Indiana Tribüne, Volume 19, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1895 — Page 2
W J" Jnvwna Tribüne. Erscheua Taglich und Sonntag. Die :Zzliche, Tribüne- kostet durch den Trlger U Cents per Ooche, die HonntagZ.Trib2ne"5 Htnti per Woche. Oetie usannnen 15 Cent ,de 65 SentS xer rkonat. Per Post außerhalb In tM Asgeschickt l Vorausbezahlung $ p, 'W. Ofrui 18 Süd Alabama Straße. Snoionopolif, 3no. 22 Okloder18d. CCtlflsuI'Camft osvenz.? Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago. M'ttte Oktober. Der selige August Kürnberger ließ seinen Amelikamüden" ausrufen: Was n!rgends sonst in der Welt möglich ist, ial ist noch in Amerika möglich!" und -manchmal habe ich beinah Lust, diesen Spruch noch dahin zu ergänzen: Was nirgends sonst in Amerika möglich ist, das ist noch in Chicago möglich 23e sonders wandelte mich diese Lust am Morgen des Tages an, an v:!chem die Gartenstadt das 24jährig: Jubiläum ihres grandiosen F:uer-Gotte5ger:chtes . feierte. Wenig:? infolge meiner Festgedanker., als vielmehr infolge des im geheuerlichen culturhistorischen Ereignisses, das sich gerade am Tag: zuvor im Weichbilde der Stadt abgespielt hatte, und wovon Ihnen der vorlaute Telegraphenjung: bereits etwas zugeblitzt hat. Im Allgemeinen zahlt sich das Vahnräuber-Geschäst in unserem Lande Heuer schlecht; viel Geknall und wenig Wolle- kann man auch in diesem Fall sagen. Aber siehe be! in Chicago hat dasselbe noch einen golder.en oder mindestens silbernen Boden. Ungefähr zur gleichen Zeit, als da un ien im Jndianerterritorium, wo sonst für die Herren Bahnräube: Milch und Hon'g zu sli:ßen schien, eine nach allen Regeln der Kunst rorgeh:nde Bande der sachverständigsten Gesellen ganze 83 Cents aus einem Vahnzug erbeuiete, nur noch wenige Stunden früher am Tage heimst: eine Vahnr'äuberBande bei einer Attacke auf einem elekirischen Straßenbahn-Wagen in der ZxWltauZstellungZstadi viele Hun5t Dollars ein! An Stootorgc knalle und allem Zubehör von Räuberromantik war auch kein Mangel. CZ war gerade, als wollten die Rikialdini auch nach dieser Seite hin das Selöstbeweihräucherungs Jubiläum verherrlichen helfen und zeigen, wie wir's so herrlich weit gebracht." Waren doch auch ganz kurz voiher in ei r.em Clsenbahn-Schlafwazen im Herz?n der Stadt Räuber gedrungen und hatten eine Dame ausgeraubt und vertvundet, und die Bahnbeamten machten hinterher das treuherzige Geständnis, sie könnten nichts dafür, da sie nicht vorher gewußt hätten, daß der . Ruubanfall . galant gewesen sei!! (Also, wo Bahnraubereien- erfolgZ verlaufen, war die Bahngesellschast merschtendehls" vorher eingeweiht hm, es gibt allerdings Leute, welche . schon früher diesen Verdacht- gehegt hatten.) Aber die vorliegende Aandiengeschichte war doch das Tollste, was bis jetzt in dieser Ar t hier geleistet wurde? si: liest sich geradem wie eine der tollsten Romane von Rider Hazgard. CZ fehlt jetzt nur noch ein An flriff auf Onkel Sams anvertrautes Gut. nämlich auf Polt-Straßenbahn-wigen. Und fünf schlechtbewaffnete Räuber gegen achtzehn männliche" Passagiere, worunter allerdings nur Einer keine Memme war. die Anae stellten gar nicht mitgerechnet! Ein boshafter Mensch möchte b:inahe sagen, datz es ein Bild im Kleinen vom Verhältniß des souveränen Volkes Chicagos zu seiner Stadtregierung geWesen sei. Im Uebrigen hat die Geschichte wieder einmal gelehrt, daß da? Chica?oer Reich zum guten Theil noch der reinste Vöhmerwald ist. in welchem ein Karl Moor vermuthlich noch glänzende Geschäfte gemacht haben würde. Arme .GrundeigeniSums-Jnteressen! Vielleicht ha! die Sache wenigstens daö eine Gut?, daß Leute, Vt sich ein eiaen:s Heim erwerben wollen, dazu jetzt ' am Nord-'Ende etwas billigere Gelegenheit haben, als andernfalls. In dieser feuerlichen Gedenkzeit kann sich Chicago wenigstens mit dem einen Gedanken trösten, daß immerhin seine Feuerwehr im vollsten Sinne des Wortes auf der Höhe der Zeit steht; sie ist thatsächlich das einzig: osfentliche Departement dahier. weües dieses Namens würdig ist, und zwar nicht blos ausnahmsweise einmal. Das ist die einz'g: Lehre der Schreckens- und Trauertage von 1371, we'che Chicago bis zu d'eer Stunde treu bewahrt hat; sie wurde freilich auch sehr tief eingebrannt! Und würdig dieser Jubiläums t:t erscheint auch ein: neue technische Reform, welche der rastlose Oberbrandmeister Swenie jekt allgemeiner einzuführen im Begriff ist: nämlich einen neuen, völlig yesckilossesien, fenNerigen Helm mit LuftMzzazin. welcher eö dem Feuerwehrmann und j?dem anderen dimit oerüsteten Meifchinkind krm'özlijen soll, mit vollkommener S'cherh'it oegen Rauch und tödtlicke Gase auf Brandstätten h:rum?uhantiren. In Swenies Kopf dieserEedanke zwar nicht Ursprunglich aufgekeimt, sondern im Kopf eines Du!sFmerikaner2 in Jndiana- ' StaalZhauptstadt. Doch beansprucht Smenie die Ehre einiaer weiterer Verb'Ferunqen im Einzelnen; na. jedenf'lls ist er der Mann, der r'in gutes Ding e-ke-nt.,weni er es fv.tl." und die Ha'kvtszche H irt. d?ß die Erf'.n. fern h:lt, was sie vnsrr'cht. Si: kannte dann natürlich auch in ieder Pr!vatw?hnung. in der ganzen FabrikWelt, in.Vergirken u. s. w. von inge heurer Bedeutung werden! Auch ein S'analhorn ist mit tiefem" famosen H'lm v?rbunden, das bessere D'enste " ibun soll, als weiland das Hüsthorn Rolznds. An sonstigen gemeinnüizen Ideen ist üörizens gegenwärtig hier auch kein V?anzel, nur daß eö leid:? noS ziem
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lich lange dauern dürste, bii sich dieselben in ernste Pläne verwandeln, von der. Ausführung erst recht nicht zu reden! Noch herrscht der Jaggernaut der Trolley"-Straßenbahn mit unheimlicher Gewalt in Chicagos vielzerrissenem Herzen, und es ist sogar geMiß. daß er sein Reich noch bedeutend weiter ausbreiten wird und, wie ich Ihnen schon bei früherer Gelegenheit indentete, 'in wenigen Jahren die KabtlbahN. dieses classische Wahrzeichen Ch-cägos. von ihm völlig verdrangt rein dürste, aber schon tauchen in d:r Ze!t?n Hintergrunde die Schatten 'einer Erben, und zwar würdiger und segenbringender Erben auf! Nicht i?enizer, als drei verschiedene GesellSchäften haben sich bereits öffentlich erboten, ein Untergrund - Strazenbahnsystem für denG:schästsdistrict von Neu-Paris einzurichten. Natürlich" werden sie noch lange zu warten haben, bis sie oder Andere die Axt an die Wurzel des Trolley"-Mord-Saumes lezzn dürfen, selbst w:nn es an keiner Seite an gutem Willen fehlen würde; aber kommen wird einst ver Tag", das ist bombenfest. denn die Welt bewegt sich, und Chicago bildet trotz alledem und alledem nicht gerade das letzte Ende derselben! Freilich, die Budapester sind uns in diesem Fall weit vorausmarschirt. Mit Freude bemerke ich auch, daß die Stadt ein langsam steigendes Interesse daran tot, sich als Elektrici-
tätsBeleuchtungs-Unternehmerin aus eigene Hand zu bethätigen. Sch:n früher wurde eine derartige Beleuchtungsstation auf der Westseite in's Leb:n gerufen, (die doch nicht in jeder Beziehung ganz so stiefmütterlich behandelt wird, wie man sich einbildet.) Aber die Metropolitan-Hochbahnge-sellschaft kaufte diese Station für sich weg. Jetzt aber wird dafür eine andere und größere Station eingerichtet, welche eine Capacität von 2000 Bogenlichtern haben und thatsächlich die größte im Gemeinbesitz befindliche Station dieser Art in den Ver. Staaten sein wird. B's freil'ch das gesammte Beleuchtungswesen Chicagos ein öffentlicheZ sein wird, mag das Ferris-Rad auf der Nordseite noch viele Umdrehungen machen! Beiläufig bemerkt, wird dieses Rad (nicht zu verwechseln mit dem nachzemachten in Großbritannien Hauptsiadt, welches etwas größer, aber, wie die Chicagoer versichern, bei Weitem nicht so schön ist) jetzt noch erhebliche 'Verbesserunzen erfahren, von denen die Gäste der Columbischen Ausstellung noch nichts wußten. So werden in zehn der himmelwärts fahrenden Wagen Speisewirthschaften eingerichtet, und es wird wahrscheinlich auch wacker concertirt werden. Die dursti gen Seelen , allerdings haben nur schwache Aussicht, die anfangs in Ausficht gestellte Labsal auf diesen Fahrten zu finden; denn unglücklicherweise ist das Rad in einem jener Prohibitionsdistricte aufgestellt, welche, als sie von Chicago annectirt wurden, sich die Prohibition feierlich vorbehielten, und die tugendboldZnhaften Bewohner dieses Destncts wollen es sich nicht einmal gefallen lassen, daß oben in den Lüften etwas Geistiges verkauft wird! Die Unternehmer des Rades haben indeß ihre Concession nicht von diesen goody-gcjodtes erhalten, sondern von der Stadt als solcher, und es heißt, daß sie trotz richterlichen Einhaltsbesehls auf ihrem Schein bestehen wollen". Man kann auf die Lösung dieser Streitfrage gespannt sein. Eine Zeit lang schien es fast, als ob das deutsche Theater in Chicago (ich meine damit nicht die Volks theater-) todt sei. und einige schlechte Menschen sagten, das unter dem Namen The Schiller- bekannte Theatergeb'äude sei, statt daö Heim" der deutjhen Kunst zu werden, wie es seine Gründer stolz verkündeten, dielmehr diS Erabmonument derselben g?worden. Doch ganz so schlimm hat es nicht sein sollen. Die zwei WanderVorstellungen, welche die deutsche Theatergesellschaft bis jetzt in der neuen Session gegeben hat, erfreuten sich so starker Theilnahme, daß man auch weiterhin Hoffnungen für die höhere deutsche Kunst hegen darf. Vfcant sequentes! Vielleicht interessirt eö Sie auch etwas, daß nächstdem in Chicago wirklich di: G r ü n c u l t u r einen Triumph feiern, nämlich: eine Vegetariernseh: Restauration und sogar eine vegetarianische Kirche gegründet werden soll. Ersterer Gedanke ist ja auch schon zur Weltausstellungs-Zeit aufqetaucht, ist aber damals schnöde in die Brüche gegangen. Ob er diesmal Wurzel schlagen wird? In der Schwei-nevökler-Stadt für das Millenium der Pslanzenesser w'rken ?u wollen, das muß doch dem kch'en Ch'cagoer furchtbar unpatriotisch erscheinen. J. E. Verwendung von Edelmetallen in der Industrie. Münzdirector Preston in Washkngton läßt es sich seit Jahren angelegen sein, den Verbrauch von Gold und Silber für industrielle Zwecke ziffernmäßig festzustellen. Zu diesem Zwecke sendet derselbe alljährlich Fragebogen an sämmtliche im Uniongebiete befindlichen Etablissements, in welchen Gold und Silber zu Fabrik, tionszwecken benutzt wird, während auf. sein Ansuchen die Ver. StaatenGesandten vom Staatssecret'är ange wiesen worden sind, sich über den EdelMetallverbrauch für industrielle Zwecke in -den Landern, bei welchen sie accreditirt sind, möglichst genau zu informi ren und darüber zu berichten. Aus Grund dieser Auskünfte ergab sich für das Jahr 1803 ein Goldverbrauch von 75.436 und ein Silberverbrauch von 662.583 Kilogramm für industrielle Zwecke. Das confumirte Gold hatte einen Geldwerth von $50,177,300 und das Silber einen solchen von $27,554.250. Nach den für 1834 empfanaenen Informationen hkzifkerje fcö der
Goldderdraüch für industrielle Zwecke in dem genannten Jahre auf 78.519 Kilogramm zum Geldwerthe von $52.183,736 und der Consum von Silber während der gleichen Periode auf 802,230 Kilogramm im Geldwerthe
von $33.340.631. Hiernach hat die industrielle Verwendung von Gold und Silber im voriaen kabre erbebliüi at gen das Jahr 1893 zugenommen. Daß au? Silber die weitaus größere Zunähme entfällt, erklart sich wohl daraus. daß dieses letztere Edelmetall seitdem bedeutend billiger geworden ist und aus diesem Grunde ausgiebige, rer Weise für solche Gegenstande VerWendung gefunden hat. die früher in Silber plattirt ' angefertigt wurden. . . ' rn i . i 's I Nach den einzelnen- anoern veriyeiii sich der Verbrauch der Edelmetalle für industrielle Zwecke im Jahre 1894 folgendermaßen: Gold. Gewicht. Lander. Kiloar. Geldwerth. Ver. Staaten 12.750 $8.473.656 Frankreich 14,400 Schweden 272 180,771 Niederlande 336 223,306 Schweiz 7,000 4,652,200 Rußland 5,331 3,542,983 Portugal 1,960 1.L0U.L1V Enaland 17.000 119L.M Deutschland 15.000 9.969.000 Belgien 2.070 1,376,722 Alle übrigen - Länder 2.400 i;m,izz Total 78.519 $52,183,736 Etwa 86 Procent dieses Goldes entfallen auf Uhren. Uhrketten und sonstiae Sckmucksachen; der Rest wurde für Vergoldungs-, zahnärztliche, photograpyische etc. Zwecke verwendet. . Silber. Gewicht. Länder. Kiloar. Geldwerth. Ber. Staaten 232.480 $9.661.871 Frankreich 131.250 5.454.750 Schweden 2.500 103,900 Niederlande 5.600 232.736. Schweiz 55,000 2,285,800 Oesterreich 40,000 1.662.400 Rußland 75.000 3.117.000 Portugal 23,000 955,880 Znaland 80.000 3.324.800 Deutschland 100.000 4,156.000 Bedien 17,400 723.144 Alle übrigen Länder 40.000 1.632.400 Total 802.230 Z33.340.631 In vorstehender Tabelle ist der Goldverbrauch der nicht speziell angeführten Länder für industrielle Zwecke auf 2400 Kilogramm angegeben. Da uns dieser Ansatz ,n Anbetracht der enormen Bevölkerung von Indien, China. Japan etc. überraschend niedrig erscheint, so wandten wir uns anHerrn Munzdlreltor Preston um Aufklärung, welche uns denn auch bereitwilligst gegeben wurde. Herr Preston schreibt uns u. A.; unter den übrigen Ländern seien nur die civilisirten Länder" zu verstebn. Das betreffende Item sei einer von Professor Soetbeer im Jahre 1855 verfaßten Aufstellung entnommen. Der Verbrauch sei seitdem unzweiselhast gestiegen. Weiter scbreibt ftetr Vreston: Die Bevölkerung von Indien m eine besondere Vorliebe für den Gebrauch und das .Tragen von golDenen Schmucksachen, doch sind die letzteren aus Sold hergestellt, welches 'zor längeren Jahren nach Indien importirt wurde, nicht aber aus neuerdings gewonnenem Golde. China verbraucht ebenfalls viel Gold für industrielle Zwecke, es ist mir aber bis jetzt nicht möglich gewesen, die Höhe des dafür verwendetenQuantums auch nur annähernd zu ermitteln. Ein gleiches jilt für Japan." Die Statistik deö industriellen Verbrauches von Gold für den gesammten Erdkreis befindet sich, gelinde gesagt, in einem durchaus unfertigen Stadium. Mein Bureau bemüht sich nach Kräften, diese statistischen Daten durch die bei den verschiedenen Ländern akkreditirten Vertreter der Ver. Staaten ermitteln zu lassen, es werden aber sicher noch mehrere Jahre hingehen, bis wir genügende Informationen über diesen Gegenstand gesammelt . haben werden, um in dieser Hinsicht auch nur annähernd zuverlässige Resultate zu erlangen." Der Verbrauch von Gold und Silber für industrielle Zwecke, wie derselbe von meinem Bureau geschätzt wird, umfaßt lediglich daS neu produ?irte Gold und Silber, nicht aber altes Material, seien es nun Münzen oder alte Gold- und Silberwaaren." Vorstehende Auslassungen des MllnzdirektorS Preston zeigen, wie ungemein schwierig eS ist. über die industrielle Verwendung deö Goldes auch nur einigermaßen verläßliche Daten zu erlangen. Immerhin haben die Bemühungen dieses trefflichen Beamten das über diese Frage schwebende Dunkel schon einigermaßen gelichtet. wie denn zu erwarten steht, daß es Herrn Preston gelingen wird, dieselbe auch noch zur vollen Klarheit zu bringen. OtmeinnützigeA. Da Vertreten der Pferd e. Während man früher bs'un Vertreten deZ FufZ bei Pferden kalteS Wasser anwandte, ist man setzt dahinter gekommen, daß Umschläge von warmem Wasser oder daS Stellen !deL Fußes in roarmeö Wasser 'daS Uebel schneller beseitigen. Danach soll man die kranke Stelle des Fuß?s mit nrr Binde, welche in eine Mischung von Wasser, Arnika- und Kuta Tinktur g:!:ucht ist, umwickeln. Wenn, die B.irde trocken geworden, ist, wird diewieder frisch ang?feuchtet. Schutz d?r Bäume vor K'iii fi;in. Ameisen von den Bäumen und anderen GeFenftänden abzuhalten, bereitet man -einen Brei von Of:nruß und Leinöl und 'schmiert de..-.selb:n dünn rns einen Streifen von starkem Papier, -welch' letzterer alsdann vermittels t'rntx Sbnur Lt vm den
s:amm gebunden wird, vor welchem Streifen die Ameisen unbedingt Halt machen sollen. H o l z b r o n z e. Hölzerne Gegenstände, besonders Bilderrahmen u. s. w., bronzirt man sehr leicht und ein-
fach, rndem man de Geg:nstand mit verdünntem Wasserglas. dzZ in jeder Droguenhandlunz käuflich ist, bestreicht und sodann Bronzepulver in der Mise gleichmäßig darauf stäubt, daß man es m ein trockenes Glas mit weitem Halse schüttet aind dieses mit ferner Gaze überbilldet. Das Gefäß benutzt man dann zum Auftragen des BronzePulvers auf den noch feuchten Wasserglasanstrich wie eine Streubüchse, worauf man den Ueberschuß des Pulvers durch schwaches Klopfen wieder en!fernt. Die Bronze kann so fest hasten, daß man sie Poliren kann. Behandlung von Verletzungen. In Fabriken, auf anderen Arbeitsplätzen und bei häuslichen Verrichtungen kommen häufig ernste Verletzungen vor, 6ei denen, da devArzt nicht immer rasch genug zur Stelle sein kann, ein Selbsteingreifen, sich nöthig macht. -Es ist daher nothwendig, sich mit den Mitteln bekannt zu machen, die bei derartigen Vorkommnissen zunächst angewandt werden sollten. Eine der wiasten Aufgaben bei Verletzungen besteht darin, durch geeignete Mittel die atmosphärische Luft von' der Wunde abzuhalten. Es sollten deshalb in Fabriken und sonstigen gewerblichm Anstalten solche Mittel stets vorräthig gehalten werden. Es empfiehlt sich, folgendes Verbandsmaterial anzuschaffen und an einem geeigneten Orte aufzubewahren: 1. Zwei Quart Glycerin in seswerkorkten Flaschen." 2. Ein Arzneiglas voll Collodium, mit zwei Volumprocent Glycerin, gemischt, in gesckliffen.em GlaS mit eingefchliffenem Stöpsel. 3. Ein emaillirter Blechkübel, groß genug, um einen Arm oder Fuß darin baden zu können. 4. Einige .Schwämme und Leinwandstreifen. Glycerin schließt die Luft sehr gut ab; noch besser thut -dies die unter 2 bezeichnete Mischung. Auf eine Fläche gegössen, bildet sie sofort ein dünnes, lufdabschließendeS Häutchen. Die AnWendung der obigen Mittel ist wie folgt: Ein: einfache Schnittwunde wird sofort nach der Verwundung mittels eines mit iGlyeerm stark getränkten Schwammeö so lange ausgswaschen, bis die Blutung aufhört und der Schmerz nachläßt, was in 'der Regel innhalb 510 Minuten geschieht. Fließt die Wunde stark, so muß mit dem Schwämme gewechselt werden und zwar je stärker die Blutwunde ist, desto öfter; allenfalls bindet man auch dzi Sckwamnr auf die Wunde. Hat die Blutung aufgehört, so wird das Collodium - Glycerin in möglichst dünner Lage auf die Wundflächen aufgegossen und zwar wird dies öfter fortgesetzt, bis die Wunde vollständig trocken gelegt ist. Zuletzt umwickelt man das verwundete Glied mit Leinwand, ohne stark zu schnüren; nach Verlauf von 6 Tagen ist die Wunde -dann gewöhnlich zeheilt. Sollte daZ auf der Wunde erzeugte Kunsthautchen durch einen Zufall verletzt werden, so hat man die betreffende Stelle sofort wieder durch eine neueCollod'mmschicht auszubessern, damit 'der 'kalte Brand von der Wund: abgehalten wird. Ein, gequetschtes Glied 'bringt man sofort in 6m Kübel mit Glycerin, bis sowohl Blutung als Schmerz aufgehört hat. Das Gefäß muß sehr rein sein und verwendet man als solches 'den oben angegebenen emaillirien Kübel. Wurde bei der Qntschung auch die Haut mit verletzt, so muß die Verletzung nach dem Bade in derselben Wsise, w vorstehend anlegeben. s Collodium Glycerinmischung behandelt werden. Laust di: Schnitt, oder Quetschwunde über eln Gelenk, so ist jede starke V'ssgung 'des letzterm strengstens zu vermeiden, da sonst daö über die Wunde gegossene KuMh'autchen platzt und Fäulnißschmarotzer in die Verletzung eintreten können, durch welche der kalte Brand unvermeidlich ist. Daö unbewußte Biegen d:S. verletzten Gliedes (z. B. bei Nacht) kann man 'dadurch verhindern, daß man an der Biegestelle e'me .Steife, ein Stück zusaMmengewickelteS Papier," oder sonst etwaS, unterbindet. Auch bei Brandwunden ist ein dünner Aufguß von Collod'mm Glycerin das beste Mittel. Die Wunde wird dadurch sofort trocken und der Schmerz läßt schon nach kurzer Zeit nach, selbst bei Verbrennungswunden, die durch Phosphor veranlaßt find und banntlich sehr viel Schmerz verUrsachen. 2 entlarvte vifimischerin. Der seit, zehn Fahren in der chilenischen Hauptstadt Santiago lebende deutsch: Kaufmann Karl Schönherr hatte sich vor drei Jahren mit' einer Spanierin, Ramenö Juaniia Runnez verheirathet. guanita nahm ihre 15jährige, einzige Schwester Mercedes zu sich, rrotzdem sie innerlich gegen dieselbe einen gewissen Haß hegte; . hatte doch deren Geburt der heißgeliebten Mutter das Leben gekostete Mercedes hatte sich recht bald die Liebe des aus der ersten Ehe ihres Schwagers .stammenden Söhnchens Karl erworben und war im Hause, ja überall, wegen ihres sanften, guten - Charakters bliebt.' guanita, die ihnnGatten abgöttisch siebte, wurde trotz der Geburt t'vmä Knaben von einer unmotÄrrten Eifersucht geplagt fcnd trachtete danach, ..ihre Schwester aus dem Hause zu bringen; sie stieß jedoch damit auf 'den hartnäckigsten Widerstand iljrcS Gatten. Plötzlich starben unfcr krampfartigen Erscheinungen Schönerr's beide SLhnchezr und nach dem Bezräbmß derselben verließ MercsdeS 'das 'Haus ihre?' .SchwazerS und zog zu 'ihrer Tante, Frau Figuerra. Nach ca. zwei Wochen tauchten Gerüchte auf, 'die beiden Kmder Schönherr's seien vergiftet worden. Juanita nährte diese Meinung und bezichtigte dann ihre eigene Schwester 'deö Giftmordes. Mercedes wurde denn auch verhaftet, und nachdem nian w ibrem früher
(innegehabten Wohnzimmer, in. Vem verschlossenen Schreibtisch, ein Päckchen Arsenik gefunden, wurde das Hauptverfahren eröffnet. Mercedes betheuerte ihre Unschuld und erklärte in der Verhandlung, daß nicht sie, sondern ihn- ckwetter an dem Tode der Km-
der schuld sei, jedoch yave Juanila Nicht di?.se, sondern sie selbst vzrgiften wolten, um sie ein für alle Mal zu beseitigen. Durch einen unglücklichen Zufall sei die für sie ':stimmte und von Juanita zuxttlkte Tasse mit dem vergifteten Kasfee von denKindern getrunken worden. Sie 'habe am Todtenbette der Kinder ihrer Schwester Juanita deren Verbrechen offen in's Gesicht gesagt und sei dann, um sich vor weiteren AnMägen zu retten, w ihrer Tante geflüchtet. Juanita erklärte diese Aussage als Qüqe, und der Staatsanwalt beantragte die Todesstrafe. Im letzten Moment machte -der Vertheidiger eine wichtige Entdeckung. Die Umhüllung, in welcher das Gift bei seiner, Ausfindung 'steckte, bestand aus einem Stück eines Exemvlars der Santiago'er Zeitung La Epoca" von einem Tage, an welchem Mercedes das HauS ihres Schwagers bereits verlassen hatte. Die Angeklagte war aber seitdem nie mehr in das Haus ihres Schwagers, viel weniaer in ihr ehemaliges Zimmer in demselben gekommen, folglich mußte das Gift von einer anderen Person, und zwar erst nach dem Erscheinen jener Nummer, in den 'Schreibtisch der Angeklagten gelegt worden sein. Mcrcedes Nunnez wurde daraufhin freigesprochen und die Verhaftung der Frau Juanita Schönherr verfügt. Ehe diese aber erfolgen konnte, hatte di: entlarvte Giftmiscb:rin unter Hinterlassun? ei7t:5 umfassenden brieflichen Geständnisses 'sich erbänat. Mercedes verließ das Gefängniß als Verlobte ihres Vertheidigers.' eines Deutschen Namens Harry Große. BolJnlaVe. In North AdamS.. Mass., starb dieser Tage E'benezer Thayer im 102. Lebensjahre ; ihn überlebt ein Bruder, welcher binnen Kurzem das 100. Jahr vollenden wird. Die Stärkefabriken in Aroostook County, Maine, werden den Forellen der dortigen Wasserläufe zum Verderben. .Sämmtliche unbrauchbaren Abfälle aus den Fabriken werden in die Bäche abgeleitet und die Fische verschwinden mehr und mehr. In Sutter County, Cal.. gibt es eine Katzenfarm". Der Eigenthllmer züchte! in jedem Jahre einige tausend Malteser Katzen, für deren Felle von Pelzhändlern gute Preise bezahlt werden. In Pennsylvaniengibt es noch heute wilde Thiere in großer Zahl. Ein Fallensteller in Huntington County fand an einem einzigen Tage in seinen Fallen zwei wilde Ka tzen, sechs Füchse sowie zehn Marder und auf dem Heimwege bekam er vier Bären zu Gesicht. Ein merkwürdiges Urtheil, daS an die längst entschwundenen Puritanerzeiten erinnert, wurde jüngst in Norriswwn, Pa., gefällt. Drei Äurschen wurden unter der Anklage des thätlichen Angriffs auf einen Bürger dem Richter vorgeführt und daS Leweiömaterial schloß jeden Zweifel an iörer Schuld auö. Die UebelWer gelobten Besserung und auf ihr Versprechen, mit dem Kläger an den nächsten zwölf Sonntagen in die Kirche zu gehen, wurden sie von dem weisen Kadi straflos entlassen. Der Farmer Hamp HawkinS in , South Luverne, Ala., besitzt ein Maulthier, das eine ausgeprägte Vorliebe für junge Hühner bekundet, denn es hat in den letzten drei Monaten mindestens 100 Stück verzehrt. Bruder" Hawkins Grauthier ist somit ein gefährlicher Concurrent der dortigen Neger, welche bekanntlich eine so I roße Schwache für Huhnerbraten haen, daß sie selbst nächtliche Expedition nen in die Geflügelhöfe ihrer Nachbaren nicht scheuen, wenn sie sich nicht auf andere Weise einen Braten verschasf?n können. In zahlreichen Counties von New Fort, und Pennsylvanien gehören die SchwenkenselderS zu den an gesehensten Familien. Alljäbrlich und zwar am 24. September, feiern die Träger dieses NamenS mit ibren Verwandten eineni Danksagungstag zur Erinnerung an die am 24. September 1734 erfolgte Landung ihrer Vorfahren in Amerika; während der 161 Iahre, welche seitdem verflossen sind, ist dk Feier dieses TageS auch nicht ein einzigeS Mal unterblieben. Der Gemeine Maithew Gray ' vom VundeS-JngenieurcorvS scheint ein Raufbold ersten Ranges zu sein. AIS er sich ' neulich auf dem Wege nach seinem. Posten in Millett's Point, N. I., befand gerieth er in ener Wirthschaft in Flushing mit mehreren Männern in Streit. Im Verlauf desselben zog er ein . Schuhmachermesser und brachte einem gewissen . Patrick Shea eine acht Zoll lange Wunde im Unterleib bei, so daß die Eingeweide kjröorquolljü. Der Verwundete ward in's Hospital in Flushing' gebracht, wo man wenig Hoffnung auf seine Wiederherstellung hat. Ein trauriges. Ende, hat der 60 Jahre alte Farmer Henry King aus Constantine, Ala., gefunden. Der Mann verkaufte neulich seine Saum wolle .und mit dem Gelde in der Tasche machte er in den Kneipen die Runde, n einem Locale prahlte er mit seiner Leistungsfähigkeit im Trinken und bot den Anwesenden die Wette an, daß er ein Quart Whisky ohne Absetzen trinken konnte. Die Wette wurde angenommen und das Feuerwasse? ge bracht, worauf King die Flasche leerte. Taumelnd entfernte er sich. Am nächsten Morgen wurde er als Leiche gefunden. " in Scbön und tctn Soll bat HauS ftet sein l Die besten Bürsten kauft an bei H. Ochmedel, 420 Oft OZeCartv CtnU ' .
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Vom NitSIanve. ß ü n $ st starb in dem Hause seines Bruders zu Lindau der Schmieoemeister Breyer im Alter von 70 Jahren. Der Verstorbene hatte einen Bart,, dessen abnorme Länge 1 Meter 7o Cennmeter betrug. Sein Bruder bewahrt diesen Bart, eine merkwürdige vt:liquie, zum Andenken aus. Der Rappe des.ehemaligen Bulgare.-.fürsten Alexander, der ,einen Herrn in der Schlacht be! SlivNltza trug, ist gegenwärtig noch am Leben uno erhält oas 'Gnaoenbrod in einer Fabrik zu Jugenheim. Die Fir. ma muthet ihm nur ganz leichte Arbeit zu, eine Bedingung erfüllend, die ihr bei Erwerbung des Rosses gesetzt worden ist. Phönix", so heißt der Rappe, hat bereits das zwanzigste Lebensjahr erreicht. In der 5cacht zum 16. September wurde zu Dahrenstedt b:i Stendal der' ledige 32jährige Ackermann Cduard Vinzelberg ermordet und werden seitdem dessen WcrthpaPiere, bestehend in preußischen Staatspapieren, Bankkreditaktten, mexikanischen, griechischen und ungarischen Papieren, vermißt. Jetzt ist durch einen Berliner Criminalcommissär der leibliche Bruder deS Ermordeten, . Ack:rmann Andreas Vinzelberg, wegen Mordverdachts verhaftet worden. Auf dem Brocken ist das staatliche meteorologische Observatorium durch Professor Aßmann vom meteorologischen Institut in Berlin eröffnet worden. Hauptzweck dieser Wetterwarte ist die Beobachtung der südlichen Grenze der barometrischen Depressionen in Ergänzung der durch die Bergstation auf dem Ben Nevis in Schottland erfolgenden Beobachtunzen der Nordgrenze. Zum Leiter des Obserdatoriums ist Ludwig Koch aus Duderstadt ernannt. - Dem Burgtheater in Wien wurde im abgelaufenen Jahre 252 neue Stücke eingereicht, in diesem Jahre bis jetzt 96. Fünf von den 343 Arbeiten fanden Gnade vor der Prüfungscommission. Bei den dortigen Prioatbühnen vergrößern sich die Zahlen noch bedeutend. Dem Deutschen Volkstheater lagen bisher 2467 Stücke verschiedenen Genres vor, davon entfielen 400 auf die vergangene Spielperiode, während in der laufenden Saison bis jetzt 43 einliefen. Das Raimund-Theater hatte im Ganzen 1602 Stücke zu beurtheilen. Seit Juni sind 106 Stücke übergeben worden. Ang'nommen wurden alles in allem 33 Schauspiele. Auf Schweizer Boden, bei Chiasso, fand dieser Tage zwischen Emilio Faelli, dem Director der liberalen Provincia di Brescia" und .Groß-Dimitritsch" des Römischen .Tolstoi-Clubs" (eine Art Ealenspiegel") und Sobrero, dem Chefredacteur oer conservativen Sentinella", einPistolenduell statt. Die Forderung lautete auf dreimaligen Kugelwechsel auf fünfzehn Schritt Distanz. Nachdem beim zweiten Kugelwechsel Faelli einen Schuß durch's Ohr erhalten, sollten eben die Pistolen zum dritten Male geladen werd, als d:ei Schwnzer Äendarmen, gefolgt von einer Menge mit Heugabeln, Dreschflegeln u. s. w. bewaffnete Bauern, auf der Bildfläch erschienen. Paukanten, Aerzte und Zeugen ergriffen schleunigst die Flucht der Grenze zu, wobei Faelli und der eine der Aerzte in einen tiesen Wassergraben plumpsten. Von den Verfolgern mit Mühe gerettet, sollten. sie erst nach dem nächsten Gericht transportirt werden, schließlich hztten die braven Eidgenossen aber ein Einsehen und lie ken die Gefangenen frei. Der Selbstmord eines Leipzigers Millionärs, des Buchbmde reibesitzers W. Bösenberg, erregt in ganz Sachsen großes Aussehen. Boi'enbera fuhr von Leipzig nach Grimma, nahm von seiner dort lebenden Schwester Abschied und erschoß sich da rauf, auf einer Promenadenban! sitzend. Die Firma Bösenberg hat als Specialität den Gesangbuchvertrieb und gilt als erste dieser Branche in Europa. Bösenberg'S Entschluß zum Selbstmord mag wohl der Befürchtung staatsanwailschastlichen Eingreisens entsprungen fern. Bösenberg Artrieb im Austraae deS sächsischen CultusminssteriuLiS auch da'S sächsisch: Landesgesangbuch, und von diesem hatte er sich in verschiedenen Druckereien Bogen herstellen lassen, die er selbst außerhalb seines Geschäfts in et ner heimlichen Niederlage zu Exempla ren zusammentrug und verkaufte. Man spricht von 20.000 Exemplaren, das hierzu verwandte schlechtere Papier führte zur Entdeckung der unsauberen Manipulation, die Bösenberg einen Gewinn von circa 20,000 Mark ge bracht hat. UebrigenZ soll er das gleiche Manöver mit emem rheinisch westfälischen Gesangbuch ausgeführt haben, indessen durchZahlung vo 60, 000 Mark diese Angelegenheit auö der Welt geschafft haben.. DaS Goldfieber, wel cheS in Süd-Afrika seinen Ursprung hat, zeitigt auch das prunkvolle Hervortreten zer Goldminen von Gondo im Kanton Wallis, die bisher ein bescheidenes Dasein ohne Ruf und Glanz gefristet und den Leuten, die ihr Veld hineinsteckten, mehr Schmerzen ?ie Freude bereitet haben. Die Ge'ellschzst. die den Betrieb in der letzten .eit unterhielt, hat das bisher etwa ine halbe Million betragende Capital 'lötzlich auf das Zehnfache erhöht, ämlich auf 8 Millionen Francs, und -rn soll nächstens der französisch.f9T'if vnrhft?. MsodoveGSein, Kachfolgn un 0. 8. ders,. Abstrakte von vefitztiteln und Grundeigentbum derben in promdter und zuverlässige? Oeise ausgeführt. tto 00 03 Clattti Gitafc. - Indianapolis., gn.
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