Indiana Tribüne, Volume 19, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1895 — Page 2

Jndwna Tribüne.

Erscheint Täglich nun Sonntag. D?e rZzltche .Tribüne- koster durch den T,äger 12 llenlS per TZoche. die SonnragS Tribüne'S C;wt per Woche. Veide .ufammeti 12 CentS ode ?! enlI per fftonat. Per Post außerhalb der tD; ,uzeschiikr t 3orauJ5cja$lana pei t. sftc IS Süd Alabama Straße. Saaianaoulu. 3nO.. 29 Okloder !$.. Luftballons im Kriege. Gelt eltoi 10 Iar:n gehören bis LuiltallcnZ zu ter lü.glmifeigcn Ausrüstung btt großen euroMiqen Hü. Als F:ssklbaüo.L r.3;- f:: .:n: ZuluNfiS!?lez llufilärur.g'-dienste ieU t::n uno tit :w:ZU.iz bei g;gn:risch:n 2rupp;n crlunb:n. Und nch ben biZhttiZe.i Erfahrungen tönn:n sie diese !iifs:f? d:sr:edigend lösen. Ganz natür.ich ist es, daß eine He:resv:rwal tunz. wenn sie eine sür den Feldkriez nützliche Einrichtung einführt, zugleich Versuche darüber anstellt, wie weit wohl diese Einrichtung im Ernstfalle verläßlich uud gegen feindliches Feuer gesichert ist. kaum war also der Fesselballon ein AusrüstungZstück der Heere geworden, als man auch schon überall nach Mitteln zu seiner Zersto .runz suchi?. Frankreich stellte zuerst in diezer Dichtung Aersuche an, ihm folgten Deutschland und späterhin aua) Rußlano und Oesterreich. Von all diesen Versuchen, wenn ihre Ergebnisse sicherlich auch d?n Fachleuten bekannt sind, scheint bisher wenig in IU Öffentlichkeit gedrungen zu sein, so daß es sich wohl verlohnt, aus einem zusammenfassenden Artikel der Revue militaire de k'Etranger- einige beach-ten-werth: Einzelheilen darüber mitzu h:'.lin. Bei fccir d:utschea Versuchcn, die auf den Schießplätzen zu Te gel und Kummersdorf abgehalten wurden, konnte ein Fesselballon in 1400 Metern Entfernung von den Geschützen und 400 Meter Höhe mit Chrapnels so wirksam beschossen werden, daß er schnell sank. Von zwei anderei? Ballons in 100 bezw. 250 Meter Höhe und 5000 Meter Entfernung fiel der eine schon nach 10chüssen, der andere nach 26, beide mehrsach von Geschoffkn durchlöchert. In Oujt-J-ora in Rußland wurden ähnliche Versuche mit leichten Feldgeschützen und Kartätschzranaten angestellt. Man schoß dort auf 3200 Me ter gegen einen Fesselballon in 200 Zweier Höhe und hatte einen Kilometer seitwäits einen BeobachwngZposten aufgestellt, der telephonisch die Wirkung der Schüsse beobachten und die Verbesserungen angeben mußte. Das Tref.'en war dadurch etwas erschwert, daß der Ballon in der windstillen Luft in einem Kreise v:n 20 Meter Weit: hin- und herpendelte. Nach 10 EinZuschüssen erfolgte Salvenfeuer, aber st nach d.:m dreißigsten Schuß (der fünften Salve) fiel der Ballon lang r . . . f fr-, n::j am; er war von o uijiiuucu und 25 Kugeln durchbohrt. Auch nach den Versuchen in Oesterreich' hat der Fesselballon nur einen Feind zu sü:ch ten, nämlich das Geschütz. Er kann indeß eine ganze Anzzbl von Schüssen vertragen, ehe er zum Sinken gebracht wird. Gewehrkugeln würden gar nichts gegen ihn ausrichten. Und auch das Beschießen mit Geschützen hat so große Schwierigkeiten ergeben, daß im Ernstfalle die Erfolge de: Versuchsschießen lange nicht erreicht werden. Steht nämlich der Bällon in einer gewissen Höhe über dem Horizont, so muß der Laffetenschwanz schon eingegraben werden, um die erforderliche Höhznrichtunz zu erhalten; in dieser Stellung gegen eine? hin und her pendelnden oder, wenn der Ballon gefahren wird, sich seitwärts fortöewegenden Ballon mit Erfolg zu feuern, vermindert die Treffsicherheit auf das ungünstigste Maß. Nach Versuchen in Oesterreich ist ein- Ballon in 800 Meter Höhe und 4000 Meter Entfernung gegen feindliches Feuer ziemlich sch.r der G:stchtNr:iZ nicht tn solcher Höhe immer noch 8 bis 10 Kilometer weit , zumal w:nn der Ballon im senkrechten und wag:rech'en Sinne bewegt wird. Die Bewegung ist überHaupt ein wirksames S5utzmittel für den Ballon. Um die Versuche dem Ernstfall möglichst anzunähern, lieh man in Oesterreich den Ballon Budape'f (von 10:14 Meter Durchmesser) plötzlich bis auf 800 Meter steigen. Sobald er über den Horizont kam, fuhr ein: Vitterie von acht Achkcenti-meter-Äeschützen gegen ihn auf und U-, sch?ß ihn in ein:r Eatsernung von 5250 Metern mit Chrapnels Als nach acht Schüssen die Geschosse g:'.ade 750 Meter erreichen konnten, fing der Ballon langsam an sich zu bewegen. Die Geschütze mußten eine neue Nichtunz nehmen. Kaum hatten sie sich in der neuen Stellung bis n: cie Nachbarschzft des Ballons eingeschossen, als der Ballon wiederum seine Stellung veränderte. Bald waren 80 Shrap-n-ls mit ungefähr 10,000. Sprengstücken und Kugeln verfeuert uid ztx Jzllon schwebte immer noch in .hr Luft. AlS man ihn schließlich einholte, wies er allerdinos drei kleine Löcher aus. die für's Eche seine Aufirhhtrah riock nickt aescbwächt hatten. Diese Versuche- lehren also, daß ein Ballon in 5000Meter Entfernung uno 800 Meter 5öbe vom feindlichen Feuer wenig zu befürchten hat. wenn er von - r : (!!..... ?Ar eil zu QCll VSuujmj uui-vui kann. Opfer der Schwindsucht. Ein officioser Artikel der Karlsr. Zeit.- mit der Uebcrschrist -Die Lun genschwindsucht als Ursache der In validitäf mackt iime'ucnbe Mittbei 'lungen über die Opfer, welch: diese Proletarierkrankheif im Großheratbum Baden aefordert bat. Von di seitens der VerssZierunasanstalt Laden im Jahre 1894 bewilligten 1393 nvallvenienun entsauea 54b aus

Lungenkranke gleich 39Procent sammt-, licher Invaliden. Es sind darunter: 345 Lungenschwindsüchtige gleich 24.7 Procent aller Invaliden. 201 sonstig: Lungenkranke gleich 14.3 Procent -aller Invaliden. Nach dem Geschlecht sind die Lungenkranken 397 gleich 72.7 Procent männlich 149 gleich 27,3 Pro. :ent weiblich, die Lungenschwindsucht:zen für sich allein 241 gleich 63.9 pro:ent männlich und 104 gleich 302 ßrocent weiblich. Dazu kommt noch. )aß Tuberkuse anderer Organ: ; 31 Fällen (2,2 Procent aller Invaliden, 10 männliche und 12 weiblich: kranke) die Jnvaliditatsursach: bil--et. Davon waren beschäftigt in tot Industrie 234 (201 Männer gleich 8,4 Procent und 93 Frauen gleich 51,6 Procent) und zwar 84 in Cigarz& ::schäf!cn (62 Frauer), S3 in Maurer- und Steinha'äerg:w:rbe. 24 als Schmiede, Schloffer. Blech m in Fabriken, 29 in Spinnereien ind Web:r:ien (21 Frauen), 13 alZ Säg:r, Schreiner, 12 in Zellstoff- und Gummifabriken, 11 in Zuckerfabriken, 11 in Gold- und Silberfabriken u. f. w. In Bezug auf die Wohnorte entfallen auf den Kreis Karlsruhe 104 und auf den Kreis Mannheim 126, so daß die Rheinbene das Hauptgebiet dieser Krankheit darstellt. Von den 345 lungenschwindsüchtigen Jnvalidenrenten - Empfängern sind bereits 1894 160 gleich 46 4s60 Procent ge.

siorben. Der Reichthum der Völker. Welches ist daS reichste Volk der Welt? Bevor wir diese Frage beantWorten, müssen wir wissen, was unter dem Rechthume emes Volkes zu verstehen sei. Der schwedlsche Statlstiker. Professor Fahlbeck z. B. definirt den Nationalreichthum als .die Ge sammthelt der materiellen Werthe tu nes Volkes und seiner im Auslande angelegten Kapitalien, die alles in al lem die Ezistenzmittel für die Angehörigen dieses Volkes darstellen." Diese Definition können wir acceptiren. Die Werthe, von denen in ihr die Rede ist, werden in den verschiedenen Ländern auf verschiedenem Wege zu taziren sein. Im Allgemeinen wird es qenü gen. die Steuer- oder die Erbschaft?-, listen zu berücksichtigen. Für Frankreich genügen die letzteren. Sie bestehen seit 1826, und während die Ziffern im Einzelnen sich fortlaufend verändert haben, ist die Gesammtziffer annähernd dieselbe geblieben. Nach einer sehr konrpllzrrten DurÄschnlttsrechnung, die de Foville angestellt hat, ergibt sich, daß der gesammte Besitzstand Frankreichs alle 36 Jahre in andere Hände übergeht, während der Durchschnitt im - gestimmten Europa auf 3334 Jahre geschätzt wird, ein Beweis mehr für die auch anderweitig beobachtete Thatsache, daß man in Frankreich durchschnittlich länger lebt. als im übrigen Europa. ' ' Danach würde der Werth der, in einem Augenblick vollzogenen Erbfolgen den sechsunddreißigsten Theil des Totalvermögens Frankreichs ausmachen. In den Niederlanden hat.Boissevin das Nationalvermögen berechnet, in England Giffee - und Grau?.' in Italien Maffeo Pantaleone; behördliche ErHebungen in Oesterreich-Ungarn, behördliche und private in reicher Zahl in Deutschland, Fahlbeck und FalbeHausen in den skandinavischen Ländern. Für die Ver. Staaten von Nordamerika gab der Census von 1890 eine zuverlässige Handhabe.- - Es ergibt sich nun folgende Liste, in der die Zahlen, soweit die Quellen nicht oben angea'eben sind, von dem bekannten Statistiker Mullhall herrühren: Es besaßen die Vereinigten Staaten von tat Aalire Milliarden Nordamerika 1890 313' Großbrit. u. Irland 1892 263' Frankreich 1892 225 Deutschland 1883. 161 Rußland 1883 127 Oesterreich-Ungarn 1890 82 Spanien - 1833 63 Italien 1839 54 Australien 1888 St Belgien 1892 - 34 Canada 1883 25 Die Niederlande 1892 22 Die Türkei 1838 15 Rumänien 1833 15 Die Schweiz 1333 12 ' Portugal 1883 10 Schweden 1833 8z Dänemark 1830 7Z Norwegen 1334 2 Die Münzen bilden übrigens nur einen sehr kleinen Theil' des NationalreichthumS. So schätzt man die Münzen, die in Frankreich im Umlauf sind, oder sich in den Kassen der Banken befinden, auf nicht mehrmals 6 Milliarden, das sind noch nicht 3 Prozent des Nationalvermögens. Und in den anderen Ländern wird dieses Verhältniß noch nicht einmal erreicht. Das Anwachsen der Bevölkerung begünstigt in der 'Regel die Vermehrung des Reichthums infolge der damit sich steigenden Leichtigkeit, mit der produzirt wird; aber im Allgemeinen übersteigt seit' ungefähr einem halben Jahrhundert die Zunahme des-Ge sammtreichthums die der Bevölkerung eineö Landis. Ferner .ist - es wesentlich, . woraus sich ..das . Vermögen . zusammensetzt. Eine Milliarde, die durch Brillanten und sonstige Luxusgegenstände dargestellt wird, muß hinsichtlich der Einkünfte, die daraus gezogen werden können, anders geschätzt werden. alS 'die 'gleiche Summe, die durch Maschwen..-oder sonstige industrielle Werkzeug: ..repräsentirt wird. 'Je Aach'liei'-'Natlrr'-'des-'Landes'wird sich sein Reichthum wesentlich durch die eine oder die andere Art von WertbobZelten repräsentiren, hier wird er durch die Landwirthschast, dort durch ven Neicktbum an Mineralien, dort durch andere Industrien bedingt sein.- Wenn man z. B. Frankreich und England vergleicht, so ergibt sich, vad-ln eruerem daS Eigenthum an Immobilien 125 Milliarden betraut, b. I 55 Pro zent der Eesammtsumme, in letzterem nur 91 Milliarden pder noch nicht 40

Prozent. Dcr Anteil. das in Handel und Industrie steckende Kap:hl am Gesammtreichthum hat. ist in England gr'Zker als in Frankreich. Das steuervflichtige Einkommen in Frankreich betröot außerdem nur 25, l?n5land 55 Milliarden.

vroduiirenden Arb:it fällt der größte Antheil zu bei der Schätzung des Reichthums ein'r Nation. Die We't tft e'N'. d'r wich'izsten Qu'll?n des R'icbtbums. sie schifit fortdauernd n'u: Wertb'. und ihr Antb'il am Gesammtvermögen eines VIk it um so größer, ie leichte? es i't. st? in Kaoital um?ul?ben. D'Z . B. m England leicht:? als in ffranrei. Die Neinkn und mitr-n iii?"M mpn hthn den w:!ta 's bed:ui:ndsien Anteil n G:samm'v:rmvq'n: die rz?tn Ber-ncq?n. cn ri'Ni'?r hitrt t .w'.-t: v.r ir Uno. ai5 rnai n.uyMmu Mn pin'n tträ'tn'rn'iön 'ringen AnteK dar-'N. ' fn 5Vnnt'H itnV. n-rj 9-r"R?a 'li,"l drei Xi-'VH v' hir Künste? d's a's'M-nt'N Nat'"n,s. vsrmöi?ns in d?n finden von Arb?itern. Bauern, Kleinbürgern und klein,n NeniierZ. ?ln Enaland sind es die kleinen Vermögen, die sich am mei sten vermehren. In Preupen ya! oetbeer festaestellt. daft die Einkom men von 4004800 Mark 84 Prozent des Gesammternkommens ausmacken. Um den relat'ven Reichthum eines Landes festzustellen, muß man natürlich die Bevolkerungsiahl mitsprecken lassen. Sicher ist Belgien mit seinen 34 Milliarden reicher als Italien mit seinen 54. Nach der obiaen Tabelle stellt sich die Reibenfolge der Länder folgendermaßen: Auf den 5?ovf der Bevölkerung entwllen vom Nationalreichtbum in Gr?nbritannien 6900. Frankreich 5900. Belgien 5600 den Niederlanden 4900. den Vereinsten Staaten von Nordamerika 4400. der Schweiz 4000. Dänemark 3800. Spanien 3700. Deutschlano Vortuaal 2200. Oesterreich-Unaarn M0.' Schweden 1800. Italien 1790. Zorweaen 1500, der Türken 1500. Nukland 1300, Australien 900 Frcs. Berücksichtigt man udrch die Arten von Reichthum und besonders die Zweifelbasten Wertbe der überseeischen Besitztiümer zahlreicher Grundberren in England. Spanien. Portugal und den Vereinigten Staaten vonNordamerika. sa sinkt der reelle Reichthum dieser Staaten unter den angegeoenen hom neuen ÄZerty, zum yett ogar ganz erheblich. An die Spitze der europäischen Staaten und der Länder dieser Erde überhaupt dürfte hinsichtlich des NeickiumS unter BkrüNckttauna der Qualität der Güter Frankreich treten; 4 t II .w . . was oie letjie iteue m Europa anoelangt, so dürfte sie Rußland Hinsichtlich des nutzbar gemachten Vermögens behalten, nicht aber hinsichtlich des Vermögens, das noch' ungehoben in seinem ungeheuren Schoße schlummert. Zur Geschichte des GußstahlS. Regierungen lassen die MilitärgeHeimnisse anderer Staaten auskundschaften, und es geht dabei manchmal merkwürdig h:r, und jeder Kn.ff gilt, sofern er nur seinem Za?eck dient.,Ab:r auch die Geschichte der Ausspionirung von privaten Geschäftsgeheimnissen bietet eine Menge interessanter Episo den. Noch wenig bekannt ist die Art, wie das Geheimniß der Herstellung desGußstahls. ausgekundschaftet wurde. Das Jnventive Age" weiß darüber zu erzählen: Wie man weiß, besteht der Hauptunterschied zwischen Eisen und Stahl da.ii, dzß letzxr.r Hzlzkoh'e eaih.lt. Das Eisen läßt sich in Stayl verwandein, indem e in Berührung mit pulverisirter Holzkohle beträchtliche Zeit hindurch erhitzt wird. Aber der solcherart gewonnene Stahl ist an sich noch nicht gleichmäßig! : Gewöhnlich hat 'eine unter solchen Verhältnissen hergestellte Stahlbarre in der Mitte mehr Kohle, als 'an den .'Enden, und an der Oberfläche mehr, als innen, ist also natürlich unzuverlässig. Man wußt: hiergegen leine Abhi.fe, ehe der Gußstahl erfunden wurde. Im Jahre 1730 verfiel der Uhrmach? Huntsman zu Attercllsse 6:i Sheffield, welchem die Ungleichm'äßigkeit der damals im Gebrauch befindlichen Uhrenfedern vieles Kopfzerbrechen verursachte, auf den Gedanken, Stahl zu schmelzen und so zu einer Masse zu gießen, deren Zusammensetzung eine durchweg gleichmäßige sein würde. Es gelang ihm, diesen Gedanken zu verwirklichen, sein Stahl wurde berühmt, und die Huntsman'schen Stahlbarren waren bald in d:r allgemeinen Nachfrage. Den Namen Gußstahl" jedoch gebrauchte Huntsman für fein Product wohlweislich nicht. Denn er wollte Niemanden den Weg zu seinem Geheimniß zeigen, und ein Geheimniß blieb es denn auch einige Jahrzehnt lang, ihm und seinen Theilhabern großen Gewinn bringend. Die. Nachfrag: brachte es natürlich mit sich, daß die Produktion immer mehr erweitert werden mußte. Um daS J2hr 1770 heram würd: eine große Fabrik hierfür in Attercliffe errichtet, . und die Geheimnißthuerei wurde auf das Peinlichste fortgesetzt. Man stellte nur Leute an, die man alö unbedingt verläßlich kannte, und denen strenge Eide abgenommen, aber auch hohe Löhne bezahlt wurden. ' Auch unter den Angestellten erfuhr keiner das eigentliche Geheimniß, der nicht unmittelbar mit der Anwendung des selben zu thun hztte. In der That ist Niemand dieser L:u!e zum V:rr'äther geworden, aber verrathen wurde die Sache unfreiwillig bald genug! .In einer kalten Winternacht war es, als der Spion in das sorgfältig gehütete Sanctum.als Hilfesuchender drang. In jener Nacht war man. wie gewohnlich, in . den . Stahlwerken eifrig thätig, und. unausgesetzt drangen die Rauchwolken auS den hohen Schornsteinen. Draußen schneite es lebhaft, unheimlich heulte der. Wind, und die Kälte, war schier nicht ?u ertragen. Da klopfte'es an der-Psorte. Ein Meibt kleidete? und offenbar schreck

lich nothleidender Fremder. all:m Ans.5::n -nach ein b:schäftigunc,Noser 7indli5er Arb:iier. w7.ll:e um Gottes Willen" Schab vor dem Sturm hiben. da er son't nicht mehr lang: am L:b:n Heiken könn:. Ter W:rkfühier mu-

sterte ibn s5arf. sah aber nur d:: -r'n-ende Urach: ?u mvltü un) tz'l'', 10 sh lb er -'hn e': li ß Kaum .'ngelreten. sank d;r H'lfesuch'.nde zu lZzd'n. und bald schien er ?inz:s.-blaf:n yi sein. Di: L.ut: s:tzt:n ihre Arbeit 'o:t. Er batt: sein: Ro?e 'vorzüglich geWtlK dir Svion! A'kch ü's zu Ende -äq?t: er sie meisterhaft durch. Trotz 'ein:r scheinbar geschlosser.en Äuq:n s.ik tr am! a:-a'l. wie d'e Arbeiter den Stahl zerschnit'.en und dann in -er üTutt 2Tei: suzmolzen. wov:i V sich d-rh ne .ui-pei. N: se um 1b warfen und oft crncuertin, z'.i enorme Hitze schüfen. Der Spion kam lebendig wieder in's Freie. Am rnd:r!n Morzen aber konnten 5)un!smin und seine Leu'.e auch ausrufen: Wir sind entdeckt!TaS insektengcplagte Honduras. So wenia wie Jemand über die Westküste Afrikas scheiden wollte.ohne vom unglückseligen Fieber zu sprechen. so wenig, durfte tn Kenner von Honduras dasselbe schildern, ohne sich über dessen unheimlichen Reichthum an gewissen Insekten zu verbreiten, welche der Menschheit auf Schritt und Tritt das Leben erschweren. Dadurch scheint sich diese centralamerikanische Republik vor allen amerikanischen Ländern auszuzeichnen, und in einem neuerlichen Reisebriefe aus Honduras heißt es darüber: Es wächst hier absolut nichts Grllnes, das nicht ganz und gar von abscheulichen Arten Pflanzen-Jnsekten wimmelte, welche überall hin kriechen und stechen und beißen bei Tag und bei Nacht! Sie sind nicht blos ein Mißstand, nein, sie sind ein wahrer Fluch für daS Land und jedes menschliche Wesen, das darin wohnt. Man kann nirgends auf dem Grase oder auf einem umgefallenen Baume sitzen, nirgendö unter Bäumen oder durch Buschverk dahin gehen, ohne daß diese Inekien sich Einem hundertweise an die Kleider oder an den Körper hängten. Und wenn man vom Maulesel absteigt. um in den Gebüschen einen Schuß zu thun, und auch nur 20 Schritte weit zeht. so muß man sich ganz gewiß bei )er Rückkehr 'ausbürsten und mit Ruthen durchpeitschen lassen, wie ein derilaubter Teppich bei der Sommerreini7ung. sonst sind die Folgen entsetzlich. Die armen Maulesel sind Äbri'ens.noch mehr zu beklagen, als die Menschen; denn sie sind außerdem noch bei Nacht von den blutsaugenden Vam?iren bedroht. Den Menschen aber 'ann es Nachts vorkommen, als ob sie Ich in ein Bett von rothem Pfeffer gelegt hätten. Das sind Dinge, von denen man auf Weltausstellungen nichts erfährt! Interessante Oeodachtungen. Der Prager Astronom Ch. V. Jenge? beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Frage, ob Beziehungen zwischen gewissen astronomischen Erscheinungen und meteorologischen sowie geolozischen Vorgängen bestehen. Jetzt hat er einen Bericht veröffentlicht, in welchem er vonstat!rt, daß er derartige Beziehungen in der Zeit vom 15. bls zum 25. Mai habe feststellen können. Am 15. Mai fand der Vorübergang eines periodischen Sternschnuppenschwarms statt, und am 20. vollzog sich die Sonnenperiode", die durch die 25tägige Drehung des Gestirns um seine Achse bedingt ist; am 19. erschien am Rande der Sonnenscheibe ein mächtiger Sonnenfleck, der am 23. durch den - mittleren Meridian ging und am 29. verschwand. Gleichzeitig nun mit diesen Vorgängen am 'Himmel wurden in Mitteleuropa, in Jtalien und Slldfrankrerch heftige Gewit ter und Orkan:, sowie elektrische und magnetische Störungen beobachtet, in Oesterreich und Italien fanden starke Erdbeben statt (Laibach am 17.. 13. und 19., Siena, Plsa, Bologna, Parma, Zante am 19.). und ant 24. ereignete sich ein plötzlich Ausbruch des Vefuv. Diefer Ausbruch fixl nebst dem Höhepunkt der magnetischen Störungen mit einer Art von Erplosion an der Sonnenscheibe zusammen. Im Juni hat Zenger ähnlich: Beobachtungen gemacht, die jetzt gleichfalls der Öffentlichkeit übergeben worden sind. Die drei Sonnenperioden vom 1., 14. und 26. Juni waren ausgezeichnet durch das Auftreten zahlreicher sehr großer und sehr bewegter Sonnenflecken, die an den angegebenen Tagen infolge der Drehung d3 Gestirns durch dessen mittleren Meridian zagen. Schon am 30. Mai begannen zwei Gruppen von Flecken, die einen langen Streifen bildeten, durch .den Mittelmeridian zu gehen, und am andern Tage dauerte die Erscheinung fort. Der dreizehnten diesjährigen SonnenPeriode, die am 1. Juni eintrat, ging das Erscheinen von Meteoren vorher, die in der Nacht vom 30. Mai sichtbar waren; es folgte ihr der Vorübergang deS periodischen Sternschnuppenschwarms, der Aquiliden am 6. und 7. Juni; - in' Böhmen wurden am 4. und 9. Juni prächtige Meteore beobachtet, deren eins den Durchmesser des Mondes hatte. . Die Wirkung dieser beiden Ursachen, nämlich der besonders starken Sonnenthätiqkeit und der Entladungen kosmischer Elektricität, welche durch den Vorübergang der Meteore und Sternschnuppen erzeugt wurden, hat sich nun nach Zenger in einer Reihe sehr verderblicher Wltterungsersch:inungen in ganz Oesterreich-Ungarn und in einer Erneuerung der Erdstöße in Laibach bemerklich gemacht. Unter Anderem traten zu Asch und Eger in Boomen am 4. Juni furchtbare GeWitte? ein. die am-5.. fortdauerten, und

mtt ver großen Katastrophe in Blaina endigten; vernichtend: Hagelwetter und Reaengüsse gingen nieder, zahlreiche Menschen wurden vom Blitzschlag beschädigt, und das ganze Thal von Blatna wurde so übel zugerichtet ij'j Staatshilfe zur Wiederherstelt . r" i .

lung noio g wuro:. un oemie.oen Tire rerwiistkt: e'n 'W'rlelsturm die gznze Stadt Ol:eaburg in Ungarn und verander:: d:n Laus des Wassers; achtzig Menschen und viel Vieh ertranken, neue Quellen erschienen, und Straßen und Eisenbbnen wurden zerstört.. Auch in Württemberg v 1 ( r i uno nazen sano an vielem Ä,aze eine furchtbare Kotalrcp'ze sta't. bei der fünfzig Menschen in den Fluthen ertranken und Wege uno Hauser durch Hzg:le!!er und Wirbelsturm zerstört wurden. - Die 14. Sonn:nverZode. die am 14. Juni tintrot. und der am 9. ?!unj glänzende Meteore, am 12. Juni Sternschnuppen voraufainaen und am 20. neue St:rnschnupp:nschwärm: folgten, hatte nicht minder unheilvolle Wirkung. ES' fanden zahlreiche Erdbeben statt: in Kroatien am 10. Juni, in Böhmen und Ober-Ungarn am 11., in Preubisch-schleZlen am 12.. in Steiermark und den österreichischen Alpen am 19., zu PlatanoS in Griechenland und an 35 verschiedenen Ortschaften im südlichen Jtalien am 22. Vom 11. bis 20. gingen über ganz Böhmen schreckliche Gewitter nieder. Endlich war auch die 15. Sonnenperiode am 26. Juni, welcher am 23. der Vorübergang des periodischen Sternschnuppenschwarms der Cepheiden folgte, noch reich an starken magnetischen und seismischen Störungen. Am 26. traten in Serbien und Südungarn gewaltige Regengüsse ein, wobei u. A. die Stadt Loznica ganz überschwemmt wurde. Am 27. und 23. wurde Böhmen von furchtbaren Gewittern heimgesucht, und bei Pavia wurde ein Wirbelsturm beobachtet. Zenger bemerkt noch, daß er beim Beg?nn der diesjährigen französischen Naturforscherversammlunq. die am 5. August in Bordeaux eröffnet wurde, den Eintritt großer Störungen für den 10. August vorausaesagt habe, und dak in der That die Gewitter und Wirbelstürme, die fast in ganz Frank reich von der Gironde bis zur Normandie wütheten, in Bordeaux und anderwärts am 10. August 6 Uhr Abends, ihren Anfang genommen hatten. vom Inland. )te Weizenfelder im Ge-nessee-Thale, oatzo, haben in diesem Jatre unge.rönllck' reiche E.trae ge licjtii. . er Farmer . N snJb erntete von 200 Acres 9000 Bushels, also 45 Bushels pro Acre, uno noch größer war an Healy's Ernte aus ctnem Feloe von 1 Acres, denn dieselbe belief sich auf nicht weniger als CAS Jöujtjeiä od er 62 Bushels pro Acre. Ein Bär von respektabler Größe ist kürzlich aus . einer Straße voa Montessano, Wash, erlegt word.n. Meister Pen hatte es wahrscheinlich in dem Urwa.oe, der nicht weit von genanntem Orte beginnt, zu langweillg gefunden und sich dorthin verlaufen. Er befand sich nur vier Blocks vom Gerichtsgebäude, als ein 14 Jahre alter Junge ihm mit einem gut gezielten Schuß den Garaus machte. Die weltbekannten Bethlehemwerke in Pennsylvanie haben einen 125 Tonnen-Dampihammer, der soweit bekannt, der glöß.e )Lamp,hammer der Welt ist. ttrupp in Essen hat einen Hammcr voa 60 Tonnen; ein 30 Tonnen-Hammer befindet sich in den Eisenwerlen von St. Chamond, 100 Tonnen-Hämmer in: den Schneiderschen Werken zu Creuzot, bei M cel sröres in Rive-de-Ger und in den hauptsächlich für die italienische Marine arbeitendenStahlwerken zu Terni. Außer ihrem Riesenhammer verfügen die Bethlehemwelke über eine hydraulischt Schmiedepresse, die einen Druck von 14,0 Tonnen entwickelt. . Die falsche HumanitätZduselet, von welcher gewisse Volksschichten angekränkelt sind, ist kürzlich in Danbury, Conn., in auffallenoer Weise zu Tage getreten. Auf einer Fa'.r, die dortselbst stattfand, hatte ein unternehmender Jankee eine Buve aufgestellt, in welcher man mit einem Ball drei Würfe nach dem Kopfe eines dressirten Affen thun konnte. Der Mann hatte starken Zulauf, da daö Thier, welches übrigens nur sehr sei ten getroffen wuroe, bei jedem Wurfe die drolligsten Capitalen machte. In dieser Verwendung des Affen sah der Agent' der Humane Society" eine Tierquälerei und er verbot dieselbe. Darauf hin substituirte der Budenbesitzer für den Affen einen Negerjungen, und dieser wurde beinahe von zeoem Wurfe getrojfen, da er nicht dressirt war, wie sein vierhändiger Vorgänger. Trotzdem sah sich der Beamte nicht zum Einschreiten ve'ranlaßt, denn es war ja nur ein Nigger der maltraitirt wurde. Aus dem westlichen Theile von Süd-Dakota kommt die Nachruht, daß lange Züge von weißbedeckten .Praiii:-Schoonerö- durch Stdt und Lano ziehen un) ' daß in manchen Städtchen häufig an Hundert von dre sen Fuhrwerken über Nacht halten. Dieses Mal sind eö aber nicht EinWanderer, sondern Auswanderer. Die Farmer haben dort in den letzten vier bis fünf Jahren traurige Erfahrungen gemacht. Von einem Jahre zum-an-dern haben sie gewartet und gehofft, daß doch endlich einmal die trockenen Jahre ein Ende nehmen und ihnen ein: gute Ernte zu Theil werden möge, aber vergebens. Ihr Land halten sie längst mit Hypotheken belastet, so daß sie nur noch dem Namen nach die Eigenthümer der von ihnen beackerten Farmen waren. Trostlos erschien ih-, nen die Zukunft und darum packten sie Kind und Kegel auf ihre PrairieSchooner" und ' zoaen auö auf 'die

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Vom Auslande.

Im Jahre 18O4PZ sind in München 139, in Würzburg ' 146. in Zrlangen 62, zusammen 347 Aerzte pprodir! worden. Apotheker wurden n Ganzen 182 approb'rt. Der Lehrer Kuron zu Bolatitz im Vatiborer Kreise ist im Walle ermordet aafgefunden worden. D:e Le:ch: war in der Erd: vcrscharr! und entsetzlich verstümmelt. Vom Thäter ist noch keine Spur vorhan--den. Bei einer in Deutsch. Kro: ausgebrochenen großen F:u:rsbrunst ersticilen die Arbeiterfrau Nach, tigall und deren achtzehnjährige Tochter. Di: zweite, Tochter rettet: sich durch einen Spruna aus dem Fenster. I m st ä d t ss ch e n JnvalioenHaus zu Mainz fand der einstige socialdemokratlsche Führer Peter Böll. der 1867 für das Zoüoepartement candidirte, Aufnahme. Böll. der sich im Jnoailvenyaus gelrieve : DerSchwiegervater des ungarischen Mimsterpräsidmen. Banffy. Gutsbesitzer Franz Mathe, ha! sich in einem Anfall von Geistesstörung m't einem Rasirmesser die Kehle durchschnitten. Er ist nach qualvollen Leiden gestorben. I n A r a d wurden riesige Steuerdefraudationen entdeckt. . Der pensionirte Steueramtskassirer Ferdinand Bacs wurde verhaftet und dieser gestand, vor drei Jahren mit Hilfe ge sälschter Quittungen 95,000 Gulden Steuergelder defraudirt zu haben. Als Mitschuldige wurden der Kaffeehaussitzer Moriz Scheinberger. der Steuercontrolor Czegledy. Eontrolor Kiraly und der Agent Tonner in Haft genommen. Weitere Verhaftungen sieben bevor. Bei starkem Andränge verhandelte kürzlich die Strafkammer in Nürnberg wegen des großen Postdiebstahls von 120.000 Mark. Der damalige Postp'acketbote Zeh wurde der Thäterschaft schuldig befunden und zu elf Jahren Zuchthaus sowie 10'ährigem Ehrverlust verurtheilt. " FünZ der Hehlerei und Begünstigung Mit' angeklagte erhielten, Gefänznißstrafe? von fünf Jahren b'.s zu sechs Monaten. Die Ehefrau des Zeh wurde freigesprochen. Eine sehr drastische Scene, die vorher nicht ..probirt worta, erlebten die Besucher des Theab Royal zu B:lfast neulich Abend. Au der Bühne wurde der letzte Act eine,; Dramas dargestellt, daS die irische Nebellion zum Ausgangspunkte hat. AlL der VLsew'lcht des Stückes auf die Bühne trat, überraschte ihn ein Hage'. von metallenen Tabakbüchsen, Aepfeln und andern improvisirten CeschIssen jeder Art, die von der Galerie geschleudert wurden. Die Vorstellung wurde sofort sistirt, da der Regisseur fürchiete, einzelne Mitglieder der Gssellschaft seien verletzt worden. Die Demonstration ging aber schnell vorüber und die Aufführung schloß nunmehr ohne weitere Störung. Sir-Eidward Bradford. der Chef der Londoner Polizei, hat zur Zeit einen Rechtsstreit auszufrchten, den die Allgemeine Omnibusgesellschaft gegen ihn anstrengt, weil er die Fahrerlaubniß für zwei Wagen verweigerte, deren Fenster mit Reklameanzeigen bedeckt waren. Das Publikum habe ein Recht, gutes Licht zu verlangen, erklärte Sir Edward. Die Omnibusgesellschaft wandte dagegen em, -die Anzeigen ermöglichten d:e oilligen Fahrpreise. Die Beschwerde der Gesellschaft wurde in erster Instanz zurückgewiesen, da der Polizeichef vollkommene Befugniß in dieser Hinsicht habe. Nun will d:e Klägerin eine hobere nltan, anrufen. ÄU einem eigenartigen Mittel hat der Eivilgouverneur der spanischen Provinz Guadalajara gegriffen, um diejenigen Gemeinden, die mit der Bezahlung der Schullehrergehälter im Rückstände sind, zur Schuldenzahlung zu zwingen. Er hat den betreffenden Gemeinden st?urg verbo ten. SÜerkämpfe zu veranstalten, und dieses Verbot hat Wunde? - gewirkt. Um der fü? einen Spanie? wahrhaft fürchterlichen Strafe zu entgehen, haben die säumigen Gemeinden alle Gelder, 'die sie flüssig machrie konnten, für die Schullehrer zusammengerafft und in einem Monat mehr als 40,000 PesetaZ abgezahlt! Die Rückkehr der seit lurzem in den Reichslanden wieder uaelassenen Redemptoristen ist in volem Ganze. Die Wiederbesiedelunc?' on Vi:evll;e:m seitens der von 1874 b in Perouse ansässig g:w:senen Pa :es hat bereits stattgefunden. Der :u ernannte Provinz'al für das El -ß. Pater Hauger. wird in der näch :n Zeit eintreffen. Damit ist aber alZ ein Ueberrest aus der Cultus .mpf,'' s" "'u "affl. i - ,, Ar a u e n r h r.ä n e n. Wie sie vor Angst und Jamme? bebt; Wie stürmisch sich ihr Busen hebt; Wie stolz sie ihren Kummer dampft, 'nd ih?e Thräne niederkämpft. Jejt kann dem Schmerz sie nicht mehr wehren. Dem Aug' entströmen heiße Zähren; Gebrochen ist ih? ganzer Muth,Sie weint um einen neuen Hut! Kathederweisheit. Professor: Dieses Gift, meine Herren, ruft, in den geringsten Mengen eingcnommen, einen gänzlichen Verfall der Geisteskräfte hervor. In größeren Quantitäten wirkt es absolut tödtlich. Ich habe selbst einmal aus Versehen einen Eßlöffel voll v5rschluckt und bin mit knapper Noth dem Tode entgan, gen!" 0000 QtchTWi??iIe.r! vjUUUHS3 I nelertfketObHfli) pnot, of tb wUl work ladutHoaelj,

Laus: der Zelten mit seiner Partei überwarfen hatte, ist von der Noth in's nvalidenbaus betrieben worden'.

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