Indiana Tribüne, Volume 19, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1895 — Page 1
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Editorielles.
Die Eood EirizenS League" passirte am lehten Donnerstag folgende Beschlüsse : Wir verdammen die sogenannte Lehre von der persönlichen Freiheit, welche Straflofigkeit bei Ge seheSübertretungen verlangt als un patriotisch und zur Anarchie führend und als im Widerspruch mit bestehenden Gesetzen und solchen Gesetzen, durch welche die auS dem Liquorhandel ent stehenden Uebel unterdrückt werden sollen". Dieser niederträchtige reaktionäre Beschluß bedarf keine Erklärung Diese Leute aber werden die Stadt re gieren, falls Truöler gewählt wird. Morgen ist Stadtwahl. Wir haben dem, waö wir bis jetzt darüber geschrieben haben, kaum etwaS hinzuzufügen. Für unö hat die Wahl nur von dem einen Standpunkte auö Interesse, daß wir entschieden die Versuche bekämpfen, die LebenSgewohnheiten der Bürger gesetzlich zu reguIhren, angebliche Moralideeen vermit telst deS Gesetzes, dem Bürger aufzuzwingen, den Sonntag zu einem religiöfen Institut zu machen und vermittelst des Gesetzes in die Sphäre de? Privatlebens einzugreifen. WaS immer man in Bezug auf die Stellung der Demokraten zur Temperenzfrage im ganzen Lande denken und sagen mag, die bevorstehende Wahl ist eine Lokalwahl und wir haben eS daher bloß mit LokalverhältNissen zuthun. Und die Erfahrungen, welche wir in Indianapolis sowohl, wie in Zndiana gemacht haben, lehren uns, daß öie Republikaner jedeS Mal, wcnn sie zur Macht gelangten, den Wünschen deS TemperenzelementeS Nechnumz trugen und daß mit ihnen alle Mal eine Periode der Unduldsamkeit und der Verfolgung eintrat. Kaum war Denny gewählt und sein aä latus Powell im Amte, ging die Geschichte loS. Die Rettung der Moral wurde in großem Style betrieben, trotzdem Denny vorher alle möglichen Versprechungen in anderem Sinne, gemacht hatte und trotzdem Powell für das galt, was man so gewohnlich liberal nennt. Der Druck den daS Temperenzelement innerhalb ihrer Partei ausübt, war für sie zu stark und sie konnten demselben nicht widerstehen. So wie esDenny undPowell in dieser Beziehung ging, so würde. eS auch Trusler gehen, wenn er gewählt würde. Seine privat Gesinnung spielt dabei keine Rolle. Die Temperenzfrage bildete den Ässue" in dieser Wahl. Wird Truöler gewählt, so wird da? Temperenzelement . darauf bestehen. daß das Resultat der Wahl ein Beweis dafür fei, daß die Mehrheit er Bürger zu Gunsten der strengen Auöführung aller Muckergesetze ist. ES hätte auch ein volleS Recht dieS anzunehmen, und Trusler wird ihm, ob eS ihm Freude macht, oder nicht, den! Willen thun müssen. ES wird also dann nach dem System Denny-Powell weiter gewirthschaftet, werden. I Kaum hatten die Republikaner die Mehrheit in der Legislatur, so Passirten sie daö Nicholsongesetz, bloß um daS Temperenzelement zu befriedigen. Sonst war ja keine Veranlassung dafür vorhanden. Waö unsere 'Stadt und unseren Staat betrifft, so waren eö immer die Republikaner, welche diese Sorte Gesetze machten und auöführten. ES ist wichtig, 18 ist absolut nothwendig, ihnen von Seit zu Zeit zu zeigen, daß die Mehrheit der Bevölkerung darin nicht mit ihnen übereinstimmt. Eö ist eine Pflicht der liberal denkenden Republikaner selbst ihrer Partei einen Denkzettel zu geben. Im ganzen Staate sieht man dem Auögange der hiesigen Wahl mit großem Interesse entgegen. Ueberall fühlt man die Wichtigkeit derselben. Die Elemente, welche der Bevölkerung eine Zwangsjacke anlegen wollen, sind Feinde deS Fortschritts auf allen Gebieten. D'e. liberal denkenden Republikaner möchten diese Elemente gerne loS werden. Wir wollen ihnen darin helfen. DaS beste Mittel sie loszuwerden, ist ihrer Partei zu zei gen, daß sie schwächer sind, alö daS liberale Element und die Partei bloß schädigen. Also bereite man den Republikanern morgen eine gesalzene und gepfefferte Niederlage.
ArllhlMllhKl!.
nland. j Wetteraussichten. EchöneS, kältereö'Wetter. Gestrige Temperatur: . Mazimum 70 Grad, Minimum 56 Grad. - Zum Wallerfall. Washington, 6. Okt. Herr Eustis, unser Botschafter in Paris, hat dem Staatsdepartement per Kabel mit getheilt, daß die Akten deS KriegSze richteS, welches W'ller verurtheilt hat. im französischen auswärtigen Amte eingetroffen sind und zur Zeit über seht werden. -.- General Miles im (Kommando. Washington, 6. Okt. Gen Miles traf gestern mit seiner Familie und mit seinem Stäbe hier ein. Gen. Ruggles empfing ihn am Bahnhofe und geleitete ihn nach dem Kriegsministerum, wo er eine kurze Unterredung -mit Sekre-är Lamont hatte. Darauf begab er sich nach seinem Hauptquartier und erließ seinen ersten Generalbefehl, worin er ankündigte, daß er aus Befehl deS Präsidenten das Commando über die BundtJarmze angetreten habe. Die Republikaner von Massachusetts. . Boston, 6. Okt. Die Republikaner von Massachusetts hielten gestern in der Musikhalle ihre Convention ab. Den Vorsitz führte. CurtiS .Guild jr. Die Platform trägt daS übliche republikanische Gepräge. Sie verdammt die demokratische Partei für alle Sünden, die sie begangen und nicht begangen hat. Sie erklärt sich gegen FreiPrägung, und für die - stramme -Aufrechterhaltung .der Mo.roedoctrin. Am Bemerkenswerthesten aber ist der PassuS, welcher die demokratische Partei für die Quelle all?r Rassen- und religiösen Vorurtheile erklärt. (Daö ist wirklich eine erfrischende Dreistigkeit Angesichts der geharnischten Planke, welche eben- erst von den Demokraten deö Staates gegen die republikanischen A. P. A. angenommen worden ist. Anm. d. Red.) Zum Schluß spricht sich die. republikanische Platform für Beschränkung der Einwanderung aus. Als GouverneurSkandibat wurde Ereenhalge, der bereits im dritten Amtstermin steht, wiedernominirt. 3m letzten Moment kamen die Gegner GreenhalgeS mit einem Oppofitionöcandidaten heraus und zwar in der Person E. A. MorseS. Schon in der ersten 'Abstimmung aber hatte Greenhalge eine so überwältigende Mehrheit, daß seine Nomination zu einer einstimmigen gemacht wurde. UM Verspätetes Eintreffen der Eity of Pariö. New Jork, 6. Oktober. Der Dampfer Eily of Paris" traf hier heute Abend mit einer Verspätung von 36 Stunden um 11 Uhr Abends ein. Der Aufenthalt entstand durch einen Fehler an der Maschine, welcher schon in Southampton bemerkt, aber dort so nachlässig reparirt wurde, daß er auf der Fahrt alsbald wieder eintrat und nicht beseitigt werden konnte. Schwere r,' Unglücksfall. Lorain,O., 6. Okt. Während sich heute eine große Volksmenge anläßlich der' Grundsteinlegung zur katholifchen St. Marienkirche versammelt hatte, stürzte plötzlich ein improvisirter Fußboden, aus welchem viele Menscben standen, ein, und zahlreiche Menschen stürzten in den Kelle?,' wobei eine Person sofort den Tod fand, 10 tödtlich und zwischen 30. und 40 schwer derwundet wurden. Der Gottesdienst hatte erst soeben begonnen, und über 2000 Menschen standen auf der Platt form, welche daö Fundament deö Ge bäudeS deckte., als plötzlich ein Theil der Stützen nachgab und über 300 Menschen in die Tiefe stürzten. Nachdem sich.der erste Schreck gelegt, entstand, ein furchtbares Gedränge, in Folge dessen noch weitere fünfzig Personen den Leidensgefährten folgten. Sobald die Ordnung halbwegS herge stellt war, wurde die Rettung in Angriff genommen und allmälig gelang es, die Verunglückten aus der Tiefe herauszuschaffen. Aber bei den rück.
sichtslosen Versuchen derselben, .sich zu
retten, wurden noch mehrere verletzt. Das Unglück war auf die Benutzung fehlerhaften Bauholzes zurückzuführen, und der Eontractor war noch gestern auf die Gefahr aufmerksam. gemacht hrnrhn hni Wt STMrtHfrtrm titifiifur w tf V l V IUII VIMI 4 f sei. Aus derselben standen zur Zeit zwischen 1500 und '2000 Personen. Die Grundsteinlegung ging trotz deö Unfalls vor sich. - Ausland. Billigere Fracht. Berlin, 6. Octbr. Der Norddeutsche Llohd," die Hamburg-Ameri kanische Packetsahrtgesellschaft, die Red Star- und die Niederländische Linie haben der Handelewelt angekündigt, daß sie in den Frachtraten eine Er Mäßigung von zehn Prozent eintreten lassen würden für alle solche. Firmen, welche ihre Waaren nur durch eine dieser Gesellschaften nach den Ver. Staaten schicken. Erinnerung an daö Elbe"Unglück. Berlin, 6 Okt. Eine Depesche auö Rotterdam meldet, daß der Prozeß, welchen der Norddeutsche Llohd gegen die Eigenthümer deö englischen Dampferö, welcher die Elbe" anrannte, angestrengt hat, heute daselbst begonnen habe. Die Kläger führten auö, daß sich an Bord der Crathie" keine Wache befunden habe und daß, wenn die Crathie" ihren Kurs geändert hätte, die Collifion nicht stattgefunden hätte. Dem gegenüber machten die Anwälte der Angeklagten geltend, eö liege kein thatsächlicher Beweis vor, daß die. Crathie" mit der Elbe" eollidirt sei und außerdem sei auch die Wache an Bord der Elbe" unzureichend' gewesen. Schließlich verlangten- die Besitzerder Crathie ihrerseits Schadenersatz sür den Aufenthalt und die Kosten, welche ihnen durch die Beschlagnahme ihreS SchiffeS in Rotterdam verursacht' worden seifn. Die Entscheidung wird am 6 November abgegeben werden. Unruhen aufCreta. Athen, 6. Okt. Nach hier eingetroffen Depeschen herrschen auf der Insel Creta die furchtbarsten Zustände. ES sind in letzter Zeit viele Morde, Räubereien und ander Gewaltthaten verübt worden und in Folge davon hat der Gouvernör seine Demission angeboten. Die Einwohnerschaft hat von den armenischen Greueln gehört, die ihnen in Form Kon stark übertrieben Berichten zu Ohren gekommen sind. Sie sind darüber furchtbar aufgeregt und haben den Vertretern der europäischen Mächte eine lange Gedenkschrist überreicht,' worin sie um . Befreiung von der türkischen Herrschaft bitten Der Krawall in Constantin ope l. Constantinopel, 6. Okt. Der englische Botschafter Sir Phillip Currie hat am Samstag den Großvezier Kiamel Pascha dringend ersucht, die Verhaftungen von Armeniern einzustellen, und Letzterer hat versprochen, Alleö zu thun, um die Situation zu verbessern. Voraussichtlich wird er dem Sultan empfehlen, für alle seit dem Montag festgenommenen Armenier eine Amnestie zu erlassen. Die Vertreter, der. Mächte haben eine Collektivnote aufgesetzt, welche der Pforte morgen überreicht werden soll, und später machten. sie der Regierung mündliche. Vorstellungen im Interesse der Armenier.- Die ausländischen Kriegsschiffe im Hafen haben Befehl erhalten, sich aus das Verbleiben den Winter über zum Schutze der AuSländer im Nothfall einzurichten. Der britische Botschafter hat um Erlaubniß nachgesucht, die verhafteten Armenier zu .Erstattung .eineS RerichteS besuchen zu dürfen. BiS zum Freitag hat man 80' bei dem Krawall Gefallene aufgefunden, welche sämmt lich entsetzliche Wunden zeigen und zum Theil biö zur Unkenntlichkeit ent stellt -sind.' Zum Theil sollen die Todten in'S Meer geworfen werden f ... em. D i e k u b a n i s ch e R e v o l u t i ö n. Eine blutige Schlacht. Hävana, 6 Okt. Die blutigste Schlacht, zu welcher eö noch im gegen wärtigen Kriege gekommen ist, fand kürzlich zwischen Soa Arriba und San
Fernanda statt. Die Insurgenten standen unter dem Commando von Macea, während General Ezchanguez die Spanier befehligte. Die Jnsurgenten, welche 3000 Mann Infanterie
und 800 Mann Cavallerie zählten, warteten auf die Spanier, welche denn auch bald erschienen. Die Spanier führten ein Geschütz mit sich. Sie küm merten sich wenig um die Posten der Insurgenten, sondern stürzten sich so fort auf die Hauptmacht derselben Dieselbe setzte sich sieben Stunden lang verzweifelt zur Wehr. Ihre Cavallerie angrisse waren bei Weitem nicht so wirksam wie bei früheren Gelegenhei ten. Auf der anderen Seite waren die spanischen Artilleri,salven von schlim merer Wirkung als je zuvor. General Maceo erkannte die kritische Lage sei ner Leute und stellte sich an die Tpihe. In demselben Moment traf ihn eine Kugel und streckte ihn schwer v'rwunket zu Boden. Sein? Leute legten ihn aus eine Tragbahre und brachten ihn in Sicherheit. Die Nachricht von seiner Verwundung trug indessen Angst und Verwirrung in die Reihen der Insurgenten, welche nunmehr bald in die Flucht geworfen wurden. Sie ließen zwanzig Todte und mehrere Verwundete auf dem Feld. Doch heißt eö, sie hätten vor der Verwundung ihreö Führers schon mindesten? 180 Todte und Verwundete vom Platze getragen. Oberst Dogango hatte bei Santa Clara einen Kampf mit Jnsurgenten zu bestehen,, wobei drei der letzteren und vier Spanier sielen. , Schisfs'Nachrichten. Angekommen in : H a m b u r g : Columbia" von New Jork. New öork: Britannia" von Marseille und Neapel, Paris" von Southampton . .Boston: Cephalonia" von Liverpool. Havre: La Champagne" von New Jork. Glasgow: Scandinavian" von Boston. Qu eb e c : Mongolian" von Liverpool. m in m SEflittKe Miethe pünktlich einzuziehen und Häuser in guter Ordnung zu erhalten, machen wir zum speziellen Geschäft. A. Metzger Agentur, Odd Fellow Hall, zweiter Stock. ,, m Allerlei. Die erste UniversalistenGemeinde zu Oakland, Cal., hat sich in Fräulein L. M. Shaw einen weibllckent Vastor uaeleat. Der rurrgen Dame wird ein bemerkenswertes oratorlscyes Talent nacygeruymr. ?kn der Stadt New Äork bezahlt sich die Milchverfälschung nich: mehr. Ein Milchdälidler, welcher verselben zum zweiten Male überführt woroen war. . wurde zu emer izwo büke von $100 und einer zwanziatämgen Gefängnißhaft verurlbeilt. Aei iner Aufnahme des BesikstandeS der großen Viehzüchterfirma von Miller & Lux m San Francisco ist die Thatsache festgestellt worden, dak die beiden Manner m Californien, Arizona und Nevada das ungeheure Areal von 14,d. Acres besaßen. 5n der Reformschuie zu Ogden, Utah, werden zur Zeit von dem Dr. A. D. Nome mehrere ttlnver, welcbe anaeblicb an Kleptomanie lei--d.en, hypnotischen Euren unterzogen Der Mann behauptet, da) die oen Kindern in der Hypnose gegebenen Suaaestionen sich als Präventiv gegen alle' verbrecherischen Neigungen erweisen werden!. ZurZeitmachtsrcyuveratt ein empfindlicher Mangel an Citronen bemerkbar. Der Grund dieses Mangels liegt daran, daß die diesjährige Citronenernte in Florida zum größten Theil durch Nachtsröste vernichtet wurde.und die neue Ernte bei Messina erst Ende Oktober beginnt. Die Preise für Citronen sind infolge dessen von 75 Cents resp. $1 auf $5 bis $10 pro Kiste gestiegen. In Red Bank, N. I. feierte dieser Tage ein alter Knasterbart Namens Joseph Field seinen 104. Geburiktaq. Onkel- Joseph ist ein lebendes Beispiel für die Wahrheit des Sprüchwortes, daß Alter nicht vor Thorheit schützt, denn bis zum 75. Jahre erfreute er sich der Junggesellenfreiheit und dann verherrathete er sich mit einem um ein halbes Jahrhundert jüngeren Mägdelein. Sein ungewohnlich hotes Alter führt der Greis auf seine Vorliebe für appleiack zurück. r-l
Aon d er furchtbaren Hitze, welche jüngst im Staate Maine herrschte, kann man sich eine Vorstellung machen, wenn man hört, daß ein Maulesel beim Pflügen auf der bei Elkton belegenen Farm des Dr. C. N.
Ellls einem Sonnenstich erlegen ist. Daß in südlicher geleqenen Landestheilen Thiere vom Sonnenstich getodtet werden, gehört nicht zu den Sel tenheiten, aber in Maine ist ein solcher isau seit Menschengedenken nicht vor gekommen. Dieser Tage wurde in Ashland, Wis., em Neaerpaar. wel ches eine romantische Geschichte hat, ehelich verbunden. Vor 35 Jahren waren George L. Harwel und em Mädchen Namens Batts Sklaoen auf einer Pflanzung m Virgmien und kurz vor dem Ausbruch des Krieqes sollte ihre Verheirathung? stattfinden. Als die Feindseligkeiten ihren Ansang nahmen, wurden die Ve:oohn'c der Pflanzung nach allen vier Winden verstreut und die beiden Leutchen bekamen einander nicht mehr wieder zu Gesicht, bis sie einander zufällig in Ashland begegneten. Das Wiedersehen des ergrauten Brautpaares war rührend und da .ihrer Vereinigung nichts im Wege , stand, ließen sie sich mit möglichster Beschleunigung copuliren. um Die Stadt Leonberg ist von einer furchtbaren Feuersbrunst heimgesucht worden, welche, wahrscheinlich von spielenden Kindern verursacht, in der Scheuer deS Schuhmachers Längerer auSbrach. DaS Feuer verbreitete sich mit Riesenschnelle und erhielt durch die Vorräthe von Heu und Korn reichliche Nahrung. Der vielfach schon eingeheimste Hopfen fiel wie ein feuriger Schneefall über die Stadt. Insgesammt sind gegen 70 Firste, darunter 54 Wohnhauser, niedergebrann't. Das mehrfach zu brennen anfangende Rathhaus wurde, mit äußerster Muhe gerettet, doch steht vom Glockenstuhl auf dem Rathhaus nur noch das eiserne Gerüst mit denGlocken. Die LeonbergerFeuerwehr wurde durch 15 benachbarte Feuerwehren mit großer Energie unterstützt. , Der bald eintretende Wassermangel erschwerte die Löscharbeiten bedeutend. 72, nach anderen Angaben 77, Familien sind obdachlos. Ein Menschenverlust ist nicht zu beklagen, dagegen sind zahlreiche Verletzungen vorgekommen. Einem auswärtigen Feuerwehrmann wurde ein Bein abgeschlagen. Das Großvieh konnte gerettet werden, daaeaen ist ziemlich viel Federvieh verbrannt. Das von d e r französischenRegierung gecharterte Transportschiff Comortn", welches nach Tonkin bestimmt war, gerreth rm Hafen von Marseille in Brand. Das Feuer kam rn der Letchenkammer aus und derbreitete sich derartig schnell, daß die Besatzung keine Zeit hatte, ihre Habsellgkeiten zu retten. 2 Officiere und 16 Matrosen waren an Bord, sie retteten sich durch emen Sprung von der Verschanzung. Der Commandant Perinon, der schnell hinzugeeilt war, verließ das Schifs erst in der. höchsten Gefahr. Ein Theil der Ladung konnte. gerettet werden. Trotz der Anstrengung der Feuerwehrleute erfaßten die Flammen bald daö ganze Schiff. Die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, die Nachbarschiffe zu schützen, welche alsbald m die offene See gingen. Die Funken wurden durch den starken Nordwestwind weit fortgetragen und verbreiteten das Feuer auf verschiedene Punkte deö Quais und auf ein in der Abtakelung begriffenes Panzerschiff; die Besatzung des Cheribon-'löschte jedoch schnell dieses Feuer. in Ehe ich ansing Hood'S Sarfaparilla zu nehmen, war ich schwach im Rücken. -Seit ich Hood'S Sarsavarilla nehme, habe ich keinerlei Beschwerden mehr gehabt. D. Dodge, 31 Clifford Ave., Indianapolis, 3nd. Hood'S Pillen kuriren alle Leber krankheiten. Der New York Store. lEtablirt 1853.) verkauf von "Taüor-Made" Anzügen ! Einige Preise: Eine Partie Tuchanzüge in blau und braun 4knöpfige Sack-Röcke, vollgeschnittene Röcke und Aermel für $7.50 das Stück. Neumodische Anzüge von NoveltyTuch, die allerneuefte Mode, für $8 50. Sehr hübsche Anzüge von gemischtem Tuch Jacken it Seide gefüttert, für $13.&0. Feine Anzüge auS schottischem Tuch, kosten-gewöhlich $17 50 süe $14.00. Und noch viele andere Anzüge. Sie müssen dieselben sehen. Will W K.
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