Indiana Tribüne, Volume 19, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1895 — Page 2
imii im, ,Z
JndZsna Tribüne.
Erscheint Täglich und SountagS. Die tZgliche Tribune- kostet durch den Träger U Cents per Woche, die SonntagS,Tribüne' Cent per Joche. Seide zusammen 15 Cents ,d, es Senil per Vkenat. Per Poft außerhalb de, todt zugeschickt i Vorausbezahlung V per 'Jahr. Ossur.t 18 Cft ZUatam Straße. Sndianapolie, Ind., 9. Oktober 1895. Kentüikyer Wunderhöyl',. ES war in der That hohe Zeit', daß der BlaugraZ Staat, nachdem Wunderhohlen Entdeckungen in anderen westlichen Staaten schon zahlreich und aufsehenerregend genug geworden waren, die weltberühmte Keniuckyer Mammuth - Höhle beinahe in Bergessenheit zu bringen,'sich ebenfalls wieder zu einer diesbezüglichen Entdeckung ausschwang und damit einen seiner Ruhmestitel neu auffrischte. Das neuerdings entdeckte Kentuckyer Höhlenwunder befindet sich in der Nähe von Rockhaven, etwa 30 Meilen von Louisville, und scheint ein durchaus würdiges Seitenftllck zu der Mam muth - Höhle zu sein, wenn Alles zutrifft. wa3 die Entdecker im ersten Enthusiasmus darüber zu erzählen hatten. Es wäre recht hübsch gewesen, wenn die Entdeckung gleichzeitig mit dem kürzlich in Louisville abaehaltenen nationalen Feldlager des Äeteranen - Ordens erfolgt wäre, und die ausfliegende Grand Army" diesem Naturwunder die erste Weihe verliehen hätte. Doch das Schicksal hat es anders bestimmt. Ein Kentuckyer und ein östlicher Naturfreund haben die Höhle ganz zu fällig gemeinschaftlich entdeckt. Der Erstere ist Professor - Gordon Curry, wohlbestallter Diaconus einer pharmaceutischen Hochschule und namhafter Pflanzengelehrter, und der lAndere Hugo Soltau von New Fork. Letzterer mag hiermit die Geschichte selber berichten, zumal er keineswegs im Rufe eines Jägerlateiners steht: Wir verbrachten einen Tag in der Gegend von Rockhaven, um nach seltenen Pflanzen und Insekten zu suchen. Wie wir so für uns hin gingen und das Erdreich der genauesten Aufmerksamkeit würdigten, fanden wir mit einem Male eine Oeffnung, die sich bald als derEingang einer gewaltigen. Höhle herausstellte, einer Höhle von mehr als drei Meilen Länge und 'wahrscheinlich mit mehr Merkwürdigkeiten gesegnet, als wir bis jetzt kennen lernen konnten. Diese Höhle enthält Tropfsteine derschiedener Arten, welche einen großen Formenreichthum zeigen; manche derselben sind erst noch in der Bildung begrifsen. Natürlich drangen wir so weit wie möglich vor. Ungefähr auf der i r r i m a n i . r. , : r . . jyaijie oes Xücgc jucken wii auj einen bedeutenden unterirdischen Fluß, dessen Wasser eine Temperatur von etwa 40 Grad Fahrenheit hat, während die Temperatur der Höhle ungefähr 60 Grad-beträgt. Dieser F?uß durch- , strömt die Höhle in einem. Zickzacklauf ' und ist an manchen Stellen 4 oder 5 Fuß tief. Da und dort erweitert er sich zu kleinen- Seen, die wir vollkommen durchsichtig fanden und deren Wasser das reinste Eiswasser ist. Wir wateten durch das krystallklare Wasser des Stromes und schritten dann weiter, bis wir das (vielleicht nur scheinbare) Ende der Höhle erreichten. Sie ist jedenfalls eine der Insten Höhlen, die mir je vorgekommen sind, und ihre Vorzüge für den Besucher dürften eher noch zu-, als abnehmen. Professor Curry fand auch ganze Seen kalkflüssigen Stoffes, aus denen sich noch beständig die herrlichsten Tropfsteine bilden; auf allen Stusen der Entwicklung kann man dieselben beobachten. Aber auch in anderer Beziehung wurden wir reich belohnt für UNsere Mühen, ich darf wohl Mühensagen, denn man erreicht die Höhle nur wich einer anstrengenden Kletterübung eine steile Hügelseite hinauf, und der Eingang, wie wir ihn entdeckten, ist so klein, daß man vorwärts kriechen muß, und sieht im schroffsten Gegensatz zu den majestätischen Räumen, in welche man schließlich gelangt; selbstverständlich wendeten wir auch viele Borsichtsmaßregeln auf unserem Entdeckergange an, späterhin wird sich die Sache schon gemüthlicher machen. Mit dem zuletzt angedeuteten Löhn für unsere Mühen meine ich nämlich gerade solche Dinge, nach denen wir schon vorher gesucht hatten, undtlbann ist die Höhle ebenfalls sehr bemerkenswerth. Wir entdeckten manche sehr seltene Insekten von der Käfergattung, ohne Augen ode? auch nur entsprechende Stellen für tiefe Organe (w'äh. rend man bei den nichtsehenden Fischen, rc-elche mitunter in derartigen Höhlen vorkommen, immerhin verkümmerte Spuren der Sehorgane vorsindet). Die Wissenschaft hat sür diese Käfergattung den Namen Anoplitharnus tenuis", aber die Wenigsten bekommn! solche Käfer jemals zu sehen. Es sind nur klewe Insekten, und ich fand sie stets in den Ritzen der Felsen imLnnern; das gegen die H'öhlenwände spritzende Wasser spült sie manchmal heraus. Vielleicht läßt sich später noch mehr vom thierischen Leben dieser Höhle berichten Krankenpflege und Elektricität. ES ist alle Aussicht vorhanden, daß die Elektricität nächstens eine vmt und unter Umständen sehr wichtige Anwendung in der Krankenstube sin'den wird, ganz abgesehen von speciell elektrischen Heilmethoden. Bekanntlich wird in einer Menge Krankheitsfälle örtliche Anwmdung vo.i Hitze verordnet, theils zur Linderang von Schmerz, thesls auch, um im allgemeinen Zustand deS Patienten ei gewünschte Veränderung herbeizuführe::. In früheren Zeiten bediente
man iicq zu Diesem Zweck meisten! irdener Behälter, welche mit heißem Wasser gefüllt wurden. Späterhin sind an deren Stelle Gummiflafchen getreten. 'Aber diese beide Verfahrungsarten erweisen sich als recht unbequem und unbefriedigend; ja sehr häufig stifteten sie mehr Schaden, als Nutzen. Sicherlich werden Tausende höchst erfreut darüber sein,daß .diese Methoden gänzlich abkömmlich werden sollen. Man glaubt, in .der Elektricität einen viel besseren Ersatz gefunden zu haben. . Dabei soll folgendermaßen zu Werke gegangen werden: Der Leidende, welcher örtliche Anwendung von Hitze bedarf, wird an .den betreffenden Körperstellen in eine geschmeidige seideneDecke gewickelt, welche für jeden Körpertheil gleich geeignet ist. Alsdann wird durch diese Hülle einfach ein elektrischer Strom hindurchgeleitet, und dieselbe läßt sich ohne Weiteres bis zu jedem gewünschten Temperaturgrad erhitzen und so lange, wie nöthig, stetig auf diesem Grad erhaltend . Falls erweichende. Umschläge erforderlich sind, so läßt sich iese elektristrte Seidenhülle über dieselben ziehen, und die Temperatur der Umschläge sich eine beliebige Zeit hindurch auf derselben Stufe erhalten. Und .sollte heißes Wasser unbedingt nothwendig sein, so laßt sich dasselbe gleichfalls auf diefern Wege elektrisch erhitzen und Heiß erhalten, ohne daß man mit den Flaschen zu wechseln oder den Patienten die geringste Störung zu verursachen braucht. DaS sind höchst .sch'ätzenswerthe Vortheile. Noch m manchen anderen Beziehungen läßt sich baS neue Verfahren recht nutzbar anwenden. Schon oft z. B. hätte man Leidenden - gerne türkische Bäder zutheil werden lassen, aber man mußte davon Abstand nehmen, da zu befürchten stand, .daß sich derKranke unmittelbar auf . daS ' Bad erkälten möchte, irotz aller, V'orsichtsmaßnahmen. Diese Gefahr soll durch die neue Methode 'gänzlich beseitigt sin, und Jeder in seiner eigenen Stube unbedenklich ein türkisches Bad nehmen können; er oder sie wird dabei in eine wattirte Decke gewickelt, welche groß aenug ist, den ganzen Korper einzuhüllen, und diese Decke so wird versichert läßt sich so rasch und gleichmäßig mit Elektricität heizen, idaß binnen wenigen Minuten nach dem Andrehen deS StromeS der Körper vollkommen' in Schweiß sein, und die Hitze so lange erhalten werden kann, wie eS erforderlich oder erwünscht ist. Wer weiß. waS Alles wir noch an der Elektricität haben werden, je näher wie sie theoretisch und praktisch kennen lernen!
CnrioseS Touristen, Vergnügen. Wie schon bei eine? früheren Gelegenheit erwähnt, steht im Reich der aufgehenden Sonne die Kunst des Tättowirens deS McnschenkörperS hoch in Gunst und Ansehen, und die betres. senden Künstler arbeiten sehr billig. Sie haben denn auch auS allen Classen der Bevölkerung ziemlichen Zuspruch, aber kaum minder bei den Fremden. Letztere Erscheinung ist von besonderem Interesse. Sie ist früher gar nicht hervorgetreten, aber seit etwa einem Jahre wie man neuerdings von dort erzählt scheint unter gu reisenden Fremden, und zumeist unter vornehmen, eine sörmliche Manie dafür ausgebrochen zu sein, sich auch irgend ein buntes Zeichen auf ihren werthen Körper von einem eingeborenen Meister der, Kunst ätzen zu lassen. Gerade so, wie anderwärts Reisende sich keine SehenÄvürdigkeit oder keine charakteristische Speise oder nationalen Trank eines Landes entgehen lassen, so nahmen nicht wenige Touristen In Japan jetzt das Tättowirtwerden mit. Es ist schließlich das haltbarste Andenken", das man sich vorstellen kann, und 'das Bischen Schmerz, was zeitweise damit verbunden ist, thut auch nichts zur Sache, oder vielmehr, es verlnht diesem Sport auch noch einen gewissen heroischen Abstrich! Wie in vielen anderen Fällen, scheinen auch in diesem ursprünglich fürstliche Persönlichkeiten tonangebend gewesen zu sein. Als diePrinzen Albert und Edward von England nach Japan kamen, da gingen sie auch zu Horo Chio, dem berühmten Hof-Tättowirkünstler .des Mikado, und ließen sich so reichlich tättowiren, daß der ihnen ausEngland nachgesandte Hosmeister beinaheSelbstmord im ersten Entsetzen" beging, als :r bieser Verschönerungen ansichtig ,rurde. Was die alte Victoria dazu gesagt hat, weiß man nicht. Die Ge'chichte wurde aber weitergeklatscht, es cheint an Nachäffern nicht gefehlt zu zaben, und vielleicht hat auch der ge--chäftliche Unternehmungsgeist, von Japanern in den letzten Monaten sich ms das Züchten dieser Manie geworfen. Horo Chio. der nebenbei einer der größten japanischen Sportsmänner ist, verdient mit jener Kunst etwa $8000 im Jahr. etwas eturm-oeographie. Die Karten, welche die Bahnen unserer Stürme zeigen, sind nicht allein für die vorherige Berechnung der Witterung von Werth, sondern jeder Laie kann Interessantes an ihnen finden, besonders wenn er sie Monat für Monat vergleicht und die Veränderungen in den Richtungen de? Swrmlinien von einer Jahreszeit zur anderen verfolgt. So konnte man aus den betreffenden Karten für den Monat August erkennen, daß unsere Sommerstürme Hauptfächlich an drei Stellen sich bilden, nämlich in Alberta (im. kanadischen Nordwesten), in Colorado und an der westindischen . Inselgruppe. .Dahingegen scheint eS nach den Karten vom September, daß die Stürme sich in mindestens sechs verschiedenen Gegenden bilden. Weiterhin eraeben sch
wttder etwas anvere Bilder; natürlich waltet in gewisser Beziehung auch wiederum Gleichmäßigkeit. Man hat in zehn Jahren 33 Septemberstürme von der Sturmfabrik" in Alberta beobachtet; 11 bedeutende Stürme- erschienen in dieser Zeit an unserer Nordküste des Stillen Oceanö; 5 andere begannen ihre Thätigkeit auf der nördlichen Hochebene des Felsenge-dirg-Districtes; 7 entwickelten sich über der isolirten Hochebene von Colorado; 6 traten an der Westküste des Golfs von Mexico auf; und endlich kamen 7 der berüchtigten tropischen SeptemberOrkane von den westindischen Inseln. Doch zeigte sich in der Sturmrichtung großentheilS eine gewisse bemerkenswerthe Uebereinstimmung. Alle die besagten Stürme nahmen ihre Pfade nach dem Golf von St. Lawrence zu, in dessen Nähe sie aus dem Beobachtungsfelde , verschwanden.. So laufen die Alberta - Stürme gewöhnlich an der nördlichen Grenze der Ver. Staaten im Nordwesten entlang, überqueren dann die Binnensee - Region und bewegen sich das St. LawrenceThal dahin vorwärts; den Golf dieses Stromes erreichen sie in etwa drei Tagen. Da und dort kommt eS in den Sturmpfaden zu einer Schleifenbil dunq, welche aber jener allgemeinen Richtung keinen Eintrag thut. Die letzterwähnten Sturme verschleifen sich unweit des Beginnes ihrer Lausbahn über den Felsgebirg - Abhang nach Nord- und Süd - Dakota; von dort gelangen sie aber in der Nähe des Superiorsees wieder auf ihren Hauptweg. Jene Stürme vom nördlichen Theile der Pacificküste, diejenigen von Wyoming und Jdaho, ebenso wie die von Colorado, befinden sich binnen 24 Stunden auf ihrem Hauptgeleise- in der Binnensee - Region und wenden sich dann dem Golf des St. Lawrence zu. Ohne Zweifel gehören diese vier Gruppen zu Einer Familie, welche an der nördlichen Seite der großen Hochdruck - Zone entsteht, die sich ungefähr im 30. Grade und 35 Minuten Breite (ausgenommen wo sie durch bestimmte Eigenschaften der Festländer abgelenkt wird) um den-Erdball zieht. In unserem Lande verläßt diese Zone unweit Süd-Carolina die Küste des Atlantischen Oceans, kommt jedoch im nördlichen Californien oder in Oregon, bei nahe 10 Grad weiter nördlich, wiederum in daS Land. Ein anderes System der Sturmbildung finden wir auf der südlichen Seite dieses Hochdruck - Gürtels. Denn die Luft dieser Zone muß sowohl südwärts wie nordwärts abfließen, doch ist die nach Süden gehende Menge geringer, als die nach Norden gehende. Nach dem St. Lawrence - Golf aber geht eine große Heerstraße auch für diese Sturmfamilie. So bewegen sich die Winde von der westlichen Küste des Golfs von Mexico gewöhnlich über die atlantischen Staaten nach diesem Golf hin. Uebrtgens versuchen die Westgolfund die Ostgolf - Stürme gerne, den Hochdruck - Gürtel zu durchbrechen. Darin bestehen eben ihre zeitweiligen unregelmäßigen Bewegungen, und dabei erlangen sie oft ihre zerstörende Gewalt, welche in den südlichen Staaten so bekannt ist.
Der Fuchspria-Unfug. Kaum haben unsere höheren amerikanischen Lehranstalten ihre Thätigkeit wieder aufgenommen, so kommt auch wieder eine Nachricht um die andeie über jene scheußlichen Rohheiten, welche unter dem Gesammtnamen Haz'.nz" oder Fuchsprellen bekannt sind (letztere deutsche Uebersetzung klingt eigentlich viel zu harmlos für die Wirklichkeit) und dem Zweck dieser Anstalten noch viel seiner stehen, als etwa der Rappierboden und die Kneipstube. Nach den bisherigen Nachrichten darüber ist kaum eine Besserung gegenüber früheren Jahren zu verzeichnen, trotz der zahllosen Jeremiaden ge gen diesen verbrecherischen Unsug. So hat die Harvard-Unwersität wieder ihre übliche blutige Montagsnachtgehabt. die nur durch eine Drohung der Facultät, die athletischen Spiele der Saison aufzuheben, zum Einhalt gebracht wurde. Des Weiteren kommt z. B. aus einer Missourier Hochschule eine ebenso widerliche wie empörende Geschichte, wie ein Student auS einer Stube geschleppt, splitternackt auSgezogen, in eine Koth-Lache geworfen, im Sande herumgerollt, getreten, mehrmals einen Heuschober hinunter geworfen und endlich mit brennenden Cigaretten gebrandmarkt wurde! Recht bezeichnend jedenfalls, daß von den Fortschritten der Civilisation gerade die geweihten Stätten einer angeblichen höheren Bildung so wenig beleckt" werden! Auch hier kann man sagen: Da hilft kein Mundsvitzen, es muß gepfiffen werden." Alle Kapuzinaden scheinen da so weniz Wirkung zu üben, wie ein Nadelstich in einer Elephantenhaut. Um diesen Rest einer barbarischen Vergangenheit, der eines Landes mit völlig neuzeitlicher Geschichte sogar noch unwürdiger ist, als er eS älterer Länder wäre, endlich zu beseitigen, bleibt nichts übrig, als dieses Element ger a d e s o zu behandeln, wie sonstiges Raufboden- und Verbrecherthum auch. Sind sie etwa darum besser, weil sie nur Verbrecher aus Sport sind? Niedergang der Kanälen. Jüngst wurde aus Honolulu in Verbindung mit den Nachrichten über die dortige Cholerafeuche gemeldet, daß die Eingeborenen der Hawaii-Jnseln durchweg AlleS waS die weißen Aerzte auf den Inseln beschließen und thun, mit größtem Argwohn betrachten, und nur ihrer Weigerung, sich gesundheitsärztlichen Vorschriften zu fügen, eS zuzuschreiben sei.daß die Cholera überHaupt in Honolulu Fuß fassen konnte.' Von Mißtrauen und bösartigem. Widerstand ungebildeter Eingeborener geen SanjtätSFtxoxdnungen jn Äu-
cyenqeaenden yat man ja auch sonst schon häufig, gehört; im vorliegenden alle aber hat die Sache eine etwaZ tiefere V?deu!ui:z. Diese Bedeutung liegt nicht blos darin, daß Aerzte und Widersetzliche zwei verschiedenen, einander feindlich g:ger. überstehenden Rassen angehören, sondern vor Allem in der Thztsache. daß es mit den Hawaiischen Eingeborenen wirklich reißend abwärts geh!! Vor fünfziq Jahren waren, die Kanälen noch über 175.000 Köpfe stark, und heute sind sie bereits auf weniger als 50.000 zusammengeschwunden. Es ist schließlich nicht zu verwundern, daß sie selber diesen Niedergang denjenigen zuschreiben, welche ihnen als ihre großten Feinde gelten. Sie haben die fixe Einbildung, daß die Weißen nach einem gemeinsamen Plane beständig darauf hinarbeiten, sie zu vernichten. So beklagenswerth dieses Gefühl auch ist. kann man es in gewissem Sinne nicht einmal ganz un berechtigt finden. Die Civilisation hat verzweifelt wenig für die Kanälen gethan, welche seit dem Auftreten der Amerikaner und Europäer auf diesen Inseln die Opfer de? widrigsten europäischen Krankheiten geworden-sind und noch werden und alle Laster der Civilisation in sich aufgenommen haben. ohne daß ihnen die Vorzüge' der selben in nennenswerthem Maße zugllngllcy gemacht worden sind! Uno sie sollen sich nicht ihre eigenen Gedanken darüber machen? Es ist dasselbe Klagelied, welche auch die Brust der Rothhaut und deS Afrikaners mehr! oder weniger durchzittert. Aber die Kanälen sterben noch schneller aus, all die amerikanischen Indianer, und zwar mit sehr geringer Aussicht, daß ein völlig civi-lisirter-Bruchtheil sich behauptet. Kenner der Hawaiischen Inseln sind der Meinung, daß nach weiteren fünfundzwanzig Jahren ein Kanäle in Honolulu nur noch eine Curiosität sein werde. Dann wird die Kanakenfrage vollständig gelöst" sein, und der alte Heimathboden diese? empfindlich gebauten Naturkinder wird nur noch alS ihr Grab ihnen gehören! Und sie kennen ihr Schicksal nur zu gut.
Oom Jnlande. JnNord. Dakota gibt eS so diel Kartoffeln, daß dle Preise nicht die Kosten der Ernte decken. Ein Farmer in Grand Forks hat Jedrmann eingeladen, sich nach Belieben von seinen Feldern Kartoffeln zu holen; die Kartoffeln, welche von Niemandem geholt werden, will er in der Erde, verfaulen lassen. Dieser Tage trafen in Ca laiö. Me.. zwei Schiffe ein. welche die ältesten Fahrzeuge fein sollen, die unter amerikanischer Flagge segeln. Es waren dies die Schooner Polly" und Hiram"; ersterer wurde imJahre 1305 und letzterer 14 Jahre später gebaut. Polly" hat bereits im Krieae von 1812 eine Rolle gespielt, denn damals caverte dieses Schiff die britische Brigg Machiaö". San Francisco wird sich binnen Kurzem deS größten Ladengeschäfts der Welt rühmen können. Dasselbe wird den Namen Emporium" erhalten und seine Verkaufsräume werden den berühmten Bon MarchS" um 6000 Quadratfuß übertreffen. Außer den zahlreichen Departements der großen amerikanischen Geschäfte wird daS Emporium" eine Bank, einen Barbierund Frisiersalon, eine Candyfabrik und eine Schule für Radfahrer erhalten. JndiesemJahreistbedeu tend weniger kalifornisches Obst nach dem Osten versandt worden, alö in den Vorjahren. Die bis zum 1. September vorliegenden statistischen Ausweise ergeben, daß im Vergleich mit dem Vorjahre der Versandt bis dahin nur 71.760.000 Pfund betragen hat gegen 102.720.000 im Jahre 1894. . Man nimmt an, daß der weitere Versandt sich auf etwa 1500 Wagenladungen belaufen und d'er Gesammterport sich auf 36.000,000 Pfund geringer stellen wird. Dieser Rückaang ist auf den Fehlschlag der Frühobst - Ernte ,urückzusühren, welche durch späte Fröste bedeutend geschädigt wurde. Die Traubenernte ist ebenso gut ausgefallen wie die späten Birnen und Pfirsiche. I rn Staate Connecticut gibt es fanatische Mucker, welche selbst vor einer Gesetzesübertretung nicht zurllckschrecken, wenn es gilt, Andersdenkenden einen Streich zu spielen. NeuerdingS nimmt die puritanische Sippe von Meriden gan, besonders Anstoß daran, daß viele Bicyclisten an Sonntagen Ausflüge machen. Um diesen Sabbathschändern' daS Vergnügen zu verderben, bestreuen sie die Wege mit scharfen Eisennägeln, welche die Pneumatikreifen der Fahrräder durchbohren und .dieselben unbrauchbar machen. Die Stahlroß - Dragoner haben Vigilanzcomiteö gebildet, um dem Gesinde! daö Handwerk zu legen. AuS dem diesjährigen Bericht deS 'SecretärS deS GartenbauBüreau von Oregon, S. I. Sargent, erhellt, daß der Obstcultur in genanntem Staate sehr große Ausmerksamkeit geschenkt wird. Zur Zeit sind in Oregon 565,000 Acres mit Obstbäumen und 1500 Acres mit Beerenfträuchern bepflanzt. Besonders lohnend soll die Pflaumencultur sein. Ein Herr R. F. MeyerS in Jefferfon hat einen 23 Acres großen Garten mit 7 Jahre.alten Pflaumenbäumen und seinen diesjährigen Ertrag an gedörrten Pflaumen schätzt er auf 60.000 bis 100.000 Pfund, für welche 4 bis 5 Cents per Pfund 'geboten werden. Nach der niedrigsten Schätzung und zu 4$ Centö per Pfund würde sich also seine Sinnahme auf 53400 oder etwas über 147 per Acre stellen. DaS Dörren der Pflaumen, ein (jent per Pfund, kostet 535 und die ssnstigen CujtjvationSkosten stellen sich auf ca. 517 per Acre, so daß also eine Nettoeinnahme von 593 per Acre derbleibt. DieS ist, nach Herrn Sargent'5 Dafürhalten, eine mäßige eZJLUL. , ryjnnv - -
Bei Ankunft des BampferS Obdam" im Hafen New York wurde auf Veranlassung des holländischen General-Consuls ein LiebesPärchen, Johannes Draker und Catharine Van Settin. verhaftet. Gegen Draker liegt die Anklage vor. die 20 Jahre alte Caharine aus ihrem Elternhause in Rotterdam entführt zu ljaben. In Holland' erreicht die holde Weiblichkeit erst mit dem 23. Jahre ihre VoUjährigkclt und daher hatte der gute Johannes sich gegen das Strafsetz vergangen, als er seinen Schafe so ohne weiteres mitnahm. Auch Catharinchen hatte einen kleinen Irrthum" begangen, indem sie ihr Großmütterliches zum Betrage von 5750 ohne Zustimmung ihres Vaters so ganz im Geheimen mitnahm. Die Durchbr?nner werde demnächst die Rückreise nach ihrer holländischen Heimath antreten. Zu stürmischen Scenen kam eS in Brooklyn, N. bei dem Begräbniß des Hilfs-Rabbiners Jacob M. Aronson von der Synagoge in Thatford Str. Als der Leichenzug sich in Bewegung setzen sollte, tauchte gegenüber von der Synagoge Aronson's Amtsvorgänger Solomon Nichen auf, der wegen verschiedener Differenzen vom ersten Rabbiner Westenetzky den Laufpaß erhalten und seinen Nachfolger mit unauslöschlichem Haß verfolgt haben soll. Er hatte angeblich kürzlich Aronson's Verhaftung wegen unbefugten Sch'ächtens von Hühnern veranlaßt und dieser hatte sich darob so alterirt, daß er erkrankte und starb. Die Leidtragenden begrüßten nun Nichen mit den Worten: Da ist der Mörder" und dieser erbitterte die erregten Kinder Israels noch mehr, indem er laut erklärte, er freue sich, daß der Andere todt sei. Nichen wäre von der wüthenden Volksmenge gesteinigt worden, wenn nicht alsbald sechSBlaurocke auf den Schauplatz gerückt wären, welche die Ordnung schnell wiederherstellten. Auf der Convention der amerikanischen Numismatiker, welche jüngst in Washington, D. C., stattfand, wurden interessante Mittheilungen über den numismatischen . Werth verschiedener Münzen gemacht. Für einen Cent auS dem Jahre 1799, der niemals in Circulation gewesen, werden 5100 bezahlt, während ein Cent desselben Jahres, der in Umlauf gewesen. nur 510 bringt. Verhältnißmäßig gering ist der numismatische Bedarf an Goldmünzen. Golddollars werden mit 51.20 bis 51.40 bezahlt, solche vom Jahre 1863. 1864 und 1865 bringen 52.50 bis 54 und vom Jahre 1875 sogar 53. Ein Doppeladler" vom Jahre 1849 ist 5300 werth. Die bedeutendsten Umsätze werden in Silbermünzen gemacht. Ein Silberdollar vom Jahre 1804 bringt 5400, ein halber Dollar vom Jahre 1797 540 und ein Quarter vom Jahre 1827 ebensoviel. Für einen Dime vom Jahre 1804 werden 510 und für den halben Dime vom ahre 1802 sogar . 563 bezahlt. Für emen großen Kupfercent vom Jahre 1799 werden 525 und für einen halben Cent vom Jahre 1796 530 geboten. Ein dünner halber Dime vom Jahre 1802 wurde von seinem jetzigen Besitzer sür 576 erworben. , ,,, Osm VlnSkanve. JnLyonvergiftetensich die Eheleute Guyot mittelöStrychninö. Der Doppelselbstmord wird darauf zurückgefllhrt, daß Guyot, dessen Frau krank war, sich vergeblich um Befreiung von einer vierwöchigen militarischen Uebung bemüht hatte. Zwei Unglücksfälle mit tödtlichem Ausgange sind bei der deut-
iqen Manoverslotte noch am letzten Tage vorgekommen. Der Seecadett DionysiuS vom Panzer Weißenburgwurde infolge hohen Seeganges von einer Pinasse geschleudert und ertrank. Auf dem Panzerschisf Siegsried" riß beim Herablassen eines Bootes ein Seil; infolgedessen wurde ein Matrose am Brustkasten so schwer gequetscht, daß er in kurzer Zeit starb. Vor einiger Zeit kehrte in einem Gasthof zu Gent ein Herr Cleempulte aus Brüssel mit seiner Frau ein, angeblich um Gent mit einer Reihe großartiger ColonialwaarenGeschäfte zu beglücken. Zu dem Zwecke miethete er eine Anzahl Häuser und ließ sie, um das Geschäft einheitlich zu gestalten und Aufsehen zu erregen, alle grellblau anstreichen. Dann suchte' er Geschäftsführer, die aber 3000 Frcs. Sicherheit hinterlegen mußten. Nachdem Cleempulte auf diese Weise an 60.000 Frcs. eingeheimst, suchte er das Weite. Die Geprellten, die sich an die Staatsanwaltschaft wandten, haben daö Nachsehen, denn die hier zurückgebliebene Frau deö Schwindlers ist völlig mittellos. Große Mengen von Gänsen kommen täglich über die russische Grenze nach Preußen. Die Güterzüge bringen lange Reihen von Wagen allein mit diesem Federvieh, daö fast durchweg für Berlin bestimmt ist; häufig faßt ein einziger Zug 1015.000 Stück. Die EifenbahnUerwaltung wacht, darüber, daß die Wagen, in denen die russischen Gänse befördert werden, einer gründlichen Desinfektion unrzogen werden, um die etwaige Einschleppung der Cholera zu verhüten. I m Kronstädter Hafen lag .jüngst der englische Dampfer Zem", welcher von einer förmlichen Rattenplage heimgesucht ist; die Thiere haben sich dermaßen auf dem Schiffe vermehrt, daß sie in allen Kajüten, auf dem Deck, auf den Raaen, in den Segeln, kurz in allen Theilen deö Fahrzeugö bei Tag und Nacht frei umher spazieren. Sie nähren sich von den Getreidevorräthen deS DampserS' sobald diese ausgeladen sind, vernichten sie aber auch alles Eßbare an Bord und schonen weder Kleider noch das Schuhzeu der Mannschaft, die dann auch personlich nicht mehr vor den Anarjfful Per hungrigen Bestien sicher ist.
Ie mchr, desto lieb er. Der Waschlag. ein Vergnügen.
W islÄ aber nur dann wenn mann. um gebrauel Sie ist die reinste, beste und r jpariaw Überall ja fcabctN . Hergestellt
EI 1 flIFI
W
THEM.FAIRBANK COMPANY
Täglich werden die Ratten zu Hunderten todtgeschlagen, aber ihre Anzahl ist in beständigem Wachsen beariffen. Wenn die Segel gehißt oder aufgerollt werden, so fallen die Ratten zu Dutzenden auf das Deck und in'S Wasser. Man versuchte sie durch Katzen vertilgen zu lassen, aber das Ergebniß war kläglich. Von 10 Katzen, die an Bord gebracht waren, floh die Hälfte nach kurzem Kampf an's Ufer zurück, während die andere Hälfte der Uebermacht unterlag und bis auf die Knochen aufgefressen wurde. AlS der Dampfer in London vor Anker lag, wurden vom Eapitan zwei Specialisten- desAattenfanges angeworben, die in kurzer Zeit in zwei riesigen Fallen über .2000 Stück wegfingen. Seitdem haben sich die Thiere aber schon wieder in entsetzlichen Massen vermehrt. Ein furchtbares Un ge witter ist iüngst über Belgien gezogen. Tonner,B!itz,Wolkenbruch und Sturmwind wütheten und haben großen Scha den anqerichtet; die Ernten und Felder haben schwer gelitten. BemerkcnSwerth ist, daß der Blitz viele Feuersbrünste hervorgerufen hat und zablreiche Mcie. reien niedergebrannt sind. Sieben Menschen sind durch Blitzschlag getödtet worden, meist auf dem Ze'.de. In Baesrode ging ein 16 Jahre alte Müdchen, Julie van Keer, über vie Straße, um für ihre Eltern ein Brod zn holen: es wurde vom Blitze, der ihren Regenschirm zerriß, ihre Kleidungsstücke vom Körper riß und den Körper halb ver brannte, erschlagen. In Brügge traf der Blitz die Jerusalemer Kirche und ihr Nonnenkloster, dcch konnte die Feuer wehr der Flammen Herr werden. An der See hat das Unwetter großen Schaden angerichtet. Bei Heyst sind zwei große Meiereien niedergebrannt. In Ostende schlug der Blitz in das Hctel Continental ein und richtete eine arge Panik, aber unbedeutenden Scha den an. Am Schwersten hat das Ge biet rings um Flandern gelitten. In vem Dorfe Dahrenstedt bei Stendal ist ein grausiger Mmdi verübt worden. Der Bruder deS Ackerhosbesitzers Vinzelberg, der alS alter Junggeselle im Altentheile lebte, wurde eines MoraenS vermißt. Dem Hofbesitzer, der sich Vormittags nach Stendal begeben hatte, wuroe Mittags bei der Rückkehr von seiner Frau mitgetheilt, daß sich sein Bruder den ganzen Vormittag über noch nicht habe sehen lassen. Die Frau gab dabei der Vermuthung Raum, der Schwager möge vielleicht verreist sein. Der Hofwirth begab sich darauf nach der Wohnung seines Bruders. Er fand ihn in der Stube in einer Ecke liegend vor. Der Kopf der blutüberströmten, nur mit einem Hemd bekleideten Leiche war bis zur Unkenntlkchkeit zerschlagen. Mordwerkzeug hat jedenfalls ein Hammer ge dient, der am Thatorte aufgefunden wurde. Der Mörder, über dessen Persönlichkeit bis jetzt noch nichts bekannt ist. scheint durch ein Fenster in das Gebäude eingestiegen zu sein. Die Erde ist vor dem betreffenden Fenster festgetreten, auch stand ein Sägebock davor, der beim Einsteigen wahrscheinlich benutzt worden ist. AuS Wentschau, das Formosa schräg gegenüber liegt, wird em PrachWck chinesischer Erfindungs. gäbe gemeldet. Daß unzählige C.hinesen einen .solchen blühenden. Unsinn glauben, braucht man kaum elgenS zu erwähnen. 40 Kanonenboote, so heißt es, 38 javanische und 2 englische, wurden kürzlich von den Schwarzflaggen völlig zerstört. In höchst listiger Werfe ließen die Wchwarzflaggen des NachtS Oel auf'S Meer laufen das sie dann vollstälrdig mit Spreu bedeckten, so daß ihre Taucher unter ldieser Spreu unentdeckt vis an die feindl!cbnSchiffe kommen und deren Steuerruder sammt und soniders festbinden konnten. Hierburch wurden alle japanischen und eng. lischerrSchiffe mitLeichtigkeit durchTor. pedoö in denGrund gebohrt, wobei 10.. 000 fremde Teufel umkamen. Nebenbei wird ann noch bemerkt, der Führer der Schwarzflaggen, Lru Fung-fu, halte einen japanischen Prinzen gefangen, für den er die Kleinigkeit von VW Millionen Taels Lösegeld verlange. BUder, die alle sinese Heldenthaten verherrlichen, finden selbstverständlich sehr starken Absatz. G ' e r A u S w e g. Frau A.: .Sie veryeirathen Ihre Tochter? Haben Sie auch bedacht, daß Sie in einem Jahre Großmutter sein können und alle Ihre Verehrer dann Fersengeld nehmen?" Frau B.: Ich Großmut, ter? Niemals! Einen Tag nach der Hochzeit wird meine Tochter nicht mehr meine Tochter sein, sondern meine Nichte!' . ... Meerschaumpfeifen, lange deutsöe Vfeifen, Cigarrenspiden ze.. bei 'Sa Mncho, 1?9 Oft Washington Qtx.
v J j fit! r . : ;
Y-W W J
a &sz& r
f X..UKWm V 1 i 7
ZRSSLsäWX
Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Office ach Zlo. 94 Nord Delaware Ctt. verlegt, d wird sich freue seine Pariente nd Freunde dort ,u empfangen. Gvrechftunden: 9-iaUhrVor.: -Uir Tiiu ur r. Telephon 348. Dr. BurShardt Deutscher Arzi. Wohnung : tto. gg2 Oüb Meridian Qtr. eprech.tde : 8 lit 9 Uhr 8nn. 1 MI Uhr Nachm. 7diI8Uhrbend. Office: 18 Ost Lhio Straße. Sprechstunden 3 dt 455 Uhr achm. elebo 80. 2r. Carl G. Winter, CXtjt und CfcCturQ. Spezialift für Augen und Ohren. Vpechftnnden von 911. -t, t 8 Uhr. Zimmer No. 1 im alten Bibliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohto Str. Telrvbon-Ofstce : IN: Ha 640. Dr. I. Q. Sntclisse, dkfchästtat stA aoHAIlefellA mt tnahSrtM fS&ün d mit schlecht, d nrtafrfcatttc. EW. C darfst etr&bt. DfflctCtmkcm : t ttl w Uhr r. 1 Itl I nix ach, enitagl Mljnitntrtet. Ttlt WMWX IDsa ITtt ) 25 West Washington Str. ZIhni mit SW u sauen 75c, mit Gold $1 mi oufttSrt ; ZShm ja migm 76c: Zähne iu ,i,hkn 25c. Dai beste Sebii auf fit irnrni. fuHl 0 ..1. U -fc : Ar "'if wiv 5. v.iii tyuic sevift so. Zahne schmerzlos ausgezogen. V. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8j Nord Pennsylvania Str. G a wird auf Wuilsch angewandt. Dr. Bühler, 120 Ost UtcGaxtl) Ctt. pr,ätd,: 8 - Uir ,r. : ,-,Uir ach.: V-,ll,r end. Telephon 1449. prichftnndi: tag nr Vormittag. Dr, E. N. Schaeser, Srzt und llhirurg. o. 430 Vkadtson Nvnnu, nahe 33mt Str. edrtchftde : 5-:w Lhr,zt,. 1-4 Uh, Rachmttt-e. Uhr ienk. elevb, ft. Zr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße, prattizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Vr. uido eil. Vrechknnde: erittag, ib-u nhr. rt,pB0CB. nzchuttttag 4- Uhr. RttmälKtttu und ganzen C 0 k e . zu haben bei der luäoli Gas Co. Taylor & Schneider, Merchant Tattors, 22 csest Öircic iiv. Hosen nach Maß $3 und aufwärts. Anzüge nach Maß $15 und aufwärts. vroßs Vuswnhl junger Papageien, billiger al, je zuvor. Jetzt, ist die Zeit um billig zu kaufen. 183 Massachusetts Vve. C. F. Kloppoxv SM.IW OPTIClAM--C) w -t3R.PNHrLDEKB0NH3CI. IHDIANAP0L13-IND. Qrillen werden ach dm besten Ntthodm den ugm angepaßt.
1
mm
num
IMilttWMK
Konrad Heeß, Setloon,
830 Massachusetts Avenue. Beste Getränke und Cigarren. Li T7 2T C XX. G. Leukhardt, Ecke Obto t; V5oble Strage. Beste Getränke und Cigarren. To celebrate properly Am OCCASION -When you goMkg, PitÄg, Caspg, to supply your SUMMER HOME. JACOB METZGER & CO., cn farnlsh the gre&teet rariety of pur and wholeaorne drinks, in bottles, to iuit The Teetotalcr and Connoisseur, for men, women and cuildren in all eonditiona uch. as Been. Ales. Wines.Whiskies. Brandies. Champagnes. Waters. Mineral Waters, Soda Waters. etc.. sorelgn and domestic. Call or send Orders to 30 & 32 East Maryland St. Telephone 407. Columbia Malle ! Lcke MeTkit) & Delsvue 6tr. Die schönste, größte und am deaunnftm tim gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für kbhaltung do vonzerten, LÄnz.Nrünzchen, Vnrties etc Besonder ist fte Vereinen zu empfehlen. ET Die schönste Wirthschaft In dn Stadt. Nur die besten Settanke werden der abreicht. Zu zahlreichem Besuch ladet ein OTTO SCXX2XDT. Feine alte Weine nden Sie in bester ÄuSwehl und tedn Sorte Wein.Keller: vko. SS Gü5 Delaware Ctt. Villigste Preise Freie, prempte liefern ech allen vtadtthetlen. TtUbbou 1869. Springfever. Sparn Sie eine Doktorrechnung und gebrauchen Sie BENDETINE gyefoiäiaI PMu ht9;9 p y Hergestellt von No. 35 Oft Mailand Straße. Zu haben in allen Vpotheken. fcS2S2S2SESa2S2S2S2S252S2 i CNCE TfilED, ÄLWAYif (iSEÖ. juroa Ccoetts. Cicjuuta BAR F1XTURES, DBAIU BOARDS AND Atfc T!n Zlnc. DrooQ, Coppcn nicKoi ona 011 ruicncn cna Plfitod Utensils 9 CInso. Wood, r.lnrblo. Per 8 Irt ,,, colaln, etc rj VKORGb I7M. tlUFriWAH f auamfiMtu &4 rrycUWK, I? g 208CtTWMiJitroN8TtiifiUiUMU. T THE BÄR-KEEPERS FEIBiD. t Zum verkauf in llpotheken Z6 SenU pn yfnnb. . elepho 126A Unterstützt die -UNION CO - OPERATIVE Z a u n d r y, betritt d Uxisn C3f ünltx No. 183, 140 d 142 CtTginU tStssx,
wl
(fÖ 1 Zif " E5N Höy ifQü'l
Ü 1
. T. E. Sorncrrille, Manager.
