Indiana Tribüne, Volume 19, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1895 — Page 1
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Sditorielles. In letzter Zeit find wieder mehrere Fälle im Süden vorgekommen, in denen Neger in höchst brutaler grausamer Weise zu Tode gemartert wurden. Selbst wenn man zugeben wollte, daß in solchen Fällen daö Lynchverfahren gerechtfertigt ist, obwohl wenig Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, daß im Süden ein Schwarzer der Strafe für ein Verbrecben entgeht, so zeigt doch diese Art mit dem Opfer umzu-
gehen, nicht mehr daö beleidigte Rechtsgefühl, sondern bestialischen Blutdurst. Leute, welche sähig sind, solche Tortur auszuführen, find schlimmer als ihr Opfer. Den Aerzten der City DiSpensary sollte ihre Pflicht klar gemacht werden. Wenn sie angerufen werden, eine Ambulanz zu schicken, oder einem Kranken Hilfe zu leisten, sollten sie nicht erst hundert Fragen stell, und dann, wenn die Antwort sie nicht befriedigt, dem Rufe Folge weigern, sondern sofort demselben nachkommen, selbst auf die Gefahr hin, unnöthige Arbeit verrichten zu müssen. ES ent steht kein Nachtheil weiter daraus, wenn sich einer von den jungen Aerzten vergeblich bemüht, oder wenn die Ambalanz zwecklos ausführt, wohl aber kann großer Nachtheil durch die VerWeigerung prompter Hilfe entstehen. Nasche Hilfeleistung ist einfach ein Gebot der Menschlichkeit und die jungen Aerzte der Diöpensary haben noch keine Ursache stolz" zu sein, oder gar rücksichtslos. Vorgestern siel ein Frauenzimmer bewußtlos in der Straße zu Boden. Sie hatte sich vergiftet. Die DiSpensary wurde angerufen, aber der anwesende Arzt fand eö nicht gerathen, sich um die Sache zu kümmern. Nachher entschuldigte er sich damit, daß man ihm nicht gesagt habe, daß eine Vergiftung vorliege. Das ist aber keine Entschuldigung. Denn wenn ein Mensch bewußtlos in der Straße liegt, kann man ja nicht wissen, waö die Ursache ist, und diese zu sinden, ist ja gerade die Sache deö Arztes. ES ist besser, daß die jungen DiSpensary Aerzte hundert Mal sich unnöthiger Weise bemühen, alS daß ein Mal die rechtzeitige Hilfe unterbleibt. 9Die Herren Gouvernöre im Süden sind augenblicklich sehr bemüht zu z;igen, daß Die Kultur, die alle Welt beleckt. Sich auch auf ihre Staaten erstreckt. Sie bemühen sich ausrichtig, einen beabsichtigten blutigen und brutalen Faustkamps zu verhindern und sie haben in dieser Sache zwar unseren vollen Beifall, allein an ihre Kultur glauben wir deshalb doch nicht so lange Verbrecher daselbst zu Tode gemartert werden und die Thäter straflos bleiben. . ES kann kein Zweifel daran sein daß im Süden häufig Sittlichkeit?, verbrechen von Negern begangen wer. den, eS ist aber auch zweifellos öfter? der Fall, daß Unschuldige dcm Lynchverfahren zum Opfer fallen. Daß die Weißen im Süden versuchen, diesen Verbrechen ein Ende zu machen, ist begreiflich, daß der Zveck aber weder durch' daö Lynchverfahren, noch durch Grausamkeit erreicht wird,
beweist die Thatsache, daß solche Ver
brechen immer wieder begangen werden. An den Weißen im Süden werden die Sünden der Väter heimgesucht. ES wird noch viele Jahrzehnte dauetn bis die Neger da unten gesittete Menschen werden. Der beste Schutz gegen die Neger liegt darin, sie zu gesitteten Menschen zu machen. Wie zur Zeit der Sklaverei, so geschieht aber auch heute noch'daö 'gerade Gegentheil, und da braucht man sich über die dortigen Zustände nicht allzusehr wundern. Durch Bestialitäten werden sie nicht gebessert, sondern verschlimmert. - Srßsjliißdjridjteii. Inland. Wetterauösichten. Schönes Wetter heute und morgen. Gestrige Temperatur: Moximum 68 Grad, Minimum 29 Grad. Hilfe für Krämer. Philadelphia, 16.' Okt. Gestern Abend fand hier eine Versammlung von Deutschen statt, um Mittel und öcge zu berathen, wie Henry Krämer von Seattle, Wash.. der fälschlich wegen Mordes vcrurtheilt wurde und am 1. Nov. gehängt werden soll, 'geholfen werden kann. Krämer wurde beschuldigt, im August eine gewisse Frau Miller und ihr Kind ermordet zu haben. Da für die Ergreisung deö Mörder? eine Belohnung ausgesetzt war, verhaftete man Krämer, der ein armer Teusel war, peischte seinen Prozeß durch und verurtheilte ihn drei Wochen nach seiner Festnahme auf Grund eines Indizienbeweises. Seine Landöleute in Seattle erließen einen Aufruf an alle Deutschen im Lande, Gelder zu sammeln, um e,nen Vertheidigungsfond für den unschuldig Verurtheilte, ..aufzubringen. Ein erster Erfolg ist errungen. Herr Wegener in Seattle, der sich in ausopferungövoller Weise deö unschuldig verfolgten LandsmanneS angenommen und die Aufmerksamkeit deS ganzen Landes auf den Fall Kramer gelenkt hat, telegraphirt, daß ein Appell an daS Bundesgericht bewilligt wurde. Die Spirituosen-Händler. Washington, 16. Okt. Die Verhandlungen der National-Associa-tion of Retail Liquor Dealers fand hzute bei geschlossenen Thüren statt. ES wurden Vorschläge über eine durchgreifende Organisation im ganzen gande diskutirt und die gehaltenen zahlreichen Reden beschäftigten sich mit den Ansorderungen von Seiten der Temperenz - Organisationen und der Bewegung zur Concentration ihrer Bekrebungen in der Bundeshauptstadt. Die Nothwendigkeit radikaler Schritte zum Schutze der Interessen der Spin-tuosen-Händler und einer stärkeren Organisation zur Bekämpfung der Temperenz - Bewegung wurde bctont und daraus hingewiesen, daß die Unte'lassung eineö solchen Vorgehens schlimme Folgen nach sich ziehen würde. Die Constilution wurde leichten Aenderungen unterzogen und die Berichte der Staatöorganisationen wurden entgegengenommen. ES kamen Resolutionen zur Annahme, durch welche sie die Association verpflichtet, dem Versuch, ungerechte Steuern einem einzelnen Geschäftsbetriebe aufzubürden, und einer anmaßenden Gesetzgebung entgegenzutreten und alle ungerechten Beschränkungen des Spiritussen Handels zu bekämpfen. Der Schluß lautet : Wir verwerfen ausdrücklich alle unerlaubten und anstößigen EtablissementS, welche zu irgend einem Zweck geduldet werden, weil sie die Trunksucht und Ausschweifung unter der Jugend deS Landes fördern, den Sabbath entweihen und das achtbare Geschüft in Verruf bringen, und wir versprechen deshalb, zu ihrer Unterdrückung beizutragen. Heute Abend wurde den Delegaten ein elegantes Banquet gegeben, mor gen werden sie in Philadelphia und Freitag in New Jork die Gäste der dortigen Organisationen sein. ", Entwickelung deS P 0 ftverkehrs. Washington, 16. Okt. Das yoftdepartement hat die Einnahmen in, den dreißig bedeutendsten amerikani-'
schen Städten während der drei ersten
Quartale deö Jahreö 1895 zusammengestellt. Dieselben belaufen sich.biS zum 30. September im Ganzen auf $7,400,449 gegen $0,733,719 während derselben Periode deS IahreS 1894 und der Zuwachs beträgt somit 9 9 Prozent. Jede einzelne Stadt zeigt . gleichfalls eine Zunahme. Die Postbeamten .betrachten diese Einnahmen als einen sicheren Maßstab für die Entwickelung deS Geschäfts im ganj,:n Lande. Erfolgloser Bahnraub- ' Versuch. T e m p l e, Tex , 16. Okt. AlS gefiern Abend der nach Süden gehende Zug der Missouri, KansaS und TezaSBahn in Little River, acht Meilen südlich von hier, einlief, stiegen ziöei MaSkirte auf die Lokomotive und zwangen den Maschinisten weiter zu fahren AlS man am Fluß ankam, wurde der Zug angehalten, während der Post- und der Efpreßwagen mit der Maschine über die Brücke genommen wurden. Dann versuchten die Banditen den Erpreß - Geldschrank mit Dynamit zu sprengen, aber obgleich der Waggon arg beschädigt wurde, leistete der Schrank Widerstand und die Räuber mußten den Versuch ausgeben, und sprengten auf ihren Pferden davcn. Sie werden mit Bluthunden verfolgt, die aber schlecht arbeiten. Der Zug kam mit einer halben Stunde Verspätung wohlbehalten an. Ausland. Said Pascha giebt endlich nach. Constantinope l. 16. Oktober. Said Pascha hat das von England, Rußland und Frankreich entworfene Reformprojekt für Armenien acceptnt und eS fehlt jetzt nur noch dieUnterschuft deS Sultans. Wie schon gestern gemeldet, unterscheidet sich daö neue Projekt wenig von dem im Mai unterbreiteten. Die Gouvernöre und Vicegouveröre von Van Erzerum, Sivan, BitliS, khartum und Trapezunt sollen je nach dem Ueberwiegen der Bevölkerung Christen oder Muselmänner, einer von ihnen aber muß ein Christ sein, und den Mächten steht daS Bestätigung?recht zu. Lokale, nicht Staatsbeamte, sollen die Steuern einziehen, von denen ein genügender Theil für die lokale Verwaltung vor der Absenkung des Restes nach Constantinopel zurückbehalten wird. DaS Gerichtösystem wird vollständig geändert, die Tortur abgeschasst, die Gefängnisse unter Aussicht gestellt und die Polizei zu gleichen Theilen auö Christen und Türken gebildet und die Gesetze geFen die zwangsweise Bekehrung zum Zslam müssen mit voller Strenge gehandhabt werden. Die Botschafter der Mächte erwarten eine vollständige Erledigung der Angelegenheit im Laufe der Woche durch Publikation eines kaiserlichen Dekrets. Entgegen der allgemeinen Erwartung wird auch der Oberkommissär, welcher die Durchführung deö ResormprojekteS zu überwachen hat, ein Christ sein. Dies ist die bitterste Pille, welche die Pforte zu . schlucken hat, und daran schien früher daö ganze Projekt scheitern zu wollen. QchiffS'Nachrichtet!. Angekommen in : Liverpool: Scythia" von Boston. Bremen: Stuttgart" von Baltimore. . Southampton: Lahn" von Newöork. N e w ö 0 r k : Zandam" von Amsterdam und ..Sontbwark" von Ant- , w w , werpen. m ,, m General-Agentur. 'Feuer-Versicherung, Collektion von Miethe, Geld an- und auözuleihen. Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschastöerhebnngen. A.. Metzger Grundeigenthums Agentur. Gegründet 1863. ChS. F. Sayleö hat für die Summe von $80,000 von Herrn E. P. Pettis den Bauplatz, auf welchem Eastman, Schleicher & Lee'S Gebäude stand, gekauft.
Hiesiges.
Eln schnelles Ende findet . Maurice Verkins. Im städtischen Hospital starb gestern A-end um S Uhr Herr Maurice Perkinö im Alter von etwa 45 Jahren. Der Tod deö einst so tüchtigen Journalisien war ein gewaltsamer; durch eineq Sturz aus dem dritten Stock deS HoSpitalö herbeigeführt. . PerkinS war der Sohn eines Michigan Farmers und von seinen Eltern zumGeistlichen bestimmt. Seine Nei gunj wand sich aber dem ZeitungS wesen zu und so groß war seine Be fahigung, daß er bald werthvolle Stel lungtn an der New Jorker Presse inne hatte. .Im Jahre 88 kam er hierher um für seine Zeitung General Harrison zu interviewen. Damals war seine Gesundheit schon nicht mehr gut und er beschloß, daS ruhigere Indianapolis gegen daS aufreibende Leben New Jorkö einzutauschen. Hier nahm er daraufhin die Stelle eines Redakteurs der Sun" ein. Seit zwei Jahren kämpfte eine starke Seele gegen einen schwachen Körper und vor ein paar Tagen mußte erlauf Rath des Dr. HayS alö Del:, riumkrank in'S Hoöpital überführt werden. Hier wies man ihm im dritten Stockwerk ein Zimmer an. Obgleich der Kranke in den letzten Tagen eine Reihe von Anfällen zu erdulden hatte, ließ man ihn unbegreiflicherweise gestern Nachmittag allein, als er eingeschlummert war. Dann geschah daö Furchtbare. Perkinö wachte auf und in einem neuen Anfall von Delirium sprang er auö dem Fenster. Er siel auf die eiserne Umzäunung, erlitt einen doppelten Beinbruch und trug solche innerliche Verlstzungen davon, baß er Abends um 8 Uhr seinen Geist aufgab. Wir begreisen nicht wie eS möglich ist, einen Deliriumkranken allein zu lassen und daö zumal in einem Zimmer deö dritten Stockes, dessen Fenste? flicht durch Traillen gesichert sind. Sine Erklärung der Verwaltung deS Hospitals erhielten wir heute Margen. Danach habe Herr PerkinS eine ständige Wache um sich gehabt. . Diese habe, nachdem der Kranke eingeschlafen sei, auf wenige Minuten sich auf den anstoßenden Gang begeben, alS auch schon daS Unglück geschehen wäre. Aus unsere Frage wegen Sicherung der Fensteröffnung erhielten wir die Antwort, daß ein besonderer Raum für Deliriumkranke vorhanden sei, daß aber grau Perkinö sich hestig dagegen wehrte, ihren Mann daselbst untergebracht zu sehen und man ihn so in ein Privatzimmer deö dritten Stöcke? gelegt habe. Polizeigericht. Der Polizeirichter wickelte heute eine Masse Geschäfte ab, doch waren die Fqlle von keiner großen Wichtigkeit. John Arnold, der sein Pferd in grausamer Weise schlug, erhielt eine Strafe von $10; die Kosten beliefen sich aus $16. Albert Wilson, der mit Frank Aafert in Streit gerieth, wurde wegen thätlichen. Angriff? mit $1 und Kosten, wegen deS Ziehens einer Waffe mit $ö und Kosten und wegen Friedensstörung mit $1 und Kosten bestraft, zusammen $7 Strafe und $30 Kosten. Ben. Gentile erhielt wegen DiebftahlS von Mais aus einem Eisenbahnwagen eine Strafe von $5 und Kosten und 150 Tage Arbeitshaus. ES konnte ihm nicht nachgewiesen werden, daß er in den Wagen eingebrochen war, und deshalb mußte die Klage wegen EinbruchS fallen gelassen werden. ChaS. SmNH wurde wegen Widersetzlichkeit gegen einen Polizisten mit $1 bestraft. Hy. Whitlock, 14 Jahre alt und F. Malhers, 13 Jahre alt, die zwei Peitschen stahlen, wurden unter verhängtem Urtheil entlassen. Nmdie Wadrbeitzu erfabren in. Bezug auf Hood'ö Sarsaparilla, -- frage man Diejenigen, die diese Medt zin brauchen, oder lese die oft in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse ; sie wer den Euch überzeugen, daß Hood'ö kunrt. Hood'S Pillen tr.ken Ver-stopsung.
Wm. Morrow wurde für irr-
finnm rFsnrf sfr fmsf siA fit , i' '" " v fl 1 1 u, M ttttvU reichen Mann, einen Thierarzt, Advokaten und Wirth. XT Noulö' Futterladen erhi:lt gestern Morgen den Besuch von Dieden. Sie schlugen die Combination deS GeldschrankeS entzwei, gelangten aber nicht weiter. LS" Der Südseite Turnverein giebt am 27. Oktober eine Theaterverftellung. DaS 3. Stiftungsfest wird am 10. Novemler gefeiert, wobei Turnlehrer Toll seine Klassen dorsüht n wird. Die nächste Geschästsversammlang findet am 5. November statt. GCT Der Board of Public Works hielt heute Vormittag eine Sitzung in dem Pribatzimmer ab. Er unterzeichnete Auflagelisten für die AsphaltPflasterung der Prospekt Str. von State Ave. biö zur Auburn Str. mit $24,878.32 und diejenigen für die Gradirung der 11. Str. von Jllmoiö Str bis zur Capital Avenue mit $1,079 26. Der Board ist heute Nachmittag wieder in Sitzung. CT Polizeisvperintendent Col' e:t erhielt einen Brief von Staatsanwalt Graham von Philadelphia mit einem Eisenbahnbillett für den Gehe'mpolizisten Richards, der mit Geyer an dem Holmes Fall arbeitete und nun den Auftrag hat, den Ofen in der ehemaligen Hol'mes'schen Wohnung, unter Siegel nach Philadelphia zu bringen. Er wird am 26. Oktober von hier abreisen. f Im Schuyler Haughey-Pro-zeß wurde gestern den ganzen Tag der frühere Kassirer der Bank, LouiS 3. Robinson verhört. Er zeigte, wie die Curled Hair Co. der Bank $334,998.00 schulden konnte und der Bericht SamstagS an daö Clearing House nur eine bezogene Ballance von $6,300 zeigte. Die Staatsanwaltschaft wird heute mit dem Verhör ihrer Zeugen fertig. Morgen früh um 10 Uhr sinket in der Plymouth Kirche eine weitere Versammlung der Organisatoren deö Kinderchores statt. Die Verwaltung liegt in den Händen eine? Aufsichtöratheö, besiehend aus den Damen 3. L. Ketcham, Henry Jaweson, Cor.stantine Riegger, D. L. Whittter, Andrew Smith, C. H. Fuller, Fulwell, F. E. Dewhurst, Brown, Henry Schurman, Charles O'Boyle und Grisfith. 3m Propyläum fand gestern die erste Mattinee deö Mufikclubs statt. Frau Carl H. Lieber sang ein A'tsolo, Frau Cecil Smith trug einige Pianonummern und Herr Ehrike von dem College of Musik ein paar mit Beifall ausgenommene Violinfoli vor. Außer den Genannten betheiligten sich noch Frl. MeigS, Frl. Whittier, Frl. Twain und Frl. McKenna mit einem Pianoquartett, sowie Frl. Louise Schrader, Frl. Anna MeLaughlin und Frau Raschig mit Gesangönummern an der Ausführung deö Programms. Die Großgeschworenen reich ten gestern Nachmittag ihren Schlußbericht ein. Sie erhoben Anklagen gegen die nachfolgenden Personen: Alonzo Rooker, Mord und versuchten Mord, zwei Klagen; Robert Williams und JameS Sanderson, Brandstiftung; Geo. Bernhard, Jsaae Reynolds, Robert Parker und Ed. Milburn, Einbruch; Geo. Gray, Unterschlagung; JameS Solenberg. Diebstahl,, Alvert Hunter, Verausgabung eines gefälschten CheckS, Frank Smock, Diebstahl. Wegen ungenügenden Bewe'SmaterialS wurde empfohlen Julia Carsell, welche versucht haben sollte ChaS. Worsield zu vergiften und Frank McCarty, als Dievskelser anaerlagt, 211 entlassen. ES wurden 137 Zeugen vernommen und 29 Klagen erhoben. Neue Waaren. Französische Erbsen, Französische Pilze, Amerikanische Erbsen, Spargel. ll ü. Uueller, sil MassaSusetk 91 hr. ) DtftK da 110 Oft Rew Sork Str. Delavarestk. Telephon 575
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