Indiana Tribüne, Volume 19, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1895 — Page 2
Indianer Tribttne. Erscheint Taglich und Somttagv.
Die tSzttche Tribüne- kostet durch den Träger 13 QentS per Woche, die SonntagS-.Tribüne' Jctl per Woche. Seide infamsten 15 Cents der KS Cent? per Ronat. Per Post außerhalb de, fgtadt lugeschiSt in Vorausbezahlung S? pet 'Jahr. om 18 Süd Cflafcama Straße. Indianapolis, Ind., 18 Oktober 1895. Zrn Untergang des Catterthun. Ueber die Ursachen des Untergangs des Dampfers Catterthun" ist man ach wie vor im Unklaren, da der in der Stunde der Katastrophe Wache habende zweite Officier Lanfean, gleichzeitig der Einzige, welcher außer 22 Chinesen von der Besatzung des verunglückten Dampfers gerettet worden ist, sich Angesichts der- bevorstehenden stttmtlichzn Untersuchung vorläufig geweigert hat, über den gesteuerten Kurs Auskunft zu geben. Die sonst noch geretteten Passagiere, Dr. Copeman, Herr Crane und ein nach der ÄorreHraße zurückkehrender Lootse, Kapitän Fawkes, sind erst nach dem Aufprall auf die Kl':ppen an Deck geZommen, ihre Aussagen beziehen sich infolge dessen in der Hauptsache .aus diejenigen Vorgänge, welche sich innerhalb der fünfzehn Minuten bis zum Untergänge an Äord abgespielt haben. Alles hat sich überhaupt mit solch' entschliche? Schnelligkeit vollzogen, daß ein Tbeil der Passagiere die ttata. Nrophe hat sich 2 Uhr 25 Minuten Morgens eignet erst erwacht sein vürfte. als die Cat!erthun" für im-m-r in den TtWtn rerjank. Andere, und ihr Loos ist wohl noch schrecklicher gewesen, sind g:w:ckt. durch das mit alle? Macht eindringende Wasser, aber am Verlassen ihrer flimmern gehindert worden, so der Schiffsarzt, Dr. Anderson. Capitän Shannon selbst und wer sich sonst mit ihm in diesen letzten Augenblicken auf der Commandobrücke befunden hat, ist von einer Stupses weggeschwemmt worden und nicht wieder zum Vorschein gekommen, wogegen Capitän Fawkes und der zweite Officier von der Besatzung des einzigen Bootes, dessen Aussetzung gelungen ist, tn der Folge aufgefischt worden sind. Das Verhalten dieser Bootsbesatzung, durchweg Chinesen, iann überhaupt nicht laut genug gerühmt werden, denn die Braven haben. ohne an die eigene Gefahr zu denken, in nächster Nähe des sinkenden Schiffes muthig ausgehalten bis zum letzten Augenblick, um dann ihr Möglichstes zur Rettung de? mit den Woseit k'ämpfenden Personen zu wagen. Die vier Geretteten verdanken diesen Wackeren ihr Leben, .was nebenbei nicht gehindert hat. daß diese letzteren bei ihre? Ankunft in Sydney in einen -Omnibus gepackt und unter polizeilicher Escorte zwar nicht in's nächste Polizeigewahrsam, dagegen nach dem Lagerschuppen eines Landsmannes gefahren worden sind, in Quarantäne. Und warum? Weil sie Chinefen sind, die keine Kopfsteuer, bekanntlich 100 Pfund Sterl. entrichtet baben. In Sydney hat die traurige .Katastrophe begreiflicherweise große Aufregung hervorgerufen, wobei die Theilnahme noch "durch den Umstand verstärkt wird, daß Capitän Shannon und andere Officiere des Dampfers in Sydney ihren Wohnsitz hatten, oder, wie der dritte Maschinist, gebürtige Australier waren. Bemerkt sei noch, daß die Annahme, der Unfall sei in Folge eines Sturmes erfolgt, von anderer Seite bestritten wird. Auf jed:n Fall war die Nacht mondklar. England und China. Ein nach Ostasien gesandter Special - Berichterstatter der Londoner Times- gesteht essen ein, daß das letzte Jahr den ausschlaggebenden Einfluß zerstört habe, den Großbritannien während ein:S halben Jahrhunderts in China geübt hat. und daß das Auswärtige Amt die Verhältnisse im Osten falsch beurtheilt und deshalb nicht dasjenige Maß von Vorsicht ang;wandt habe, das zur Wahrung und Behauptung des englischen Einflusses erforderlich gewesen wäre. Die Schilderung. die der Berichterstatter von den inneren Zuständen des Reiches der Mitte entwirst, läßt nur wenig Hoffnung, daß man in China die Lehren, welche die Niederlagen des letzten Krieges enthalten, verstanden hat. Die regierenden Klassen erscheinen ebenso eorrumpirt, eigensüchtig und unwissend, die große Masse ebenso stumpf und interesselos, soweit öffentliche Angelegenheiten in Betracht kommen, wie bisher, untt Nichts berechtigt zu der Annahme, daß China dem Zusammenbruch entgehen könne. Die zurKunst erhobene Unwah?haftig.keit und Egoismus auf der einen Seite, Apathie und Fatalismus auf de? anderen, Unwissenheit und Stolz auf beiden Seiten, tragen dazu bei, den traditionellen Zu.stand gegen die traurigstenLehren der Erfahrung aufrecht zu erhalten. Der entfernte Donner der japanischen Kanonen hat aus einen Augenblick den schweren Schlaf deS erschöpften Niesen gestört, aber de? Alpdruck ging vorüber und nach einem vergeblichen Versuch, die trägen Gliede? zu strecken, is: e? in noch tiefe?en Schlaf gesunken. Ein Franzose harakterisirte die Lage wiU dabin: vor dem Kriege schlief China aus einem Ohr, jetzt schnarcht es auf beiden Ohren." Auch die Timesselbst erkennt an. daß der politische Einfluß und das Prestige Englands im Osten stark gemindert ist. und daß in Folge dessen seine materiellen Interessen auch im gleichen Verhältniß leiden dürften. DaS Blatt gibt zu, daß der Hauptfehle? de? engliscken PoV.i'it soweit de? Osten in Frage kommt, darin bestand, nicht wahrzunehmen, diß die Verhältnisse in China vollkommen gewechselt hatten. Man hatte nämlich übersehen, daß im Lause der Jahre Enaland -sein commercielles
Uebergewicht im Osten verloren halte, daß Deutschland einen erheblichenTheil des chinesischen Handels an sich gerissen hatte, daß Frankreich und Ruß land ihren Einfluß in China in anderer Weise zu steigern wußten, und daß selbst das bis dahin commerciell ganz unbekannte Japan den Wettbewerb mit der alten industriellen Vormacht aufgenommen hatte. Man steckte vollständig in den Vorstellungen der guten alten Zeit, wo man Ostasien noch ungestört und ausschließlich beherrschte, und konnte sich nicht vorfiellen. daß eZ jemals anders werden sollte, und daß Englaird mit dem Verlust seiner überragenden commerciellen Stellung auch seinen ausschlaggebenden Einfluß einbüßen würde. ES fragt sich jetzt für England nur noch, wie eS sich vor weiterer Schädigung seiner Interessen im fernen Osten schützen könne. Die JUimtl" glaubt, für diesen Zweck wenig auf individuelle Hilfe des enalischen HandelsstandeS hoffen zu dürfen, zumal dessen altv'aterlichsMelhoden den Concurrenzkamvf mit der .wissenschaftlichen Orqaniswn der Industrie und desHandels bei Englands Nebenbuhlern" nicht aufnehmen 'können. DaS Blatt forder! daher paatliche Maßnahmen naer bezeichnen zu können. Löhne in England.
Sir Robert Giffen. General-Con-kroleur im Londoner Handelsamt, hat In Ergänzung frühere? Veröffentlichungen über Arbeitslöhne einen Generalbericht über die Löhne der Handarbeitenden Klassen in Großbritan-nien-, der die Jahre 1886 91 berücksichtigt, soeben veröffentlicht. Der Bericht .behandelt die Verhältnisse der Roheisenbranche, im Bau- und Maschinenwesen, im Schiffsbau, in der Schuhmacherei, im Wagen- und Ei-senöahnwaaen-Bau. in Sägemühlen, Brauereien und Druckereien. Die Informatwnen sind durchweg von Arbeit gkbern geliefert auf Grund eines Fraaebogens, der alle Verhältnisse des Betriebes berücksichtigt. Besonders auZführlich sind die Berichte der EisenbahN'Gesellschaften, doch wurden nur 32 derselben, die allerdings über 90 Procent aller im Eisenbahnwesen angestellten Arbeiter AufsKl,r5 geben, für den Bericht benutzt. Es erhellt daraus, daß im Jahre 1866 bis zu 20 Shill. Wochenlohn erhielten in England 40 Procent, in Schottland über 50 Procent, in Irland 73 Procent. Während aber in England und Schottland der'Lohn der großenMehr zahl dieser Kategorien zwischen 15 und 20 Shill. die Woche schwankte, betrug er in Irland für zwei Drittel nur 10 biö 15 Shill. Ueber 40 Shill. die Woche erhielten in England nur 4 Procent, in Schottland 1 Procent und in Irland 2 Procent. DaS Jahreseinkommen von Seeleuten, mit Ausschluß der Officiere, wird im Durckscknitt auf 70 Lstr. jährlich, berechnet. Als besonders günstig gelten die Löhne im Druckerei-Gewerbe; 37j Procent erhalten 2 Lstr. und mehr die Woche, und nur ein verschwindend kleiner Druchtheil erhält weniger als 20 Shill. Wochenlohn.- Der Durchschnittslohn beträgt in großen Druckereien 79 Lstr., in kleinen aber nur 43 Lstr. im Jahre. Sehr unerfreuliche Verhältnisse enthüllt der Bericht in der Mode-Branche. Kleidermacherinnen verdienen , kaum 35 Lstr., Putzmacherinnen noch' etwas weniger, MäntelSchneiderinnen etwa 33 Lstr., junge Mädchen in der Putzmacherei erhalten im Durchschnitt nur 117 Shill. jährlich. Von den Damenschneiderinnen, die im Durckschnitt 35 Lstr.. verdienen, erhält nur 1 Procent mehr als 25 Shill. in der. Woche, während 54 Procent zwischen 10 und 15 Shill. verdienen, 16 Procent sogar unter 10 Shill. Dabei ist das System unbezahlter Lehrlinge sehr im Schwange, so .daß 52z Procent aller Mäntelnäherinnen wöchentlich nur mit 25 Shill. entlohnt werden und 47 Procent aller jungen Putzmacherinnen sogar völlig ohne Lohn bleiben. Demgegenüber sind weibliche Dienstboten in einer sehr bevorzugten Stellung. In 350 Feil, len wurde ein Durckschnittslohn von 25 Lstr., in welchen Kost und Logis nicht eingerechnet sind, feftgsstellt und zwar schwankten bei, der großen Mehrheit die Löhne zwischen 10-30 Lstr. Kost und Wohnung wird im Bericht mit 26 Lstr. berechnet, so daß also die Kosten eines Dienstmädchens im Haushalt sich auf 51 Lstr. im Jahresdurchschnitt stellen. Noch aünst'aer sind die 'öhne männlicher' Dienstboten die sich in 213 Fällen zwischen 30-60 Lstr. beweaen und im Durschnitt 55 Lstr. tragen. Rechnet man auch hierzu 25 llx.f als Betrag für Kost, und'Wohmv.q, so erhöbt man thun DurchHnitiLlohn von 81 Air. sür männliche Dienstboten, Das dürfte mit das höchste Emkommen sein, das Leute in unselbstständiger wirtbscbaftlickerStel lung beziehen. $je hohen Löhne fü: weibliche Dienstboten sind um so bemerkenöwerther, wenn man erfährt. daS HofpUalpflegerinnzen! ihren verantwortungsvollen und häufig aufreibenden Dienst mit 1630 Lstr. bezahlt bekommen. Aus dem Bericht erfahren wir auch einiges über die Unterhaltungskosten der Armee. Der gemeine Infanterist kostet jährlich 40 Lstr.. de? Cavallerist und Artillerist 46 Lstr., die Durchschnittskosten eines Infanteristen stellen sich, wenn auch die Unterosficiere in Betracht genommen werden, auf 45 Lstr., bei den andern Waffengattungen auf 52 Lstr. 10 Shill., in der Marine sogar auf 59 Lstr. Hält man denen gegenüber die zwischen 10 und 13 Shill. in 'der Woche schwankenden und viel, fach zurückgehenden Löhne w derLand" wirthschaft, dann begreift , man wohl, daß der Zudrang zum Heere, nichts $u wünschen übrig läßt. Trostlos sind in England die Verhältnisse der Landbriefträger; nur 12 Procent von ihnen erhalten 17$ Shill. oder mehr wöchentlich, der Lobn von zwei Dritteln bewegt sich zwischen 15 und 17z Shill., 20 Procent falten wkniaer als ..15
ShM.. einige sogar weniger als 12z Shill.. und in Irland sinkt die Bezahl lung des Landbriefträgers bis auf 10 Shill., herab. Sir Robert Giffen hält sich berechtigt, aus all dem Material, das er zusammen getragen hat, einen Durchschnittslohn für männliche Arbeiter in der in Betracht kommenden Periode aufzustellen und er berechnet ihn auf 24 Shill. 7 Pence die Woche. Diese Feststellung ist jedoch willkürlich. Denn der Bericht .berücksichtigt nur organisirte, reguläre Gewerbe und läßt Alle, die nicht in diese Kategorie aehören. außer Betracht, wie er auch nicht berücksichtigt die mannigfachen Betriebsstörungen. Krisen. Streiks u. s. w.. mit welchen der Arbeiter stets zu rechnen hat und die eine Feststellung seines Jahreseinkommens durch einfache Multiplikation des Wochenlohns mit 52 nicht zuläßt. Lluftern und Vacillen. Im heurigen Jahr scheinen die Ausiern besonders viel verleumdet zu werden, und daß die Bacillensucher von Profession auch den Ruf der Auster angetastet haben, erscheint selbstverständlich;' . denn Die lassen ja überHaupt nichts 'unangetastet. Erst wurden bekanntlich in London diese famosen Schalthiere schlecht gemacht und mit gewissen Seuchen in enge Verbindung gebracht, und dann ging es ihnen auch in unserem Land an den Kragen. Nun, die AusternLiebhaber haben sich davon den Appetit nicht sichtlich verderben lassen, und auch dlefe harmlosen Zeilen dürften keinem derselben sein Wo.".nemahl verderben. Daß Austern ebenso gut, wie Krebse und Fische, gewisse Krankheiten haben können, die zu manchen Zeiten sich etwas mehr, zu anderen wiederum gar nicht bemerklich machen, im Uebrigen noch durchaus nicht als gefährlich für die Menschheit erwiesen sind, steht ja fest. Daraufhin haben Bakteriologen in der. letzten Zeit Erperimente angestellt, welche- in letzterer Beziehung, nämlich zur Bestimmung der Möglichkeit von Ansteckungen aus dieserQuelle, Aufklärung bringen sollten, aber, wie sogleich bemerkt sein möge, diesenZweck bis jetzt verfehlt haben, wenn sie auch sonst erwähnenswerth sind. Ein Bacterien-Gelehrter impfte eine Anzahl Austern mit Bacillen des Typhusfiebers. Es wurde festgestellt, daß dieleBacillen im Salzwasser selbst bei der kältesten Temperatur acht Tage, bei milderer Temperatur aber entsprechend länger leben können. Im Allgemeinen hielten es die Baciuen zwei Wochen lang au3; indeß fand sich gar kein Beweis dafür, daß sie sich inzwischen vermehrt hatten. Und Bacillen, die sich nicht vermehren, gleichen dem berühmten Wrangel'schen Mantel, der nicht gerollt ist! Die Experimente hatten aber vor Allem den Fehler, daß sie nicht unter allen denjeniaen Bedingungen vorgenommen wuroen, welche in der freien Natur herrschen. Das Zweckmäßigste wäre gewesen, die Austern ohne Weiteres wieder im freien Wasser auszusetzen, natürlich so. daß sie der Controlle und Beobachtung nicht verloren gegangen wären. Statt dessen wurden sie an einem kühlen Ort gehalten, unter lauter künstlichen Bedingungen. Unter solchen Umständen kann von irgend welcher Beweiskraft dieser Versuche keine Rede sein. Man hat festgestellt, daß im Saft vieler Austern, welche gesund erschelnen. allerhand Bacterien sich herumtreiben. Interessant war die Beobachtung, daß viele Formen dieser Bacterien vernichtet wurden, wenn das Meerwasser Zugang erhielt. In kei'NemFall aber ist man bis jetzt imstande gewesen, diesen Bacterien LeumundsZeugnisse" auszustellen. Daß alle un sere Nahrungsmitteln Bacterien enthal!en, deren viele unbedingt nothwendig für den Nahrungszweck sind, wissen wir ja schon längst. Was verschlägt es uns. dies auch von der Ausier zu wissen?
Der schlaue gührer. Der corsische Abgeordnete Emmanuel Aröne genoß jüngst in vollen ZU. gen die Ferienmuße auf der heimischen Insel, in Foce di Vizzavona, auf das der schneebedeckte Gipfel des Monte d'Oro herniederblinkt. Die Corsen besteigen den Berg selten, erzählt Aröne. und der Führer des Gasthauses hat so spärliche Gelegenheit, Fremde zu begleiten, daß er der Fettsucht verfallen und endlich gichtkrank geworden ist. Diesen Sommer landeten aber zwei Engländer in Ajaccio, kamen zu Fuß nach Foce di Vizzavona. verzehrten da im Gasthofe gemüthlich einen Schinken. tranken em halbes Faß Pale Ale und verlangten nach dem Führer des Gasthofes, von dem sie in ihrem Murray gelesen hatten. Dieser litt zufällig wieder einmal an Gickt. saß an seinem Heerdseuer, trank Tisanen, die seine Frau für ihn braute, und ließ sich von seinem Sohne Friktionen ma chen. Jetzt auf den Monte d'Oro zu klettern, obendrein noch zur Nachtzeit, paßte ihm keineswegs; aber er machte sich gern oder ungern auf die Beine, die er sich vorsichtig mit Flanell hatte um wickeln lassen Den Engländern, welche diese Umhüllung etwas erstaunt ansahen, setzte de? Führer auseinander, er habe sich bei einem Fall in eine tiefe, unermeßliche Bergspalte eine schwere Verletzung zugezogen. Damit hoffte er ihnen Anast zu machen, aber die Touristen schienen darüber entzückt, und auch eine Andeutung, eö hausten Banditen auf dem Monte d'Oro, stei z?r!e nur noch ihre Wanderlust. Man beaab sich also nach Sonnenuntergang auf den Weg. Die Engländer holten w?er aus mit ihren Nagelschuhen und l.j.'.'n, und der Führer sah bald ein, daß er nimmermehr im Stande sein würde, ihnen zu folgen. Aechzend kroch er hinter ihnen drein, und als der Mond ihm den Gefallen that, sich hinter schwarzen Fichten zu verkriechen, glitt er, einen furchtbaren Schrei' ausSLeuo, sanft einen Abbana binunter.
:e;i tr lcoh! kannte. Am Futz deöselbi. blieb der Corse in ei.iem Myrthengkbüsch liegen, wo er hören konnte, wie die Engländer beim wiedergekehrten Mondstein, die Stell: untersuchten und, da sie nun die Gegend für gefährlich hielten, sich in ihre D.'cken wickelten, um unter einem ?Ze.fenoorsprunge den Tag abzuwarten. Als si: schnarchten, trippelte er nach Hause, trank Tisane, ließ sich abreiben und legte srch zu Bette. Des Morgens kehrten die Fremden in den Gasthos zurück, erzählten mit vielen Ausscbmü. ckungen das Abenteuer, telegraphirten gewissenhaft, der eine an die Times", der andere an den Standard", und richteten mit Hilfe des Wirthes, der seine -Zweifel haben, aber ihnen nicht widersprechen mochte, eine Expedition aus, um die Ueberreste des Unglück!!chen zu suchen. Natürlich fand man nichts, was für die Mylords" noch das Schauerliche ihres Erlebnisses angenehm erhöhte.' Ehe sie ihre Reise fortsetzten, stifteten die Edlen einePen sion für die Wittwe" und die armen Kinder und ließen nach der Landessitte ein Kreuz an der Stelle aufpflan zen. wo ihr Führer abgerutscht war. Dieser that dankbaren Herzens das Gelübde, jeden Sonntag mit seinerFamilie 'nach der Statte zu pilgern, von wo der Wohlstand sich über seine Hütte ergossen hatte. (ttsenbahnbau in Argentinien. Dem argentinischen Congreß ist ein von der Regierung dieses Landes und der Südbahn-Gesellschaft abgeschlossen ner Präliminarvertrag zum Bau eine? Eisenbahn und einer Telegraphenlinie von Bahia Blanca bis Villa Roco oder dem Zusammenfluß deö Rio Limay und des Rio Neuauen in den Rio Negro zugegangen. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte Pionierbahn" in einer Lange von ungefähr 375 englischen Meilen. Dieselbe soll das Land erst erschließen und man denkt dabei auch an Colonisation durch Einwanderung. Bahia Blanca liegt im südlichsten Theile des Staates Buenos Aires, während Neuquen Nationalterritorium ist. Die Bahn würde zum Theil durch Pampas und ödes Land gehen und man bezweifelt, ob überall das nothwendige Wasser vorHanden sein wird. Der Regierung scheint es hauptsächlich um die Anlage einer strategisch wichtigen Bahn zu thun zu sein, da durch dieselbe die südlichen Provinzen deS Landes leichter zu erreichen wären; auch sind die Pässe von Neuquen die bequemsten zum Uebergange nach Chile und dieselben bleiben trotz ihrer südlichen Lage am längsten offen, so daß viele Reisende, welche sich nach den Thälern des genannten Territoriums zu begeben haben, es vorziehen, den Weg über Uspallata, Santiago und die chilenischen Eisenbahnen zu nehmen und die Anden zum zweiten Male auf dem Antucopaß zu überschreiten, anstatt die lange und beschwerliche Reise durch die Salz steppe der centralen Pampa auf sich zu nehmen. Die Pässe von Neuquen bieten selbst in ihrem heutigen primitiven Zustand so wenig Schwierigkeiten. daß aus eben diesem Grunde der ganze Handel des Territoriums, die Versorgung mit Consumartikeln wie die Ausfuhr der Landesproducte fast ausschließlich über Chile vor sich geht. Di: Andenkette, welche in den Cuyoprovinzen eine hohe massive Mauer darstellt, ist dort im Süden, in Neuquen wie auch in Chubut, durch große und tiefe Quer- und Längsthäler durchschnitten, welche Thatsache, beiläufig bemerkt, u den bekannten Schwierigkeiten bei den definitiven Grenzfestsetzungen zwischen b:idenLän fccin den Anlaß gibt. Häte nicht in Folge der historischen Entwicklung die Cultur und die Civilisation entlang der 'Andenkette bis vor Kurzem nur bis zur Provinz Mendoza gereicht, so würde die erste südamerikanische Pacificbahn sicher die natürliche Spur der Thäler von Neuquen verfolgt haben. anstatt sich mit Gewalt durch Tunnels und kostspielige Kunstbauten einen Weg üöer die hohen Seitenmauern des Aconcagua zu bahnen. Nachstehend geben wir aus dem Vertrage die wichtigsten Bestimmungen wieder: 'Die seitens der Südbahngesellschaft vorzunehmenden Vorarbeiten sammt den erforderlichen Plänen sind der Regierung innerhalb 6 Monaten von der Ratificirung diese? Cont?actes an gerechnet, zu? Genehmigung vorzulegen. Die Nation hat die für die Bahn, Station und Wärterhäuser erforderlichen Terrains sür ihre Rechnung zu erwerben und kostenlos der Eisenbahngesellschaft zu überschreiben. Die Eisenbahn und der'Telegraph sind innerhalb 2 Jahren nach Genehmigung der Pläne zu vollenden mit Ausnahme des Eintretens unvorhergesehener Zufälle oder höherer Gewalt. Die Bahn, sowie ihre Verlängerung und Zweiglinien werden auf 15 Jahr von den Verpflichtungen der Bestimmung übe? Transportfristen befreit. ' ' Auf V Dauer von 50 Jahre werden sämmtliche für den Bau und die Instandhaltung der Linie und des Telearaphen, für deren Verlängerung und Zweigbahnen, sowie sür das ganze übrige Netz der' Gesellschaft ersorder-' lichen Materialien von jedem Einfuhrzoll, sowie Abgabe jeder Art befreit. Während demselben Zeilraums von 50 Jahren ist 'der gesammte bewegliche und unbewegliche Besitz der Eisenbahn und Telegraphen der Gesellschaft von allen nationalen prodinzialen .und munizipalen Abgaben befreit. Die Nation gewährt der Gesellschaft eine Prämie von 750.000 Doll.Gold. zahlbar in 10 Annuitäten von je 75.000 Doll. Gold, von welchen, die erste am Tage de? Bet?iebse?offnung de? gesammten St?ecke, die folgenden am Ende jedes Jah?eS vi bezahlen sind. Die Gesellschaft hat das Recht, die Linie zu verlängern und Zweigbahnen in jeder Richtung nach vörgängiger Genehmigung der Pläne durch die Reaierung unter "ben in dem Contract stipulirten Vedinaungen anzulesen, in
welchem Falle jedoch der Staat zu einer Schenkung deS erforderlichen TerrainS nicht verpflichtet ist. In Argentinien glaubt man. daß daS großartige Project die Zustimmung des Congresses finden und in verhältnißmäßig kurzer Zeit ausgeführt werden wird. Kaffee und Alkohol. Im Kampfe gegen die Trunksucht wird von Aerzten und Laien häufig der Kaffee - gegen den Alcohol ausgespielt. Das hat eine gewisse Berechtigung; man darf indeß nicht glauben, daß der Kaffee ein ganz unschuldiges Getränk sei. Daß nervöse Personen nach dem Genuß von Kaffee sehr erregt werden, ist allgemein bekannt; weniger bekannt dürfte es jedoch sein, daß bei fortgesetztem übermäßigem Genuß von Kaffee auch ausgesprochene chronische Vergiftungserscheinungen beobachtet . werden. In der letzten Sitzung der Pariser 8oc!6t6 rn66icale des hospitaux" Hielt Professor de la Toürette über dieses Thema einen ebenso lehrreichen wie interessan ten Vortrag, in welchem er insbesondere die beinahe vollständige Uebereinstimmung dieser Erscheinungen mit denen bei der Alkoholvergiftung betonte. In erster Linie stehen auch hier Verdauungsstörungen und Nervenerregung. Der Appetit ist sehr gesun ken, und U einigen Patienten der Widerwille gegen feste Nahrung so groß, daß sie nichts als in Kaffee getauchtes Brod zu sich nehmen wollen. Schlaflosigkeit oder, wenn der Patient über Haupt schlafen kann, beunruhigende Träume und schreckliches Alpdrücken, ferner Gliederzittern und lästiges Zucken der Lippen, der Zunge, ja sogar sämmtlicher Gesichtsmuskeln sind sehr häufige Begleiterscheinungen. Immerhin ist jedoch die chronische Kaffeevergiftung nicht nur viel seltener als die Alkoholvergiftung, sondern auch weniger gefährlich als diese, da. die geschilderten schweren Sympwme verschwinden, sobald der Kafseczenuß zeitweise ausgesetzt wird. Veutscht Loeal-NachrliJte. frevln! Cranbtnbttrg Berlin. Der hiesige Bürstenma cher I. H. Weber, welcher deS Ver fuchS beschuldigt war, einen seiner Bekannten aus dem Wege zu räumen, weil derselbe Mitwisser einer Reihe von Weber geplanter schwerer Verbrechen war, ist vom Schwurgericht zu 5 Iahren Zuchthaus verurtheilt worden. Mit reichen geistigen Vorzügen ausge. stattet .scheint ein Dienstmädchen zu sein, das in dem Charlottenburger Krankenhause eingeliefert wurde. Bei ihrer Vernehmung wußte die 26jährize Person nicht ihren Geburtstag anzuzeben; sie wußte, daß sie noch einen Bruder und eine Schwester hat, ob die aber leben, weiß sie nicht ; in einem Orte be! Blltow hat sie ij Jahre gedient, wie der Ort heißt, weiß sie nicht. Nach ihrer Wohnung gefragt, gab sie eine Straße in Wilmersdors an, die Nummer wußte sie nicht. Als sie endlich das Protokoll unterzeichnen sollte, mußte sie drei Kreuze machen, da sie nicht schreiben konnte. G u b e n. Beim Umbau eineSHauseS in der Klosterstraße sind sämmtliche Decken vom obersten Stockwerk bis zum Keller eingestürzt. Biö jetzt sind drei Personen todt, sieben verletzt, die meisten davon schwer.hervorgezogen. Mehrere Personen sind noch verschüttet. Sämmtliche Verunglückte sind BauHandwerker. Spandau. Aufsehen erregt ein Soldatenselbstmord, der in dem benachbarten Dorfe Schönwalde verübt wurde. Daselbst war auf dem Gute eine Abtheilung deö in Potsdam stehenden LeibgardehusarenregimentS einquartirt. Der Gefreite Linke hatte vor einigen Tagen sein Pferd naß geritten und mußte zur Strafe auf dem Marsche zwei Tage neben dem Pferde gehen. Hierbei hatte er sich die Füße wund gelaufen und bestieg wider den Befehl sein Pferd. Diese JnsubordiNation wurde gemeldet, und der vorge setzte Major bestrafte ihn mit drei Tagen Arrest,, außerdem wurde er degradirt. DaS nahm er sich so zu Herzen, daß er sich in seinem Quartier erschoß. Die Untersuchung ist vom Regiment über diesen Vorfall eingeleitet. Vrovinl Vstprst,n. G e r d a u e n. Bei dem in Virschen stattgefundenen Remontemarkt sind 22 Pferde von der königlichen Remonte - Ankaufscommission angekauft worden. G i l g e n b u r g. Wiederum ertönten hier AbendS die Feuerglocken. Ein einstöckiges Wohhauö mit acht Wohngelegenheiten, . die sogenannte Kaserne", stand in vollen Flammen. Die Feuerwehr hatte abermals schwere Arbeit. Goldap. Aus Anordnung der Sanitätsbehörde wurde die Schule in Mazutkehmen, Kirchspiels Szittkehmen, deö in der dortigen Societät Herrsehenden Brechdurchfalls gen bis auf weiteres geschlossen. Vier Kinde? sind der aenannten Krankheit bis jetzt zum Opfer gefallen. Aeiligenbeil. Die hiesige ObstverwerthunaSgenossenschaft verarbeitet in letzter Zelt täglich 120 Centner Obst., ohne daß es ihr möglich ist. die zugesührten Massen zu bewältigen. De? Männergesangverein feierte sein diesjähriges zweites Sommerfest am 14. d. Mtö.? am 21. d. M. darauf hält verengere Schützenbund sein Prämienschießen ab. - vrovt, v?stprn. Briefen. Dieser Tage brannte die gefüllte Scheune der Frau Rittergutöbesitzer Könnecke aus Grünfelde nieder. Am nächsten Vormittag' schlu. gen von neuem Feuergarben empor und äscherten daS ganze Gehöft ein,nur das massive Wohnhaus konnte erhalten werdm. D i r s ch a u. Ein großes Feuer hat in Gr. Lesewitz gewüthet, wo, wie unS mitgetheilt wird, die Besihung deS AmtsvorsteherS " D.' 'ein Raub der'
Flammen geworben it. Das Feuer erleuchtete meilenweit den nächtlichen Himmel und konnte auch hie? gesehen werden. Vrnvink Voxnmtvn. W o l g a st. De? mysteriöse Todesfall desVerwalters dn hiesigen Reichs-bank-Nebenftelle. Gustav Kasch, scheint jetzt seine Aufklärung gefunden zu b ben; nach den jetzt zu Tage getretenen näheren Umständen ist Kasch unzweifelhaft freiwillig in den Tod gegangen. Ueber daS Vermögen desselben ist bereitS der ConcurS eröffnet worden, wobei sich eine Unterbilanz von 286 000 Mark ergeben hat. Unglückliche Spekulationen, namentlich durch Dif ferenzgefchäfte, haben den sonst begüterten Mann dem Ruin entgegengeführt. Arnswald'e. Der Kreistag setzte die Bedingungen zum Bau der Bahn Arnswalde - Bernstein - Berlinchen fest, durch den die Verbindung unserer Stadt mit Berlin um 30 Kilometer verkürzt wird. Der Kreis Arnswalde wird von der Bahn in einer Länge von 7 Kilometer be-rührt.-Vrovln? psse. Posen. In der Kaserne des zweiten Bataillons des 50. InfanterieRegiments zu Mwitsch brach Feuer aus, welches großen Schaden, anrichtete. Zahlreiche MontirungSftücke sind verbrannt. Die auf dem Käfernmhof lagernden Platzpatronen kamen nach und nach zur Explosion. SchneidemShl. Hier wurden zwei elegant gekleidete Personen verhaftet, die eine große Anzahl goldener und silberner Uhren, Ketten und andere Goldsachen bei dem hiesigen Uhr. macher Goering verkaufen wollten. Die Verhafteten legitimirten sich alS Kaufmann Otto Förster und Kellner Emil Lux auS Berlin. Gegen zwanzig ver schieden Schlüssel wurden bei ihnen vorgefunden. Die Uhren und Goldfachen rühren wahrscheinlich auö einem in Berlin verübtm bedeutenden EinbruchSdiebstahl her. Bromberg. In dem Festzuge. welcher am Sonntag zur Feier der 25. Wiederkehr, deö Sedantages hier veranstaltet wurde, befand sich auch ein Pferd, welches den Feldzug mitgemacht und namentlich in der Schlackt bei Dijon von dem Adjutanten des 61. und 21. Jnfanterie-Regimentö geritten worden ist. Nach beendetem Kriege wurde das Roß von dem hiesigen Fabrikbesiker Seae gekauft. ?kn dem Be-
sitz desselben befindet eö sich noch jetzt und erhalt seit einiger das Gnaden brot. provin, $4)Uftn. Brei lau. De? Wucherer Sedlatzek. der hier viele junge Leute, Gym nasiaften und Studenten, bewucherte, und dann unter Mitnahme großer Summen flüchtig wurde, ist in Zürich verhaftet worden. Sedlatzek hatte dort schon die Villa Seeollck erwor ben und fühlte sich sicher. Die Angele. genheit hat großes Aussehen erregt, weil Sedlatzek eine Rolle zu spielen verstand. "LLwenberg. Die historische Trinkkanne der hiesigen Tuchmacher Zunft, ein Wahrzeichen des einst in Löwenberg in hoher Blüthe stehenden TuchmachergewerbeZ, welches von der Zunft im Jahre 1523 für Jnnungszwecke beschafft worden, ist durch Ankauf in den Besitz des Museums für fchlesifche Alterthümer inBreSlau über gegangen. Zu diesem Zweck war der CustoS des MuseumS, Dr. Seeger,hier a'rwefend, um daS Kunstwerk deutscher Zinngießerei für 1000 Mark zu erwerben. N e i s s e. Die auf dem Communicationswege . zwischen Woitz und Briefen gelegene Brücke über den Reisiefluß, ist am Sonnabend Abend in flammen aufgegangen. Oels. Der Erste Gerichtsschreiher bei dem hiesigen Königlichen Landgericht, Herr Strauch, feierte sein 50jährigeö Dienstjubilaum. Vvovlni Stadjjtu Erfurt. Dieser Tage brannten die Hintergebäude der bekannten Burghardtschen Weinhandlung, die sich im ConcurS befindet. DaS Feuer soll durch Knaben, welche auf dem Hof einen Papier-Luftballon steigen lassen wollten und dabei mit Spiritus getränkte Watte verwendeten, entstanden fein. . Thale. Ein Schüler des Dr. L.'schen Instituts hat seine Geliebte, eine Tochter deS Hoteliers S., zu erschießen versucht und dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Die beiden Verletzten wurden unterhalb der Roßtrappe aufgefunden, der junge Mann bereits todt, das junge Mädchen noch lebend. Unglückliche Liebe foll der Grund zu der unseligen That gewesen sein. ' Halle. DaS Fest ihrer goldenen Hochzeit beging das Elzesche Ehepaar in Drehlitz in körperlicher und geisti ger Frische. Dem Jubelpaar wurde durch den Pastor Nitzscbke-Petersberg die Ehejubilaumsmedaille im Beisein deS Ortsvorstandes überreicht. Vvovlnt säzlssn-lg'Ssll!!. Kiel. Ingenieur . Ehrhorn von der Germania-Werft wurd verhaftet, weil er verdächtig ist, den Brückeneinstürz, bei welchem 14 Arbeiter um'S Leben kamen, verschuldet zu haben. Ehrhorn wollte sich einen Paß für das Ausland verschaffen, . worauf die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl erließ. ' ' N e u m ü n st e r. Im hohen Alter starb hier der Maler Lorenz Brandt. Derselbe hat hierorts diele Jahre Zeichenunterricht in privaten Kreisen ertheilt, von 1871 bis zu seiner Pensionirung im Jahre 1890 war er Zeichenlehre? am hiesigen Progymnasium, , ' , ' 9 " Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm. Mucho, 199 O? Washington Str. Ochön undrem Voll daS HauS stets sein l Die besten Oürften kaust man bei p. Ochmedel, 420 Oft MeCarty rraxe.
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