Indiana Tribüne, Volume 19, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und Sonutagö. Die tZgliche.Tribäne- kostet durch den Träger 32 QcntS per Woche, die SonntagS.,Tridüne-S Cent per Woche. Beide lufaram 15 Cents der es Cent per rksnat. yer Post auberhalb de, c?tdt gcschtilkt t VorauSbezahlunz V per ahr. Gsnti 18 Süd Alabama Straße. 3aMana)oliS,3nb., 14 Oktober 1895. Nansen'S Nordpol'Expedltlon. v, , , i DaS Ziorwegische Fangschiff Hertha" hat von -der Ostküste Grönlands, fcle gemeldet, die Nachricht nach Norwegen gebracht, daß EZkunoZ' ein dreimastiges Schiff im Treibeise geschen hätten, und diese Nachricht erregt in Norroegen großes Aufsehen, .da map in dem betreffenden Fahrzeug fcen Iram" der Nansen'schen Elpedition vermuthet. Die Hertha" ?va? von der dänischen Regierung mit Proviant, Möbeln und Bauniaterial nach ver im 'vorigen Jahre zwischen dem 65. und 66. Breitengrad .an der Ostküfte Grönlands angelegten dänischen Colonie Angmagsalik gesandt worden, wo das Schiff am 25. August eintraf. Der Vorsteher dieser Colonie, mit der eine MissionZ- und meteorologische Station verbanden ist. theilte dem Capitän der Herrhamit, daß mehrere Eskimos Ende Juli zweimal ein Schiff im Eife gesehen -hätten, erst beim Sermiligak und dann beim Sermilikfjord. Rauch war auf dem Schiffe nicht bemerkt worden. Nansen verließ Vardö im Juli 1893 und rechnete damit, mindestens zwei oder drei Jahre unterweg? zu sein. Sollte das an der Ostküste von Grönland gesehene Schiff daS Nansen'sche sein, so kann die von Oststbirien herkommende Expedition kaum in die Nähe des Nordp?!Z gekommen sein, es ist vielmehr dann anzunehmen, daß sie an Franz JosephLand und Spitzbergen entlang getrieben wurde. Nähere Nachrichten werden kaum vor .nächstes Jahr zu erwarten sein. Wie lange eine Treibfahrt in dem von Norden kommenden und an der grönländischen OstZüste hinabgehenden Eise dauern k5.nn. zeigt die zweite deutsche Nordpol-Ex-pedition von 186970. Das zweite Schiff dieserExpedition. die Hansa-, war bei dem Versuche, den Elsgiirtel an der grönländischZn Ostküfte auf dem 75. Grade- nördlicher Breite zu durchbrechen, zu Grunde gegangen, und die Mannschaft trieb üoer ein halbes Jahr auf einer Eisscholle an der Küste entlang, bis sie sich endlich in ihren Booten zu den dänischen Niederlassungen retten konnte. Der deutsche Kaiser hat nach Eintreffen de? Nachricht bei dem Eonsu?at des deutschen Reiches in 'Irlttia nia anfragen lassen, was man N:ueZ über die Nansen'sche Nordpol-Exprdi-tion wisse und welche Ansicht man in Norwegen über das an der Ostküste von Grönland gesehene Schiff, in welchem Nansens Fram vermrrhet wird, heae. Nach den soeben vom norwegischen Ministerium des Innern angestellten Ermittlungen haben in d'esem Jahre nur 16 norwegische Robbenfanzschiffe an der grönlandischen Ostküste Fang ausgeübt. Die EsknnoZ haben daZ unbekannte Schiff Ende Juli gesehen, diese Fangschiffe waren cUt bis auf zwei bereits na 16. Juli abgefahren. Der eine dieser Nachzügler ist indessen nicht in der Nähe der Küste gewesen und der andere fuhr am 13. Juli nach Norwegen zurück. Von diesem sollen nähere Mittheilungen eingeholt werden. Nach einer AuZku.ift des Directors deö königlich gröiländischen Handels in Kopenhagen. Stcphenson, sind zwar noch Schiffe von den dänischen Colomeen in Grönland zu erwarten, doch nur eins, das Jalianehaab. im Südwesten von Gr'önland, anläuft. Dieses Schiff könnte aber nur Nachrichten über das betreffende Fahrzeug mitbringen, wenn eS'Mit der Eistrift um das Cap Farewell (Südspitze von Grönland) b:5 Julianehaab getriebm ist. Siephenson macht gleichzeitig darauf aufmerksam, daß die Eskimos furchtbar lügen. Der Vorsteher der Colonie in Angmagsalik. von wo die Nachrichc kam, bezeichnet indessen die Mittheilungen als zuverlässi. DieZustände in Sicillen. Die Zeichen der Iährung und Erbitterung unter dem Landvolke von Cicilien rnehren sich von Tag zu Tage. In Spaccaforno (Provinz Syrakus) 'herrsch! lebhafte Unzufriedenheit wegen der endlosen Verzögerung der verheißenen und längst erwarteten Auftheilung der Doinanengüter Marina della Mar za und Crocifia. Vor einigen Tagen sammelte isich eine Schaar Landleute vor .dem Gemeindehause, um -unter Geschrei die Auftheilung zu verlangen. Es gelang dem .stellvertretenden OrtsVorsteher, durch daZ Versprechen .sofortiger Verwendung bei der Regierung die Demonstranten von weiteren Ausschreiwngen abzuhalten; doch mußte ei sofort eine Reklamation aufsetzen, die zahlreiche Unterschriften fand. Auch in Corleone würde eö ohne das um. sichtige .und nachgiebige Verhalten des Unterprafekten zu Tumulten und ähn-lichem-Anlasse gekommen sein. Er hob den Termin für die NeuverpachtunI eines dem Säcularisirungsfonds gehörigen Rittergutes auf. welche die erregten Bauern mit Gewalt verhindern wollten, weil sie auf dessen Zerschlagung und Verpachtung in kleinen Loosen gerechnet hatten, und er dersprach ihnen, sick für ihre Wünsche zu verwenden. 5tn Salavaruta haben sich die Demonstrationen behusS.Erzwingung der Auftheilung ver Domänen wiederholt. An tausend Landbeiter sind mit Hacken und Schaufeln lärmend zuerst vor daS Gemeindehaus, dann auf die Domänenzüter hinaus-

gezogen und haben dieselben unter sich vertheilt. Um Schlimmeres zu vermeiden, haben die Lokalbehördn sich nicht widersetzt. In Lascari hat die schamlose, wenn auch traditionelle Willkür und Ungerechtigkeit' der neuen Gemeindevertretung, die bei AuAschreibung der 'Herdsteuer die Gegenpartei maßlos belastet hat, zu Unruhen geführte Volkshaufen sino unter den Rufen: Nieder mit der Herdsteuer! Es lebe der König!" (auch anderswo vereinigten sich die EvvwaS auf den König mit dem Protestgeschrei und dem Verlangen nach Landaustheilung) durch die Straßen gezogen, bis ein Po-lizei-Jnspektor versprach, für Revision der Steuerlisten sorgen zu wollen. In Favara endlich mußten an 40 Personen, darunter unbärtiqe Burschen, verhaftet werden, weil sich die Existenz einer weitverzweigten Geheimgcsellschaft zu verbrecherischen Zwecken herausgestellt hat. Zahlreiche Militärund Polizeimannschaften 'bemächtigen sich nächtlicher Weile der Angeschuldigt ten, die, aneinandergekettet und von der Truppe umringt, unter dem Wuthgeschrei der. Angehörigen . abgeführt wurden...' ; . V- . Die Deutschen in Staate Saö Paulo. Derjenige Theil Brasiliens, welcher vor nunmehr 40 Jahren in Deutschland daS Vorurtheik gegen daS ganze Land geweckt hat, war Sao Paulo;

von da aus wurden die meisten Klagen laut und klangen die, Klagen am lautesten, daß die armen Landsleute nur über den Ocean gelockt worden seien, um die Sklaven zu ersetzen, selbst aber wie Sklaven behandelt, bedrückt, betrogen und festgehalten würden, ohne sich vertheidigen, ohne fortkommen zu können, oder auch nur das zum Leben Nothwendigste zu verdienen. Gewiß viele Klagen waren " berechtigt sodaß die deutschen Consularbehörden für die bedrückten Eolonisten 'eintraten; viele Klagen aber waren, wie sich später herausstellte, auch auf die Schuld der Eolonisten oder manchen unter ihnen zurückzuführen. Seitdem hat sich aber Vieles geändert. ' Interessante Mitthnlungen über die heutigen Zustande im Sao Paulo, mit besonderer Berücksichtigung des deutschen Elements, hat neulich der deutsche Gesandte in Rio de Janeiro, Dr. v. Krauel. nach einer Rundreise durch den genannten Staat gemacht. Seine Reise begann und endigte in Santos. Die commercielle Entwicklung dieser Stadt, sagte der Gesandte, ist eine außerordentliche und zwar unter Leitung des deutschen Elementes. das durch sehr bedeutendeHäuser vertreten ist; die Docks sind ein bewundernswerthes Werk der Wasseröautechnik. das dem Handel bedeutende Dienste leistet, indem den Schiffen je)en Tiefganges gestattet ist. bis an's Land zu kommen, um Waaren zu laden oder zu löschen. (53 ist zu bedauern, daß Santos noch nicht vom gelben Fieber frei ist. doch ist bei der Mühe, welche die Paulisten sich geben, alle Elemente ihrer Größe zu entwickeln, zu erwarten, daß auch dies erreicht werde; es ist schon viel gethan worden, um die Gesundheit der Stadt zu verbessern. Santos wird in kurm Zeit mit dem Handel von Rio de Janeiro wetteifern. Wer aus Rio de Janeiro, dem durch Naturschönheiten bevorzugten Orte, nach S. Paulo kommt, findet da nichts, was Eindruck machen könnte, desto mehr fällt dem Beobachter die civilisatorische Arbeit auf. S. Paulo ist eine ausgedehnte Stadt von 150.000 Einwohnern. Die Straßen sind fast alle breit, rein und gut gepflastert; die Häuser gut gebaut, mit .. künstlerischem Geschmack und viele wahre Paläste. Bewun derunZswllrdig sind die Sanirungsarbeiten, die dort ausgeführt werden. Dank dem jetzigen Präsidenten ' Bernardino de Campos, einem hochgebildeten Manne, der die Bedürfnisse des 'Staates sehr gut kennt und sich seines Amtes würdig erweist. Es ist keine Uebertreibung, zu erklären, daß S. Paulo in Bezug auf Hygiene den europäischen oder nordamerikanischen Städten vollkommen gleichkommt und die erste Stadt in Brasilien ist. Man zählt dort 13 Wasserreservoirs, die auf bn die Stadt umgebenden Hügeln eraut sind. Das Wasser, dieses erste Element einer guten Hygiene, wird "eichlich unter die Einwobner vertheilt. D'e Be-'öl'erun bietet ein ausg:z:ichietes Bild von Kraft und Gesundheit. Dr. Krauel besuchte auch einige Lf--?ntliche Anstalten: eine demselben ?a? dieNorma!schu!e (Lebrerbildunc'.?'lnstalt). d'e den besten Eindruck auf hn m-ch'e. Di's: Schule ist i.t ihrer rrt ein wahres Muster; dem 'iußeren 'indruck der Größe entspricht voll'mir.en die innere Anordnung und Yttuna, der Arbeiten, die einemManne 'N großem Verdienste anvertraut ist. ?ach seiner Ansicht ist diese Anstalt leich oder besser als viele, die er in Deutschland kennt. In S. Paulo lebt eine bedeutende Anzahl Deutscher in guten Beziehunqen mit den brasilianischen Fa n l.en. Die Deutschen gehören viele dem Handelsstande -an. Sie besitzen zahlr' che Clubs und Vereine die Germania-, das .Deutsche Casino", Club Lyra-, Arbeiter - Verein". Turnerschast-, Schützenverein Eintracht", AthletenClub". Arbeiter-Krankenkasse". Eine Schlaraffen-Colonie" ist wegen Fehler in der Leitung wieder eingegangen. Im ersteren wurde dem, Dr. Krauel ein glänzendes Festmahl, mit 300, Ge-. decken geboten, bei dem der Staats Präsident, seine Minister, andere Behörden. Journalisten' und viele andere Brasilianer anwesend waren. Der Gesandte ist entzückt über die Aufnähme, die ihm allerorts, besonders aber von Seiten der Pakistaner Presse zu Theil geworden ist. Mit diesen guten Eindrücken reiste Herr Dr. Krauel nach dem Innern deS Staates bis zum Municip Ribeirao Preto, eine Tagereise von der Hauptstadt entfernt. Dort besuchte er zwei bedeutende landwirtschaftliche Unternebmunaen. bie Zkazaden Dumont. die

heute einer Actiengesellschaft gehört, und die des Herrn Karl Schmidt. Auf der ersten befinden sich 3000 Einwohner. hauptsächlich Italiener und Portugiesen. Die ausgedehnte Oberfläche ist fast ganz bedeckt mit 4.600.000 Kafkeebäumen. die wunderbar gepflegt sind. Es befinden sich daselbst die modernsten und vollkommensten Maschinen und Instrumente zur Verwerthung der landwirthschaftlichen Produkte. Die Fazenda deS Herrn Karl Schmidt ist 3961 Hektar groß und bat 1.700.000 Kaffeebäume; auf ihr sind 9 Colonien untergebracht mit 260 Familien. die 1500 Arbeiter stellen. Auch sie ist mit vollkommenen Maschinen versehen. Schändlicher Mädchenhandel. Von Zeit zu Zeit bringen die ZeitungenEnthüllungen über den schändllchen Mädchenhandel, welcher von Europa auS nach dem Orient und nach Südamerika betrieben wird. Die Behörden in Europa, unter deren Augen die infame Seelenverkäuferei betrieben wird, werden dadurch wohl mo mentan zu größerer Wachsamkeit angespornt, .die Mädchmhändler werden vorsichtiger und wenn auch hier und da Verhaftungen sowie Bestrafungen erfolgen, so ist es doch noch nicht gelungen, daS Unwesen zu unterdrücken. Die neuesten Mittheilungen über den Mädchenhandel kommen aus Rio de Janeiro und zwar von einem dort ansäßigen Deutschen; derselbe schreibt unter Anderem: Fast jeder französische Dampfer, viele englische und verschiedentliche deutsche .Dampfer bringen junge Ebepärchen nach Süd-Amerika. meis.1 nach Montevideo. Würde man die jungen Ehepärchen, namentlich den Gatten, einem scharfen Verhör unterziehen, so würde manches Weib vor Unglück, Schande und auch Untergang bewahrt bleiben. Namentlich sind es Polen und Polinnen, Russen, Russinnen, Galazier Und Galazierinnen, die nach richtig vollzogener Trauung (meistens nur kirchliche Trauung) die Reise antreten. Ein elegant lebender LandSmann, nehmen wir einmal an. er sei Galizier, kommt nach mehrjährigem: Aufenthalt in Slld-Amerika nach seiner Heimath zurück, woselbst er gut gekleidet, auf großem Fuße lebend, sich das Vertrauen seiner früheren Landsleute in reichem Maße zu erwerben weiß, und es dauert nicht lange, so verlobt, felbst verheirathet er sich mit einem hübschen und namentlich recht jungen Mädchen seiner Heimath. Es gelingt ihm auch durch entsprechende Briefe, die er sich nachsenden läßt oder mitführt, - eine oder die andere Freundin seiner jungen Frau oder Braut zu veranlassen, als Bräute seiner Freunde gemeinsam mit dem jungen Ehemann die Reise nach dem Lande anzutreten, wo Milch und Honig fließen. Die Behandlung auf dem Schiffe und der Reise ist die denkbar beste. In Montevideo, dem Endziel der Reise, angekommen, begiebt sich der junge Ehemann , mit feiner jungen Frau und deren Freundinnen zu seinen Verwandten und läßt seine Damen in der Obhut der Frau des Hauses, sich auf kurze Zeit entschuldigend. Der Handel ist damit abgeschlossen. Der Ehemann, Agent oder stiller Theilhaber der Frau des Hauses, steckt den pro Kopf bereits vorher vereinbarten Kaufpreis ein und verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Die Frau deS Hauses, das immer frische Waare auS Europa erhält, bringt . eS fertig, in wenigen Tagen durch Drohungen. Gewaltthaten und last not least durch Anastmachen vor Polizei und Bevölkerung auS den armen bethörten Kindern daS zu machen, wozu sie gekauft sind. Der Sprache des Lande unmächtig, eingeschüchtert durch die Schläge und Drohungen, ohne jeglichen Anhalt, sind diese bejammernswerthen Geschöpfe äüs Monate, selbst Jahre lang ihrem traurigen Schicksal preisgegeben, um . endlich, falls sie inzwischen sich, nicht erna wöhnt haben, an andere derartige Häuser in Argentinien, namentlich in Buenos-Ayres, weiter verkauft werden. , Während, in Montevideo das Hergeben des Körpers nicht daS geringste Einkommen für diese zu Grunde gerichteten Existenzen im Gefolge hat, da die Besitzerin wie ein Raubthier den Aermsten jeden mit de? Schande erkauften Pfennig abnimmt, keine Berechtigung zum Ausgehen 'ertheilt, oder nur unter sicherer Führung, kommen diese Opfer in verhältnißmäßia bessere Verhältnisse in Buenos-Ayres, woselbst entsprechende Theilung des Verdiensteö stattfindet. Von hier auS begeben sich diese zum Unglück geborenen Wesen aus freien Stücken nach Bra silien, wo sie meist am gelben oder anderen tückischen Fiebern, zu Grunde gehen oder im Krankenhause eines erlösenden Todes sterben.' Die Agenten dieses noch heute schwunareich betriebenen modernen Sklavenhandels wisfen sich die nöthigen gefälschten Papiere zu verschaffen, eventuell den Tod ihrer regelrecht angetrauten Gattin nachzuweisen und ihr schändliches Handwerk weiterzutreiben. Es erübrigt, irgend einen Commentar hinzuzufügen, und ich überlasse eS den Behörden tn Europa, die nöthigen Vorkehrungen zu treffen, um diesem modernen Sklavenhandel in Ende zu machen '

Trockenlegung derZulderset. ' Die von der niederländischen Regierung eingksetzte Commission zur Prü fung der- Vorschläge, welche ihr von dem im Jahre 1886 zum Studium der .)rage einer Trockenlegung der Zuider'";e gebildeten Aussch'lkt unterbreite! .iarcei: sind, hat jetzt ihre Arbeiten beendet, deren Ergebniß in folgenden Festsi:llungen vorliegt: Die Durchführbarkeit des Planes ist einstimmig anerannt. DaS durch die Trockenlegung zu gewinnende Land umfaßt etnen Mcbenraum ton 750 Geviertmei-

ten. Sie Uussahrunz der Arbeiten wird 33 Jahre in Anspruch nehmen, un) es sollen in dieser Zeit alljährlich 25.0)0 Acres nu-zbaren Landes geschaffen werben. Die Arbeiten bestehen in der Errichtung eincs 30 Seemeilen lang:n Schutzdammes vom äußersten Norden Nordhollands bis zur frieren Küe, durch w:!ch:n di: Gewässer des Oceans abgehalten werden sollen; in der Herstellung von vier großen Poldern, und endlich in dem Auspumpen der letzteren zur Gewinnung des festen Bodens. Der Schutzdämm, zu dessen Ausführung 9 Jahre erforderlich sein werden, soll am Wasserspiegel eine Stärke von 35 Metern und eine Höhe von 5,6 Metern erhalten. Die esammten Arbeiten begegnen keinen außergewöhnlichen Schwierigkeiten, bieten aber dadurch besonderes Interesse, daß die in Holland schon wiederholt auf gleiche Weise unternom mene Bodengewinnung noch niemals in so großartigem Maßstabe ausgeführt worden ist. Denn die bisher umfangreichste, die Herstellung des Harlemer Polders, erstreckt fc? nur aus einen Flächenraum von 72 Geviertmeilen, also kaum den zehnten Theil des jetzigen LandvergrößerunasplaneS. Welche Bedeutung aber dasselbe für Holland hat, geht allein fchon'aus der gewaltigen Summe hervor, auf welche die Kosten wie der Bekrag dieser Bodengewmnung veranschlagt worden smd. Die Kosten belaufen sich einschließlich der Entschädigung für die Zerstörung der Fischerei auf nicht weNiger als 5131.000,000, während der Werth deö zu erlangenden Landes auf Z135.830.000 berechnet ist. TaS geldeJieber. In SantoS, em wichtigen AuS fuhrhaken für den brasilianischen Kaffeeyandel, wo das gelbe Fieber jährlich große Opfer fordert, beginnt bald wieder die gefährliche Zeit, die vom November bis in den März dauert. Uebel berüchtigt wurde Santos insbesondere, seit 1839, in welchem Jahre von den im dortigen Hasen anwesenden Seeleuten 627 der Seuche erlagen. 1890 starben nur 51, schwer wüthete das gelbe Fieber jedoch in den Jahren . 189193. in denen 1019, 1323 und 1663 Seeleute hingerafft wurden. In einem einzigen Monat starben 643 ' oder etwa 23 jeden Tag. Vielfache Vorstellunaen um Abstellung der schauverhaften Gesundheitsverhältnisse in SantoS waren endlich von Erfolg, und 1894 betrug die Zahl der Todeöfälle nur 150. Eingeborene werden von der Seuche wenig berührt, vielmehr eigentlich nur die Befatzun gen der im Hafen liegenden Schiffe, und vorzugsweise sind Deutsche, Skandinavier und Engländer empfänglich. Infolge der in Santos gemachten Übeln Erfahrungen brachte Norwegen in sew neues Seegesetz die Bestimmung, daß die Mannschaft die Abmusterung verlangen kann, wenn das Schiff für einen Ort bestimmt ist, in dem Pest, Cholera oder gelbes Fieber herrscht. In Norwegen hatte eine große Rhederei. die jüngst ein Schiff .nach SantoS schicken wollte, die Mannschaft bis zum letzten Augenblick über den Bestimmungsort im Unklaren gelassen. Das Schiff wäre grade während der gefährlichen Fieberzeit in Santos eingetroffen. Als indessen die Mannschast endlich auf der Äusre-ise erfuhr, wohin eS gehen sollte, verweigerte sie wie Ein Mann die- Weiterreise. Da die Rhederei aber ein Telegramm erhielt, daß augenblicklich kein Fieber in Santos herrsche, ließ sie die Mannschaft wegen Meuterei - unter Anklage stellen, 'ndessen . sprechen die norwegischen Blätter die Hoffnung aus,- daß der StaatZanwalt die Sache nicht verfolgen werde. Deutsche Schiffe vermeiden in .der Regel das Anlaufen von SantoS' wäbrend der Fieberzeit. Vor

zwei Jahren kam dort der unheimlich Fall vor, daß ganze schlsssbefatzungen. vom Capitän bis zum SchiffsZungen, hingerafft wurden. Interessantes von Edelsteine ' Eine recht bemerkenswerthe Sammlung, vielleicht die vollständigste ihrer Art in der Welt, besitzt seit Kurzem die Universität von Pennsylvanien": nämlich eine Sammlung von lauter falschen Edelsteinen. So ziemlich alle je bekannt gewordenen Nachahmungen auf diesem Gebiete sind hier vertreten, und manche, ja viele darunter sind so vorzüglich ausgefallen, daß . sie daS Auge jedes Laien täuschen können. Diese falschen Edelsteine kommen meist von den großen Schleifereien zu Jdar, im oldenöurgischen Fürstenthum Birkenfeld; dort befindet sich der Haupt-Weltmarkt für diese Artikel, welche in unserer Zeit in unglaublicher Menge begehrt sind und wohl auch fernerhin begehrt sein werden, wenigstens so lange die Methoden Edisons und Anderer, auf künstlichem Weg Edelsteine mit dem vollkommenen Charakter der echten zu erzeugen sich nicht in größerem Maße und wohlseiler durchführen lassen, womit natürlich die Edelsteine ihren bisherigen Rang überhaupt verlieren würden. Die Kenner und Geschäftskundigen können uns erzählen, daß diese große Nachfrage fowohl von der civilisir-ten-, wie von der rrichtcwilisirten Welt kommt, daß z. B. in Europa erstaunliche Mengen, auf dem Markte begehrt, und daß ganz gewaltige Quantitäten besonders nach unserem Lande auSne, führt werden. ". Providence und TSt boro sind in den Ver. Staaten die auptplätze, ' wo diese Bogus-Steine eine billige Fassung erhalten, und dann ehen fie größtentheils nach dem Westen. Auch bei vielen Derjenigen, welche sich echte Eoelsteine leisten können und solche in hohem Betrag besitzen, ist eS eine gewisse Liebhaberei geworden, sich auf Reisen in Amerika und Europa mit falschen Steinen zu behängen, mit denen die Betreffenden tmAllgemeinen' aerade so aut Dick tbun

zu können glauben, während man sich andererseits nicht durch Furcht vor Räubern und Dieben die Ruhe rauben zu lassen braucht, da auch im schlimmsten Fall nicht viel an dem Kram verloren ist! Sehr bedeutende Mengen falscher Achate werden an afrikanische und andere Wilde verkauft, müssen aber in diesem Fall meist, um Absatz zu sin den, bestimmte, eigenthümliche Formen haben, wie sie den Gebräuchen der verschiedenen Stämme entsprechen, welche darin sehr heikel sind. Im Allgemetnen geben Naturvölker Steinen, von grüner Farbe, gleichviel ob falsch oder echt, den Vorzug vor allen anderen. So sind auch fast sämmtliche egyptische Amulette auS glasirtem grünen Porzellan gemacht. Denn Grün ist weithin als die Farbe des Lebens und das Symbol des Lebensprincips 'anerkannt (weshalb auch bei vielen Culiurvölkern Grün den Osten, oder die Sonnenaufgangs Gegend bedeutete, während Weiß" für den, Westen, Roth- für den Süden und Schwarzfür den Norden gewählt wurde.) Aus demselben Grunde sind und waren schon seit undenklichen Zeiten in Mexico nicht minder, als in China Serpentine und andere 'Arüne Steine ganz' besonders hochgeschätzt, während der-Türkis bei Eingeborenen Amerikas und Asiens in gleichhoher Achtung stand. Egypterinnen tragen überHaupt kein .einziges Stück Schmucksachen. daS nicht irgend eine Bedeutung rlt. nicht in irgend einer Beziehung als zauberkraftig gilt. Farben spielen bei Edelsteinen wie auch bei vielen andern Dingen, im Glauben emeS großen Theils der Menschheit eine Rolle, von der unsere heutigen Culturmenschen meistens keine Ahnung mehr haben, bei welch' Letzteren überhaupt die bloße Prunkliebe viel mehr als Hauptgrund zum Tragen von Edelsteinen in Betracht kommt, als bei gar manchen Wilden, und Halbcivilisirten unserer Tage.

Osm Jnlanve. In Madifon, Fla., gibt eS einen . Negerburschen, der nur 3 Fuß groß ist und dessen Kopfumfang nicht weniger als 50 Zoll beträgt. Schwarze Bären sind in diesem Herbst im Dismal Swamp in ungewöhnlich großer Zahl , beobachtet worden; die Thiere fügen den Farmern großen Schaden zu. Ungeheuer Quantitäten von Lachsen werden in dieser Saison im Columbiastrome gefangen; in einzelnen Etablissements werden im Durchschnitt 10 'Tonnen Fische pro Tag verarbeitet. In San Francisco werden sky scrapers- nicht geduldet. DaS Feuerwehr - Departement hat angeordnet, daß kein Gebäude eine Höhe von über 100 Fuß haben darf; bei nicht feuerfesten Gebäuden ist die Höhe sogar auf 80 Fuß beschränkt. Süd - Carolina nimmt unter den Staaten unserer glorreichen Union eine Ausnahmestellung ein, denn der Staat ist der einzige anerkannte Kneipier und Scheidungsmühlen gibt es nicht. In den Tintenfabriken der Ver. Staaten sind ungefähr 400 Personen thätig, die zusammen einen Jahreslohn von etwa 400,0)0 beziehen. Auf die gleiche Zahl werden die in den Fabriken von Druckerschwärze beschäftigten Arbeiter geschätzt. Die. Indianer im Nord-' Westen ' prophezeien einen frühen und ungewöhnlich strengen Winter. Zur Erhärtung ihrer Prophezeiung weisen n sie aus die Gipfel der dortigen Gebirge m. welche schon mit Schnee bedeckt lNd. ., i,llM& Ein aewaltiaes L a a e r von prächtigem Onyx ist unweit von Heäldsburg, Cal., gefunden worden. Der Berg, in welchem sich daS Lager befindet, war in der grauen Vorzeit aller Wahrscheinlichkeit nach ei Insel deS Stillen Oceans. DaS werthvolle Mineral erstreckt sich in einer Mächtigkeit von 600 Fuß ungefähr 1600 Fuß weit. AIS der frühere Congreßmann und spätere Gouverneur von Kentucky, Proctor Knott, in seiner famosen Rede die Stadt Duluth verewigte. da träumte er aewiß nicht, dab diese Stadt jemals auf die Ehre, Seestadt werden zu wollen, Anspruch machen würde. Das ist es aber gerade, waö sie jetzt im Schilde führt. Ein in der Zenith'- Stadt am salzlosen Meer" beladeneö Schiff soll über die Seen, durch die Canäle und über den Ocean dampfen und seine Ladung in Liverpool, Hamburg oder Havre löschen können. AuS wahren Musterknaben scheint die Jndusirial Lrgwn- in McClenny. Fla., zu bestehen, eine.geHeime Gesellschaft, in welcher nur Weiße Aufnahme finden. Neulich Abends hielt die Legion ine Versammluna ab und in dieser wurde die Mittheilung gemacht, daß die CoonS" in der Nachbarschaft sich auf einem Balle amüstrten. Sofort machten sich Noah und Wiley HickS in Gesellschaft anderer VereinSbrüder dorthin auf den Weg, um auf ihre Art zu dem Amüfement beizutragen. Sie thaten dies in der Weise, daß sie die tanzenden Sch'önen durch Vorhalten ihrer Beine zum Fallen brachten. Die Neger ließen die Burschen gewähren, bis sich die Belle" des Balleö mit ihrem Adonis auf dem Fußboden kugelte, dann wurden Nevolver und Rasirmesser gezogen und eine wahre Schlacht begann. Als der Pulverdampf sich verzogen hatte, lag Noah HickS mit einer Kugel im Herzen am Boden und Wiley HickS sowie C. A. Rowe waren auf den Tod verwunde!; eine Anzahl angeschossener Neger war von ihren Freunden von dem Kampfplatze geschafft worden. T co sf. Bräutigam: Aurora, Du hast ja bei der Trauuna kaum daS Wort Ja" auSsprechen können. Braut: Ich war so verwirrt, Heinrich! DaS nächste Mal wird's 'schon besser gehen! mr" ' "

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Oo aal toi) Ein hübsches Steuercuriosum hat der noch in Magdeburg bestehende alte Zopf der Jagd und Hutberechtigung gezeitigt. Ein Acker, besitzer in der Steinluhlenstraße erhält pro Jahr einen Pfennig Ent Schädigung. Als er nun neulich auf seinem Ackersti!k einen Schuppen er richtete, mußte er 6 Mk. 44 Pf. Ablö. sunqSgebähren zahlen, weil er den Jagdpachtern die Jagderträge vermin dert hatte! De-r Ehe der katholischen Prinzessin von Orleans mit dem protestantischen- Prinzen Waldemar von Dänemark entstammten bisher drei Knaben, die der lutherischen Kirche angehören. Jetzt hat die Prinzessin ein Mädchen zur Welt gebracht und dieses muß gemäß den Bedingungen, unter denen der Papst die Ehe seiner Zeit sanktionirt hat. katholisch getauft werden. Seit der Reformation ist dies der erste Fall, daß die dänische KönigSsamilie ein katholisches Mitglied hat. Wieder Bruder des. deutschen Kaisers, Prinz Heinrich in Danzig beinahe kein Nachtquartier erhalten hätte, darüber wird dort folgendes niedliche Histörchm 'berichtet: Zu fpater Nachtstunde erschien im. Hotel du Nord" em Fremder" und forderte ein Zimmer. Der Portier entgegnete, das werde, schwer halten, da hober Besuch, der Mrst Reichskanzler die Zunm des Hotels in Anspruch genommen habe. Nun, ein., bescheidenes Zimmei werde wohl noch zu , haben sew," antwortete der Fremde" und fand nunmchr idaS gewünschte Unterkommen. Am nächsten Morgen, als der Fremde" bereits eine gewöhnliche Droschke bestiegen hatte und fortfuhr, ging ein Hauptmann vorbei, der m dem Unbekannten den Prinzen Heinrich von Preußen erkannte und alsbald den Ho telbesitzer darauf aufmerksam machte, wer soeben alsGast unter, seinem Dache geweilt 'habe. Der Portier hätte -also beinahe dem Bruder deS deutschen Kaisers in letzter Nacht die Thür vor der Nase zugemacht. Endlich haben die Fran',osen vom Kriegsschauplatz -in Ma'iagaskar eine Nachr erfreulicher Zatur erhalten. Ein MonA. Namens Iamboii6 in Tananariva, der sich dem Studium der reichen Fauna und Flora Madagaskars ergeben hat, ist durch fortgesetzte Versuche zu der Entdeckung gekommen, daß die Spinne Halale" inen Seidenfaden spinnt, der anFeinheit und Stärke den des Seidenwurmes weit übertrifft. Dabei hat man den Vortheil, daß man den großen Hinterkörper der Halale" mit den Fingern umfaßen und den Faden gleich auf eine Spindel aufhaspeln kann, wobei das Thier nicht zu leiden scheint. Es ast kaum zweifelhaft, daß diese Spinne, die sich zahlreich vermehrt, bei richtiger. Pflege eine große Einnahmequelle für Freankreich bedeutet, wo die Seidenindustrie in den letzten zehn Jahren mit immer wachden Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Ein satirisches Wochenblatt, das soeben in's Leben getreten, verwendet anstatt Papier Leinwand. Jede Nummer liefert, nackdem sie durch Waschung von ver Druckerschwärze befreit ist, ein Schnupftuch. Das Blatt findet reißenden Absatz. Verlangt Mucho'S Best Haff m ia " vanna y,!gars. , m UlatUUxiOU OZolesale-Preise. Sroeeries. Zuckn: Harter $5.02. Guter Mer $4.09. Sewöbkl. selber 13.52. . Kaff! geroft. Banner, Lion und Java 1. 7sc(mi Psdsacren) Capital 22c . Pilot 21c Dakota20e ra,U19Xc Sktt. epsel 7c . Mrsiche 14e m Eorinthen 5c Pflaumen 7c . kprUofen ItXc Früchte und 0em üse NepfelperFaß $1.75 Citronen per Kifte $8.00 Orangen per Kiste $3.25 Kraut per Faß 60c. Zwiebeln p Faß $3.50 Rüben per Faß $1.50 ohnm per Bushel $2.25 Kartoffeln per Bushel 80 bis 45c. vüßKarto'ln per Faß $3.50 t$L Winter'Wehen pat. $4.00 Frühjahr.Ächen pat. $4X0 Winter ntra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Noazenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 . vutter, Vier und 0klkgl. Butter, frische Sountry 10c. Sin, frisch, per Du?. 12c 9th. stfflüsl!? SSsi&ner Rt te Pftmfc -1 n" -r j - - Twm v . Cbtn CMrfMt 7lt ? SSÄfn Sie Hennen 7c; Cntm 6c. Saufe $4.20 pn Dtz.

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