Indiana Tribüne, Volume 19, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1895 — Page 1

K o xv? s 0 A ! AA YY O rl "rtf ?KS AA xVS sH 1 I All VV O W V v W 3 o V 4 v' Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Indiana Samstag, öen 19. Oktober 1895. FahrgÄNZ 19 No. 31

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Schwoba-Kirbe

am Montag, den 2t. Okt. 1895 in der Mozart-Halle l Eintrittspreis : Heer und Dame i0e. Jede weitere Tame 25c. Programm : 1. Einzug der Schwäbisch n emeinde mit Zlanonendonne? und Glock'nzelä te. 2. Kirbe im Gahof zum Ochsen.' 2. .Pfeffer von eteiten und sein Jöglmg gehen zur St'nbt und beim Nachdausekommen p'odu.iren sie sich M Wa'Zm.Vertitger Howard's Dampf Tepp'chNüttiguügslverke, Ecke Lt. Clair Ttra 'e und (Fanal. Teppiche ge:nizt. renovirf, wieder gelegt und gepaßt, und alle Alten von Reparaturen. Te'eLon 616. lTol r'LEISHEKS) 75Cj Die deutschen Frauen sollt kin TZachahmunzen favfw, sa lanz st Fleisher'S Deutsche Strickwolle bekommen kZsmn. Si ist fcai Lest, oa3 dve R!t bittet. ' Weich, haltbar, echt schwarz, 'wie keine Im Stakte, nxA erzieöizer Kl arttrt. Das Ps enthalt mtbt Vd ei Irattta ein crat etriänjcHe. NezeImIVZL:mha erum erhalt ven der ..Kleister Wors:ed E." für vier Ticket mit dk NmeFleishr, xlche sich w SnZuel befinden, i iZustrittii Werk C5Ht SniÄunst gratii. . SikF Itoad ommEij geseift. Eine Meile südlich rsn der Gürtelbahn. Hübscher Garten, gute Kegelbahn, gute Cigarren und Eetränke. Zu nlrtlittn Scic Istct ein Gottliel, Httscrt, Ligenth. Zelediou 1127. RIÄLTO Cigar Store. 67 Sst Wushington Ltrnßs Die beste Auswahl einheimische und importirte? Cigarren. Probiren Sie die !Ri.al-feo So Cigarre. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller Nömler. George Merrmaira ry)!t$fci Zeichenbeftatter, Office : 26 Süd Delawarestr. eulle : 1), 122, 124, 12, 123 Oft Pearlsk relevhon 811. Offen Tag und Nacht. Christian Wiese, Seichen - Bestatter 29 Nqr!) Last Straße. Okarie Stiegmann, üleh'asin. Telephon 942 f 0400.68 jmr U totnf mtS Job K Coo4wlB.Tror..V.Yatork tut V. rmUr, ymm m Bück. Vx Mach j-KiquIchi how ta raa front I l. tlWaüa .itbttut,i.d Btoti atyoa r ob. Btrfh .ist, a! tr. la rt ol lli Jfa reu ct'uMkr ,, .vc . ptv 1 .1 v II u.r Ukji. Imr. ki 1 n . am!v Um war. AU ta w. CrMt yJ tlKk f. itry worlar, Va autt ywt faraUblt f aarTthlnr. CAI1LT, BfEtliiLT laani TaxticCUlU Wüis.. &iftMMf niaawA vak obtt ta Bixum

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Gditorielles,

England hat mtt Venezuela einen Grenzstreit. ES. beansprucht einen Theil deS Gebietes dieser kleinen Republik und wie auS verschiedenen Andeutungen hervorgeht, zeigt unsere Regierung nicht übel Luft sich einzumischen. Bestimmtes wird man darüber wohl auS der Botschaft deS Pradeuten bei Eröffnung deS nächsten EongresseS erfahren. In englischen Blättern, d h. in engländischen, wird auch vielfach darüber gesprochen, daß die europäischen Staaten wohl in Zukunft mit den Ver. Staaten als einer Großmacht zu rechnen haben würden, welche auch eine auswärtige Politik hat. ES scheine, daß die Regierung der Ver. Staaten entschlossen sei. die Monroe Doktrin durchzuführen. Die wenigsten unserer Leser werden wissen waZ die Monroe Doktrin ist, von welcher hie und da gesprochen wird, und die meisten stellen sich darunter wohl irgend ein Geseh oder.eine Vorschrift vor. E$ ist aber nichts dergleichen. ES ist nichts als der AuSspruö, die Ansicht einkS Präsidenten, dessen Name Monroe war, und der sein Amt vor etwa siebzig Jahren inne hatte. 3n einer Botschaft an den Eongreß im Dezember 1323 sindet sich folgende Stelle : Die amerikanischen Conti nente sollten durch die freie und unabhängige Lage, welche sie sich erworben haben, im Prinzipe nicht alö Gegenden für Colonisation durch europäische Mächte betrachtet werden", und ferner heißt eS darin, daß irgendein Versuch von Seiten europäischer Mächte ihr System aus irgend einen Theil dieser Hemisphäre auszudehnen, von den Ver. Staaten als ihren Frieden und ihrer Sicherheit gefährlich betrachtet und demgemäß behandelt würde". . Präsident Monroe entwickelte tn seiner Botschaft den Grundsoh. daß eö europäischen Monarchieen nicht gestallet werden solle, in Nord- oder Süd-Amerika monarchische Kolonieen zu gründen, oder Monarchieen einzuühren. Seitdem ist in dieser Richtung bloß ein einziger Versuch gemacht worden und daS war als Napoleon veruchte, den Österreicher Moxmilian auf den mezikanischen Thron zu sehen, ein Versuch, der wie bekannt sehr unglücklich autsiel, und der vielleicht nie unternommen worden wäre, wenn die Ver. Staaten nicht damals gerade damit beschäftigt gewesen wären, die südliche Nebellicn niederzuwerfen. Trotzdem gelang eS der Regierung der Ver. Staaten durch diplomatische EinMischung auf Grund, der Monroe Doktrin Napoleon zur Zurückziehung seiner Truppen zu veranlassen u?d damit war das Schicksal deS unglücklichtn Maximilian besiegelt. Nun mag man im Interesse deö Re, publikaniömuS in solchen Fällen die Monroe Doktrin zur Politik deS Lan deS machen, aber etwas anderes ist eS, dieselbe zum Vorwand zu nehmen, um sich in Streitigkeiten zwischen den mittel- und südamerikanischen oder centralamerikanischen Staaten und eu ropäischen Mächten einzumischen. Venezuela grenzt an daS britische Guiana und ob ein kleiner Fetzen Land zu Venezuela oder zu britisch Guiana gehört, kann unS sehr gleich giltig sein und die Monroe Doktrin hat damit offenbar nichts zu thun. Die süd- und miltelamerikaniscben Repub liken haben nicht viel Freundschaft für die Ver. Staaten, und unser Handel mit denselben ist nicht sehr groß. Ob in dieser Richtung etwaS für unsere Geschäftsleute gewonnen werden kann, wenn die Ver. Staaten sich zum Beschütze? jener Ländchen aufwerfen. bleibe dahingestellt, eS gehört jeden falls noch mehr dazu, denn Handels schaft leidet keine Freundschaft, sagt ein alteS Sprichwort. Aber wenn auch, so erscheint eS unS doch, als ob wir keine Ursachen hätten, unS um deSwillen in politische Verwicklungen einzulassen, welche möglicher Weise unter Umstanden zu einem Kriege fuh ren können. W e t t e r a u , i ch t e n. Kältere?, schönes Wetter. Schön am Sonntag und Montag. Gestrige Temperatur : Moimum ß? Gsad, Minimum 89 Grad.

Sn!l)(iin'd)i1d;lni. Inland.

Der Gesundheitszustand in der Armee. Washington. 18. Okt. Der Jahresbericht deS Generalarztes der BundeSarmee für daS mit dem 30. Juni endende Jahr zeigt, daß. der GesundheitSzustand in dem . fraglichen Zeitabschnitt besser' denn je gewesen ist, obgleich ' sich, die. SterblichteitSrate etkraS über den niedrigsten bekannten Satz erhebt. Die Rate der dauernden oder zur Dienstsuspenfion berechtigenden Krankheiten war nur 34.49 gegen 40.15 im Vorjahr und 42 61 im Durch-

schnitt, der letzten zehn Jahre. Die Durchschnittszahl der Tage der DienstUnfähigkeit belauft sich pro Mann auf nur 12 6 gegen 14 7 im Jahre 1893 und 15.5 in den voraufgehenden 10 Jahren. Der Herzog von Marlborough verhaftet. NewSork, 13 Okt. Der Herzog von Marlborough, der Verlobte von Fräulein Confuelo Vanderbilt, wurde heute Nachmittag im Central Park wegen Verletzung einer Park Ordinanz verhaftet. Der Herzog fuhr nämlich mit den Füßen auf den Coa'teri" feines Bicycleö rasch einen Hügel hinab und ein Polizist, der dieS bemerkte, rahm die Verhaftung vor. 3n der Polizeistation entschuldigte sich der Herzsg mit Uakenntniß der Ordinanz und wurde mit einer Verwarnung entlassen. Die Mörder deS RadsahrerS Lenz. St. Louiß, Mo, lg Okt. Der Radfahrer Wm. L Sachtleben auS St. LouiS schreibt seiner Schwester in Alton, 2ll , unter dem 21. September über seine Fortschritte in dem Bemühen, die.Mörder deS Radfahrers Lenz, welcher in der..' Türkei umgebracht wurde, zur Bestrafung zu ziehen. Er berichtet, daß eS ihm endlich gelungen ei. Shakir Pascha, einen hohen Beamten am Hofe deS SultanS, zu sehen. daß er ihm die Namen der deö Mordes Verdächtigen vorlegen durfte und vom Pascha daS Versprechen erhielt, daß die Verfolgung sofort eröffnet werden soll. Noch nicht fertig und wackelt schon. St. LouiS, 1. Okt. Die neue City Hall, an der seit drei Zähren gebaut wird und die schon . tz2.000.0(Z0 gekostet hat, ist von Sachverständigen alö baufällig bezeichnet worden. ES sind eine Menge schadhafter, eiserner Säulen darin. Die Löcher in densel. ben hat der Kontraktor heimlich zukitten lassen. Man muß jetzt diese Säulen herausnehmen und durch andere ersehen lassen, waS viele Tausend DollalS kosten wird. Corbett in Haft. H 0 t Spring, 12. Okt. Corbett wurde vom Sheriff verhaftet und vor einem Friedensrichter angeklagt. Die Anklage lautet auf Verschwörung zu einem Angriff auf FitzsimmonS. Cor bett wandte sich darauf an ein höheres Gericht und suchte um einen HabeuS CorpuS Befehl nach, n Ausland. Wa der Rektor der Berliner Universität über So z i a li k mu k zu sagen hat. Berlin, 18. Okt. . Dr. Wagner hatte seiner heute gehaltenen Antritt? rede als Rektor MagvisieuS der Ver liner Universität daS Thema : Die Beziehungen zwischen National-Oeko nomie und SozialiömuS" zu Grunde gelegt und sein Haupt-Argument be stand in der Behauptung, eine wissen schaftliche Untersuchung deS SozialiS muö werde in der Zurückweisung seiner Irrthümer" resultiren, obwohl nicht zu verkennen sei, daß er eine wissen schaftliche, intellektuelle Macht von hohem Werthe bilde. Der Herr Rek tor fügte auch hinzu, eS werde einma die Zeit komme., in welcher man Marx, Cngely und Lassalle nicht alS bloße Agitatoren, sondern als Denker erster Größe betrachten werde, welche, wie alle anderen Philosophen, 3ntbü mer und manchmal sogar gefährlich! Irrthümer begangen hätten. " 1) . Auch ein G r u. n d, Berlin, 18. Okt. Die Bchördea von Clsaß-Lothringe haben den Ver

4 1 t a am a.a? Meyer, 'der Mörder d'e'S Falrlkanten Heinrich Schwartz. . sei tin eifriger Leser deS BlatteS gewesen Und zweifellos durch die aufreizende. Sprache deifelben zu der That aufgestächelt worden. Einweihung des Kaiser FriedrichDenkmalS. W örth. 18. Okt. Der Kaiser und -- die Kaiserin von Deutschland nahmen heute in Begleitung der Ex Kaiserin Friedrich und anderer Mitglieder der kaiserlichen Familie an der EnthülungSfeier dcö Kaiser Friedrich. MonumenlS auf dem Schlachtfeld? von Wörth Theil. Die Majestäten kamen vor Mittag auf dem Platze an und wurden von dem GeneralGouvernör von Elfaß-Lolhri?gen, dem Fürsten Hohenlohe - Langenburg empfangen. der eine BcwillkommungSrede hielt. Nachdem die Straßburger Choral-Ge ellschaft patriotische Lieder gesungen und General von Mischke eine begeisterte Rede gehalten hatte, wurde daS Monument enthüllt und spater von allen Mitgliedern der kaiserlichen Ge ellschaft in Augenschein genommen. Die Feier wurde durch daS Vorbei, desiliren der Truppen geschlossen. Der Kaiser sprach krz von seinem Platze direkt vor dem Monument. Zum Schlüsse seiner Bemerkungen erhob er eine Stimme und erklärte Deutschland habe sowohl den Willen alö die Macht ilsaß. Lothringen unter allen .U st anden zu halten. Er Schloß seine Rede mit der Aufforderung zu dreifachen Hochrufen aus seine Mutter, die W,ttwe.deS.Kalserö Friedrich. - . r " Folgendes ist der Wortlaut' der Rede des Kaisers: Geschätzte Waffengefährten meines verehrten VaterS und meine Herren ! Auf den Wunsch der Exkaiserin habe ch Ihnen im Namen Ihrer Majestät und ebenso meines HauscS, zu danken, daß sie nicht unterlassen haben, unS bei der Errichtung dieses edlen MonumentS zu helfen, ocer heute anwesend zu sein. Mit von Herzen kommender Rührung ist diese edle Dame, meine Mutter, heute bei uns, sich erinnernd, daß es ihr vergönnt war, auf den Arm ihres Gatten gestützt, von seinen eigenen Kippen cic äiictruna fernes Sieges zu hör.n. Wir saen Ihrer Majestät daher ganz speziellen Dank, daß sie geruht hat, hier anwesend zu sein, da die hehre Statue meines Vaterö jetzt errichtet ist Was wir von ihm gelernt haben, konnte nicht schörer und nicht gefühlvoller ausgedrückt werden. . Was wir indessen in Gegenwart dieser Statue und bei den Erinnnerungen an den 25. Jahreötag der großen Zeit für Wiedergeburt unsere? Vaterlandes auf diesem Platze, wo sich zuerst Nordund Süd-Deut'chland mischten, um den Cement zu bilden, mit dem unser deutsches Kaiserreich aufgebaut werden sollte, dies, sage ich, bewegt tief unsrer Aller Herzen, und wir Jüngeren schwören vor Allem, und in Gegenwart deö Monumentes dieses siegreichen Kriegers, unseres unvergeßlichen Kaisers, zu bewachen, was er f r unS gewonnen, die 5rone zu schützen, die er schmiedete, das Reichöland gegen alle Gefahren zu schirmen, und eö Deutsch zu erhalten, so helfe uns Gott und unser deutsche? Schwert. Jetzt aber labt unS Alle ein Hoch für meine hohe Mutter anstimmen deren Anwesenheit die Feier deS TageS passend gekrönt hat. Hurrah " Die Ex-Kaiserin legte den ersten Kranz am Fuße der Statue nieder, Kaiser Wilhelm, der zu Pferde war, den zweiten. Die S atue ist ein Rei terftandbild. Friedrich ist in Generals Uniform und weist mit dem einen Arm auf Fröschweiler. Die Füße des Pferde stehen fest zwischen. Felsen, an deren Fuß zwei deutsche Soldaten, den Aorden und den Süden vorstellend, sich über einem, die Wappen der Provinzen zeigenden Schilde die Hände rei chen. Darüber schwebt, der kaiserliche Die Cholera in Süd-Ruß? --' land, ?ondon, 18. Okt. Der Kone spondevt der TimeS in Odessa meldet daß die Cholera an Intensität allmählich in ganz Süd-Rußland abnimmt.

lrieo oes loztaloemorrallichen, ln Ossenburg in Baden erscheinenden VolkSfreund" in den Reichslanden verboten. Die Straßburzer Korrespondenz", die von der Regierung herausgegeben wird, gibt als Grund ..Andreas

Die Amnestie in Brasilien. Rio de Janeiro, 13. Okt. Der Senat hat daS Gesetz über die Amnestirung der Theilnehmer an dem Aufstande de? Admirals de Mello und an der Revolution in Rio Grande do

.Sut angenommen. Die Deputirten nahmen ein Amendkmrnt dazu an, welkes die Rebellen-Ossijiere aus zwei Jahre von der Armee outzschl-eßt. Man erwartet, daß der Senat auch dieses Amendkment genehmigen wird . Schiffs-Nachrichten. Anpefcir.utfn in : Rotterdam: Spaaradam" von New Jo'k. New Jork: Mississippi" von London; Germanic" von Liverpool; Persia" von Hamburg. Liverpoo l: Äurania" vonNw Sork.' London: Massachusetts" von New'Iork. Bremerhaven: Lahn" von NewIork. Genua: Pawnee" von New Lork Brauchen Sie Geld? Loans zu irgend einem Betrage, niedrigste Raten, Rückzahlung nach öeUeben gestattet. A. Metzger Agentur, Ecke Washington und Pennsylvar.ia Str., zweiter Stock. (Allerlei. Ein angesehener Bürger vdn Broottyn, N. ?)., hat in seinem Testament tue Summe von $35,000 für die Errichtung eines Lafayette-. Denkmals, fo&3 im Prospect Park sei nen Platz erhalten soll, ausgesetzt. In. den Cumberland Vergen -Ist, dieser Tag: yon .einem Jager -i - fTrr r n z " ' " : :' in mayres Ivconirrum von einer :apperschlange getodtet ' worden. " DaS Reptil hatte bei einem Umfang von 15 Zoll eine Länge von 67 Zoll und wog ,42 Pfund.' Im Monate September langten im Hafen Baltimore's 962 Zwischendecks- und 135 Eajüten'Ps saziere an. Bon diesen kamen 232 auö Deutschland, 226 auö Rußland. 147, aus Oestre:ch,133 aus Ungarn, 21 waren Böhmen, 11 Numanier, einer ein Schwede und 139 Tm.ttikaner. Vor drei Jahren arm, jetzt vielfacher Millionär, das ist die Laufbahn von W. S. Stratton in Colorado. Vor drei Jahren reiste Stratton, der von HauZ auZ Zimmer mann ist, von Colorado SpnngS nach dem Cripple Creek Camp zu Fuß, um daS $4 betragende Fahrgeld für die 30 Meilen lanze Strecke zu ersparen Heute ist der Mann alleiniger Besitzer der oort:gen Jnoepenoence-Grube und Miieigenthümer verschiedener anderer Golooergwerre. Sein Jahre-ernkom men belauft sich aus $1.200,000, Einen riesigen Eierkuchen gab eZ dieser Tage an der 23. un M-Straße in Washington. D. Als der Farmer Edward N. Harilson von Hunter'S Mill in Fairfax County. Ba., welcher sich mit eine? Wagenladung von Butter, Eiern und Geslü gel auf dem Wege zum Markte befand, d'.t genannte Straßenkreuzung ' Passirte. rannte ein Waaen der Kabelbahn gegen fein Gefährt u.id warf dasselbe um. Die Ladung, unter welcher sich über 100 Dutzend, Eier befanden, wurde vollständig zermalmt und weithin bedeckte er Brei daS StraßenPflaster. '" j , Ein eigenartiger Unfall trug sich dieser Tage in Baltimore, Md., zu.- Durch zwei mit einem Wagen durchgehende Pferde wurden an der Ecke von Calvert- und Germanstraße ein Laternen- und TelegraphenPfosten umgerissen. Die Drähte deZ Letzteren kamen mit. den Trolley--Drähten der' Tractn-Comp in Verbindung .und' setzten die eisernen Gasse'nplatten mit der Elektricität in Verbindung. Kurze Zeit danach trat ein Pferd aus die Platten und ward von einem elektrischen Schlage niedergeworfen. Dasselbe , blieb liegen, bis Angestellte der Western Unian-Tele-graphen-Comp." durch das Zerschneid:n d:r Drähte die Ver&ndung un terbrachen. DaS Pferd blutete auS den Nasenlöchern und hatte schlimme Brandwunden erlitten. Eine umfangreiche späthellenistische VIllenanlag: ist. bei dem alten Phaleronhafen am Cap Kolias von dm Archäologen Dr. Theodor Wiegand in Athen entdeckt und :m Auftraze des deutschen archäoloaischen JnstiZutZ .ausgzgrab.'n. rden. Dtt wob'erhaltene Grundrtn it'Al Ins are Thryanlige, Jnnenhos. P:ri . , . 1 rv fl ,k, etwa zwanzig !oqnzlmn:er. eine lange Seitenalle und "ein spät:r ange bautes römisches Vad. Die Hzusmauern bestanden auS Bruchsteinen mi Lehm als Bindemittel und waren m! inm vortrefflichen bemalten Varmorl

stua uvirzogen. In den Trümmern

fand man einige Capitell- und Saulenreste aus porösem Kalkstein sowie kolossale Quadern, die einem älteren großen . Tempel. d:r in dcr Nähe geleaen haben muß. anaehöre, ferner ein leide? stark b.'sckäd'g'ks aiti'cheZ öjravrelles des fünften Jahrhunderts vor Christi, eine sitzende Frau darstelI?d, der von einer fieh?nden Dkenenn ein Gewand überreicht wird. - .-Im vergangenen Wintr wutden in' dem Gutswalde Hermenhagen bei Lyk in Ostpreußen vom Forstausseyer zwer lunge, ermattete Rehe Männchen und Weibcken aufgefunden, nach dem Gutshofe g:bracht und dort m einem für sie h:rgerichteten Stalle gefüttert und gepflegt. Während das weibliche Thier infolge der liebevollen Behandlung bald zahm und zutraulich wurde, blieb der Bock fortgesetzt störrisch und zeigte sich gegen seme Pfleger sogar oft bösartig. In diesem Frühjahr schenkte man beiden Thieren die Freiheit. Als sich nun dieser Tage der Forstaufseher, bewaff, net mit einer geladenen Flinte, in den Wald begab, stürzte aus einem dichten Gebüsch plötzlich der in Freiheit qesetzte Rehbock hervor, warf sich auf den erschreckien Mann, stieß ihn zu Boden und , bearbeitete ihn mit dem Geweih und - den Vorderfüßen. Laut den GutZinspector. der sich nicht w:it von der Stelle befand, zu H:lfe rufend. wehrte sich der Jäger mit der linken Hand gegen die Angriffe des wüthenden Thieres, während er mit der Rechten die zu Boden gefallene Flinte er faßte. Da trat -der Bock mit einem Fuße auf den Abzug des Gewehrs. , st L L ein tzsazun iraazle uno v:e ganze Srotladuna fuhr dem eben berbeiei lenden Inspektor dicht am Kopf vorbei. Durchden Schuß erschreckt, ließ das Tbie'r'von dem Jäger ab und sprang in Wald. Erst nach und nach konnte sich der Ueberfallene von dem Schreck und den erhaltenen zahlreichen Püffen erholen und sich unter dem Beistande des Jnspectors nach Hause begeben. Schnlratb. Gestern Aeud warTckulratbiffkuna. Ein Gesuch von Negern der Südseite um bessere Schulvcrhältnisse wurde an ein Comite verwiesen. JameS.Eagan wurde als HilsSMaschinist in der Manual Training School mit $10 per Monat angestellt und daS Comite wurde anaewiele in der Kochschule ein Küchenmädchen zu $iu per Monat anzustellen. Zohn White wurde an Stelle der Frau Ritchie zum Zanitor der Schule No. 14 ernannt. Der Haugbey Prozeß. Indem Prozeß gegen den jungen Haughey find die PlaidoyerS im Gange und zur Zeit, da tiefe Blatt in die Hände der Leser gelangt, mag sich die Jury schon zurückgezogen, dielleicht gar schon einen Wahrspruch abgegeben haben. Haughey selbst war gestern auf dem Zeugenstand. Er stellte keine seiner Handlungen in Abrede, suchte sie auch nicht z beschönigen, sondern sagte, daß er alleö auf Geheiß seines VäterS gethan habe, den er für einen ehrlichen Mann hielt. Nach Beendigung seines Be,hörS begannen die PlaidoyerS und wurden heute fortgeseht. Verletzungen. Sam. ginn, wohnhaft 104 Corbett Str., hatte daS Unglück, in der Outing icyele Co., seiner Arbeitsstelle, mit der Hnd in eine Maschine zu kommen. ES wurden ihm drei Finger zerquetscht, welche später im städtischen Hospital abgenommen werden mußten. In LauterS Möbelfabrik wurden dem Arbeiter Thomas Holden drei Finger zerquetscht. Gestern rannte an der Ecke der zweiten und JllinoiS Straße ein Wagen der Feuerwehr in einen Cipreßwagen Inzwischen hat man die Nesterchen zu sammengesucht und bemüht sich der geblich, daraus zu erkennen, wie das jemals ein Ezpreß-Wagen sein konnte. Der Kutscher entkam mit heiler Haut und wundert sich noch darüber, daß der unhöfliche Feuerwehrkutscher nicht an gehalten hat. ,,, aw Der Inhalt der Anzeigen von Hood S Sarsoparllla wird bestätig durch Jndorsoö, welche in der Finanz, Welt ohne Anstand acceptirt werden DaS sagt deutlich genug, daß Hood'S kurrrt. Hood'S Pillen kuriren Lebekleiden, Gelbsucht,

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