Indiana Tribüne, Volume 19, Number 28, Indianapolis, Marion County, 16 October 1895 — Page 1
i ? -:i?o..'" o A J W ffo tär fo K fiA l5 w iy v k w o y w w A M V T Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, IndZana Mittwoch, öen 16. Oktober 1895. Ia?i;gasz 1 No. 38
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Deutsches Theater. GRAND OPERA HOÜSE.
A CWt .S.?.N.ss.. tiyuttCuw-vH-u Mittwoch, 10, Oktober '93, Niobe! eckwank in S kten on faulten. Dntjch von O Blumenthut. Znm Cchlutz: Die Verlobung bei der Laterne, Operette vsnM. Tarre. Stuft! von OffendachDer o.vnkanf beginnt Montaz, den lt. Oktober, borgen 9 Uhr. Schwoba-Mrbe an i stl onR Montag, den 21. Ort. löUÖ am in der Mozart- Halle ! Eintrittspreis : Herr und Dame ß0c. Jede weitere Dame 25c. Pronrarnrn I 1. Sinzuz der Schwäbisch n Gemeinde mit Kanonendonner und Glockengela ite. O Oirh.im ftftrtf ,itrn Off I 2.' .Pfeffer von Etetten und sein Zögling KMS.?.' rwf V i v i vf mm, mm wbw- j 'D'--1 I Aenderungen in Qtrßcnbavtt-Sttecken. Solaende endernnar treten vom 1. Oktober I av tn raft : . liffsrd venue und Nord Indianapolis zu I fxt-M.it fili.r 9niii!i'inHMr I aie8eÄer iwtictoenlöis rfet unb Union 0 tuttnn mt tm 15 t w maf Ist ttnli f sl . zur tt.und Jiiinot,. an:.. . . s x (n)hfin. Hk Itninil OtiiK0ii( , wi'ui(ii tiuvdivn ni Statt. Jede ,eite Uar von 13. unb JUinoiS I kiR , 1 Hnh 11 Afl i iHi9 I Oit Wakdlnatonstr.: lmisckien Maryland und l Utnoi und Oxs dll'-.: bechslnd mit der Jrvtnat Sar. welche te diher gehen wtrd. I tzs'gnautlyrer: .Indianapolis, tssilstvpt und Cl'fford ve rS und tonn Sslleze ve urb Union Era ton roth. Jlltnois nnb Union Station, grün Sollrge Nie. und JüinoiS, grün und roth. Ost Sashtnatouftr., wg. Bluff Boad $ommeij"Jxßsoii Eine Meile südlich von der Gürtelbahn. Hübscher Garten, gute Kegelbahn, gute' Cigarren und Getränke. ablretchem Besuche ladet in I 1Tlii.1lU c.i. OZts. GottZieb Hasert, Elgenth. r . . . mrm (B-ttm I?A?minTii DlvvrZ LI.MZ7IQaillI STM3 i&fj.&ri zSyLpfZ&, Office : 2S Süd Delawarestr. LUlle: 120, 122. 124. 126, 1L Ost Pearlftr Telephon 91 U Offen Tag und Nacht. Christian Wiese, Leichen - Bestatter 29 Nord Last Straße. Marie Ltiegmann, Gehilfin. Tlephon 942 Neue Waaren. Französische Erbsen, Französische Pilze, Amerikanische Erbsen, Spargel. U. heiler, 1 MssKns,tt Ad.. Z ?)m on 110 Oft New Sork Str. j Delawarestr. TtltVbon 575. xm."G;iniwrixrs, Palms & Jardinlers. FLORA L-EMBLEMS. Wettermann Bros 27 43 Massachusetts Äve. 10 Pembroke Areade. Telephon 40. 2t Llutsbett ohne Gefahr verschiikt. i, M wM .Ar IM WMraUlar7tiiiiir.W.rart.w. "So... am ran (UrtM. ( a v tn Uajrn. y nii. wc Joot u.z.9 to ihm murti. Ibi. rntiniT mw l4,Md brlan weadarftil ucrM 10 mn . 55 iw"nl trom w pwwtik tn4 mpwAMt, ailHkwpclia.Wtaufail.paa.-. SMMAL.
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Gditorielles.
Der nächste Congreb hat ein wichtiges Problem zu lösen, daS der ft;, Vif Reaieruna arbeitet ,üiiMJv... fcit J.kren mit einem Deficit, beson hg ta monopol- und kapital freundliche Oöergericht daS Einkom mensteuerzeset) für verfassungswidrig erklärt hat. EtwaS muß geschehen, entweder müssen die Einnahmen er höht oder die Ausgaben verkleinert Kiden. Mit einem Desizn kann man nickt ewia roirtbsckaften. Nun Kare allerdings die Verkleinerung der AuS gaben daS richtige Mittel, in diesem Falle aber entsteht die heikle Frage wo soll man an den Ausgaben ab schneiden Wenn man bedenkt, daß vor noch nicht langer Zeit die Regierung mit stetigen Ueberschüssen Wirthschastete und daß dann ein republikani scher Congreß um die Ueberschüsse loö werden, die Ausgaben für Pensionen in geradezu unsinniger Steife dermehrte, dann muß man von selbst auf II- C V - - 1 - mahSaI SttllVrt.t 0lc -vee lummcn, vup iituiivu uvöv. für Pensionen um ein sehr Bedeutendes L,;.n.; ,,m M Aälff rhumt und V" "H doch noch allen vernünftigen und gech' Ansprüchen nachkomm. kann Vi li varan zeooq laurn gu nuui. . M is m l CX- O ... V.hIm Politische Gründe werden zede Partei dzran hindern, aus diesem- Gebiete hrmünft'tn in tuirtksckakten und NlflN - - - .. - .., - - 0 , darf NUk froh froh setN, WkNN Nicht 01C I 7 I 7 I jeine Partei die UNdtte tN dek 93 I schwendung zu übertrumpfen sucht wu , . . . rrn'f'l" An den AuSgäbeN lUk düS 'Mtittar Dl likke kick auck Bedeutendkk svaren. ' i7 Ä A. rv aber dtk mächtigen Korporationen stNv eher für eine Vermehrung als für eine Verminderung deö Militärs, auö Gründen, die man nicht erstnäher auseinanderzusehen braucht, und so ist auch auf diesem Gebiete keine bessere Wirthschaft zu erwarten. So wird m?n denn aller Wahrscheinlichkeit nach keine nennenöwerthen Versuche in der Richtung sparsamerer Wirthschaft machen, sondern wird den n,?,n W, ,Znscklaaen und daS " "", -7 0"' chronische Defizit durch Erhebung gröL a , h4lB M,. u. I ' V 1 ' txt Staatsmänner find jedenfalls jetzt f0n daran, neue Steuern auözuhecken. Da ,ird das Volk, vor allem di. Minderbemittelten bluten müssen. LuzuSsteuern bringen nichts, dS ist eine alte Erfahrung. Damit eine Steuer viel abwirft, .muß sie von der großen Masse deö VolkeS bezahlt werden. Steuern, welche einen großen Ertrag bringen sollen, müssen von Dingen erhoben werden, welche von den Massen verbraucht werden. ES beißt z. B. der Präsident werde eine Erhöhung der Biersteuer empfehlen, vielleicht wird man auch einen Versuch machen, die Steuer auf Tabak zu erhöhen, wie dem auch sein mag, man wird unter allen Umständen die Masse des Volkes anzapfen. 3n der Parteipolitik werden diese Dinge eine große Rolle spielen, und wie die Verhältnisse liegen, wird man versuchen, die Schuld dafür den Demokraten aufzubürden.- Allein mit Unrecht. Die Kalamität datirt auö der ersten Administration Harrison'S. Damals war eS, baß ausländische Zeitungen Vergleiche zwischen den Finanzen Amerikas und denen anderer Länder anstellten und Bemerkungen mackten, wie die, daß andere Finanzminifter mit Neid auf die amerikanischen Finanzminifter blicken müßten, die nicht wußten, waS mit dem vielen Gelde anzufangen. Und in künstlicher Weise wurde im ganzen Lande Stimmung gemacht, daß es schädlich sei, so v-el Geld dem Verkehr .zu entziehen und in Washington anzuhäufen. Und nun ging man nicht etwa daran, diese Ansammlung dadurch zu verhüten, daß man die Einkünfte verminoerie, jonoern man erhöhte vle Au? gaben, indem man den PensionSetat in demagogisch unvernünftiger Weise er ! höhte. Da wurde man denn in kurzer Zeit nicht nur mit dem vorhandenen Ueberschuß fertig, sondern legte auch die Grundlage zu dem künftigen Desizit, daS allerdings erst zu Tage trat, als die Republikaner den Demokraten Platz gemacht hatten. Jetzt freilich liegt eS den Demokraten ob, die Sache wieder ins Geleise zu bringen. , ,,, Wetteraussichten. Wärmeres, schönes Wetter heute und morgen. Gestrige Temperatur : Marimum 58 Grad, Minimum 29 I m . Srad.
Smsjliittdjricilteii.
Inland. D i e Stctail Liquor-Dea-lerS Washington, 16. Oktbr. 3n der heutigen Geschäftssitzung der National Association of Netail LiquorDealers hielten der Distriktskommissar Noß und der Borsitzende Jordan vor dem lokalen Verbände Begrüßung?reden. Der Bericht deö Sekretärs Halle ergiebt, daß die Vereinigung Mitglieder in 25 Staaten besitzt, welche sämmtlich In der Convention vertreten sind. Sechs Staaten sind in diesem Jahre beigetreten. Der Bericht wurde nicht veröffentlicht, zeigte aber die Fortschritte der Vereinigung in ihrem Bestrebest, die Erhöhung der Biersteuer zu verhindern, s wrro oarm eine durchgreifendere Organisation deS SpirituosenhandelS im Lande empfohlen. Man ernannte Comites zur Auffetzung von Resolutionen und Entwzrfung von nothwedigen AmendemetS zur Constitution. Die Organifation im Osten berichtet, daß in einem östlichen Staate 150 Ortövereine begründet worden find. Die Ausstellung 1900. Washington, 15. Okt. Der Botschafter Patenotre ist soeben auS Frankreich hierher zurückgekehrt und berichtet, daß die Aorabeiten für die in PariS um 15 April 1900 zu eröferöffnende WeltauSfielluug bereits in Angriff genommen sind. Der BervaltungSdienst ist'organisiit und ein Generalkommisstzr ernannt. Auch die Pläne für die Haupt- und Nebengebäude, sowie die Gärten , und ParkS find bereits vollendet. DaS Terrain ist in der unmittelbaren Umgebung deS ChampS de MarS. deS Trocadero Palafteö, deS Quay d'Orfay, der Eplanade deS Invalides und deS Palace de l'Zndustrie gewählt worden. DaS letztere Gebäude wird aber abgerissen werden und ein;m neuen größeren Platz machen. Das Grundstück erstreckt sich auf beiden Seiten der Seine und große Brücken werden über den Fluß gebaut. Eine derselben in der Nähe deS Hotel des Invalides wird so groß sein, daß sie eine ganze strecke deS FlusseS deckt. Die Einladungen an die Nationen werden demnächst ergehen und die Grundzüge deS Programms enthalten. . mm S i e kommen' wieder. New Jork, 15 Okt. Eine Anzahl der deutsch-amerikanischen Beteranen, welche die Sedanöfeier mitmachten und daS Schloß BiSmarckS vom Schloßgartenzaun auö zu betrachten das Vergnügen hatten, sind heute auf dem Dampfer EmS hier eingetroffen. Sie sind noch stark begeistert über den Empfang bei Bikmarck und dem deutschen Kaiser. ! ES waren Trichinen. Chicago, 15. Okt. AuS bester medizinischer Quelle verlautet heute, daß die Opfer der Massenvergiftung in Sabula, Ja?, von denen 7 gestorben sind, und viele noch jetzt leiden, mit Trichinen infizirt sind. Dr. E. N. Le Count vom Rush Medical College hat Theile der Darmwände der öerstorbenen Personen dem Peofessor Haineö von derselben Anstalt übersandt, und dieser hat daS Vorhandensein von Trichinen zweissello? festgestellt. ES ist anzunehmen, daß die für daS Mahl bei der John W. Taphin und Anna Gageschen Hochzeitbestimmten Schinken nur oberflächlich gekocht worden sind, so daß die darin vo handenen Trichinen nicht zum Absterben gebracht wurden. " Schändlicher Mo r d. Steubenville, O., 15. Okt. Zn Hopedale, O., wurde gestern Abend Fräulein Buckingham, eine höchst acht bare Dame von einem Trunkenen Na menS Leggett angefallen. Sie suchte ihn auszuweichen, indem sie das Trot toir verließ, aber er packte sie beim Arm, zog mit einem Fluch seinen Ne volver und schoß daS junge Madchen durch daS Herz. Der Halunke suchte zu entkommen, wurde aber bald von Verfolgern eingeholt und hatte die c . n m..iBii. ' .if..xi . v . vrurn uvnqien getynqi zu weroen, als Beamte einschritten und ihn bei . freiten. Die Aufregung ist ein kolos i I f sale.
76 Personen verletzt.
Elkhorn, W. Va.. 15. Oktober. Ein Passzgierzug der Norfolk & Western Bahn entgleiste heute zwischen Bluesield und Kenova in Folge deö Bruchs eines Weichen-VerbindungS stückeS. Der Gepäck- und Postwagen und ein Waggon zweiter Klasse wur den von den Schienen und in einen Graben geworfen. 3n dem Personen wagen befanden sich 76 Passagiere, welche sämmtlich mehr oder weniger verletzt wurden. Am ernstlichsten sind die Verletzungen deö MayorS von PocahontaS, W. Va.' und deS GepäckmeisterS F. L. Shasser. Alle Verwunbeten befinden sich in PocahontaS in ärztlicher Behandlung. t MittelalterlicheMethoden. MemphiS, 16. Okt. Zeff SlliS, ein Neger, angeklagt eine weiße Frau vergewaltigt zu haben, wurde letzte Nacht von einem Pöbelhausen dem Constabler, der ihn verhaftet hatte, abgenommen. Die Leute zählten etwa 200 biS 200 und waren auS den benachbarten Ortschaften zusammengekommen. Sie führten ihr Opfer nach der Szene deö Verbrechens und marterten eö zu Tode. Sie schnitten ihm die Finger, die Zchen und die Nase ab. Dann entmannten sie ihn, hingen ihn an einen Baum und schössen ihm zum Ueberflusse noch eine Anzahl G.wehrkugeln in den Leib. Toledo, ., 15. Okt. Von Delta, Ohio, berichtet eine Spezialdepesche : Frau Joseph Langdon, die Gattin eines Farmers, der hier in der Nähe wohnt, schenkte heute innerhalb von 3 Stunden fünf männlichen Kindern daS Leben. Die fßnf ZungenS find alle vollkommen entwickelt, wenn auch nur von schwacher Gestalt, die Aerzte glauben aber, daß sie am Leben bleiben werden. Frau Langdon ist durch die Geburt nicht ungewöhnlich angegriffen; sie ist 36 Jahre alt und hat drei andere Kinder; die Frau wiegt 140 und ihr Gatte 165 Pfund. Der Prizesight Hot Sprin gö., 15. Okt. Trotzdem der Gouvernör fest entschlossen ist, den Zweikampf zwischen Corbett und FihstmmonS zu verhindern, werden hier doch alle Vorbereitungen fjir denselben getroffen, speziell für die Unterbringung zahlreicher Fremder. Corbett will heute Ähenh einen sparring rnatch veranstalten. Er wartet verhaftet zu werden, und will auf diese Weise einen Fall schassen, dessen Verlauf die Tragweite deS Geseheö erkennen lassen wird. ., Für den Prozeh gegen HolmeS. Toronto, Ont., 15. Okt. Detektiv Geyer, welcher den HolmeS'fchen Fall bearbeitet hat, ist hier heute eingetroffen, um für de Mordprozeß gegen HolmeS BeweiSmiltel zu sichern. Besonders wünscht er sieben oder acht Zeugen, darunter Frau Nudel und ihre Tochter, von welchen HolmeS daS HauS miethete, in dessen Keller die Leichen der Pietzel'fchen Kinder gefunden wurden, zu bestimmen, als-Zeugen sich einzustellen. - Auch der Leichenbestatter, welcher die Leichen auSgrub, und Frau Pietzel und die Kinder im Arlington Hotel lebend gesehen hat, ist ein wichtiger, Zeuge. Der Prozeß wird in Philadelphia stattsinden. Ausland. Die Hinrichtung deS Engl anders StokeS. London, 15. Okt. Die Pall Mall Gazette" publizirt' heute ein Interview mit Dr. Mich;, dem bel gischen Beamten, welcher der einzige europäische Augenzeuge bei der Pro'zessirung und Hinrichtung deS englischen Händlers StokeS gewesen ist, welcher aus Befehl deS belgischen KommandeurS in Lindi im Congo Freiftaat, Capt.' Lothaire gehängt wurde. Nach Dr Michauz'S Angabe wurde StokeS am 15. Januar h. I. vor das sogenannte Kriegsgericht gebracht welches nur auS Lothaire selbst bestand und dem außer ihm von Weißen nur der Doktor beiwohnte. Die einzigen Zeugen waren, etliche Araber, welch erklärten, sie hätten Flinten von StokeS gekaust. Der Prozeß dauerte eine biS zwei Stunden, worauf Lothaire StokeS daS oeSrzrtheil verkündete, welches an, folgenden Tage vollstreckt wurde.
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r rrr v ci. i einlassen, :Scho am nächsten Morgen um 5 Uhr meldeten dem Doktor seine Diener, StokeS sei todt, und der Doktor fand, daß der Delinquent wirklich schon gehängt und begraben war. Ueber die Frage der Schuld wollte sich der Doktor nicht äußern. "" . " D a S.K a i s e r p a a r in den Reichs landen. Cou reelles, 15. Oktbr. Die Straßen, der Stadt sind verschwenderisch dekoritt und der Bahnhof war heute mit Menschen dicht beseht, welche den Kaiser und die Kaiserin gelegentlich ihres LesucheS in den Reichölanden zu begrüßen wünschten. Die Majestäten trafen um 9 Uhr ein und wurden auf dem Bahnhof von dem Präsidenten deS Bezirks Lothringen, Baron von Hammerstein, dem Bürgermeister und an deren öffentlichen Beamten empfangen. Der Kaiser und die Kaiserin begaben sich daraus nach Schloß Urville. Auf dem Wee nach dem Schlosse hatten Mitglieder der verschiedenen Kriegerdereine, Schulkinder etc. Spalier gebildet und empfingen die hohen Gäste mit Hochrufen und bewarfen sie mit Blumen. . Die Enthüllung deS Denkmals deS Kaiser Friedrich auf dem Schlachtfeld von Woerlh wird am nächsten Freitag stattfinden. Daö letzte Wort der Mächte L o n d o n, 16. Okt. Dem Cronicle wird auö Conflantinopel gemeldet, daß der französische, russische und britische Botschafter dem Minister deö Aeueren,' aio Pascha, tue oefimtiven Forderungen der Mächte bezüglich der armenischen Reformen überreicht hacen. Sollten sie nicht bewilligt werden, so folgt ein Ultimatum: - Auf weitere Modifikationen wird man NÄ nicht etntatten. BaS neue Projekt läßt die Forderung eincö christlichen OberkommissSrS fallen, ist aber sonst fast identisch mit den Vorschlügen vom Monat Mai. Rußland soll jedoch vor GewaltschrUen zurückschrecken, weil eS fürchtet, daß sie zu einer armenischen Autonomie führen werden. - SchisfS-Nachrichten, Angekommen in : New Sork: Ethiopia" von Glasgow; Civic" von Liverpool. Queenöto'wn: Scythia" von Boston. M oville: Anchoria" von New Lork. B s st o n : Catalonia" von LiderPool. Hamburg: Canada" hon Montreal. Bremen: Trave" von New Sork. Erbschaften einkassirt und Vollmachten und Testamente ausgestellt. Schisss-Scheine auf allen Linien. Sprecht vor A. Meßaer Agentur, 2. Stock Odd FellowS Halle. Allerlei. unter den N i n d v i e h- und Pferdeheerden auf den westlich vom Missouri belegenen Weiden richten Wölfe sehr großen Schaden an. denn das Raubzeug vermehrt, sich schnell und bisher sind keine systematischen Anstrengungen zu seiner Ausrottung gethan worden. Zwar verwenden die Fowboys- viele Zeit darauf, den Bestien mit Pulver und Blei nachzustellen, aber auf dem ausgedehnten Gebiete bleiben die Bemühungen einzel ner Jäger säst wirkungsloj, Die Heerdenbesider beab?chtigen nun. vereint vorzugehen und große Treibjagden auf die Graupelze zu veranstalten, wobei sie importirte Wolfshunde ver wenden werden. Ein Pferdebesitzer herichtet, in diesem Jahre wären 60Procent seiner Fohlen den Wölfen zum Opfer gefallen, Trotzdem die Bielweiberei der Mormonen nicht mehr geduldet wird und der Prophet der Heiligen des jüngsten Tages, welcher am meisten für die Ausbreitung dieser Secte gethän hat. nicht mehr unter den Lebenden weilt, nimmt ihre Zahl m$t nur m Utah, sondern auch anderwärts zu. DieS wurde auf der Conferenz er Repräfentanten der Secte. welche jüngst in Salt Lake City stattfand, darzethan. Die Mo?monenmissionär.e erz'e?
iv " miiw lcn m einzelnen europalichen Gansern gesagt haben, er hätte AlleS versucht, ' außerordentliche Erfolge ur.d von dort die Hinrichtung zu verhindern, aber' kommt auch die Mehrzahl der Co-er Lothaire wollte sich selbst auf einen 'titen, wilche die Anhänger dieser Sect? Aufschub von werigen Tagen nicht 'Älich auf über eine Million c, ' PTffstt nflh.n
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I vu( iuvvtu In diesem Herbst sollen die Wasserbauten am Missouri bei Fort Pierre, in Süd-Dakota. welihe durch die Bundesregierung ausgeführt werden, vollendet werden, und derFluß wird dann an dieser Stelle auf eine Viertelmeile eingeengt sein. Es wurden für die Anlagen 3,500 Fad-n Stangen, 8000 Faden Steine und Millionen von Fuß Holz und Pfähle verwendet und die Gesammtkosten belaufen sich auf $300,000. Fünf Dämme sind 300 bis 600 Fuß in den Fluß hinein gebaut worden, jeder 40 Fuß breit. Der Fluß hat enormen Schaden an den Fort-Anlagen angerichtet und weiteren Verheerungen sollen die Bauten vorbeugen. Die Gemahlin des Arvaer ObergespanS Georg Szmrec sanyi. eine überaus passionirte Jägnin. hatte dieser Tage in Polhora unweit der galizischen Grenze ein interessantes Abenteuer. Frau von Szmrecsanyi hatte anläßlich einer Treibjagd einen ziemlich vereinsamten Anstand erhalten. Plötzlich sah die Dame einen riesigen schwarzen Baren auS dem Dickicht heraustreten. Obschon nur mit einem Gewehr leichten CaliberS bewaffnet, feuerte Frau v. Szmrsanyi aus einer Distanz von zwanzig Schotten auf das Raubthier. welches stark fchiveißend schnürstracks auf die Angreiferin losstürzte. Frau v. Szmrecsanyi bewahrte auch in diesem gefahrvollen Momente kaltes Blut. Als der Bär bis auf drei Schritte nahegekommen war, feuerte die Dame nochmals und das Thier stürzte mit durchschossenem. Halse vor der tapferen Frau nieder' Der Bär maß 7 Fuß. In. den letzten Jahren wird von den an der Seefischerei interessirten Ländern, wie Deutschland, Dänemark. Schweden-Norwegen und England, den hydrographischen Forschungen ein hesondereS Interesse zuge wandt, und es sind bereits verschiedene Erveditionen ausgeführt worden. Diese Forschungen, die auch der praktischen Seefischerei zugute kommen, sollen, soweit sieie norwegische Mste betreffen, von Februar, n. I.' ab fortgesetzt werden. wofür das Museum zu Bergen 4000 Kr. zur Verfügung gestellt hat. Auch zwei um die schwedische hydrographische Forschung verdiente Man ner, Professor Petterssohn und Ingenieur Ekman planen neue EzpeditwEin entsetzlicher U nalücköfall eignete sich in dem an der oraunschweigischen Grenze gelegenen preußischen Orte Sommersdorf. Der 13jährige Sohn eines Tagelöhners fiel aus dem Zetreidelagerraum in We Dampfdnfchmaschlne. Bevor es gelang, dieselbe zum Stillstand zu bringen, würd der Knabe und Zwar vor den Augen seiner Mutter vollständig zernurlmt. Man mußte die Maschine auseinandernehmen, um die Knochen, und Fleischtheile entfernen zu können. Bei einem Wasserfeste auf der Maas bei Namur wurde ein .Boot, in welchem sich der Ingenieur Stas auö Scbaerbeek mit - seiner 22jährigen Schwester und einer Verwandten aus Jambes befand, von dem zwischen genannter Stadt und Dinant fahrenden Dampfer NamurTouriste" in den Grund gebohrt. So fort wurden Rettungsversuche angestellt, und nach langen Anstrengungen gelang es, die drei Verunglückten völlig bewußtlos an's Land zu bringen. Die ärztlicherseits vorgenommenen stundenlangen Wiederbelebungsversuche waren nur bei dem Ingenieur von Erfolg; seine Begleiterinnen hatten in den Wellen den Tod gefunden. '?' Reiches, rotheS Blut wird ebenso naturgemäß von Hood's Sarsaparilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch häusigen Gebrauch von Seife und Wasser. Dieser große Blutreiniger vertreibt gründlich Skrofeln, Salzfluß und allen andern innerlichen Schmutz. Ox Der New York Store, . (lZtablirt 1853.) 3 Sargains für Männer. Schwere Jersey gerippte fleece lined" Unterhemden und Unterhosen für Männer zu 19c daS Stück. Baumwollene Männer - Strümpfe, grau und braun gemischt zu $4 dai Paar, anstatt 10c. Noch eine hübsche Quantität leinener prägen füe Männer und Knaben, beinahe alle Größen, zu 3c daS Stück. Dieses ist die 15c Qualität. 5 ta
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