Indiana Tribüne, Volume 19, Number 38, Indianapolis, Marion County, 26 October 1895 — Page 1

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Tapeten.

I Editorielles. ! 1 Ingersvll ist nun ebenfalls unter die Jingoeö geanzen. Vorgestern Kielt er vor einer Soldatenversamm-

lang in Illinois eine Nde und befürwartete die Annexion von Cuba, Canzda und Hawaii. Die Sterne und Streifen meint er, sollten über daS ganze Land vom arktischen Ozesn iiS zum Golf vom Mkziko wehen. H,rr Zngersoll hätte in Verbindung kamtt gleich die Erbauung eineö halben Hundertö Kriegsschiffe und die Beschaffung einer großen rmee oesurworien r tt r .T. 1 I. sollen. Herr Zngersoll hat seine guten und I seine schlechten Seiten. Leider find eS seine schlechten Seiten, welche ihn populär gemacht haben. l Der Polizeicommissäe Roose. velt in New Jork glaubt durch sem Vorgehen der Korruption ein Ende machen zu können. Am letzten Sonn - tag trug sich dort folgende? Stuckchen zu : 3n der höchst anständigen Wirthschaft eineS Herrn Smith in der 3. Ave. befand sich am Samstag Abend em städtischer Geheimpolizist Namens Ca. vanagh m der Rolle eines harmlosen

Bürgersmannes. Mit dem Glocken- Morgen 1-2 8 Uhr zusammen, wähschlage zwölf forderte Smith seine rnd alle Stockmerke mit Arbeitern ge-

Gäste auf, daS Lokal zu verlassen, da ec schließen wolle. Kaum hatte sich die Thue hinter den Gasten geschlossen, als der noch immer unerkannte Delek. tive unter dem Vorwande, er habe etwas vergessen, wieder anklopfte. Smith öffnete ihm und ehe Cavanagh wieder hinausging, meinte er, man könne ja zum Abschiede noch CrnS trinken. Smith erklärte, daß er nach zuiölf Uhr zwar nichts mehr verkaufe, er wolle jedoch den Gast noch mit einem Whiskey traktiren. DieS geschah. Der verkappte Spitzel schluckte behaglich den SchnapS. Dann aber siel er über den ahnungslosen Wirth he? und schleppte ihn, sich als Polizist zu erkennen ge. bend, nach der Polizeistation. Mne soilye emernyell r,r wen nre. dttträchtiger, als tie bis dahin geübte Korruption. Herr Noosevelt vttsucht offenbar, den Teufel durch Beelzebub auSzutreiben. Bundersenator Sherman hat ein Bucd über ferne per,onllchenrlevn,,je IN cer vomtl uno im ongrrp c. R, rc C I schrieben, das bald erscheinen wiro. Um einen großen Absatz zu Ncyern, werden schon jetzt zum Zwecke der vleklame in Zeitungen einzelne Stellen veröffentlicht, namentlich eine, welche von den Vorgängen und Intriguen in der Nationalconvention handelt, welche Garsield nominirte. Ea-sield war damals kein Bewerber um die Nomination, wohl aber war Sherman ein solcher. Da ihm aber die Delegaten von Ohio n'cht sämmtlich Wort hielten und sich auch für Blaine keine Mehrheit fand, so fiel die Nomination Garsield als einem sogenannten 6ark korss zu. Nun find die Republikaner überglücklich, daß Sherman selbst in seinem Buche versichert, daß Garsield mit der Intrigue gegen ihn nichts zu thun gehabt habe. Wie man.sieht, haben wir eö hier mit einem vluck pzmi,a,ea Kiatsazee zu thun, aber gerade der Kla.sch ist eS, welcher daS amerikanische Publikum am meisten interessier. Bringt man noch den in Amerika herrschenden Per ssnenkultuS in Anschlag, der die Aeu - , or r v a er . . yerungen eines Pranoenrcn, VunoevsenalorS oder Kabinetömitgliedeß eo ipso alS Sprüche der Weisheit be trachtet, so darf man dem Buche ShermanS zweifelsohne einen großen Ar l'atz prophezeien. . Jrttsjliittdjiiiljleii. Inland. Wetteraussichten. , Wärmeres, schönes Wetter. Morgen Regen und kalt. Die Mineninspektion in Illinois. Chicago, 25. Oct. Eouvernör Altgeld ernannte vor Kurzem sieben Staats-Mineninspektoren und heute IUß er sie zu sich kommen, gab ihnen lhre Eruennungkpapiere und sagte dann daS Folgende bezüglich ihrer l mm i . i . Pniqren zu rynen :

Die Minengesktze dieses Staates sind zum Scül'he der Schmachtn und Armen erlassen worden. Der Bergwerkebesiher ist stark und kann sich selbst helfen. Diese Koblengräber kommkn zu' vielen ihrer Rechte nicht, sie sind stets arm und abhängig und können ihrer Unzufriedenheit nicht Luft machen, ohne ihre Plähe und da-

mit ihren Verdienst zu riökiren Sie sind daher von dem Staat ernannt worden, um für sie x thun, was sie nicht selbst thun können Ich bestehe daher daraus, daß Sie die Gruben in spiziren, ohne den Betriebsleitern oder deren Vertretern zu gestatten, sre zu . begleiten. Machen Sie Ihre Jnspek. tion gründlich und unabh wgig ohne ihren Beistand. Nachdem Sie daS ge than haben, finden Sie von den Män nern aus, ob irgend ein Grund zur Klage vorliegt. Ich wünsche ferner zu sagen, dab in viele Unfälle vorae. sgmmen find, nicht daß sich mehr er eigneten als früher, sondern daß Un ifät tjotfamen, die vermieden werden sgnten." Unter Trümmern begraben. Cl v d e. O.. 25. Oktober. Die HAf der der östlichen Wand der drei. stZckigen Bichcle-Fabrik der Elmare Manufacturing Co. stürzte heute ft waren. Mehr als ein Dutzend der Leute de stark verlttzt und mehrere stlckcn no& unter den Trümmern. Freiwil lige Helfer rittirten ihr Leben bei den Rettungsversuchen - Sin junger Sohn deS VormanneS George Holloway rde zuerst hraukgezogen. Er ist .quetscht und verstümmelt, mag aber genesen. Folgendes ist eine Liste der Verletzten. JzmeS Breeker, einer der Eigenthümer, Kopf und Hiiften verletzt ; Charles Eberhard!, rechter Arm und Schulter zerquetscht: Clarcnee Whal.tz, schwere Kopswunden; Ed. King, Brust und Körp-r zerquetscht; Wm. Snyder, Beinbruch; Noy Laman, Kovfwunde; Archiv Holloway, Kopfwunde und innere Verletzungen; Frank Cook. todtliche inner- Verletzungen: Wm Hudson, doppelter Beinbruch. DaS Auswerfen eineS GrabenS neben dem Gebäude zur Leauna der Wasserleituna veranlagte den Unfall Mauer stürzte nach Außen und btaxüh aDe in dem Graben arbeitenden Lte und die Arbeiter der Fabrik stürzten mit dem einbrechenden Fußbo herab. V a t e r m o r d. Ehester, Pa., 25. Okt. Der 21jährige Frd. Heard brachte heute Morgen seinem Vater David Heard eine tödtliche Schußwunde bei, als die ser seine Frau prügelte. Der Sohn wollte seine Mutter vertheidigen und als der Vater dann ihn angriff, zog er seinen Rkvolver und schoß seinen Vater vier Mql. Die erste Kugel drang über dem rechten Auge ein, die zweite in den rechten Arm, die dritte in die linke Hand und die vierte streifte den rechten flirrn - Waldbrände. Green B au. Wikc . 25. Oktober. Die Wald und Marscken.Brande in der Nähe don Seymour und New Lon dgn debnen fick rasch au?. Sie wülbln beiden Seiten dcS BabnaeleiseS in einer AaSeehnung von 50 Meilen. In der Nähe von 2cy nour sind viele Heuschober und eine Anzahl Scheunen verbrannt. Die Brücken und Du ch äffe werdea scharf bewacht. In den Bark River und London Marschen sind 450 Ton nen Heu verbrannt. Nur ein starker Rege kann dem Ftuer Einhalt thun Huntingdon, Pa., 25. Oktober. Die verheerendsten Waldbrände, deren man sich in diesem County erinnern kann, wüthen in der Nähe der Stadt, die ganz von brennenden Waldern umfingt ist. DaS Feuer ist auf einer Seite bis auf eine Viertel Meile herangerückt. Auf Warrior Ridge, JackS Mountain und Likk Ridge sind etwa 30 Meilen Hol, bestand zerstört. Mehr alS M Mann kämpfen gegen die Feuer an Mietbe. ' . t ' Jt sve,iellen Gescbäkt. rm tr - . - it: . .1 -X. V A. Metzger Agentur, Odd Fellow Hall, I !X- rl i zweerro.

Ausland.

Schrecklicher Wrrbelsturm. W a r s ch a u, 25 Okt. Die Stadt Lublin, Hauptstadt des Gouvernements Lublin in Russisch. Polen, wurde von einem h ftigen Wirbelsturm heimgesucht, wodurch großer Schaden angerichtet.wurde. Es wurde Gottesdienst in der Kathedrale zum Andenken deS 100jährigen Gedenktage? der dritten Theilung Polens abgehalten, als der Sturm plötzlich losbrach. Das eiserne Dach der Kathedrale wurde weggerissen und siel in das Innere der Kirche, mehrere Personen auf der Stelle tödtend und viele andere mehr oder weniger schwer verletzend. Bei dem Gedränge auS der Kirche wurden Männer, Frauen und Kinder niedergfstvßen u?d mehrere wurden zu Tcde getreten. -.- Rußland u n d 2 a p a n. Lond on,25.Okt. Eine Spezialdepesche von Shanghai sagt, daß ei russisches Geschwader von 15 Schiffen Vladivostock für Chemulpo und gusan verlassen hat. Die japanische Flotte in den Gewässern von Fomosa ist, wie verlautet, zurückberufen worden und auS gut unterrichteter Quelle verlautet, daß mehrere Kriegsschiffe nach Korea beordert wurden. 3n Shanghai derlautet e?, daß Japan'S Antwort auf die Forderung Rußlands, Korea zu verlassen, in friedlichem aber festem Ton gehalten ist und gegen daS Dictat Rußlands in koreanischen Angelegenheiten protestirt. 3n Shanghai wird eS für gewiß angesehen, daß Rußland Korea permanent besetzen wird. Die Depesche sagt' ferner, daß die Lage eine sehr ernste ist und daß Vorbereitungen für den in Aussicht stehenden Kampf überall sichtbar find; eS wird aber gehrsst,' daß eine Lösung gefunden wird und Mußland und Japan sich bezüglich einer Theilung von Korea einigen. D e r N u s s i s ch e Z a r e w i t ch. Pariö, 25. Okt. Der Figaro" meldet daß daS Befinden deö russischen Ezarewitsch sich sehr verschlimmert hat und daß er nicht im stände ist, nach Nizza zu reisen, wo eine Villa für seitun Aufenthalt während deS Winterö hergerichtet worden ist. Der GauloiS" sagt, daß der Czarewitsch mehrfache heftige Anfälle Blutspeien gehabt hat und sehr geschwächt ist. Au S Euba. Ha va na, 25. Oktober. GeneralCapitän Martine; de CampyS kam heute kurz por Mittag von CienfuegoS hier an. Auf seiner Tour von Eiego . tl V M V . . oe udiio naaz sanla pirilu war er nur von 100 Kavalleristen begleitet und wurde von ein,r Jnsurgentenbande angegriffen, die nach scharfem Kampfe in d e Flucht geschlagen wurde. 3m Laufe des Kampfe? wurde der Mantel deS General - EapitänS von 3 Hügeln durchbohrt und eine neunte schlug in . ? i a i 's , vie Walleila,qe ein. DaS spanische Kanonenboot 5ari dad" ist auf der Höhe von EardoraS ,n der Provinz MatanzaS gesunken. Die Bemannung entkam in den Booten. Sobald die nöthige Hülfe einge troffen ist, soll daS Boot gehoben wer den. Die Insurgenten gr'ffcn kürzlich daS Fot der Stadt Eiöcoro im Camaguay Distrikt an, und töteten 2 Mann von der Garnison. Einer offiziellen Ankündigung z zsolge hat der 3nsurgen tenführcr Mirshall zwei Arbeiter auf der Del?roS.Form bei Boza ermordet. Zwölf mit (5hasipot. Gewehren be wassnete Insurgenten haben, sich au der Fj,ddo - Planjage im Vuelto Abojo-Distrikt dem General Lano er geben. 3n der Nähe wurden 15 Ea r.abiner und viele Patrone., im Walke verborgen gefunden. Der Eouvernör der Provinz Santa Elara hat angeordnet, daß die Bürger alle Waffen an die Behörden abliefe! sollen und läßt in allen Häusern nach Waffen suchen. ES sind schon viele Gewehre und Revolver gesunden wo? den. Capitän GanzaleS hatte mit 8 Freiwilligen ein Gefecht mit40 3nfur genten bei RemodioS. Zwei der litzteren sielen und den Truppen fielen vier Pferde und eine Anzahl Maul thiere in die ?änd die mit Wen, die 2000 Dynamitpatronen enthielten, be laden waren. Oberst 3zquierdo von der spanischen Armee, ist in Oanta Spiritus am gelben sieben estorbe

2m Distrikt Santiago Delvalle hct der neulich Eyclon 1700 Hüllen zer stört. . Eine 200 Mann starke Jnsurgcr.tenbände griff daS Fort auf der EardiadPlantage im Holguin-Distrikt an. Die auS 13 Mann Marine-Jnfanterie be stehende Garnzfon vertheidigte sich heldenmäßig, und trieb die Znsurgen-

en zurück. Dieselben ließen? Todten zurücke - Allerlei. Uni jeden Zweifel ander Güte und Reinheit der hier importiren italienischen Prooucte, namentlich Olivenöl und Wein, zu beseitigen, hat die italienische Regierung eine Station n New York errichtet, rn welcher alle aus jenem Lande kommenden genannen Prooucte analysirt und mit einem Atteste verschen werden, welches Auskunst über deren Reinheit, resp. Unreinheit ertheilt. Der Gedanke ist, daß daS amerikanische Publikum sich mehr den italienischen Weinen zuwenden wird, und wenn bit Aeuanisse wirklich ehrlich sind, so dürfte die Berechnung . n ri t . . y i e.f trjti via zu' gkwlliem sraoe nicyi yiscyiai en. Ein unternehmender Schwindler hat eine Anzahl von Re staurateuren und Mllchzanvlern zu St. Paul, Minn., in gelungener Weise hineingelegt. Er hat ihnen nämlich ein Recept zur Herstellung künstlicher Milch" verkauft, und das Geschäft hat sich bezahlt, itzz einige Mrlchhändler haben ihm bis zu $25 bezahlt. Die Milch-, die mit Hilfe des Recepts hergestellt werden kann, hat nur daS mit wirklicher Milch gemein, daß sie ebenso aussieht und auch ähnlich schmeckt. Sie enthält indessen nichts von der Nährkraft der wirklien Milch, wie dies durch Untersu ima seitens der Molkerei-Commission festgestellt worden ist. Da zahlreiche filagen über dieser künstliche Milch bei der letzteren Behörde eingelaufen stno, so paßt dieselbe jetzt den Milckhändlern und Wirthen scharf auf die Finger. DaS Minnesotaer Gesetz gegen Veralschung von Nahrungsmittel ist sthr 'trenn; und ' die 'betrogenen Betrüger. dürfen sich auf schwere Strafen gefaßt machen, wenn sie das ntit Mrlchrept praktisch verwerthen. , Der Capitän E. I. Lelders von 'dem britischen Dampfer Afoie", auf welchen während der Fahrt von New Nork nach Kingston ein spani scheö. Kanonenboot gefeuert hatte, hat bei semer Rückkehr nach nstgenanntM Hafen über den Vorfall die folgende Mittheilung gemacht: Wir befanden uns aus der Hohe des Cap Marzi, als wir ein spanisches Kanonenboot 'bemerkten. Der erste Steuermann (Kirkley) befand sich auf Deck, Aus einer der Luken des KanonenbooteZ sah er Plötzlich ernen Blitz ausleuchten. Rauch stieg auf und der Donner eines Kanonenschusses wurde hörbar. Ich wurde gerufen, ließ sofort unsere Nationalflagge aufziehen, trotzdem aber wurde ein zweites Mal auf uns geschof. sen. In dem Glauben. da& man lediglich unsere Papiere prüfen wolle. ließ ich wenden und fuhr auf das Kanonenboot zu, denn die) es hatt? uns nimmer anspielt tanr.cn, wenn wir ihm hätten entkommen woll:n. Zu meinem Erstaunen feuerte man noch mals auf uns. dann wandte das Ka nenboot und fuhr davon. Schaden haben wird nicht erlitten, da die drei Schüsse das Schiff nicht trafen. Den Namen des Kanonenbootes konnte ich nicht entziffern. 3n Kingston erstat tete ich dem britischen Eonsul Bericht." DaöVüraermetsteramt von Mainz iheilt mit, .daß der fünfhundertjährige Giburisiaz Johann Gutenberz's im größten Maßstabe im Jahre 1897 gefeiert werden wird. Auch das Ausland wird eingeladen werden, sich an den Feierlichkeiten zu betheilig:n, dg Guttnberg's Erfindung alle? Welt h Theil aeworde,'. ist. - I n d e r u e u c j '4 " a T':jalrnfitre ttsurjti c!:t "Ucit r SU.me2.Lt;uraU:t; leu (::eo!i:i ferner G.iUZn. niitlt fuite ft't bit; Monaten feine Frau. d;e mit w'.ssen Delattr:. e:n?:n fß&ltx v.v Fr:s!nr2:ii!el. cifpn fotf, vv. sließl'.ch iv.Wit tot Gat:e die den i5 dzr Ne du Fauöourz Mo.".imartre. . Er' freundete sich mit dem Lieöh'-r an und, trank sich gemeinsam mit diesem einen Rausch. Abends kehrte zuerst Delattn allein in. die gemeinsame Wohnung zurück, dann folgte ihm Lhermitte. Um 10 Uhr langte auch Frau Lhermitte an. Als sie in das Zimmer trat, fand sie den LiebHaber erdrosselt im Lehnstuhl sitzend und ihren Gatten im Bett, wo er nach vollendeter Rache ruhig seinen Rausch auSschlief. Der 3nhalt der Anzeigen von Hoyd'4 Sarsopzrilla wird bestätigt durch Jndorsoö, welche in der FinanzWelt ohne Anstand acceptirt werden. DaS sagt deutlich genug, daß Hood'S kurirt. . Hood'ö Pillen kuriren Leherleiden Gelbsucht,

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