Indiana Tribüne, Volume 19, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1895 — Page 3

ttr trfUrltne deutsche Ätf Wilhelm I. hat persönlich die Vor tr,ffltftt hf nrfitPTt aka iSnR4 Mal, TV. r V7 " -"-u - - , sKH iA Nttlikt In einem Hand. U? V v schreiben, durch wel. cheS er Johann Hoff zum AommisftonSrath ernannte und ihm den Kronenord en verlieh, anerkannt. Äfiiet ffu vor rtälliunöfn. Ist Sitte I annottf Eisner & Mendelson Co., Ageu ten, New York. Vkan verlange den ächten Aokann Hoff'K Malzertrakt. 1 Schwache, nervöse Versonen. gequält von Gewiffenkbissen und schlechten Träumen, epeinigt von Rücken und Kopfschmerzen, örrötben. Zittern. er,?lopfen. Unentichlofskiiheit. Trübsinn un erisopsenoen Ausflüssen, erfahren au dem .qendfreund-, auf welch' einfache, billige Weise eschlechtSkrankkeiten und Folgen der Jugend fünden geheilt und die volle Gesundheit und d:r Frohstnn wiedererlangt werden können. Ganz neue Heilverfahren und neue Medizinen. Jeder fein eigener rzt. Schickt 25 tfenl in Stamd und Ihr bekommt das Buch versiegelt und frei zugeschickt von. d Vrioae ßümt und Dispensary." 23 West U. Str.. em Vor?, R. V. r 1 Ri immc O WzMUMM' Der rrrcu Srtunb. "'N Ipriyra NnserevsllZzMnrn Spr? fr?i ??,'t jeder fascSe. MachH kint Flecken. Verbüket 2tri!tvrai. He?l: Trirper uns 9xttx?Mt in 1 bis 4 Zcjrr. F7Z,?t Asoihekern fcajic .iiHinoi cci wxprrij mr i.uo. XuUi breiftr: fcflALYDOR MFC.CC. LAPCASTER. OHIO. RipansTabules. Ripans Tabules are cornpounded srom a prescription widely used by the best medical authorities and are presented in a form that is becoming the tashion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whole difliculty. Prico, 50 cents a box. RipansTabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruc Street, NEW YORK. d ftiyya LTEüLTa Injektion. I Eine vermanente Nur 5 der hartnäckigsten Fälle ton Sonorrhea und Z ? Sieet. garannrt in von 3 diS G azen; kein ' MNAinmkM illl li: Ltf äC v ,Z ' C qnnuüXYr - V - V V to4.4pft.V W li ctrXÄfe;a t - . " Vr. mev. sCaxlmllUin txrjCiJ, ftiiila ry U 39 Och,,, nt VtuM DieseS sehr zu empfehlende Buch ist in da Office der Tribüne" für 25 Cents zu haben. irürft BiSmarck und die Wiedererrichtung dez deutschen 'Reiches." Ein nabem L00 Seiten starkes Buch. Preis in der Office d-r Zxtiuxit" 25 Cents. Zach Material. T. F. SMTTHER. Händler In te6a.ti.T-tfTiil, nutz 8 fei KiftbU Rflollna, roaffkrdlch! Sgekttng, feuer ekte dhaU-JUt, Strohpaxp. Dach d VKf ta2ie Ofn: 100 föcfl FJottj trake. Telepho Ml. Dachdeckerei. ff!Hiae und verantwortliche Dachdecker, te dich, Trinidad und ilsonit pHaltDächer. 2e rte Tomv'.ftttsnt.Tätr tt beSe 11a. tirttx. Ofncc: Zlo. 169, vard : 180 W. Mary land ftr. LeleVZsnWI. JdisaVslU, J?d. '

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Um fremde Schuld.

Rsman vonW. Heim bürg. (gortsejung.) FAX S-2!3 Ssjtl Ich saß Iz n-.t dem Schreiben in der Hand, als das Stubenmädchen erschien und im Auftrage meines Stiefvaters fragte, ob ich oben speisen wolle mit der Herrschast oder ob ich vorziehe, hier unten- zu essen. Bitte, hier unten!" entschied ich. Und ich dachte, als ich da allein saß, ob es Zartgefühl sei, das ihn veranlaßte, mich hier unten zu lassen, oaur Angst vor mir. Was aber mochte man Mama borgeredet haben? Sie kam nach Tische ganz blaß und aufgeregt herunter. Am liebsten wäre ich ihr um den Hals gefallen und hätte ihr alles gesagt, aber dicht hinter ihr war diese Olga Sellmann, und die setzte sich auf den Fenstertritt und redete lauter Unsinn, nannte mich KleinerEigensinn-, Eremitin" und dergleichen und that, als ginge diese Zuruagezogenhett nur von meinen Launen aus. Sie wich und wankte nicht, obgleich Mama wie auf Kohlen stand und obgleich ich deutlich merken ließ, daß eine zuviel da sei. Die berühmte Kochm rief Mama ab mit der Frage, ob sie die Gänseleberoder die Krammetsvögelpastete in den Korb packen solle, der zu Superintendents geschickt werd. Des Herrn Stadtraths bildete Zunge sorgte, daß sie auch an dem Tische der minder bemittelten Bekannten etwas für ihren ausgezeichneten Geschmack vorfinde, und bei Supermtendents war nicht zu fürchten, daß der Korb zurückkam wie einst bei der Comtesse. Die viel geplagte Frau Superintendent hieß stets die Sendung willkommen, die ihr und threr Wirth schaftskasse eine Last abnahm. Gehst Du mit heute Abend. Anneliefe? Du gehst doch mit?" fragte Mama, im Begriff, mich zu verlassen. Nein, sagte rch, denn ich möchte der Comtesse nicht hinderlich sein, falls sie ihr Vorhaben, Herrn Wollmeyer m s Gewissen zu reden, ausführen wollte. Meine Mutter verabschiedete sich schweigend. Da kommen Sie vielleicht mit uns?" fragte Frau Sellmann, Ot5o und ich wollen uns den Jux machen, m's Theater zu gehen: ich sah noch mt eine solche Wandertruppe, die in Nomanen .immer so köstlich geschildert werden ich mochte 'mal lachen. Kommen Sie mit?" Es wird ja gar nichts zum Lachen gegeben," antwortete ich. Ich hatte die Ankündigung der Eröffnung des Westenoerger Stadttheaters im Saal zu den Drei Pappeln" heute schon an den Straßenecken gelesen. Don Carlos" wird ja gegeben." Als ob gerade das nicht zum Lachen sein wird," meinte sie. Denken Sie. welch' eine Eboli hier auftreten wird!" Nem. ich danke, sagte ich. ich habe Kopfschmerzen und bleibe zu Hause." Da stand sie plötzlich dicht neben mir; sie hatte em rothes Juchtenetrn tn der Hand, und an der Feder drückend, daß es aufsprang, hielt sie mir etwas Sprühendes, Flimmerndes unter die Augen. Ist es nicht entzückend?" Ein reich mit Brillanten schmückter Armreif blitzte mir entgegen, in seiner Mitte ebenfalls aus Brillanten das Emblem unseres Wappens, die Greifenklaue, die eine Kugel in den Fängen halt: diese Kugel war eine wundervolle große Perle. Nun?" fragte sie. Es ist recht hübsch, aber Mama macht sich gar nichts daraus," antwortete ich. in der Meinung, es sei ein Weihnachtsgeschenk Wollmeyers für meine Mutter. Das kommt hier nicht in Betracht," erklärte sie leichthin, dies da will mein Bruder verschenken." Und sie verwandte kein Auge von den funkelnden sprühenden Steinen. Ich wandte mich achselzuckend ab. Wie plump und dumm! Man.speku lirte daraus, vag mich die große Aufmerksamkeit, mein Wappen in Brillanten zu sehen, rühren würde. .Reizender Geschmack!" sagte sie und ließ 'das Etui wieder in ihrer Tasche vuzchwinden. Ich hatte mich indeß vor den Ofen gesetzt und stocherte in der Gluth herum. eine Lieblingsbeschäftigung von mir, aber heute rein mechanisch geübt, denn meine Gedanken hatten plötzlich einen wunderlichen Seitensprung gemacht; sie waren aus etwas gekommen, das mich unangenehm, peinvoll. fcV rührte. Ich dachte nämlich, ob etwa der Fremde vom Kirchhof zu der Schauspielertrupve gehörte, die heute ihren Musentempel eröffnete. Es war. als ob mir mit dieser Annahme etwas sehr WeheS geschehe; ich mußte Gewißheit haben. Ich komme wahrscheinlich mit, sagte ich plötzlich zu Olga Sdllmann, das beißt, ich werde mir schon meinen Platz besorgen, Sie sollen sich nur nicht wundern, wenn Sie mich dort sehen ich hole meine alte französische Lehrerm ab, das wird Mama erlauben." , Frau Sellmann lachte eigenthümlich. Ich habe schon eine Karte für Sie, Anneliese, Sie werden uns doch nicht allein gehen lassen?" Ich habe mich doch anders besonnen, ich gehe nicht hin." stotterte ich. dunkelroth vor Zorn. Es stand ja auf diesem vollen, rosia -lächelnden Gesicht so deutlich ein Triumph, ein Triumph, den sie mit ihrem Armband erreicht zu haben glaubte. Ich muß Briefe schreiben." setzte ich kurz hinzu und ging zum Schreibtisch hinüber. Sie lächelte wieder, siegesge wiß. .Ich will nicht stören," lisvelte sie und schwebte hinaus, als ob ich ein Flschlem Ware, das , den Koder tx schnappte und daS sie auS grausamem Mitleid noch ein wenig in semem Le benselement lassen wollte. Für wie ge wöhnlich mußten diese Leute mich hal . ; . .

Sobald ' es dämmerig wurde, holte ich das Geld für die Base. Ich. war im Ganzen doch beruhigter, ich hatte felsenfestes Vertrauen zu der Macht der Comtesse, und wenn ich auch in Bezug

auf Mama etwas unsicher geworden war, wenn ich mir auch sagen mußte. aß sie das Uebermenschliche thun würde im Pflichtgefühl gegen ihren neuen Gatten mich wurde sie doch nicht wider meine Neigung in eine Ehe zwingen, diesen Glauben hatte mir die Comtesse erweckt. Sie war za doch meine Mutter, ich ihr einziges Kind, ihr Alles, wie sie mich so tausendmal genannt hatte. Und standen mir Kämpse bevor, nun, so würde ich nicht allein kämpfen. Der Beamte auf dem Rathhause em-. pfing mich mit gebührender Höflichkeit und wollte mich sogar zuerst bedienen. obgleich eine Menge Leute mit ihren Büchern wartete. Dicht vor mir stand eine kleine runde Fram, die ungeduldig von einem Fuß auf den andern trat, aber respektvoll zurückwich, als sie mich erblickte. Bitte sehr," sagte ich zu dem Beamten, immer der Reihe nach, ich habe Zeit." Ich kannte die kleine Frau, die nun mit mir zurücktrat und ebenfalls noch warten mußte; es war die Todtengräbersfrau von St. Manen. Guten Tag. gn'a' Fräulein," sagte sie zutraulich, waren schon früh heute morgen bei uns." Jawohl, Frau Sietmann," entgegnete ich, und auf einmal kam wieder der Gedanke an den Fremden gewaltig über mich, und selbst den Schern der Neugierde auf mich nehmend, die ich doch schrecklich gewöhnlich finde, fuhr ich fort: Da war heute noch Jemand auf dem Friedhof, Frau Sietmann, so ein großer fremder jungerMann; kennen Sie ihn vielleicht? Er stand an Frau Wollmeyers Grab." Das runde Gesicht vor mir verzog sich zu einem Lächeln, einem schmunzelnden breiten Lächeln, das mir die Frau völlig fremd und unheimlich erscheinen ließ; ich hatte sie m ihrem Beruf als Todtengräbersgattin und Leichenfrau zumeist nur mit dem entsprechend wehleidigen GesichtZausdruck gesehen. Worüber lachen Sie denn um GotteZwillen?" fragte ich. Ach, s::en Sie nicht böse, gnä' Fräulein, 's ist nur. weil mich der fremde Herr heut früh genau so ausgefragt hat. Ich stand da vor unserm Häuschen und putzte die Fenster, man will's doch ein blssel ordentlich haben übermorgen wird der Herr Major von Tollen begraben und werden massenhaft vornehme Herrschaften folgen da kommt der Fremde den Mittelweg heraus, geht aber bei mir vorüber. Na, denk' ich. Guten Tag kann einer auch wohl sagen, er muß doch wissen, daß ich hierher gehöre da kehrt er auf emmal um und kommt direktement auf mich los. ' Sagen Sie mal, liebe Frau," fragt er, wer war denn die Dame dort unten auf dem Kirchhof?" Ja, weiß ich's?" hab' ich geantwortet, hier kommen viele Damens her; wie hat sie denn ausgesehen?" Da sagt er: Klein.brunett was ja wohl schwarz heißen soll . Augen hat sie so groß, wie man sie selten sieht, und unterm Pelzmützchen haben ihr allenthalben die krausen Löckchen hervorgeguckt." Ja. das konnt' Fraulern von Tollen gewesen sein, was die Käthe ist," hab' . . . . , i i ich geantwortet, ave? vie komm: vocy heut' nicht aus den Kirchhof, das arme Ding; die fürcht' sich höchstens, weil sie ihren Papa übermorgen hrnaustraaen." Und da hab' ich an -Sie gedacht. Nee, warten Sie man, mein Herr, das wird Sternbergs Anneliese gewesen sein!" Und nun ist das so, Sie sag:n's.ja selbst, gnä' Fräulein, daß Sie es waren. Sternbergs Anneliese?" hat er mir nachgesprochen, als besänne er sich aus etwas. Da sagte ich, nun ja, sie hat das israd vom Papa besucht, kommt in Wind und Wetter und schaut nach ihres Vaters Ruhestatte, und was ihre Mutter ist, die hat sich ja den Wollmeyer genommen in zweiter Ehe. Da hat er eine Tasche herausgezogen und hat mir men Fünfzigmarkschein gegeben, gnä' Fräulein. So!" hat er gesagt, da besorgen 'mal das Grab recht schön, liebe Frau, und ch, danke für freundliche Auskunft." Und dann ist er gegangen. Welches Grab? hab' ich hinterher geschrieen, aber er hat sich umgedreht und nicht geantwortet. Und nun will ich man eben das Geld aus die Sparkasse tragen, denn so kommt es doch Nicht alle Tage. Ich brauch' mir ja kein Gewissen daraus zu machen, wennich s nehme. lch sorg' für alle Graber, für Arme und Reiche, und der ganze Friedhof sieht auZ wie em Lustgarten, gna Fraulem, das muß Jeder sagen." '3itte!" rief jetzt der Beamte, und Frau Sietmann stürzte mit ihrem Sparkassenbuch - vor. Nein, zu den Schauspielern gehöre der nicht. Fünfzig Mark! Ein Westenberger. Schauspieler und fünfzig Mark verschenken! Und ich lächelte plötzlich so vergnügt wie die Todtengräbecsfrau vorhin.' Robert Nordmann! klang's in meiner Seele wie Finkenschlag im Frühling, Robert Nsrdmann, der Base ihr Robert! Wenn er es wäre, welche Freude für, die alte Frau! Lange hielt freilich diese Stimmung nicht vor, und als ich in der Damme rung nach Hause kam, schalt ich mich sebst aus.- Wie konnte man so albern sein! Die druckende Gegenwart über fiel mich wieder mit aller Macht. Ma ma's Hilfe erschien mir zweifelhaft und das 'Ausreißen" unmöglich, als ich in den sinkenden Abend hinaussah. Die Angst vor einer unbekannten Fremde, wie sie jeder verspürt, der zum ersten mal hinaus soll aus der alten Hemath und der aewobnten Umgebung in eine ungewisse trübe Zukunft, packte mich e cml. u!Vll mir ehernen lammern. werden. waS soll ich thun, um mich zu retten vor. dem verhaßten Menschen? Da sah' ich über dem leuchtenden Schnee deS Hofes eine lange Gestalt

bayerwanbern und erkannte' ba Ungethüni von Kapuze' und den Muff, daraus man ein halbes Dutzend der jetzigen Msde herstellen könnte, und mein Herz stand still vor Schreck. Die Comtesse, der mein Geschick keine Ruhe ließ, kam, um Wollmeyer ihre Meinung zu sagen, bevor sie sich bei Superintendents trafen! Am liebsten wär' ich davongelaufen und hätte mich versteckt. Welche Scene würde nun folgen, schon deshalb, weil ich der alten Dame mein Vertrauen geschenkt hatte! Ich ging mit gerungenen Händen im Zimmer umher, während sie nun oben saß und ihre Auseinandersetzungen begann. Mir war zu Muthe, als hätte ich ein Verbrechen begangen; ich wußte nicht, ob die Zeit stille gestanden oder ob

Stunden vergangen waren, als jetzt draußen eine Thür aufgerissen wurde und em rascher heftiger Mannerschrltt sich meiner Stube näherte. Ich hatte noch kein Licht, aber ich erkannte die starke Figur meines Stiefvaters, der jetzt hinter sich die Thür schloß. Wo sind Sie?" fragte er kurz. Ich erhob mich aus dem Lehnstuhl am Ofen., Hier!" sagte ich, aber der Tom wollte kaum aus der Kehle. Gehen Sie zu Ihrer Mutter hinaus, sie will Sie sprechen Weiß Mama ?' stieß ich hervor. Wenn Sie so taktlos sind, ihr die Comtesse zu schicken als Fllrbitterin, wird sie es wohl wissen. Ich habe die Comtesse nicht geschickt ich habe ihr nur, weil ich mich mit Jemand aussprechen mußte weil Diese Entschuldigung nutzt Nichts mehr! Meine arme Frau ist furchtbar aufgeregt, und ich erwarte von Ihnen, daß Sie das Mögliche thun, damit sie ruhiger wird. Kommen Sie und bitte vor allem keinen Widersvruck!" Ich glNg vor ihm her nach oben, mit zitternden Gliedern. Was würde Mama thun? Würde ihr Mutterherz sprechen, wurde sie mich retten? Ach, ie konnte ja nicht wollen, daß ich imglücklich werden solle, sie konnte nicht! Sie ist im Schlafzimmer, sagte er hinter mir; und ich schritt über den Gang und klopfte an die Thür. Als keine Antwort erfolgte, druckte ich auf die Klinke und trat ein; er folgte mir unmittelbar. Mein Lebtag werde ich den Anblick Mamas nicht vergessen. Das Zimmer war erhellt, von der Decke hing die angezündete Ampel und auf dem Toiletentisch brannten die Kerzen der dreiarmigen Leuchter. Mama war offenbar beim Ankleiden gestört worden. Sie ging auf und ab; die marineblaue, seidene Robe, über die sie einen Frisirmantel gebunden hatte, rauschte und knisterte bei ieder Bewegung. 5khr Haar siel halb gelöst über den weißen gestickten Batistmantel, und an den Schläfen krauste es sich so eigenthüm ich, als habe sie m bitterer Berzweifuna mit beiden Händen darin aewühlt. Das Gesicht war furchtbar verändert, aschfahl, die Augen ingesunen und Wie abwe end blickend: von der Rase zum Mund eine unheimlich scharfe Linie. Sie schien mich gar nicht ZU seben in ihrem UmberwandFfll. (Fortsetzung folgt.) Hl A5eivl.6ie 2le.zte in Indien. Der verdienstlichen Anregung der Ge mahlin des früheren BizekönigS von Indien, der Marquise von Tusserin, ist es zu danken, daß die indischen Frauen, deren religiöse Gebräuche ihnen die Behandlung seitens männlicher Aerzte nicht gestatten, jetzt weibliche Aerzte befragen können. Tie meisten jungen Mädchen, die m Indien ihre medizinischen Studien beendet haben, bereisen zur Erlangung weiterer Kennt nisse Europa, und viele von ihnen be werben sich um den Doktorgrad der Brüsseler Fakultät, der in Indien sehr geschätzt wird. Von sieden männlichen (Kandidaten, die sich der Prüfung unter warsen, bestanden zwei nicht, die fünf Anderen befriedigten gerade, während von drei weiblichen Studenten ein jun ges Mädchen mit Auszeichnung, die anderen Beiden sogar mit großer Aus Zeichnung den Doktorgrad in der Mcdi ;in. Chirurgie und Geburtshülse er langten. Auf Grund dieser Diplome erhalten sie in ihrer Heimath Anstellun zen ln grauen und Kinder-skranken-Häusern und in den Hospitälern des Harems, mit einem jährlichen Gehalt von 12,500 Franken. Semelnn5hleeS. Nur mir trockenen Kohlen hetze man; denn die Ansicht, daß nasse Kohlen mehr Hitze geben, rst falsch, da durch den Uebergang des Wassers in den Dampfzustand eine große Menge Wärme gebunden und so nach außen unwirksam gemacht wird. SchUlhwerk wasse ? d t ch t unid weich zu machen, gibt eS viele Mittel, die sich mehr oder weniger wirksam erweisen. Als eine der besten und zugleich einfachsten Zusam mensetzungen hat sich folgernde 'be währt: Ein viertel Quart Lemol wird mit einem viertel Quart Klauenfett gekocht und mit dieser Mischung, so lange sie noch warm ist, daS Schuhwerk eingerieben. Man läßt eS dann, ehe man es anzieht, . etwa zwei Tage stehen. Will man das Einschmieren wiederholen, so müssen die Schuhe selbstverständlich vollkommen trocken sein. Fügt man der obigen Masse noch 300 Gramm Paraffin wä'hrend deS Kochens hmzu, so wird die Wider stanidSsähigkeit derselben gegen daS Slndrmgen mi Feuchtigrert btdtu 5end vermehrt. Auch Einschmierun aen von erwärmtem Ricinusöl machen das Leder geschmeidig und wasser dicht. Mittel zur Vetilgung der Warzen: crn sicheres Mittel be steht auS einer Mischung von acht Theilen MUchsäure. acht Theilen Col lodium und emem Theil Salicylsäure. Wie Mischung rann nach dieser Vor schritt in jeder Apotheke angefertigt werden. Man trägt 'zuerst mit emem scharfen Messer die oberste Fläche der

Warze cw uns vetups: sann mn Dem Mittel täglich mehrmals die Warze, ohne die Umgebung dabei in Mitlei. wischaft zu ziehen. Nach ewiger Zeit werden die Warzen .spröde und vergehm; oder: man macht ein starkes Sodawasser und betupft damit die Warzen tagsüber vi, bis fünf Mal und 5ährt so lange damit fort, bis sie verchwunden sind. Die Warzen vereen, ohne eine Narbe zurückzulassen. Ferner wird empfohlen. auS .frischem, ungesalzenem Speck breite Streifen zu schneiden und diese auf die Warzen zu binden. Daraufhin werden sie verMvinden 'Daö Einauellen des nerfutterS. Von GefMgelziichtern wird empfohlen, den Hühnern gequellte Körner zu verabreichen, und die angestellten Versuche haben ergeben, daß bei vielsn Körnerarten eine bedeutende Ersparniß durch das Ausquellen in frischem Wasser erzielt wird. Acht Pfund trockene Gerste geben 20 Pfund gequellte. Gequellte Maiskörner geben Ähnliche' Resultate. Außerdem wird daS Futter durch daS Quellen 'verdaulicher. Bek der Verfütterun von Haser, 'Roggen und Buchweizen ist das Einquellen von keinerlei Vortheil ... - ' '.' ' Gallen bei Wkerd. Unter

Gallen versteht man bekanntlich jene . 1 n 9 r i A ' " - . -r. ciaiiicrcn, viewenen aucy geipannien, runden oder läßlichen,' meist schmerzlosen ' lGesckövülste.' ' welcke namentlick beim Pferde, Luhevst selten auch bei Arbeitsochsen vorkommen) diese Gallen Ittzen am yeffel- und prunggelenk, jenen am luorowrirc uno nocy seltener am 'mterkÄteaelenk. ' Mö Ursachen sind Quebschungen der Gelenke und der hnenscheiden, Ueberanstrengungen, Fehltritte und Sprünae. sowie erblicke Anlage Museben. In Bezug auf die Heilung läßt sich ein bestimmtes Urtbeil nht fällen, da die Gallen in mancven Fällen g'änzlich bef. ! 1' 1 . V tt'l C ! S . 1s w cingi zvervn urniicn, isinrcucn uuge gen jeder Behandlung trotzen, und eine "dauernide Heilung st, yu-mal, wenn schwache Guenle die Ursache smo, seiten. ES lassen sich die Gallen wohl zeitweise beseitigen, stellen sich aber bald wieder ein: ie älter Gallen und Thiere sind, desto schwieriger ist die Heilung. Lahmen die Thiere nicht, so ist es 'häufig räthlich, von einer Bebandluna aanz Museben, da die Gallen mehr das gute Aussehen als den Gebrauch lbeeinträchtiHM. Was die Behandlung anbeirUt, so empfiehlt es sich, bet frisch emjtandenen Vauen Kälte anzuwenden, indem man das Thier mit ixm betreffenden Beme ot über die Gallen in kalteS Wasser stellt, in welchem Soda aufgelöst ist (sieben bis zehn Unzen auf einen Eimer Was ser); noch besser ist eö, wenn es geno angeht, zugleich emen mäßigen Druckverband anzulegen, d. h. die betreffende Stelle einzuwickeln: Schmerz und Äahmheit verschwinden in wenigen Tagen, zur ganzlichen Bejeitigung ist aber ' stets eine andauernde mehrwöchentliche VehaMung erforderlich, ei veralteten, sogenannten kalten Gallen bat die Vebandluna die Aufgabe, die ausgedehnten Gallen zur Zusammen ziehung zu vrmgen, die vermehrte ADsoivderung der Sehnenjscheidenflüssigkeit ,u Verbindern, beziehungsweise die Ergüsse zur Aufsaugung oder Beseitigung zu bringen. Hierzu dienen, auKer festen Einwickelunaen. zusammenziehende Mittel, namentlich täglich einoder zweimal Einreibungen von verdünnter Schwefelsäure, einem Theil Schwefelsäure zu fünf bis. zehn Theilen Spiritus oder Wasser, je nacy Empfindlichkeit der Haut; ferner Einreiöungen von Jod (Jodtinktur, bei empfindlicher Haut verdünnt. Jodkaliumsalbe durch Jod 1:10 verstärkt); daS Brennen in Strichen mit rothwarmem Eilen, um Jusammenschrumpfung zu erhalten, sowie Oeffnen der Gallen und möglicherweise Emspritzung von Jodtinktur. - Bet veryar. ten Gallen ist daS Hauptgewicht auf Erweichung und Zercheilung der Berdickung zu legen, zu welchem Zweck man längere Zeit hindurch lauwarme Bähungen und Bäder von SeifenWasser und Aschenlauge anwendet.auch reibt man vortheilhaft mit auslösend zertheilenden Salben: graue Quecksilbersabbe und Schweinefett, von jedem gleiche Theile, ein. Einen guten Ruf hierber genießt auch die Einreibung mit lauwarmem Fischdhran. Bei jeder Behandlung ist indessen ein Häupterforderniß. daß die betreffenden Pferde viel Ruhe haben und nur schonend gebraucht werden; ferner ist magereZ Futter rird selbst bisweilen eine Alloepille am Platze. Gegen daS Schimmeln von Würsten und Schinken, das sich so sehr oft gerade in Miethwohnungen mit wenig guten Vorrathsräumen zeigt, gibt eS ein einfaches, unschädliches Mittel. Man übergießt Kochsalz mit soviel Wasser, daß .eine breiartige Lösung entsteht, mit der man die Sachen leicht bestreicht. Die Salzkrytalle tödten die Schimmelpilze und vethindern ihre Neubildung. StaatOhio, Stadt To leb o, ) L u c a ö C o u n t v, 55. Frank 3. Eheney beschwört, daß er der ältere Partner der Firma F. I. E h e n e y s o. ,fi, welche Gescöäfte in der Stadr Toledo, in obengenanntem County und Staate thut, und daß besagte Firma die Summe von einhundertDollarö für jeden F'll von Katarrh bezahlen wird, der durch den Gebrauch von Hall'S Katar? Kur nicht geheilt werden kann. srank 3. Ch en e u. . wtn . Bescbworen vor mir und Siegel unterschrieben in . meiner ' Gegenwart am 6. Septbr. : A. . 1886. ' A. W. Gleason. öffentlicher Notar. Hall. Katarrh? Kur wird innerlich genommen, und wirkt direkt auf daö Blut und die schleimigen Oberflächen bei Systems. Laßt euch umsonst ijeug nisse kommen. ' ' : ' ' ff3.Cheneykl5o.ToledoO. Verkaust von allen Apothekern, . . , .. ...... r 4 9 19,

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