleich. aber die Zahl der heutzutage in' den amerikanischen Kohlengruben thatsächlich beschäftigten Leute beträgt nur 363.000. also etwas über die Hälfte der Zahl, welche in England ungefähr dieselbe Arbeit verrichtet. Der amerlkanische Kohlengräber liefert zur Zeit durchschnittlich 443 Tonnen im Jahr, der englische, wie erwähnt, nur 256 Tonnen, der österreichische und deutsche etwa 200. der französische 197. und der belgische 166. Diese Vergleiche, die aus keiner trü-. ben parteiischen Quelle stammen, sind gewiß sehr lehrreich; sie zeigen, daß bei uns die Förderungs kosten für die Kohle geringer sind, als in jedem an" deren der erwähnten Länder, und daher auch der Preis für den Consumen ten entsprechend niedrig sein sollte. Aber? Woher deö Himmels Blau?
Die Populär Science Monthly" findet es mit Recht nicht so überflüssig, diese Frage zu erörtern, die noch keineswegs so klargestellt ist. wie Mancher glauben mag. Allerdings sind die Hauptbestandtheile der atmosphärischen Luft, mit Ausnahme des Stickstoffes, unter starkem Druck blo; nichtsdestoweniger ist die Richtung, welche die Hrecten Strahlen der Sonne nehmen, keine solche, daß sich unmittelbar daraus das Annehmen der lebhaften blauen Farbe erklären ließe, wie wir sie thatsächlich gewahren. Durch die bloße Entfer nanz würde ein solcher Farbeneindrucl ch nicht entsteh:. Nimmt man dagegen an, daß di Erlzuch'ur.g der Himmelsräume nicht durch directes, fondern durch polarisirfes" Licht erfolgt, so liegt folgende Erklärung nahe: Die Sonnenstrahlen werden, nachdem sie die Oberfläche der Erde getroffen haben, von ihr nach allen Richtungen zurückgeworfen. Aufw'är'.s gehend treffen sie auf atmosphärische Schichten von 'immer mehr abnehmender Dichtigkeit und werden unmer mehr von ihrem normalen Wege abgelenkt. Auf die höchsten 'dieser Luftschichten treffen sie in einem so 'i-umpfen Winkel, daß sie dieselben i'cht mehr durchdringen: es entsteh! dann die bekannte Erscheinung der ...Toialreflerion", und die Strahlen ?ehren du?ch eine Art Luft - Spiegelung zu uns zurück, i'N der Farbe 'der durchwanderten dichteren Luftichn. welche unbedingt blau ist. Vol Inlanve. Ein biederer Bewohne? von BIddkford, Me., der das 66. Lebensjahr bereits überschritten hat, be kommt jetzt erst seine Weisheitszähne. Diie LachsconservirungsAnstalten von British-Columbien haben in öieser Saison nicht weniger als 612,197 Kisten Lachs auf den Markt gebracht. Dieser Tage ist in New York der Polizist O'Rouke, welcher das HUbfche Vermögen von 300.000 besitzt, in den Ruhestand versetzt worden. Merkwürdig ist es. daß dem Manne Niemand nachsagt, er habe das Geld auf unrechten Wegen erworbe. Auf Anordnung des Ma-rine-Departements wird die Marinemiliz von Californien mit Torpedoes versehen werden und ist bereits an das Depot zu Newport die Ordre ergangen, die Höllenmaschinen nach San Irancisco zu senden. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden binnen Kurzem auch die Marinemilizen der anderen Staaten mit Torpedos ausgerüstet werden. Die jungen Damen von der klassischen Hochschule zu Lynn, Mass.. haben einen Fußballclub in's Leben gerufen mit Fräulein Helen Mower als Capitän und Fräulein Elizabeth Moulton als Manager. Demnächst werden die angehenden Amazonen sich mit ihn Commilltonen männlichen Geschlechtes in einem Wettkampf mesfen, wer am besten kicken- kann. Es lebe der Fortschritt! Einer der merkwürdigpen Teiche befindet sich in Orrington bei Bangor im Staate Maine. Diesei Teich, der den Namen Snow's Ocean- führt, halte Ebbe und Fluth und die Gezeiten treten mit solcher Regelmäßigkeit ein. w'.e im atlantischen Ocean, tro'dem er zwischen ziemlich hohen Hüg:ln und weit vom Meere entfernt biegen ist. Die Ursache dieser Erscheinung ist unbekannt. In Fall River, Mass., ist kürzlich das vierte und letzte Etablissement der Jron Works Mills dem Betriebe übergeben worden. In diesen Werken, welche über 270.000 Spindeln und mehrere Tausend Werkstühle verfügen, werden wöchentlich beinahe 1000 Ballen Baumwolle verbraucht und 2.000.000 ?)ards Zeug producirt; di: Zal der Arbeiter b:läaft sich auf 2700. Cupido ist ein arger Schalk, vor dessen Pfeilern selbst bejahrte Herzen nicht sicher sind. Davon kann der 84 Jahre alte, reiche Farmer Samuel Richards in Boone County, Ind.. und seine junge- Frau, die das 77. Ledensjahr bereits erreicht hat, ein Liedcben Nnaen. Die Herrfchaften lernten
sich an elnem ver letzten Sonntage kennen und fünf Tage später ließen sie sich in die Rofenfesseln der Ehe schmieden. MitderAnkunftdeS Dampfers Willehad" vom Norddeutschen Lloyd xm Hafen von Baltimore ist für die nächsten sechs Monate eine neue Aera im Verkehr zwischen Bremen und Baltimore eingeleitet. Während die ser Zeit werden nur Zwischendecksaber keine Cajütenpassagiere mehr dorthin befördert und Baltimore ist somit zum Hafen zweiter Klasse degradirt worden, wenigstens was die Cajütenvassage betrifft. Ein patriotischer Bürger von' Prescott, Ariz.. sang einigen Fremden gegenüber dem Mineralreichthum feiner Heimath überschwänglrche Loblieder und behauptete, daß selbst die Bausteine in Prescott Gold enthielten. Diese Behauptung wurde bestritten und eine Wette war die Folge. Mehrere Proben von Sandstein, der bei einem Neuba-u Verwendung fand, wurden einer Analyse unterworfen und diese ergab einen Goldgehalt im Werthe von $4 und Silber im Werthe von 25 Cents per Tonne. Der Buhmer" von Prescott hatte die Wette gewonnen, wenngleich der Gehalt an Edelmetall zu gering ist, um die Gebäude der
Stadt abzurechen und m die Erz istampfmühlen zu bringen. in Vom Attvlnttvt. Einem Berichte deö eng lischen HandelZamtcZ zufol Nenüg die Zahl der englischen nd cusländischen Auswanderer wahrend der letz ten neun Monate 217.010. im Vergleiche mit 176.020 während desselben Zenraums m Vorjahre. I n L a u t e r b a ch erhängte sich der 30jährige Lehrer Knabenschuh aus Almenrod. Er hatte früher drei Jahre in der französischen Fremdenle gion gedient und den Feldzug in Ton lln mitgemacht. Diese Strapazen ha ben bei ihm ein Gemüthsleiden gezei tigt. und in einem Anfalle vonSchwer muth hat er die That vollführt. Eine G l a s a o w e r Hirma hat für die spanische Regierung sieben Kanonenboote hergestellt, die für den Krieg in Cuba bestimm: sind. Die Kriegsschiffe haben eine Walscroe? drängung von 100 bis 300 Tonnen und eine Fahrgeschwindigk::t i: 12 bis 13 Nnoten; sie sind sämmtlich -ni; schnellseueraden Majtintaronen an gerüstet ur.c wurden .n weniger a'.s zwei Mona erbaui. I n P i a c e n z a i st ei n e 60 jährige Frau Namens Mar'.a Scazzina gestorben, die ferner Zeit unt:r Herzog Karl die Cioilmedaille , für Tapferkeit erhalten .hatte; ihr Verdienst bestand darin, daß sie 'ganz allein den deruchngten Raubechauptmann Bacieca verhaftet hatte. Solche muthigen Bürger finden sich heutzutage seltener, obwohl man ihrer gegen das blühende Rauberunwesen dnnqend nöthig hatte, mit dem die Sicherheitsbehörden allein mcht fertig werden. In trunkenem Z u st a n d e drang auf der Heimfahrt des Dampfers Saint Domingue" von Cayennk nach Frankreich der Colonialbeamte Florentine in eine Damencabine ein und belästigte die Insassinnen. Auf deren Hilferufe eilte der Gatte einer der Damen, der wegen des brasiliam schen Grenzzwischenfalls abberufene Gouverneur von Cayenne, Charvein, herbei und schlug Florentinei kurzer Hand todt. Florentines Leiche wurde in's Meer geworfen und von der Sache weiter kem Aufhebens gemacht. Vom Schwurgericht zu Offenburg wurde der Lundwirth Ehret von Reichenbach wegen, Brandstiftung zu einem Jahr Zuchthaus verurthnlt. Ehret hatte vor 14 Jahren sein altes baufälliges Haus angezündet, um billig er war versichert zu einem neuen zu kommen. Aber das böse Gewissen ließ ihn nicht zur Ruhe kommen. Nach entsetzlichen Seelenqualen stellte er sich am 12. September d. I. freiwillig dem Gericht und legte ein reumüchiges Bekennwiß seiner Frevelthat ab. Die Geschworenen, 'denen die Reue des Verurtheilten zu Herzen ging, beschlossen emstünmig, für ihn die nade des Großherzogs anzurufen. Der S ch achtarbeiter Kaßler aus dem Dorfe Milzau bei Meseburg wurde von dem Jazdaufsehe: Peters zur Nachtzeit beim Wildern betroffen und. da er auf Anruf nicht stillstand, durch einen Schuß des Hüters tödtlich verletzt. Schon am folge.iden Tage erlag der Verwundete, der eine Wittwe mit 10 Kindern hinterläßt, in der Klinik zu Halle seinen 'weren inneren Verletzungen. bekanntlich bestebt i den Kreisen Deutschlands, die sich an der Bekämpfung der Trunksucht betheiligen, große Neigung für eine aesetzliche Bestimmung, welche den Zustan der Berauschtheit überhaupt unter Strafe stellt. Von anderer Seite wird eine derartig: gesetzgeberische Maßregel auf'LEntschZedcnste bekämpf! und als ein allzu grozcr Eingriff irr die bürgerliche Freiheit dargestellt. An dieser Klippe droht das schon seit lange in Aussicht genommene deutsche Tru?.ksuchtsgisetz zu scheitern. Einen Mittelweg hat man in Norwegen einzeschlagen, indem man die Trunkenheit nur unter Umständen straft, unter denen sie der Öffentlichkeit besonders lästig fällt. Nach dem dortigen neuen Branntweingesetze macht sich derien'.oe strafbar, der im berauschten Zustande auf einer Eisenbahn, einem Dampf schiffe oder einem anderen Veförde rungsmittel, auf Auctionen, im Gerichtslaal. m der Kirche oder in anderen öffentlichen Versammlungen anzetroffen wird. Die Geldstrafen können ; im Wiederholungsfälle- bis 800 Kronen gesteigert werden. n Tchön und ?en Soll daö Hau? stet lein ! Die besten Bürsten kauft man be' fi Oebrnebel. 420 Ost MeSrtv Ctiafee
Marktbericht.
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