Indiana Tribüne, Volume 19, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1895 — Page 3

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Um fremde Schuld.

Nzman vonW. Heim bürg. (Fortsejung.) Aus d:r Treppe b:gegn:te uns Olga Sellmann; si: ton in Reisetoil-tte. Hinter ihr schritt neben Vrankwijz mtrn Stiefvater, fast unkenntlich ge worden in dieser einen Nacht; gebückt, scheu, das Haar so grau, wie es mir noch nie vorgekommen war. Er macht: einen schwachen Versuch zu der alten SöWkeit. Die Comtesse hielt aber d:n Kopf steif in den Nacken gebogen und bemerkte ihn nicht. Ein heftiger Schreck malte sich in seinem Gesicht; er wagte nicht. Uns zu folgen. Ich küßte noch einmal Mamas Han.d. Die , Comtesse konnte weinen, heftig, wie verzweifelt; ich fand keine Thräne. Dann gingen wir die Treppe wieder hinunter, als eben btz Wagen mit Olga Sellmanns aufgetürmten Koffern zum Thore hinausfuhr. Mein Stiefvater begegnete uns abermals, und abermals sah die Comtesse nach der andern Seite; er stand mit zur Faust geballten Händen da und blickte uns nach; aber er machte keinen Ver such, mich zurückzuhalten. So", sagte die Comtesse,, als sie wich über die Schwelle ihres Haufes mehr hob als führte, das ist jetztDelne Heimath. so lange ich lebe lange wird's freilich nicht mehr sein. Aber vorderhand ist's doch ein Unterschlupf für Dich, mein armes Kücken." Das Erste, was ich that, war, daß ich mich an den altmodischen Schreibtisch setzte und an Robert schrieb: Mama ist todt, und auf. mich dürfen Sie nun kein: Rücksicht nehmen. Ich danke Ihnen für Ihr Mitleid, für Ihre aufopfernde edelmüthige Gesinnung, eS hat mir alles so wohl gethan. Tau sendfaches reiches Glück wünscht Ihnen Anneliese.O. die furchtbare Zeit! Ich lag ein paar Tage .im Fieber ; nur undeutlich war mir bewußt, daß etwas Schreckliches sich ereignet habe. Ich fühlte den Druck des Unglücks in seiner ganzen überwältigenden Schwere, wußte, daß ich nichts mehr in der Welt besaß, und hätte doch nicht sagen können, was mir geschehen. Ich wollte mich besinnen, wollt: die verzerrten Gesich ter abwehren, die sich über mich neig ten, mich bedrohten, aber ich war wie gelähmt. Mitunter hörte ich Mamas Stimme, dann versuchte ich aus dem Bett zu springen und zu ihr zu eilen, doch ich fühlte mich festgehalten, und immer von neuem grinsten mich die Fratzen an. Zu mir kam ich erst durch ein eigenartiges tiefes Summen und Tönen, das in das offene Fenster m:! nes Stllbchens drang. Ich lag mit offenen Augen da und suchte mich zu besinnen. Ach, die Glocken wurden geläutet wann hatte ich sie so gehört, so ernst, so feierlich? Als Papa begraben wurde Mama! sagte ich und sank kraftlos zurück. D alte Josephine, die am Fenster stand, wandte sich, und ihre noch vom Weinen geratheten Augen blickten r ( ! rrs rr i.rr. :n micy erfll)r5Nl an. xjiz vionueue m nicht zu Hause, gna' Fräulein wollen Sie irgend etwas? Haben Sie Durst? Nein, ich danke. Können Sie hmübersehen auf den Friedhof, Jose phine? - Ja freilich, sagte sie, und zögernd setzte sie hinzu: aber es ist nichts zu sehen, gnä' Fräulein. Doch, Josephine Mama wtrö begraben. Liebes gnädigesFräulein, schluchzte sie, regen Sie sich doch nur nicht auf! Und sie schloß rasch das Fenster, denn alockenhell tonten letzt die Summen der singenden Kurrend:knaben herauf: Wie sie so sanft ruhen. Ach, wie gönnte lch ihr diese Ruhe neben Papa man würde sie doch neben Papa aebettet haben? Ich faltete die Hände und ein traumhafter Friede, eine große feierliche Stimmung über kam mich, das erlösende Gefühl, daS Liebste, das man hat, gerettet zu sehen auS Schande und Pein, geborgen zu wissen vor allem Elend. Es war so ruhig, so friedvoll, hier; über der Kommode ein großer Stahlstich Christus, auf den Meereswellen stehend, reichte dem sinkenden Jünger die Hand; eine antike Uhr. im Standgehäuse, auf deren Zifferblatt bei jedem Stundenschlag eine Figur hervortrat, vor der ich -mich immer heimlich gegraut hatte und die ich erst heute verstand der Tod mit der Sense, die er schwang, so oft es schlug. Ion allen eine ist die Deine", stand zwischen den Zierlichen Arabesken aus der Metallplatie. Der Tod hatte für mich nichts Grausiges mehr, er erschien mir heute wie der volle reine Schlußaccord 'deö grellen irren Musikstückes, das wir Leben nennen, ein Accord, in dem alle Dissonanzen so mild, so versöhnend auS klingen Friede, Ruhe, ewige Ruhe! Die Comtesse kehrte zurück und trat an mein Bett; sie hatte ein paar Epheublätter mitgemacht. Die große düstere Gestalt mit dem langen schwarzen Kreppschleier und dem verweinten Gesicht beugte sich über mich. Bist nun mein Gör, Anneliese! Wir bleiben zusammen, ja; sollst sehen, wir vertragen unö. Ich küßte ihr still die Hand. Sie ging, um Hut und Mantel abzulegen, dann kam sie wieder und setzte sich an mein Bett. Josephine brachte ihr eine Tasse heißen Kaffes, den sie trank. Sprechen that sie nicht, sie sah mich nur forschend an. ' Tante Comtesse, ich bin ganz gesund, ich kann mich auf alles besinnen, sagte ich endlich. Erzähle mir nicht wahr, Mama liet neben Papa? Ja, mein Herz; und auf ihren H2gel setzen wir keinen Stein, Anneliese, wir ziehen die Epheuranken. von Pa paö .Grab zu i ihrem hinüber, .. dann pissen die Machen, daß sie tusam-

mengeyoren. ES soll nicht' dastehen: Hier ruht Helene Wollmeyer." Ich nickte stumm. Die Base war nicht da, ist vielleicht nicht wohl, das alt: Wurm. Wollmeyer hatte den Orden angelegt, den er vorgestern erhielt", fuhr sie fort, und ihre Oberlippe zuckte. Ich fühlte, wie mir das Blut in den Kopf stieg. Tante, bat ich, ich kann das nicht hören!" Freilich, freilich! Wir wollen nicht mehr von ihm reden verzeih', mein armes Kind! Wein: nur, weine!

Wochen waren verflossen, und nichts geschah in dieser Zeit, nichts. Herr ollmeyer ging als tieftrauernver, allgemein bemitleidete? Wittwer mit Kreppbind: um Hut und Aermel und mit vergrämtem Gesicht umher. Das vergrämte Gesicht war höchstwahrscheinlich echt, ihm mochte sicher nicht wohl zu Muthe sein, aber er konnte nichts weiter thun als abwarten. Ich vermied, ihn zu sehen; die Comtesse ließ sich nie sprechen, wenn er kam ihrer Natur gemäß, die nichts halb thun konnte; sie verabscheute ganz oder liebte liebte wäre in diesem Falle zu viel gesagt oder sie tolerirte ganz. Wollmeyer war ihr.wie.sie sagte, gänzlich aus der Tasche gefallen. Ich kann ein, Verbrechen aus Leidenschaft, einen Mord verstehen, sagte sie. aber Wucher ist etwas so Gemeines, daß ich nicht ein einziges Motiv zum Verstände niß desselben finde, und Gemeines Haffe ich." Nun sprangen die Knofpen an der Linde auf.und drüben auf demKlrchhof blüthen die Veilchen unter dem Epheu der Gräber. Ein durchsichtiger -löst-licher grüner Schleier wehte über all den Sträuchern und die Stare" san gen. D:e Comtesse hatte Frühjahrs-Rein-machen; sie ging umher mit hochgeschürzten Röcken, großer blauer LeinwandschIrze, ein weißes Tuch übet den Kopf gebunden, den Federwedel wie einen Dolch im Schürzenbund, ein riesiges Wischtuch in der Hand, und stäubte ihre Nippes ab, ihre alten Porzellansiguren und sonstige Raritäten, und ich half ihr dabei. Siehst Dü, Kind. sagte sie in An. schluß an eine Strafpredigt, die sie rnii eben über mein allzustilles Wesen gehalten hatte. Du solltest 'mal ein biß chen plauschen! Jugend will zu Jugend, in Leid wie in Freud'. Ich kann Dir so 'n Plappermaul von achtzehn Jahren nicht ersetzen, denn schließlich ist alles Heitere, was Du von mir zu hören bekommst, altmodischer Kram, und das andcre sind Lebenserfahrungen, und zu allermeist traurige. Dir aber thät' ein wenig Zukunftsträumen gut, so ein Träumen von ausblühenden Rosen und blauem Sommerhimmel. Da kann ich nicht mehr mitmachen; ich schau' in der Zu.kunft nur dürre Aeste. Wie? Soll ich zu Tollens schicken um die Käthe oder zu Aennchen Arnstadt oder Mark Linden?" Tante, um GotteSwillen, was soll ich damit?" rief ich und setzte einen kopfnickenden Chinesen wieder an, feinen Platz unter dem Spiegel. WaZ diese Mädöen von der Zukunft erwar ten, ist etwas anderes wie das, was ich zu erhoffen habe. Ich sehe auch nur dürre Aeste. Mit neunzehn Jahren? Na ja, Kind, das ist für jetzt natürlich, aber in diesen dürren Aesten, da sitzt schon der ganze Saft, der Blüthen und Früchte treibte Kind, Kind, da'ö Schlimmste ist, den Muth zu verlieren. Das darfst Du nicht! Nein, laß nur, ich muß Dich 'mal schelten. Siehst Du, wenn Du die Nächte durchweintest, wenn Du verzweifelt t'iglich an Mamas Grabe säßest, wenn Du mit einem Worte Deinen Schmerz austoblest, so wäre mir gar nicht bange um Dich. Aber das thust Du eben nicht! Du stehst auf, als wäre Dir nichts geschehen, Du sitzest da am Fenster mit der Arbeit und stichelst, als hättest Du Dein Lebtag da gesessen; Du redest mit mir, als ob's in der Welt nichts ErschütterndeS für Dich gegeben hatte Wer Dich nicht genau kennt, der sollte meinen. Du wärst einfach herzlos. Siehst Du, nicht einmal eine Miene verziehst Du jetzt; ich aber, ich weiß, daß Du nicht herzlos bist, ich sehe an Deinem veränderten Gesicht, daß Du die ganz: Sache tausendmal schwerer träfst, als andere eS thun würden. 'S ist unnatürlich, Anneliese! Du bist wie todt. Du mußt Dich einmal schütteln. Du mußt wieder Schmerz und Freude empfinden lernen so geht's nicht weiter. .Scheintodt geht in wirklichenTod übr; Du kannst doch nicht weiterleben mit einem ge, starben! Herzen? Sei doch meinttwe gen eigensinnig und unausstehlich und vorlaut, aber nur nicht so, so, wie Du in diesen Wochen warst! Tane", sagte ich, wie soll ich eS denn machen? Ich gucke mich in der Welt um und finde, daß es nichts gibt, was des Beweinens werth ist, nichts, worüber ich lachen mochte. ES ist gut so, wie es ist, laß doch mir thut wenigstens nichts weh. Sie blieb vor mir. stehen. Du bist ein gqrstiges Ding, Anneliese; es lohnt sich nicht. Dich lieb' zu hahen. An mich denkst Du gar nicht!" Ich blickte sie an. Sie hatte Thränen in den Augen. Gute Tante! sagte ich bestürzt, ach Tante! Und auf einmal ward es mir klar, . welch eine Welt voll treuer ehrlicher Liebe ich in ihr besaß. Um Gotteswillen, Tante, vergieb. mir. Du bist ja jekt mein Alles. stotterte ich. ich will ja habe nur Geduld ich werde anders Laß gut sein, Kücken! Schicke mich nicht fort. Tnte. jetzt noch nicht später! Siehst Du jetzt, ich fände mich nicht zurecht da draußen!" - I. Gott bewahre wie Du da, nur wieder auffaßt! Ich Dich fortschicken? '. So lange ich athme, kannst Du hier- bleiben; aber aufwachen sollst Du. bekümm-rn sollst Du Dich UM zden Nacklak Deiner. MaÄa. ihri

Siebensachen sollst Du Dir herholen, Papas Bild und so weiter, dann auch Wollmever bitten, daß er Dich hier läßt " Ihn bitten. Tante?" Na ja! Er ist doch einmal Dein Vormund und Dein Stiefvater. Die alte Dame hatte das rechte Mi: tel gewählt, mich aufzurütteln. Was habe ich mit diesem Menschen zu thun?" rief ich erregt. Sie blieb ganz ruhig und zupft: an den gestickten Tllllgardinen. Er war mehreremal hier und hat jedesmal die Joscphine gefragt, wann Du wieder zu ihm kämest. Gestern, wie Du auf dem Kirchhof die Blumen begossen hast, traf ich ihn im Hausflur; ich dachte, als es klingelte, es toxi die Dambitzer Butterfrau, und machte selbst auf. Da saß er denn im Gartenzimmer bei mir und sprach von seinem verödeten Hause, und daß er sich nach Dir sehne. 5c& babe innerlich aeuttert vor Angst,

Anneliese, aber ich sagte ganz ruhig: Das Kind ist noch viel zu kranl, Herr Wollmeyer, lassen Sie sie einstweilen nock bier." Darauf erklärterer: Das kann ich nicht, ich muß den letzten Willen meiner theuren Helene erzmlen: Ne bat mir noch kurz vor ihrem Tode das Versprechen abgefordert, An neliese ein treuer Vater sein zu wollen." .Er lüat!" rief ich außer mir. Ich maa nickt au ibm. nie nie! O Tante, hilf mir! Aber er geht mich ja auch gar nichts an, dieser Mensch wie kann er mich zwingen i .Anneliese, bör' doch zu! Ich erklärte ihm also deutlich genug, Du wünschtest vorlaufia vier zu bleiven. Darauf lächelte er, erhob sich, machte mir eme seiner merkwurdiaen vlereatgen Verbeugungen und empahl sich; t i ti.n.'r was er nun voryar, mag dou wissen. Im nämlichen Augenblick klingelte es. und Iosevbine brachte einen Brief. (Fortsetzung folgt.) Vt Vensteins. Ion Ernst Lenbach. Vor dem kleinen Stationsgebäude der Hellbachbahn standen einige Arbeiter neben ihrem Vorgesetzten, der in seiner Person und Uniform die Würden eines Bahnhofvorstehers, Schalter-' beamten und Betriebsleiters vereinigte. Mit großer Verwunderung blickten sie alle dem Fremden nach, der sich langfamen, festen Schrittes auf der Landstraße thalaufwärts entfernte. Der Fremde, ein hochgewachsener Mann in der Mitte der Dreißiger, hatte übrigensnichts Auffallendes in seiner Geall und Kleidung, er sah ganz natürlich aus wie ein Vergnügungsreisender aus den wohlhabenden Ständen. Das eben machte ihn aber an dieser Stätte so merkwürdig; denn eine Erscheinung dieser Art .gehört zu den größten Seltenheiten auf der Hellbachbahn. Der Fremde störte sich - durchaus nicht an das Aufsehen, welches er her vorrief. Weit mehr schien ihn die Landschaft anzuregen, die m vollkommener feierlicher Morgenruhe vor ihm lag. Mit großen klaren Augen musterte er das über und über mit gelben Kettenblumen und Maßliebchen besäte Wiesenthal und die Sandsteinhöhen dahinter, um deren tannenbedeckte Scheitel noch die Frühnebel schwankten. Dann breitete er eine große Landkarte vor aus und vertiefte sich in ihr Studium. Unterdeß hatte ihn ein zweiter Wanderer eingeholt, der kurz zuvor aus -nem nahe an der Straße gelegenen kleinen Gehöfte getreten war, ein halb städtisch gekleideter Herr von untersetzter Gestalt, dessen flinke Bewegungen erfreulich mit seinen schlohweißen Haaren contrastirten. Sie scheinen fremd hier," bemerkte er freundlich mit emem Blick auf die Karte, vielleicht kann ich Ihen dienen? Mir ist dieses Thal so bekannt wie mein Wohnzimmer, ist es doch seit einem halben Jahrhun dert die Stätte meiner ärztlichen Tha tigkeit!" Der Fremde dankte höflich. Auch mir ist dies Thal seit Langem dertraut," erwiderte er, obgleich ich es heute zum ersten Mal sehe. Es ist die Heimath meines Vaters, der von hier vor fünfundfünfzig Jahren auszog, um drüben in Amerika eine neue Heimath zu finden, und er hat mir vfi ge nug davon erzählt. Es ist etwaö Schönes um eine solche Pietät, die der Väter Heimath nicht vergißt." meinte der alte Arzt, man rühmt ja gerade an den DeutschAmerikanern diese Anhänglichkeit. Der Fremde hatte indeß seine Karte wieder eingesteckt und schritt neben dem neuen Begleiter her. Wenn, bemerkte er, nicht alle unsere Landsleute drüben diese Pietät, wie Sie es nennen, bewahren, so darf Sie auch das nicht wundern. Es kommt mancher hinüber, der lange schon nur wie ein kaum geduldetes Unkraut an dem alten Boden haftete und keine Ursache hat, seiner mit Liebe zu denken. Wessen Vorfahren aber von Geschlecht zu Seschlecht hier fest und heimisch saßen, der bleibt der Heimath auch als Bürger eines neuen Welttheiles treu und rechnet ihr die . Schuld der Menschen nicht an, die ihn aus ewig von ihr trennte." Und was war eZ, was Ihren Bater aus der Heimath trieb?" fragte der Alte, indem er die Züge des Fremden aufmerksam betrachtete. Meser zuckte die Achseln. Genaues darüber habe ick selbst niemals von ihm erfahren können," versetzte er, nur soviel weiß ich, daß er wie so' mancher in jener sogenannten guten alten Zeiten mit der Regierung in Meinungsverschiedenheiten gerathen war; Familienzwist spielte mit hinein, -es scheint, daß ein Theil seiner Angehörigen wider ihn arbeitete, so daß er gezwungen war, so schnell als möglich aus dem Lande zu flüchten. Es müssen böse Dine -ewesen sein, denn er vermied es bis an sein Lebensende, irgend eine Verbindung mit der Seimatb zu erneuern, und eoe ick a!S

junger Mann mich nach Europa einschiffte, um hier vier Jahre zumeist in Nord-Deutschland zu verweilen, habe ich ihm ausdrücklich versprechen müssen, diese Gegend weder zu besuchen noch auf andere Weise in ein näheres Verhältniß zu ihr zu traten; übrigens wisse er, daß unser Geslecht hier bereits ganz 'ausgestorben sei." Seltsam," murmelte d:r Arzt. Es lag das eben in seiner Art," fuhr der Fremde "leichsam entschuld!gend fort. Er bewies in dieser UnVersöhnlichkeit denselben festen und sietizen Sinn, mit dem er sich drüben aus den kümmerlichsten Anfängen zum reichen Manne heraufarbeitete. Als er vor etlichen Jahren starb, war unser Haus längst nicht blos an Abkunft, auch an materieller Macht das erste in der Stadt, die er mitbegründet hat und die jetzt Ihre Provinzhaupistad! an Größe weit übertrifft." Ich hätte nicht gedacht, daß man auch bei Jbnen drüben soviel auf Abkunft giebt," bemerkte der Arzt. Unter einer republikanischen Verfassung, ohne Königthum und Adel " ' Vielleicht eben darum," unterbrach ihn der Amerikaner. Es heißt, ja hierzulande, daß bei uns nur der Dollar etwas bedeute, und gewiß bedeutet er sehr viel. Aber gerade unter diesen Verhältnissen schließt fi der Kreis von Familien um so fester, die es nicht blcs dem Dollar überlassen wollen, ib einer zu ihnen gehören darf. Nicht nur in den alten Staaten der Union giebt es jenen heimlichen Adel von Familien, die ibren Stammbaum auf 'lie ältesten englischen oder holländischen Ansiedler zurückführen und Leute von minder glänzender Abkunft selbst in ihren Clubs nur als Gäste dulden. Bis in die modernsten Städte des Westens können Sie diese Scheidung verfolgen. Meine Mutter stammt auS einem der ältesten Aankeegeschlechter. als mein Vater um sie anhielt, besaß er vielleicht schon ein Jahreseinkommen, welches dem Gesammtwerthe die ses Thälchens gleichkam, aber was schließlich doch den Aus- aav, war, daß er sich als den durch politische und Familienrancune vertriebenen Sprossen eines alteingesessenen deutschen Freibauerngeschlechtes vorstellen durste und selber drüben bereits der Begründer einer neuen, reißend ausstrebenden Stadt geworden war. Und hat Ihr Vater jede Verbindunz mit dem deutsen Vaterlande überhaupt gelöst?" fragte der Arzt. Durchaus nicht. Er stand auch in dieser Hinsicht an der Spitze unserer Stadt, die großenteils von Deutschen meist Norddeutschen besiedelt ist. Während des großen Krieges von 1870-1871, wie später bei jedem Anlasse stand' sein Nam.e obenan; ich möchte sagen, er rvar mit seinem Ansehen, seiner mächtigen Persönlichkeit und seiner Beredsamkeit . der Führer des deutschen wie des amerikanischen Patriotismus im ganzen Staate. Und auch an seiner engeren Heimath hing er mit einer Art heimlicher Liebe. Besonders in seinen letzten Jahren er zahlte er oft und viel von den Wäldern, die er durchstreift, von dem ganzen ländlich-fröhlichen Leben auf dem Gute seiner Väter. Und als ich mir einmal unter der Hand aus Deutschland eine Karte dieses Bezirkes kommen ließ Sie haben sie vorhin gesehen und ihn unversehens bat, mir die Lage seiner väterlichen Besitzungen zu zeigen, griff er nach einigem Zögern heftigster Bewegung zum Stift , und zeichnete mir Stelle und Grenzen deö Gutes genau hinein. Sehen Sie hier." Er entfaltete die Karte. Hier; es muß höchstens noch eine halbe Stunde Weges bis dortbin sein, ich denke, ich werde, wenn auch neue Besitzer, doch sonst noch alles beim alten finden, das Thal 'sieht nicht aus, als ob sich hier die Dinge schnell änderten, nicht wahr?" Der alte Arzt blieb einen Augenblick zögernd stehen, abseits der Straße vor einem verfallenen BauernHäuschen spielten ein paar zerlumpte Kinder im Grase, ein etwas größeres Mädchen, barfuß wie die Kleinen, stand unter der Thür und lugte mit der Hand über den Auoen nach den Kommenden aus. Nein, sagte er langsam; ich denke, Sie werden Alles noch so finden, wie Ihr Vater es verließ. Sollten Bit aber noch Raths bedürfen, so stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, fragen Sie nur droben im Kirchdorf' nach dem Sanitätsrath Bergholz, in ein paar Stunden spätestens werde ich zu Hause sein.- Jekt muß ich hier hinein, man bedarf mei ner. Leben Sie wohl inzwischen!" De? Fremde schritt seine Straße weiter, mit schnelleren Schritten als zuvor, die eigene Erzählung hatte in ihm die Sehnsucht, das Ziel seiner Wanderung zu sehen, noch gesteigert. Nachdem er aber etwa zwanzig, Minuten gegangen, wurden seine Schritte langsamer, und die heitere Spannung in seinen Zügen begann in den Ausdruck zweifelnder Unruhe überzugehen. Er war jetzt an eine Stelle gekommen, wo das Thal sich sehr verengte. Hier und da trat das Sumpfwasser in großen dunklen Lachen zu Tage, nahe am Ufer eines dieser Moorteiche sah man eine kleine aus Fachwerk und Lehm -er-richtete Hütte, ganz verfallen und ersichtlich schon lange nit mehr bewohnt, doch auch jetzt noch nicht ganz ohne Spuren einstige? in ei nem noch halbwegs erkennbaren Gärtchen wucherten verwilderte .ierblumen und Sträucher. Diesseits des Baches war das Ufer höh?r . und. etwas freundlir anzusehen. Es lag da zwischen Zwei. Fels'Vorsprüngen ein 'Haus', nach LandeZsitte bis fast air den Erdboden mit Schieferplatten Uberkleidet, vor dem Hause 'ein hübsch gehaltener. Garten mit einigen Tischen und Bänken und der Ausschrist quer über. die' weißge-' tünchte . Mauer: Zur Weidmanns rub. Gasthaus und Sommervensson, (Fortsetzung folgt.)

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Seorge Bernlöhr, 1 Cs:U5 C!::,