Indiana Tribüne, Volume 19, Number 35, Indianapolis, Marion County, 23 October 1895 — Page 3
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Um fremde Schuld.
Roman von W. He im bürg. (gortsejung.) I Im Hause war plötzlich aller Larm verstummt. Man batte mich von Ma. mas ' Bett entfernt,' obgleich ich nicht weichen wollte, aber mit ein paar Wochen hatte die Base es fertig gebracht, mich hinwegzuführen. Brankwitz war unsichtbar geworden; Olga Sellmann lag m ihrem Zimmer und las einen Roman, von Zeit Zeit sollte das Mädchen ihr Nachricht bringen. Mein Stiefvater schritt in sein Stube auf und ab. ruhelos. In der Stadt lic fen Diener umher, das Fest abzusagen, und der SamtätZrath weilte schon seit Stunden bei Mama.' - Ich saß allein in meiner Stube: was ich dachte und fühlte, ich weift es nicht mehr, nur eines war mir klar. übermächtig klar, die Gewißheit, daß Mama sterben, daß' sie mich verlassen wurde. Ein wuder Schmerz rüttelte mich, aber weinen konnte ich nicht. Barmherziger Gott, nach Deinem Willen! dachte ich. Was soll sie auf der Welt, die nichts weiter mehr für sie hat als Jammer und Elend? Aber nimm mich gleich mit, ich bitte Dich! Ich wiederholte das Letzte halblaut immerzu. Ach. ich bitte Dich! Ich bitte Dich! Furchtbare Vorstellungen marterten mich, ich sah Wollmeyer verhaft tet. fortgeführt, sah den ganzen Hof voÄ Menschen stehen, voll hohnlachen der schrecklicher Menschen, die mit Fingern auf mich und Mama wiesen und sagten: Die haben auch das Sündenbrot mitgegessen !" eine Vorstellung, die mich jäh emporspringen ließ und in-der Stube umhertrieb. Laß uns zusammen sterben, lieber Gott! Niemand bekümmerte sich um mrch. und immer schrecklicher wurden meine Phantasien. Die Comtesse war schon geflohen, als sie aus dem Wenigen, daö sie hörte, die Gewißheit gewon nen hatte, daß Brankwltz der Kravat tenfabrlkant" fei, von dem ihr Neffe gesprochen, und Wollmeyer sein Compagnon. Und das war ia daö Schhmmste noch nicht! O, ganz allein würde ich bleiben, sobald Mama gegangen. auch die Comtesse würde mich verlassen! Und diese unheimliche Stille! Ich schlich mich durch das Vorzimmer und spähte in den Flur hinaus.' Man hatte eine Lampe angezündet, und in deren schwachem Schein grinsten mich die lachenden Masken aus dem Tan nengrün an wie ein gräßlicher Spuk. Wäre weniastens die Base bei mir! Wüßte ich nur. wie es oben steht! Und mitten drin überkam mich die Erinnerung an die Knopfmarthe, die so v zweifelt den Mann anklagte, der sie in den Tod trieb, und die Erinnerung an ein Grab in den Thüringer Bergen. Schuld, Schuld, wohin ich blickte. schwere, furchtbare Schuld! Ich hatte mich auf die Schwelle der Stubenthür gehockt und erwartete weitere Nachricht über Mamas Ergehen. Es war kalt im Flur und so still im ganzen Hause, als läge schon ein Tod tes darin. Dann kamen schwere Schritte die Treppe herab, und mein Stiefvater ward sichtbar. Ich erhob mich und trat w das Zimmer zurück. Entsetzlich hatte er ausgesehen, so ge drückt, so scheu, so stier die Äugen. Seine Tritte folgten mir; ich schloß die Thür tn herzklopfender Angst. Machen Sie auf," befahl se! , ! 'i! . x r'. ..8 ne yeifere xirnnic, muacu vöic uu, ich muß mit Ihnen sprechen Ihrer Mutter wegen!" ' Willenlos aehorchte ich und suchte dann zitternd eines der Fenster, als sei ich dort sicher tn der schwachen Helle, die es einließ und die zwet Schritte davor m der Dunkelheit erstarb. Ihre Mutter ist sehr krank", be. gann er heiser, sie ist lebensgefährlick krank." Kein Wunder!" antwortete ich halb erstickt. , Sie hat sich erschreckt, altern! su ist so nervös." Jawohl, ich weiß; ich kenne die Ur-. sache, denn ich war bei ihr, als sie erfuhr, daß " - . . .. I w t m Sie?" 6s war wie der 'uuthschrel eines Thieres. Schlagen Sie mich nur todt, ich will nichts Besseres-, sagte ich. Er blieb still. .Nun denn", stieß er endlich hervor, dann wissen Sie alles, dann brau che ich es nicht zu wiederholen Sk allein haben das Leben Ihrer Mutter in der Hand. Wenn es Gottes Wille ist. ', daß meine Mutter am Leben -bleibt, so nehme ich sie an der Hand und verlässt mit ihr dies Haus. Ich bin jung, ich kann arbeiten; ich will nicht, daß sie einem Betrüger angehört.'.Beweisen Sie doch, daß ich In B trüger bin, beweisen Sie es doch! 'Ich frage Sie zum letztenmal, wollen Sie Brankwitz Ihr Jawort geben pd, nicht?" ' i Ich antwortete nicht; außer .mir. drehte ich ihm den Rücken.' 'Doch in diesem Augenblick flog ein ! Lichtschein durch das Zimmer; mem alter Vcyug engel stellte die Lampe auf den Tisch und schloß meine zuckenden Glieder m seine Arme. Anneliese siebt einen andern; Wollmeyer, sparen Sik Ihre Worte!" , Ich wand mich empört aus dert.Ar. men der alten Frau. Base!" rief ich zitternd. - ', Wen?" fragte mein Stiefvater.'. Den Robert Nordmann und er liebt sie", erklärte unbeirrt die Base. Und wenn Ihnen etwas an dem Leben der armen Frau dort oben gelegen ist, so sperren Sie sich nicht degen ich spreche noch einmal wohlmeinend, mit Ihnen," .. ...... ,', (.... : WaS kann mir der Lump ßöt Uzii er, es ist Spekulation vyu. ihm gemeine Spekulation! ' ' : 3& Meö .feii Bake mM und wollte
Iprecyen, der mir war. als ob eine Hand meine Kehle zudrückte. Es wäre besser, S überlegtenJhre Ausdrücke ein bischen." sagte die Base, es möchte Sie sonst gereuen." Er ward plötzlich kreideweiß im Gesicht. . Ihr wollt nur drohen," schrie er, nehmt Euch in Acht! Meinetwegen mag sie ihn nehmen in des Teufels Na men und machen, daß sie mit ihm fortkommt auf Nimmerwiedersehen!" Sie täuschen sich!" rief ich außer mir, Robert Nordmann wird nicht wieder gehen, bevor die Ehre seines Vaters, die durch einen Schurken befleckt wurde, wieder hergestellt ist, und ich wünsche mit der ganzen Kraft meiner Seele, daß es ihm gelingen möge!" Anneliese," mahnte die Base, bedenken Sie Ihre Mutter!" Mein Leben will ich lassen für M ma, aber dazu beitragen, ein Verbre chen zu bemänteln, das Sühne verlangt, nie!" Wahnsinnig Person!" murmelte Wollmeyer, dann schwankte er aus dem Zimmer. Die Base war auf den Fenstertritt gesunken; wie eine sormelle Masse saß sie da in der schwachen Helle. Gott im Himmel!" schluchzte sie. Und in einer Stunde kommt Robert; gestern hab' ich ihm telegraphirt!" Wie? Sie haben ihn hergerufen? Was denken Sie?" Daß Sie das Schicksal von uns allen in der Hand haben! Er liebt Sie wenn Sie ihn bitten, wird er sich mit Wollmeyer stillschweigend einigen um der armen Frau willen. Roberts Vater ist todt, aber Ihre Mutter lebt, Anneliese Gott erhalte sie! Was todt ist, ist todt, er muß an die Lebenden denken!" Ihn darum bitten nein und wenn mein Herz darüber bricht! Das kann ich nicht, Base!" Ein Mädchen trat in diesem Augenblick ein. Mit der, gnädigen Frau geht es schlechter." flüsterte sie. Kommen Sie, Anneliese," sagte die Base, vielleicht erbarmt Sie der Anblick." Ich folgte ihr stumm. Eine Frau , saß am Bette. Todten blaß lag das schöne Antlitz Mamas in den Kissen. , Äch kniete am Lager nieder und barg oen Kopf in der seidenen Decke. Sie war augenscheinlich nicht mehr bei Besinnung, sie flüsterte immer leise vor sidy hin: Comtesse, verlassen Sie Anneliese nicht nehmen Sie sie fort ganz fort von hier! Es ist aber nicht wahr, daß er schlecht ist Helene Sternbergs Mann und schlecht! Es ist zum Lachen!" Sie lachte leise. So alberne Menschen, die das sagen einen Orden wird man ihm geben, morgen, und so viele Leute kommen so viele immer mehr immer mehr sie wollen folgen folgen! Nein, Pathe stehen wollen sie hörst Du, Anneliese? Das Kind braucht sich seiner Eltern nicht zu schämen nein!" Ich hielt mir die Hände vor die Ohren; ich litt wie unter körperlichen Martern. Dann sprang ich auf und stürzte hinunter in meine Stube und wimmernd warf ich mich auf's Sofa. Mama, Mama bleib' bei mir, bleib' bei mir!" Da umfaßten mich zwei starke junge Arme und richteten mich empor und dann lag ick an seiner Brust. Anneliese, meine Anneliese!" Ich wehrte mich nicht, ich wunderte mich nicht, ich schluchzte nur heftiger als zuvor: Ma ma meine Mama will sterben, ich will nicht leben ohne sie!" Er ließ mich weinen und strich mir nur sanft über meine Haare. Dann begann er zu sprechen: Die Base tele graphirte mir, ich sollte schleunigst kommen,. Du seist in Gefahr was ist's, Anneliese? Hat man Dich wieder wegen Brankwitz gequält? Oder denkst Du, ich sei gekommen. Deiner Mama etwas zu thun? Ach Kind, wie habe ich gekämpft mit mir, mit meinem Gewissen, mit meinem Stolz, seit jener Abschiedsstunde, seit ich Dich geküßt! Nein, Anneliese, ängstige Dich nicht Deine Mutter lebt und mein Vater ist todt, und im Jenseits, wenn da Gute und Schlechte belohnt und bestraft werden, hat er tausendfach : seine Ehre wiedergefunden, die ihm die Menschen hier raubten. Wir wollen suchen, dies alles zu vergessen. Komm mit mir wo die Liebe ist, da ist auch die echte, die wahre Heimath! Nichts sollst Du im fremden Lande vermissen; komm, Anneliese, sag', daß Du willst! . Wie, ein süßes Wiegenlied hatten diese Worte geklungen; ich war ganz still geworden. Sag' Ja!" flüsterte er und küßte mich. Mußt Du erst überlegen, Anneliese? . Da fuhr ich empor auk seinen Ar men; die Base war mit Licht eingetre ten. .Sie ,sah Robert noch nicht, sie hatte die Augen auf die flackernde Ker ze -gerichtet. Annelieseken", sagte sie, und die Stimme quoll ihr w der Kehle, Mama geht's seh? schlecht, Und aus diesen paar Worten scholl mir die furchtbare Kunde mit furchtbarer Gewißheit 'entgegen. . keine Hoffnung! Ich stürzte hinaus, ich vergaß alles. Droben wehrte'mir der Arzt den Eingang ;, in MamaZ kleinem Boudoir ne den., dem Sterbezimm ' kauerte ich mich ' in die - Kissen des .Sofas und horchte auf. die -schwachen Laute, dk von dort herüberdrangen. aus das Ge den ' und Flüstern. ' Eine tödtlich
Müdigkeit überfiel' mich von Zeij zu Zeit, immer unterbrochen vyn der fol ternden Erinnerung' ' an die traurige Gegenwart.'-' Einmal glauhte ich Woymeyers und des Arztes Stimme zu vernehmen, vermochte aber nicht mich aanz wach zu erhalten.: i Dann fuhr ich jäh aus tiefem Schlafe; eS war, als hätte mich' liebkosend eine Hand gestreift; ein kalter - Schauer war, an mjr vorübergeweht!. Ich stand im nächsten ' Augenblick ' auf den Füßen, lief zur Thür und trat über die Schwelle. . . ,' TodtenM.wa? eS hier innen; die Kerzen 'auf den Leuchtern flackerten im Winde der durch das offene Fenster kam. Eine schreckliche Banaiakeit über-
Ner mtcy. ich wagte. nicht, vorwärts zu gehen. Vor dem Lager Mamas kniete ein Mann, das Gesicht in der Decke verborgen, die Hände verzweifelt in die Haare gekrallt; und Mama ganz still, der Kopf eigenthümlich zurückgebogen, halb offen die Augen . ach, und der starre, der trostlose Ausdrup? in den Zügen! Der Mann erhob sich und ging an mir vorüber; ich glaube.
er sah mich nicht. Langsam schlich ich nay:r zu dem Bett. Mama!" sagte ich leise, Mama, schläfst Du?" Ja, sie schlief. - Ohne eine erleichternde Thräne, ohn: die Hände gefaltet zu haben, wankte ich hinunter wie geistesabw:send. D Leute standen im. Flur und sahen mich mitleidig an; Olga Sellmann kam mit verstörtem Gesicht zu mir herüber, ich drehte ihr den Rücken zu. Robert Nordmann lehnte am Fenster in meinem' Wohnstübchen; er wandte sich um, tm Zucken ging über sein Gesicht und stumm breitete er die Arme aus. Es sollte wohl heißen : komm, ich will dir alles sein. Vater, Mutter, Heimath alles! Mama ist todt!" sagte ich und ging an ihm vorüber. Er ließ die Arme sinken und sab mir traurig nach. Ich nahm ein Tuch, hüllte mich fröstelnd hinein und setzte mich in den Stuhl am Ofen. In mir war alleö starr und todt. So saßen wir in dem kalten Zimmer, in der Winternacht,, er und ich. Mama ist todt, ich danke Ihnen für Ihr Mitleid nun haben Sie keine Rücksicht mehr zu nehmen ; leben Sie wohl!" hätte ich ihm sagen müssen aber kein Ton wollte aus meiner Kehle. Die Base kam endlich, mit blassem eingefallenen Gesicht. Als sie mich sah. wandte sie sich ab und wischte sich die Augen. Gott hat Ihnen viel genommen, Anneliese!" Dann winkte sie dem Neffen, ihr zu folgen, und leise traten beide in die angrenzende Stube. Ich hörte sie flüstern.die Base schluchzte dazwischen. Und plötzlich raffti ich mich auf und verließ das Zimmer; ich wollte fort, fort zur Comtesse, fort aus dem Hause des entsetzlichen Menschen! Mechanisch zog ich das Tuch fester und trat hinaus in den dämmerigen kalten Flur; die Uhr, schlug eben Sechs. Und da stand die Comtesse, und als sie mich sah, nahm sie mich in die weiten Falten ihres Mantels. . Mein armes Kind," sagte sie, nun gehörst Du zu mir. Komm, wir wollen noch, einmal zu der Len', dann gehen wir in mein Haus! (Fortsetzung folgt.) -(- Hazing H Von A. E. AuS West Point ist jüngst die Nach, ricbt von einer anaeblicken Mibbandlung gekommen, welche einem dortigen Kadetten namens ,neo. mn vonei. ten seiner älteren Kameraden widerfab! ren sein soll und ist von verschiedenen Selten die AnstaltZvehörde ersucht wor. den, eine genaue Untersuchung gegen die Ezcedenten einzuleiten. Eine solche Untersuchung ist ja ganz am Platze und dürfte, falls die Angaben be treffs des Falles Linn auf Wahrheit beruhen, eine strenge Bestrafung der Uebelthäter, oder bd.ser Barbaren, zur Folge Habens Aber damit allein kann dem Hazing" oder Cadettenschinden nicht der Garaus gemacht werden, nicht mehr als daran gedacht werden könnte, mit der exemplarischen Bestrafung eines halben Dutzends Unterofficiere das Rekrutenschinden im deutschen Heere zu beseitigen.' Diese? Cadettenschinden oder Fuchsen" ist so incarnat, daß alle Mächte auf Erden und alle Strafen im Codex es nicht auszurotten vermögen, geschweige denn die Bestrafung der Schinder, die in den meisten Fällen in Ausweisung aus der Anstalt besteht. Nicht to West Point allein sind derlei barbarische Gebräuche en vogue, sondern auch in den Cadettenschulen anderer Länder, so ehedem in St. Cyr, in Ludwigsbürg, in München und in allen ehemaligen preußischen Cadettenschulen, hik Haupt-Cadettenanstalt in Berlin (nunmehr in Neu-Lichterfelde) nicht ausgenommen. Ich erinnere mich eines Falles, der seiner Zeit in ganz Frankreich das peinlichste Aussehen ttregt. hat, wo ein Eadej der Schule von St. Cyr von seinen Kameraden derartig geschunden" worden war, daß der Aermsttz teit seines, eben? ein Krüppel blieb, i Msniteur" deckte damals die Geschichte auf und theilte in spaltenlan gen Artikeln hie unglaublichsten Dinge mit. Die Folge war eine amtliche Untersuchung, auf welche hin die Anstalt auf mehrere Wochen geschlossen blieb. Der betreffende Cadet, um den. sich Fall handelte, war hon seinen Quälern auf hier nicht näher zu hezeich nende Weise verstümmelt worden! ' Da ich auch einmal in meinem Leben die Cadettenschule besucht habe, so bin ich in der Lage, !y puncto Cadettenschinden ein. Wyrf mitreden zu können.' Kaum 11 Jahre alt, wurde ich in das bunte Tuch" gesteckt, bezog die Cadettenschule in Bensberg am Rhein und mußte dort als Sextaner und Quintaner, also zwei Jahre, lang, die traurigsten Erfahrungen als Schnaps ack" oder .Freshman" ma chen. Die Quqlgeister der Sextaner und Quintaner wären die Tertianer, wohingegen die Quartaner unbehelligt blieben.- In der Haupt-Cadetten-anstalt zu Berlin waren wiederum die Sekundaner die Schnapsäcke" und die Primaner die Quälgeister. Man stelle sich einen Jungen von 11 bis 12 Jahren vor, der plötzlich von seinen Lieben fortgerissen wird, um in einer militärischen Anstalt sern der Hej. math mit spartanischer Strenge erzogen und nach und nach und 'möglichst einseitig, zum Qfficierstande ausgebildet zu werden! . .Man stelle sich .diese Kleinen plötzlich in einer ganz fremden , Atmosphäre unter ganz fremden Men-
fchen vor, daö Herz mlk Heimweh erfüllt, der Leib in ekelhaftem Commiß steckend, den vor ihm schon Andere getraaen haben! Man bat kaum das
' Civil mit der Uniform vertauscht, kaum sind die Abschiedsworte der Eltern verklungen, da stürzt eine Rotte älterer Cadetten über Einen her und frägt: Verfluchter Schnapsack", Du heulst ja!" Man zwingt sich zu einem Lächeln und die Rotte ruft: Der verfluchte Kerl lacht, der kann kein Herz haben!" 5lm nächsten Augenblicke zieht zeder der Quälgeister eine Klopfpeitsche unter dem Rocke hervor und bearbeitet damit den armen Schnap sack", weil er gewagt hat, in Gegenwart der Herren Tertianer zu lächeln! Ich erinnere mich noch sehr wobl. wie ich von meinem Unterofficier, dem Peruaner von Cngeiorecht, gezwungen wurde, ein Stück Seife. ,u kauen nS einen Schluck Tinte darauf zu nehmen. und weil rch Beideö ausspuckte, bekam ich von diesem Sprößling eines altadligen Geschlechts eine Ohrfeige. Ich brüllte wie ein gestochenes Kalb und eilte, auf den Corridor, wo mein Geschrei den Offizier du jour, Lieut. von Asmuth, herbeiführte. Was ist loö?" fragte er mich. Ich erzählte ihm mein Leid, und der Herr Lieutenant tröstete mich mit den Worten, daß eS wohl nicht so schlimm gewesen sei." Anderen Sextanern und Quintanern ist es nicht besser ergangen als mir. Eine der vielen Schindereien war unter dem Namen Sternegucken" bekannt. Diese bestand . darin, daß man dem Opfer ein Rohr in die Hand gab. mit dem es sich den Himmel besehen sollte. .Sobald das Opfer daö Rohr n das Auge setzte, blies Jemand am entgegengesetzten Ende des Rohres Putzpulver in letzteres, so daß der Staub dem Unglücklichen in's Auge drang. . Auf dem Turnplatze und beim Baden wurden die Sextaner und Quintaner nicht selten auf barbarische Weise gequält. Für Ungeschicklichkeit oder Unwilligkeit beim Turnen wurde ihnen Sand in den Mund gesteckt, und Prügel reanete es nur so. Ein armer Teufel Namens Melchior, ein Rothkopf mlk großen Sonnensprossen, wurde nur das Ekel" aenannt.'weil er faktisch ein ekelhaftes Aussehen hatte. sem Hauptqualgeist war der Gefreite don Madai, ein Tertianer, dessen Vater damals Rittmeister bei den Halberstädter Kürassieren war. Dieser Madai wußte sein Opfer auf das Raffinirtesie zu quälen. Bei einer Gelegenheit spuckte dieser edle Cadet dem armen Melchior in die Suppe, und Mel chior mußte die Suppe bis auf den letzten tropfen aufessen! Der Leser wird fragen, wie e? kommt, daß sich die armen Cadetten Derlei gefallen lassen. Das ist leicht erklärt. Wehe dem SchnapSsack", der es aewaat batte. seine Schinder anzuzeigen! Er hätte zwei Jahre lang kein ruhiges öseundchen gehabt. Man hatte iha im Dienste derartig geschunden, daß ihm das -Anzeigen" auf alle Zei. ten vergangen wäre. Wie kommt es, daß in den Cadettenschulen die Hospitäler mit Simulanten aeiüllt sind. d. h. mit Cadetten, die Krankheijerheucheln? Das sind zumeist Patienten", die sich vor lauter Schnapsackfuchsen" in's Lazareth geflüchtet haben. Und selbst dort sind sie vor ihren Schindern nicht sicher, wenn zufällig ein älterer Cadet im Lazareth liegt. Ich hatte mich auch einmal in's Lazareth geflüchtet und traf dort mit einem Teri ? - r0 lianer zusammen, oer miq eines a, ges zwang, ihm so lange vorzulesen, bis mir die Auaen zufielen und ick daö Buch nicht länger zu halten vermochte. T:.r OtiMftfi fitaCi Q? l -c;:tti wuuijiii Vl-D )nui4i.gii. Als ich vor Müdigkeit- eingeschlafen war. goß er mir zum Dank für meine Aufopferung ejn AgS. Wasser in's Gesichts ck könnte noä, viele andere Fälle anführen, aus denen erhellt, dab das Fuchsen" oder Hazing" in, den dad,tt?m,nstalten Deut.sckla.nds aana und gäbe ist. Es wird von den Anstaltscrr: ri:fsrXuo!M&Vk VtitfWi itnS jjjit;crcn uuuv5tvuv tjvuutvi.. wenn die Sextaner und Quintaner .erst einmal Tertianer geworden sind, so machen sie es genau so wie diese, d. h. Tu nebmen Racke an den tünaeren Kameraden, und so erbt sich diese Brutalität fort und fort, -v ifc. IjC : .!!!. IN ZerilN yaoe ia) roemge? uirn s5rfslfnmsl-rr aemackt. denn als Sekundaner ist man kein Kind- mehr, und . v .P!.-C-l.r!j. unter den Primanern sinoei n nur Kim 11 nS mann. nock einer, der' sick versucht fühlt, sein Müthchen an einem ... ' 1 ' L CfCjüngeren nameraven zu lugicn.: i, dennoch sind auch in der Haupt-Cadet tenanstalt zu meiner Zeit. Schindereien 1 n.. t !-o vorgekommen IN oer- ng schule aber hat das Schinden ein Ynn W aebö ren alle ??äbnricke Einer Klasse an. Dort aber bildet sich du Kastengeist heraus, wenn man es so nennen will. Die Herren von der Cavallerie sondern sich von denen' der. Infanterie und die der Artillerie ' von denen des JngenieurcorpZ ab. Jede Waffengattung bildet da eine .Art .Kaste-. Ich war froh. alS ich auch diese Anstalt absolvirt hatte. Dann . !f M..!,.t toA 14 ging es zurua m -jxzuhu, w w$ mit dem S o l d a t e n i y l n o e n -kannt gemacht wurde. Und davon ein. ander' Mal, A: E. : ; ' I ; yolitische Wetters hnen. Die Fahnen gehen wie der Wind, Und wie daS Lüftlein geht. Und ergo folgt ein kluger Mann Dem .Wind stets, welcher weht!' So sprechen sie voll Pfiffigkeit Und denken nicht daran. Daß oben ein conträrer Wind Als u.iten wehen kann! Modern. Bräutigam: (nach de? Hochzeitsfeier) Gott sei Dank, daß Alles vorbei ist!" Braut: Ja. Gott sei Dank,- Karl! Nun wollen wir uns noch einmal die Hochzeitsgeschenke ansehen, bevor wir sie veckaufen!" .. 1.
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Eisenbahn Tabelle
y nkunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. vandalia. Abgang Postzug.. 7 Expreß 11 Expreß 12 Accomodatisn 4 Expreß 7 Expreß 11 Ankunft Expreß 3 Expreß 4 Accomodation 10 Expreß 3 Schnellzug 5 Accomedation 7 30 Vm 50 Dm 40 3frn 00 Nm 00 Nm 2Nm 3? tm 15 ?m 00 Vm 20?Jrn 00 Vm 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Expreß. 415 V. Expreß 10 30 5m" Expreß 10 30 53m Limited Expreß 310 Nm r . 40Nm Ankunft Expreß 7 10 Wir Expreß 1130Vm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß 6 00 Nm Erpreß 1100N St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Pm Limited Expreß... 11 50 Vm Expreß 1120Nm Expreß, täglich 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß 2 50Vm Limited Expreß 6 3J Nm Expreß 6wVm Thicago und CincinnaU Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45Vm Accomovatton täglich 7 05Tm Accomodation 11 00 Vm Postzug 3 00Nm Accomsd. lnur Sonntags). Accomodatwn 6 3Z 5!m Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40Vm Jnd'plö Acc. (nur Sor.nt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 710 Ecdnell.Post 11 50 Nm Lasaizette Accomadation. ... 5 00 Nm Scbnellma 12 15 Tm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lasayette Accomodation ...104, 'm Echnellpost 2 50NCT Accomodation 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 Nm Danville Accomodatwn .... 5 05 Nm Erpreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm Danville Accomodation.. . . 10 35 Vm Expreß 2 50Nnt Expreß 6 55Nm Peoria Diviston östlich. Ab gana Expreß Accomodation .... 30Vm 3 25 Nm 11 40 Vm Erpreß Ankunft Expreß Accomodation Expreß 10 00 92m Lake Srie und Wepern. Abgang Expreß 7 00 35m Expreß 1 20 Nm Ervreß 7 00Nm Cchnell'Ervrek Ankunft Scbneü Expreß xprey 10 20VM Expreß 2 50Nm Expreß 6 20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50Vm Columbus Accomodation... L 00 Vm Erpreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Erpreß 5 10 Nm Ankunft Nichmond AccoMdation 8 55 Lm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30Nm Accomodation.... 3 20Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Diviston via Kokomo. Abgang Expreß Expreß Ankunft Expreß VimC . 1100VM 11 20 Nm 3 35Vm 3 15 Nm 'tP LouiSville Diviston. Abgang Expreß , 3 45 8 10 3 25 4 0) 10 20 10 50 550 1100 Vm' Vm Nm Nm Vm Vm Nm Nm LouiSville Accomodanon.. , Schnellzug , Accomodation Ankunft Accomodation , Schnellzug Accomodation Spezial täglich , Cincinnati, Hamilto und Zndianapoliö. Abgang Expreß 3 40'Vm incinnan ccomooorn . . 10 50 Bm Expreß SOONm Expreß '4 00 Nm Erpreß ß 30 9?m Ankunft Accomodation s 15 Vm Expreß 1145 Vm Expreß 7 30Nm Expreß 10 55Nm Expreß 12 30 2m Indianapoli und BincenneS. Abgang Expreß LOOTrn BincenneS Accomodation.. . 4 00 Nm Ankunft AincenneS AccomodationIO 40 Nm Expreß 5 00Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm 11 15 Vm 45 Nm 9 55 53 in 2 60Nrn SOONm Cxprev Ervre Ankunft Expreß Expreß Expreß Indianapolis, Decatur und Wesiern. Abgang Expreß S30?m Accomodation 3 40 Nm Schnell. Erpreß 11 20Nm Ankunft Schnell, Expreß 3 30Vrn ccomovatton 10 40 Vm Expreß 4 50Lm Louiöville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 35Vrn expreß 11 50 83m Monon Acconwdatun 4 00N Ankunft Expreß 3 30 53 in . sconon Accornodatum 11 20 m Erpreß 3 65Nrn Tho Trrentieth Century, eine euZZezeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu empfeh ten ist. In der .senden, war sc,iatiniss. werden d,ch andere fortschrittliche rhesrien darin unparteiisch besprochen. 5Zcm bestelle direkt bei ttr JumhnlAt PubliBMng Co-19 Ccr lace, crx
