Indiana Tribüne, Volume 19, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1895 — Page 2

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Tie ttzltche .Tribün?" kcfter durch den Tiöger 13 ScntJ p:r TZoche, die 3rtntasS.Xrt5üne6 Teilt? per Woche. Leide sufannn? 15 Cent3 vbr esCntJ ver v?snat. Per Post außerhalb de !?:dk i'ULklchiöt in VzrauZbezahlsnz p pe Uar. OfftV, 5S Süd Alabama Strafe. 3as:anapolis,Ind.. 2 t Oktoder 189K pecnlation und QanmrVolZe. Sitte Produ:! unfenl Sandbauel verdient größere Beachtung! und Auflerkfauikeit, als die Baumwolle. Die Ber. Staat: liefern fast all: Baum- - wolle, welche auf dem ganzen Erdentuirb 'verarbeitet wird, uno der Erlös aus diesem Ausfuhrartikel allein übertriff! b:i Weitem den Werth aller expoitirten Eerralien. Aus diesen Gründen ist es leicht erklärlich, dafc die bedeutende Preissteigerung, welche die Baumwolle in dicsem Jahre erfahren, urö die Erteigi?, mit welche? sich die Spekulation dieses wichtigen Stapelartikels bemächtigt hat, mehr als ein ep?meres Interesse auf sich ziehen. Seit dem verflossenen März ist der Preis der Baumwolle um 3; Cents per Pfund oder $17.50 per Ballen gestiegen. Lanze Zit waren die Preise der rohen wie d:r verarbeiteten Waare in Folge der Ueöerproduction gedrückt und viele Webereien wie Spinnereien standen stille. Die vorhandenenBaumwollenwaaren wurden aber bald auf-qebra-ucht, die Fabriken begannen eine fieberhafte Thätigkeit, der Handel erhielt neuen Impuls und zu gleicher Zeit wurde gemeldet, daß die di:jährige Ernte durch schlechtes Weiter stark geschädigt werden würde. Unter diesen Umständen war eS natürlich, 'daß die Preise eine aufwärts gehende Tendenz annahmen und 'der Markt imrchaus fest ist. ' Vo mancher Seit: wird nun bebauptet. daß. wenngleich eine starke Preivsteigerung nicht gerechtfertigt ist, dieselbe doch die legitimen Grenzen bereits 'überschritten. Habe. Es wird be-haupt-et, daß am 1. September, mit dem Beginn der diesjährigen Saison, $orr der vorjährigen, ungewöhnlich großen Ernte noch 3.000,000 Ballen vorhanden gewesen, wären, daß die .diesjährige Ernte (stch auf mindestens 7,000,000 Ballen: belaufen würde und mithin im Ganzen unzefähr 10.000.000 Ballen disponibel sein würden. Da nun, nach dem Dafürhalten der besten -Autoritäten, der vorjährige Verbrauch amerikanischer Baumwolle sich auf 8.790.000 Ballen stellte wrt derselbe in Folge der niedrigen- Quotirungen höher als gewöhnlich war, würden, außer d:m letjährigen Ueberschuß, 6,000,000 .Ballen des amerikanischen Products den, diesjährigen Bedarf durchaus decken und de? Erport den erwarteten Umfang nicht erreichen. So weit die bisherige Ausfuhr seit dem 1. September dieses Jahres in Betracht kommt, erscheinen 'diese Ausführungen gerechtfertig! zu sein, denn es sind bisher nur 263,760 Ballen exportirt worden, gegen 496.034 Ballen im Vorjähre; in welcher Weise das Vaumwollgeschäft sich weiter entwickeln wird, kann natürlich nur die Zukunft lehr:n. ' ' Be! dieser Gelegenheit scheint es wohl , am Platze, Vergleiche mit den früöer bezahlten Preisen zu. ziehen. Durchschnittlich wurden in der letzten Dekade des verflossenen Jahrhunderts höhere Preise bezahlt, als jetzt, denn im Jahre '.-1749 stieg das Pfund Baumwolle auf 44 Cents, während die niedrigste Quotirung, im Jahre 1791. 26 Cents betrug. Auch zum Beginn dieses JahrHunderts, und zwar im Jahre 1801, brachte Baumwolle 44 Cents, doch waren die Preise in dem ersten Jahrzehnt gmnger, als in de? vorausgegangenen . ..Dekade; sie variirten zwischen 19 und 23 Cents. In dem zweiten Jahrzehnt, in welchcs der Krieg zwischen den Ver. Staaten und England fiel, waren die Preise durchweg niedriger. Im Jahre 1812 wurden nur 10$ Cents und im Jahre 1814 15 Cents bezahlt, worauf eine Preissteigerung eintrat, bis im Jahr: 1813 wieder 34 Cents erzielt wurden; am Schluß der Dekade fiel der Preis wieder auf 17 Cents. Bedeutend: Rückgänge und Preisschwankungen traten in der dritten und vierien Dekade ein. in welchen die niedrigste Quotirung 9.29 Cents und die höchste 18.59 betrug; der erster: Preis wurde im Jahre 1827 und der letztere im Jahr: 1825 bezahlt. Durchschnittlich hielt 1"ich der Preis üb:r 10 Cents, und nur in den Jahren 1827, 1829, 1831, 1332 und 1840m?urde weniger als 10 .Cents bezahlt. In der fünften Dekade, nämlich im Jahr:1845. trat ein Rückganz bis auf 5.63 Cents ein, die höchste Quatirunq. im Jahre 1850. bezifferte sich auf 12.34 Cents. Bessere Preise brachte die folgende Dekade und hielten sich dieselben durchschnittlich über, 10 Cents. Der höchste Preis, im Jahre 1857, betruq 13.57 und der niedrigste, im Jahre 1852, 9.50 Cents. - Besonders reich .an Schwankungen war der Vaumwollenmarkt in der De . lad: vsn 1861 bis 1870. Dieselben waren durch den Bürgerkrieg verursacht,' der' hauptsächlich in den BaumWollenstaaten geführt wurde bezw. die Blokade der Letzteren im Gefolg: hatte. Während im Jahre 1861 hundert Pfund Baumwolle im Durchschnitt noch mit-$13.01 bezahlt wurden.brach! .das gleise Quantum im sollenden Jahre $3129, und wahrend Durchschnittspreis im .Jahre 1863 auf ..$67.21 für 100 Pfund stieg, wurde das Pfund' Baumwolle im letzten Äriezsjahre mit etwas inehr als ein:m Dollar bezahlt. Daß dieser Preis nickt aufrecht erhalten w'.rden . konnte, lag auf der Hind, doch bracöten 100 Pfund Mu:rtwofo im Jahre 1665 immer noch 583.33. Jm folaenden Jahre fiel der Preis wieder auf $43.20 und am Ende des Jahrzehntes wurden nur $23.93 5iah

.Lla?5. ':r rzoire r!r,,ninsvr:is währd d?s Iahrz:hnts n?urde . Jahr? 1872 mit $20.48 per 100 Ifiinb bezahlt, während d:r m:d?igst' Durchschnittspreis im Jabr: 1875 m '10.83 ?uot:rt wurde. Etwas niedriger waren di: Vumwollvreise in der, 2hr:n 1360 bis 1890. Sie Dariirien Zwischen $1025 und $12.16 per IOC fund. Nur einmal, int Jahre 1886. I d:rDilrWmt!5p?k!s auf $9.44 ':r 100 Pfund. Noch tiefer ainn die kreise m der ersten Hälft: di:s:r D:'ade berab und zwar auf 6.26 dzrdi 'm Anfanae d:Z laufenden Jahres. "Im n! Pr:issteiz:run? zu tttfa nurd darauf hingearbeitet, durch Be"fränfuns des mit Daumwolle bepflanzten Areals einer Ueö.'rproduction vorzubeugen, doch hatte diese Agitation im ein? problemaiifchen Erfolg.

Gilt eigenartigerOrt. Bon der Grenzlinie zwischen Rhode Island und Connecticut quer durchschnitten, hat die Ortschaft Westerly Eigenthümlichkeiten, welche sich in keiaer anderen Stadt unseres Landes fin:en dürften. Westerly's EisenbahnStation und Postamt befinden sich in Rhode Island, während die öffentliche Bibliothek mit demLesezimmer in Conaecticut belegen sind; die Briefträger müssen deshalb aus Little Rhody" nach dem Staate der hölzernen Muskatnüsse wandern und die Bürger des Ersteren in Letzterem ihren Wissensdurst stillen. Dem fremden Besucher besonders in die Augen fallend ist eine andere Eigenthümlichkeit, und zwar besteht dieselbe darin, daß es in Westerly zwei verschiedene Tage des Herrn" gibt. Unter den Bewohnern gibt es nämlich zahlreiche Baptisten des siebenten Tages, welche den Samstag heilig halten. In einer der größten ttirchen findet nur am Samstag feierlicher Gottesdienst statt, die Mitglieder der betreffenden Gemeinde schließen ihre Aeschäste 'am Freitag Abend um 6 Uhr und enthalten sich bis zum Sonntag früh jeder Arbeit; eine Z:i.nz erscheint täglich mit Ausnahm: des -amstags. Zwischen den Baptisten des siebenten Tages und' den Angehöri1i der anderen Religionsgemeinschaften besteht übrigens das beste Einver--."hmen und Niemand nimmt Anstoß 'zaran, daß seines Nachbarn Fabrik in vollster Thätigkeit sich befindet, wähend er selbst seinen Sabbath feiert. Vesterly's Hauptvroduct ist vorzüzliher Granit, der für prachtvolle öffntiche Bauten wie für zahlreiche Denkmäler Verwendung gefunden hat. Ardelterrerstcherung. Von dem Präsidenten des Deutschen Reichs-Versichmngsamtes, Dr. Bödiker, ist ein sehr interessantes Werk ver öffentlich! worden, in welchem er Vergleiche zwischen der socialpolitischen Gesetzgebung Deutschlands und den analogen Maßnahmen der übrigen Länder Europas anstellt. Da Dr. Bödiker ein gründlicher Kenner der einschlägigen Verhältnisse ist, brauch! wohl kaum besonders betont zu werden, daß sein Buch ebenso übersichtlich wie geschickt zusammengestellt ist; es hat gerechte Aufmerksamkeit erregt, als der Verfasser in demselben genau nachweist, daß Deutschland in Bezug auf die .Fürsorge für. den Arbeiterstand den anderen europäischen Staaten weit voraus ist. Nur in Deutschland ist auf dem Gebiete der Arbeitcrversicherung Umfassenderes ge leistet worden, und die sociale Gesetzgebung in Deutschland war es, welche in den übrigen Ländern die Anregung zu einem eingehenderen, ernsten Studium der Frage gegeben hat. Zu praktischen Ergebnissen hat dieses Studium bisher freilich Nur in wenigen Fällen gefühlt. . Deutschland steht z. B.mit seinem Aliers. und Invalidität - Versiche-rungs-Gesetz bis jetzt ziemlich allein da. Nur Rumänien ha! im Mai d. I. eine ähnliche Wohtfahrts-Eia-richtung für seine Bergarbeiter getroffen. In Oesterreich ist man über die grundlegenden Erhebungen noch nicht hinausgekommen; den Lolksvertretungen don Italien, Belgien, Holland und Dänemark liegen zwar bereits Gesetzentwürfe vor, endgiltige Beschlüsse hierüber liegen' aber noch in weiter Ferne. In Frankreich wurde vor fünf Jahren ein parlamentarischer Ausschuß mit der Prüfung von Borschlägen zur Alters- und Jnoaliditäts-Vcr. sicherung der Arbeiter. b:traui. Die Arbeiten dieser Commission haben zur Ausarbeitung eines Entwurfes geführt, der aber lediglich die staatliche Unterstützung der Sparthätigkeit der Arbeiter bezweckt.. In England wird die Frage, wie Dr., Bödiker erwartet, durch den Minister. Chamberlain, der ein großes socialpolitisches Project in petto hat, in Fluß gebracht werden. Oesterreich und Norwegen sind dem Vorgehen des deutschen Reiches gefolgt und, . soweit die Unfallversicherung in Betracht kommt, hat Oesterreich sei! acht Jahren und Norwegen seit dem verflossenen Juni ein dem deutschen nachgebildetes 'Gesetz.' In den vorb: reitenden Stadien befindet sich die Un fallversicherung in Frankreich. Italien, der Schweiz, Schweden und Dänemark. In Frankreich, wurden die ersten Versuche schon vor elf Jahren gemach!, aber erst im Juni ' 1893 nahm die Kammer, einen Entwurf an, in' wel chem eine auf Gegenseitigkeit beruhende Unfallversicherung ..vorgesehen war. Der Senat har-m der letzten' Session diesen Entwurf abgelehnt, doch dürste dem Parlament bald eine neue Vorläge zugehen. In Belgien soll die z. Zt. bestehende obligatorische Unfallversicherung für Bergleute erweitert wer den. In England und Holland w:rden Gesetzentwürfe vorbereitet. Besser noch als um dit Unfallversicherung ist. es in Europa um d!e KrankenverNcbe-

runo bestellt; aber :u5 aus diesem Gebiet leiden vi: getroffenen Maßregeln in ten europäischen Staaten (au tt in Deutschland und Oesterreich) noch an vielen Schwächen uno Unzulänglickeiten; der freiwilligen Thätig keit ist das Meiste überlassen 'geblieben. Dr. Böoiker kommt in seinem Buche.

! welches mit dem Ausdruck der Zuverstcht, daß jeder pflichtbewußt: staal es in seiner Hand habe, die sociale Unzufriedenheit zu beschwichtigen, hoffnunzsvoll ausklingt, zu dem folgenden Resuinö: Uttinti in Europa finden sich Ansätze zu eine: organischen Arbeiterversicherung." Je kräftiger und 'eistungsfähiger die unteren Klassen sind, um so höher ist die Gesammt!:istun?. das Gesammtniveau eines Jolkesl Für die Pflichterfüllung de! Staates darf nicht dieErwägung maßgebend sein, daß dadurch , die Unzuriedenen zurückgewonnen" werden 'önnten; aber der alltägliche Anblick :iner solchenPflichterfüllung kann nichi utders als kräftigend und festigend zu Gunsten der Gesellschaft und desStaates wirken. Auf der anderen Seite warnt Dr. Bödiker jedoch vor einer weitgehenden Inanspruchnahme des Staates und . der Arbeitgeber. Er rechnet aus, daß durch die Arbeiterversicherung den Arbeitgebern eine Last von 120 Millionen Mark auferlegt wird. Ein Zuviel würde die Con:urrenzfähigkeit de? Industrie auf dem Weltmarkte verringern, und es wäre thöricht, den Ast abzusägen, auf dem man sitzt, oder die Henne todtzuschlaqen, welche die Eie? legt.Daö Buch Dr. BödikerS wird der kutschen Fabrikbesitzern jedenfalls fehl lut gefallen und seine Warnung bor Zuviel" dürste sich ihreS ungetheilter SeifallS sehr erfreuen. Die Arbeite, rerden jedoch wahrscheinlich zu andern Schlüssen kommen. i Orktsiauben au' Otean'Tamvf.r. Es ist in den letzten Jahren mehrfach vorgekommen', daß große Oceanschnelldampfer auf offeit?in Mre an der Maschine Unfälle erlitten, tagelang verschollen waren und als !n SpÄ von Wind und Wellen auf dem Meere herumtrieben. Das Ausbleiben eines mit zahlreichen Reisenden besetzten Schiffes beunruhigt heutzutage aller Orten, wohin: die Nachsicht dringt. Man inner: sich der Erregung, die das z:itw'lige ' Verschollensein des französischen Postdampfers Gascogne" in der ganzen Welt verursachte. Dieser Fall hat nun Anlß gu dem Vorschlag gegeben, de5 Passagierdampsern ständig Brieftauben an Bord mitzugeben, die einen etwaigen Unfall nach d:m Festlands melden ?önnere. Die Zweckmäßigkeit dieses Vorliblags leuchtet sofort ein. Eine Brieftaube durchfliegt große Streckeni in verhältnißmäßig kurzer Zeit; 'sie werden weit früher die Nachricht von einem Schiffs un,fall an'S Land drinigen, als ein Segler oder langsam fahrender Frachtdampfer, der das verunglückte. Schiff durch Zufall getroffen 'hat. In Frankreich hat man bereits interessante Versuche dieser Art angestellt. Man gab, dem Dampfer Manoubie" eine große Zahl Brieftauben aus Frankreich mit. Die ersten Probentauben wurden, auf 146 und 200 Kilometer losgelassen, am vierten Reisetage 4 Uhr Morgens wurden 600 'Tauben in einer Entfernung von 300 Kilometern von der französischen Küste abgeschickt, und als am 5. Tag: 500 Kilometer erreich! waren, ließ man zu derselben Stunde 1500 Tauben steigen. Der Erfolg dieser Taubenflüge war befriedigend. Die in 300 Kilometer Entfernung aufgelassenen Thiere kamen noch an demselben Tage zu ihren Schlägen zurück; am Morgen des Tages nach dem Ausflug kehrten auch die auf 500 Kilometer losgelassenen zurück; von ihn:n mußten aber manche, z. B. d in Paris heimischen, neben der Wasserstrecke von 500 Kilometern noch 330 Kilometer über Land fliegen, und andere, welche noch weiter im Vinnenlande zu Hause waren, über 1000 Kilometer. Daß Tauben auch von See aus aus großer Entfernung in ihre Heimathsrte zurückfinden können, ist durch diese Versuche erwiesen. Allerdings gab es stark: Verluste dabei. Die über See durchzogene Strecke von 500 Kilometern .ist ja im Vergleich zu der 3000 Seemeilen betragenden ganzen, Ocean streck: gering; immerhin könnten7in einer solchen Entfernung von beiden Festländern, doch innerhalb eines See raumes von 1000 Kilometern, ein Fünftel der Gesammtst recke, von Postdampfern Nachrichten durchVrieftauben ermittelt werden. Von den erproben Tauben hatte die Mehrzahl die See überhaupt noch nie gesehen; mit planmäßig eingeübten Tauben DÜrde sich die Entfernung jedenfalls noch vergrößern lassen. Für . die amerikanische Strecke der Fahr! mußten selbstverständlich in Amerika hein.isch: Tauben an Bord sein. Holsteinische Austern-. Vor der schleswigschen Westküste .in der Nähe der Dllneninseln Sylt und Amrum liegen die schleswigschen Austernbänke, auf denen die o hoch geschätzten .holsteinischen" Austern gefisch! werden. Diese Bänke haben sich leider seit dem Beginn der achtziger Jahre in einem so schlechten Zustande befunden, daß sie eine Reihe von Iah ren ruhen mußten, dann drei Jahre nur seh? mäßig befischt werden konnV ten. der Fang voriges Jahr wieder stillstehen, mußte und in diesem Jahre nur der Fang von 300 Tonnen ftu 6 bis 900 Stück) in Aussicht genommen ist. Es ist zu bedauern, daß c5 1 kotz aller Anstrengungen bis dahin 'nicht hat gelingen wollen, die Bänke aus einen blühenden Zustand zu heben. Früher war der jährliche Fang.Z 4000 Tonnen und jetzt kann trotz jahrelan-' ge? Unterbrechungen nur .der zehnte Theil aefischt werden. "Die' Llteüe'

Nachricht bon den schleswig'schen Austernbänken, die man kennt, rührt von dem dänischen König Friedrich II. her. Unterm 4. Februar 1587 befahl de? Kör.ig. der in Erfahrung gebracht hatt?, daß in der Westsee (Nordsee)

m Strande des Lehns R'.berhuns eine lrt Fisch, Oesterling" genannt, ge'unden und gefangen werde, von ?kanderöorg aus seinem Amtmann llbert Friis auf Riberhuus. diese Ar! xisch zu fangen und dem Könige zu'chicken zu lassen; zugleich wurde verlöten, daß Jemand diesen Fang treibe ihi:e Erlaubniß des gedachten B?amen. Im 17. Jahrhundert waren die 'lusterbänke zwischen dem Könige von Dänemark und den gotiorsischen Herzögen getheilt und der über sie entstandene Streit war noch nicht im Anfana es 18..Jahrhunderts bei Eintritt de? wrdischen Krieges beigelegt. In olge der .politischen Veränderungen nach diesem Kriege kamen die Herzoglichen Bänke zu den königlichen und 1813 wurden sämmtliche Bänke an einen Pächter Winkler" auf 10 Jahre verpachtet für eine jährliche Abgabe von 1500,Rthlrn. in Kronen und ein Deputat, das in 100 Tonnen zu 800 Stück an den Hofhalt und 56.000 Stück an verschiedene Collegien und Personen bestand. Seit der Zeit sind die Bänke stets verpachtet gewesen. Es scheint, daß der Zustand der Austernbänke sich seit dem vorigen Jahrhundert sehr verschlechtert hat und daß sie jetzt namentlich in einer äußerst schlechten Verfassung befinden. Anzunehmen ist jedoch, daß die Ursachen nur vorübergehende sind und daß dem- " je n r. .c . i ... ' uuiyii eine jycuunq eixilreien Miro. den 70er Jahren haben die Bänke sehr tark durch Frost gelitten und nachher sind sie wahrscheinlich zu stark befisch' worden. Jetzt wird der Versuch gemacht, sie mit französischen Austern zv besetzen., und es wird in diesem Augenblick in Husum ein Wasserbecken fertiggestellt, in welchem Austernzucht getrieben und von dem die hinreichend 'ntwickelten Zungen Austern auf die Sänke gebracht werden sollen. Zur Berusö-und Gewerbezählung in Preußen. Den Veröffentlichungen des statistischen Bureaus über die verläufigen Erzebnisse der am 14. Juni dieses Iahes in Preußen abgehaltenen Berufsund Gewerbezählung entnehmen wir die folgenden, allgemein interessanten Einzelheiten. Im ganzen taatsgebiete waren 216,789 Zählbezirke abge grenzt, in denen 6M4,093.Haushaltungen vorhanden waren. Die vrisanwesende Bevölkerung belief sich auf 31.491.209 Köpfe, von denen 15,475.. 202 männliche und 16.016.007 weibliche waren. An Landw'.rthschaftsbetrieben weurden 3.331,659zezählt, dagegen waren an Gewerbebetrieben mit mehrerenJnhabern, Gehilfen oder Mo. toren vorhanden 742.119. Am wenigsten entwickelt in Rücksicht auf die Gewerbebetriebe zeigen sich die Pro.vinzen Ostpreußen mit 223.134 landwirthschaftlichen gegen 27.926 gewerbliche, Hohenzollern mit 12,321- gegen 1478. Posen mit 207.871 gegen, 30.236, am günstigsten dagegen Schlesien mit 377.773 gegen 100.297. Rheinlande mit 522.633 gegen 123.677. In Berlin kommen auf 3331 landw'.rthschaftliche Betriebe 59.744 gewerbliche. Der Stadtkreis Berlin übertrifft in dieser Hinsicht die Provinzen Ost- und Westpreußen, Pommern, Posen, Schleswlg-Holstein, Hannover, Westfalen, Hessen-Nassau. Nach Regierungsbezirken geordnet stehen Marienwerder mit 102.531 landwirthschaftli chen gegen 11,764 gewerbliche Betriebe und Trier mit 101,821 gegen 12.709 als Landwirihschaft treibende obenan, wahrend Breslau mit 46,090 gewervUfn Beirieben gegen 113.726 landwirtschaftliche und Düsseldorf mit 63.866 gegen 173.250 zu den industriereichsten Regierungsbezirken zählen. Sämmtliche Städte Preußens waren in 95,656 Zählbezirke ringetheilt; hier waren 2,809.122 HausHaltungen, mit 12.614.757! - Einwohnern (6,204,252 männliche 6,440,505 weibliche) vorhanden. Are landwirthschaftlichen Betrieben wurden 527.602, an gewerblichen 440.732 gezählt. Die Rheinlands stehen in dieser Beziehung mit . 79,735 gewerblichen und 88.362 landwirtschaftlichen Betrieben an der Spitze, sodann folgen Berlin mit den schon erwähnten Ziffern und Schlesien mit 51.780 gewerblichen und 21.640 landwirtschaftlichen Betrieben. In sieben Regierungsbezirken überwiegt die Zahl der städtischen Gewerb:betriebe 'die der! landwirthschaftlichen; in dieser Beziehung, steht der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 15.513 geweiblichen gegen 10.724 landwirthschaftliche Betriebe obenan. Für' die Landgemeinden waren 101,812 Zählbezirke angeordnet. ' Hier - waren 3. 460,195 'Haushältungen mit 16,744.077 Einwohnern (3.254.733 mannliche, 8,489,344 angliche), ferner 2. 514,069 - landwirthschaftlichen : und 234,515 gewerblichen Betrieben. Die Provinz .Posen zeigt' verhältnismäßig die wenigsten 'gewerblichen' Betriebe in dtn Landgemeinden, namllch 7424 ge. genüber 124,454 landwirthschaftlichen, die Provinzir! Schlesien und Schles-Wig-Holstein dagegen die meisten. In den aus Gutsöezirke entfallenden 19.221 Zählbezirken wurden 374.731 Haushallungen ' mit einer Bevölkerung von 2.105,375 Seelen (1,019,217 Männliche, 1,086,158 weibliche), 289.933 -landwirthschaftlichen undlö, 872 gewerblichen Betrieben ' festgestellt. Ostpreußen steht mit seinen 1593 geweiblichen Betrieben gegenüber '46.226 landwirthschaftlichen. mit seinen 2379 Zählbezirken und seinen von 295,645 Seelen bewohnten Guisbezirken als am -wenigsten gewerblich entwickelt da. Hittgegen halte man .M Verhältniß in. den Rheinlanden: 6 Zählbezirke. 47 Haushaltungen, 303. Einwohner, 37 wndwirthschaftliche und 7 gewerbliche Betriebe. .Hier.stnd eben die Gutsbezirke' schon fast- verschwunden. ' 3fo

Len NeMunMzlrken Wnsier, Wiesbaden. Düsseldorf. Nöln. Aachen giebt es überhaupt !:Ine Gutsbezirke mehr!

Ter trockene Nordwest. Vor elf Jahren wurde in einem amtlichen Bericht angegeben, daß Minnesota, der Staat der klaren Luft und des blauen Wassers", 7000 größere ud kleinere Seen habe. Auch für die Seiden Dakotas wurden damals meh rere Hundert Seen constatirt. Heutzutage ist mehr, als die Hälfte der Immen Ottstt Nasserkorper ver schwunden! Die größeren aber sind meist zu 'kläglichen Marschen- und Tümpel - Landstrichen geworden. Wo eint z. V. auf' m Lake Madison in Sud-Dakota uno auf dem Dev'.ls Lake in Nord-Dakota Dampser von beträchtlicher Groß: Ausflügler-Par tien beförderten, da ruht das Auze des Besuchers gegenwärtig fast stets nur auf trockenem Schlammland. Und in w:e vielen Niederungen , auf denen jetzt Getreide wächst, vergnügten sich früher die Farmerjungen mit Schwlm men, Fischen und Jagen! Dieser Vertrocknungsproceß in den letzten zehn bis zwölf Jahren ist gera dezu phänomenal zu nennen. Wie bei einer früheren Gelegenheit hervorgeho ben, war auch der Regenfall in diesen und benachbarten Landestheilen wah rend der letzten paa? Jahre ein sehr spärlicher. Aber das ist es nicht allein; auch Menschenhand hat das Elntrock nen erheblich gefördert. Das Niederleen der großen Fichtenwälder in Minnesota und das Rasen.Abtragen in den Dakotas haben viel dazu beige tragen, die Niveaus der größeren Seen weite? herabzubringen und so vielen kleineren völlig den Garaus zu machen. DaZ NasanAbiragen bewirkte, daß der Reaen, statt, wie früher, über den Rasen hin nach den Seen und Teichen abzufließen, m den trocknen und jan dioen Lehm -sank. Durch die argen Wälder-Abholzungen ist ohne Zweifel der Regensall überhaupt vermindert worden. Dennoch darf man sich der Hoffnung hinaeben. daß auf d:e trocknen Jahre auch wieder eine gewisse Reihe nasser folgen werden. Denn die Natur ist im Ganzen weniger grausam, als der Mensch. Inzwischen hat man in SüdDakota vielfach mit Erfolg versucht. das. was die durshge Erde au,getrun ken hatte, durch artesische Brunnen zu rückzugewinnen. Vom Jnlanve. Aus denWäldern am North Powder Fluß :m Staate Oregon uno Ztllcke von Föhrenrinde, welche 16 Zoll dick ist, nach Portland gebracht a?orven. Panther in großer Zahl machen d:e guirgige Kustengegend des Staates Oreaon unsicher. Ein Schas Hirt von eine? bei Rofeburg, Or., delegenen großen Ranch hat kürzlich an zwei Tagen je drei solcher Bestien erlegt, deren durchschnittliche Länge 8 Fuß betrug. In Cornwallis, Or., ist dieser Tage im Alter von 93 Jahren der Pwnier A. B. Clingman gestorben; o seinem Lelchenbegangmß waren sei ne zwei Töchter, die 66. bzw. 63 Jahre zählen, und sein 71 alter Sohn mit einer großen Anzahl von Enkeln und Urenkeln anwesend. Auf ein originelles Mittel, um Familienmüttern, welche kleine Kinder haben, den Kirchenbesuch zu erleichtern, sind verschiedene Methodistengemeinden im Westen versallen. Dieselben haben . nämlich sogenannte Baby-Kirchen" eingerichtet, in welchen die Kleinen während des Gottesdienstes der Obhut von jungen Mädchen anvertraut bleiben, wahrend die Mut ter dem letzteren beiwohnen. Bon außerordentlichem Erfolge it d:e Anwendung, von Antl wzin gegen Diphtherie in der Stadt New Ao?k begleitet aewesen. Wah?end in den ersten neun Monaten der Jahre von 1891 bis 1894 20.011 Erkran-kungs-und 6936 Todesfälle vorkamen. der Procentsatz also 34.66 betrug.wur den in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 7921 Erkrankungs und 1643 Todesfälle constatirt. d. I. ein Procentsatz von 19.43. Aus Port Townsend ist nach Sttka die Nachrich! gelangt, daß die Waljägerflotte in dieser Saison unter ungewöhnlichem Mißgeschick zu leiden hat. Die Wale sind sehr selten. 14Mann von der Besatzung der Schiffe sind verschiedenen Krankheiten erlegen u?.d eine Anzahl von Matrosen ist entflohen; man nimmt an, daß die Flüchtlinge in jenen unwirthlichen Gegenden elend umgekommen sind, da seit ihrem Verschwinden Niemand etwas von ihnen gehört hat. Wunderbare Fortschritte sind in den letzten Jahren in der Einrichtung der g?oßen Schiffe . gemacht worden. Es gab eine Zeit, in welcher es zum Steuern eines Oceansdampfers bei schwerem Wetter acht kräftiger Matrafen bedürfte, und selbst diese vermochten kaum, das Rad unter Con!role 'zu behalten. Heu! zu Tage hat ein jedes Schiff einen Dampfsteuerapparat, welcher der - Hand eines schwachen KindeS gehorcht. 'Die Seeschlange, von der wir annehmen, daß sie schon ihr Win terauartier bezogen hätte, . ist wieder da! .Diesmal ist sie in der Belling. ham Bai, Wash.. gesehen worden und zwar von 17 Bewohnern des Ortes 5iew Whaieom. Ob die guten Leute, welche das Ungethüm zu Gesicht bekämen, Jrländer waren, die an einem vake" theilgenommen hatten, oder Deutsche, die don einem Wurstmarkt" kamen, besag! aus New Whatesm kommende Melduna leider nickt.. Die berüdmlen Strüubelkuöen müssen Sie einmal versuchen. Rog genbrot und Pumpernickel, daö sind panz gesuchte Artikel bei B. Thau. Marktstand 122 und 124 oder Hoßbrook Str. No. 81. Kaufe Mnöo's Bek Savanna

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Das Testament Pasteurs wurde nach den Begräbnißfeierlichkeiten im Beisein aller Familienmitglieder eröffnet und lautet: ,.D:eS ist mein Testament: Ich lasse meiner Frau Allts. was das Gesetz mir gestattet, ihr zu lassen. Ätogen meme Kinder sich niemals von dem Gesetze der N?!icht entfernen und für ihre Mutter die Zärtlichkeit bewahren, die lie verdient." Dem Häuptling Mitinginia von Usongo ist es gelungen, ein junges Zebra zu zähmen. Es geht mit den Eseln auf die Weide und ist so zahm, daß man 3 anfassen, streicheln und sich hinc.ufsetzen kann. Um aeritten zu werden, ist es noch zu jung. Das Thier ist in der Steppe bei Usongo gefangen worden. Daß das Zebra durchaus zähmungsfähig und im Dienste vzn Menschen verwendbar ist. 'beweisen die damit von Lord Rothschild in England gemachten Erfahrungen. Es werden bei ihm vier gezähmte Zebras zum Ziehen vocr Wagen verwendet. I n Ä o d 5, London, wohnrr fchZt t$i?)m Ol wWC .fl. kl. 3 w. Dame mit Namen Rose English und ein 19 Jahre alter Jüngling. Namens Cyrill Hewlett Dutta als Mann-und Frau, anscheinend glucklich und zufrie Als das Paar eines Morgens kein Lebenszeichen von sich gab, brach

man die Thüre des Schlafzimmers der Dame auf und fand die Leiche devielben halb angekleidet auf dem Bette liegen, neben ihr, ebenfalls verwundet aber noch athmend, den Mann. Die Dame hatte zwei Schußwunden, eine in der linken Brust und eine andere an der Seite unter dem Herzen; der Mann hatte eine Wunde in der Brust. Ein kleiner Revolver und ein Kästchen mit Patronen lagen auf dem Bett. Rose English sollvon einer reichen Großmutter alle Woche 10 Lst. erhalten ha. ben und Dutta ist der Sohn eines wohlhabenden westindischen Kaufmannes, der von der Verbindung seines Sohnes mit dem Mädchen nichts wissen wollte. Dutta wurde in das Hospital gebracht, man glaubt, daß er am Leben erhalten werden onne. Er hat ausgesagt, daß er und Rofe, nachdem sie aufgewacht waren mit einander ge sprachen hätten; darauf sei 'sie aufgestanden und habe ausgesprochen: Ich thue es, ich thue es!" worauf sie sich zwei Kugeln in den Leib geschossen habe. Darauf habe er, Duttz, in Verzweiflung Selbstmord zu verüben versucht. Die Dame war schon seit einigen Wochen krank. Eln gewis'ser Thomas Hartland, der im Mai als geheilt aus der Burutwooder Irrenanstalt entlassen worden war, war vor ungefähr fünf Wochen mit Frau und Kind nach Quebersley, einem Dorf bei Worcester, gekommen, um sich dort als Gast seiner Mutter zu erholen. Hartland, ein Mann von vierzig Jahren, schien vollkommen normal, und seine Angehörigen gratulirten sich bereits zu seiner völligen Wiederherstellung. Kürzlich war. Hartland ausgesahren und ging Nachmittags im Garten spazieren. Plötzlich unterbrach er den Spazier gang, lief in's Haus, zog, ohne ein Wort zu sprechen, einen Revolver und schoß einem achtzigjährigen Einmiether. Namens Davier, eine Kugel durch den Kopf. Als seine Mutter auf den Knall hin herbeistllrzte und entsetzt fragte, was er gethan habe, antwortete er: Oh, es ist nur das dumme Ding da!" und deutete dabei auf den Revolver. Er verließ dann das Haus, sah an der Straße einen Handwerksburisch:n schlafend daliegen und schoß auch diesen, ohne Weiteres durch den Kopf. Dann ging er zur Rose", wo er freundlöhe Worte an die Wirthin richtete, aber über Schmerzen im Kopfe klagte. Er schüttelte dem Wirth die Hand und bat um einen frischen Kohlköpf. Die Wirthin wollte diesen aus dem Garten holen, aber Hartland memte: Rein, der Herr soll ihn ho len." Dieser ging dann nach dem Garten, gesolgt von Harttand. Als er sich nack dem Kohlkopf bückte, schoß ihn der Wahnsinnige gleichfalls nieder, verwundete ihn aber nur. Während der Wirth noch Kraft fand, in's Haus zu ?ückzurennen, schoß sich der Irrsinnige sest todt. . . Ml . Verlangt Mucho'S Best Hadann CiaarS." Ein Pfund feinet und guter Strickwolle icht weiter alt ein billige Fabrikat, ei der billigen Wolle ist der ffaden rauher, znat elasnl4 und weniger baluar. Des. t)ald ist F!eis5?er's ' Deutsche Strickvolle Allen anderen vorzuziehen. F!.'5biien Eigenschaften in vochstem (Lrade u, ist obenein cebt Vcfaman sie enthalt auch mehr JardS auf das Pfund, att andere. deLha st sie in der That die billigste. Lie.leii'herTorsied EomVany naa,t regetmaßiae, Slbnehmerinnen ein Wert Litx Ltrickkunft" für wer Ticket mit dem Namen lrisher, die sie ia deaknSueln finden, zum Lrschent. S aZfllZd &JiTüg. G. Seukhardt, SALOOST, Cf fcfo a Zlvblt Ctraßc.

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