Indiana Tribüne, Volume 19, Number 35, Indianapolis, Marion County, 23 October 1895 — Page 2
Snviana Tribüne.
Erschemt Täglich und SountagV Die tSzttche Xrtoane" kostet durch den TrSger 22 Cent per Ooche, die onnt2zZTribüne'L anttS per Woche Seide ,samra IS Cents obe .WGeittJ perrkonat. Per Post außerhalb de, (statt zugeschickt in Vorausbezahlung et :?ahr. OfTUt 10 Zü miabama Straße. Indianapolis, 2nd.. 22 Oktober 1895. lSrotzk Muster-Labbathfladk. Da jetzt in einer ganzen Reihe östt! lher und westlicher Städte unseres Landes fcie SonntagZfraze wieder zu einer mehr oder weniger brennenden 'geworden ist, so mag es Viele auch Znteressiren, etwaZ Näheres darüber zu erfahren, wie drüben bei den canadischen Vettern eine Großstadt von nahezu 200.000 Einwohnern den Sonntag feiert. ES soll damit noch keineswegs d'.efes Beispiel etwa zur Nachahmung empfohlen werden; jedenfalls bietet es, des Merkwürdigen genug für Denjenigen, der sein Lebtag solckie Verhältnisse nicht aus Erfahrung kennen gelernt hat. Toronto, die Hauptstadt der canadischen Provinz Ontario, lebt thatsächlich heutzutage unter den blauesten" Gesetzen von allen Großstädten aus dem amerikanischen Continent. In einer Specialcorrespondenz aus dieser MusterSabbathstadt wild uns erzählt: Punkt 7 Uhr am Camstagabend macht jede Schankmirthschaft in diesem Sabbathparadies zu und bleibt bis Montag früh um 6 Uhr geschlossen. Aber das ist noch lange nicht Alles! Jeder Straßenbahn-Wagen muß bis Montazfrüh in der Stallung liegen bleiben. Auch fahren keine Sonntags-Bahnzüge auf irgend einer Zweiglinie aus Toronto hmau-, und überhaupt besteht die einzige Spur von Bahnverkehr in der nothwendigen Verbindung mit dem. durchgehenden Expießzug, welcher 'westwärts nach Chi cago geht, und in einem ostwärts nach Montreal fahrenden Erpreßzug. und ist erst am Sonntagabend wahrzunehinen. Sonntags-Excursionen gibt es gar nii, und es kostet den Eapitan oder Besitzer eines gewissen Dampfers $400, wenn er am Tage des Herrn eine Vergnügungspartie zur Staöt hinaus bringen will. Dieselbe Strafe wird eintretenden Falls auch jeder Bahngesellschaft oder direct dem Schassner eines Ezcursionszuges auferlegt. Man bat den Sonntag in der Hauptstadt Norwegens todt" genannt; aber der tugendhafte Bürger Christianias würde den Sonntag in Toronto jedenfalls noch viel todter" finden. Und wie mag das Herz der Geaner der Sonntagszeitungen in den Äer. Staaten lachen, wenn sie sich hier umsehen! Denn Sonntagszeitungen gibt es hier absolut nicht, ausgenommen eine Beilage, welche schon am Samstag verkauft wird. We tolä you so," werden diese Extremen jubelnd ausrufen, aber Ihr habt immer bebauptet. so etwas lasse sich in keiner Großstadt durchführen." Am Sonntagmorzen kann man nirends offene Lebensmittel-Läen mehr finden. Die Apotheken sind offen, aber sie verkaufen nichts als Mevicin:n. oder wenigstens, was sich für solche ausgeben läßt; von Sodawasser And Cigarren kann gar keine Rede sein. Es gibt Restaurationen, die am Sonntag im Betrieb.sind. aber lediglich als Boardingh'äuser", und nur ihren regelmäßigen Kunden etwas zu essen geben. Sacred Conccris- gibt es l'v.i am Sonntag auch nicht, andere Concerte erst recht nicht. Kein Vaseball-Spiel darf den Sabbath schänden. Außerhalb der Kirchen mit ihren drei Gottesdiensten gibt es absolut kein össentliches Leben in Toronto. Daö Jagen und auch das Fischen sind gleichfalls unbedingt verboten. Wer nicht in die Kirche geht, verläßt überhaupt gewohnlich sein Heim den ganzen Sonntag nicht. Obwohl ein paar menschl'.che Wesen gegen Abend in den Parks herumschlendern, wird dies durchaus nicht zum guten Ton gerechnet. Man geht jetzt eifrig darauf aus. daß auch das Zweiradeln am Sonntag vollständig verboten wird, und es fehlt überbaupt nicht an Leuten, denen selbst ein solcher Sabbath noch nicht streng genug ist! Kürzlich versuchte ein Leihstall-Be-sitze:, welcher die Woche über einen Omnibus laufen läßt, zum erstenMale am Sonntag seine eigene Familie nur diese in demselben zu befördcrn. und zwar nirgends anders hin, als in die Kirche. 15? wurde prompt verhaftet! Vor einiger Zeit erbarmte sich eine Anzahl wohlhabender Philanthropen der armen Leute, welche keine Privat-Equipagen zum Besuch der Kirchen miethen konnten,-und sie liesien lediqlich für diesen Zweck etliche Omnibusse am Sonntag unentgeltlich laufen; nur wer durch Freiwillige milde Gaben dieses Werk fördern wollte, der durfte solche in eine, Büchse werfend Natürlich wurde dieses sabbathschänderische" Treiben alsbald zum Stillstand gebracht. Solche gelungene Episoden ließen sich noch manchs erzählen, und man kann, wie esagt, froh sein, wenn es nicht noch vrger wird. Wie steht es nun mit den Früchten dieses Systems? Toronto ist äußerlich eine schöne und reinliche - Stadt, die das Wachsen allerdings schon seit einigen Jahren ganz aufgegeben hat. Auch .sind die Sabbathseiferer innerlich mit ihr zufrieden und behaupten, daß das Sonntagsgesetz buchstäblich durchgeführt werde und der größte Segen sei. wie auch anderwärts in solchen Fällen. ES ist aber eine Thatsache. von der sich Jeder überzeugen kann, der sehen will, daß Trunksucht und Laster am Sonntag hier blühen! sich habe hier mehr Trunkenheit am onntaa funden, als irgendwo an.
ders, seit ich da? letzte Mal in LiverPool war. Wie das zugeht? Nun, das geht immer, wenn beide Parteien e wollen, und die dritte Partei, die Beamten nämlich, sind n'ch's weniger als unbestechlich. Jene Eiferer mögen das nicht glauben, aber es sollte ihnen doch ausfallen, wenn sie z. B. hören, daß der jetzt in New Fork wirkende Dr. Rainford, welcher in Toronko zu den extremsten Verfechtern des blauen Sonn!aqZ gehörte, auf Grund hier efammlter Erfahrungen jetzt in Gotham sogar für Kirchen Schankwirthschasten eintritt!
Schier Riese der Vcrzelt. Ein bemerkenswerther Fund ist in der Nähe von San Diego, Cal., jüngst gemacht worden; eZ wurden nämlich Die sterblichen . Ueberreste eines wahrhastigen Riesen der letzten Ruhe" entrissen. Nach Allem, was man weiß ist dieser Körper der g r ö ß t e v o l lständige Menschenkörper. welche?, man. je gefunden hat; sein Zustand berechtigt so ziemlich in jeder Hinsich! zu sicheren Schlüssen auf die Körperlichkeit des betreffenden lebendigen Goliath. Diese Ueberreste wurden in mumienhaftem Zustand vorgesunden; sie sind also natürlich eingeschrumpft. jedoch nicht in solchem Maße, wie jener Walfisch, der Jonas verschluckte", und der gelegentlich auf Jahrmärkten oder auch von Komikern in großstädtischenWirthschaftsgärten einem hochverehrlichen Publikum vorgezeigt wird. Man kann sogar fast genau berechnen, wieweit der Körper eingeschrumpft ist. und darf mit völliger Sicherheit annehmen. daß die Gestalt des Lebenden nicht unter 9 Fuß hoch roar. Dafür verbürgen sich Professor Thomas Wllson. Curator der Abtheilung für vorgeschichtliche Menschenkunde imSmithson'schen Institut in der Bundeshauptstadt, und andere Sachverständige auf Grund eingehender Untersuchung. Selbst jetzt noch hat die Mumie vom Scheitel bis zur Sohle" eine Länge von 3 Fuß und 4 Zoll. Es ist die Mumie eines Indianers, unzweifelhaft von vorgeschichtlicher Zeit; wenigstens erwähnen die geschichtlichen Aufzeichnungen in jenem Theil Californiens. welche mindestens 250 Jahre weit zurückgehen, nichts von irgend einem Menschen von so ungewöhnlicher Größe, obwohl e'ne solche in örtlichen Kreisen wohl eine noch hervorragendere Beachtung gefunden haben würde, als heutzutage. Wieviel älter aber der Körper ist, darüber lassen sich nur Vermuthungen ausstellen. (Es sei noch ausdrücklich bemerkt, daß die Berechnung deZ Einschrumpfungsgradcs keineswegs au dem muthmaßlichen Alter deS Körpers abgeleitet ist.) Eine Partie Edelmetallsucher entdeckte den Körper in einer Höhle. Abgesehen von dem unvermeidlichen Eingehen des Rückgrates, infolge des Vertrocknens der Knorpeln zwischen den einzelnen Wirbeln, und dem etwas gebeugten Zustand der Knie.' ist derselbe vorzüglich erhalten. Und man braucht davon nicht überrascht zu sein. Denn in jener dürren Gegend sind die atmosphärischen Bedingungen derart, daß eine in der trockenen Jahreszeit begrabene Leiche vollkommen ihre Feuchtigkeit vor dem Eintritt der Regentage verlieren, also dann, völlig ausgetrocknet, der Verwesung trotzen konnte. Man hat ja hierfür schon genug andere Beispiele gewöhnlicher Menschenkörper. Nach der starken Abnutzung der Zähne zu schließen, muß dieser Indianer schon ziemlich betagt zur Zeit seines Ablebens gewesen sein. Der Kopf war noch mit Resten einer Lederkappe bedeckt, welche allem Anschein nach nur einen Theil eines zur Einhüllung der Leiche bestimmten Gewandes bildete. Es werden vielleicht noch viele Vermuthungen an diesen Fund geknüpft werden. Daß dieser Indianer aber unter seinen Stammesgenossen eine ebenso ungewöhnliche Riesenerscheinung bildete, wie er unter irgend einer Anzahl Menschen heutzutage bilden würde, darf' als sicher angenommen werden. In den Zeiten und den Völkern, welche für uns bis jetzt die geschichtlichen" gewesen sind, und auch bei den nächsten Vorfahren dieser Völker hat allem Anschein nach nie eine Riesen-Rasse existirt. Den Bewohnern des untergegangenen Erdtheils Atlanta's schrieben die mündliche und die schriftliche Legende eine sehr bedeUtende Körpergröße zu, aber auch keine abenteuerliche; die weitere Erforschung der Maja-Jnschriften in Vucatan mag vielleicht auch hierüber noch etwas Auskunft bringen. Erwähnt mag noch sein, daß etliche frühere Forscher auch den alten Bewohnern der südamerikanischen Landschaft Patagonien eine allgemeine Körperhöhe von 9 bis 10 Fuß nachsagten, indeß niemals ein weiterer diesbezüglicher Anhaltspunkt entdeckt worden' ist. Kampfer in Californien. Zu den Drozuen, deren Preis neuerdings in die Höhe gegangen ist, gehört auch Kampfer. Theilweise ist daran der Krieg zwischen China und Japan und dann der Widerstand der Schwarzflaggen" gegen die Besetzung der berühmten Kampfer-Jnsel Formosa durch die Japaner schuld. Unter diesen Umstanden 'kommt die Kunde, daß Aussicht auf die Einführung der Kampferzucht in Californien zu sein scheint, gewiß für Viele willkommen, Es wird darüber mitgetheilt: Einige Versuche mit dem Anbau von Kampferbäumen sind bereits in Califormen gemacht worden, Anthony Chabot, dessen Name in Oakland, Vallejo und einigen anderen Plätzen in Verbindung mit der Vervollkomm nung der Wasserzufuhr für städtische und andere Zwecke viel genannt wurde, und der sich besonders gerne mit der Cultur asiatischer Gewächse aus kalifornischem Boden beschäftigt, expe rimentirte gMüj. IMUampferbaum
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Uifc vvil ivuitk v 7 - des Lake Temescal. einem der WafferReservoirs für Oakland. Er ließ auch erfahrene Gärtner aus Japan kommen, um diese und andere Versuche ersolgreicher betreiben zu können. Hatte er länge? gelebt, so wäre jedenfalls diese Sache schon weiter gediehen. Seine Erben setzten seinWerk so gut wie gar nicht fort; die Theepflanzen und die . japanischen Dattel-pflaumen-Anlagen gingen an Vernachlässigung zugrunde, dagegen haben die Kampferbaume eine wunderbare Lebenskraft gezeigt und sogar gegen einheimische Gewächse den Kampf um s Dasein bestanden. Diese Thatsache konnte Nicht unbeachtet bleiben und berechtigt jetzt zur Erwartung emer baldigen systematischen Cultur. Ztltdi Jahren Theer! er,." In diesen Tagen, in denen so viel von dem Neuen Weib" die Rede ist, mag auch eineK Weibes 'gedacht sein, das zwar nicht zu den allerneuesten gehört und sich auch schwerlich zu jener Classe zählen würde, in dem Sinne, wie man sich gewöhnlich die neuen Weiber" vorstellt, aber an Energie und Selbständigkeit jedenfalls hinter fci ner der Modernen zurücksteht: Frau Daniels in Vermont, derzeit die einzige Frau in den Ver. Staaten, welche ein Passagierboot befehligt. Sie ist in Vergennes, Vt., zu Hause, einem der ältesten, Städtchen Neueng' lands und zugleich einem der kleinsten und verstecktesten in den Ver. Staaten. Vielleicht hängt es damit zusammen, daß ihr Ruhm bis jetzt ein wesentlich örtlicher ist. Auf der New Yorker Seite des Champlainsees aber, welchen sie schon seit 33 Jahren erfolgreich befährt, erregt sie stets großes Aufsehen bei den Sommergästen, die aus dem Adirondack-Gebirge kommen oder dorthin gehen. An der Werfte zu Westport, wo eine der Wasserstraßen nach den Adiron dackZ geht, und in der Sommerfaison die Hügel, der See und die großen Dampfer stets .des Interessanten ge nug bieten, pflegt es doch alle übrigen Attractionen" in den Hintergrund zu drängen und die Aufmerksamkeit des Publikums einzig und allein zu beschäftigen, wenn unter schrillem Pfeifen das Boot Water Lily" oder die White Nellie" über die blauen Was. ser daher kommt, und die Capitänin Philomena Daniels stolz und sicher im Steuerhäuschen das Fahrzeug regiert. Das Boot der Frau Daniels hat Anschluß an dem Morenzug, welcher südwärts nach Fort Ticonderoga und nach dem reizenden Lake George fährt. Um jedoch sie selber kennen zu lernen und ihr Wirken zu beobachten, wird man nicht umhin können, sich Nachmittags in Westport in ihrem Boot einzuschiffen. Viele haben schon der Capitänin wegen eine solche Excursion gemacht und die Geschicklichkeit der Frau bewundert, wovon man erst einen richtigen Begriff bekommt, wenn! es schließlich den schmalen und gewundenen Otter Creek hinaufgeht. Die 35jährige Thätigkeit der Frau Daniels in dieser Sphäre hat nur eine einzige, kurze Unterbrechung erlitten. jDas war vor etwa 13 Jahren, als der Congreß ein Gesetz erließ, das nur licenzirten Vootfarern gestattete, im Steuerhäuschen thätig zu zu sein oder überhaupt ein solches zu betreten. Bis dahin war Frau Daniels die Asststentin ihres Gatten, des Capitäns George Daniels gewesen; sie war hauptsächlich wegen der Armuth der Familie mit in diesen Berufs kreis getreten. Sollte sie sich jetzt aus demselben vertreiben lassen? Die Kinder wuchsen heran und kosteten ein schönes Stück Geld. Einen licenzirten Beistand auf dem Boot anzustellen, das war auch ein bedeutender AusgabePosten. Was sollte sie anfangen? Ich werde mir selber eine Licenz erwirken," sagte sie nach kurzer Ueberlegung. Man sprach mit einem Advocaten, der sehr überrascht war, im Uebrigen nicht bestimmt sagen konnte, ob die Sache ein gesetzliches Hinderniß habe. Es wurde nach der BundesHauptstadt geschrieben, und von dort kam die Antwort, daß nirgends in dem neuen Gesetze das Wort männlich" zu finden sei. DaS genügt", sagte Philemona, ich werde mich prüfen lassen". Man war dabei nichts weniger, iI3 galant gegen sie; man erschwerte !hr die Prüfung soviel wie möglich, aber sie bestand dieselbe glänzend, und man mußte ihr die Licenz, ausstellen. Jedes Jahr seitdem muß sie sich einer neuen Prüfung unterziehen, aber niemals kann man ihr etwas am Zeug flicken". Philemona kennt jeden Zoll des Seegrundes so genau, daß ihr von Manchen der Titel Seejungfer" beigelegt worden ist. -Sie kennt jeden Felsen, jede Untiefe, ist mit allen etwaigen Veränderungen auf dem Lausenden, und man sagt ihr nach, daß sie geschlossenen Auges daö Boot mit völliger Sicherheit nicht nur über den See, sondern auch - den gefährlichen Otter Creek hinauf lenken könne. Ihr Gatte, mit dem sie abwechselnd die beiden genannten Boote commandirt, ist nicht wenig stolz aus sie. Ihre beiden erwachsenen Söhne, der 30jährige Fletscher Daniels und der 25jährige Fred, sind als Maschinisten auf den Booten thätig, und so bleibt Alles in der Familie." . Hervorhebung verdient noch" die Thatsache, daß Frau Daniels in Vergennes als vorzügliche Häusfrau und Mutter bekannt ist, und daß sie airßerhalb ihrer Berufsthätigkeit sich in keiner Weise von gewöhnlichen hausbackenen Evastöchtern unterscheidet, auch' Fremden e:iü&:i niemals ihren Beruf erroäynt. Zu Bloomers" hat sie es auch noch nicht gebracht,, und , ihre frische, sozusagen an ein ewiges. Sommermädchen erinnernde Gesichtsfarbe ist , Alles, was auch daheim -an . ihren Wirkungskreis erinnern kann.'. .Als Bootfahrerin haj Frau Dämels In
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uaua geyaoi: 15! abt noch zwei oder drei andere jlapltü.iiimen" in unserem Lande; aber sie befehligen nur Frachtboote, und ihre Dienstzeit ist noch nicht so lang, wie diejenige PhilemoiiaZ. Wenn die Blätter fallen. Die Betrachtung ganz einfacher Dinge kann manchmal zu interessanten Einblicken in den Hausyalt de? Natur führen, wie neuerdings eine populärbotanische Zeitschrift sagt. , Das Fallen derVlätter wird manchmal mit der nahenden Kälte und manchmal mit der Hitze in Verbindung gebracht. Thatsächlich sind dieS nur indirecte Ursachen, und die Grundursache liegt in der Gefahr, welche der Pflanze durch die Fortdauer der Ausdünstung durch diese Blätter erwachsen würde. Andererseits wird im Herbst die Aufsaugungsähigkeit der Wurzeln. welche die wichtigste ist. dermaßen durch die niedrige Bodentemperatur verringert, daß das infolge Ausdünstung ausgeschiedene Wasser nicht mehr ersetzt wird. Dies erfordert eine Ausgleichung. Der Frost beschleunigt das Abfallen des Blattes; doch ist dies nur der Abschluß eines Processes, welcher sich schon vorher zum guten Theil vollzogen hat. da die Versorgungsquellen entsprechend ver'rockn?'t oder zurückgesunken sind. Bei den verschiedenen Gattungen und in den verschiedenen Klimaten gibt es freilich allerhand Unterschiede; doch :W sich jenes Gesetz überall vertreten finden, MM Absonderliche Geschöpf,. Das Nationalmuseum in unserer Bundeshauptstadt hat sich in der neue?en Zeit wieder vorzeitliche Merkwürdigkeiten höchst sonderbarer und lehrreicher Art zugelegt, zu denen auch das größte Paar Zähne g.'hört. die bis jetzt irgendwo in der Welt gesunden wurden. Es sind dies zwei Hauer eines Mammuths von je 101 Fuß Länge, die zusammen wenigstens ihre drei Centner gewogen haben müssen, und man begreift kaum, wie das betrefsende Thier, das wahrscheinlich nicht größer war, als der Elephant Jumbo, solche einigermaßen comfortabel mit sich führen konnte; würde doch ein Elephantenzahn von 6 Fuß Länge schon für etwas ganz Erstaunliches gelten. Noch merkwürdiger sind vielleicht verschiedene andere Uralterthümer, große und kleine, welche im Original erworben werden konnten, denn jenes Zähnepaar ist nur ein Nachguß vom Originalen, deren sich das Britische Museum jetzt rühmen kann, ebenso der zugehörige, mit geschickter Nachahmung der Natur Wissenschaftlich bemalte Schädeltheil. Man kann hier erst einen richtigen Begriff davon bekomm?, in wie vielen Beziehungen eine Thierwelt, mit welcher der M?'.icj schon gleichzeitig lebte und strebte", verschieden von der heutzutage ' die Erde bevölkernden war. Da ist z. B. der Schädel eines BeutelthierLöwen, für welchen man den Namen Löwen" eben nur gewählt hat, weil man durchaus keinen besseren weiß. Wie ein Känguruh trug diese Bestie ihre Jungen in einem Beutel herum; sonst aber erinnerte sie in den meisten BeZiehungen an einen ungeheuren Löwen, der von schrecklicher Wildheit gewesen sein muß. Es braucht kaum hinzugefügt zu werden, daß dieses so schwerbestimmbare Unthier aus dem autralisten Erdtheil stammt! Aus Neuseeland kommt das Skelett einer Gans, welche absolut keine Flügel hatte. Bekanntlich ist Neuseeland durch seine, flügellosen Vögel" beberühmt, und etliche Nachkommen solcher sind noch in der jüngsten Zeit lebend gefunden worden. Aber das vorliegende Th'er gilt selbst nach neu-seeäidisch-en Begliffn für etwas höchst .Auffallendes, und es ist bezeichnend, daß mehrere der Hervorragendsten Naturgelehrten auf ganz andere Dinge riethen, ehe es sich herausstellte, daß man es lediglich mit einer Gans zu thun hatte. Aber auch aus dem amerikanischen Continent hat das Nationalmuseum viele interessante Bereicherungen ersahren, welche u. A. Vorfahren unseres Pferdes auf verschiedenen Entwicklunzsstufen, 'besonders mit fünftheiligem und weiterhin mit viertheiligem Huf zeigen und auch beweisen,' daß ehedem die Kamele, von denen heute nur aus dem Morgenland einc.'hrte Exemplare vorkommen. geratH in Nordamerika sehr zahlreich gewesen sein müssen., und desgleichen das pflanzenfressende Megatherium oder Riesen-Faulthier, welches die Größe von zwei Elephanten hatte,' hier weitverbreitet war..Neben dem Ungeheuren darf auch das Kleinere nicht ganz unerwähnt bleiben. Aus' dem Staat Texas,, wo früher Austern in unglaublicher Menge unter, dem Wasser lebten, hat man die seltsamsten . fossilen Austern erlangt: eine von der Gestalt eines' WidderHorns, andere wie ein' Hahnenkamm oder in sonstigen abnormen Gestalten. Australiens Bieh.Miibewerb. Anlangst hat der amerikanische Consul in Sydney. Neu-Süd-Waltö, unserer Regierung einen Bericht über die Hornvieh-Zucht in Australien, beson deis in Neu-Süd-Waleö und Queensland,, erstattet. Dieser, an sich ganz linteressante Bericht, hebt u. A. hervor, daß in jenen Colonien ungefähr zehnmal so viel Land für die HornviehZucht zu Gebote siehe, wie im Staat Iowa, und dieses Land zwar spärlich bewässert sei, dafür aber so gut wie gir keine Winter-Unbilden kenne, daß es auch wenig koste, und überdies die Regierung möglichst viele artesische Brunnen dort -anlegen lasse. Des Weiteren wird bemerkt, daß zur Zeit in QueenSland Hornvieh, sehr wohl schön der Häute wegen-gezüchtet werdm könne, auf das Fleisch also weiter
keine Kosten entfielen, und aus jeden Menschen in Neu-iSüd-Wales etwa 20 Stück Rindvieh kämen, in den Ver. Staaten aber nur noch fünf SiebentelStück. Einer Anzahl westlicher Zeitungen, die hauptsächlich ein Farmer-Publi-kum haben, gab dieser Bericht Veranlassung zu Fllrchtebutz"-Artikeln über einen schon rn nächster Zeit drohenden ungeheuren Mitbewerb deS Hornviehs aus Australien. Bei kühler Betrachtung der Verhältnisse bietet. sich jedoch kein genügender Grund zu der. Erwariung. daß dieser Mitbewerb in den nächsten Jahren erheblich größer sein werd-, als er jetzt schon ist. Von einer bedeutenden Concurrenz in den Ver. Staaten selbst könnte schon wegen des großen Unterschiedes in den Transportverhältnissen keine Rede sein. WaZ aber den Weltmarkt, vor Al-
em die britischen Märkte anbelangt, o kommt noch eine Thatsache, welche n geschäftlichen Kreisen genügsam bekannt ist. mit in Betracht, nämlich: DaS in Australien gezüchtete HornVieh hat weniger Fleisch und schlechtereS Fleisch, als daS amerikanische. Jene Viehgattungen lassen sich ungefähr mit denjenigen in Mexico und in eiaem Theil deS füdl!ch:n TexoS vergleichen. Schon hinter unserem westlichen Weidevieh im Allgemeinen, welcheS durch Zwischenzucht bedeutend verbessert worden ist, stehen sie weit zurück, und hinter dem auf unseren Farmen gezogenen Vieh erst recht. Wäre dem nicht so. so würde man nicht öfter sagen hören, daß amenka nisches Rindfleisch in London für eng lisches Produkt verkauft werde, wäh rend eine solche Unterschiebung noch nie mit dem australischen Fleisch versucht worden ist. Letzteres kann nicht einmal zu demselben Preis verkaust werden, wie das Fleisch der von Destillerien aus gefütterten Kühe, welches von hier nach England geschickt wird Natürlich könnte die australische Viehzucht im Lauf der Zeit noch gehoben. und der Transport ub:r den Ocean kann verwohlfeilt werden. Ob aber Ersteres durch das australische Klima begünstigt würde, das ist noch keineswegs gewiß. Bis jetzt ist dort nur die Schafzucht auch qualitativ. sehr Erfolgreich gewesen, und man weiß recht wobl. daß Kuhe und Schafe nicht immer in denselben Lcczlitäten am besten gedeihen. Auf alle Fälle' .ist eine Beunruhigung wegen des au stralifchen Mitbewerbes wenigstens versruht. Vom Jnlande. DteserlTagegingeineLadüng von 3.000.000 Fuß Holz !5n Port Townsend. Wash., nach .der Delagoa Bai in Süd-Afrika; das Holz war für die Bergwerke rm Innern bt stimmt. Nach den neuesten Mittheilungen des General-Landamtes ist das Gesammtareal des durch Kauf oder unter dem Heimstättegtsetze erworbenenLandes im letzten Rechnunas jähre gegen das Vorjahr um erheblich mehr als sechs Millionen Acres zurück gegangen und die Einnahmen wurden dementsprechend um $734,350 ge ringer. In der Bai von Oakland, Cal., wurde dieser Tage ein Seeunge thüm gefangen, das den Fischern viel zu schaffen machte. Letztere gaben dem 'ibnea unbekannten Thiere den Namen Nattenslsch"; derselbe hatte eine Gesammtlänge von 11 Fuß und wog 245 Pfund. Der Fisch hatte einen 6 Fuß 'langen Schwanz, der sitls und stark war, wie eine Eisenstange. Der Besitzer eines HühnerHofes in New Bedford, Mass., ist im Besitze eines dieser" Tage gelegten merkwürdigen Eies. Dasselbe hat bei.einer ange von 4 Zoll einen Umfang von 7 Zoll und e'm Gewicht von 6 Unzen. Als er das Monstrum an einem Ende behutsam ösfnete, fand er in dem Ei ein .zweites mit vollständig harter Schale. In Keene, N. H.. herrschte jüngst ein solcher Wassermangel, -daß die Stadt 12 Nächte lang ohne Straßenbeleuchtung und viele Aäden ohne Licht zu sein gezwungen waren. Das 'Licht wird nämlich' von ' Elektricitätswerken geliefert, welche von dem Wasser eines Flusses getrieben werden, und letzterer war beinahe vollständig ausgetrocknet. Der allgemeinen Calamität wurde mit Eintritt eines tüchtigen Regengusses abgeholfen. ' Neuerdings verwenden so zahlreiche Sheriffs im Süden und Westen Bluthunde auf der Suche nach enrsprungenen Verbrechern, daß der Bedarf 'die Nachfrage nccch diesen Thieren bedeutend übersteigt.' In Folge dessen ist die Züchtung von Bluthunden eme lohnende Beschäftigung geworden und wird dieselbe namentlich in Kentucky mit Erfolg betrieben. Der Durchschnittspreis eines guten Bluthundes beträgt S100. Ein Oelpumper Namens Ben. Turner zu Sisterville, W. Wa., hat eine That entsetzlicher Rohheit verübt. .Als er gegen Mitternacht von der Arbeit heimkehrte und von seiner Gattin. die wach geblieben war, "um ihm das Nachtessen zu .bereiten, mit freundlichem Gruß empfangen wurde, -suchte er sie zu überreden, eine Flüssigkeit, die er aus einem von ihm mitgebrachten Fläschchen in eine Tasse goß. zu sich zu 'nehmen. Als Frau Turner, der daS sonderbare Benehmen ihres. Mannes auffiel, zögerte, die Flüssigkeit zu trinken, schleuderte Turner ihr den Inhalt der Tasse, der auS Schwefelsäure bestand, rn's Gesicht und ergriff dann die Flucht. Die bedauernswerthe Frau hat entsetzliche Brandwunden in? Gesicht erlitten und ist für ihr ganzes Leben entstellt. Ein Theil der Säure drang ihr in'S Ohr und zerstörte daö Trommelftll ßänzlich. Turner'S That soll ein Aet der Eifersucht aewesen sein. 9 ll , . Schön und rein Soll daö Haus ßetö sein ! Die besten Oürften kauft man bei H. Ochrnedel, 420 Oft McCarty Vtraße.
Don NttölanVe. " I n dem piemontesischen Dorfe La Morra ist ein merkwürdiger Unfall vorgekommen. Dort fand die Weinlese statt und der Arbeiter Nervo zertrat in einer großen Kufe ! rr fY v3 ca.Ri...s f i ....
neun 'uca ;ociKcr Soerio oie ein geernteten Trauben. Die Kufe war nahezu mannshoch und reichte fast bis an die Decke des Kellers. Es währte nicht lange, so füllte sich der ganz Keller mit der Kohlensäure, die beim Zertreten der Trauben frei wird. Den Arbeiter überkam plötzlich ein Erstickungsanfall und er schrie um Hilse. Der Besitzer Oberto hörte die Hilferufe, eilte in den Keller und fand den Arbeiter besinnungslos, aber noch le. bend in der Kufe liegen. Er suchte den Unglücklichen herauszuziehen, derlor aber das Gleichgewicht und fiel ebenfalls in die Kufe hinein, wo er alsbald erstickte. Bald daraus kehrten Winzer mit neuen Trauben in den Keller zurück und fanden in der Kufe die Leichen des Herrn und des Knechtes. Mit einer dem schwachen Geschlechte angehörenden, aber nichtsdestoweniger ziemlich starken Opposi tion hat der vor wenigen Monaten ernannte neue Gouverneur der sranzösischen Besitzungen in Jndo-China, M. Rosseau, zu kämpfen. Kurz nach seinem Antritte wurde der bei solchen Anlassen stets üblicheBall im Regierungsgebäude abgehalten. Die Damen der Colonie in Saigon beeilten sich auch, dem neuen Regime die höchste Weihe zu geben; sie erschienen-m hellen Schaaren und hellen Toiletten, die jedenfalls mit Rücksicht auf die heiße Jahreszeit so tief als möglich ausgeschnitten waren. Man unterhielt sich vortress lich, der Champagner floß in Strömen. Alles strahlte vor Entzücken, nur Ei ner aing ernst und nachdenklich einher Mr. Rosseau. Nach drei Tagen kam die Aufklarung. Der Gouverneur erließ nämlich einen Ufas, worin den Schönen von Saigon anbefohlen wurde, bei künftigen Bällen im Reaierungspalais in geschlossenen Kleidern zu erscheinen. Der. ungalante Gouverneur wird sich nun wohl kaum lange gegen die weiblichen Intriguen halten iTv . r c r tonnen. jutmi oer lazonen ijppo sition lautet: decollettiren oder demif sioniren. So unwahrs cheinlich es uns auch vorkommen mag,, hie und da treffen wir rm Alltagsleben Falle, wo. geradeso wie in den Komödien und Romanen einer nunmehr dahingegangenen Literaturevocke. die Tuaend belohnt und das Laster bestraft wird. Em solcher Fall ist nachstehender: Vor etwa einem Monate reiste die Wittwe des Marschalls MacMahon von Ma drid nach Barcelona in einem Salon wagen. Die Dame war sehr unwohl und mußte wahrend der Fahrt öfters die Hilfeleistung des dienstthuenden Schaffners Jose Huard in Anspruch nehmen. Dieser, dem der klägliche Zustand der alten Dame sehr zu Herzen ging, umgab dieselbe mit den zartesten Aufmerksamkeiten. Als die Kranke in Barcelona, dem Ziel ihrer Reise, ab stieg, wollte sie unter großen Dankes bezeugungen dem Schaffner ein ansehnliches Trinkgeld in die Hand drü cken; der Mann schlug jedoch jede Be lohnung aus mit der Bemerkung, er habe nichts, als eine P licht derMensch lichkeit erfüllt und sei durch die ihm geäußerte Dankbarkeit der Dame reich lich entschädigt. Kurz nach ihrer An kunft in Barcelona verschied die Frau Herzogin von MacMahon, und als ihr Testament geöffnet wurde, d stand der Schaffner Jose Huard auch darin und war mit 10.000 Pesetas einem wahren Vermögen für ihn, bedacht. . In Augsburg ereign ete sick der seltene Fall, daß ein Solda sich das Leben nahm, weil seine Dienstzeit beendet war. Mir geht es herinnen viel besser, als draußen", sagte der Ungückllche und wollte durchaus nicht fort, als er nach zweijähriger Dienstzeit er stand htm dortigen 4. Chevauzlegers-Regiment in die Heimath beurlaubt werden sollte. Er war auch nicht etwa durch die Entlassuna vor ein erwerbsloses eoen ge stellt, da ihn sein früherer Dienstherr bereits erwartete. Den Abschied vom Soldatenleben nahm er sich so zu Heritn. daß er sich un Stalle erhängte. Eine grobe Grenzverletzung durch russische Grenzsoldaten ist kürzlich bei dem preußischen Grenz dorfe Gollubien vorgekommen. Zwei auf städtischem Gebiete mit Pflügen beschäftigte Besitzer bemerkten nämlich, wie von Polen aus eine Schaar von 40-60 Gänsen über die Landesgrenze geschmuggelt wurde. Als sie hinzu eilten, sahen sie, daß drei russische Grenzsoldaten in einer Entfernung von 200 bis 300 Schritt von der Grenze ab auf preußischem Gebiet sich besän den und den Versuch machten, die Serde Gänse nach Rußland zuruckzu treiben. Beim Hinzukommen der preußischen Besitzer feuerte emer der T J , sr-jtntr. . riMllchen soioaren . zwei vscouiie ao, infolge dessen zogen sich , die beiden unbewaffneten Pflügev zurück. Aus der nahen russischen Grenzwache kamen auf die Schüsse mehrere andere russische Soldaten -herbeigelaufen. Als e!n Gendarm, welcher eine Strecke vom Thatorte entfernt eine Patrouille mat-te, herbeieilte, befanden sich die ri'sulchen Soldaten bereits mit den win auf jenseitigem Gebiet ln Si-r-r:t. G. Seuöhaedt, OS Sblo c? Noble GttaC. v?e LeKZsK usdCigarr.
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