Indiana Tribüne, Volume 19, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1895 — Page 1

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Lditorielles, Man kann kaum einen Nepublikaner finden, welcher die Schuld der Niederlage seiner Partei nicht Herrn Denny zumißt. UnS scheint, daß Denny politischen Selbstmord begangen hat. DaS Journal" bemonstrirt heute seinen Lesern vor, daß Zndianapoliö trotz alledem und alledem eine republikanische Stadt sei. Nun. man kann den Republikanern diesen sonder-

baren Trost gönnen, ändern wird er ja

an den vorliegenden Thatsachen nichts.

IM Die News und daS Journal hat.

tex auch ihre Bulletin? und in der Washington Straße vor der ersteren

Office standen Massen, welche keinen

Platz in der Illinois Str. vor dem

Sentinel hatten. (Sentirnl.)

Sogar vor dem Bulletin-Rahmen

des Sentinel hatten sich einige Beschauer angesammelt natürlich nur solche, welche vor der NewS keinen Platz mehr finden konnten. (NewS.)

Ein kindliches Vergnügen.

HX-

Die News" weiß es besser, als

die ganze Welt. Bloß TruSler'S per-

sönliche Unbeliebtheit war nach ihr die Ursache seiner Niederlage. Die Mehrzahl der Bürger sei immer für strenge

Durchführung der Gesetze gewesen und

sei eS noch.

Die NewS" ist im Irrthum, wenn

sie glaubt ihre Ansicht dem ganzen Bürgerthum aufoktroiren zu können.

Neun Zehntel der Bürger find anderer Meinung, und eS wird der NewS"

nicht gelingen, der politischen Leiche

Dennh'S wieder Leben einzuhauchen.

Wenn man bedenkt, mit welchem

Eifer daS Journal" die Politik

Denny'S während dessen ganzer AmtS-

zeit unterstützte, und wie eö während der Wahlkampagne seinen ganzen Einfluß auf die Bekämpfung der Wirthe und deS LiquorhandelS konzentrirte, wenn man bedenkt, wie eifrig daS Blatt sich jederzeit für das Nicholsongeseh

und dessen Durchführung ins Zeug

warf, dann muß eS unS überraschen, welch andere Saiten diese? Blatt schon am Tage nach der Wahl anschlug.

3n einem längeren Artikel über daS

Resultat der Wahl sagte daS Jour-

nal" gestern unter Anderm Folgendes :

ES war hauptsächlich ein Protest deS

Volkes gegen die Maßregeln und

Methoden der Verwaltung Dennh'S und feiner Boards. ES läßt sich nicht

leugnen, daß Denny'S Administration sehr unpopulär war. Die Gesetze hätten ausgeführt und öffentliche Verbes-

serungen hätten vorgenommen werden können, in einer Weise, welche nicht

die allgemeine Mißbilligung hervor rief.

ES war nicht nöthig, die Versuche zur Durchführung der Gesetze so aus-

fallend und widerwärtig zu machen.

Der SicherheitSrath hat Mücken er

schlagen und Kameele verschluckt.' Sie haben den Zehnten von Pfeffermünz, AniS und Kümmel" genommen und

wichtige Dinge unberücksichtigt ge lassen.

Mayor Denny'ö Board of Public

Works hat ebenfalls viel zu seiner Un Popularität beigetragen. Seine Er

wählung war zum großen The.il ein

Protest gegen daS willkürliche und drückende Vorgehen der Sullivanschen Administration. Mayor Denny'S Board hat Straßenverbesserungen weit über die Nothwendigkeit hinaus vor-

aenammen und ßhnt cts. aolunas-

fähigkeit dieler Grundeigenthümer zu

berücksichtigen. Er hatte vergessen

daß Rom nicht in einem Tage gebaut

worden ist. Ohne Zweifel hat auch daS Nichol

son Gesetz viel mit dem Resultat der Wahl zu thun gehabt. In einer

Stadt von der Größe von Jndiana

poliö kann ein solches Geseh nicht buch

stäblich durchgeführt werden, ohne

grcße Opposition hervorzurufen von

Seiten Solcher, welche darin einen

Eingriff in ihre persönliche Freiheit

erblicken. DaS Gesetz mag gut und in

manchen Orten populär sein, aber 'S

paßt nicht für eine Stadt wie India

napoliS."

Nun, das Alles hätte sich daS Jour

nal" früher sagen können. Oder

sollte es dieS erst über Nacht gelernt haben ? Wir können dem Journal" das Zeugniß ausstellen, daß eö sein

gerüttelt und geschüttelt Maß zur

Niederlage TruSler beigetragen. DaS

Publikum liebt diese Art der Krieg-

sührung nicht. Persönliche Angrisse

sind dem Durchschnittsleser widerwärtig, und er hat meist keine weitere

Antwort darauf als Zupf dich an

deiner eigenen Nase". DaS Jour-

nal" mag sich den Beifal der Geistlich-

keit und deS puritanischen Elementes

errungen haben, aber wir leben doch glücklicher Weise im Jahre 1895 und Biertrinken wird weder als Todsünde,

noch als MüjkstätSverbrechen ange-

sehen.

Nach dem, waö vorgestern vorgegan-

gen, sollte Denny alS Politiker todt sein. Von Powell wollen, wir lieber

gar nicht reden. ' Durch seine ResigNation hat er den Fluch der Lächerlich-

keit auf sich geladen und sich zum Nar-

ren gemacht. Er trat in sein Amt mit

großen Prätensionen, that alS ob er

in der Uebernähme dasselbe ein rieftOpfer bringe, gewissermaßen, als ob

er zu vornehm für daS Amt sei. Seine ganze Amtsführung, war nichts als

eine Bramaröasiade bis zum letzten

Augenblicke ohne Sinn und Verstand

3n gleicher Weise sinnlos handelte

Herr Denny, aber das Journal"

klatschte zu allen Dummheiten der beiden Herren Beifall. Erst vor ganz kurzer Zeit, alS Polizeirichter Stubbö mit der Polizei uneinS wurde und als die H.-ldenthat verübt wurde, ein jun

ges anständiges Mädchen mitten in der

Nacht aus dem Haufe zu holen und zur

Polizeistation zu bringen, wagte daS Journal" sein Mißfallen kund zu

geben.

Wir wiederholen daS AlleS, nicht um

den Besiegten ihre Sünden dorzuwerfen, denn das ist jejt nicht mehr nöthig

und hat keinen praktischen Werth. Wir wiederholen eö. um die Sieger zu war-

nen, damit ihnen nicht AehnlicheS Pas-

sire, denn die beiden lkhien Wahlen zusammengenommen, haben gezeigt, daß

in unserer Stadt ein starke? Element

besteht, daS nicht mit Stricken an eine

Partei gebunden ist, sondern jede Partei vor seinen Richterstuhl zieht.

8ras)l!ißsjiit5taL

Inland.

Wetteraussichten. Wärmer, schön heute Abend. Schön

am Freitag.

WaöPros. BemiSzu sagen

hat. Chicago, S. Okt. Prof. BemiS,

bis vor Kurzem Professor der politischen Oekonomie an der Chicago University sprach sich heute Abend über seinen Fall auS. Er theilte folgende

Stelle auS einem Briefe HarperS, deS

Präsidenten der Universität mit: Ich

bin überzeugt, daß Sie wegen der

eigenthümlichen Verhältnisse hie? in

einem anderen Institute einen besseren

Wirkungskreis finden können. Per-

sönlich fühle ich mich Ihnen sehr zuge

neigt. Sie find indeß genug Welt-

mann, um zu wissen, daß man bloß in

der besten Umgebung sein Bestes thun kann. Sie find so bekannt und Ihre Fähigkeiten find so anerkannt, daß eö

Ihnen nicht schwer fallen wird, eine Stellung zu finden, in der Sie hyy-

ständig unabhängig sind."

Professor Bemis theilte andere

Stellen auS Briefen mit, in denen sich

Harper sehr befriedigt über seine Thätigkeit aussprach, weil er (Bemiö) jedoch kurz nach dem großen Eisenbahnstreik von 1894 öffentlich sagte : Die

Eisenbahnen haben die Gesetze ebenso

gut verletzt wie ihre Arbeiter" und eö

wurde gar kein Versuch gemacht, die

Sache der Compagnieen zu rechtferti-

gen" sah er sich gezwungen, zu resig niren.

Ein Brief Harperö enthielt folgende

Stelle: Ihre Rede in der ersten Preöbyterianer Kirche hat mir viel

Verlegenheit bereitet. Ich kann mich

kaum in einem Club sehen lassen. Von

allen Seiten haut man auf mich ein

Ich ersuche Sie, daß, so lange Sie mit

der Universität in Verbindung stehen.

Sie Vorsicht in Bezug auf Ihre öffent

lichen Aeußerungen über Fragen üben,

welche daS Publikum erregen."

Als Prof. BemiS bemerkte, daß die

Universität sich um die Fragen der Ar

beit, der Monopole u. f. w. kümmern

müsse, antwortete Harper: Gewiß, eS

ist werthvolle Arbeit und Sie sind der

Mann dafür, aber unser Institut ist

nicht dasjenige, wo sie geschehen kann."

Einem Andern gegenüber bemerkte

Harper : ES ist ganz gut mit den Ar-

beitern zu sympathisiren; aber wir be-

kommen unser Geld von der anderen

Seite und wir müssen Rücksicht auf sie

nehmen."

Prof. BemiS sagt, daß an der Uni-

versität der Unterricht nicht der Wahrheit, sondern niedrigen Zwecken, dient.

Auch Arbeiter. Chicago, S. Oktbr. 2n einer

Sihung des Arbeiter-CongresseS am

Sonntag Abend wurde berichtet, daß

Vorbereitungen zu einem Empfange für Eugene DebS gelegentlich seiner

Entlassung auS dem Gefängnisse in Woodstock getroffen würden. 3n einer Sitzung der Trade & Labor Assembly" legten mehrere Delegaten energischen Protest gegen den geplanten Empfang

ein .und erklärten, sie seien zu der

Ueberzeugung gekommen, daß DebS schließlich doch kein so großer Märty-

rer sei, wie man geglaubt hätte.

Er habe die Abficht, jeht Krieg gegen

die Gewerks-Union zu führen und

einen politischen Akbeiter-Verband mit dem Hauptquartie in Chicago zu gründen. Unter den Mitgliedern der alten GewerkSvereine herrscht große Heiter-

keit über die Thatsache, daß ein Co-

mite, welches den kürzlich organisirten

Arbeiter - Congreß repräsentirt, sich

Mühe giebt, von den Eisenbahnmagnaten billigere Fahrpreise für alle

Diejenigen zu erlangen, welche nach Woodflock fahren wollen, um Herrn DebS eine Ovation zu bringen.

Amerikanisches Leder in Deutschland. Washingtons. Okt. Consul

H. F. Merritt zu Barmen hat in einem

Berichte an'S Staatsdepartement über

die Benutzung von amerikanischem Leder in Deutschland auf die Zunahme im Import dieses Artikels hingewiesen

Schuh- und Stiefelfabrikanten, welche

vor drei Jahren amerikanisches Glace-

leder überhaupt nicht anguckten, importiren jetzt Hunderte von Dutzend auf

ein Mal, und eS kann sehr wohl be-

hauptet werden, daß die Herstellung

von Leder durch Gerben mittels Alaun

in Deutschland bald ganz verschwinden wird, wenigstens wird diese Vermu-

thung von deutschen Lederfabrikanten

unverhüllt ausgesprochen und jederEin-

zelne bemüht .sich, daS Geheimniß der amerikanischen HerstellungSmethode zu ergründen. Einige haben sogar nach

den Ver. Staaten um Arbeiter geschrieben. 3n allen größeren Städten giebt eö jetzt Händler in amerikanischem Le-

der. und viett von ihnen, führen eö

ausschließlich. DaS deutsche Leder ist

bedeutend im Preise gestiegen, wodurch

eS leichter geworden ist, den höheren Preis für den amerikanischen Artikel

zu bekommen.

Dr. Meyer'S M o r d p l ä n e.

Sing Sing, N. 3., 9. Oktober.

Gefängnißdlrektor Sage hat dem Su

penntendenten Lathrop eine consis

zirte Correfpondenz vorgelegt, auS welcher sich ergiebt, daß Dr. Henry F. MeyerS, welcher wegen Vergiftung

Carl Brand'S lebenslängliches Zuckt

hauS zu verbüßen hat, mit seiner Frau Über die Ausführung eines weiteren

Giftmordes zur Erlangung von Ver

sicherungSgeldern verhandelte. Bkever war frech genug, dem Kaplqn

WellS den deutschgeschriebenen Brief zu übergeben, dessen Uebersetzung daS ganze Complott enthüllte. Meyer schrieb unter Underem seiner Frau, er werde ihr ein Präparat zur Auöfüh-

rung deS Verbrechens senden. Eine genaue Untersuckung wird stattfinden.

ES. zeigt sich jetzt auch, warum Meyer

seine Versetzung in daS Apotheker-

Departement beantragte, welche der

Zuchthausarzt Irvine verweigerte.

asf man, Schleicher Mee's

.

Die Verhandlungen in Ku

C h e n g.

NewIork, 10. Okt. Eine De-

pescbe der World. auS Fu Tschow in

China meldet, daß die Kommission in

Ku Cheng 140 Chinesen der Betheili

gung an der Niedermetzelung . der

Missionäre in Hwsang für schuldig

halt. ES sind bis jetzt 69 Personen pro

zessirt und 45 überführt worden, 22 Fälle' harren der Entscheidung deS

VicekönigS. 3n den Verhandlungen

der Commission ist ein Stillstand ein getreten. Die Konsuln warten einfach auf Orders.

AuSHawaii. San Francisco, 9. Okt. Nach den Nachrichten, welche der Dampfer Australia" aus Honolulu bringt, wa

ren dort am 2. Oktober nur noch 2 Cholerafälle vorhanden. 3m Ganzen kamen 87 Erkrankungen und 63 TodeSfälle vor. Nur zwei Weiße star-

ben und die Eingeborenen haben sich

das Unglück selbst zuzuschreiben, da fie

sich jeder ärztlichen Behandlung entzogen.

Unter den Eingeborenen herrscht

große Noth und eö werden an sie wöchentlich 20.000 Nationen vertheilt.

Ein gewisser Frank Godfrey soll die

ganz unbegründete Nairicht verbreitet haben, daß zwei an Cholera leidende Eingeborene lebendig begraben worden

seien.

AlS er auS dem Cholera - Hospital

alS geheilt entlassen wurde, überfielen ihn vier Männer an einer einsamen

Stelle und theerten und federten ihn.

Ausland.

Die Situation in Konftan-

tinopel. Konstvntinopel,9. Okt. Die

Armenier halten sich noch immer in der

Kirche beisammen, obgleich die Türken jetzt nur den Geistlichen den Zutritt ge-

statten, und alle hinausgehenden Per-

sonen genau vifitiren. Die Polizei hat mit der Freilässung der gefangenen

Armenier begonnen, welche zum Theil schwer verwundet find, und behaupten daß man ihnen in der Haft im schmutzigen Gefängniß Nahrung und ärztliche Behandlung versagt hat. Die Be

wachung der Straßen wird fortgeseht und in den Dardanellen sollen Torpe-

doS gelegt und die FortS, welche sie beherrschen, mit Munition versehen werden.

Daß eS sich bei dem Krawall der Ar-

menier um eine abgekartete Sache

handelte, wird von. keiner Seite mehr

bezweifelt.

Constantinopel, 9. Okt. Die

Vertreter der sechs europäischen Mächte

haben von der Pforte auf die ihr überreichte identische Note betreffend daö

Resormprojekt für die Verwaltung in

Armenien noch immer keine definitive

Antwort erhalten obgleich es an An-

deutungen, halbamtlich' Noten und

Besuchen der Regierungsbeamten bei

den Vertretern deö Auslandes nicht ge

fehlt hat.

Ein Vorwand nach dem andern scheint die Geduld der europäischen Mächte

erschöpfen zu sollen und man erwartet

ihrerseits in Kurzem ein entschiedenes

Vorgehen.

Angesichts deS steigenden Ernstes der

Situation bleibt daö englische Mittel-meer-Geschwader bei Lemnoö (Stalimni) in kurzer Entfernung vom Eingang der Dardanellen.

Die Hartnäckigkeit der Pforte ist

unter den vorliegenden Umständen

Niemand verständlich. Auch der eng-

lische Botschafter hat auf seine Bitte, die bei dem letzten Krawall verhafteten

Armenier besuchen zu können, keine

Antwort erhalten.

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