Indiana Tribüne, Volume 19, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1895 — Page 2
Fndiana Tribüne,
Erscheint Täglich vnd SonnlagZ. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 11 Gest per Woche, die SonntagS.Tribüne'l et per lSoche. Beide usame 15 Cent be bZ Cent per rkonat. Per Poft außerhalb de, tdt ngeschickt i VoraöökzäilUNg V pn ;,a,r. offici 18 Süd Alabama StraKe. Indianapolis, Ind., 10. Oktober 1895. DaS Pttroleum.Weltmonopol. Mit der gespanntesten Aufmerksamseit werden nicht nur in nserem LanU, sondern auch in Europa alle Schachzüge der Standard Oil Gern pany, welch behufs Schaffung lines Petroleum-Weltmonopols auf eine Coalitwn mit ben großen russischen Petroleumfirmen hinarbeitet, Beobachtet Den Eindruck, welchen die neuesten Manöver auf die deutschländische Seschäft5welt hervorgerufen haben, hat die Franks. Zeit.- in folgenden AuSführungen Worte verliehen: In einigem Zusammenhang mit dem geplanten Petroleum-Welt-Monopol steht ein schon an anderer Stelle erwähnter Vorgang an der New Aorker Produktenbörse. Nach den Lieferungsbedingungen dieser Börse war bisher die Lieferung von raffinirtem Oel, gewonnen von Rohöl aus dem unter dem Namen Lima bekannten Distrikt, oder gewonnen aus dem Roh-Oel von ähnlicher Beschaffenheit ausgeschlossen. Nunmehr ist es jedoch der Standard Oil Company, die hierauf einen entscheidenden Einfluß hat, gelungen, die Lieferbarkeit von Ohio- und Lima-Oel .durchzusetzen, so daß unterschiedslos das werthvollere Pennsylvanra-Oel mit den minderwerthigen Orten geliefert wird und der Konsument, der nach den Bedingungen der New Yorker Börse kauft, keinerlei Garantie für die Qualität des Oeles besitzt. Auf den Petroleummarkt hat diese Thatsache bisher keinen erkennbaren Einfluß ausgeübt. Das mag sich theils .aus Unterschätzung der Tragweite jener Aenderung erklären, 'theils aus der weitverbreiteten Ansicht, daß die Standard Oil Company auch bisher schon, allerdings stillschweigend und im Gegensatz zu Artikel 35 der Bedingungen der New Forker Börse, mit Ohio- und Lima-Oel vermischtes PennsylvaniaOel geliefert hat. Die Standard Oil Company hat einem derartigenGerllchte seiner Zeit sehr kühn widersprochen und dabei sogar im Widerspruch mit den Thatsachen behauptet, es bestünde gar keine Röhrenleitung für raffinirtes Lima-Oel nach dem Osten, dieses Oel könne nur per Bahn an die Küste verbracht werden, es wurde ihr jedoch aus den Productions- und Ezportzahlen die Gewißheit der Vermischung nachgewiesen. Darauf hat die Standard Co. nicht erwidert, der offenkundige Rückgang der pennsylvanischen Produktion! machte ihr eine Widerlegung unserer Angaben auch unmöglich. 'Als sie die New Yorker Börse veranlaßte, nun Lima- und Ohio-Oel ausdrücklich für lieferbar zu erklären, handelte die Standard Co. unter dem Druck der Nothwendigkeit, weil sie eben nicht mehr in der Lage ist, ihre umfangreiche Abnehmerschaft mit reinem Pennsylvania-Oel zu versorgen. Der deutsche Consument wird mit diesen Veränderungen gleichfalls zu rechnen haben. Er muß darauf drängen, daß das Petroleum auch unter der zuständigen Marke geliefert wird. Bisher gab es nur zwei Notirungen für Petroleum, für amerikanisches und für russisches. ES ist nothwendig, daß nunmehr für amerikanisches Oel eine doppelte Notirung eingeführt wird, je nachdem es sich um Lima- oder um Pennsylvania-Oel handelt, damit der Verbraucher nicht durch ein minderwerthiges Produkt benachtheiligt wird, wenn sich auch was bei der äußerst geschickten Leitung der Standard Co. wahrscheinlich ist Mißstände nicht alsbald herausstellen sollten. Leider hat die Gesellschaft den deutschen Zwischenhandel schon viel zu sehr in der Hand, als daß dieser noch in der Lage wäre, der Stzndard Co. gegenüber seinen Willen ettend zu machen. Dagegen bietet sich für die Outsiders jetzt die Gelegenheit, durch ausschließliche Lieferung reinen pennsylvanischen OeleZ und durch zutreffende Markirung ihre Position der Standard Co. gegenüber zu kräftigen und so dem Monopol entgegen zu arbeiten.Zum Unterricht für Frankreichs Jugend. Daß in Frankreich selbst hochgestellte Männer, wie General Muiner, es mit der Wahrheit so wenig genau nehmen, kann uns nicht wundern, wenn wir sehn, daß in den französischen Schulen die Jugend geradezu mit den Mitteln der Unwahrheit erzogen wird. Die Preußische Lehrerzeitung" veröffentlich! eine Blüthenlese aus einem weit verbreiteten französischen Volks schullesebuch, aus der wir hie? einige Beispielen folgen lassen: Schlachten bei Weißenburg und Wörth. Am 4. August krachte es den ganzen Tag Am Abend kamen schlimme Nachricht ten: eine französische Division von 10.000 Mann wurde bei Weißenburg von 40.000 Deutschen angegriffen und vernichtet. Diese Schreckensbotschaft erreate den Wunicb im Serien: Nacke an diesen Deutschen. Könnten wir nur einmal mit gleichen Streitkrästen uns messen! Aber, o Jammer! Auch am 6. August bei Fröschweiler war die Zahl der Deutschen weit größer. Jedem der Unseren konnten die Deutschen drei und vier Mann entgegenstellen Die Belagerung von Straßburg. Die feigen Deutschen hielten sich m ihren Lo chern versteckt und zwangen französische Bauern, Verschanzungen anzulegen, von denen geschützt sie die französische Stadt bomb.'rdirten. Die Unseren
ttanven ruhtg aus den Wallen, über keine Kugel traf sie. Diese flogen alle über sie hinweg in die Stadt hinein. Sind denn die deutschen Kanoniere im Zielen so ungeschickt gewesen? DurchauS nicht. Mit Absicht schickten sie Tod und Feuer in die volkreiche Stadt. Sie beschossen nicht die Festungswerke, wohl aber die Häuser. Sie tödteten Greise und Weiber in ihren Betten, aber die Soldaten griffen sie nicht an. Trotz ihrer gerühmten Bildung haben sich die Deutschen vor Straßburg als Barbaren, die jede Wissenschaft verachten. erwiesen. Ohne Nöthigung. ohne eigenen Nutzen, nur aus Lust am Zerstören und aus Bosheit haben sie die berühmte Straßburger Bibliothek in Brand geschossen. Schmach den Deutschen. die ihre Kanonen selbst auf das Münster richteten, ja. das Spital zerstörten, und dieses stand doch unter dem Schutze der Genfer Vereinbarung! Deutschland hatte, wie alle anderen Staaten. Europas, diese Genfer Vereinbarung unterschrieben. AberDeutschland verleugnete seine Unterschrift und brach sein Wort. Die Deutschen respectirten weder die Wissenschaft: sie zerstörten die Bibliothek; noch Kunst und Religion: sie beschossen das Münster; noch die Menschlichkeit: sie verbrannten das Spital.- Der Transpzrt der Gefangenen. Ihre Nahrung war ungenügend und elend; die be aleitenden Soldaten hart und grausam.
Einige der durch die vielen Muhen entrasteten Unglücklichen fielen müde an de, Straße nieder. Alsbald eilten deutsche Soldaten herbei und zwangen die Armen durch Kolbenstoße und Fußtritte, wieder aufzustehen und weiter zu gehen. Endlich wurden die Gefangenen in Viehwagen verladen, die vorher zum Transport der Reiterei gedient hatten und seitdem nicht gereinigt worden waren. Hier wurden die Elenden so zusammengepfercht, daß sie sich nicht setzen noch legen konnten." Wie sich die Deutschen im feindlichen Lande ihr Essen bereiten. Einige, mit Hacken ausgerüstet, durchsuchen den Garten nach Kraut und Kartoffeln, andere jagen Hühnern und Enten nach. noch andere brechen m die Spelsekammern ein und kehren zurück mit Korben voll von Speck und Würsten. Jnzwischen haben zwei ein Feuer angezündet und einen, großen Kessel darüber gestellt, einen Kessel, in dem man sonst den Schweinen daS Fressen zurichtet. Da hinein kommt nun Alles durcheinander: Kraut, Kartoffeln, Fleisch. Würste. Mit einer Gabel, die sie auf dem Misthaufen fanden, werden die Speisen verrührt. Indessen zünden die Soldaten ihre großen Pfeifen an und laben sich an zwei in ihre Mitte gerollten Fässern Bier. Ist das Essen fertig, so, rennen sie herbei, jeder m der Hand seine Schüssel, um Suppe und Fleisch zu holen. Dann nehmen sie aus der Tasche harte Brotstücke, schneiden sie klem und werfen sie rn die Suppe, so daß diese einen Brei bildet, in dem der Löffel stecken bleibt. Alsdann beginnt der Schmaus, und eine ganze Stunde lang vernimmt man nichts als daS Arbeiten der Kinn backen u. s. f." Ob die Franzosen auch das schöne Wort kennen: Für die Jugend ist das Beste gerade gut genug? Russische Notenfklscher. In keinem anderen Lande wird die Falschmünzerei so eifrig betrieben wie in Nußland. Falschmünzerei ist al lerdings nicht ganz das richtige Wort, denn in einem Lande, wo man eigentlich nie ein ehrliches klingendes Geld stückchen in die Hände bekommt von den winzigen Scheidemünzen ab gesehen und wo alle Geschäfte mit buntfarbigem Papier abgemacht wer den. lohnt es sich selbstverständlich nicht für die vom Staate nicht autorisirten Künstler, ihr Talent bei der Herstellung von Münzen zu verwerthen. Dann und wann läßt sich freilich ein armer Finländer oder Russe ertappen, der seine Mußestunden darauf verwendet hat. falsche 10- oder 15-Kopeken-jtucke aus Blei oder Zinn zu gießen, diese Erzeugnisse seines Hausfleißes sind aber fast immer so miserabel schlecht gelungen, daß ihm daS Handwerk gelegt wird, noch bevor die Be triebskosten gedeckt sind. Ganz anders verhält es sich mit der Herstellung von Creditscheinen der kaiserlichen Bank; sie wird von wahren Künstlern betrieben, welche glänzend bezahlt werden und im Dienste diZcret eingerichteter Fabriken stehen. Es wird behauptet, 'b mit Recht oder Unrecht muß dahinstellt bleiben, daß selbst dr russische Zinanzminister nicht im Stande wäre. ,ie ganz genaue Zahl der in Umlauf befindlichen echten Creditscheine anzu zeben die Zahl der falschen zu nenien, wäre aber erst recht unmöglich. Die russischen Creditscheine sind mit zroßem Geschmack und dem Aufgebote iller nur denkbaren technischen Hilssmitte! ausgeführt; dieselbe großeSorgfält wird bei der Herstellung der gelben Einrubelscheine, der grünen Dreirubelscheine, der blauen Fünfrubelscheine und der rothen Zehnrubelscherne angewendet; eine wenn möglich noch größere Sorgfalt bei der Verfertigung der weiß-violetten Fünfundzwanzig- und bei den !n Jrisdruck hergestellten und mit dem vorzüglich ausgeführten Bild der Kaiserin Katharina II. versehenen Hundertrubelschemen. welche trn Volks münd mit dem Schmeichelwort Ka thinki" benannt werden. Recht häufia häusiger als irgendwo sonst werden die Scheine dieser oder jener Gattung von der Bank eingezogen, um annulllrt und durch neue, anders aus sehende ersetzt, wodurch den Falschmün zern daSGeschäft. erschwert werden soll. Bor einigen Jahren wurde die Emission neuer Fünfundzwanzig - Rubel scheine, welche bereits im Regierungs boten" ganz genau beschrieben worden waren, plötzlich eingestellt, weil noch an demselben Tage, wo die meuen Scheine :n Umlauf aesktzt werden soll ten, vorzüglich gemachte falsche Scheine
auf den Markt gebracht wurden. Viele Jahre hindurch wurden die Kathinki" als unnachahmlich betrachtet, und thatsächlich trafen die besonderen GeHeimagenten der Staatsbank, welche in allen Theilen deS Reiches auf die Suche nack falschen Scheinen und Falsch-
mllnzern gehen, nie einen falschen Hundertrubelschein an. Jetzt sind aber auch diese Illusionen dahin: es ist den Mitbewerbern der Staatsbank endlich gelungen, vollwerthige- falsche Hundertrubelscheme zu verfertigen, welche den echten bis auf'S Tüpfelchen ähnlich sind. Diese Entdeckung hat leldstver ständlick oroke Erreauna in der Bankund Handelswelt hervorgerufen; man glaubt, die falschen scheine seten m Auslande (wahrscheinlich in England oder in den Ver. Staaten) hergestellt und daß große Mengen davon aus dem Nishni - Nowgoroder Jahresmarlt in Umlauf aesekt worden seien. Wie sehr das ganze Münzwesen durch diese Fälschungen in Mißcredlt gerathen i, beweist folgende in einer Einsendung der .Cbarkowskiia Wiedomosti- enthaltene Schilderung: Die Goldmünze hat keinen Curs, Niemand nimmt sie; zeöenfalls will das Volk vom öalbimverial nichts wissen. Nicht einmal zum Nomlnalprelse nahmen die Bauern aus dem Markte Halbimperiale als Zahlung an. Ja manche hielten den Halbimperial für eine neue Kopekenmünze. Nicht besser ergeht es übrigens den neuen Zehnrubelscheinen auf demLande so wurde u. A. in einem der Weichselgouvernements ein Mann, der inen soschen als Zahlung abgab, ohne Weiteres verhaftet, bis sich das Mißverständniß aufklärte seine Püffe hatte er freilich schon weg!" Edelsteine in Nordamerika. Von Zeit zu Zeit gehen Nachrichten von bedeutenden Edelsteinfunden, die in verschiedenen Theilen unseres großen Landes gemacht worden sind, durch die Presse und an dieselben wird häusig die Hoffnung geknüpft, daß systematische Forschungen in. dieser Richtung hin von reichen Erfolgen begleitet sein würden. Von Herrn Geo. F. Künz in New Jork, welcher als Expert auf diesem Gebiete gilt und der im Auftrage des Bureau der geologischen Landesaufnähme mit der Ausarbeitung eines Berichts über das Vorkommen von Edelsteinen in Nord-Amerika beschäftigt ist, werden alle derartigen Hosfnungen jedoch als eitel hingestellt und behauptet, daß Edelsteine hier nur sporadisch vorkommen. Am häufigsten werden Türkise gefunden und nur die Türkisminen im Südwesten lassen eine systematische Bearbeitung lohnend erscheinen. Im Jahre 1892 repräsentirte die dortige Ausbeute einen Werth von $175,000, im folgenden Jahre aing dieselbe auf 5143.000 und im verflossenen Jahre sogar auf $30,000 herab. Dieser Rückgang ist jedoch nicht auf die nachlassende Ergiebigkeit der Äruben. sondern auf die allgemeine Äeschäftsdepression zurückzuführen. Diamanten von beträchtlichem Gevicht und Werth sind in verschiedenen Theilen des Landes gefunden worden, luch werden solche aller Wahrschein'ichkeit nach auch in Zukunft ausgegraien werden; die bedeutendsten Funde -zurden in Wisconsin. Mlchlgan und lalisornien gemacht. Im Jahre 1376 vurde beim Brunnengraben in Eagle, Waukesha County. Wis. ein Diamant )on 15 12-32 Karat und in den Iahren von 1837 bis 1839 wurden zahlreiche kleine Diamanten am Plum Ireek in Pierce County gefunden. Der größte Fund wurde im Jahre 1834 in Kohlsville. Washington lounty. in demselben Staate gemacht, ind zwar war dies ein Stein von 24$ Karat, dessen Dimensionen Z bei $ bei 38 Zoll betrugen. Herr Kunz ist mit anderen Sachverständigen der Ansicht, daß diese Diamanten einer nach Norden führenden Ader entstammen. Auch in Michigan sind wiederholt Diaman ten von größerem Werthe gesunden worden. Aus Dowagiac County, unweit von Kalamazoo, stammt ein Krystall, der 10 3-8 wiegt und 13 bei 9 bei 11 Millimeter mißt. W. F. Carpenter von Placerville in Californien berichtete von Zeit zu Zeit das Vorkommen von Diamanten in golthaltigem Kies; die neuesten b&:J:;;r. Funde sind zwei Krystalle, von denen einer sieben Gran Troy und der andere etwas weniger wiegt. Ungefähr 60 kleinere Steine sind zu verschiedenen Zeiten in dem harten, compakten GoldkieS prähistorischer Flußbetten, welche jetzt mit Gestein bedeckt sind, gefunden. Herr Kunz behauptet, daß die vor einigen Monaten aus Alaska gebrachte Kunde, daß aus Mount Edgecombe unweit Sitka schöne Diamanten gefunden worden seien, jeder Begründung entbehre. Diese Meldung ist auf die Aeußerung eines Gelehrten zurückzuführen, dahin lautend, daß Diamanten dort möglicherweise vorkommen könnten, weil die dortigen geologischen Formationen eine gewisse Ähnlichkeit mit den Diamantseldern von Süd-Afrika hätten. Rubinen kommen in Nord-Carolina vor. Jüngst wurde auf der ReeveSFarm bei Franklin in Macon County ein prächtiges Exemplar dieser Edelsteinart gefunden, dessen Durchmesser zwischen 10 und 12 Millimeter variirte bei einer Dicke von 2 bis 5 Millimeter. DaS Stratum, welches die Rubinen enthält, liegt von 3 bis 20 Fuß unter der Erdoberfläche und feine Mächtigkeit variirt zwischen 2 bis 6 Fuß. Die auf der genannten Farm gemachten Funde haben zu eingehenden Forschungen Veranlassung gegeben und eS ist festgestellt worden, daß daS drei Meilen lange und eine halbe Meile breite Thal, in welchem die Farm belegen ist, Rubine führenden KieS enthält; auS diesem . ist denn auch Material ausgegraben' worden, auS dem schöne Rubinen von drei Viertel Karat geschultten würden. Nach dem Dafürhalten d? fmn Kunz würde eine systemati-
sche Bearbeitung jener Fünd'telle reiche Neultate ergeben. SköZzire sfrd'rn den Alluvial-Gold-schichten am Judith-Flusse in Chateau County, Montana, durchaus nicht selten und zwar wurden 75 schöne Kry-
stalle ca. 25 Meilen von Phillipsburz gefunden. Die am Judith vorkommenden Steine haben dielelb: b.aue Färbung wie die aus Ceylon kommenden Saphire. Eine neue Smaragdfundstelle ist von einem nach Mica grabenden Bergmanne Namens I. L. Nortson ca. 14 Meilen von Bakersville auf dem Big Crab Tree Gebirge in einer Hohe von 5000 Fuß entdeckt worden. Die dort gefundenen Steine sind Hexagone. die bei einer Länge von 5 bis 12 Millimeter eine Dicke bis zu 10 Millimeter haben, sehr schon und klar gefärbt sind und große Ähnlichkeit mit den aus Avendol kommenden norwegischen Diamanten haben. In der Gegend von Topsham. Me., sind in jüngster Zeit sehr schöne Beryllkrystalle von grün-gelber sowie weißer Färbung gefunden, worden; einzelne derselben kommen den aus dem Uralgebirge stammenden Edelsteinen dieser Art an Schönheit gleich. Vom Jnlanve. DaS County Aroostock im Staate Maine wird in dieser Saison ca. 0,000,000 BushelS Kartoffeln auf den Markt bringen. Washington steht im Begriff, ein Concurrent der Erdnüsse producirenden Staaten zu werden. Im verflossenen Frühjahr machte eine Anzahl Farmer in dem an der SüdostGrenze deS Staates belegenen County Franklin die ersten Versuche mit der Anpflanzung von Erdnüssen und sie erzielten eine so reiche Ernte, daß sie im nächsten Jahre den Anbau in großem Maßstabe vornehmen werden. Der Männerstolz vor Königsthronen", den die Mehrzahl unserer anglo-amerikanischen College besitzt, wird durch ihre Schweifwedelei, deren sie sich seit der MarlboroughVanderbilt Verlobung befleißigen, in eigenthümlicher Weise illustrirt. Die Herren sprechen nicht mehr von Frau Vanderbilt's Tochter Consuelo, sondern nur noch von de? zukünftigen Herzogin-. In dem Zuchthause von Kings County, New Fork. büßen zur Zeit nicht weniger als 63 frühere Bankbeamte Strafen ab. die sie sich in Folge unehrlicher Verwaltung der ihnen anvertrauten Capitalien zugezogen haben. DaS genannte Zuchthaus ist eine von den fünf Strafanstalten des Landes, in denen die Bundesregierung die in den Bundesgerichten verur theilten Verbrecher unterbringt. Das New Aorker Feuerwehr - Departement beabsichtigt die Einführung eines Fahrrad - Löschapparats. Der Apparat, welcher mit etnem 40 Gallonen fassenden Ballon zu versehen ist, soll von vier Feuerwehrleuten bedient werden, und man glaubt, daß diese eine bedeutend größere Schnelligkeit erzielen können, als Pferde. Dem berühmten Hauptling der Chippewa - Indianer, Little Pipe" oder Bunga Powagan", hat zu viel Wasser gebranntes und ungebranntes ein unerwartetes Ende bereitet. Der Brave, welcher zwar schon an 103 Jahre alt war. sich aber einer überaus robusten Gesundheit erfreute, hatte sich voller Feuerwasser gefüllt und bestieg mit einer Squaw ein Canoe, um über den Beaver Dam See zu sahren. Da Bunga Powagan's" SchwerPunkt durch den SchnapZ instabil gemacht war, kenterte das Canoe und die Insassen stürzten in's Wasser. Die Squaw schwamm an's Ufer, aber der bekümmelte , Häuptling kam in den Fluthen elend um. Die professionellen Spieler von MinneapoliZ und St. Paul ergießen sich in Schwärmen über NordDakota und das nördliche Minnesota, wo sie fast jede County-Fair besuchen. Wo eö ihnen gestattet wird, und sie zahlen anständig für daS Privilegium, da werden die Leute mit allen möglichen Spielen und Spielvorrichtungen und Geräthen gerupft. Auf der StaatSfair in Nord-Dakota sollen sie 580.000 erbeutet haben. Vor einigen Tagen boten sie den Leitern der County - Fair in Jamestown $1200, wenn man ihnen einen Aufenthalt von zwei Tagen gestatte. DaS Gesuch ward abgeschlagen und die Gauner mußten mit langer Nase abziehen. Daß eS diesen Gaunern immer wieder gelingt, die Leute zu rupfen, beweist nur, wie sehr das Volk vom Spielteufel besessen ist. AuS P o r t l a n d. O r e., kommt die Nachricht, tajj die vom dortigem Verein zur Einbürgerung von Singvögeln aus Deutschland eingeführden Vogelarten vorzuglich gedeihen. Die ausgesetzten Dhiere haben fast durchgängig genistet und Junge groß gezogen, welche längst flügge geworden sind und sich überall 'zeigen. Feld und Wald sollen von den kleinen Sängern dedolkert sem. 2odld Nachtsröste einsetzen, werden die deutschen Vögel mit ihren amerikanischen Kindern Oregon wahrscheinlich im Verein mit anderen Zugvögeln verlassen, um rm nächsten Frühjahr hoffentlich wiederzukehren. Diese erfreulichen Erfolge y im ort r l ves Poruanoer ererns nno woyi geeignet, auch die Naturfreunde in anderen Staaten veranlassen, etwas zur Belebung vonFeld und Busch zu thun. Mit miger Mu und Sorgfalt vurs, 'ten sich wohl viele deutsche Singvögel bei uns inbüravn lassen. in Deutsch-Amerikanischer Hauö arzt 25 Cti. gürst Bikmarck und die Biederer richtung bei deutschen Reiches 25 Cts. Wir haben nur noch einen kleinen Vorrath dieser nützlichen Bucher und werden keine nachkommen lassen. Wer einer zu kaufen wünscht, beeile sich veßhald. Kaufe Mucho's Vefi Havanna
fcia,."
Vom NuSlanve. An der Nordküste von Laaland liegt eine kleine Insel Na mens Lindholm, die nur zwei Einwohner zählt. Mit Ausnahme des Wildstandes und der Vögel findet man
auf der Insel keine anderen lebenden Wesen, als die zwei Bewohner, die als Ehepaar fern vom Getümmel der großen Welt ihr einsames Leben hier führen. s. Ehester kann nrn ruymen, unter seinen Einwohnern die meist bestrasten Familien Englands zu besitzen. Ihr Record' durste nicht leicht zu brechen sein. Der jüngere Ogden das ist der werthe Name der edlen Familie hat im Ganzen 130 Mal vor dem Stadtgericht gestanden; 86 Mal wegen Betrunkenheit und 44 Mal wegen Körperverletzung. Guter Zweiter" ist seine altere Schwester mit 67 Verurtheuungen; 'dann kommt der Vater mit 35 und die jüngere Schwester mit 29. Der Familienrecord weist also zusammen 347 Verurtheilungen auf! Hoffentlich besitzt Ehester nicht viele solcher Familien; sie sind ein sehr theurer .Spaß. Der Chief Constable" hat ausgerechnet, daß die Familie Ogden an Gerichts-, Gefängniß- und Armenunterstutzungökosten dem Stadtfäckel das runde Sümmchen von 10, 000 gekostet hat! AufderFahrtvon SalgoTarjan nach dem Jnassoer Revier wurde der Kassirer der Salgo-Tarja-ner Kohlen - Bergwerks - Aktiengesell lfchaft Julius Kendrey von maskirten Räubern angefallen. Der Kassirer, von einem Kutscher und einem Schreiber begleitet war, führt: in einer Kiste eine bedeutende Summe mit sich, 19.800 Gulden in Papier und 6200 Gulden in Silber; mit dem Geld sollten die Löhne bezahlt werden. Die Räu 6er feuerten auf den Wagen mehrere Schüsse ab, von denen einer das Pferd traf. Der Wagen mußte anhalten und bit Strolche bedrohten die drei Männer mit dem Tode und raubten nun den größten Theil deS Geldes, mit welchem sie sodann verschwanden; sie nahmen nur daS Papiergeld mit, das Silber ließen sie liegen, weil eS ihnen $u schwer war. Der Raub macht großes Aufsehen. Die Gesellschaft traf sofort Sorge, den Arbeitern ihren Lohn irotz,dem zukommen zu lassen ; auch .hat sie einen Preis von 500 Gulden ans die Entdeckung 'der Räuber ausgesetzt. Von diesen hat man noch keine )ur. Zwischen der Stadt Ferrol und der spanischen Regierung ist ein merkwürdiger Hader ausgebrochen. Die Bewohner von Ferrol sind empört darüber, daß ein Kriegsschiff, welches in der Nähe von Ferrol strandete, nicht auf ihren Werften ausgebessert, sondern nach Bilbao befördert wurde. Der Stadtrath und der Magistrat legten ihre Aemter nieder, es fanden ProtestVersammlungen statt, man bildete einen Ausschuß zum Schutze der gesährdeten Interessen von Ferrol", kurz und gut. es herrschte in der Hafenstadt eine solche Aufregung, daß die Regierung den Ausbruch von Unruhen befüchtete und vor Kurzem über Ferrol den BelagerungSzustand verhängte. Daraufhin haben die in Ferrol erscheinenden Zeitungen beschlossen, ihre Thätigkeit bis auf Weiteres einzustellen und nur die AuSlandStelegramme zu veröffentlichen. Diese Haltung der Presse soll bis zu? Aufhebung deS BelagerungSzustandeS dauern. ES fragt sich nur, ob die Leser jener Zeitungen damit zufrieden sein werden. Ä l S n e u l l ch i n e n t i a ssener türkische? Soldat in einem KaffeehauS in Kairo erzählte, daß er an den Grausamkeiten gegen .die Armenier theilgenommen habe, hörten zwei Armenier gu, wie der Türke idie Ermordung ihrer StammeSgenossen beschrieb. Die Armenier schlössen sich der UnterHaltung an und luden den Türken ein, mit nach ihrem Hause zu gehen; daselbst angekommen, erdrosselten sie ihn. Die Armenier sind verhaftet. I n einem Wandere ircuS in Barcelona producirte sich unlängst ein wilder Mann," dessen Jndianergssicht, starker Haarwuchs, dessen thierische, unarticulirte Laute gu gleich mit dem Mangel jeglichen Co stümS auf daS Publikum eine starke Anzkehungs!raft ausübten. Der CirtuS war allabendlich ausverkauft. Auch die Presse widmete dem winden Mann" spaltenlange Artikel. Es fanden sich aber auch in Barcelona Zweifler und waS zeigte sich? Der schreckliche Wikde" war ein hungriger Zollbeamter, welche? Abend für Abend seine Unifo?m aeaen daS für . T fWL n IHN io Niragl.ttye loamscoiMN cmtaiFchte! Der Ingenieur Theodor Schenkel aus Graz ist zur Zeit mit der Tracirung der ebenso interessanten als in verkehrspolitischer Beziehung äußerst wichtigen Glocknerbahn beschäftigt. Die Arbeiten gestalten sich allerdings schwierig, stellenweise sogar gefährlich, aber immerhin mag diese Arbeit zu den interessantesten Bergbahntracirungen gehören. Die ganze Berglehne, Gutthal bis zum Sattel fallt außerordentlich steil ab und ist nur wenig bewachsen, zumeist Felsen und Schutthalden, so daß das Aufsuchen einer günstigen Trace bedeutende Anforderungen an den Traceuk und an sein Hilfspersonal stellt. In allen jenen Strecken jedoch, welche be reits endgiltig festgelegt sind, lassen sich trotz der scheinbaren Terrainschwierigkeiten bautechnische Hindernisse nicht ronstatiren. Ebenso haben sich auch in Betreff besonderer Kunstbauten bisher keinerlei ' Anforderungen ergeben. rc;" i t . . Kim größeres ajojcci enoroer: nur oas Gutthal. . (fta n . r r : . . . i . . U ilUI I lia U C 6 D deutenden Getreide 5rvor!aesckäfteS S. Katz in Kassel Flieaeskamv. . ist nach Unterschlagung von mehreren tauseno Mark durchgegangen. Dle.ge naue Höhe der unterschlagenen Sum me ist noch nicht festgestellt, ' .
Ie mehr, desto lieber. Der Waschlag. ein Vergnügen.
.W istÄ aber nur dann, wenn mann. gebraucht S!e ist die reinste, besle und r tt. jpariawM" Überall zu haberl Hergestellt von
mm EI mw
THEN.K.FA1RBANK COMPANY chW
Marktbericht. Qhoksa!ePreise. Oroceriel. Zuckn: 5artn tzk.02. Guter gelb $4.09. Gewövni. gelber 13.62. Kaffee: geröft. Banner, Lion und Java 21. 75c (in Psd Säcken) Capital 22c PUot 21c Dakota 20c BrazU 19c Snr. Aepfel 7jc m Pfirsiche 14N Connthen 5c Pflaumen 7c Nprikosen 11)5c Früchte und Semüse, epfel perFaßtzl.75 Citronen per Kiße f 8 00 Orangen per Kiste tz3.25 Kraut per Faß 60c. Zwiebeln per Faß $3.60 Rüben per Faß 51.60 Bohnen per Bushel $2.25 Kartoffeln per Bushel 80 biS 45c. Süß,artoffeln per Faß $3.50 Kehl. Winter.Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter ntra $2.50 Gewöhnliche $1.75 Roagenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Gier und Seslugel. Butter, frische Country 10c Eier, frisch, per Du?. 12c Leb. Geflügel: Hühner 8c per Pfund. Spring ChickenS7jc: Hähne 3ze ; Turkey Hennen 7c: Enten 6c: Sans $4.20 per Dutz. Outet Gant, xot Flelscher's deutsch trickolle reizt nicht die Haut, ist haltba. x und di Färb erscheint frisch und besser. Billige CoNea nehmen die Farbe nicht gleich. mSßig an, haben ei stum?fe AuLsehen. '5I ist in der That eine Verschwendung, wenn man billigere Sarae kauft. Die Fabrikanten, die Flelsher Worsted Co., Vhttadelphka, garantirt, daß ihre Wolle echt schwarz ist. Jede nluel enthält ein Ticket mit dem Namen Fleisher. und für vier solcher Tickets macht lt Flelsher Woefted 5o., Dbllad'a.. eiaroerthoolle, illustrirtel Buch fi Strick, kunstium Seschenk. Man kaufe keine andere Woll all Fleisteriz p, ist die beste und rsshl. feilste. i i LEISHEKS Bö RIA L TO Cigar Store. 67 Oft Washington Strnßs. Die beste Aukvahl einheimischer und importirter Cigarren. Probiren Sie die Rialto So Cifjarro. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller Nömler. Ekvgrd's Dampf TeppichReinigungswerke, Ccke St. Clair Straße und Canal. Teppiche gereinigt, renodirt, wieder gelegt und gepaßt, und alle Arten von Reparaturen. Telephon 616. John Hornung, 233 Süd Lslnwnrs Lir. Gute Getränk,, gute Cigarren und immer inen guten Lunch. Bluff IZoacl ommei"JJesQit. Sine Reite südlich von der Gürtelbahn. Hübscher Garten, gute Kegelbahn, gute Cigarren und Getränke. Zu zahlreiche vesuche ladet ei Gottlieb Hasert, Eigench. SelOdo K37.
thJL
ä y-i&rw&'.'-j
m . i v . ei Tk. w. t w
Dr. Bur öhardt Deutscher Arzt. Wohnung: ?9 382 Oüb Meridian Ctc. prech.Stnnde : 8 Hl 9 tllr er. 1 (II VA NhrTkachm. 7biSUhrbend. Office: 18 Ost Ohio Straße. prechgundkn fit Uhr achm. Teiedbo so. Dr. Carl G. Winter, CXtjt und Chirurg. Spezialift für Avgm und Ohren. Dvechftunde von 9 1 -t, 78 Uhr. Zimmer No. 1 im alten Bidliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohio Str. Telephon Office : 1306; anl 40. Dr. I. Tl. Sntelisfe, tefchasttgt fich schließlich it d!r,tliche Fällen und mit schlecht, und Urinkrankiette. 0. 95 C Sterte Qtrac. DsRtttXMl : 9 Itl 10 111t Berat. 1 II 1 Qlt ach, toaf g Xtlv K WV DENTAL MM!, 25 West Washington Str. äbne mit Silber m füllen 75c. mit Keld .H mV ACta.MA - tCC T mi uv uuu'u, oanc iu rrlN'gen voc: .ayne iu zieyen xoc. as dene oeDtft aus mmml aslS 58. Cm gutes Gebiß 1 5. Zähne schmerzlos ausgezogen. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. o. gj Nord Pknnsgldania Str. 8 a 8 wird aus Wunsch angewantt. Dr. I. Wühler, 120 OS Mcdarty Otr. vrch.tte: S A,r I VLx ach.:7-INhr ,,. Telexhon 1440. f5ic4ftunktn: Eotmtaa Rat Vtrmtuae. Dr. E. N. Schaeser, jSrzt und Chirurg, 0. 430 Natison venue, nah? Vorriö Stt. xchde: s 9:fto Ue 4NH, ?4mittBß. 7-, nr tftU. XtUbbon e? Dr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. Vormittag 10 U Nhr. xrechitunde. NLchatttaa,-Udr. Dr. 7HE0. A. WAGNER t seine Olftce nach 5?o. Nord Delaware Ctt. verlegt, und wird sich freuen seine Pattente n, Freund dort empfang. Sprechstunde : S ia Uhr Hoxmj 1 4 Nhr ach.; eonntag: 10-11 Uhr Borm. Telexhon 843. germalmten und ganzen C 0 k e zu haben bei der IM'polis Gas Co. Taylor & Schneider, Merchant Tailors, 82 West Sircls 5tr. Hosen nach Maß $3 und aufwärts. Anzüge nach Maß $15 und aufwärts. Öroßö Guswahl junger Papageien, billiger als je zuvor. Jetzt, ist die Zeit um billig zu kaufen. ISS Massachusetts Vve. o. r. xrioppor. S?AA4. s&mwsfr IIUH mm ,M, mmmm . ' ik rinnet. noc&. IH0IAKAP0LI5-IND. Qrillen werden nach d besten Vethodm den tlugm pngeptcht.
i
Leukhardt,
es t Obio ST Vkoble Strage. Vefte Getränke und Cigarren. Xsiixic2i. To celebrate properly Am OCCASION When you goiiijj n l in ''in W T ? ,? to supply your SUMMER HOME. JACOB METZGER. & CO., can fornlsh the greatest varletj of pure ud wholeeome drlnka, in bottle, to ult The Teetotaler and Connoisseur, for men, women and cblldren In all conditloni ueb a Been, Ales, Wines, Whiskles, Brandies, Champagne, Waters, Mineral Waters, Soda Waters, etc., soreign and domestic. Call or send Orders to 306 32 East Maryland St. Telephone 407. Ooluuibia BblUq ! Scke VKStttv Deleve Qtt. Die schönste, größte und am bequemst ein, gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für bhaltung vo Concerten, Zrunz-rrünzchen, Vurties etc. Besonders ist sie Vereinen zu nnpsehlen. X9- Die schönste Wirthschaft in d Stadt. Nur die besten Serranke werden der abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet in OTTO SOTTTyTT33T. Feine alte Weine nden Sie in bester Vuöwkbl und jeder Sorte tzD sä SW Ns nnci Wein,eller: Ro. 3S Süd Delaware Otr. Vittigsts preise. ELF frtit, vermute diwerung ach allen Siadtthei'?. eivd Konrad Heeß, ZslOOri, 330 Massachusetts Aveuue. Beste Getränke und Cigarren. LTJUCH. Springfever. y?P rm Sparen Sie eine Dok- '' fcisfl torrechnung und gebrauchen LIZU Sie SOfol pi2:'..,i TiivTTrfTininn IX) - '1 XßJ3JXÄM.MMJLA CtQim Vk ri rV jyEt;uiuiai Hergestellt von No. 35 Oft Mailand Straße. Zu haben in allen ÄVotheken. SS2S252S252S2S2SBSES2S2S2S2SV ftunc Tnirn iiuiw;ccn tt unuc ;niLU, hlumio uülu. ru. roa i ftcoatm. CvsAia BAR FIXTURES, ORAirJ BOARDS j AND ALL g Tln, ZlnCt Drooo, Coppcr fllckot nnd oil Kitchcn end g Plated Utensils H CtaööVood. Morblo. Por ccloln, Etc N CEORCE WM. HOFFMAU ü IA i m i n i i TiiiiIiih is jj) 208CATWSNinATeii8ftauiiAAij. i THE BAR-KEEPERS' FRED. Ij UM USTtA m tfc I Zu Verkauf iu llpotZkkeu 25 Cents der Vfund. Telephon 12S UntrrftüZt die UNION CO - OPERATIVE 3 a n n d r Y, ietrtele k Ut fSsttes. No. 183, Itt ld 1 LirgrÄ k. T. E. Somerville, Manager.
F
Im
W
1
ri
