Indiana Tribüne, Volume 19, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erschemt Täglich uud Sonntag?. Die tägliche. Xxli&nf kostet durch den Träger U ÖeniJ per Ooche, die Sonnta?,Trtbüne' S Ccxtf per Ooche. Beide tusämen 15 Cents der 65 Cents per X7tnat. Ver Poft außerhalb de, (Sttbt inzeschiZt i Vorauööezählung V ptt Lahr. OffUt 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 8. Oktober 1895. (CtffitaaWcrrtlpcjstntj.') Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, in der Mikrobenzeit. Jene winzigrn Nacker, welche in so schwin delhaft ungeheurer Zahl schon so fürchterliches Unheil unter der Mensch- , heit und Thierheit angerichtet haben sollen, aber seit Koch. Pasteur und Genossen so recht in ihrer vielseitigen Schrecklrchkeit erkannt" worden sind, txherrschm augenblcklich trotz Cuba, Rathhaus-Z5austkcunpser-Politik und anderen Lappalien hauptsächlich die Situation in der Gartenstadt. Schaudernd raunt ein Chic?goer dem Andern das Wort Mifnrän" zu. und eZ fehlt weiter nichts' rnesir, als daß dieselben auch als Schrrckwort für ungezogene Wickelkinder gebraucht würden, wozu sie, nämlich die Mikroben, natürlich zu klein sind. Schon neulich erzählte ich Ihnen von den Kuß-Mikroben und dem ca'rbolisirten Rosenwasser des Herrn Gesund beitsHohepriesters; aber darauf beschränkt sich die Mikrobenriecherel des Chicagoer Gesundheitsamtes noch lange nicht. So macht dieses Departement (das offenbar seinen Beruf verfehlt hat und eher in ein Departement des unfreiwilligen Humors für die Tagespresse" umgetauft werden sollte) jetzt Jagd auf Mikroben oder Bacillen des Telephons. Ja, eS ist schauderhaft, wie zahlreich dieses un-' heimliche mikroskopische Wild im Schall-Loch deS Fernsprechers lauern kann. So versichert uns wenigstens mit angstverzerrter Miene der fürsorg, liche Gesundheitscommissar Kerr. der es sich vom 5uß-Vangemacher Reilly hat einblasen lassen und in unbeschreiblichen (ober doch anstandshalber nicht wohl zu beschreibcden) Schrecken gerathen sein soll, als er gar tn seiner höchsteigenen Amtsstube am Telephon die entsetzliche Aufforderung angebracht sah: Man bringe die Lippen bittet innerhalb des Mundstückes!" Als er einigermaßen wieder zu sich gekommen war, befahl er, sofort diese Hochverrätherische Ausschrift zu entfernen. und warnte die ganz: Menschheit Chicagos und der umliegenden Dörfer vor derselben. Darüber ist die TelePhongesellschaft, statt dem treuen Warner dcmköar zu sein, nicht wenig aufgebracht; diese hat -ohnehin so allerband kleine, Angriffe zur Zeit. "z. 58; mit ihren Helloh-MädelS". welchen sie verboten hat,- in ihren Dienststunden Pumphosen zu tragen. worüber, als einen Eingriff in ihre unveräußerlichen Menschenrechte, die radelnden Helloh-Nymphen höchst empört sind, obgleich sie sich unter Protest dazu U uemten, über ihre Bloomers" DienstRöcke (sozusagen weibliche overalls") anzulegen. Was aber die Te-lephon-Mikroben betrifft, so könnte vielleicht auch hier etwas mit Rosenwasser verdünnte Carbolsäure, jedesmal vor dem Gebrauch anzuwenden, die kleinen Teufelchen unschädlich machen. Uebrigens sind die Acten über diese Bacillen und ihr Treiben noch nicht geschlossen, und vielleicht entdeckt man z. B. auch noch, daß der EhescheidunaAattllus auf telephonischem Wege verbreitet wird. Noch viel verhängnißvoller für das körperliche Heil der Gartenstädtler scheinen aber gegenwärtig die WasserMikroben zu sein. DaS ist ein rechtes Elend mit dem Wasser in Chicago: entweder hat man merschtndehls" keines, oder es ist von Typhus- und anderen Mikroben verseucht. Schon deswegen darf sich Chicago Glück 'dazu wünschen.daß es noch keine Tmperenzstadt geworden ist; denn wenn es erst ganz und gar auf dieses Wasser angewiesen wäre brrrr! In den letzten Tagen ist das Eigenlob über den Chicagoer Gesundheitszustand so jählings zum Abbruch gekommen, wie daS Hundstags-Wetter, und die Sticheleien auf Epidemien in anderen amerikanischen Weltstädten, z. B. St. LouiS, sind gänzlich derstumnrt. Und daS hat seinen ernsten Grund. In dem schönen Stadttheil Lakeview sind mehr als 1000 Menschm schen typhuskrank, in Hydepark fast ebenso viele u. s. w.. die Diphtheritis-? Opferliste gleichfalls sehr lang da kann Einem daS Spötteln vergehen. An alledem sollen ungezählte Milliarden von Mikroben im Wasser schuld sein. Abgekochtes Wasser aber scheinen die Meisten nicht zu gleichen", es sei denn, daß eö außerdem gefärbt und vergeistigt wäre. Es ist stark zu vermuthen, daß die Mikroben" in dem Wasser sich diel anständiger aufführen würden, wenn sich nicht der Inhalt von Dutzenden von Schmutz-Cloaken an den bedenklichsten Fällen in das Wasser ergössen, und außerdem die Koth-Abfuhr-Voote nachhülfen, zu faul, etwas weiter hinauszufahren. Wie hat man während der Weltaus-stellungS-Zeit dieses Wasser als eines der besten der Erde gerühmt! Sehr viel größer kann auch die besagte Ver schmutzung seitdem nicht geworden sein, und die Mikroben haben sich so wenig unterdessen geändert wie die'Aldermänner. Ganz naiv bemerkte jüngst eines der gelesensten gartenstädtischen TageSblätter: die Mikroben müßten schon lange ihr Wesen getrieben haden, und daß Chicago trotz alledem eine so gesunde Stadt gewesen, komme wohl hauptsächlich daher, daß die ReuPariser einen so guten Magen hätten. Bei Gott, daS glaube ich schon längst! DaS Beste ist vielleickt, daß der

Winter schon den ersten Fuß über die Schwelle gesetzt hat. Der bringt zwar die Mikroben nicht um. aber er bringt sie gewöhnlich in Vergessenheit, und das kommt manchmal auf dasselbe heraus. Dem Winter scheint diesmal wenigstens ein Glücksbote in der Gartenstadt vorauszugehen, nämlich eine sehr lebhafte Bauthätigkeit, welche Voraussichtlich während der ganzen Regterungszeit des Königs Boreas anhalten wird. Eine beträchtliche Zahl Derjenigen, welche in anderen Wintern hier hungerten und froren, dürfte daher über das Allerschlimmste hinweggehoben, und das Elend, dessen Zeuge ich nun schon mehrere Male gewesen, wenigstens um einige Grade gemildert sein. Freilich dürfte auch diesmal kein einziger Brotlaib und kein einziger Puter zuviel von den Menschenfreunden vertheilt werden! - Gebaut wird zur Zeit viel mehr, als den Straßenpassanten lieb ist. und doch fehlt es vielfach an dem Wichtigsten, z. B. an genügenden Schulgebäuden. 12,000 oder mehr Chicagoer Kinder können lediglich wegen Mangel an Räumlichkeiten gar keinerlei Schulunierricht erhalten! Natürlich fehlt es an den christlichen Linsen" dafür und dabei doch der blödsinnige Flaggen-Rummelzur angeblichen Förderung des Patriotismus, und eines der toxangebenden englischen Blatter der Gartenstadt, welches sich in dieser Beziehung am wichtigsten macht, ist Vasselbe, welches jahraus, jahrein unter Mithilfe korrupter Schulräthe fehr bedeutendes öffentliches Schuleigenthum um ein Butterbrot pachtet und so einen der gemeinsten Diebstähle an der heranwachsenden Generation zu seiner geschäftlichen Bereicherung verübt! Das ist keine etwa in derHitze der Zei hingspolemik geschleuderte, Anklage, sondern sie trägt einen amtlichen Charakter. Doch wozu Ihnen weiter darllber plaudern? Wenn die Ohren des gartenstädtischen Volkes etwas an Länge verlieren, werde ich nicht versäumen, Ihnen davon Mittheilung zu machen; vorläufig will ich den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und Chicago die patriotischste Stadt von Amerika. Alle Sünde ist schließlich Dummheit, daher auch wohl das geflügelte Wort: So dumm, wie die Sünde." Jederzeit freut eö mich aber, von den Deutschen Chicagos etwas Gutes erzählen zu können. So auch diesmal wieder. ES ist nämlich alle Aussicht vorhanden, daß der schöne LincolnPark nun einen öffentlichen Turnplatz mit allen zugehörigen Baulichkeiten und Gerätschaften kriegt, für die BeNutzung des ganzen Volkes, und zwar will die Chicago-Turngemeinde die ganze Zeche zahlen. wahrlich ein Beispiel, daS noch sehr vereinzelt in unserem Lande dasteht! Es kommt jetzt nur noch darauf an, daß die ParkCommissäre keine Kaffern sind, dann wird das prächtige Projekt sehr bald verwirklicht sein. Immer mehr Respekt bekomme ich vor der Vielseitigkeit des Chicagoer Geselligkeitslebens. Jüngst bin ich auch auf einen Club aufmerksam geworden, der meines Wissens noch nirgendswo anders ein Seitenstück hat. Ich will ihn . einfach Club der Schwarzweißen" nennen. Er hat aber beileibe nichts mit den preußischen Rationalfarben zu thun, sondern es ist eine Organisation von Negern, welche Weiße geheirathet haben, und umgekehrt, sammt ihrer Nachkommenschaft. Gestützt nämlich'auf die traurige Erfahrung. daß Diejenigen, welche eine solche Mischheirath eingehen, sowohl bei -den reinen Weißen wie bei den Niggern" einer Aechtung zu verfallen

pflegen, will diese Organisation solchen Familien Alles das bieten, was ihnen durch diese Aechtung in gesellschaftlicher und anderer Beziehung verloren geht. ES gehört ihr bereits etwa ein Halbhundert Familien an, darunter auch etliche ' deutsche Männer oder Frauen. Wenn das Unternehmen sich auf die Dauer bewährt, mag es noch auf viele andere Städte ausgedehnt werden. Glück zu! Noble Leute sind die Gartenstädtler immer; das haben sie auch mit ihrer Sympathie für die kubanischen Patrioten gezeigt. Denn es gehört wirklich ein hoher Grad nobler Selbstverlaugnung dazu, mit einem anderen ausgesaugten Volke zu sympathisiren und sogar von Weitem die stumpfen Schwerter klirren zu lassen, während man sich selber erst recht das Fell über die Ohren ziehen läßt, ohne etwas Andercs. als einmal einen schlechten Witz darü.r zu verbrechen. Doch ich habe Lust, .ich zu der philosophischen Höhe aufzuschwingen, auf welcher ein jüngst im. hiesigen Record" veröffentlichtes Trostgedicht" eines Chicagoer Biedermannes steht. Jede der Strophen schließt mit den Worten: Alles von der besten Seite sehen, das heißt glücklich sein," und ich kann mir nicht versagen, Ihnen wenigstens den Schlußvers vollständig in deutscher Uebertrag ,a aufzutischen: Wenn die Aldermänner budeln, ärgert Euch darüber nicht! Denkt: der Spitzbub' steckt in ihnen. und wenn ihnen je gebricht Die Gelegenheit zum Budeln, brechen sie in Häuser ein, Alles von der besten Seite sehen, das heißt glücklich sein!" Gebe der Himmel, daß ich diesem weisen Rath künftighin getreulich nachlebe, und wäre es auch nur zur Gesundheit! I. R. Schutz des OhreS. ' In einer Zeit, welche das merkwürd:g?n Problen zu lösen verstand, akustische Wirkungen ohne . Zuhilfenähme der Luft als schallvermittelndes Medium . auf weitest Entfernungen fortzupflanzen, fehlt eS befrenrdliarweise noch an einer Erfindung mittelst deren 'der immer mehr zunehmende Lärm desVerkehrS. der Industrie in

unmittelbarer Umgebung des Menschen unhörbar gemacht werden kann, eine Lücke in der langen Reihe glänzender Errungenschaften der modernen Wissenschaft. Die Thatsache, daß die Zesteigerte Leistung der Nerven, zumeist auch deren Leitung vermehrt, diese Er. fahrung, die sich auch in lästiger Ueberreizung derGehirnerven äußert, macht 'das Bedürfniß rraer dringender fühlbar, das Ohr abznschließen von geräuschvoller Umgebung, durch welche zahlreiche gesunde oder nervöse Personen ei Tage. und Nacht belästigt werden. Man hat mit großem Eifer nach mechanischen Mitteln gesucht, um daS Verschließen des GehörgangS auf einfache und sichere Weise zu bewerkstelligen. Watte. Wachs, Eakaobutter. gekautes Papier oder andere plastische Substanzen zu diesem Zweck zu gebrauchen, ist nicht nur unnütz, da der Abschluß nur sehr oberflächlich gelingt, sondern auch gefährlich. Die Ohren ärzte wissen vielfach von langwierigen Leiden zu berichten, die durch gelegentttches Liegenbleiben von Bruchstücken derartiger Körper im Gehörorgan entstanden. Daß die Aerzte eine Vervoll Zommnung auf diesem Gebiete erstreben und anerkennen, ergibt sich aus der Thatsache, daß jtöen Prof. O. Ro-senbach-Breslau in Würdigung der großen Bedeutung von Neuerungen zum mechanischen Schutz vor störenden Gehörserregungm reiche eigene Erfahrungen bekannt gegeben hat. Er empfiehlt zum Schutz des OhrenS ein kleines Stück Wundwatte mit Vaseline so stark als möglich zu imprögniren. daraus einen homogenen Cylinder zu formen, der an -beiden Enden etwas zugespitzt, Schallreize vom Ohr ein fach und sicher fern hält. Der Cylin der darf weder zu dick, noch zu dünn, noch zu lose gerollt sein und ist es am besten, ihm einen etwas geringerenUmsang, als den des eigenen kleinen Fingers zu geben, der gewöhnlich den Geh'örgang ausreichend schließt. Brief aus Deutschland. Von Wilhelm Kaufmann. Dresden, 7. Sept. Daß der Aerger ein schlechter Vera, ther ist, hat der deutsche Kaiser wiederum erfahren müssen, nachdem ihm der Aerger über die maßlosen Beschimpfun gen seines Großvaters durch die social demokratische Presse eine Drohung auf die Lippen gebracht hat, welche allgemein im Lande Kopfschütteln erregt und der Socialdemokratie neues Wasser auf die Mühlen der Agitation liefert. Die hochgradige Erregung des Kaisers ist ja wohl zu verstehen. Es ist zu bekannt, mit welch schwärmerischer Verehrung er den Kaiser Wilhelm I. vergöttert und wie ihn die wochenlang fortgesetzte Be schimpfung deZ todten Kaisers, welchem sein Enkel den Titel Wilhelm der Große" beigelegt hat, erbittert haben muß. Das Gesetz bietet keine Handhabe zum Vorgehen gegen diese social! stischen Hetzereien, denn ein todter Kaiser besitzt nicht die Ausnahmestellung des lebenden Monarchen, und darf sie auch in einem noch so streng monarchi schen Lande, wie Preußen und Teutsch land, nicht besitzen, schon deshalb nicht, weil die Freiheit der historischen Kritik nicht gehemmt werden soll. Uebrigens hatten die Führer der Socialdemokratie

dadurch, daß sie sich gerade die Person des alten Wilhelm als Zielscheibe ihrer Agitation gegen den Sedantag bedien ten, nicht nur einen groben Verstoß ge gen den guten Geschmack begangen, sondern auch einen recht dummenStreich gemacht. ' Zwar ist die ParteidiZciplin in keiner anderen Gesellschaft so stark und so schroff, als bei den Socialisten. Trotzdem fehlt es nicht an Zeichen, daß eine beträchtliche Anzahl von Genossen durch diese wüste Agitation vor den Kopf gestoßen wurde. Die Erinne rung an die Persönlichkeit des im neunzigsten Jahre verstorbenen Kaisers ist noch zu lebendig im deutschen Volke, namentlich die Erinnerung an die letzten zwanzig Jahre seiner Regierung. Man weiß, daß er stets ungern das Schwert gezogen hat, daß er ein auf richtiger Freund des Friedens war, daß ihm der Krieg von 1870 wirklich auf gezwungen wurde, und man weiß auch, daß er eS gut meinte mit dem deutschen Volke. Ter ehemalige Kartätschen Prinz" von 1843 und der Commandant von Rastatt war als der gewaltigste Sieger des Jahrhunderts ein bescheide ner und milder Herr geworden, der die Verdienste seiner großen Mitarbeiter niemals als seine eigenen ausgegeben hat, und dem man vor Allem nicht nachsagen kann, daß er an Ueberhebung litt. Das große Pflichtgefühl, welches ihn auszeichnete und .das ungewöhnlich hohe Alter, welches er erreichte, machten ihn auch bei seinen Gegnern zu einer achtunggebietenden, bei dem monarchisch denkenden Volke zu einer Verehrung würdigen Persönlichkeit. Unter ihm und wesentlich durch lhn und feine Waffenthaten wurde mit der elenden Zersplitterung der Teutschen aufge räumt und das starke einige Reich geschassen. DaS Andenken eineS solchen Todten beständig mit Koth zu bewersen, mußte eine tiefe Erbitterung her vorrufen, außerdem war eS, gelinde gesagt, eine grobe Taktlosigkeit der So cialdemokratcn, dem deuischen Volke das Gedenken an die gewaltigen Voll bringer des Jahres 1870 und 1871 zu vergällen. Blut ist dicker als Wasser, und das Blut, welches vor 21 Jahren in Frank ! .rl 4. 1 i w r a r n w inu uciyugi Ivuroe, yai jau in zeoer Familie Deutschlands eine Lücke ge rissen. Hätte die Socialdemokratie ruhia bei Seite aessanden und den Sedantag ohne Demonstration' vor übergehen lassen, so würden ihr die anderen Parteien daS nicht verdacht haben. Aber das Gebühren ihrer Führer, das ewige systematische Schimpfen und Verhöhnen dessen, was der aroßen Masse des Volkes als heilig galt, mußte eine allgemeine Empörung hervor rufen und wäre faktisch ein grober Fehler geworden, wenn nicht von Sei ten der sogenannten staatSerhaltenden" Parteien ein noch gröberer Fehler vegangen worden wäre.' Man bat nämlich das. Vorgehen der Socialisten ;,i : t v v x. mm lunvliil. lonvern vur inaeoen

daraus wieder neue 7!gttationsmlttel zu ttiniilen der Rcthen gcschassen. ullächt nar da ganze sozialistische Minierer mir darauf' gerichtet, den leicht erregbaren Kaiser persönlich tief zu iriinlcn und ihn zu einer unüderlegten Aeußerung, zu einer neuen Atv

schmctierungsrede zu veranlassen. DaS ist nun' leider gelungen und die So cialdemokratie hat wieder den Profit davon. Der Kaiser sagte nämlich in seiner sonst sehr angemessenen und wür diacn Ansprache gelegentlich des Se danfestes: ,,MSge das gesammte Volk in sich die Kraft finden, die unerhörten Angriffe zurückzuweisen. Geschieht das Nicht, nun denn, so rufe ich Sie (d. h. die preußische Garde, welcher die Rede galt) um der hochverräterischen Schaar zu wehren, um einen Kamvf m führen, der uns befreit von solchen Ele mcnten. Tiefe Worte sind ein Zornesausbruch und weiter nichts, abit schwarz auf well! georuak nehmen Ne nch so aus, als beschwöre der Kaiser das Gespenst deö Bürgerkrieges herauf. Die Socia listen kennen das Gesetzbuch ganz ae nau und hüten sich sehr wohl, etwas zu unternehmen, waö sie mit den Gens darmen, geschweige denn mit der vreu ßischen Garde in Conflikt bringen? könnte. Nicht einmal die Agitation, welche den Kaiser so furchtbar erregt lat, läßt sich gerichtlich verfolgen, der Herrscher ltt seiner Machtsulle ist ohn mächtig gegen die Sticheleien und Ver höhnungen, welche ihm und seinem System galten, sich aber an die Adresse seines wronvalers richteten. Cs bietet sich also Nicht die geringste Handhabe. um die Worte des Kaisers in Thaten zu übersetzen eS sei denn der S t a a t s streich. Daß der Redner des Sedan tageS daran nicht gedacht hat. als er die zornerfüllten Worte sprach, liegt auf der Hand, jedoch die Socialdemokratie wird sich die Gelegenheit, eine solche Ad sicht zu insinuiren, nicht nehmen lassen. Und daß sie damit einigen Erfolg haben wird, steht wohl außer Zweifel. Ein Sauglück hc.ven diese Social dernokraten", hat ein ultramontaner Abgeordneter emmcl behauptet. Das Sauglüa" bestand in den Fehlern, welche die antisocialistischen Parteien bei der sog. Abwehr der socialistischen Gefahr" gemacht haben. Zwölf Jahre haben die Ausnahmegesetze gegen die Socialdemokratie bestanden, ehe der iekiae Kaiser (vor 5 Jahren) sie ern schlafen ließ, und gerade während jener UnterdrUaungsperiode ist der SocialismuS in Teutschland großaeworden. Taß man durch Ausnahmegesetze dem Socialismus nicht benommen kann. haben die meisten deutschen Politiker längst eingesehen und diese Cinsicht war die Hauptursache des Scheiterns der soq. Umsturzvorlage. (5s ist seltsam, daß man sich in TcUtZchland der Crkcnntnlß verschließt, keine radikale, ja eine revolutlsnäre Partei zu den nothwendigen Bestand theilen des politischen Lebens der mo dernen Culturstaalen gehört. Wird ja doch diese Erscheinung in allen andern Ländern nicht nur ange lrofen, sondern auch als etwas Selbstverständliches hingenommen, in allen anderen Ländern mit parlamentarischen Einrichtungen. Weshalb geschieht da? nicht auch in Teutschland, woher diese übergroße Nervosität m der Behand lung deö politischen Radikalismus, der sich in Teutschland in der Form der Sozialdemokratle darstellt? Vielleicht kommt es daher, daß die herrschenden, oder sagen wir lieber die besitzenden, Klassen zu wenig Fühlung mit dem eigentlichen Volksleben haben, vielleicht auch weil die parlamentarische Ersahrung der Deutschen von Verhältniß müßig kurzer Dauer ist, wahrscheinlich wirken beide Umstände zusammen. In England, wo die Klassengegensätze weit größer sind als in Teutschland, kann der Sozialismus keinen Boden finden. Jedenfalls scheint daS Eine festzu stehen: ließe man die Sozialdemokraten ruhig gewähren, so würde man sie ihres besten Agitationsmittels berauben, denn diese sind nachweislich seither immer au3 der Rüstkammer ihrer Gegner ge liefert worden. Gegenwärtig verfügt das socialistische Hauptblatt in Berlin der Vorwärtsüber eine Sensation, diei hn zur am meisten citirten Zeitung in Deutsch land macht. Er ist im Besitze der Prt vatcorrespondenz deö famofen Herrn von Hammerstein, des langjährigen Chef-RedakteurS der Kreuzzeitunz und anerkannten Führers der konservativen Partei. .ES muß angenommen werden, daß'Hammerstein die jetzt publi cirten Briefe dem Vorwärts" selbst zur Verfügung gestellt hat. Herr von Hammerstein ist auS Berlin ver fchwunden unter Umständen, welche seine ehemaligen Freunde und Ver ehrer beschämen müssen. Er hat sich als vollendeter Lump entpuppt, als Schlemmer, Lüdrian, Pumpgenie, kurz als ein ehr und charakterloses Subjekt. Sein gegenwärtiger Aufenthalt ist unbekannt. Daß er die Briefe, welche seine guten Freunde ihm geschrieben haben, preis gibt, ist ohne Frage eine Gemeinheit, namentlich auch, daß er daS Blatt der Socialisten wühlte, um die schmutzige Wüsche der Herren Junker an den Pranger zu bringen. Freilich hätte sich wohl kaum ein anderes Blatt zum ersten Abdruck der Briefe hergegeben, nun aber diese Briefe im Vorwärtserschienen sind, druckt die gesammte Presse, unit Ausnahme der schwer betroffenen Kreuzzeitung-, sie daraus ab und knüpft die ausführlichsten Besprechungen daran. . Am schlimmsten ist bisher der ehe malige Hofprediger und Erfinder der Zudenhetze, Herr Stöcker, dabei weg gekommen. Ein Brief des Letzteren in Hammerstkin aus der Zeit vor dem Sturze BismarckS, fordert in der hinlerlistigsten und heimtückischsten Weise zur Beeinflussung des Kaisers gegen ViSmarck auf. Andere noch unge nannte Briefschreiber dcS Herrn von Hammerstcin erklären, eS sei besser den Socialisten Vorschub zu leisten, als auf das geringste unter den vielen Vor rechten, welche die Junker genießen, zu verzichten. Tie ganze Gesinnung?lumperri dieser firä immer mit ibre?

ttöntgötreue brüstenden Clique kommt in diesen Briefen zum Vorschein. Wenn er will, kann der Kaiser aus diesen Briefen ersehen, daß die Gesellschaft, auf die er sich mit Vorliebe stützt, bereit ist, ihn zu verrathen und zu verkaufen.

sobald sie ihre besonderen Interessen veoroyt glaubt. Vom Jnlanve. Aller Wahrscheinlichkeit nach wevdbn im nächsten Jahre in un serem Qande an 800.000 Bicycles auf den Markt gebracht werden. Colorado stand, dem letzten CensuSbericht zufolge, mit 70.883 Tonnen an er Spitze aller Blei pro ducirenden Staaten." ' In lloaä-0k-tde-IZa7 bei Rockland, Me., lebt ein Fräulein Lucretia Estes, die im 101. Lebensjahr steht und ohne Brille lesen sowie nähen kann. Ihn Rachdarm rn eine ö Jahre alte Frau NamenS Mary Hix, deren Augen ebenso gut wie diejenigen des hundertiahrigen Fraulems sind. In Port Townsend traf 'jüngst bt Lritt che Barke Omega ein, !deren Bemannung, mit Ausnahme deS CapitanS, ausschließlich auS Chinesen und Japanesen bestand. Der Capitan mußte für einen zeden Chme sen eine Bürgschaft von $500 hinter legen und tdas Schiff von einem Wach ter bewachen lassen, um entwaige Fluchtversuche der Zepsträger zu verhüten. ' Im Innern von Guatema la herrscht angeblich großer Mangel an iLebenSmltteln. Um dem drooen 'den Hungertode zu entgehen, wenden sich vle der Küste zu. Fleisch soll sehr ihoch im Preise stehen, selbst das von alten und kranken Thieren soll zu 75 Cents daS Pfund verkauft werden. Leider 4hut die Regierung nichts, um oer Roth abzuhelfen. ' ES ist eine bekannte Thal, sacke, dak die riesige Verbreituna des 'FshrradeS die Einnahme der Stra tzenSahn-Sesellschaften in vielen Städ ren bödeutend geschmälert hat, verein zelt dürfte aber der Fall sein, daß eine Straßenbahn im Concurrenzkampfe 'mit dem Stahlroß unterlegen ist. Das Hat sich in Mankato, Minn., ereignet. Acht Jahre lang war die Bahn tm Äe triebe, um am 1. dieses Monat? den Verkehr einzustellen, und dies hat das Blcyole gu Wege gebracht. Ein Javanese W. S. Van Hat den Nachweis geführt, daß V:: Cultur des SecdenwurmS an der Pa crficlüste sehr wohl moalich ist. Der Mann hat unweit von Portland, Oregon. eine Maulbeerbaum-Pflanzung von 1O AcreS angelegt und auS seiner 'fernen Heimath Seidenraupen zur , rn" . Jucyl linporiiri. xjiz auinc ßcuciy trefflich und die von ihm gswonnen Rohseide ist. nach der Versicherung . ri ' i . 9 ..!.. von iö?ayoeriian!oigen, von auvgegkiu, neter Qualität. Nach ziemlich zuverlässlgen Schätzungen ffidt eS tn unserem Mandel unaeffähr dre? Millionen erwerbende Frauen. Von diesen sind 1.55.000 Lehrerinnen, 110 Advocatinnen. 165 Geistliche. 590 JouuialMn nen. 320 Schrifdstellerimien. 2060 Mnstlerwnen, 2136 ArchiteMnnen ; 40.800 Frauen sind in de? Lanldwirthschaft thätig und 2440 üben den ärzi lichen Beruf auS. AIS selMändige Leiterinnen kaufmännischer Geschäfte 'sind 14.460 Frauen thätig, während die Zahl der Comptoiristinnen vevschiedener Branchen 21.100 betragen soll. Weit über 5000 Frauen sind im Diensie -der BuNdeS-Regierung thätig. Ein Fall von entsetzlicher Rohheit ist in Pittöburg an den Tag gekommen. ES war zur Kenntniß der Behörde gelairgt, daß ein gewisser Dominick Morina und dessen Gattin Annie die etwas geistesschwache 80iäbriae Mutter der letzteren in empörender Weise mißhandelten und fast 'HungerS sterbm ließen. Ein Beamter fand die bsdauernöwerthe alte Frau. die vollständig entkräftet ist, in emem schmutzige!, Verschlage eingeschlossen, und ein am Fußboden besesrigte Kette lieferte den Beweis, daß. daS Gerücht, die alte Frau werde oftmals an den Boden festgekettet, nicht unbegründet war. Die Nachbarn erzählten, daß man die alte Frau fast täglich bis spät in die Nacht hinein um Nahrung bitten uKo jammern hören konnte, die unnatürliche Tochter und deren Gatte jedoch seien so verroht, dasj sie die von mildthatia acknnten Personen für die alte Frau gesandten Nahrungsmittel selbst verzehrten und die Aermste nach wie vor hungern ließen. Morina und seine Frau wurden verhaftet. Aus dem Bacve veS sechsstöckigen TeZementhauseS No. 270 Cherry Straße, New gork, vergnügten sich eine Anzahl russischer Jsraeliten, lauter junge Leute, mit einem nur ihnen eigenen Spiel, daS darin bestand, mit einer brennenden Kerze, die dabei nicht ausgehen durfte, von einem Dache zum andern zu springen. Unter der Gesellschaft befanden sich der 20 Jahre alte Simon Harrilevitch,- welcher in dem Hause wohnte, und daS junge Ehepaar Finkelstein von nebenan, welche sich am thätigsten bei der Spielerei bethelligten. Als die Reihe an ' Harrilevitch kam, wollte er von dem Dache No. 270 nach No. 263 springen. Beide trennte ein etwa drei Fuß breiter Luftschacht. Der Unglückliche junge Mann sprang entweder zu kurz oder vermißte auf andere Weise sein Ziel, kurz, er fiel, schlug einige Male wild mit seinen Armen um sich und stürzte die sechs Stockwerke in die Tiefe. Mit einem Schädelöruch und zerschmetterten Gliedmaßen wurde der Unglückliche bewußtlos nach dem Gou-verneur-Hospital gebracht, wo die Aerzte erklärten, daß der Aermste daZ nächste Sonnenlicht nicht mehr erleben würde. Nach Meldungen auö Groöny im Terekgebiet hat sich daselbst eine neue Naphtha-Springquelle, 70 Faden hoch schlagend, geöffnet. Sie soll täglich 800.000 Pud (ca. 2,880,000 Pfund) Naphtha Liefern.

mehr, desto lieber. Der Waschlag. ein Vergnügen.

W aber nur dann. wenn mann. gebraucht. eie ist die reinste, beste UNd s. . Mte. .'pariawlÜberall zu habe Hergeslelll von

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THE N.K.FAIRBANK COMPANY

Den VnAlanvs. Der Sohn des im Irrenl ause gestorbenen Schutzmanns Rotheb in Aachen hatte ein Verhältniß mit einem Mädchen Namens Ortmanns und wollte dies in nächster Zeit heirathen. DaS Mädchen hatte nun viel Nachtheiliges über ihren Bräutigam erfahren und kündigte ihm deshalb das Verhältniß. Rothleb war darüber aufgebracht, kaufte sich einen Revolver und Patronen und erklärte im Stadtgarten einem Parkwärter: Jetzt müssen mehrere Personen fallen." Eine Stunde später traf Rothleb die Ortmanns in der Kölnstraße, er zog den Revolver und feuerte auf die Ortmanns einen Schuß ab, der durch die Brust in die Lunge drang und das Mädchen tödtlich verletzte. Darauf feuerte Rothleb drei Schüsse auf sich selbst .ab und fiel dann wie todt zu Boden. Zum Spital gebracht, stellte sich aber heraus, daß Rothleb nicht einmal schwer verletzt war; er hatte nur einen Streifschuß davongetragen. Der französische Un terrichtsminister Poincare hat für das im Herbst beginnende Schuljahr an alle Gymnasiallehrer ein Rundschreiben er lassen, um sie vor dem Mißbrauch deö aedachtnikmaßiaen Lernens zu war nen. Der Minister macht namentlich auf die schlimmen Folgen jenes Sy stemö aufmerksam, welches darin be steht, die Schüler zum Auswendigler nen langer Seiten grammatischer Reaeln. trockener Aufzahlungen von geo graphischen Namen und chronologischen Daten zu zwingen, statt ihr Denkvermöaen zu öffnen und ihren Geist durch Erklärungen zu entwickeln. Zugleich schafft der Minister die dreimonatlichen Preisrecitationen ab und ersetzt sie durch wöchentliche Recapttulatwnen. In Unterfranken, drei Stunden von Miltenberg, lag noch vor 10 Jahren das Dorf Ohrenbach; daZ selbe ist heute bis auf das Schulhaus verschwunden, das als Försterwohnung dient. DaS Land wurde vom Fürsten von Leiningen angekauft und aufge forstet: die Bewohner sind nach Ame rika ausgewandert. In Rudolphs OrtSlexikon vom Jahre 1863 steht das Kirchdorf Ohrenbach, li Meile nord westlich vom Amorbach, noch mit 220 Esmwohmrn aufgeführt. Gleichfalls in Unterfranken liegt die sog. Wüste AbermannSdorf. von der Rücken singt: Es i? eine Wüstung gelegen, ist Aber mannSdorf genannt, sie heißt noch ein Dorf bis heute, aber die ältesten Leute haben das Dorf nicht gekannt." Der Sage nach ist es in den Erdboden hin ein verschlungen worden. I n dem chinesischen Regierungsbezirk Kwang Chau Fu (Canton) sind die Frauen-Clubs durch ein Edict verboten worden, welches den folgenden Wortlaut hat: Die FrauenClubs werden hiermit untersagt. ES ist eine bekannte Thatsache, daß in den Kreisen Nauhai, Panyü und Shun te ein großer Theil der weiblichen Bevölkerung Abscheu vor der Ehe hat; eS kommt in Folge dessen vor, daß verheirathete Frauen Jahrelang sich von ihren Ehemännern fernhalten und ihr Leben im Haufe der Eltern, betreunbinnen oder in den Clubs zubringen; reclamirt der Mann seine Frau mit Gewalt, so tödtet sie sich, waS ihm dann eine Klage seitens der Eltern und der Verwandten der Verstorbenen zu zieht, so daß ein Mann häufig lieber auf seine Frau verzichtet. Der ?)x men wird mit solchen Klagen und Beschwerden überlaufen. Ich verordne daher, daß die ClubS aufgelöst werden und die verheiratheten Frauen innerhalb eines Monats sich zu ihren Männern begeben. Zuwiderhandlungen werde ich strenge bestrafen, Widerfpenftigsc durch Amtsdiener zu ihren Gatten bringn lassen, Klagen in solchen Sachen seitens der gedachten Eltern oder Verwandtenj werden abgewiesen werden." QTOLtWKlaöari2?f Palms & Jardinicrs. FLORAL-EMBLEMS. txUxmam Bros. 3743 Massachusetts Ave. 10 Pembroke Arcade. Telepho 4. Alle Blumenarbeit ohne Sefahr verschickt.' öoivard'G Dampf TeppichNeinigungswerke, Qdt St. klair Straße und Fanal. Teppiche gereinigt, renodnt, wieder gelegt und gepaßt, und alle Arten von Reparaturen.

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