Indiana Tribüne, Volume 19, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1895 — Page 2
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Jndiana Srwüne. Erscheint Täglich und Eonntagv. ?,ie tägliche. TrtbLne' kcsttt durch dkn?rlg?r Zl QtntS per WoSe, die eonnta2S?ribüne-L Lkt per rSoche. Beide tnfame IS Cent der 5 Cents perrkoaat. Per Post außerhalb de, ?tdt geschickt i Vorausbezahlung S? pe rM. OfiitM lö Süd Lllabama Strahl. Indianapolis, Ind., T. Oktober 1895. kranken und NnfaUversicherung in der Schweiz. Auf der nächsten Tazung Uz jV&n?N zerrschen VunideS-Versammlung. wird ttx Entwurf für ,die Kranken- und Unfallversicherung, welche in'(3finä& He!t d?s am 26. Qctober 1S90 anger.ommtvjtr. Verfassung-artikels eingerietet wird, zur Vorlage gelangen. Folgendes . sind die . wichtigeren Bestrmnulngen, wicktigern- Stückes Soctalreforni: -.DZe ', rankenversicherang ist obligatorisch und umfaßt alle unslbstständig erwerbenden Personen rnanirlichen oder weiblichen, GeschlechtZ vom .14. Qeöenöjaihre an, die auf schnxizerischem Gebiete in inländischen Betrieben arbeiten. Dem Versicherungszwang nicht unterworfen -sind nur diejenigen, deren Jahresgehalt 3000 Francs . übersteigt. Der Vcrsicherungszwang kann' durch Beschluß 4xr Verflcherungsgemeinde auch auf 'die Taglohnarbeit und die Hausindustrie ausgedehnt werden. Die Zahl ber Zwangsversichnten wird auf 600,000 berechnet, wozu foie Taglöhnarbeit und die HauZindu-strien noch 150.000 liefern wütden. Der Bund bezahlt an die Gmeindekrankenkasse auf jedes Mitglied und jeden Tag der Mitgliedschaft als Beitrag zur Bestreitung des auf sie fallendenAufwandes einenNappen (den Bundesrappen"),. waä' für ihn eine jährliche Gesammtausgabe von rund 3.600.000 Francs ausmaS?n wird. Außerdem bilden die Bersicherungsbeiträge btz Versicherten und der Arbeitgeber zu gleichen Theilen die fiancielle Grundlage (Prämie). Diese letztern Beiträge sind entweder eine VollauflaJe, die jedem voll oder zwangsweise versicherten Mitglied obliegt, das auf Krankengeld und Krankenpflege Anspruch hat (Vollversicherung), oder ine Halbauflage, die jeder nur auf Krinkenpfleae Versicherte zu bereiten 'ha?. Die Vollauflage stuft sich für jeden Arbeitstag nach der Höhe des ,täglichen Verdienstes ab. Der Entwurf sieht neun Klassen vor. von 1.20 Francs bis 7.50 Francs auf den T.iz. Die Halbauflage ist für alle Halbvensicherten gleich hoch. Zahlbar sind die Auflagen monatlich im voraus an die Gemeindekrankenkaffen. Für obligatorisch Versicherte ist der Arbeitg:ber oder Dienstherr die Auflage schuldig, er i bdessen 'berechtigt, die Hälfte oer Auflage monatlich am Lohn des Mrsicherten 'abzuziehen. ' Die Schweiz wird in Versicherungskreise eingetheilt, die aus. Veisicherungsgemeinden bestehen; jede politische Gemeinde mit mindestens 2000 Einwohnern bildet eine solche. Die öffentlichen Krankenkassen bilden das erste Organ der Zwangsversicherung: Mitglied ist der obligatorisch Versicherte, der nicht einer eingeschriebenen freien Krankenkasse angehört. Die freiwilligen Kranenersicherungsanstalten, wie sie heute all Krankenkassen von Berufsverbänden zahlreich bestehen, haben unter der Voraussetzung, daß sie dem versicherten Schweizerbürger mindestens unentgeltliche Krankenpflege gewähren, Anspruch auf den Bundesrappen. Sie können sich als eingeschriebeneKrankenkasse an der ZwangsVersicherung betheiUgen und haben dann da? nämliche zu leisten wie die öffentliche Kasse. Die eingeschriebene Krankenkasse hat dann auch für nicht schweizerische Versicherte Anspruch auf den Bundesbeitrag. Die Leistung der öffentlichen Gemeindekrankenkasse be steht in unentgeltlicher ärztlicher BeHandlung . und Arznei und außerdem vom dritten Tage nach der Erkrankung an in einem täglichen Krankengeld von zwei Dritteln 'des Tagesverdienste-, im Mazimum 7.30 Francs. Nach Ab-. lauf sine Jahres seit dem Beginn der Krankheit und mit Uebernahme des Falles !durch die Unfallversicherungsanstatt hören die Leistungen der Krankenkasse auf. Die öffentlichen Kassen stshen unter besondern Kreisbehörden, einem Kreisrath und einem Schiedsaericht. idie vom Bund bezahlt werden. Die Oberaufsicht führt das eidgenössische Versicherungsamt. Auch .die Anstalt für Unfallversich!rung wird aus Kosten des Bundes verwaltet. Es wird betrieben durch das k'genössische Versicherunasamt, das unmittelbar oder durch Kreisoerwaltungen unter Beihilfe der Krankenkassen handelt. Alle der Krankenversicherung unterworfenen Personen sind auch unsallversicherungspflichtig ge ci:n die wirtschaftlichen Folgen von körperlichen Unfällen, sofern und soweit diese 'den Tod oder einen dauernden körperlichen Nachtheil oder eine ir.?h? als sechs Wochen dauernde Krankheit verursachen." Bis auf sechs Wochen schützt die Krankenversicherung. Die Unfallversicherung umsaßt nicht bloß sogenannte Betriebsunfälle wi: die bereits bestehende Haftpflicht, sondern alle Unfälle überhaupt, welche die erwähnten Folgen haben. N:b:n der obligatorischen kann die Anstalt auch eine freiwillige Versicherung betreiben, mit Zustimmung der Bundesv:rsammlimg. , Die Leistungen der Unfallversicherung stimmen für Krankenpflege und Krankengeld mit der Krankenversicherung überein. Ueberdi:s erbält der Versicherte Entschädigunz für körperlichen dauernden Nach'feil und im Todesfall sind die Hinterlassenen entschädigungsberechtigt. Unfälle im Militärdienst hat die Anstalt nicht zu entschädigen. . Der Versicherte und seine Hinterlassenen können im Fall dei Selbstverschuldens des An- . sprucheö auf die gesetzlichen Leistungen der Anstalt Verlust! erklärt werden.
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HzerUöer. entscheidet ein undeLversi5erungsgericht. Die financielle Grundlage ruht in der Prämie, an t-.c der Bund ein Viertel zahlt: in 0:,i bereiten für die obliaatorisÄVersich:?ten die Arbeitgeber uno sie sre'illigen selb,st. Der Arbeitgeber .ist nicht berechtigt, einen Theil der Prämie dem V?rsicherten anzurechnen; eine gegentbeilige Uebereinkunst ist nichtig. Was V- Kosten des großen Werkes betrifft. ,' ?ür den Bund auf jährlich mindev.rj sechs Millionen geschätzt werden. ; rechnet man auf oen Ertrag des in :,icht genommenen Tabakmonopols. $n Frankreich wirft das Monopol 8 Francs auf den Kopf der Bevölkerung ab. in Italien 5 und in Oesterreich 4 3)5 Francs; bei einem Ansatz von nur 3 FramS ergäbe es für die Schweiz einen Reinertrag von neun Millionen Francs. Zur Errichtung des TabakMonopols bedarf es freilich vorerst et ner Verfassungsänderung, da es aber ohne Tabakmonopol in absehbarer Zeit keim Unfall- und , Krankenversicherung gäbe, wird 'der Widersta-nd gegen dasselbe nicht allzu hartnäckig werden. Heimlicher Ochnaplsuff in Main, und Nero Hampshtre. Die nativistischen Prohibitionisten sehen in ihrem Fanatismus wohl den Splitter in den Augen des liberalen Elements, aber nicht den Balken in ihren eigenen. Wahrend sie mit heuchlertschem Augenverdrehen selbst den mäßigen Genuß von Bier und Wein als ein schweres Verbrechen verdammen, fröhnen sie nicht nur selbst dem heimlichen Schnapssusf. sondern sie machen denselben für sich sogar zur Quelle reicher Einkünfte.' Eine Wanderung durch eine, der größeren Städte in dem Prohibttionsstaate' Maine dürfte selbst einen ungläubigen ThomaS von -der Wahrheit des Gesagten überzeugen. -Nehmen wir beispielsweise die Stadt Portland. Dort kann man mehr Betrunkene sehen, als in irgend einem anderen gleick großen Orte, wo das Wirthsgeschäft nicht proscribirt ist. Offene Saloons" gibt es in Portland nicht, dagegen eine Unzahl von Apotheken", in denen die Sodawasser - Fontäne die Hauptfache ist. Durchschnittlich sind in jedem Block zwei Apotheken zu finden, in den lebhafteren Geschäftsstraßen ist die Zahl sogar doppelt so groß. Da Portland durchaus kein ungesundes Klima hat, so liegt es auf der Hand, daß diese Geschäfte ihre hauptsächlichsten Einnahmen nicht aus dem Verkaufe von Arzneien ziehen. Wer eine Apotheke mit der Absicht, diese geheime Quelle kennen zu lernen, besucht, kann seinen Durst nach Wissen und etwas Stärkerem mit Leichtigkeit befriedigen. Man braucht bei Bestellung eines Getränkes dem Elerk an der SodawasserFontäne nur zuzublinzeln und dieser wird verständnißinnig das gewünschte Feuerwasser in beliebiger Mischung serviren; Alles kann man bekommen. nur kein Bier. Aber au3 an schäumendem Gerstensaft ist kein Mangel, nur wird dieser nicht in sogenannten Apotheken, sondern in FUisterbuden verzapft. Diese sind unschwer zu finden. Wenn der durstige Fremdling einen Laden sieht, dessen Vorhange herabgezogen sind und wo kein Schild dieArt der feil gehaltenen Waaren kund gibt, dann darf er sicher sein, eine heimliche Bierquelle vor sich zu haben. Daß die Portlander Apotheker brillante Geschäfte machen, d. h. daß dem heimlichen Schnapssuff in ausgedehntem Maße gehuldigt wird, beweist der Umstand, daß die Mehrzahl von Ihnen auf den Hügeln, von welchen man zinen prächtigen Ausblick auf Un Hasen hat, herrlich gelegene und elegant eingerichtete Villen besitzt. Im Uebrigen haben die Prohibitionisten durch die Einrichtung der sogenannten City Liquor Dispensaries" das Eingeständniß gemacht, daß es ohne Alkohol nicht geht; freilich soll in diesen Dispensaries Schnaps nur auf ärztliche VerOrdnungen hin als Arznei verkauft werden, doch befolgt Niemand diese Restriktion. Aehnlich wie in Maine sind die Zustände in New Hampshire, wo bekanntlich die Prohibitionisten ebenfalls das Staatsruder in . den Händen haben. In den Hotels der reizenden Sommerresorts der White Mountains wird zwar dem Fremdling auf das Verlangen nach einem stärkenden Labetrunk der Bescheid, daß kein Whisky verkauft wird, allein das ist nur eine fromme Lüge. Oeffentlich ist kein Schnaps zu haben, im Geheimen dagegen fließen Die Quellen Demjenigen., welcher den theueren Preis fllr das Feuerwasser zu bezahlen Willens ist. Meistens befin'zen sich in den Kellern der Hotels Zchankstätten, bewacht von einem Eerberus, welcher keinen Verdächtigen einläßt. Ist die primitiv eingerichtete Kneipe mit Durstigen gefüllt, dann wird die Thüre geschlossen und ein Jeder kann sein Quantum Schnaps hinter die Binde gießen, bis Andere an die Reihe kommen. Daß dieser heimliche Suff die Unmäßigkeit fördern muß, liegt auf der Hand. In den vornehmeren Hotels wird übrigens dem Gesetz offen Hohn gesprochen. Ein Hotel in Mt. Washington hat eine Schankstube, welche durch ein Schild mit der Inschrift Wine Koom" für Jedermann kenntlich gemacht ist. Es wird behauptet, daß die schlauen Aankees die Heimlichkeit nur heucheln, um in dem Fremdling den Glauben hervorzurusen, daß der Schnapsverkauf mit einem großen Risico verknüpft sei und der Kneipier deshalb höhere Preise verlangen könne. Ohne allen Zweifel haben die Staats- und Ortsbehörden Kenntniß von den Uebertretungen des Ges.'tzes. denn die Hoteliers nehmen die V. St. Licenz heraus, welche für den betrieb des Schankgeschäftes nothwendig ist, und dies würden sie nicht thun, wenn der Schnapsverkauf nicht in höchster Blüthe stände.. Die Behörden drücken eben beide Augen'zu, denn sie wissen, daß die strenge Durchführung des wabnwikiaen Vrobibitionsaesedes
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C 1 ; . 1 . r( V)r T vM-1-rr ,r'-: . . 1 . j . 4 . -. ' 1 f 1 1 st 1 1 h Y" er.-? rctie riccer.uer.- :! iv , auelTe cersieacn würbe. Unmöglich ist c! auch nicht, beiß sich di: Myrmidoncn ö-:fcl;? fcestedien lassen, um ' die slairante- .iiderhandlungen. nicht y sehen. Ähnlich wie in den Sommerresorts -liefen die Verhältnisse in den meisten Städten und Dörfern: Augen verdrehende Heuchelei und heimlier Schnapssuff gehen Hand in Hand. Vlaeat?:!Zlerci. Die immer stärker Hervorhebung deS KunsthandMrl5 neben der Kunst an sich zigt i in Paris nicht nur durch di? Einri.'btun? von kunstindustriellen Aötbeilunzen in den großen Kunstausstellunq der Chanips Elyse und des Mrsftldes. sondern auch in hundert Ers5'?inungen des täglichen Lebens. E'r:? derselben ist die immer größere Vea.!una, welche die Kunstfreunde dem illustrirten Maueranschlag zuwenden. Die feinere künstlerische Ausführung der Affichen hat im Publikum sehr rasch Anklang gefun den und heute wird das Affichensammeln von vielen Leuten ebenso ernsthaft betrieben, wie früher das Sammeln von Kupferstichen. Es gibt bereits in 'Paris Geschäfte, welche nur mit illustrirten Affichen handeln und dieSammler verfügen sogar seit einiger Zeit über ein eigenes periodisches Organ, welches sie auf dem Laufenden der neuesten -Erscheinungen hält. Der Koniq der Pariser Asfiche ist Jules Eh?. ret. der schon seit dreißig Jahren thätig. aber rst in den letzten vier Iahren etwa zu allgemeinem Rufe gelangt Zst. Ihm schreibt der Kunstkritiker Charles Saunier die-Erfindung der idealen Affich: zu. welche vibrirt und verfübrt, welche durch ihre Anordnung, den Glanz ibrer 'Farben, den Humor ihrer Gegenstände das Auge und den Geist des Vorübergehenden entzückt oder vielmehr geradezu unterjocht. Ch6re!'s Originalität beruht nament lich aus seiner Darstellung der Pariserin, der er ine merkwürdige Leichtigkeit unD Grazie zu geben weiß, aber auch immer einen gewissen Zug nervöscr U"berreizung und ungesunder Coketterie beimischt. Chöret ist am meisten in seinem Element, wo er Tanzlocale ode? Kaffeeconcerte empfehlen kann. Seine Tänzerinnen wirbeln in einem wahren Taumel von Gelb und Noth, seinen Lieblingsfarben, vor den erstaunten Blicken des Vorübergehenden dahin. Wer auch ernstere und prosaischere Dinge weiß er in seine Sprach: zu übersetzen und zum SiedePunkt ' der Sensation zu bringen. Eine Petroleumsirma hat sich z. B. als eine der besten Kunden' Chrets erwiesen und für sie hat der Künstler den hausbackenen Gegenstand der brennenden Lampe in erstaunlicher Weise varüt, .indem er der tiefvecolletirten Dame, welche di: Lampe entzündet, die Posen raffinirtester Coketterie gegeben und das Lampenlicht zum intensivsten koloristiscken Effect benutzt hat. DaK größte 5lasftt:ocert der Charnjia Elysi'oa hat sich diesen Sommer zwei neue Vorgänge verfertigen lassen, welche nur aus Affichen Chret's zusammegesetzt sind, und nach den gelungensten derselben lebende Bilder stellen lassen. Neben Clret haben sich ci! einige jiinre Künstler .durch die Asfiche einen Namen gemacht. Grasset ist hier vor allem zu nennen, weil er zu Chret ten stärksten Gegensatz bildet. Seine FrauengestaUen, die starken englischen Einfluß verrathen, stob ebenso einfach und keusch, als diejeni gen Chrets verwegen und raffinirt sind. Er stellt .mittelalterliche Jungfrauen in archaistisch stiZisiUe Landschaften. 'Er hat z. B. "Sarah Bernhard als Jungfrau von 5Zlean3 noch schlanker und mystischer 'gemacht, als sie es in dieser Rolle wirklich war. Welch ein Unterschied . zu CH6ret's schlangenhafter Sarah in der Asfiche für den auf ihren Namen getauften Puder! Steinen liebt das Gemüthliche. Er hat z. B. für eine Fabrik sterilisirter Milch eine reizende Kinderfigur geschaffen. Willette, der namentlich als Caricaturist bekannt ist, hat für die Pantomime IEntant Prodigue ein Meisterwerk der Affich? geliefert. Auch Forain, Luce, Tou louse-Lautrec. Valloton. Jbels und andere gern gesehene Gäste der Witz blätter haben die Collectiomn 'der Affichensammler mit manchem interessanten Blatte bereichert. Die Pariser Affschen haben immerhin zwei Feinde. Sie wurden schon öfters vom Verein für die Moralität der Straßen angegriffen und nicht ganz ohne Grund. Aber diese Angriffe waren den Künstlern eher heilsam, da sie Chsret und Andere von allzu starken Ertravaganzen bewahrt haben. Der zweite Feind ist der Fiskus, der gefunden, daß daö Geschäft dieser illustrirten Reklame zu sehr blühe, um dem Staate .nicht mehr einzutragen, als die schmucklosen Affichen, und sie daher ziemlich stark belastet hat. Da aber die Mauern von Paris nach wie vor von den Arbeiten CH6ret's und seiner Genossen widerstrahlen, so scheint die' Affiche auch mit diesem Gegner fertig geworden zu sein. . Periodische ttomtten Die nach dem Bekanntwerden der Entdeckung des Kometen Swift ausgesprochene Vermuthung, daß der Komet sich als periodischer herausstellen werde, hat sich bestätigt, indem Herr Berberich. Astronom am Recheninstitut der Berliner Sternwarte, schon aus den Beobachtungen der ersten acht Tage eine Bahn ableiten konnte,- welche sich als eine geschlossene herausstellte, als eine Ellipse um die Sonne. Sie ist gegen die Erdbahn nur um zwei Grad geneigt und die Durchschnittslinie beider Ebenen zielt dorthin, wo die Sonne am 11. September steht. Die Bahnellipse ist äußerst langgestreckt, denn während, der nächste Punkt der Kometenbahn von der Sonne 185 Millionen Kilometer entfernt ist, weist dieser Abstand in dem cerade aeaenüber-
liegenden 'M? d;r Va&n. aus 47v Millionen ilc.rciu. 'Va die Erde
150 von der. Sonne im entfernt ist. so kann sie dem .V:oc!c;i bi- auf 35 Millionen Kilomeier nabe ko .m:n, und dies war ungefähr bei der Entdeckung der Fall, die Erde stand fast cnai in gerader Linie zwischen dem Kometen und der Sonne, irü';.r:!:d sich zn-leickider Komet in seiner Crv.'.ennäfa befand, und die durch dieses günstig: Znsammentreffen sehr verringerte Entfernung erlaubte. den Kometen trotz seine? Schwä ai'snisinden. Die Umlaufszeit des Kometen ergab sich aus der ersten Rechnung zu 3s Jahren; sollte dieselbe sich auch weiterhin als so klein bestätigen, so würde sie die kürzeste unter den eben bekannten sein, sogar noch etwas geringer, als die des berühmten Encke'schen Kometen, der alle 3j Jahre wiederkehrt. Wahrscheinlich ist sie aber wohl größer, denn es ist kaum anzunehmen, daß bei so häufiger Wiederkehr der Komet nicht schon früher ge funden sein sollte, auch ist es klar, daß eine Bahnberechnung, die sich auf achttägige Beobachtungen stützt, nicht gleich die Umlaufszeit von mehreren Jahren richtig angeben kann. Sie soll nur, indem sie erlaubt, den Ort deö Kometen am Himmel vorauszuberechnen, den Astronomen weitere Beobachtungen ermöglichen. Das gegenwärtige Jahr ist überHaupt reich an periodischen Kometen. Im Anfang hatten wir eine Erscheinung des oben erwähnten Encke'schen, der zum 27. Male seine nun schon sehr genau bekannte Bahn beschrieb. Dann wurde die Rückkehr eineö von Varnard im Jahre 1834 entdeckten Kometen von 5; Jahren Umlausszeit erwartet, der bei seiner ersten Wiederkehr 1890 nicht gefunden werden konnte, weiter mußte der Brorsen'sche Komet, der bis zum Jabre 1879 fünfmal gesehen war und seitdem vermißt wird, wiederkehren. Indeß ist von diesen beiden Kometen bis jetzt , nichts gesehen worden, waZ beim ersten an der Unsicherheit der Bahnelemente, beim zweiten daran lieaen mag, daß er, von der Erde auö gesehen, der Sonne zu nahe stand. Endlieft haben wir für Anfang nächsten Jahres den Faye'schen Kometen wieder zu erwarten, der seit 1843 alle 7$ Jahre regelmäßig seine Sonnennähe passirt hat und auch jedesmal beobachtet worden ist. Seine Bahn liegt so, daß er in der gegenwärtigen Erscheinung gerade jetzt der Erde am nächsten ist und so darf seine Auffindung auch diesmal wieder bald erwartet werden. . Vom Jnlanve. Im Laufe dieser Saison sind an der Küste von Maine circa 4,000.000 Hummern gefangen worden und wurden dieselben im Durchschnitt mit 8 Cents pro Stück bezahlt. Die Tage der Prairieschooner sind noch rqi vorüber. . Dieser Tage langte eine Flottille solcher aniediluvianischer Fahrzeuge -mit acht Auswandererfamilien in Ashland, Oregon, an; die Leute hatten ihre Heimath in Rebraska am 21. Mai verlassen. In dem gesegneten Staate Kentucky ist die Apfelernte dieser Saison so ergiebig, daß in dem achten Bin-nensteuer-Distrikte -die Zahl . der Schnapsbrennereien auf nahezu dreihundert gestiegen ist. Diese Mittheilung mag befremdend erscheinen, entspricht.aber den Thatsachen, denn ein Vollblüt-Bourbone des dunkeln und blutigen Grundes consumirt Aepfel nur in flüssiger Form, d. h. als .appleg'ack". Die Avsveitschung eineö Bundesgefangenen, Namens George Jrmes, oer sich im Zuchthause zu Salern, Ore., ' befindet, hat Anlaß zu einer scharfen Correspondenz zwischen dem Bundes-Generalanwalt Harmon und dem Zuchthaus-Superintendenten Gilbert gegeben. Ersterer will nicht dulden, daß die Regierungs-Gefange-nen körperlichen Züchtiaungen unterworken werden, die ein Ueberrest, dunkler Jahrhunderte seien, und Superintendent Gilbert erklärt positiv, daß es im Zuchthause des Staates Oregon Rege! sei. für gewisse Vergehungen zu prügeln, und im Falle der PundeZGefangenen würde keine Ausnahme gemacht werden. Wenn btx Bundes aierung das nicht convenire, könne sie ihre Gefangenen aus dem Staatsgefängnisse entfernen. In der Wildniß von Bear Lake, etwa 30 Meilen von The Dallas, Or.,fand dieser Tage ein wüthender Kampf zwischen einer verzweifeltenMutter ' und einem riesigen Bären statt. Eine junge Indianerin wär mit dem Pflücken von Beeren beschäftigt und hatte ihren Säugling aus das weiche Moos gebettet. Als sie etwa 50 Schritte von dem Kinde entfernt war, hörte sie dasselbe jämmerlich schreien und, nichts Gutes ahnend, eilte sie. mit einem Messer in der Hand dem Kleinen u Hilfe. Zu ihrem Entsetzen sah sie einen Bären, der das kleine Wesen mit Klauen und Zähnen bearbeitete. Muthig stürzte sie' sich auf die Bestie, allein sie war derselben nicht gewachsen. Der Bär zerfleischte das bedauernswerthe Weib in furchtbarer Weise und - hatte ihr vollends den GarauS gemacht, wenn' nicht mehrere Indianer, durch den fcänn' des Kampfes angelockt, das Ungethüm .getödtet' hatten. Die Veranstaltung einer Weltausstellung. - welche - der Förderung der Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Asien dienen soll, wird in Tacoma, Wash.. für daö Jahr 1900 geplant. In einer Bürgerversammlung ist eine vorläufige Organisation für das Unternehmen. dem der Name Orien.taland Occidental Exposition" gegeben wurde! geschaffen undAusschüsse sind ernannt, um die Pläne im Einzelnen zu entwerfen und im In- und Auslande für die Ausstellung zu wirken. Während der letzten Jahre hat sich der Verkehr zwischen Tacoma und China und. Japan bedeutend gesteigert; dortigt Dampfer haben im vorigen Jabre allein 120.000 Tonnen Fracht beföxderj.
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Tacoma t eine AerwMtgüng'von mindestens ?500,000 für das Unternehmen erhalten zu können, aber der Haupühe'.' der nöthigen Gelder soll an der Pacssi?-??üste aufgebracht werden. E r st jetzt i st d e r W i t t w e deS Generals George A. Custcr. welcher im Kampfe mit Indianern am Little Big Horn im Jahre 1876 einen so tragischen Tod gefunden Hai. von Michael Francis aus Bismarck, N. D., ein Check für $1,500 geschickt worden, den er im Februar d. I. anblich auf der Straße gefunden und jiitdem in Besitz gehabt hat. Der Check ist vom 25. Juni 1876. also ron demselben Tage datirt, an welchem Custer in dem blutigeu Gemetzel sein Leben ließ, und ist von dem damaligen HUlfszahlmeister ter Armee, B. L. Smith, unterzeichnet; er ist zerrissen und , beschmiert, aber ia seinen wesenUichen Theilen noch gut erhalten. Man glaubt, daß die Summe, worauf der Check lautet, niemals ausbezahlt worden ist, und daß General Custer dieselbe für rückständige Gage zu beanspruchen hatte. Wahrscheinlich ist der Check von Washinzton abgesandt worden, ehe noch die Nachricht von dem Tode Custer's eingetroffen war; wer aber den Check damals entgegengenommen und seitdem in Handen behalten hat, ist ein Räthsel. ?in Cali?o?nien greift das Petroleumfieber immer mehr um sich und alle die Erscheinungen, welche die Sveculation auf den Petroleumfeldern der östlichen Staaten zeitigte, treten auch an der Pacificküste zu Tage. Ueberall an der Küste werden Bohrungen vorgenommen, von denen einzelne, wie z. B. bei Fullerton in Orange County. Cal., sehr gute Resultate ergeben haben. In den Straßen der Stadt San Francisco erregte dieser Tage Capt. Dave" Numana. der Häuptling der einst mächtigen Piute-Jndianer, nicht geringes Aufsehen. Der bejährte, aber noch sehr rüstige Krieger, ein Riese von Gestalt, war in eine blaue Uniform gekleidet und trug mit Stolz eine ihm von der Bundes-Re-gierung verliehene silberne Medaille auf der Brust. Du alte Häuptling repräsentirt ein gutes Stück der Jn dianergeschichte unseres Landes. hui Bom Vu5?anve. Die U n k 0 st e n, d i e Lord Lonsdale aus dem kurzen Besuch des deutschen Kaisers auf seinem Schlosse in Westmoreland erwachsen sind, werden auf nicht weniger als 80,000 Pfd. Sterl. (5400,000) angegeben. Davon entfielen $50.000 Pfd. Sterl. auf die Ausschmückung von Lowther Castle-, während der Rest für Sztrazüge, Festlichkeiten u. s. w. verwendet wurde. Die Regierung der. apcolonie hat einen englischen und einen holländischen Landwirth nach Austra lien gesandt mit der Aufgabe, den dortigen Weizenbau zu studiren und die Frage zu lösen, wie eS den Australiern möglich wird, zu billigerem Preise zu verkaufen als die Weizenbauer vom Capland. Die diesjährige Weizenernte in letzterer. Colonie ist wesentlich größer als die vorjährige. Wie die Wiener Damen vom Stand" sich ausgleichen, erhellt aus einer dieser Tage stattgehabten Gerichtsverhandlung. Die Obsthändlerin Susanna Eberle hatte die Blumenhändlerin Margarethe Donabauer wegen öffentlicher Beleidigung am Stand" geklagt und strengste Bestrafung begehrt, weil sie von der Frau Gegnerin" angespuckt wurde. Als Zeuginnen wurden in der Klage nicht weniger als achtzehn Obst- und Gemüsehändlerinnen namhaft gemacht. Als nun beim Bezirksgerichte Alsergund die Strafsache Eberle-Donau-bauer" aufgerufen wurde, meldete sich nur die Klägerin Eberle, die vor den Richter trat und bekannt gab, die Geschichte sei ausgeglichen-. Richter: So, so! Da hat Ihnen die Donaubauer gewiß Abbitte geleistet . . . Gut, Sie können gehen!- Klägerin: Wissen S'. Euer Gnaden, abbitt' hat s' not, aber sie hat si vor die achtzehn Zeugen von mir anspucken lassen. No . . . und da san mir quitt.- Der Richter nahm den Rücktritt von de, Anklage zur amtlichen Kenntniß und stellte daö Strafverfahren ein. Eine exemplarische Strafe für das Einwerfen einer Pferdebahnscheibe hat sich der Arbeiter Karl Köhn vor der 133. Abtheilung am Berliner Amtsgericht I zugezogen. Der Angeklagte lief einem Wagen der Charlottenburger Pferdebahn in der Nähe der .Friedens-Allee nach und warf einen faustgroßen Stein in die Fensterscheibe. Er machte sich aus dem Staube, wurde aber mit Hilfe ines Schutzmannes gesaßt. In der Kleidertasch wurde noch ein zweiter Stein vorgefunden,' weshalb diesofortige Verhaftung erfolgte. Durch den Steinwurf war von den Passagieren Niemand verletzt worden. DerStaatSanwalt beantragte für diese rohe That einen Monat Gefängniß, der GerichtsHof erkannte aber, weil Köhn wegen Sachbeschädigung bereits vorbestraft, wegen der Gemeingefährlichkeit dieser That auf zwei Jahre Gefängniß. Eine vierte Hymne ist in Delphi gesunden worden. Sie ist ein Päan zu Ehren des Dionysos und stammt aus dem letzten Drittel deö 4. Jahrhunderts v. Chr. Ungleich den zuvor gefundenen Hymnen ist diese m'cht mtt musikalischen Zeichen Versehen, Übertrifft aber jene an Alter und historischem Werth. R" ersten Strophen behandeln den Mythu? deS Gottes, alle folgenden wenden sich jedoch der Wirklichkeit zu. Durch kürzlich entdeckte inschriftliche Urkunden ist festgestellt, daß man während dS ganzen 4. Jahrhunderts an der WiederHerstellung des Tempels von Delphi gearbeitet hat, und eS ergibt sich nun aus dieser Hymne, daß diese Arbeiten nach . dem Ende des heiligen Krieges gegen die Phoker, die die Schatzhauser des Temve! sevlündert batten. einen
Je mchr. desto lieber. Der Waschlag. ein Vergnügen.
Gä lst's aber nur dann wenn rnann. um gebrauet Ske ist die reinste, beste sun WralÜberall ja habend. Hergestellt
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eoyarren Ausscywung nahmen. Der Dichter sieht prophetisch den Tag nahen, wo ein ganz von Gold strahlendes Heiligthum geweiht und vor Entheiltgung geschützt sein wird, und prech die Generation glücklich, die dieses Werk vollenden wird. Als Sprachrohr der Priester von Delphi und deö damals von den macedonischen Fürsten geleiteten Amphiktyonen-RatheS feiert erden PanHellenismus und die Politik de, neuen Häupter von Griechenland. E s kommt vor, daß ruf sische Beamtenwillklir bestraft wird. aber nur durch Zufall. Jüngst hat sich folgender! Fall zugetragen: Aus den Eisenbahnstationen in CongreßPolen dürfen die Züge die Station nicht eher verlassen, bis der Gendarmeriehauptmann seine Einwilligung gegeben hat. Auf der Station zu Warschau hatte vor etwa drei Wochen der Gendarmeriehauptmann Muradow Dienst. Nun geschab es eines Tages, datz von dort die Geliebte Muradow's, die Sängerin .Lewicka, abreiste. Muradow nahm langen und zärtlichen Abschied, und wiewohl der Zeitpunkt des Abgangs des ZugeZ schon längst vorüber war, zögerte er noch immer, das Zeichen zur Ablassung des Zuges zu geben. Schließlich ließ einer der Reisenden in der 1. Classe, der ungeduldig geworden war, Mura dow zu sich rufen. Dieser erwiderte trotzig, wenn Jemand etwas von ihm haben wolle, dann möge er zu ihm kommen. In der That kam dann auch jener Fahrgafi zu Muradow; er be merkte, daß jeder Reisend daö Recht habe, zu erfahren, weshalb der Zug sich aufhalte, er fraate daher nach der Ursache deS langen Aufenthalts. Muradow ließ sich auf keine Antwort ein. sondern schrie nach Art der russischen Gendarmen: Säle wasz pass?" (Wo ist Ihr Paß?) Der Reisende überreichte Muradov seinen Paß, aus welchem sich ergab, daß der bescheidene Reisende der General Richter, der Adjutant und Quartiermeister deS Zalen. war. Der Zug ging sofort ab. Muradow erhielt aber vor einigen Tage? seine Entlassung. In Escherhaus bei Wesel wurde jüngst ein Ereianiß gefeiert, das. an sich schon selten, rn der Neuzeit immer seltener zu werden beginnt und deshalb der Erwähnung werth ist W'llelm WolterS diente auf dem eine Stunde vor der Stadt in der Gemarkung Lackhausen gelegenen Gute Sorg vliet seit 60 Jahren ununterbrochen zwei Generationen der nämlichen Familie, und zwar anfangs dem Geheimrath v. Weiler, weiland Senatsprästdent bei dem Appellationsgerichtshof zu Köln, und wahrend der letzten 31 Jahre dessen Sohn, zur Zeit Director bei dem Landgericht zu Elberfeld. Aus die Einladung des letzteren fanden sich der zuständige Bürgermeister, der Verwalter des Landrathsamts Rees. der Pfarrgeiftliche und Angehörige der Familie des Arbeitgebers wie des Arbeitnehmers bei einem im Gajthof Escherhaus veranstalteten Festmahl zusammen, in dessen Verlauf der Ver treter der Staatsregierung dem Jabilar daö ihm von dem Könige verliehene Ehrenzeichen überreichte , der Dienstherr ihm die verbriefte Zusicherung der lebenslänglichen Fortgemähr seiner bisherigen Bezüge gab, ein anwesendes StiftungSorgan ihm die gleichfalls auf Lebenszeit geschehene Bewilligung eines EhrensoldeS eröffnete, endlich derBürgermeister Namens des landwirthschaftlichen Vereins für Rheinpreußen einen Spazierstock mit 5U-rnun -Griff überreichte. John Weber, Ecke Noble und Market Str., Deutsche Wem- und Bier-Wirthschaft. Warmer Lunch. Vormittags und Nachmittags. Bluff Boad ommeit lg-esoit Ein Neue südlich von der Gürtelbahn. Hübscher Varten, g.e Kegelbahn, gute ' Cigarren und Setränke. 8 zahlreiche Vesnche Mtt ein oMi& Haserit. Ligenth. SelOic 1C27. Nicholson Vill oder keine kTicholson Oill. TFTr&aR TgUeflg Wirthschaft, No. 154 Süd Nev Jersey Straße. dird immer anständig geführt und die Säfte erhalten die besten Getränke und stets ein gutes Slas Bier der Jndianapoliö Vreving Co.
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