Indiana Tribüne, Volume 19, Number 40, Indianapolis, Marion County, 28 October 1895 — Page 2
Jnviana Tribüne. Erschcmt Taglich und Sonutagv.
Die ttzltche .Tribüne- kostet durch den Träger 33 Cents per Woche, die entagS,Triv2e- K Cent! per S3o4e. Selbe infam 15 Cents der U Cents per rkonat. Per Poft außerhalb de, &tbt zugeschickt t voraubezhlung r pet ahr. fftrtt 18 Süd ZlMavxa Stratze. Indianapolis, Ind., 28. Oktober 1895. Das armenische Geheimeomite. S2ekn AuSbruch der Nuhestorungen in Constzntinopel ist in Paris eine Flugsckrift erschienen, die bei allein Vzüh;n. die Verhältnisse und Vorgänge in Armenien möglichst rosig darzustellen, doch einige Mittheilungen enthält, die man nicht ohne weiteres übergehen darf. , Der Verfasser Vicomte R. des Courson soll seine Ar beit La Rebellion Arrnänienne", soweit sie nicht auf Mittheilungen der ZageZliteratur. beruht, aus den Archi ven türkischer Gerichte gezogen haben. Vielfach benutzte er die bekannte AbHandlung des spanischen Forschung--reisenden Timenes Kurds and Ar menians", die an den Meldungen der englischen Blätter von den Metzeleien in Sassun und der Stellung der Armenier zu den Kurden eine herbe Kritik geübt hat. Darnach sind u. a. in den 12 in Frage kommenden VillajetZ von den 8) Millionen Einwohnern 962,000 Armenier, denen 1.643,000 Kurden gegenüberstehen und 4,782.000 Moslems anderer Rassen. In dem eigentlichen Armenien kommen aus 3,700.000 Mohamedaner 847,000 orthodoxe Armenier. Vicomte des Coursons sieht in der ganzen armenischen Bewegung nur das Werk des Comites in London, das die Unruhe von außen in das Land hineingetragen hat. Er trennt übrigens die Association angloarrnnlenne", der außer Armeniern noch Kreter, Syrer. .Macedo,n!er undeine Reihe englischer Politiker angehören, von dem revolutionären G:he.imausschuß Hintchak. 1887 gründeten die armenischen Anarchisten Rupn, Han, Azadian, Nichan, Magarurian mit Hamayak Kuschbazian in Tiflis nach dem Muster der russischen Rihilistenverbindung die Gesellschaft Hintchak. Ein Blatt mit gleichem Na men erschien in Genf, geleitet von Nasarbekian Leon, wurde dann nach Athen und schließlich nach London verlegt. In dieser Zeitung wie in verschiedenen Flugschriften verbreitete der Hintchak seine Ideen. In einer heißt es: Wir sind alle Anarchisten und haben ein ernstes Verlangen. oas in unserm Programm steht. Wir beabsichtigen in Anatolien die Anarchie herbeizuführen. Das ist unser wesentlicher Zweck. Um ihn zu erreichen, ha ben wir beschlossen, in Anatolien eine unabhängige nationale Regierung zu gründen und sofortige Unruhen hervorzurufen, um damit die au-gedehn-testen politischen Freiheiten zu erlangen." Auch an anderen Stellen wird das anarchistische Glaubensbekenntniß gepredigt, über die Mittel öer, welche dieser Ausschuß anzuwenden gedenkt, geben einige Skellen seiner Satzungen Aufschluß. So wird gesagt: Das Comite wird aus seiner Mitte einen Chef-Spion ernennen. - Er muß Staatsbeamter (türkischer) sein oder wenigstens zu einem armenischen Beamten Beziehungen haben, um dem Comite die Geheimnisse und Absichten der Regierung mitzutheilen. Er muß muthiz und verschwiegen sein und hat unter seinem Befehl eine Abtheilung von zehn auZ den VerbindungZmitgliedern gewählten Männern. Diese Abtheilung soll das Comite von ftwaigen Gefabren benachrichtigen. Die gehe! men Agenten müssen unter verschiedenen Verkleidungen überall eindringen. Ihre Pläne bereiten sie im Geheimen vor. und das Comite kennt nur seinen Chef DaS Comite wird einen Cbefvollstrecker hab?n, dem Gehilfen unterstehen, die auf Befehl des ComiteS Eingeweihte und Fremde, die als schädlich angesehen werden, beseitigen. Es gibt drei Strafarten, die Rüge, die Vastonade und der Tod. Die Todesstrafe wird vollzogen mit Revolver oder Dolch. Erdrosselung. Gift. Um Häuser und andere Gebäude in die Luft zu sprengen, bedient man sich des Dynamits, Nitroglycerins oder Hollenmaschinen mit Pulver." An anderen Stellen wird bestimmt, daß ein Mann die Erregung von Unruhen leiten soll, ein anderer die Beschaffung von Massen und die Anlage eines Depots in der Nähe der Hauptstadt. Angriffe auf Regierungs-Ge-bäude und Beamte, Brandstiftung u. a. sollen auf Befehl des Ausschusses vollzogen werden. Merkwürdig, aber dem anarchistischen Grundgedanken, der von nationalen Bestrebungen sich absendet, durchaus entsprechend, ist nun die Absicht, womöglich mit der' türkischen Bevölkerung und sogar den Kurden und Tscheressen freundliche Beziehungen anzuknüpfen, um sie gegen die Regierung aufzuhetzen. Vicomte des CoursonZ führt aus rumänischen Blättern Mittheilungen an, um nachzuweisen, daß im vorigen Jahr in Galatz Sendboten des Hintchak thatig waren, die Propaganda für die Anarchisten machen sollten, auch in den Blutthaten in Erzerum und Kumkapu von 1890 sieht er das Werk dieser ar-menisch-anarchistischen Verschwörer. Vor den Ereignissen der letzten Woche hätte man diese Behauptungen wohl mit großem Mißtrauen angesehen, jetzt sieht die Sache aber anders. Wenn auch die überwiegende Mehrzahl der Bctheiligten kaum an einen so blutigen Ausgang gedacht haben wird, so waren sich die geheimen Hetzer und Führer doch gewiß über die Folgen klar. Im Licht dieser Veröffentlichunaen ae-
winnt die Thatsache Bedeutung. daZz bei den Armeniern so viele Revolver
eines Modells gefunden wurden; man ' kann hierin wohl das Ergebniß der Waffenbeschaffung durch das anarchistiscke Comite seben. Die geheimnißvollen Mordthaten, die in neuerer Zeit an armenischen Beamten begangen wurden, schreibt man ebenfalls der Thätigkeit der Verschwörer zu, und so sehr auch die Polizei bemüht gewesen ist. die Thäter und Anstifter zu entdecken, vermochte sie dies doch nur in wenigen Fällen, und jedesmal spielte das Geheimcomite darin eine Rolle. Man glaubt wirklich, die polnische revolutionäre Regierung wieder am ArSeiten zu sehen. Die Hängegendarmen sind in voller Wirksamkeit, die reichen Landsleute werden unter "Todesdrohungen zu Beiträgen angehalten, und wie damals flüchtet sich die Masse in die Kirchen, um Schutz zu finden. Aber in Polen kämpfte die ganze Bevölkerung eines Landes offen und geheim gegen die fremden GewaltHaber, in der Türkei bilden die Arme nier nur einen Bruchtheil der Beoölkerung. und auch von ihnen ist nur ein sehr geringer Theil geneigt, mit bewaffneter Hand vorzugehen. Den Schaden davon können leicht die Christen aller Bekenntnisse und Rassen ha. ben. wenn der Glaubensfanatismus der Moslems erst einmal entsacht ist und sich gegen jeden Giaur richtet. JeitungSverhältnisse in China. 'In, den dem europäischen, Handel ge öffneten Vertragshäfm in China spielt daS europäische Zertungswesen, eine be deutende Rolle. Obschon beispielsweise Shanghai mir etwa 6000 europäische Einwohner zählt, gibt es dort doch drei englische Tageszeitungen und mehrere Wochmblätter, darunter ein deutsches: Jbtz ostasiatrsch? Lloyd". das einzige deutsche Blatt in ganz Asien. Hongkong mit seinen 10,000 Europäern besitzt drei englische Tages- und zwei Wochenblätter, Tientsin, Amoy und Fuischau je eine Tageszeitung, obschon die europäischen Colonien dieser Städte kaum einige 'Hundert Einwohner zählen! In 'der portugiosischen Colonie Macao gibt es noch einige portugiesische Blätter. Als nun die Herausgeber einiger dieser europäischen Zeitungen das rege Interesse sahen, welches ihre Veröffentlichungen auch unter den englisch sprechenden Chinesen, fanden, versuchten sie die Herausgabe chinesischer Tagesblätter, welche gleichzeitig mit den englischen erschienen, und der Erfolg war derartig, daß in .den letzten Iahren eine ganze Reihe chine.sischer Blätrer entstanden: ein halbes Dutzend von je drei- bis sechstausend Auflage, das Shanghaier T.schen? - Pao" ausgenommen, welches täglich zwölstausend Exemplare druckt. .Aber neben diesen Blättern wirkt schon: -seit Jahren noch ein anderes halbwöchentliches Blatt, das an Auflage alle zusammen übertreffen dürfte und bis in die entferntesten Provinzen des Reiches, ja nach Tibet und der Mongolei geht, überall gelesen, überall beachtet wird und ganz im Stillen den größten Einfluß unter allen periodischen Veröffentlichungen China's ausüben dürste ein Blatt, besser gedruckt und von vornehmerem Aussehen, als alle anderen, die Pekinger Zeitung nicht ausgenommen. Es führt den Titel V-wen-lu und wird von den Priestern ider katholischen Mission in Zikawei bei Shanghai herausgegeben. In meisterhafter Weise verstehen es vie katholischen Redacteure, chinesische Priester, 'das Volk zu belehren, Auszüge aus der Pekinger Zeitung wie aus 'den europäischen Blättern zu bringen, dazu Artikel über Europa un,d seine Errungenschaften, aber gleichzeitig, wird auch für die katholische Religion Propaganda gemacht, und es ist nicht zum Geringsten die-sem Blatte zuzuschreiben, wenn der Katholicismus heute in China weit über eine Million Anhänger besitzt. Die chinesischen Tagesblätter sind in Aussehen und Eintheilung nicht etwa das, was wir als chinesisch" zu bezeichnen pflegen, exotisch, eigenthümlich, verzwickt, verschnörkelt, denn sie sind ja nicht der chinesischen Cultur entsprungen, sondern der europäischen, und wurden mir der chinesischen, angepaßt. Der Mehrzahl mach besitzen sie etwa das Format der deutschen Gartenlaube" und haben vier Blätter, bei venen auch die Innenseiten! bedruckt sind, gerade so wie bei unseren Zeitungen; die Eintheilung ist dagegen anders. Auf der letzten Sehte befinden sich Ti tel und Leitartikel, und die erste Seite ist bei den chinesischen Blättern ganz gefüllt mit Reclamen! Der Kopf ist ganz wie bei unseren Blättern. (Der Preis einer Nummer ist durchschnittlich etwa fünf bis sechs Sapeken edwas mehr als einen Viertel Cent.) Dann folgen Leitartikel über in- und ausländische Dinge. Die zweite Seite enthält Auszüge aus der Pekinger Zeitung", Ernennungen, kaiserliche Edicte u. s. w., welche 'sich die Zeitungen von ihren hauptstädtischen Correspondenten" telegraphiren lassen! Daran schließen sich Uebersetzungen der Reuter',schen Depeschen über die wichtigstcn Ereignisse der westlichen Welt. Den interessantesten Theil der chinesischen Zeitungen bilden indessen die letzten Textseiten: Localnachrichten. Feuilleton. kleine Correspondenzen aus .der Provinz, Personalsachen, Gerichtspflege u. s. w. ' Wie man tsieht, haben sich die chinesischen Ritter der Feder oder vielmehr 43 Pinsels, denn man schreibt in China mit einem Pinsel, die europäischen ZeitungZ - Redactionen ganz zum Vorbilde genommen. Nun kommen in den englischen Blättern, aus welchen sie einen großen Theil ihrer Weisheit schöpfen, eine ganze ÄZenge von Begriffen und Dingen vor. für welche es begreiflicherweise keine chinesischen Wörter gibt, wie z.B. Telephon, Telegraph u. f. w. Statt lange Umschreibungen gu gebrauchen, -nehmen bis Chinesen' ähnlich klingende ckinesiscbe Wörter u Hilfe, die an und
für sich ganz andere Dinge bedeuten, was anfänglich dem chinesischen Leser recht chinesisch vorkommen mag. In ihrer Art sind sie wir unsere Bilderräthscl. So z. B. wird das Wort Ultimatum von ;den chinesischen Redacteuren durch die Zeichen U-lima-tung" gebildet. Telephon aus den drei Zeichen To-li-sung" und status quo aus sze-!a-tu-ko". Ebenso schwierig ist es für sie, m Anzeigen, europäischer Kaufleute deren Namen zu schreiben. Deshalb besitzt jcht jed?s europäische Haus einen eigenen chinesischen Namen, so z. V. heißt'Ehlers. E-li-si. Golding, Go-ting. Morrison. Ma-li-sun, Wolf. Wa-su. Wilkinson, Wah-king-sun u. s. w. Nur Meier oder Mayer gibt es. wie überall auf unserem Erdball, auch sogar in China. Meyer bleibt Meyer, wohin er kommt, nur wird der Name im Chinesischen Mel-:e? geschrieben. Trotz all' di:s?r Anpassungen der chinesischen Redacteure an ihre englisch?n Vorbilder in Ostasien zeigt sich in 'hr?n Berichten doch naiver Geist. Aberglauben und Leichtgläubigkeit, die dem Leser unwillkürlich ein Lächeln entlocken. Beim Lesen der einsältizen Lokalberichte und Correspondenzen aus der Provinz fällt einem die merkwürdize Uebereinstimmung mit ähnlichen Berichten auf, wie sie bei unö noch im letzten Jahrhundert häufig zu lesen waren und allgemein Glauben fanden. Die Geschichte wiederholt sich eben, und man kann die einzelnen Phasen unserer eigenen Culturentwickelung heute noch in fernen Ländern bei anderen Völkern wiederfinden, unser Alterthum, unser Mittelalter, unsere neuere Zeit. Er wähnt seien hier nur einige den ftanto ner Blättern entnommene Nachrichten; zum Beispiel: Eine Jungfrau hatte in einem Rocke unvorsichtiger Weise eine Nadel stecken lassen, die ih? beim Ankleiden in die Haut drang. Rathlos standen die herbeigerufenen chinesischen Aerzte, ohne Mittel, zu helfen und denSchmerz zu lindern. Da rief ihr Bruder einen Freund herbei, der sich auf dergleichen verstand. Er legte dem Mädchen ew mit geheimen Zeichen" beschriebenes Papier auf die Brust, und am folgenden Tage kam die Nadel richtig zum Vorschein, so daß sie entfernt werden konnte." In Schuntak kamen bei einem starken Regenguß zwei Fischlern vom Himmel nieder. Sie sahen so lieblich aus, daß die Bevölkerung sie nicht zu verspeisen wagte. Sie wurden deshalb sorgfältig in den Fluß gesetzt, wo sie lustig davonschwammen." In de? Pu-TschiTschiao-Straße miethete Jemand ein Haus und. machte bekannt, daß er von den Heiligen zum Erlöser der leidenden Menschheit bestimmt sei. Er fand starken Zuspruch, besonders von Frauen. Da thaten sich die Nachbarn zusammen und jagten ihn davon." In einem Gebäude des Panyü-.Rit ters wuchs vor einigen Tagen ein Bambus hervor, der in einem Vormittag die Höhe von sieben Fuß erreichte, das Dach durchbrach und in drei Tagen 70 Fuß hoch war. Es gibt Leute, die ldas wunderbar finden, obschon eigentlich nichts natürlicher ist. Der Boden ist dort schwefelhaltig, und Schwefel ist bekannt wegen seine? Expansivkraft." Derartige Mittheilungen gibt es in jeder Zeitungsnummer. Das alte und das moderne China begegnen sich in diesen Blättern, aber es wird gar nicht mehr .so lange dauern, bis die Bewohner der Hauptstädte derlei naive Nachrichten gar nicht mehr lesen werden.
Wetter und Sonnenflecke. &chon vor einem Wierteljahrhundert und länger haben manche Fachmänner ernsthaft von einer Verbindung zwischen den sog. Flecken? der Sonne und den Witterungsverhältnissen der Erde gesprochen. Aber man war im Allgemeinen nicht geneigt, auf solche Speculationen besonderen Werth zu legen, und einige Tagesblätter, welche ein tieferes Interesse an dem Gegenstanide zeigten, waren nur das Gespött, vieler anderen. Inzwischen aber hat die Untersuchung dieser Sache erhebliche Fortschritte gemacht und ist in der Gunst der öffentlichen Meinung bedeutend gestiegen. In Zeiten, in denen man reichlich abnormes Wetter durchgemacht hat und in der neuesten Zeit war daran wahrlich kein Mangel interessirt man sich besonders dafür, was etwa die verflixten Sonnenflecke, auf deren Conw schon so vieles Andere (einschließlich gewisser Seuchen!) gesetzt worden ist, damit zu thun haben möchten. Auch in der neuesten Nummer der Monthly Weather Review" behandelt der bekannte Wetteramts - Chef Professor F. H. Bigelow diesen, noch immer so wenig aufgeklärten Gegenstand in einem bemerkenswerthen Aufsatze, welcher noch den Vorzug hat, sich aus lange Beobachtungen zu stützen. Professor Bigelow erkennt einenCinfluß der Sonnenflecke in besagter Richtung unbedingt an, versäumt indeß auch nicht, auch die anderen Factorm, welche 'gleichzeitig einen wichtigen Einfluß in dieser Hinsicht haben können und müssen, gebührend zu würdigen. Er führt aus, daß die Atmosphäre un-. serer Erde unter der Wirkung von vier großen Kräfte - Systemen stehe, nämlich: 1) der Druck ode? die Spannung der Schwere oderGravitation der Erde; 2) die ablenkenden Kräfte 'der Erdumdrehung um sich selbst; 3) dieiquatoriale Strahl Energie des elektromagnetischen Feldes; und 4) die polare magnetische Strahl Energie von iden polaren Gegenden öer Sonne, womit auch die etwaige Wirkung der Sonnenflecke zusammenhängt. Die erste und zweite dieser Klassen sind beständige oder sietige Kräste; dagegen 'haben die anderen Klassen ihre Periöden, und zwar die dritte eine -gelmäßige nach Jahres- und 'Tageszeiten in Werbinduna mit assrormiscbm
Aeryalinlslcn, ö:e dierZe aber ein: sehr veränderliche und schwer bestimmbare, und daher können auch die W:tte?propheten von Beruf bei Berechnung dieses Factors zu allerhand trügerischen Schlüssln gelangen, soweit unsere biserige. ErkMitnißfäh'.gkeit dieses WirZungsgebietes reicht. Solche Fehl'chlüsse fallen um so mehr to's Gewicht, ils gerade diese vierte Klasse von Einfluß - Kräften nach Professor Bigelow yit wichtigste, entscheidendste ist. Deshalb wäre es aber auch sehr verfehlt, sie ganz zu vernachlässigen und nur mit den ersten drei Klassen zu rechnen, wie dies so lange Zeit hindurch geschehen ist. Daß das Auftreten der Sonnenflecke, wie überhaupt die ganze Wirksamkeit de Sonnenmagnetismus, die mit der Umdrehung der Sonne am Aequator oder Mittelmesse? derselben in Verbin)ung steht, periodisch erfolgt, darüber ist man sich einig, und bei der RegelMäßigkeit der SoMenbwegungen ist dies auch wohl kaum anders anzunehmen. Die Länge dieser Perloden ist schon verschiedentlich angegeben worden. Eine Vergleichung neuerer Beobachtungen mit den im Jahre 1841 gemachten ergibt anscheinend, daß der Zeitraum der Erzeugung von Sonnenflecken an den verschiedenen Meridianen der Längsgrad - Linien des Sonnenkörpers in etwa einem halben Jahrhundert nicht länger ist. als ein Bruchtheil weniger als 27 Tage und die Zeit der häufigsten Sonnenfleöe in Perioden von etwas über elf Jahren eintritt. Wir würden un3 darnach gegenwärtig einer solchen Höhezeit wieder nähern, welche im nächsten Jahre erreicht sein dürfte. Ob man nun die Sonnenflecke als Wolken, oder als Schlackenmassen, die sich durch Abkühlung bilden, oder als Folge gewisser von innen aufsteigenden und die Lichthülle unterbrechenden Strömungen von anderer chemischer Beschaffenheit betrachten will, in allen diesen Fällen ist es ganz naturgemäß. anzunehmen, daß sie die Ausstrahlung 'des Sonnenmagnetismus mehr oder weniger beeinträchtigen und zeitweise zu einer unregelmäßigeren machen können. Denn sie sind sicherlich mit dem übrigen Theil der Sonnenfläche nicht gleichartig. Prof. Bigelow ist der Ueberzeugung, daß die Wirkung des Sonnenmagnetismus, wenn die Ausstrahlung desselbe nunregelmäßiger werde, die ganzen atmosphärischen Bewegungen und VerHältnisse auf unserer Erde wesentlich verändern könne, und leitet daraus aÄH die Bildung weitverbreiteter (nicht örtlicher) WirbePurm - Systeme wie überhaupt so ziemlich alle Mtter - Abnormitäten von größerer Bedeutung ab. Ob er damit nicht über das Ziel hinausschießt, muß vorerst dahingestellt bleiben; er mag aber sehr wohl Recht haben mit der Behauptung, daß das bessere Bekanntwerden mit diesem Factor uns der Lösung des WitterungsProblems allmälig näher bringen könne. Sollte das der Fall sein, so würden dann auch Wetterprophezeiuir gen auf längere Zeit hinaus immer mehr an Verläßlichkeit gewinnen.
U rmorsung des Fabrikanten Schwartz. Ueber den brutalen Mord, welchem das Leben des Fabrikanten Henri Schwartz in Mülhaufen im Elsaß zum Opfer gefallen ist, liegen jetzt eingehende Berichte vor. Der Ermordete war. nach einem Bericht der Basler Nachr.". der Chef der Firma Schwartz n. Co. in Mülhaufen, einer Kammgarnspinnerei, die vielleicht das größte Geschäft dieser Art ist, und die auch eine Zweigniederlassung in Belfort besitzt. Gerade jetzt steht die Firma im Begriffe, das Geschäft durch einen stattlichen Neubau, worin eine DampfMaschine von 1300 Pferdekräften untergebracht werden soll, zu erweitern. Sie würde dann die Zahl ihrer Spindeln auf 100.000 bringen. Es war am 7. Oktober. Vormittags liz Uhr. als sich Herr Schwartz vom Bureau entfernte, um diesen Neubau zu besichtigen. Er gab noch die Weisung, daß man ihn, wenn sein Wagen komme, im Neubau holen lassen möge. Auf dem Wege begegnete ihm unversehens der Arbeiter Andreas Meyer, der rasch mit den Worten auf ihn zujrat: Nun, Herr Schwartz, Ihr bauet dort die neue große Fabrik, do hend bigott noch viel Arbeiter Platz.- Mit diesenWorten zieht Meyer ein Messer und versetzt damit, noch ehe Schwartz sich über die Gesinnung und die .Absichten des Angreifers klar geworden,' dem Angesprochenen einen Stich in den Unter-, leib. Einige Bauarbeiter waren auf das Zusammentreffen der beiden Männer aufmerksam geworden und hatten den Vorgang beobachtet. Sie eilen hinzu, um den Thäter zu ergreifen. Doch noch ehe sie zur Stelle sind, zieht Meyer einen Revolver und schießt sich zwei Kugeln durch den Kopf. Wenige Augenblicke später kam der Vauunternehmer Böh.n mit semem Wagen daher. Henri Schwartz,' der noch aufrecht geblieben war. bat ihn, er möge ihn zu sich in den Wagen nehmen. Ich habe einen Stich' im Unterleib," sagte er. Böhm nahm den Verwundeten zu sich und brachte ihn nach der Portierloge des neuerbauten. Hauses, das sich Schwartz hatte erstellen lassen und das schon in einem Monat bezogen werden sollte. Am Nachmittag . wurde der Verwundete von den Aerzten untersucht. Es zeigte sich, daß .die Eingeweide viermal durchschnitten waren. Am Abend beklagte sich der schwer Getroffene über starke Schmerzen und äußerte sich selbst zu den Nahestehenden dahin, daß keine Hoffnung mehr vorhanden sei. ' Der Tod ist in der Nacht eingetreten. Der Arbeiter Andreas Meyer war im Jlhre 1889 bei Schwartz u. Co. entlassen worden und hegte seither gegen den Chef, dem er sein Mißgeschick zuschrieb, einen versteckten Groll. Er hat nachher in einer anderen Spinnerei gearbeitet, war aber in der letzten Zeit arbeitslos. In seinen Kreisen, unter
ven Arbettern, nanme mamy ie philosophe". Während der letzten Monate hat er viel in den Wirthschaften verkehrt und agiwrische Reden gebalten. Er galt als Anarchist. Henri Schwartz hatte schon seit einiger Zeit Drohbriefe erhalten. Er hat seinen Freunden dies auch seiner Zeit mitgctheilt und dabei geäußert: er fürchte sich nicht; es werde ihm wohl nicht an den Kragen gehen. . Daß das Attentat gelang, läßt sich nur dadurch erklären, daß Herr Schwartz. ein sehr energischer Mann, im Augenblick der That sich gar keines Angriffes versah. Henri Schwartz hinterläßt eineFrau und drei Kinder. Die Gräber der Medici.
Seit langer Zeit waren von Historikern Zweifel darüber geäußert worden, ob die von Michel Angelo mit den herrlichen Statuen des Tages und der Nacht, des Abends und der Morgendämmerung geschmückten Gräber der Medici in der neuen marmorglänzenden Sakristei von San Lorenzo in Florenz wirklich die Gebeine von Giuliano und Lorenzo de'Medici enthielten. Das italienische Cultusministerium hat nunmehr dafür gesorgt, daß diese Zweifel beseitigt würden. In Gegenwart des Bürgermeisters, verschieden Prä'fecturräthe und Gelehrten, sowie der Directoren der Museen und des Staatsarchivs wurden in der Krypta der Sakristei die berühmte Madonna Michel Angelo's und zwei Heiligenstatuen, welche die Hebung der die Gruft bedeckenden Steinplatte verhinderten, von ihren Plätzen entfernt. Unter der Steinplatte fand man zwei auf einander gestellte Särge. Auf den Deckel des obersten war mit Tinte geschrieben: Giuliano di Pietro d! Cosimo de'Medici". In dem Sarge fand man ein Skelett, dessen Schienbeine und Schenkelknochen auf der Brust zusammengelegt waren. Auf dem wohlerhaltenen Schädel wurden die Spuren von zwei Dolchstichen gefunden. Die Spuren eines anderen Stiches fand man in einem der Schienbeine. Diese Knochenverletzungen gewähren die absoluteste Sicherheit, daß das gefundene Skelett das des Giuliano de Medici ist. Er wurde am 26. April 1479 im Dom von Florenz von Bernardo Bandini und Francesco de Pazzi ermordet und durch viele Dolchstich in Brust und Kopf, wie Machiaoelli berichtet, als er schon todt zur Erde gefallen war. von den wüthenden Mördern zerfleischt. In dem anderen, sehr schlecht erhaltenen Sarge, dessen Deckel durch das Gewicht des auf ihn gestellten anderen Sarges eingedrückt war, fand man ein ganz zerfallenes Skelett. Nur der Schädel ist gut erhalten. Er wurde mit den zeitgenossischen Porträts Lorenzo's verglichen und die Ähnlichkeit der Kopfform von allen Anwesenden anerkannt. Auch fand man unter der Nase die Knochenauswölbung, die in allen Porträts des großen Humanisten auffällt. Die Gebeine der Brüder wurden in neue Särge gelegt und -das Protokoll der Untersuchung, das von allen Anwesenden unterzeichnet wurde, in einem Krystallgefäß den Ueberresten Lorenzo's beigegeben. Der Sarg Giuliano's wird im Museum der Bargello aufbewahrt werden. Die Untersuchung hat die Nachrichten Vasari's über die gemeinsame Beisetzung der beiden Brüder glänzend bestätigt. vom Inlands. Ein bisher unbekannter Strom, der sechstgrökte der Welt, soll durch die Expedttwn, welche im Jun, v. I. unter Dr. Bell vom kanadischen geologischen Vermess ungsdepartement nach den bisher unerforschten Regionen und Wildnissen von britisch Nordame rika auszog, entdeckt worden sein. Dieser Strom in dem bezeichneten Gebiete, den Dr. Bell den Nil des Nordens" nennt, soll 500 Meilen lang und an seiner schmalsten Stelle eine Meile breit sein und drei Nebenflüsse haben. In Perry. Oklahoma, ist zwischen der farbigen und weißen Bedölkerung ein interessanter Kampf wegen Benutzung der öffentlichen Sckulen ausgebrochen. Der Schulsuperlntendent I. A. Augustine besteht, den Anordnungen des Schulraths entsprechend, darauf, daß die Kinder farbiger Eltern in besonderen Schulräumen unterrichtet werden, und als die Neger für ihre Sprößlinge Einlaß in die von Schülern der Weißen begehrten, wurden sie zurückgewiesen; darauf haben die Neger ein Mandamusversahren gegen den Schulrath angestrengt, um die Zulassung zu erzwingen. Das Unvergleichliche, hier ist gethan" das Zweirad hat seinen Einzug in das Oberbundesgericht gehalten; Oberbundesrichter White ist das erste Mitglied dieser würdigen Körperschaft, welches es mit seiner erhabenen Stellung vereinbaren kann, sich der großen Armee der StahlroßDragoneq anzuschließen. Er radelt zwar noch nicht mit Sicherheit und man merkt ihm auf den ersten Blick den Anfänger an, doch hofft er binnen Kurzem das Stahlroß mit Eleganz tummeln zu. können. Jetzt fehlt nur noch, daß ein Präsident dem populären Radfahrsport huldigt. In einer Anzahl von kllnstlichen Teichen in McLennan Countn, Tex., welche von artesischen Brunnen gespeist werden, sind, unter Aufsicht des Herrn G. I. Zimmermann von der Bundes-Fischerelcommission über 2000 Stück junge Black Baß" zur Zucht ausgesetzt worden. Bisherige Versuche haben dargethan, daß diese Fischart in artesischem Wasser vorzüglich gedeiht, und deshalb wird erwartet, daß die ein Areal von 250 Acres bedeckenden Teiche des genannten County in einigen Jahren von Fischen wimmeln werden. Nach den Ausführungen des Herrn S. C. Clarke, Mitglied der American Society of Civil Eng!nens" könnte bei einer Vertiefung des Erie-CanalS auf 25 faxn. Getreide
auf' 7000 Tonnen Schiffen zu 3.22 Cents per Bufhel von Chicago nach New York befördert werden. Werde der Canal auf 9 Fuß vertieft, so würde sich die Beförderung in 90 Fuß langen Stahlbarken auf 4 Cents per Bushel stellen. Er behauptet ferner, eine
Stahlbarke von 17 1.5 Fuß Brette, 180 Fuß Lange und emem Tiefgan v?n 7 Fuß könnte von Chicago nac New Nork gebracht werden und die Be förderungs kosten für Getreide würden sich dann nur auf 2 Cents per Bu shel stellen. Mit dem Rücktritt des Contre-Admirals Carpenter, des gegenwärtigen Befehlshabers unseres asiatischen Geschwaders, vom activen Dienst und mit der Beorderung des Commodore Thomas O. Selfridge. Präsidenten der Jnspectionsbehörde des Manne - Departements, zum Contre-Admrral wrrd ein Fall eintre ten, der in der Geschichte unsere Bundesmarine ohne Gleichen dasteht und wahrscheinlich auch m allen ande ren Marinen der Welt noch nicht vorgekommen ist: nämlich, daß Vater und Sohn zugleich diesen Rang bellet den. Freilich ist Admiral Selfridge sr. pensionirt. aber er ist noch im vollen Besitze semer körperlichen und ati stigen Kräfte. Als Cadett ist er im Jahre 1813 m die Bundesmarine ein getreten und wurde als Commodor im Jahre 1866 pensionirt. Ein Jahr spater wurde er dann zum Contread miral befördert, - Vom NuSranve. 23 e I einer K a st a n i e nsuche auf der Allee zum großen Tannenwaloe geriethen Schulknaben aus Homburg mit Oberstätter Schulknaben in Streit. Ein Oberstätter zog einen Revolver und qab auf die 5om bürge? sechs Schüsse ab. von denen einer den zwölfjährigen Sohn des Dachdeckermelsters Weber schwer ver wundete. Ein Student der M e o lcin aus Berlin ist in Potsdam als Einbrecher festaenommen worden. Neulich Nachts bemerkte der Schutz mann Berkefeld einen Menschen, der unter seinem Kaisermantel in aufsäl liger Weise etwas zu verbergen bemuht war. Der Beamte schöpfte Ver dacht und machte sich an die Verfolgung des Mannes,, der seine Schritte oeschleumgte und schließlich in eine Seitenstraße rannte. In Gemeinschaft mit dem Wachtmeister Vogler gelang es, den Fliehenden festzuneh men. ES stellte sich heraus, daß der Mann einen werthvollen Teppich und verschiedene andere Sachen, die er in der Wohnung eines Lieutenants gestöhlen hatte, bei sich trug. Die Fest stcllung der Person des Diebes ergab das überraschende Resultat, daß er ein im 7. Semester studirender Mediciner ist. Er ist ein Krüppel und hat einen rechten Holzarm. Er will aus GeldVerlegenheit den DuV'Ztahl begangen haben. JnJoughal. inder Graf schaft Cork, ist m dem dortigen Klo ster die Schwester Mary Regies ge storben. Der Name dieser Nonne ist über die Grenzen Englands bekannt geworde. Swester Mary war durch ihre Kunst ertigkeit. Muster für iri sche Spitzen zu zeichnen, nicht nur in den Kreisen des Gewerbes, sondern auch in der . vornehmsten Gesellschaft bekannt geworden. Die hohe Blüthe, deren sich die Spltzenkoppelel Irlands erfreut, ist nicht zum wenigsten mit ihrem Namen verbunden. Im Noughalkloster wurden die kostbaren Spitzen verfertigt, die m den letzten Jahren bei Familienfesten des Königshauses wie der hohen Aristokratie zu Geschenken verwendet wurden. So rührt das Ge schenk des Carls von Crewe an die Herzogin von York von jener Manu factur her und auch der Brautschleier. den die derelnftige Königin von öng land trug, als sie dem Prinzen George angetraut wurde, ist von Schwester Mary gezeichnet. An Schiller's Bürgschäft" erinnert' der Matrose, der iünast vor dem Z?orum des Lordmayors in London erschien. Der Mann , i . " rx - -. war vor längerer &tu wegen ucpci Verletzung unter Anklage gestellt, aber qeqen Bürgschaft auf freiem Fuß belassen worden. Er hatte inzwischen in Cardiff Arbeit gesunden. Doch muß diese nicht lohnend genug gewesen sein, um ihm zu ermöglichen, das Reisegeld nach London, wo Termin anstand, zu ersparen, und so blieb dem armen Burschen nichts Anderes übrig, als die nicht unbeträchtliche Entfernung von Cardisf nach der Metropole zu Fuß zu machen. Sieben Tage war er unterwegs. Während der erster fünf Tage vermochte er sich von dem Erlös des Verkaufs aller überflüssiger! Kleidungsstücke zu beköstigen, aber während der letzten beiden Tage ginc? ihm die Nahrung aus, so daß er ii einem erbärmlichen Zustande in London anlangte. Weder der Hunger, noch die furchtbare Hitze der letzten Tage, die sogar Opfer an Menschenleben gefordert hat, vermochten seinen Entschluß zu erschüttern, sich rechtzeitig dem Richter zu stellen, obwohl er mit ziemlicher Sicherheit der Verurtheilung entgegensah. So schlimm ist es ihm allerdings nicht ergangen der Lordmayor sprach ihn vielmehr frei. Vielleicht weil es sich herausstellte, daß die Verwundung, die der Angeklagte einem Kameraden ' im Streite beibrachte, unerhebl'.ch war. vielleicht aber auch gerührt von der Erklärung des Matrosen, daß er nocb größere Opfer auf sich noch genommen hätte, um nur seinem Bürgen und dem Richter das verpfändete Wort .halten zu können. Da der Mann sich in sehr verwahrlostem Zustand befand, ließ ihm der Lordmayor zwei Pfund Ster lina retchen, damit er sich von Neuem equiplren könne. - MeersSaumvfeifen, lange deutscbe Pfeifen, Cigarrenspiben bei Wm.
Mucho, 199 Oft Washington Str.
Marktberlcöt.
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