Indiana Tribüne, Volume 19, Number 37, Indianapolis, Marion County, 25 October 1895 — Page 1

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Editorielles. Die Einwanderung hat im dergangenen Jahre wieder etwas zuge nommen. Wahrscheinlich ist dieS die Folge der rosigen, aber gänzlich lügenhasten Schilderung der wiedergekommenen guten Zeiten. ES wirdö schon mancher arme Teusel bereut haben, dem Lockruf Eehor geschenkt zu haben.

Denjenigen, welche sich dafür interessiren, sei mitgetheilt, daß Admiral Kirkland von dem Oberbefehl über daS europäische Geschwader abberufen wurde und Eommodore Seefridge als fein Nachfolger auSersehen ist. Als Gründe für die Aenderung werden angegeben, daß Kirkland ohne Austrag dem französischen Präsidenten gaure bei seiner Erwählung gratulirte, daß er über amerikanische Missionäre in Syrien abfällige Bemerlun gen gemacht, den Kaplan seines eigenen SchisseS angeschnauzt" und andere Ungehörigkeiten sich habe zu Schulden kommen lassen. UM Unsere Iingo-Patrioten können jetzt stolz sein und daS Maul viel weiter aufreißen als früher. Wir haben in den letzten Jahren viele Millionen für Schlachtschisse, Kreuzer, Kanonenboote und dergleichen ausgegeben und haben jetzt eine großartige Kriegs- . marine, weiqe oaio mir oerzemgen irgend einer europäischen Seemacht wird konkurriren können. Inzwischen wird daS Defizit im Landeöhauöhalt immer größer, neue Steuern wkrden auferlegt werden müssen, aber der IingoiSmuS hat feine Mordmaschinen und ist befriedigt. Er läßt sichS sogar noch etwaS ertra kosten und giebt Geld für silberne TischserviceS her. Läch.-rlich ! Bundesstatistiker Carroll D. Wright hat wieder einen Band herausgegeben. Er giebt sehr viele Bände herauö, zu viele, als daß sie sämmtlich von Werth sein könnten. In dem eben herausgegebenen Bande beschäfigt er sich mit Streiks und ArbeitS perre und berechnet die Verluste, welche dadurch auf beiden Seiten entstanden. Diese Berechnung ist aber ganz überflüssig und hat gar keinen praktischen Nutzen. Man lockt damit auch nicht einen Hund hinterm Ofen hervor. Sie wäre vielleicht von Werth, wenn Streiks und ArbeitSsperren eine bloße Sache deS Zeitvertreibs und des VergnugenS waren. So aber hat die Verlustrechnung weder auf den Arbeitgeber noch auf den Arbeiter Einfluß. Beide stehen auf verschiedenen StandPunkten. Jeder wägt die Sache in seinem Interesse und keiner von beiden im allgemeinen Interesse. Der Arbeiter sagt sich, daß ohne Auflehnung gegen eine Lohnreduction, ohne zeitweilige Forderung einer Lohnerhöhung, ohne zeitweiligen Versuch, seine For derung durchzusetzen, sein Lohn stetig sinken würde, wodurch ihm ein weit größerer und dauernder Verlust entstände, alS durch den temporären Verlust, den ein Streik mit sich bringt. Der Arbeitgeber auf der anderen Seite sagt sich, daß wenn er jede Forderung seiner Arbeiter sofort bewilligt, der Lohn stetig steigen würde, und dadurch sein Verlust aus die Dauer weit größer würde, als der zeitweilig durch einen Streik oder eine Arbeitöfp:r?e entstehende. Wie die Sachen nun einmal stehen und AnaekicktS deS unverlöbnlicben Gegensatzes der Interessen beider Par teien, rechnet sich selbst die verlierende Partei noch immer einen Vortheil her auS und zwar mit Recht. Und so wird eS sich wahrscheinlich trotz der sorgfältigsten Berechnung zei gen, daß der Calcül nicht stimmt, daß er irgendwo ein Loch hat und daß durch Addiren, Multipliziren und Dividiren der Streik nicht auS der Welt geschasst werden kann. ArchlliMichlen. Inland. Die Beringömeer-Conven-t i o n. Washington, D. C., 24. Ok. ES wurde heute amtlich erklärt, daß der Premier-Minister Mackenzie Bowell und der Justiz -Mwtfler Sir

CharleS Tupper von Canada am Montag hie? eintreffen werden, um dem britischen Botschafter Sir Julian Pauncesote bei den Verhandlungen mit dem Staatssekretär Olncy behufs der Entschädigung der kanadischen SeeHundfänger als Rathgeber zur Seite zu stehen. Das Pariser Schiedsgericht hat seiner Zeit entschieden, daß die Besitzer der Fahrzeuge, welche von Zollkuttern der Ver. Staaten beschlagnahmt wurden, zu Schadenersatz berechtigt seien und diese beanspruchen mehr als eine Million Dollars. Der verstorbene Sekretär Gresham und Sir Julian Pauncefote hatten durch Vereinbarung diesen Betrag ans $472,000 herabgesetzt, der Congreß diese Vereinbarung jedoch nicht ratifizirt. 3n Folge dessen sind jetzt neue Verhandlungen noth-wendig.

E i s e n k ö n i g Hinton'S Selbstmord. M i l w a u kee, 25. Oktober. AuS Paris wird gemeldet, daß sich daselbst der Milwaukeeer Eisenkönig FranciS Hinton in seinem Hotel daS Leben genommen hat. Die Depesche ist sehr kurz, und bezeichnet nicht den Anlaß zum Selbstmorde. Hinton war ein Mann von großem Reichthum und im Eisengeschäft im ganzen Lande bekannt. Er war ein Freund Andrew Carnegie'S, der große Bewunderung für ihn hegte. Hinton soll im Begriff gestanden haben, sich mit einer Amerikanerin zu verheirathen. Die Leiche wird hierher ge' rächt werden. im Der CensuS von Minnesota. St. Pau l,Minn., 24. Okt. Der StaatS'CensuS, welcher jetzt beendigt ist, gibt die Einwohnerzahl deS StaateS auf 1,574.910 an, eine Zunahme von 273,034 s'.it der Zählung im Jahre 1890. JedeS einzelne County hat an Einwohnern zugenommen. Alter schützt vor Thorheit nicht. Wauseca, 24. Okt. Allerhand drollige Chegeschichten kommen jtzt auS Wauseca County, daS für sich die Palme in Eheverwicklungen beansprucht. Vor etlichen Tagen feierten C. G. Jenningö und Frau Frederika Klinga von New Richmond ihre Hochzeit. DaS Brautpiar zählte zusammen 164 Jahre, der Bräutigam war 88, die Braut 76 Jahre. Die Kinder JenningS opponirten der Heirath, da seine erste Frau kaum vier Monate unter der Erde lag. er ließ sich jedoch dadurch nicht von seinem Vorhaben abbringen. Zennings ist reich und eS heißt, daß bei dem Abschluß der neuen Ehe eine ganz hübsche Kuppelsumme für Diejenigen herauösprang, die sie zusammengeschweißt hatten. DaS HeirathSprojekt des 83j ihrigen Bräutigams bringt ihn mit den Gerichten in Konflikt. 3n einer AuSeinandersetzung mit seinen Kindern vor der neuen Ehe stellte eS sich heraus, daß er $30,000 sein eigen nenne, meist in Wechseln, während er nach dem Buche deS Assessors kaum Personaleigenthum im Werthe von $200 auszuweisen hatte. Die Großgeschworenen unterzogen die Angaben einer scharfen Untersuchung und als Folhe derselben wurde gegen ZenningS eine Anklage wegen MeineidS erhobln und er vom Richter dem. nächsten Termin deS Distriktsgerichts zum Prozeß überwiesen. Wetterauösichten. KühlereS. schönes Wetter; schön am Samstag. - Ausland. Europas Zuckerproduktion Berlin, 24. Okt. Die internationale Vereinigung schätzt die ZuckerProduktion in Deutschland, Oesterreich, Belgien, Frankreich, Holland und Rußland für daS Jahr 189596 auf 2,680,922 Tonnen, waS 854,000 Tonnen weniger wäre als in dem vorhergehenden Zahre. -- Eine erfundene Geschichte. B r ü s s e l, 24. Okt. Die Behörden deS CongostaateS erklärten, Kapitän Lothaire, welcher beschuldigt wird, den englischen Händler StokeS widerrecht, lich gehängt zu haben, habe nie Amerikaner unter seinem Befehl gehabt. und die Erzählung von ThomaS Brad

ley, daß er einen amerikanischen Aufseher an einen Baum gebunden und dann mit dem Säbel bearbeitet habe, daß er nach wenigen Tagen gestorben sei, sei deöhalb absurd.

Die Blessirten auö Madag a ö c a r. A'l g i e r. 24. Okt. Der Dampfer Canton" ist hier auS Mojanga auf Madagakcar mit blessirten Soldaten von dem französischen ErpeditionSCorpS eingetroffen. Auf der Fahrt von MadagaScar hierher starben von den Kranken 64. - U n f a l l d e r S t. L o u i S". London, 25. Okt. Der amerikanische Dampfer, St. LouiS", Kapt. Rändle, welcher am 16. Oktober New Jork verließ, pafsirte heute Morgen Prawle Point und fignalisirte, daß er seine Ruder verloren habe, und bat, ihm zwei Schleppdampfer nach den NeedleS entgegenzuschicken. Die St. LouiS" traf um 2 Uhr 30 in Tau zweier Schleppdampfer in Southampton ein. Southampton, 24. Oktober. Wie Kapitän Rändle von der jetzt hier i-n Dock liegenden St. Louiö" berichtet, brach der Ruderrahmen deS DampferS am 22. Oktober etwa 700 Meilen westlich von den Ccilly.Jnseln, S gelang jedoch so gut, daS Schiff durch seine Maschine und seine Schrcun zu steuern, daß die Passagiere erst am folgenden Tage durch Anschlag von dem Unfall Kunde erhielten. Die Reparatur nimmt indessen so lange Zeit in Anspruch, daß die St. Louiö" die fahrplanmäßige Rückfahrt am 26 Oktober nicht machen kann, sondern durch die Berlin" vertreten werden wird. Dunkle Gerüchte.. - London, 25. Oktober. Wie dem Standard" aus Constantiopel gemeldet wird, verlautet dort gerüchtweise, daß furchtbare Rache vo:r den 3ung-Türken geübt wird. Der bekannte RcchtSanwzlt Jzzet scll im Gesangr.iß in Jnildiz wegen CorrespondirenS mit seiner Partei der Folter unterworfen worden sein. Eia anderrS Gerücht sagt, 50 Führer der JungTürken sollen wegen zzesse bei dem letzten armenischen Krawall summarisch prozessirt und hingerichtet woiden sein, ES scheint, daß eS gelungen ist, die Bewegung zu unterdrücken und der Sultan hat bis auf Weiteres seine beiden Brüder Murad und Rcöhad nach Aildiz schaffen lassen. Die jungtürkische Bewegung. Wien, 24 Okt. AuS Cot.stai.ti nopel wird gnneldet, daß die liberale Bewegung unter den Türken sich verbreitet Aufrührerische Plakate sind in verschiedenen Stadttheilen entdeckt worden und mehrere Softas und andere hervorragende Persöizlichkeiten sollen verschwunden sein. Die Regierung trifft militärische Maß egcln, um dem Ausstande vorzubeugen. London, 2i. Okt. Nach einer Depesche auö Constantinopel ist daselbst eine Verschwörung unter den Beamten im Palast deö SultanS entdeckt worden und eS wurden in Folge dessen zahlreiche Verhaftungen vorgenomm'n. Die Wohnhäuser der Meisten werden jetzt durch Truppen bewacht. London, 24. Okt. Der Correspondent deS Standard in Constantinopel sagt bezüglich der Hinrichtung der 50 jungen Türken, welche am Samstag wegen Theilnahme an den Erjtssen während deö armenischen KrawallS verhaftet wurden, sie seien nach der Prozeffirung auf ein türkisches Kriegsschiff gebracht und dann auS Booten inS Wasser geworfen worden. Die Türkischen Revolutionäre sollen hiernach die Lust an weiteren Umtrieben verloren haben. Hassan Pascha der Marineminister, steht gleichfalls in Verdacht und wird strenge bewacht. m cm - - -!f 11 . aionarcgicgc umirteoe l n Brasilien. N r o d e I ane rr o, 24. Okt. ES geht hier daS Gerücht, daß die geheime Agitation zu Gunsten der Wiederher ftellung det Monarchie unter dem Pein zen Peter von Sachsen-Coburg anym fang gewinnt und daß die Agitation durch ihren Erfolg muthig gemacht, offen die Candidatur deö Prinzen Peter befürworten. Der Prinz ist ein Sohn deö Prinzen Ludwig August von Saö)

sen-Coburg und der Prinzessin Leopoldine von Brasilien und wurde im Ihre 1866 in Rio de Janeiro geborkn. London, 23 Okt. Die Beamten der hiesigen brasilianischen Gesandtschaft erklären, Prinz Peter von Sach-

sen-Coburg bcsinde sich in Oesterreich . in einer Irrenanstalt und daS Gerücht, er werde als Präiendent für die Krone Brasilien auftreten, entbehre jeder Begründung. in SchiffS-Nachrichten. Angekommen in : ..Bremen: Spree" von New von Bork; Lord Londonderry" BrunSwick. Ne w I o r k: Aller von Bremen; München" von Bremen und Palatia" von Hamburg. Southampton: St. LouiS" von New Aork. Philadelphia: Corean" von Liverpool. London: Manitoba" von New Sork. - The Germania Life Ins. Co. $20,000.000 Aktiva. Größte deutsche LebenöversicherungS - Gesellschaft. A. Metzger Agentur, Agenten. (Allerlei. A a ch amtlichen Nachrichten, die aus Algier in Deutschland eingetroffen sind, ist bei der dortigen Fremdenlegion der ehemalige Redacteu? Carl Reichling am typhösen Fieber gestorben. Reichling der etwa 26 Jahre alt war. war bis zum December vongen Jahres Redacteur eines Coblenzer Blattes, ging dann nach Lurembürg und ließ sich kurze Zeit darauf ftir die Fremdenlegion anwerben. ' Ueber d t Ä e v ö l k e -rungsbenxgung in Preußen im Jahr 1894 gibt das kgl. Statistische Bureau folgende Zusammenstellung: Geboren wurden 1.182,833 Kinder (1893: 1.195.468). und zwar 6)8.311 Knaben und 574.022 Mädch?n; darunter waren 39.789 Todtgeborere. Unter den LebendgebJrenen waren 5-19,572 eheliche, 45.911 uneheliche ftnaben, 512,881 eheliche und 43,650 unehelich? Mädchen. Eheschließung fanden 250,690 (248,348) statt. Gtstorw sind 719,582 (785,662 in 189:) P-r-sonen, darunter 376,183 männliche und 343.397 rceiflicfce. Das P a ri s e r O b s e r v a - ioriam verzeichnet seit 1689 die meteorolog'.schen Beobachtungen, aus denen hervorgeht, daß der September 1895 hinsichtlich der hohen Temperatur einziz dasteht. Die! Durchschnittstemperatur dieses Monats betrug 19.9 Grad (Celsius), das Maximum 36.2 Grad, das am 7. September verzeichnet wurU. In den letzten zwei Jahrhunderten hat man nur zweimal ähnliche Eijcheinungen, die aber nicht an die diesmalige heranreichen, beobachtet: Im Jahre 1734 betrug das Maximum im September 31.9 Grad und im Jahre 1886 31.3 Grad. Die höchste Durchschnittstemperatur wurde im Jahre 1841 mit 18.4 Grad verzeichnet. DieStadtKopenhagen besitzt seit Kurzem ein neues OpernHaus, welches von. einer Vereinigung von Damen geleitet wird. Bereits sind einige Opern auf der neuen Bühne zur Aufführung gelangt; doch wurden bis jetzt nur geladene Gäste zugelassen. Die Stücke, welche zur Darstellung zugelassen wurden, sind fast ausschließlich Composttionn von Damen. Im Orchester schen gleichfalls n.'r Damen als Virtuoslnnen; selbstverständlich wird die Capelle von einer Capellmeisterin geleitet. An der Darstellung betheiligen sich lediglich Frauen, welche auch die männlichen Rollen creiren. Lnder mußten natürlicher Weise die sämmtlichen Opern so transponirt werden, daß die gesangliche Wiedergäbe durch weibliche Stimmen möglich wurde, wodurch die Concurrenz der neu gegründeten Damen-Oper allerdings wesentlich reducirt wurde. Weit herumgekommen ist der Gemeine Michael Steinbauer vom 2. Jnfanterie-Regiment. welcher am 10. Juni 1893 seine Abtheilung in München verließ, durch die Schweiz nach Velfort wanderte, wo er sich bei der Fremdenlegion anwerben ließ. Als Legionär kam er zuerst nach Algier, dann nach Tonkin, wo es ihm gelang, zu desertiren. Aus seiner Wanderung an die Küste wurde er in Siam als französischer Spion gefangen genommen. doch gelang es ihm, die Behörde zu überzeugen, daß er Deserteur sei und in seine Heimath nach Deutsch land zurückkehren wolle, Er kam noch nach Singaportz und nach Batavia, wo e? auf Finem englischen Schisse Dienste fand. Bon, Hamburg begab er sich nach Frankfurt am Main,. wo er sich kürzlich freiwillig bei der Polizei stellte. Urtheil: ein Jahr ein Monat Gefängniß .und Versetzung in die zwelte Klasse . bei oldatewtande.5.

Das zwölslährigt. Szzulmädchen Franziska Bluzner in Wien legte sich auf dem Hande!squai auf die Schienen der Donan-Ufer-Bahn in der Absicht, sich von einem heranrollenden Eisenbahnzug überfahren zu lassen. Ein Wächter bemerkte das Mädchen sofort und brachte es in Sicherheit. Das Kind gab häusliche Mißhandlung als Motiv des geplanten Selbstmordes an. Alle fünf Jahre vertheilt der belgische Staat einen Staatspreis von 5000 Fr. für das während dieses Zeitraumes veröffentlichte beste Werk der niederländischen Literatur. Die staatliche Jury hat kurzlich diesen Preis dem Romane (Sen dure Eed" (Ein theurer Eid) zuerkannt. Der Verfasser dieses Romans ist die Genter Schriftstellerin Fräulein Virginie Loveling. B e i Saini-Auban drang ein Mann in das Haus des Viehhändlers Barthes, ermordete diesen, feine Frau und sein vierjähriges Töchterchen, plünderte das Haus und steckte es dann in Brand. Die schrecklich verstümmelten Leichen wurden von den Nachbarn aufgefunden. Der Verdacht lenkt sich uj einen Knecht Namens Longuedille, der sich hier auf einem Appell der Reservisten zu stellen hatte, aber nicht erschienen ist.

Hiesiges. Heute Nachmittag entstand im photographischen Atelier von Warceau & Powers, 40 N. Illinois Str , ein kleines Feuer, daS einen Schaden von $3 anrichtete. H7 Gertrude Sandler, welche von den TrusteeS der Reformschule an eine Familie an Ohio Str. und Johnson Ave. verdingt wurde, hat sich auö dem Staub gemacht. tQ Polizeirichter Cor hat in dem Falle Brandt'S entschieden, daß Paragr. 3 deS Nicholson-Gesetze' derfassungögemäß sei. Der Titel deS Gesetzes lei genügend, und alle Einzelheiten des Inhalts brauchten nicht in dem Titel angegeben zu sein. Der Richter begründet seine Entscheidung in eincm sechs Seiten langen Dokument, dtssen Inhalt für Nichtjaristen kaum verständlich und noch weniger intenssai t 'st Der Antrag, die Anklage nieder zuschlazen, wurde demgemäß zuruckzewiesen. Richte Dich auf" ist eine bämUSe Ermahung an Diejenigen, die ganz herunter sind, ohne Appetit und' entmuthigt.' Aber die Art. iu welcher Hood's Sarsaparilla den schwachen Körver a f baut und guten Appetit gledt, ist wunderbar. B.steö Familien. Ktarrlmittel : H o o d'ö P i 1 1 c n. JCÖ Herr O W. Pleres wird im Gebäude der I M. A. sine Serie von drei Conzert - Voktläzlen geden Den erst. n Abend, am 20 November, wird Herr Pierce den Altmeistern der klassischen Spiele, Bach. Moz-rt, Be.thoven, sowie de? Vertretern der stühen romantischen Eckule, Mer.delsokn. Schubert, Weber, widmen Am zeiten Abend, den 8 Januar, wird der Künstler die Höhe der romantischen Schule" mit Schumann und Chopin und den Hauptvertreter deö modernen Virtuosenthumö, Liszt, Vortragsweise behandeln und aus dem Klavier erläutern. Den Echlußabend, am 10. März, wird der modernen Schule gewivmet sein, mit Rubinstein, Erieg, MoSzkowöki, Vogrich, Raff, MacDowell. Der New York Store. (Etadlirt 1853.) Unsere ganz wollene Bibertuch'Zacke zu $5.00 ist eine Schönheit. Sie ist mit Bor" Front und Mandolin" Aermeln gemacht, mit Seidenband eingefaßt und in blau und schwarz zu haben. Sie ist mindestens die Hälfte mehr werth. Kommen Sie und Probiren Sie eine an. caa bMrnlfttoari!EWHMAaf. cubrr , youmK er M, mma im tbatf owa tocaliti.war-Tar tfc. Hft.A rapidly and bonora!, br tb.M ff W ftath rmryUunr. Wi atan you. Ka rtek. Tob cau cWrota ant caa da tb. wora. Ea . 1 joar par mornaati, yr all jour tiroa to tfca work. TM ta aa ntital mw ltUn4 bri gt ooderful luecaa to vfrr wotkac. Bcfinaan ara aaraiaf fron f 4a to perwack aad amrarda. ad aaof aitar HMla axpartaewa. Wa caa faraiak yaa ta am.

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