Indiana Tribüne, Volume 19, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1895 — Page 2
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Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, dle eonntagS.TribüneCent) per Woche. Seide zusasme 15 Een!5 der es Cent per Utottat. Per Post außerhalb tei Halt ugeschtSt i Vorausbezahlung 5? per Uahr. OflUt t 18 Süd Alabama Straße Saöranapolis, Znd.. 15 Oktober 1895. Das Blutbad von Z5eS. i Während der Feier des MuludFesteZ ist FeZ der Schauplatz eines Blutbades gewesen, welches eine draistische Illustration der Zustände in Marokko bildet. llrter die Veranlassung und Verlauf desselben wird aus Marokko das Folgende geschrieben: ! .Die Mt Jussi. eine der stärksten Kabylen, deren Gebiet sich einige , Stunden südlich von Sesru bis fast nach Tafllels erstreckt, hatten vor einigen Jahren einen ihrer einflußreichsten und reichsten Gouverneure, Muhamed bu Taleb, wegen vielfacher Gewaltund Greuelthaten erschlagen. Der Sohn des Ermordeten, Omar, blieb nicht nur im Besitz der meisten unrechtmäßig erworbenen Reichthümer, son dern wurde auch vom Sultan als -Nachfolger bestätigt. Kaid Omar hielt sich Anfangs in seinem Bezirk auf, als es hier unruhig wurde, zog er jedoch nach Fes, wo er dem Sultan reiche Geschenke zu Füßen legte und sich die Gunst der Regierung gewann. Unter Anderin überbrachte der stolze Kaid seinem Herrn 12 tadellose Hengste von sehr hohem Werth. Sämmtlich 12 Rosse waren mit far bigem Sammet und Seide überzögenen, aus's reichste in Gold gestickten Sattel- . und Zaumzcugausrüstungen versehen, sodaß dieses Geschenk ein kleines Vermögen darstellte. Als nun am Vorabend des Mulud-Festes, des Geburtsfestes des Propheten, das acht Tage dauert, eine Abordnung von zwei weiteren Kaids der Ait Jufsi mit einigen hundert Reitern in FeZ eintrafen, um dem Sultan am andern Tage, wie üblich, durch Geschenke un Phantasiereiten ihre Huldigungen darzubringen, verklagte Kaid Omar den einen der Kaids bei der Regierung und zieh ihn des Verraths. Auf diefe Anklage wurde die Ergreifung der ganzen Aotheilung befohlen und am andernTage, nachdem der Sultan den Festplatz verlassen, in der folgenden Weise ausge führt. Die Abtheilungen der beiden Kaids waren nach Beendigung der Phantasie mit ihren stark angestrengten Thieren ahnungslos in ihr dicht vor der Schloßhofmauer aufgeschlagn nes Zeltlager gerückt und im Begriff, die Thiere festzubinden und abkühlen zu lassen, als die dem .Sultanszuge bis zum Palastthor folgenden Jnfanteristen. die Askari, eine Schwenkung machten und im Halbkreis auf die durch die 20 Fuß hohen Schloßhofmauern, sowie anschließend an diese, durch den Fessluß im Rücken abgeschnittenen wehrlosen Reiter ein heftiges Gewehrfeuer eröffneten. Im Nu waren die Ait Jusst auf den Pferden und jagten längs des Stromes davon, um -den zu ihrer Kabyle führenden Bergweg zu erreichen. Es gelang ihnen, vor den die Verfolgung aufneh menden Sultanstruppen eine Vorsprung zu erreichen und sie entkamen theilweise auf ihren vorzüglichen Pferden. Während dieser aufregenden Jagd wurden ein Kaid" und sieben Mann erschossen, drei Reiter schwer verwundet, ein Kaid und 61 Mann gefangen genommen, viele Pferde wurden getödtet, verwundet und aufgegriffen. Ein Theil der Fliehenden hatte sich in den Fluß geworfen, um ihn zu durchschwimmen, wurde aber von dem reißenden Strom erfaßt und weggerissen. Am andern Tage wurden einige Leichen stromabwärts an's Ufer gespült. Die Gefangenen wurden alle in Ketten gelegt und in's Gefängniß geworfen. Zur V:rfolgung der Flüchtigen würde unter der Führung des Kaid Omar ein Bataillon Askari sowie eine Abtheilung Eavallerie beordert Als die Nachricht von dem Ueberfall zum Stamm der Ait Julsi gelangte, hatten diese die Stadt Sesru belagert. Schon am dritten Festtage wurden sie jedoch von den verfolgenden Sultanstruppen, denen sich größere Abtheilungen der Kabylen Beni M'Tir und Beni M'Gild , angeschlossen hatten, angegriffen und in ihr Gebiet zurückaedrängt. Die Verfolger, denen man ebenso wie beim Angriff auf das Lager U Fes gestattet hatte, zu plündern, machten einen großen Theil der Geschlagenen, sowie der durch ' den plötzlichen Angriff überraschten wehrlosen Einwohner der Duars (Dörfer) der Ait Jusst an der Nordgrenze nieder,., raubten alleZ aus und äscherten die leeren Hütten ein. Der Schlag war sicherlich grausam, aber er war mit einer für die heutigen Verhältnisse erstaunlichen Geschwindigkeit und Thatkraft ausgeführt w?rden. Schon am nächsten Tage zog eine Karawane Weiber und Kinder des gezüchtigten Theils der Kabyle nach Fes, um die Verzeihung für die Gefangenen und Gnade für die Ueberlebenden zu erbitten. Im Augenblick, als der Sultan am Spätnachmittag aus demTbor des Palasthofes ritt, nahten sich die wehklagenden Frauen mit den Kindern dem Herrscher. Die Soldaten wollten sie vertreiben, aber auf einen Wink des jungen Sultans stürzten sie alle di5t an seinem Pferde zu Boden, die Arme als Zeichen der Unterwerfung auf den Rücken zusammenhaltend. Der Sultan gewährt', ihnen Friede und ließ sofort die Gefangenen aus dem 51 sängniß führen. Wenn auch der Schluß dieses kleinen Dramas einen Stempel von Edelmuth trägt, so ist das G.nze doch wenig dazu angethan, der kränklichen Regierungsgewalt aus die Sc'5: zu helfen, da der Fall bei den ei: entlegenen Kabyen zu Feinds:lj'Z!e'ten gegen die Regierung
führen IllMe. Wie schwach it cic Regierung in Fes trotz dieses Kraftstreichs immer noch fühlt, erhellt daraus, daß am dritten Tage des Muludfestes in der Karuin, der größeren Moschee von FeZ, derselbe Sultansbrief verlesen wurde, der schon vor einigen Wochen erfolglos bei den Kabylen die Runde machte. Die Regierung verspricht darin, fortan jeden Soldaten in hohem Ansehen zu halten und- sichert ihm bei siebenjähriger Dienstzeit einen täglichen Sold von 2 risch (10 Cents), jährlich zwei Anzüge und drei Paar Pantoffeln zu. Der Vorschlag hat aber keine Gegenliebe gefunden. Die einzige Art und Weise, wie die unbemittelten Bewohner von Fes und Umgebung sich bis jetzt bei der Stärkung der Armee betheiligt haben, besteht in einem nur auf Un Tag abgeschlossenen Dienstverhältniß. Sie sind Statisten, deren Rolle ist, ein Gewehr in die Hand zu nehmen und zwischen den Berufssoldaten zu stehen. So werden die Lücken ausgefüllt und man glaubt die Ein-wehner-. zu täuschen, .'denn die -Regie-rung weiß genau, daß ihr jeder dieser Statisten nu? 4 Srische' kostet.-., Die Missionen in China. Die Chinesen haben in den letzien Jahren ein ganz erstaunliches und sehr unverdientes Glück in ihren Beziehungen zum Auslande gehabt. Als im Sommer 1891 ganz Mittelchina von Unruhen gegen die Misstonsstationen aufgewühlt war, wollten die fremden Mächte endlich energisch, dagegen vorgehen und es war sogar schon der Tag bestimmt, an 'dem die englische Flotte die Forts bei Wusung beschießen sollte, falls China die Forderungen der Gesandten nicht erfüllte. Aber der. Tag verstrich, ohne daß etwas geschah und ohne daß . die Chinesen nachgegeben hätten. Vor Allem wurde die fremdenfeindliche Provinz Hunan nicht eröffnet und der dort wohnende allgemein bekannte Hauptherausgeber der gemeinen Schmähschriften gegen die Fremden, Tschoh Han. wurde nicht bestraft, obwohl es dem damals in Wutschang residirenden Vice - König Tschang Tschihtung ein leichtes gewesen wäre, ihn festzunehmen. Als Erklärung dafür, daß die Sache völlig im Sande verlief, führte man ein paar auf der Hochebene von Pamir erschienen? Kosaken an. und da wollten die Engländer die Bundesgenossenschaft China gegen den gemeinsamen russischen Feind nicht verscherzen. Was diese Bundesgenossenschaft werth ist. hat ja der letzte Krieg mit Japan gezeigt, an dessen Ende es die Chinesen nicht sich selbst, sondern lediglich den europäischen Mächten zu danken hat:en. wenn sie noch recht glimpflich da?onkamen. Aber jetzt, nach der Blutthat von Kutscheng sollte man doch senken, daß daö Glück China nicht wiederum hold sein könnte. Es scheint aber doch fast so, und diesmal würde man es einer geheimen Gesellschaft zu danken haben. Vor vier Jahren wurde allerdings der Einfluß der am ganzen Aangtsekiang verbreiteten geheimen Gefellschaft Kalao Hui sehr übertrieben. Immer, wenn die Gesandten gar zu ärgerlich wurden, sagten die schlauen Mandarinen: Wenn ihr mit euren Kriegsschiffen eingreift, betont men wir unfehlbar iine Revolution ver Palao Hui; dann ist aber der Teufel los und wir können für gar nichts einstehen Damals glaubten die meisten Fremden dies halb und halb, während in Wirklichkeit nicht viel Wahres daran war. Jetzt will man daher auch die Secte der Vegetarianer in der Provinz Fukien nicht recht gelten lassen. Aber es scheint doch mehr daran zu sein, als man Anfangs gedacht hat. Kein anderer nämlich als der in Kutscheng ermordete Missionar Stewart hat schon vor längerer Zeit in einem jetzt veröffentlichtenBriefe auf den fleigenden Einfluß dieser Secte, die ihren harmlosen Namen nur als Deckmantel für Umsturzgelllste benutzt, hingewiesen. Sind aber die Behörden in Fukien machtlos gegen die Vegetarianer, dann wird die Sache dadurch ziemlich verwickelt. Das ist aber der Regierung in Peking den ohnehin nicht kräftig auftretenden Engländern gegenüber zunächst nicht unlieb. Ist sie nur das lästige Drängen der Fremden st loZ. dann hofft sie schon mit den Vegetarianern fertig zu werden. Die schwierige Missionsfrage sieht, mt der Correfpondent der Köln. 3eit." aus Shanghai schreibt, noch mmer im Mittelpunkt der allgemeinen Irörtrung. Gar.z zur Zufriedenheit 'er Missionare wie der Mandarinen olrd sie niemals gelöst werden können, ttnn sich nicht die große Abneigung er andrii.kn gegen die Christen be-tut.-: mindert, und das ist in ab'ehbarer Zeit kaum zu erwarten. Hierins kommt aber Alles an. Ich kann Zllexander Michie nicht beipflichten," 'auten die Ausführungen des Corre'pondenten, wenn dieser in seiner Schrift über die Missionare in China sagt, die Missionare täuschten sich, falls sie glaubten, das gewöhnliche Volk habe in China weniger Abneigung gegen sie als die Mandarinen, weil diese doch aus dem Volk hervorgingen. Diese Beweisführung ist nicht richtig, denn erstens gibt es in China so gut wie anderswo einen Stamm von Beamten- und Literatenfamilien aus dem die Mandarinen hauptsächlich hervorzugehen pflegen; zweitens aber findet man hier den allgemein .menschlichen Zug, daß manchmal gerade ein aus dem niederen Volke stammender Beamter besonders . hochmllthig ist, wenn er es zu etwas gebracht hat, mehr als anderswo, weil so einer hier bei der überaus einseitigen Erziehung viel leichter das Gleichgewicht des Gei sies' verliert, als unter ähnlichen Umständen in Europa. Es ist vielmehr gar kein Grund vorhanden, an der Nichtigkeit der übereinstimmenden Aussage aller erfahrenen Missionare, die oft viele 'Jahrzehnte in China ge lebt haben, zu zweifeln, daß sie in ihrem Wirkungskreise oeiinae äükere
Schwlcrlgketten finden wurden, wenn die Mandarinen und Literaten nicht wären. Sollte es sich in Kutscheng wirklich um die blutige That einer mächtigen geheimen Gesellschaft handeln, wie es fast den Anschein hat. so würde dies allerdings eine Ausnahme sein. In allen übrigen Fällen sind dagegen die Unruhen immer darauf zurückzuführen gewesen, daß das Volk von Literaten und Mandarinen aufgestachelt worden war. Es bleibt also dabei: wollen die betheiligten Regierungen die bisherige Vogelstrauß Politik nicht aufgeben, wird es auch noch weitere Opfer geben; hält man es für ungerecht, daß die Missionare ge gen den Willen der Mandarinen im Lande sind, dann ziehe man sie zurück; will man das aber nicht, so bestrafe man auch alle Ausschreitungen schnell und nachdrücklich, was bei Asiaten immer Eindruck macht." Wintermanöver der Flotte. Für die Ausbildung und Disciplin der Mannschaften wie Officiere haben sich die letztjährigen Wintermanöver unseres nordatlantischen Geschwaders als so nutzbringend erwiesen, daß der Marinesecretär Herbert eine Wiederholung derselben in Aussicht genommen hat. Anfänglich hatte es in seiner Absicht gelegen, das Geschwader im Laufe des SommerS ausgedehnte Manöver vornehmen zu lassen, und zwar sollten im August und September 10 bis 12 der besten Schiffe, von Newport absegelnd, an der Küste hinauf bis Bar Harbor und dann südlich nach Hampton Roads und Savannah hin manövriren. Dies sollte das bedeutendste Flottenmanöver werden, welches je von unseren Kriegsschiffen veranstaltet worden, und Secretär Herbert sowie die höheren Officiere des Departements erwarteten von diesen Uebungen, die besonders dazu dienen sollten,- die Manövrirfähigkeit der . Schiffe in. Colon nen zu erproben, Gefechtsaufstellungen zu nehmen und dergleichen mehr, sehr großen Nutzen. Unvorhergesehene Ereignisse stellten sich indeß der ÄuSführung dieses Programmes entgegen. Eine Anzahl der neuesten Kriegsschiffe, darunter die großen Kreuzer New Aork", Columbia" und Minneapolis. die kleineren Kreuzer Crncin nati- und Raleigh-, Atlanta- und Montgomery-, die Schlachtschiffe Main" und Texas-, der Monitor Amphitrite-, ferner mehrere Kanonenund Torpedoboote sollten an diesem Geschwader - Manöver theilnehmen. Allein zwei Schiffe werden benöthigt, um Patrouillendienst an der Küste von Florida zu versehm und cubanrsche Filibustier - Expeditionen abzufangen. Das Schlachtschiff TezaS- war nicht rechtzeitig in Dien st-gestellt, der Krevzer Columbia- mußte nach der Theilnähme cm der Eröffnung deS Nordostsee - Canals in'Z Dock gebracht werden u. s. w. Es blieben nur wenige Schiffe zur Disposition und diese machten wohl an der nordatlantischen Küste Spazierfahrten, allein dieselben hatten nur geringen Werth für die Ausbildung der Mannschaften. Voraussichtlich werden aber im kommenden Winter fast alle neuen in nordatlantischen Gewässern stationirten Kriegsschiffe- disponibel sein, und der Ausführung größerer Manöver in den westindischen, Gewässern steht somit nichts im Wege. Diese Gewässer bieten namentlich im Winter wesentliche Vortheile für derartige Evolutionen und überdies liegen auch andere Gründe vor, weZhalb man die Flotte gerade dort gern manövriren läßt. Der Golf von Mexico und der karaibische Meerbusen sind daS eigentliche praktische Feld für daS nordatlantische Geschwader, denn unter den klei nen central - amerinischen Republiken gibt eS fast immer mehr oder mmder ernste Fehden, bei denen Leben und Eigenthum amerikanischer Bürger in Gefahr kommen können. ES müssen alfo stets ein paar Schiffe in der Nähe stationirt sein, um rasch hierhin ode? dorthin beordert werden zu können. Im verflossenen Jahre war eS sehr bequem, die. Fahrzeuge deS nordatlantischen Geschwaders in der Nahe von Cuba und Nicaragua zu haben; außerdem war eS nöthig, ab und zu eines derselben nach Colon"zu senden, wo eS arg rumorte. Solche Ereignisse können alle Tage erwartet werden. Es gibt freilich auch Leute, welche in den geplanten Wmtermanövern eine absichtliche Conoentrirung unserer verfügbaren Schiffe nahe der Küste Venezuela'S erblicken, weil die Manöver ungefähr mit dem Zeitpunkt zusammentreffen könnten, wo vnlleicht eine Antwort Englands auf die Vorstellungen der Bundesregierung in Sachen des GrenzstreiteS erwartet werden kann; allein solch' ein Zusammentreffen wurde nur ein zufälliges und nicht ein beabsichtigtes sein.
Vater 5W. Ganz Egypten athmet erleichtert auf. Scheint doch die große Gefahr, die Heuer infolge deS ungewöhnlich hohen Wasserstandes drohte, abgewendet zu fein. Man hegte' bereits die schlimmsten Befürchtungen und Maßregeln waren ' getroffen worden, um die Fellachen längs deS ganzen FlußlaufeS zur Frohnarbeit heranzuziehen und ein Bewachungssystem einzurichten, damit jede Ueberschwemmung und jeder Dammbruch im Entstehen bemerkt und größerem Unheile - nach Möglichkeit vorgebeugt werde. Da, im letzten Augenblicke, alS Alles mit Angst und Sorge den nächsten Tagen entgegensah, wird von .Wadi-Halfa, der Slldgrenze EgYptenS, ein Rück gang der Fluth gemeldet und d'e Gefahr ist hierdurch aller Wahrscheinlich::ii nach abgewendet. Aller Wahrscheinlichkeit nach, sagen' wir, denn der Nil ist unberechenbar und mehr alS einmal hat er bereits, nachdem sich ein beträchtlicher Rückgang der Fluth bemerkbar gemacht hatte und jede Gefahr vorüber zu sein schien, in einem 'zweiten Steigen die erste Höhe berschrit-
t:n und Unye:l anger:Z;tef. tyi: ganze Geschichte des egyptischen Volkes do:i grauen Alterthume an ist zusammengesetzt aus Drangsal und Sklaverei. Niemand ist ihm im Laufe all' der Jahrtausende treu geblieben, als der Gott des Nils. Mit derselben Regelmäßigkeit, mit der er bereits vor Tausenden von Jahren die befruchtenden Gewässer sandte und das Land zu neuem Gedeihen und neuem Wachsthum erweckte, rollt er auch heute noch seine Fluthen durch das Land, welches ihm sein Entstehen und seine Existenz verdankt und welches man bereits im Alterthume mit Recht als ein Geschenk des Nils- bezeichnete. Die abgöttische Verehrung, welche der Egypter noch heute seinem heiligen Flusse beweist, ist mithin nur natürlich. Ist es nicht wunderbar.- sagt der Egyp ter. daß nie die Nilschwellen so günstig ausgefallen sind, als während der kurzen Zeit der Freiheit und Selbstständigkeit, die dem unglücklichen Volke in diesem Jahrhunderte geschieden war, und ist es nicht noch wunderbarer, daß seit dem Jahre 1882, in welchem Egypten seine Freiheit auf's Neue verlor und England seinen Einzug in daö Nilthal hielt, noch keine normale Nilschwelle zu verzeichnen gewesen ist?" Oemelnnützkgeo.
Schutz vor Rost. Um Eisen und Stahlgegenstände vor Rost zu schützen, sind zahllose Mittel im Laufe der Jahre vorgeschlagen worden. Dort, wo eS sich um gewöhnliche Gegenstände handelt, hat sich aber immer noch als daS beste und einfachste Mittel, eine Lösung von Kautschuk in Benzin bewahrt, die man nur mit einem Pinsel aufzutragen hat und leicht wieder entfernen kann. Werden blanke Gegenstände in Kästen, Etuis und Futtralen aufbewahrt, so genügt es, zur Verhütung des Röstens ein Stück ungelöschten Kalk in den betressenden Behälter zu legen. Mittel gegen Schlaflo. sigkeit. Man tauche ein Paar weite weiße Baumwollenstrümpfe in kaltes Wasser, ringe sie recht fest aus und ziehe sie an. Darüber kommen nun ein Paar dicke wollene Strümpfe, wie man sie zum Radfahren trägt. Es heißt, daß augenblicklich nach dem Niederlegen ein köstliches träumendes Gefühl sich einstelle, das Einem unfehlbar in das Land der Träume hinübergeleite. Man komme dann, nach einer vollen Nacht festen, tiefen Schlafes zu sich und wundere sich, daß man so erfrischt fühle.alS habe man Schlaflosigkeit nie kennen gelernt. Aengstlichen Gemüthern zur Beruhigung, daß sie eine Erkältung durch dieses Verfahren unter keinen Umständen zu befüchten haben. Enthaarungsmittel. Zum Entfernen von Haaren auf Arm und Gesicht dient' eine Mischung von Strontiumsulfid mit Stärkemehl und Zinkoxyd, das unter oer Bezeichnung von Antikrinin von größeren Droguenhandlungen zu beziehen ist. Das Mittel rührt man mit Wasser zu einer Paste an ud streicht diese messerrllckendick auf die zu enaarenden Stellen auf. Nach dem Eintrocknen, d. h. nach 10 oder 15 Minuten, hebt man die Kruste von der glatten Haut ab und entfernt damit zu gleicher Zeit die Haare mit der Wurzel. Auögeschlössen bleibt natürlich nicht, daß sich nach längerer Frist (ein bis zwei Jahre) wieder neue Haare zeigen. Conservirung von Essig. Damit Essig nicht in faule Gährung übergeht, erhitzt man ihn und läßt ihn einige Minuten kochen, er hält sich dann lange Zeit klar und unverändert. Bereitung von Pfefferm i n z z u ck e r. Ein Pfund Zucker wird mit einer Obertasse Wasser geläutert oder auch nur auf kaltem Wege klar gerührt, sodann rührt man nach und nach noch ein Pfund fein gestoßenen Zucker hinzu, und rührt so lange, bis man eine durchaus klare Masse geWonnen hat. Hierauf gießt man etwaS Pfefferminzöl. wie man eS in Droguerien und Apotheken bekommt, hinzu und gießt die Masse auf ein mit Papier belegtes Blech. Die Masse wird in passesde Stücke geschnitten, solange sie noch weich ist. Dieser Zucker ist besonders in der Hitze sehr erfrischend und schmeckt besser, als die gekauften Pfesserminzpasi'.llen. Prüfung roher Kartoffeln auf ihre Güte. Um zu erkennen, ob Kartoffeln sich aut und mehlig kochen werden, verfährt man wie folgt: Man zerschneidet die Knolle und reibt beide Stücke auf einander; wenn dieselbe gut und mehlig ist, so bleiben die beiden Stücke zusammen und eS zeigt sich an den Rändern und an der Oberfläche ein leichter Schaum. Beim Zusammendrücken der Kartoffeln darf Wasser nicht in Tropfen ausfließen. Wo dieses der Fall ist. kochen sie sich wässerig und sind von schlechtem Geschmack. In der Farbe sollte das Fleisch weiß sein oder etwaS in's Gelbliche spielen. Von ganz gelbem Fleisch behauptet man, daß sich die Knollen nicht gut kochen; dies ist jedoch nicht immer begründet, denn es giebt Sorten mit gelbem Frisch, die in Bezug auf ihre Güte nichts zu wünschen übrig lassen. Jitterwerden deS Käses. Häufig genug geschieht es, daß die Käse während der Reifungsperiode einen unangenehmen, bitteren Geschmack annehmen. Die Futtermittel können hier nicht in Frage kommen. Es ist zwar richtig, daß einzelne Futtermittel der Milch einen bitteren Geschmack verleihen können; in diesem Falle würde aber der auS solcher Milch hergestellte Käse gleich nach seiner Fabrikation bitter schmecken, während der erwähnte "bittere Geschmack sich erst später zeigt. D:e Ursache deS letzteren vielmehr in der Thätigkeit von Bakterien zu suchen, von denen wir ja bereits wissen, daß sie die Ursache vieler Milch- und Käsefehler 'sind. ES handelt sich um eine. Bakterie -rundlicher Form, also um inerk MikrokokkuS. . Derselbe verklüssiat d'e Gelatine. 345 aut in
Bouillon und aus ?!ahragar, deonvers wenn Milchzucker zugesetzt wird. Auch auf der Kartoffel kann er wachsen, und zwar in Form eines weißlichen, mit gelblichen Rändern versehenen RasenS. Er bringt die Milch zum Gerinnen und macht sie bereiiS nach 24 Stunden bitter. Nach 43 Stunden ist die Bitterkeit noch kenntlicher. Es giebt eine ziemliche Menge von Mikroorganismen, welche die Milch, bitter machen können; sie sind aber alle von diesem Mikrokokkus verschieden. Zur Verhütung deS durch diesen Mikrokokkus verursachten Vitterwerdens des KäseS ist vor Allem darnach zu trachten, denselben von der Milch und ihren Producten fernzuhalten. In dieser Beziehung wird größtmögliche Reinlichkeit bei dem Melken und in den Stallungen die besten Dienste leisten.- Hat sich trotzdem diese Bakterie einmal eingenistet, so wird man durch Desinfection des Stalles, durch Verbrennen von Schwefel oder durch Uebertünchen (nj gründlicber Reinigung mit Bürsteund Wasser) der Wände, der Decken und des Bodens mit 50 Procent Kalkmilcü zum Ziele gelangen. ,, VvmJnlanve. Fünf Landcomplexe im südlichen Californien, welche zusammen 420.000 Acres umfassen, sind jüngst von einem Syndicat für Colonifationszwecke erworben worden. Die größte Schafzüchterei der Ver. Staaten umfaßt 400,000 Acres Weideland; dieselbe ist in den Counties Dimmit und Webb im Staate Texas belegen. Bei Vridgewater, Vt., ist abermals eine Ader von goldhaltigem Quarz entdeckt und in Bearbeitung genommen; die Auskunft hat sich als sehr lohnend erwiesen. Zwei Chinesen in Belfast. Me., haben als Chinese No. 1- und Chinese No. 2" ihre Steuern bezahlt; die Angabe ihrer Namen verweigerten sie dem Assessor gegenüber auf daS Entschiedenste. Professor F. G. Plummer in Tacoma, Wash., welcher seinen Staat auf das Genaueste kennt, be-
hauptet, daß es unweit .von seinem Wohnorte Hunderte von Bäumen gibt, die über 700 Fuß hoch sind. Eine abnorm große Ernte hat Vurton Kimball von Plaistow, N. H., von einem Kartofselfelde eingeheimst; an einer einzigen Staude fand er 73 Kartoffeln, von denen sechs über ein Pfund schwer waren, während 15 mehr als ein halbes Pfund pro Stück wogen. Die Inschrift eines Grabsteins in Landaff Center. N. H.. besagt, daß an der betreffenden Stelle die Wittwe Susanna Brownson begraben liegt, welche am 31. August 1699 geboren und am 12. Juni 1802 im Alter von 103 Jahren gestorben ist; diese Frau hat mithin in drei JahrHunderten, im 17., 13. und 19., gelebt. Die Hopsenernte im wesilichen Washington ist zur Zeit im vollen Gange und von allen Seiten str'ömen Indianer herbei, um dort lohnende Beschäftigung zu finden. Die Rothhäute, von denen viele aus Britisch .Columbien kommen, reisen nicht mit der Eisenbahn, sondern legen den weiten Weg zu Fuß ode? in CanoeS zurück. Die Indianer, welche 75 Cents für daS Pflücken einer Kiste von. Hopfen erhalten, arbeiten sehr fleißig und nehmen nach Bändigung der Ernte ein für sie stattliches Sümmchen nach ihrer Hemfath. In, einzelnen Ortschaften der Hopfendistricte werden, in dieser Zeit die Schulen geschlossen, so daß auch die Kinder Hopfen pflücken können. Unter den jüdischen Geschäftsleuten in Boston hat die Anordnung, daß sie in Zukunft ihre Läden an Sonntagen geschlossen halten müs sen, große Aufregung verursacht. Seit sieben Jahren schwebt bereits in den .Gerichten von Massachusetts em Test- - Proceß, durch welchen das Recht der JSraeliten zum Geschäftsbetrieb am Sonntag unter der Voraussetzung. daß sie am Samstag ihre Laden geschlossen halten, festgestellt werden sollte. Damals wurde eine ähnliche Anordnung wie jetzt von der Po lizei erlassen, aber nachdem einige VerHaftungen vorgenommen, worden waren, wurde dieselbe stillschweigend wieder außer Kraft gesetzt. JstderZuwachSeiner Schafheerde sofort in einer auf derselben ruhenden Hypothek mit einbegriffen? Diese Frage beschäftigt jetzt daS Richter - Collegium in Santa Ana, Califormen. Die dortige Erste National-Bank-hat eine Hypothek auf eine (zur Zeit der Abstellung derselben) 6300 Köpfe zählende Schafheerde und seit dieser Zeit wurden ungefähr 1000 Lämmer geboren und .für $800 verkauft. Die Bank beansprucht jetzt daö Geld, da sie der Ansicht ist, die Lämmer seien gleichfalls zur Hypothek gehörig. Der richterlichen Entfcheidung wird dort mit Spannung entgegen gesehen. Prof. Mustain in dem idyllischen Lebanon, Ky., scheint zu den Schulmeistern vom alten Schlage zu gehören, welche Haselftöckchen bezw. Birkenrutherr für' unentbehrliche ErziehungSmittel erachten. Zu seinen Zoglingen gehört eine junge Dame- von 17 Jahren, Annie Bledsoe, die sich den Anordnungen deS wackeren Schulmeisierö nicht nur nicht fügte, sondern ihm auch eine schallende Ohrfeige versetzte, alS er ihr ob ihres unqualificirbaren Betragens Vorwürfe machte. Darauf schnitt der Professorlch eine gute Virkenruthe und prügelte daS obstinate Damchen, daß ihr Hören und Sehen verging. Ganz Lebanon gerieth ob dieses Attentats in fieberhafte Aufregung und Blutvergießen wurde befürchtet. Dazu kam eS jedoch nicht, vielmehr ließ Papa Bledsoe den Schulmeiste? verhaften und letzterer wird sich demnächst vor dn Circuit Court deS County EdmoMon zu verantworten bahZN, .. if. ..L..Ü ' - , I
und geh' sparsam um M deinerZeit,schonc.dkme Krasi und vermehre deinwoWefinom durch den (gebrauch der
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Die beste, reinste tind sparsamste. Überall jtt Ijabfn. Tffi ILILFAffiBAIIK MWM.
Don klusum?!. Der Athlet Karl Westphal, ew durch außergewöhnlich starken Knochenbau und große Körperkrast bekannter Mann, den Prof. Virchow vor einigen Jahren in medicimschen Schriften beschrieben hat, ist im Krankenhause zu Necheln-einem Nierenleiden erlegen. Westphal konnte mit einem Daumen ein Fünfmarkstück vollständig bedecken und sein Trauring hatte der Umkana eines TbalerS. Während die Wittwe Cleach in der Gemeinde Eoafener'ou bei Brest im Stalle das Virh fütterte, brach in ihrem Wohnhause Feuer aus, das mit rasender Schnelligkeit um sich griff. Frau Eleach stürzte in das Haus, wo sich ihre vier Kinder befanden, konnte jedoch nur noch ihren ältesten Sohn den. Flammen entreißen. Die drei andern Kinder, ein dreijähriger Knabe, ein zweijähriges und ein einjähriges Mädchen, verbrannten. Die Mutter, welche bei den Rettungsver'suchen selbst schwere Brandwunden davongetragen hat, ist dem Wahnsinn nahe. Dieser Tage sollte ein nach Deutschland verkaufter Elefant aus dem Zoologischen Garten in Antwerpen von zwei Wärtern zur Eisenbahn gebracht werden. In der Pelikaanstraat scheute das Thier plötzlich vor einem Sträßenbahnwagen und flüchtete in ein nahesWirthsHaus, dessen Thur grade offen stand. Die anwesende Tochter des Wirthes loh entsetzt aus's Dach, der Wirth 'elbst, der hinter dem Schenktisch land, konnt sich jedoch nicht mehr retten und wurde von dem Dickhäuter mittels des Rüssels zu Boden gewor fen. Dann kühlte der Elefant noch seinen Muth an e'.ner Hängelampe sowie an Tischen und Stuhlen, um demnächst wieder das Freie zu suchen. Hierbet beging er zedoch die Unvor sichtigkeit, auf den Deckel eines Kellerloches zu treten, der unter der schweren Last einsank, sodaß das Thier mtt seinem machtigen Fuß :n die Oeffnung eingeklemmt wurde. Erst nach vielen Anstrengungen gelang es, den Gefangenen aus seiner Lage zu befreien und zum Zoologischen Gar ten zurückzubringen. Die Prinzessin Marie von Orleans, Gemahlin deS dänischen Prinzen Waldemar, ist augenblicklich wieder einmal der Gegenstand aller Ge spräche w Kopenhagen. Zu ihren ver schiedenen Excentricitaten gehört auch erne besondere BorZiebe für die Feuerwehr: Sobald eine Feuersbrunst ent steht, eilt sie nach der Brandstelle, un terhält sich mit der Mannschasö und läßt Erfrischungen und Geldgaben un ter die- Leute vertheilen. Sie hat sich m der. Uniform der Feuerwehr, mit Helm und Art, photographiren lassen und der Feuerwehr das Bild geschenkt. Ein Officier der Feuerwehr, der große Schulden gemacht hatte und bei der Prinzessin Marie ein häufiger Gast war, hatte von ihrer Vorliebe für sein Corps Vortheil ziehen wollen, und sie bewogen, für einen Wechsel von 50. 000 Kronen Bürgschaft zu leisten. Mit einer so femen Unterschrift war eS ihm natürlich nicht schwer, Geld zu erhalten; die Sache wurde indeß zu früh bekannt, und von officieller Seite ein geschritten. Der Officier hat seinen Abscyieo erhalten und Kopenhagen ver lassen. iieier age gingen suns Kosaken deS 13. Regiments, welcheS in Chocim garnifonirt, mit ihren Pferden durch. Sie ritten über die osterrelchrsche Grenze, trafen unaufgehalten vor Ezernowitz ein und entsendeten einen Mann aus ihrer Mitte als Parlamentär an daS Haupt der Stadt. In volle? Rüstung begab sich der Parlamentär zum Magistrat und trug sein Begehren vor. Die städtische Polizei wählte als Ort der internatio nalen Conferenz vaS Arrestlokal, woselbst man dem Parlamentär auch seine vorläufige Wohnung anwies. AlS Grund der Desertion gab der junge Kosak den allzu langen und schweren Militärdienst in Rußland an. Da zwi. schen Oester?eicdUngarn und Rußland keine Convention in Rücksicht auf Deserteure besteht, so wurde der Parlamentär nach einigen Formalitäten in Freiheit -setzt. Den vier zurückgebliebenen Kosaken, die vergeblich die Rück. kehr ihreS Abgesandten erwarteten, scheint die Zeit lang geworden zu sein, denn als der Freigelassene sie behufS Berichterstattung aufsuchte, waren,' sie bereits verschwunden. A Der Herren Freund. MW(II WUMfMMKIW WIW Hli W flttVlV kein Flecken, hüte Stritt. Heilt Tripp nv ' M - 1 m C-'- . 0 A . ,. . tt&M if gwlha ImI m4 tfcA f Mm f uixjuii m nm wn. oragi towcicrm nzit Cer&at M Crrt t&r tl.00. SUn atartfRrc: CJALYDOR MFO.CO.. 1ANCASTKR.OMIO.
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