Indiana Tribüne, Volume 19, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1895 — Page 2

Tribüne. Erschciut Täglich und Sonntag. Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Träger U Cent der Woche, die EonntaaS.Trioüne" 5 t ptx Soche. Beide zufae IS Cents ber 83 Gest! rtonat. Per Post autzerhalS t tdt geschickt i vorauZbezahluna $. per ilahr. GsNc, , 18 Süd Vlabarna Ttratze. Indianapolis, Ind., b. Oktober 1895. Trappisten in Canada. Diejenigen Landbauer in Canada, welche die besten Erfolge errungen haben, sind ohne Zweifel die TrappistenMönche, deren tl in Vritisch-Amerika zwei Niederlassungen gibt, nämlich in Tracadie im Osten, und in St. Norbert im Westen. Mit unermüdlichem Fleiße haben sie aus Wüsteneien errragreiche Farmen geschaffen, welche einem, jeden Landbauer als Muster dienen' können. Ihre jüngste Nieder lassung besindet sich in St. Norbert am Red River und ein Besuch derselben müßte auch den dickköpfigsten Canucken überzeugen, daß Fleiß und Ausdauer dem als unergiebig verschrieenen Boden jener Gegend reiche Erträge abzuringen vermögen. Die Trappisten kamen vor drei Jahren aus Frankreich nach Canada und errichteten ein Kl?ster auf einem 1500 Acres umfassenden Areal, das ihnen von einem Priester Namens H. Ritchot zum Geschenk gemacht war. Dieser Priester wollte in seinem Bestreben, den Westen von Canada der Cultur zu erschließen, ben Canucken ein instructides Vorbild geben und bewog die Trappisten, diese Culturmission zu übernehmen. Sosort nach ihrer Ankunft gingen die Mönche an die Bearbeitung des Bodens. Das überall wachsende Gestrüpp wurde ausgerodet, in der nächsten Umgebung ein Garten angelegt und der verbleibende Theil ihres Landes für die Bestellung von Felfrllchten hergerichtet. Im Schweiße ihres Angesichts arbeiteten sie und der Erfolg blieb nicht aus. In diesem Jahre ernteten sie ungefähr 12,000 Bushels Getreide und in ihrem Garten, der ein Muster seiner Art ist, zogen sie alle Arten der besten Gemüse in Quantitäten, die zu dem Unterhalt einer Ortschast mittlerer Größe ausreichen würden. Die Trappisten besitzen die besten Pferde und das beste Rindvieh weit und breit; ihre Geslü-gel-und Schweinezucht wird von den Farmern jener Gegend als mustergiltig gepriesen und ihre Milchwirtschaft : kann als Muster dienen. Bei Errichtung ihrer Farmgeb'aude und bei Bestellung ihres Bodens verfahren sie durchaus nach den neuesten und bewährtesten Methoden, so daß die Bauern viel von ihnen lernen können. Zur Zeit gibt es mit dem Pater Superior in St. Norbert 15 Trappisten, von denen nur drei geborene Canadier sind, die übrigen sind Franzosen. . Die überaus strengen Ordensregeln der Trappisten sind in Canada etwas gemildert. In St. Norbert ist das tägliche Leben dieser Mönche, welche die Welt vergessen haben und von der Welt vergessen sind." in vier Abschnitte getheilt: sechs Stunden, von 8 Uhr 30 Minuten Abends bis 2 Uhr 30 Minuten Morgens, sind für den Schlaf bestimmt, sechs Stunden für das Gebet, sechs Stunden für Farm- und andere Arbeiten und sechs Stunden für Lesen sowie Meditationen; nur die Laienbüde? müssen acht Stunden arbeiten. Kein Trappist, mag er Ordens- oder Laienbruder sein, darf Fleisch- oder Fischspeisen genießen, sie sind alle stricte Vegetarianer. Die ausschließliche Pflanzenkost bekommt den Mönchen offenbar sehr gut, denn ohne Ausnähme erfreuen sie sich robuster Gesundheit und sind sie im Stande, die schwersten. Feldarbeiten zu verrichten. Militärische Pünktlichkeit herrscht in dem Kloster wie auf der zugehörigen Farm, doch fehlt jede Gezwungenheit. Der unbedingte Gehorsam, zu welchem jeder Bruder sich verpflichtet hat. ist eben freiwillig und darum bekunden sie eine Arbeitsfreudigkeit. welche durch Zwang nicht hervorgebracht werden kann. Ihr Habit ist mehr als einfach, und ihre Zellen entbehren sogar solchen Comforts, wie ihn der gewöhnliche Arbeiter genießt; ihr Bett ist ein hartes Brett. Jedem Besucher werden die Pforten des Etablissements gastfreundlich geöffnet, doch darf kein Bruder mit einem Fremden auch nur ein Wort wechseln, ebensowenig wie sie mit einander sprechen dürfen, dem Pater Superior und dem mit der Fürsorge für die Gaste betrauten Bruder allein ist es gestattet, die mit Fremden nöthigen Gespräche zu führen. Wenn die Brüder bei der Arbeit' einander begegnen, so begrüßen sie sich mit den Worten: Mon frdre, il saut mourir! (Wir müssen sterben, Brüder!) Stirbt ein Bruder, so findet er seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhofoe des Klosters und nur ein rohes Holzkreuz mit dem Taufnamen des Todten bezeichnet die Stelle, wo ein müder Erdenpilger zu seinem letzten Schlummer gebettet ist. Export lebenden Schlachtviehes aus Australien. k Bisher war lebendes Schlachtvieh nur versuchsweise von Australien nach England verfrachtet worden, wobei die 'wenigen Stück Vieh eine Behandlung erfuhren, die, wie man sagte, so gut war, wenn nicht besser, wie diejenige, d den Reisenden erste? Klasse zu Theil wird. Jüngst jedoch ist der Dampfer Southern Croß" (5050) Registertonnen) in London mit der ersten größeren lebenden Sendung in Gravesend angekommen. Rindvieh, Schafe und Pferde. In Australien ward das Erg:bniß mit großer Svannuna erwar

Zndicms

let, wett davon viel für die zukünftige Wohlfahrt! der Colonien abhängt', die ihren Ueberschuß an Rindern wegen der Schwierigkeiten, die das Gefrieren von Viertelstücken bietet, und an Schafen wegen der Voreingenommenheit des Publikums gegen das gefrorene Fleisch bisher nicht in größeren Mengen zu verwerthen vermochten. Der Dampfer war mit 550 Ochsen (Hereford- und Durhamrasse), 483 Schafen (Kreuzungen und Merino) und 29 Pferden (schwere Clydesdaler) von Sydney abgegangen. Die Einrichtung der Stallungen und die Bedienung kostete 1100 Pfund Sterling, das Futter 2000 Pfund. Die Fracht betrug 8 Pfund auf den Kopf für die Rinder und Pferde, 10z Shill. für die Schafe. Jedes Stück Rindvieh war für 14 Pfund versichert; für jedes Rind, das während der Fahrt fiel, mußten dem Schiffer 3 Pfund (drei Viertel des Werthes in Australien) bezahlt werden. Da man annahm, daß die Thiere die Reise durch den Suez-Canal nicht vertragen würden, ging die Fahrt über Montevideo. Stürmisches Wetter um das Kap Horn jedoch verursachte, daß Diele Thiere fielen, von - ien Rindern 52, so daß deren von 550 nur 498 ankamen, von den Schafen82; auch ein Pferd fiel. Die überlebenden Thiere b?fa?den sich wohl; das Vieh wurde zebn Tage nach der Landung in Dept-

forD geschlachtet. Das Schicksal der Auskralneger. Der vor kurzer Zeit eingefangene Schwarze Jackey. der in Siberia den Bergmann I. Anderson ' ermordet hatte, ist aus dem Gefängnisse entflohen.Diese Nachricht ging vor einigen Tagen durch alle aujtratlcyen eitungen und wurde lebhaft besprochen. Was ha! es damit auf sich? Wer ist Jackey? DaS ist der Held einer jener Episoden,' wie sie. in der Colonisa tionsgeschichte von Australien immer wieder vorkommen und ein häßliches, grelles Licht auf seine Cultur" wfen. Jackey. ein westaustralischer Eingeborener, ist nicht etwa ein gewöhnlicher Verbrecher ein europäisches oder amerikanisches Schwurgericht würde ihn wohl glimpflich behandeln, in Australien dagegen muß er, falls er wieder eingefangen wird, unbedingt baumeln. Was ha! nun Jackey gethan? Nirgends auf der Erde ist der Gegensatz zwischen Weißen und Schwarzen, zwischen Urbewohnern und Eingewanderten so groß wie in Australien. Als die Engländer in's Land kamen, war es ihnen nur gut genug als Verbrechercolonie; den Colonisten" galt das Leben eines Menschen nicht viel und nun gar daS eines Schwarzen! Kam ihnen einer vor die Flinte, so wurde er niedergeschossen, wie man einen Dingo oder ein Kanguruh niederschi?Zt. Natürlich vergalten die Neger Gleiches mit Gleichem. und das Fleisch eines ihrer Peiniger war ihnen ein besonders leckerer Bissen. Als aber die Zahl der Eingeborenen erschreckend zurückging und ganze Stämme ausstarben, gebot die Regierung Halt und schützte sie durch besondere. oft freilich kaum beachtete Gesetze. Noch immer aber steht des Leben eines Weißen in zehnfach höherem Werthe als das eines Schwarzen, und noch kürzlich wurden sechs der letzteren auf einmal in Queensland zum Tode verurtheilt, wett sie an dem Tode eines Ansiedlers mitschuldig sein sollten. Die Missionäre geben sich alle Mühe, dem Christenthume ' Anhänger unter den Wilden zu gewinnen ' manche werden auch Christen, so lane eö Geschenke, namentlich den geliebten Tabak, gibt, aber kein Tabak, kein Gebet" heißt es bei ihnen. Nirgends in Australien aber ist Haß und Feindschaft zwischen Colonisten undSchwarzen so groß wie im Goldlande WestAustralien. Diese Colonie, fast fünfmal so groß wie das deutsche Reich, hatte noch im Jahre 1843 erst 4600 Ansiedler. Von 1851 .bis 1863, als die anderen Colonien sich längst der Verbrecherzufuhr erwehrten.- wurden nach West-Australien allein 10.000 Sträflinge, meist Leute schlimmster Art, geschickt; Frauen waren selten darunter. Noch heute ist das Mißverhältniß der beiden Geschlechter auffallend: unter 82,000 Einwohnern sind nicht ganz 26.000 Frauen und Mädchen. Da nahmen die oft recht verkommenen Verbrecher die Frauen, wo sie sie eben herbekamen, und folg ten sie nicht willig, so brauchten sie Gewalt. Waren sie der.schwarzen Lubras überdrüssig, so jagten sie sie einfach davon; die Sprößlinge solches Zusammenlebens, die lialfcagts", verfallen meist einem jämmerlichen Schicksal; sie werden von den Schwarzen ohne Erbarmen getödte!. schon weil sie, namentlich die Knaben, , an die verhaßten Weißen erinnern. Da kam das Goldfieber und mit ihm ein endloferStrom von dunkeln Existenzen, die, ohne Gefühl und ohne Gewissen, nur der Leidenschaft frohnen Gold, Genuß um jeden Preis! Die Schwarzen wurden immer weiter zurückgedrängt, ihre Erbitterung wuchs! Wehe dem Goldgräber, der sich allein vorwagt oder im Busch verirrt er ist rettungslos verloren. Auch I. Anderson. ein Schwede, kam vor etwa Jahresfrist mit mehreren seiner Landsleute nach dem neuen Dorado. um sein-, Glück" zu versuchen. Er spielte gern die Führerrolle und. war, nach seiner -ganzen 'Erscheinung. eine kräftige, herkulische Gestalt, wohl dazu geeignet. Plötzlich verschwand er aus den Straßen Coolgardies, des Centrums der westaustralischen Goldfelder; er wandte sich nach Siberia, wo kürzlich eine fabelhaft reiche Ader gefunden worden war. Eines Tages stieß er auf ein Lager von Eingeborenen; nur einige der Lubras waren anwesend, die Männer auf der Jagd. Er erklärt die am wenigsten Häßliche als gute Beute und zwingt sie, mit ihm zu gehen. Als Jackey heimkehrt, erfährt er ven den heulenden Weibern das Vorgefallene. Er spricht kein Wort, gbe? sein Rachevlan ist fer-

tig. Tag und Nacht umschleicht er das Zelt Andersons eine voll: Woche muß er auf günstige Gelegenheit warten: eines Mittags liegt der Ckoldgrä-

ber schlafend im Zelt, leise kriecht von der Rückseite der Schwarze heran, hebt die Leinwand, stößt blitzschnell dem Räuber den Speer in die Brust und lautlos sinkt der Getroffene zurück ein breiter Blutstrom färbt die Matte. Schweigend nimmt Jackey seine Lubra bei der Hand, und beide verlassen das Zelt. Der Todte wird bald gefunden; der Verdacht lenkt sich auf den Schwarzen und die angelegten Hunde nehmen seine Spur auf. Im tiefsten Busche werden beide gefunden, die schwarze Polizei verfehlt selten ihr Ziel. Unter Mißhandlungen wird der Mörder in das -Zeltlager gebracht und von hier nach der nächsten Polizeistation getrieben. Mit gefesseltenHänden, einen Strick um den Hals, so muß er einen langen Weg neben dem Pferde in glühendem Sonnenbrande herlaufen. Von Zeit zu Zeit taucht ein schwarzer Kopf aus dem Gebüfch am Wege auf und verschwindet ebenso schnell, wie er gekommen. Jackey weiß, daß er Botschaft von seinem Stamme bekommen wird. Und die Votschaft kam bald. Eines Abends flog ein Stab durch die Gitter seines Kerkers, bedeckt mit Schnitten und Linien; der Gefangene las, daß am nächsten Abend seine Befreiung versucht werden sollte. Die Nacht kam. und am nächsten Morgen war Jackey verschwunden, nur der Briefstab lag in der Zelle. Unter der Grundmauer des leichtgebauten Gesängnisses hatte der Schwarze sich hindurchgewühlt; es wird alles darangesetzt werden, seiner wieder habhaft zu werden und es wird gelingen. Versuche zur Wiederbelebung der Sterndeuterei. Der längst begrabene Aberglaube, der einen Zusammenhang zwischen den Stellungen der Sterne und den Geschicken der Menschen annahm und dem durch die unsterblichen Entdeckungen eines Copernicus. Kepler und Newton endgiltig der Boden entzogen worden, wird, nunmehr von sogenannten Theosophen" wieder hervorgeholt, ja, in Berlin soll demnächst eine Gesellschaft zur Wiederbelebung der Astrologie gegründet werden. In England treten G. Wilde und I. Dodson öffentlich als Astrologen" auf, und ein gewisser Fitzgerald Molly wird als Astrologe Gladstone's genannt. Der praktische Arzt Dr. Franz Hartmann bezeichnete nach dem Laibacher Erdbeben die Aussagen der Sachverständigen über die wahrscheinlichen Ursachen desselben als Phantasiegebilde und sagte dagegen: Von der Astrologie, die allein uns Über die Ursachen der Erdbeben Auskunft geben kann, weiß die moderne Kathederweisheit nichts. Es wird behauptet, daß am letzten Charsreitag die Stellung der Planeten seit 1895 Jahren zum ersten Male gerade wieder, dieselbe gewesen sei wie zur Stunde, in der dieses Ereigniß in Palästina stattgefunden haben soll. Auch damals soll die Erde gebebt und die Felsen sich gespalten haben und der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei gerissen sein." Welcher Thor mag diese Behauptung, die Dr. Hartmann unbesehen als wahr annimmt, um ohne Weiteres Schlüsse darauf zu bauen, wohl aufgestellt haben? Christus wurde gemäß der Ueberlieferung am 14. Nisan des jüdischen Jahres gekreuzigt, und dieser Tag hatte Vollmond; am letzten Charfreitag aber war keineswegs Vollmond, was allein schon beweist, daß die behauptete Wiederkehr der gleichen Planetenstellung nicht stattgefunden hat. Ebenso wenig stichhaltig sind die Gründe, mit denen K. A. Hager für die Astrologie eintritt. Die Menschheit.7 sagt er, hat wirklich beobachtet, daß bei der oder der Sonnen- ode? Gestirnstellung Sonnenflecke, starke Regen, Epidemien, Krieg u. s. w. auftreten, Erscheinungen, die mit physikalischen Hypothesen nur theilweise erklärt werden können, die aber meist auf dem Gebiete der Biologie und Sociologie hervortreten und einzelne Völker direct treffen. Weil aber ein Volk aus Einzelköpfen gebildet ist, so muß dieVolksbewegung eine Relativbewegung sein, und jedem einzelnen Gliede kommt, wenn ein die Allgemeinheit treffendes Ereigniß zutrifft, z. B. Völkerschlachten, Epidemien, dieselbe momentane Gestirnconstellation zu. Umgekehrt kann man bei der Geburt sagen: die Sterne stehen jetzt so; sie müssen also gemäß ihrem Laufe nach so und so viel Jahren so und so stehen; die Ersahrung lehrt, daß dann ein bestimmtes Ereigniß eintritt ' meist nicht direlte Folge, sondern als Parallel Erscheinung. Deshalb ist es klar, daß Figuren, die an der Spitze gewisser Bewegungen stehen, ein ganz präcises Horoskop gestellt werden kann Jedermann wird beim geringsten Nachdenken einsehen, daß aus den Vordersätzen gerade der umgekehrte Schluß gezogen werden muß, denn wenn sehr zahlreiche Individuen, bei deren Geburt die verschiedensten Constellationen stattfanden, später dem gleichen Geschick verfallen, so folgt daraus offenbar, daß aus einer bestimmten Constellation nicht auf das zukünftige Schicksal deö Einzelnen geschlössen werden kann. Und umgekehrt, wenn die Constellation bei der Geburt den Lebenslauf entscheidet, so müßten die zur selben Zeit Geborenen das gleiche Schicksal erleben; wie kommt es denn nun, daß man nicht ein paar Hundert Bismarcke in Deutschland hat? Man hätte glauben sollen, daß nach dem Fiasco Kiesewetter's. der-oor einigen Jahren, sireng nach den Regeln der alten Astrologen, ein Horoskop Kailec Wilhelms II. berechnete, der astrologische Aberglaube sich nicht sobald mehr an die Öffentlichkeit wagen würde. Statt dessen vernehmen wir von Dr. Göring, daß demnächst ein größeres Werk über Astrologie erscheinen wird, verkant von einem au

derlassigen Kenner", und Dr. Gorlng wünscht dem eifrizen Gelehrten Glück zur Vollendung seiner Arbeit, die lange ln Deutschland gefehlt hat." Nicht nur die offenbare Zufälligkeit aller Vegebcnheiten im Lebenslaufe des EinzelMs Keaensan m der strena mecha

nischen, durch die Rechnung vorher best mmbaren Notdwenoialett oer Äewcgungen der Himmelskörper verweist Yir Astroloaie in's Reich der Träume, srn dern außerdem der Umstand, daß für . . er . cr n Die angeoliazen negem oer 'nro.ogen schlechterdings auch keine bloßen Erfabrunasthatsachen angeführt werden ' ' - ... JV 1 können. Mit dem namucken liim. Mll dem ein Astrologe- behauptet, daß infolge der (Äeourt eines ceniazen unier einer bestimmten Constellation diesen Menschen ein ganz bestimmtes, voraus angebbares ?azmjal treten weroe, kann, wie Mach anführt, ein Alchymist behaupten, daß man, wenn man Quecksilber mit einem Judenbart und einer Türkennase um Mitternacht auf einem Kreuzwege kocht, während im Umkreis einer Meile Niemand hustet, - w m . r r Gold erhalten wirv. ÄUs mt)ts Recept dürste aber auch wohl derDümmste nicht hereinfallen. Oeutscht StcaUTlaQtlQUru ffvt St,. Hamburg. Eine Versammlung von 300 Personen beschloß die Gründung eines Hamburger RechtsschutzVereins gegen Mißbrauch polizeilicher Amtsgewalt. In der Ritterstraße wurde eine Falschmllnzerbande aufgehoben. Der dort wohnende Mechaniker Meyer und sein Gehilfe wurden verhaftet; in seiner Wohnung wurden mehrere falsche 20 Markstücke ausgefunden. Lübeck. In Travemllnde wurden die zusammengeschnürten Leichen eines Liebespaares angeschwemmt. Die Selbstmörder wurden als der Kommis Schrader und die Konfektioneuse Roßmanith. Beide aus Hamburg, ermittelt. olvenvurg. Elsfleth. Letzthin wurde hier auf unserem Kirchhofe die Leiche einer Kapitänsfrau beerdigt. Die Frau ist in Asien gestorben und ihre Leiche ist auch dsrt längere Zeit beerdigt , gewesen. Der Gatte hat sie jedoch wieder ausgrabn und in einem Metallsarge in die Heimath transportiren lassen. Der Transport allein kostete 4000 M. OttUringen Eisfeld. Aussehen, erregt hier die Konkurserklärung der Firma Paul Eisenmann, die in sehr vielen weltlichen und kirchlichen Zeitungen als größtes Thüringer Cigarren- und Tabak-Fabrik-VersandthauS" oder als erste Thüringer Fischhalle" u. s.' w. angepriesen war. Ilmenau. Sein L0jährig:S Jubiläum feierte hier der Prof. Dr. W. Langenlxck aus Jena in aller Zuriickgezogenheit. Der Großherzog von Weimar verlieh dem Jubilar dn Titel Losrath-. Meuselbach. Hier sind im Zeitraum von wenigen Stunden 16 Wohnhäuser, zumeist große zweistöckige Gebäude, und 13 Scheunen -mit sämmtlichen Erntevorräthen em Raub der Flammen geworden. Das Feuer hat auf der linken Seite aufwärts bis an die neue Schule gewüthet, und nur der Aufopferung sämmtlicher zur Hilfe geeilten fremden und hiesigen LöschMannschaften, sowie der außerordentlichen Windstille ist es zu danken, daß unser Ort nicht dasselbe Schicksal wie Vrotterode gehabt hat. 33 Familien sind obdachlos. P ö ß n e ck. Auf Station Oppurg hat sich ein schweres Unglück ereignet. Ein Bahnmeisterwagen. auf dem mehrere Arbeiter saßen, fuhr auf einen ankommenden Zug mit großer Wucht auf, so daß ein Arbeiter sofort getödtet wurde, während drei andere mehr oder weniger schwere Verletzungen davontrugen. Vvovfm S,slenZ?alIa. Kassel. Julius MaznuS. der Inhaber eines Garderobe-Geschäftes, welches schwindelhaften Bankerott gemacht hatte, ist unter Mitnahme seiner Geschäftsbücher geflüchtet. Borken. Der hiesige Kaufmann Hahn, Kassirer des Spar- und Darlehenkassenvereinö, wurde wegen Unterschlagung, von 16.000 M. verhaftet. Marburg. Oberhessen wird gegenwärtig fast täglich von Bränden heimgesucht; in SimmerShausen sind zwei Wohnhäuser mit Stallung und gefüllten Scheunen eingeäschert. In Niederaula sind drei Wohnhauser und vier gefüllte Scheunen niederaebrannt. Einer Meldung auö Oberseibert zufolge, verbrannte die Wittwe Voel cing. deren Kleider am Herdfeuer sich entzündeten, vor den Augen ihres Kindes. Die Frau war gichtbrüchig, daher konnte sie sich selbst nicht retten. M, klnvurg. Brüel. Dieser Tage wurde das auf dem Marktplatze errichtete, von derFirma Schäfer & Sohn in Schwerin hergestellte Krieger-Denkmal, enthüllt, wozu sich sehr viele Bewohner der Umgegend eingefunden hatten. Die Stadt hatte ein Festgewand ingelegt. Lübstorf. Kürzlich feierten die Büdner Sarcander'schen Eheleute ,m benachbarten Rugensee in ungeschwächter Gesundheit das Fest der goldenen Hochzeit. &adjT$tu Dresden. In Obernaundorf brannte neulich Nachts das der Wittwe Franke gehörende Wohnhaus nieder. Leider fand dabei eine von den das Haus bewohnenden drei Familien ihren Tod, und zwar der erst seit drei Wochen verheirathete Möbelpolirer Garbe, ca. 22 bis 23 Jahre alt, dessen 13 Jahre alte Ehefrau (Tochter der Hausbesitzerin) und deren 7 Monate alteS Kind. Die fast ganz verbrannten Leichen wurden an der Thür liegend aufgefunden; in den Armen des KindeS lag noch die Trinkflafche. Bären st ein. Unser Ort feiert noch im laufenden Jahre daS 400jährige Stadtjubiläum. Die Erbauung der Stadt ist dem Schloßbesitzer Dr. Veter v. Bernstein, der 1531 stgrb. zu

verdanken. Derselbe erlangte wider a leS Einwenden? der benachbarten Städte (Seising protestirte noch im Jahre 1506 dagegen vom Herzog Georg im Jahre 1495 daS Stadtrecht. Königsbrück. Auf etgenthüm-

liche Weise ist der Kanonier Brunner um'S Leben gekommen.. Einer seiner Kameraden hatte im Schlassaale der Kaserne gelegentlich einer Neckerei einen eisernen Rouleauxstab nach einem anderen Soldaten geworfen, dabei aber den B., welcher schlief, so unglücklich getroffen, daß diesem der Stab durch's Auge in. das Gehirn eindrang. Der Soldat blieb von' dem Augenblick bis zu seinem nach vier Tagen erfolgten Tode bewußtlos. Leipzig. Das hiesige UniversitätS - Carcer, das sich in dem neu. errichteten Beguinenhaufe an der Universitätsstraße befindet, hat im vergangenen halben Jahre schlechte Geschäfte gemacht, da nur zwei Studirende daselbst unfreiwilligen Aufenthalt nahmen. Eine von 400 Personen besuchte Versammlung von Meßverkäufern faßte den Beschluß, den hiesigen Stadtrath zu ersuchen, die Michaelismesse wieder auf den früheren Zeitpunkt zu verlegen. 9v?ftiiriaUmm SsTn B i n g e n. Zwei Knaben im Alter von 13 und L Jahren, beide Söhne von Bahnbeamten, ertranken beim Baden im Rhein. Die Leichen konnten noch' nicht aufgefunden werden. Laubenheim. Neulich Abends ezplodirte in einem dicht gefüllten Tanzsaal (glücklicherweise als nicht getanzt wurde) eine Petroleumlampe. Eine große Ausregung entstand, bis ein Gast auö Mainz die Flammen durch Aufwerfen .von nassen Tüchern erstickte. Mainz. Ein Familiendrama hat sich in der Kappelhofgasse abgespielt. Der Maschinist Wolf, der von seiner Frau getrennt lebt und in der Altenauergasse wohnt, traf mit der .Gattin zusammen, die der 21jährige Tllncher Johann Wald von Gonsenheim begleitete. Er machte Beiden wegen ihres Zusammenlebens Vorwürfe, worauf Wald sein großes Taschenmesser zog und eS dem Wolf kaltblütig in den Hals stieß, wobei die linke Schlagader verletzt wurde. Wolf wurde in das Spital gebracht. Die Wunde ist lebensgefährlich. ' Der Thäter wurde verhaftet. Oppenheim. Der praktische Arzt Dr. Guse von Heßloch hat sich, nachdem er seine Patienten in Hillesheim besucht hatte, auf dem dortigen Felde das Leben genommen, indem er sich mit der Lanzette die Kehle und die Pulsadern durchschnitt und Schnitte in die Brust beibrachte. Rüsselöheim. Der weithin bekannte Fabrikbesitzer Adam Opel, dessen Fahrräder überall geschätzt werden, ist im Alter von 58 Jahren gestorben. sauern. K e m p t e rr. Dieser Tage wurde hier ein Brandstifter verhaftet, welcher nicht weniger als drei FeuerSbrllnste veranlaßt hatte. Es war der Schlosser Joseph Vriechle. Derselbe gab nach anfänglichem Leugnen seine Schandthaten zu. Am Morgen nach seiner Verhaftung fand man ihn in seiner Zelle erhängt. Lauf. In der Ortschaft Herpersdorf ist ein schauriger Mord verübt worden. Der übelbeleumundete Schneider Th. Dümmler von Herpersdorf, Vter zweie? Kinder, hatte schon seit langer Zeit einen Haß auf den Bürgermeifter Konrad Merkel daselbst, weil er sich von ihm benachtheiligt glaubte. Neulich Nachts nun, als Merkel vom Wirthshause heimging, lauerte ihm Dümmler auf und schlug ihn durch einen einzigen wuchtigen Hieb auf den Kopf mit einem großen Prügel nieder; Merkel war sofort todt. Der Mordbube wurde verhaftet und in'S hiesige Gefängniß eingeliefert. Nürnberg. Die bayerische Staatsregierung unterhandelt mit der hiesigen Stadkgemeinde wegen bedeutender Terrain - Ankäu?. Der Staat beabsichtigt nämlich, daS ?roße, den Vereinigten Ultramarinfabriken gehörige, beim Centralbahnhof gelegene Areal gegen dem Zollärar gehörige, in Mitte der Stadt gelegne Grundstücke einzutauschen. Die Unterbandlungen sind bereits so weit gediehen, daß es nur der formellen Genehmigung der betreffenden Factoren bedarf. Nach Unterschlagung von 13,500 M. ist der 16 Jahre alte Handlungslehrling WilHelm Vrehm von hier flüchttg geworden. Nktnpkalx. L a n d a u. Infolge der feuchtwarmen Witterung macht der Tabak in der Südpfalz rasche Fortschritte. Nach seinem jetzigen Stande berechtigt er zu den schönsten Hoffnungen. ' Nach statistischen Erhebungen hat der Tabakbau heuer in der Pfalz um 436 Hektar zu genommen. Da die großen Vorräthe ziemlich aufgebrauch! sind, erwarten die Landwirthe wieder einen annehmbaren Preis. Schiffe r st ad t. Der Maurer Martin Magin V. spaltete im Streite seiner Ehefrau mit einer Hacke den Schädel. Die Verletzung ist tödtlich. Magin wurde verhaftet. V9RtUmva, Aalen. In Oberkochen brannte daS Wohnhaus des Schultheißen Bez ler und ein ' weiteres Wohngebäude nrit angebauter Scheuer vollständig ab. ' Altensteig. Schreiner Springer von hier verunglückte beim Kochen von Bodenwichse. Er verschüttete da. von, und sogleich standen seine Kleider in Flammen. Springer erlitt solche schwere Brandwunden, daß er lebensgefährlich darniederlieat. B ibe ra ch. Der früher in Stuttgart ansässige Schneidermeister Frierich Schelle hier feierte dieser Tage mit seiner Ehefrau, geb. Natter, daS seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Der Jubilar. 89 Jahre, die Jubilarin. 80 Jahre, alt, erfreuen sich noch , einer recht guten Gesundheit. Das Fest wurde in Anwesenheit deS einzigen Sohnes, zweier EnZel und eines Ur.

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enkels, der Helgen, iowie von Amerika gekommenen Verwandten gefeiert. Heften hei in. Das seltene Fest der goldenen Hochzeit feierte Privatier Gg. Joos von hier, früher langjähriger Theilhaber der Firma C. F. Ploucquet. und seine Ehefrau Karoline, geb. Ploucquet. Der Jubelbräutigam steht im 75., die Jubelbraut im 70. Lebensjahre. aven. Bühl. Der 69 Jahre alte verheirathete Maurer Leier von Moos stürzte von einem Neubau zehn Meter hoch herab und starb nach einigen Stunden. D u r l a ch. Erschossen hat sich der 52 Jahre alte verheirathete Hafner Leopold Müller in seiner Wohnung. Ursache unbekannt. Eberbach. Beim Baden ertrank Bäckergehilfe Ernst Mondon aus Bretten. F r e i b u r g. Der Europäische Hof ist durch Kauf in den Besitz des Herrn W. Simson aus Frankfurt, früheren Besitzer des Hotels Schwan" daselbst, übergegangen. Preis 500.000 Mark. Furtwangen. Die 60 Jahre alte verwittwete Veronika Duffner hat sich wegen einer unheilbaren Krankheit erhängt. Karlsruhe. Hier ist eine Gesellschaft vor Wucherern dingfest gemacht worden, die ihre Gewerbe in geradezu schamloser Weise getrieben haben soll. Die Verhaftungen sollender Frkf. Ztg." zufolge, noch nicht abgeschlössen sein. Schwand. Das Haus des Joseph Muchenberger ist abgebrannt. Die Eheleute M. wurden verhastet. Fahrnisse und Gebäudefünftel waren erst in diesem Jahr versichert worden. Vesterreictx.t 3 gar. Jschl. Die Stille der Nachsaison wurde durch ein Duell unterbrochen, das diel von sich sprechen macht. Ein junger Officier aus Brünn stellt vor dem Cafö Walter einen Stuventen auS Wien deshalb zur Rede, weil diefer ihn beleidigend fizirt habe. Der Student ersuchte den Officier,' das Schmähwort, das er ihm zugerufen, zurückzunehmen. Der Officier erwiderte, daß er nur mit der Waffe Genugthuung geben werde. Von den kw derseitigen Cartelträgern wurde hierauf ein Säbelduell mit schweren Bedingungen vereinbart. Dasselbe fand im Walde in der Nähe von Pfand! (auf der Strecke Jschl-Strodl) statt. Der Officier erlitt zwei schwere Kopswunden, während sein Gegner mit einer leichten Verletzung an der Stirne davonkam. Preßburg. In Folge Genusses verseuchten Brunnenwassers starb innerhalb drei Tagen die aus steben Personen bestehende Familie des Advokaten Färber. '34TW. Aar g au. In Fenkrieden hat eine größere Feuersbrunst stattgefunden. B e r n. In der Uhrenfabrik RüefliFlury in Biel wurde letzthin die 200,. 000 Uhr fertiggestellt und das Ereigniß festlich gefeiert. Bei der Renovation der Kirche in Saanen fand man unter dem Boden ein Skelett, sowie Trümmer deS einstigen Hochaltars und gemalter Scheiben. Glarus. tJm Schieferbergwerk in Elm ist ein Italiener erstickt, weil nicht genügend Luft in den ziemlich tiefen Schacht eingepumpt wurde. Sein Kamerad konnte, dem Tode nahe, gerettet werden. Luzern. In Entlebuch starb Herr Gerichtspräsident Zemp, Neffe des Herrn Bundespräsidenten. Es werden amtliche Erhebungen über die sog. Güterschlächterei- oder Hofmetzgerei" gemacht. Man. hofft, den Bau deS neuen Bahnhofes drei Monate früher unter Dach zu bringen, als das Programm vorsieht. Schaffhausen. Als ein Curiosum meldet man aus Hallau, ein Kirschbaum habe dieses Jahr zum zweiten Male geblüht und die Früchte seien jüngst reif geworden. Schwyz. Nach der Gotthard-post-sind von sieben schwyzerischen Regierungsräthen sechs Wirthe. Auf 13 Haushaltungen und 9 bewohnte Hauser komme eine Wirthschaft. Der Fürst von Stol-berg-Werningerode, dem der Brocken gehört, zieht aus der Verpachtung des Brockenhauses eine hübsche Revenue. Bei der Neuverpachtung des BrockenHauses wurde eine Jahresabgabe des Pächters von 30.000 Mark vereinbart. Der bisherigeBrockenwirth ist ein Millionär.und' mehr wie das geworden. Die Zeit rückt jetzt naher heran, wo die Eisenbahn das neblige Vrockenhaupt erreichen und ein neues großes Hotel den von Jahr zu Jahr größerenStrom der Reisenden aufnebmen wird. Hl Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen bei Wm. Mucho, m Ost Washington Str.

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