Indiana Tribüne, Volume 19, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1895 — Page 2
Fndians Tribüne.
Erschemt Taglich und Sonntagv. Die tSltche,Trid2ne- kostet durch den Träger M Sentl per Woche, die EonntazS-.Tribüne" 8 fltntt per Woche. Seide usane 15 Cent de 15 Sentl per rknat. Per Post außerhalb de, KUht zugeschickt l voraSbezAhlr.g f per fJaU. omri 18 Süd Vlabama Straße. JadianapoliS, Ind., 4 Oktober 1895. Ltlstung der deutschen (Zisrnbahn Truppen. ' Die größten Fortschritte, die neben der Vewasfnung auf htm Gebiete der HeereSernrichtungen seit den Tagen öeS großen Napoleon gemacht worden sind, beziehen sich auf daS Verkehrswesen; der große Meister mußte sei riem Geiste noch Beschränkungen auferkegen, tolt man heutzutage nicht mehr kennt. EZ ist nicht zu viel gesagt, wenn man die Fortschritte, die allem seit 1370 auf ieseN Eebiet gemacht sind, 'den waffentechnischen ebenbürtig zur Seite stellt. In gewissem Sinne stehen sie sogar noch hoher, denn während jene, hauptsächlich auf das taktische Gebiet umgestaltend eingewirkt haben sind dem Strategen in Eisenbahntruppen, Telegraphen und TelePhonabtheilungen, Luftschifferorganisatwnen u. f. w. Gehilfen entstanden, die ihn befähigen, die nahezu beängstigend -. angewachsenen Truppenmassen mit derselben Leichtigkeit zu bewegen, zu verpflegen und schlagfertig zu erhal' ten, die jenen Schlachtenmeister in so hohem Maße ausgezeichnet hat. Der Unterschied besteht nur darin, daß in napoleonrscher Zeit diese Kunst ein Arcanum ds großen Feldherrn war, während jetzt der gesammte. Generalstab und die aus dieser Schule hervorgegangene höhere Truppenleitung dieser Kunst mächtig ist. ' Die diesjährigen großen EisenbahnÜbungen zwischen dem Schießplatz Cummersdorf und dem Uebungslager bei Loburg geben Anlaß, ne noch verhältnißmäßig neue Seite der Technik der Eisenbahntruvven zu beobachten und zu bewundern. Die ptece de re"aistance dieser Uebungen bildete nämlich nicht die Anlage 'der normalspurigen Strecke Cummersdorf-Jä-nickendorf, sondern der Ausbau und Betrieb einer 95 Kilometer (ca. 50 engl. Meilen) langen schmalspurigen Feldbahn von Jänickendorf bis Lobürg. Zehn meist kriegsstarke Eisenbahncompagnien, darunter eine bai rische und eine sächsische sind zu dieser interessanten Uebung versammelt geWesen. Bekanntlich begnügen sich die deutschenEisenbahntruppen seit einer Reihe von Jahren nicht mehr damit, ihre Mannschaften für Betrieb. Wiederher. stellung und Bau eines fertigen, wiederherzustellenden. oder neu zu schaffenden BoUspurnetzes aus den entlegemeren Werbindungslinien der operirendm Feldarmee einzuüben. Vielmehr hat die militärische Eisenbahntechnik in der Anwendung der Schmalspur ein Mittel gesucht und gefunden, um die jeweiligen Endpunkte der daö Rückgrat der Etappenlinie bildenden Bahnlinien direkt mit der Feldarmee zu verbinden. Bis vor Kurzem mußte dieser unerläßliche Zusammenhang durch das Fuhrwesen der Proliant-, Fuhrpark-, MunitionsColonnen und die Truppenfahrzeuge hergestellt werden. Die richtige Instradirung dieser beweglichen aber langsamen, wenig leistenden und die Freiheit der Straßen in hohem Grade beeinträchtigenden endlosen Colonnen und Trains bildeten mit die größte Sorge des Feldberrn. Mit Recht hat man oft bezweifelt, ob dieser schwerfällige Apparat in den oft rasch wech feinden Lagen des Feldkrieges genügende Leistungsfähigkeit besitzen wllrde. um unter allen Umständen Verpflegunz und Munitionsergänzung des Heeres bei seinem so riesig angewachsenen Umfang und gesteigertem Verbrauche zu gewährleisten. Die Feldbahn ist dazu berufen, diese Schwierigkeiten zu beseitigen und unter diesen Gesichtspunkten muß die Uebung Jänickendors-Loburg betrachtet werden. Vorarbeiten irgend welcher Art waren nicht gemacht worden. Die Festlegung der Trace besorgte der Tracirtrupp. Vier bis sechs, theilweise berittene Osficiere mit den nöthigen Arbeitsmannschaften erhielten einen Vorsprung von ein bis zwei Tagen, um unter allen Umständen Stockungen zu vermeiden. Wenn man bedenkt, daß je nach Beschaffenheit des Geländes 10 15 Kilometer auf den Tag von diesem Trupp geleistet werden muß, so läßt 'sich ermessen, welche Raschheitdes Entschlusses und Findigkeit in ganz unbekanntem Gelände zur Vewältigung dieser schwierigsten Aufgabe gehorte. Diesem Trupp folgte die Un-terbau-und ein! Brückencompagnie. Erstere hatte das Planum, soweit von einem solchen' die Rede ist herzustellen. Ein Unterbau im civil-eisenbahntech-nischen Sinn wurde im Großen und Ganzen nicht angelegt. W? irgend möglich, wurde der natürliche Boden belassen. Um Einschnitte und Dämme zu vermeiden, wurden starke Steigungen (1:13) und scharfe Krümmungen nicht gescheut. Gleichzeitig wurden die erforderlichen Brückenbauten, Ucbergänge, Durchlässe u. s. w. durch die Brückencompagnie hergestellt. Hierzu wurde, wo irgend angängig, Nothmaterial verwendet, die Holzconsiruction feierte hier ihre, der amerikanischen Technik entlehnten, schönsten Triumphe. Für größere Ueberbrükhingen, -wo das Nothmaterial nicht ausreicht, sind übrigens die Eisenbahntruppen mit einer tranöportabeln eisernen Eisenbahnbrücke ausgerüstet, einer Erfindung des preußischen Haupt manns Lübbeke. Mit dieser Consiruction ist eine einzige krjegsstarke Compagnie im Stande, in kurzer Frist jede beliebige. Spannung mit diesem Material in überbrücken. Bei Beliia
wurde eine derartige Brüae mit 60 Meter Spannuna in 1$ Tagen vollständig hergestellt. Das Material hatte mit dem Werkzeug zwei Eisenbahnzüge der Feldbahn beansprucht. Dieser technischen Vorhut folgen die eigentlichen Baucompagnieen. die den Oberbau strecken; dieser selbst besteht aus 5 Meter langen, ganz in Eisen hergestellten Jochen. DaS Heranschaffen geschieht auf der Feldbahn selbst. Je 30 Joche bilden eine Wagenladung von etwa 100 Centner Gewicht und 150 Meter Geleislänge. Die bairische Compagnie bedurft zur Streckung eines Wageninhaltes mit Herantragen 89 Minuten. Hinter den Trägern folgten Laschen- und Stoptrupps. welche die Laschenverbindunq herstellten und. wo es nöthig, ausstopften. Als Stopmittel diente meist Holz, in Weichland eine Brettunterläge mit Verpfädung. Auf diese Weise sind die ersten 50 Kilometer bis Belzig mit einer Tagesleistung von 10 Kilometern hergestellt worden. Die letzten 45 Kilometer wurden, mit Einleguna einer Nachtschicht, in drei Tagen, also 15 Kilometer- auf den Tag. bewältigt. Der Betrieb schloß unmitttelbar an die jeweilige Fertigstellung der Strecke an. TU Gewerbe der Anarchisten.
ES hat sich herausgestellt, daß der Anfangs Unbekannte, der in dem Augenblick ergriffen wurde, als er sich am Eingange deS Rothfchild'fchen Hauses in Paris mit einer Bombe zu schaffen machte, ein Eifenbahnangestellter NamenS Bouteilhe ist. Man hielt ihn zuerst für einen Barbiergesellen, worüber er sehr entrüstet that. Das war ihm offenbar zu wenig, jedenfalls weil die Barbiere nur in seltenen Fällen Rekruten für daZ Heer der Anarchisten liefern. Nach einer aus Grund amtlicher Angaben veröffentlichten Studie gibt es gegenwärtig in Frankreich etwa 2000 bekannte Anarchisten, d. h. solche, die in den Listen der internationalen Polizei verzeichnet sind, und die sowohl an den Grenzen, als auch im Innern deS Landes streng überwacht werden. Von diesen 2000 sind 500 Franzosen und 1500 Ausländer; von den Ausländern bilden die Italiener 45 und die Schweizer 25 unter Hundert. Die Deutschen weisen nur 2 Procent auf;. Deutschland entsendet also keine Anarchisten, sondern behält sie für den eigenen Gebrauch. In Frankreich hat der Anarchismus, mit Ausnahme von Röclus, Grave, Descazes und Anderen, welche die Aristokratie der Anarchie bilden, nur in gewissen Arbeiterklassen Anhänger. In erster Linie stehen die Leute ohne Beruf, die etwas mehr als 10 Procent der Anarchisten bilden. An numerischer Bedeutung kommen ihnen die Tagelöhner mit gleichfalls 10 Procent gleich. Dann folgen die Schuster mit einem Bestände von 3 Procent. Dieses Handwerk muß einen, der anarchistischen Propaganda besonders günstigen Seelenzustand schaffen, denn dieselbe Erscheinung wie in Frankreich läßt sich auch in fast allen anderen Ländern beobachten: überall tragen die Schuster sehr viel dazu bei. die anarchistischen Reihen zu verstärken. Die Physiologen und Psychologen sollten sich ernsthaft mit diesem Falle beschäftigen. Nach den Schustern kommen die Zimmerleute, die Kunst- und Bautischler, und hinter ihnen die Mechaniker und Schlosser, jede von diesen Berufsarten mit 6 Procent. Die Cafhauskellner, die SchankWirthe und die Hausdiener stellen 4 Procent. Die Bergleute und die Bäcker liefern ein ebenso großes anarchistisches Contingent, wie die Handlungsdiener: 2 Procent. Die übrigen Gewerbe kommen kaum in Betracht, da sie nur vereinzelte Individuen stellen, die als Vertreter des Berufs nicht angesehen werden können. In Italien sind die Verhältnisse fast eben dieselben, wie in Frankreich. Die größten Contingente stellen dort gleichfalls die Lohnarbeiter mit 12 Procent, die Schuster 10 Procent und die Tischler 3 Procent. In den übrigen Gewerben ist das Verhältniß etwas anders: die Handlungsdiener liefern dort 5 Procent, die Schneider, die Drucker, die Schmiede und die Bäcker je 4 Procent; Caferio, der Mörder Carnot's. war Bäcker. In Deutschland zeichnen sich am meisten die Schneider, 25 Procent, durch ihren Eifer für die anarchistische Sache auS. Ihnen folgen die Schuster mit 12 Procen! und die Buchdruck und Setzer mit 10 Procent. In der Schweiz sind die Wüthendsien Anarchisten Kupferstecher und Uhrmacher. In Oesterreich sind, ebenso wie in Deutschland, 25 Procent der Anarchisten Schneider und 10 Procent Schuster. TelegrapyZe gegen Post? Onkel Sam scheint entfernte AuZsicht zu haben, in einem Zweig seiner Thätigkeit einen hochgefährlichen Concurrenten zu erhalten. Wenigstens ist in einem Aufsatz einer amerikanischen Elektriker-Zeit-schrift allen Ernstes der Gedanke an geregt, daß unsere Telegraphengesell fchasten bald es sich überlegen möchten, ob es für sie nicht - sehr vortheilhaft wäre, ihre Gebühren weit herabzusetzen: so weit, daß sie in unmittelbaren Mitbewerb mit unserer Postverwaltung treten könnten. Der Berfasser dieses Zluffatzes, der bekannte Telegraphist und Erfinder P. B. Delany, sieht gar keinen Grund ein, warum ein Brief von nicht mehr als 50 Worten, der etwa von New Fork nach Chicago bestimmt ist, durch die Hände von einem Dutzend oder mehr Personen zu gehen und sich etwa 25 Stund:n auf einem Bahnzug . aufzuhalten brauche, während doch der Inhalt in zwei Minuten auf einen Streifen Pa pier gebracht, mechanisch durch den Telegraphen übermittelt, in Chicago mit der Schrerbemascrm wiedergegeben und binnen 10 Minuten abgeliefert sein könne! ES i. dieS tbatsachlicb auck scbon
geschehen, nur ist noch kein System aus einer Telegraphenpost dieser Art gemacht worden. Herr Delany erklärt, die Telegraphengesellschaften könnten noch mit genügendem Profit eine Botscüaft der genannten Länge
für 15 Cents befördern, da die wirklichen Unkosten für sie selbst nicht höher. als 5 Cents, kämen. Man male sich aus, wohin es kommen könnte, wenn dieser Vorschlag so oder ähnlich verwirklicht würde, namentlich in Verbindung mit der Vervollkommnung der Distanz-Telephone! Für einen großen Theil der Briescorrespondenzen wenigstens würden die Betreffenden sicherlich bei einer derartigen Beförderung sehr gerne 15 Cents bezahlen. Da wäre Onkel Sam mit seiner Post bedenklich im Nachtheil. Ja, wenn er das Geschäft selber machen könnte, nach Nationalisirung des Telegraphenwesens! DieRelsen deS Kaisers Wilhelm II. Der Umfang de? Reifen deS deutfchen Kaisers kann man am deutlichsten sich vergegenwärtigen, wenn man ihr Programm von Kaisermanöver zu Kajsermanövsr zusammenfaßt. Eine Zusammenstellung aus dem Hofbericht ergieb!, daß der Kaiser von seiner am 3. September 1894 angetretenen Fahrt zu den ostpreußischen Manö vern bis zu der am 2. September unternommenen Reise nach Schlesien sich insgesammt an 195 Tagen (gegen 199 im Jahre 189394) auf Reisen be. funden hat, während er die übrigen 170 Tage des Jahres in Berlin bezw. im neuen Palais bei Potsdam wohnte. Die Reisen sind theils aus Rücksichten der Repräsentation", sowie zum Zwecke militärischer Besichtigungen, Beiwohnungen von Manövern deS Heeres und der Flotte unternommen worden, theils waren Jagden und daS Bedürfniß der Erholung ihre Veranlassung. Manöver und dergl. führten den Kaifer in dem vorgenannten Zeitraum nach Königsberg, Elbing, Swinemünde, Hela, Rositten, Thorn, Kiel, Wilhelmshaven. Jllterbog. Kasftl, Paderborn, Mainz. Demmin, Oels. Bei der Anwesenheit in den Kriegshäsen fand die Kiellegung für den Panzer Ersatz Preußen, die Taufe des Panzers Aegir", sowie die Besichtigung der durch Sturmfluth beschädigten Insel Helgoland statt. Außer bei der Enthüllung des Denkmals Kaisers Wilhelms I. in Königsberg war der Kaiser in Friesack bei der Denkmalsfeier für Kurfürst Friedrich I. und in Stettin für Kaiser WilHelm I. zugegen, wobei ihn hier die Nachricht von dem Ableben Kaiser Alexanders III. von Rußland erreichte. Die Beisetzung de5 Erzherzogs Albrecht von Oesterreich führte den Kaiser Ende Februar nach Wien. Am 26. März traf-der Kaiser in Friedrichsruh zur Beglückwünschung des Altreichskanzlers ein zu gleichem Zweck stattete er dem Könige von Sachsen in Villa Strehlen bei Dres den seinen Besuch ab, während er wenige Tage darauf die Königin Victoria von England in Darmstadt begrüßte. Mit d:r Kaiserin erschien der Kaiser bei der 100jährigen Erinnerungsfeier der Schlacht von Hohenfriedberg bei den KöniginKürassieren in Pasewalk. Es folgten dann die Eröffnungsfeierlichkeiten des Kaiseu Wilhelm.iCanals in Hamburg und- Kiel. Der Kaiser weilte ferner in Kronberg im Taunus, in Darmstadt, Schloß Rumpenheim, Hannover Oldenburg, Bremerhaven, Bremen, Weimar, Eisenach, auf der Wartburg, in Karlsruhe. Schlitz, auf Rügen, Helgoland und in München, hier zum Besuche der Schackschen Galerie. In unmittelbarem Anschluß an die' vorjährigen Manöver folgte ein mehrwöchig Aufenthalt in der Nominier Haide; außerdem jagte der Kaiser bei Liebenberg, - Hummels häin. Springe, Neu - Gattersleben, Barby. Königs-Wusterhausen, Hubertusstvck, Wasungen, Kaltenbronn im Schwarzwalde, ' Hohenfinow, Wirschkowitz bei Militsch und PröckelWitz. Nach den Canal-Feierlichkeiten betheiligte sich der Kaiser an den Regatten in Kiel, unternahm darauf seine Reise nach Schweden, wobei Stockholm, Nora-Sundby. Tullgarn, Wisby auf der Insel Gotland, HernLsand und die Jnfel Oeland besucht wurden. Von Ryland kehrte der Kaiser bei sehr schwerer See nach Deutschland zurück. Schließlich wurde am 3. August über Helgoland die Reise nach England angetreten, von wo die Heimkehr vierzehn Tage später zur Grundsteinlegung deS Kaiser Wil-hzlm-Denkmals stattfand. ?lm Anschluß an die diesjährigen Manöver wird der Kaiser voraussichtlich wieder für einige Zeit seinen gewohntenJagdaufenthal! in Ostpreußen nehmen. Capt. Botttgo'S Expedition. Den neuesten Nachrichten aus Massaua zufolge sollte Capitän Vottego im September mit seiner neu ausgerüsteten Expedition von dort nach Brava aufbrechen, um über Bardera abermals einen Vorstoß gegen die unerforschten Gebiete im Norden des Rudolf-SeeS zu unternehmen. . Auf diefer Reife . wird . Capitän Vottego vom Schiffslieutenant Vannutelli und Dr. Maurizio Sacchi begleitet sein, welch letzterer sich bereits seit einiger Zeit in Brava aufhält, um daselbst die Vorbereitungen für den Aufbruch in's Innere zu leiten und die nöthigenLastthiere zu besorgen. Die für die Expedition angeworbenen Mannschaften sind auS verschiedenen Rassen der Erythräischen Colonie zusammengesetzt. Die Ausrüstung 'mit Lebensrnitteln und Schießbedarf geschah für zwei Jahre, auch ist für umfangreiches wissenschaftliches Geräth Sorge getragen worden. Zweierlei sind die Aufgaben, die sich die neue Expedition BottegoS gestellt hat. Die eine besteht darin, den Ganane-Doria (Hauptstrom deS Dfchuba) siromaufwärts u verfolgen
in 3 in Luad (4 Grad nördlicher Bic;i:) eine Station zu gründen. Cazitän Ferrandi. der sich gegenwärtig gleichfalls in Brava aushält, wird die Leitung der in Lugh zu errichtenden Station übernehmen.. Die zweite Aufabe soll in der Erforschung des Omo bestehen, über dessen Zugehörigkeit, sei es zum Gebiet des Weißen Nils (Sobat), sei es zu dem des Victoria Nyanza oder eines vom Nilgebiet unabhängigen Sammelbeckens, noch die größten Zweifel obwalten. Durch Botteqos und des Fürsten Ruspoli Reisen ist die seinerzeit durch v. Flöhnel und durch Borelli vertretene Ansicht der Zugehörigkeit des Omo zum Rudolf-See wieder in ihrer Wahrscheinlichkeit erschüttert worden. Die Lösung dieses geographischen Räthsels ist für die Klarlegung des Kartenbildes von Afrika an einer in die Augen springenden Stelle von großer Bedeutung. Zu dem Ende müssen aber die zwei größten weißen Flecke, welche die Karte von Afrika noch auf der OstHälfte aufzuweisen hat, ausgefüllt werden: nämlich das zwischen dem Dschub und dem Tana gelegene Gebiet des Somal-Landes und dann im Westen des Rudolf-Sees das große Stück zwischen dem Sobat und dem oberen Weißen Nil, die sich beide über je 300.000 Quadratkilometer Flächenraum er-strecken.
Deutsche Loeal. Nachrichten. ' VroVln, vrane nkurg. Berlim Die Große Berliner Pferde-Eisenbahn-Gefellschaft hat dem Magistrat die Projekte der Maßenordnungen für den elektrischen Betrieb der Linie Zoologischer Sarten-Treptow zur Prüfung und Genehmigung UNterbreitet. Dieser Tage hat der im Hause Heiligegeiststraße 22 wohnhaste, 31 Jahre alte Kanzlist Gombert in ei nem Toösuchtsansall die ganze Einrichtung seines Zimmers demolirt und in Brand gesteckt, sich schreckliche Wunden beigebracht und sich dann aus der dritten Etage auf die Straße gestürzt. Der Tod erfolgte nach kurzer Zeit. Ueber einen neuen Vergiftungssall, der abermals eine ganze Familie betroffen hat, wird berichtet: Die Familie I. hatte eine Gänseleberpastete zu einer Mahlzeit, an der acht Personen theilnahmen. In der Nacht erkrankten diese. Es stellte sich Erbrechen ein und die Aerzte erkannten eine Vergiftung. Es ergab sich angeblich aus den Resten, daß die Gänseleber an sich durchaus keine giftigen Bestandtheile enthalten hat; nur das Mästen (?) der Gans soll auf die Leber so einge-. wirkt haben, daß sie gesundheitsschäd lich geworden war. Die erkrankten Personen sind eine volle Woche in ärztlicher Behandlung gestanden. E b e r s w a l d e. Der Pionier Willy Pasch und der sechsjährigeSohn eines Arbeiters sind beim Baden ertrunken. Der Pionier hatte den Knaben auf den Rücken genommen und war mit ihm in einem Teich herumgeschwömmen. Plötzlich traf den Pio nier ein Schlaganfall, wodurch beide sofort untersanken. Potsdam. Eine mysteriöseVer giftungsgeschichte beschäftigt die hiesige Polizeibehörde. Letzthin wurde auf der Straße ein Fabrikarbeiter, der in Eiche wohnt, bewußtlos mit einer blutenden Kopfwunde aufgefunden. Die Bewußtlosigkeit rührte aber nicht von der Wunde her, sondern war die Folge einer Vergiftung, die deutliche Spuren erkennen ließ. In der Flasche d:s Mannes ftnd sich Schnaps mit einem Giftzusatz vor. Wahrscheinlich hat dem Arbeiter zuvor Jemand daS Gift in die Flasche gethan. Z?ro?ink vstpreusten. Gumbinnen. Dem seither!gen Prediger in Borchersdorf, Karl Alvin Erich Gruddies. ist die erledigte Predigerstelle an der evangelischen Kirche zu Nikolaiken in der Diöcese SenSburg verliehen worden. Heiligenbeil. Die Schlacht von Mars-la-Tour feierte in unvorbereiteter, aber desto ansprechenderer Weis unsere Nachbargemeinde Rosenberg. Veranlassung, dazu war, daß der OrtSvorsteher der Gemeinde die Schlacht mitgekämpft hatte. Im geselligen Kreise war die Feier angeregt worden, die mit einem allgemeinen Biwak endete. m Die gesammte Einwohnerschaf! zog in's Freie und bei der Musik der hiesigen Kapelle wurde an einem großen Feuer ein Hammel gebraten. Königsberg. Im Lötzener Wald haben sich der Brunnenbauer und Restaurateur Pieper von hier und eine Kellnerin durch Revolverfchüsse getödtet. Vravlnt &2Hvvtuftn. Carthaus. Durch Blitzschlag wurde die Scheune deS Eigenthümers Zicholl in Semlin eingeäschert. Leider ist auch der gesammte, kaum geborgene Einschnitt mit verbrannt. Elbing. Beim Legen der Wasserleitungsröhre am Elbing ist man neben der Altstädtischen Töchterschule in einer Entfernung von etwa achtMetern vom Elbingflusse und in einer Tiefe von einem Meter auf ein zweites Bollwerk gekommen, so daß man wohl annehmen kann, daß daS Bett des ElbingflusseS ursprünglich bis zu letzterer Stelle gereicht hat. Auch hat man bei den dort vorgekommenen Grabungen allerhand Knochenreste aufgefunden. K o n i tz. Auf Haltestelle Frankenfelde der Strecke Konitz-Dirfchau wurde um Mitternacht vom 5. zum 6. September durch den V-Zug ein etwa 75jah?!ger, angeblich schwerhöriger Schaftreiber und sieben Schafe seiner Herde überfahren und sofort getödtet. Der Verunglückte wollte die auf die Geleise hinaufgelaufenen Schafe wied'r binuntertreiben. Den Zuruf, sich f-f-i ... X!.r.:r. ... -xr ' üüu uu9 ucin V7ticit cuijctncn, hat er nicht beachtet. VvovUtt Votntntvn. B u b l i tz. Die Wahl des Rentiers Bethge in Kolberg zum Bürgermeiste? unserer Stadt auf die gesetzlicbe A.tZdaue? von zwölf 5kabr,n ist
vom RegterungSprltsid'eMen sn Aoslin I bestätigt worden. K a m m i n. Hierselbst fand die Grundsteinlegung für das Kreis-Krie-ger-Denkmal statt und hatten sich datu viele Gäste einaefunden. Nack ei-
ner patriotischen Ansprache des Herrn Bürgermeisters StipanSki wurde die GründungSurkundein den Grundstein eingemauert. Vrovtns VoUtx Posen. Einer der ältesten und interessantesten polnischen Edelsitze in der Provinz Posen, daS Schloß des Rittergutsbesitzers von Niegolewski auf Niegolewo bei Buk, ist infolgeEinstürzenö eines Backofens vollständig niedergebrannt. C a r n i k a u. Die bei dem Maurermeister Lolat hier beschäftigten Arbeiter. deren Zahl sich auf ungefähr 50 beläuft, streiken. Sie verlangen eine Arbeitsverminderung von zwei Stunden und eine Lohnerhöhung von 50 Pfennigen pro Tag. Herr Lolat ist auf diese Forderung nicht eingegangen und hat bereits andere Arbeiter engagirt. Lissa. Zwei mächtige Getreideschöbe? brannten NachtS in Saake höchst wahrscheinlich in Folge von Brandstiftung nieder. Der Schaden ist ein beträchtlicher. Provinz Schlesten. M YS low itz. Im Grenz-Fluß Przemfa badende Schulknaben, Söhne diesseitiger Bewohner, neckten russische Grenzsoldaten, worauf einer derselben auf die Knaben schoß und den Schulknaben Koletzko schwer im Rücken vermundete. Neisse. Ein Graf aus der hiesigen Gegend, der anderthalb Millionen deklarirt, verspielte in Monaco 600.000 Mark, worauf er eine Erholungsreise nach Kamerun antrat. Niesky. Der Kaiser begnadigte die zum Tode verurtheilte Giftmischerin und Gattenm'örderin Schiep zu le benslänglicher Zuchthausstrafe. Warmbrunn.' Hier ist der Zahntechniker St., weil er sich gegen ein isjähriges Mädchen, welches ihn behufs Vornahme einer Zahnoperation besuchte, eines Sittlichkeitsverbrechens schuldig gemacht, verhaftet worden DerVorfall erregt unter den Kurgästen großeö Aufsehen. Vrsvini Schsn. AIS leben. Am Gedenktag von Gravelotte wurde hier auf dem Marktplatz ein Kriegerdenkmal enthüllt. Diakonus Donat hielt die Weiherede, nach der die Hülle fiel. Der Bürgermeiste? übernahm das Denkmal Namens der Stadt und versprach, es treu zu hüten. Delitzsch. Im hiesigen Seminar wurde die zweite Lehrerprüfung beendet, die unter dem Vorsitz des Provinzialschulrathes Friese auS Magdebürg abgehalten wurde. Dem Vernehmen nach soll das Ergebniß ungewLhnlich günstig gewesen sein, da von 40 in der Prüfung Eingetretenen 36 diese bestanden haben. Bitterfeld. Hier feierten die Rentier Schmeil'schen Eheleute zu Holzweißig die goldene Hochzeit in voller Rüstigkeit. Nordhausen. Dieser Tage unternahm der hiesige Zweigverein des Harzclubs einen Ausflug nach dem Popenberge zur Einweihung der neben dem Aussichtsthurme Fürst OttoS Höhe" neuerbauten Schutzhütte. Vrovlnl &4ltnla-fl0lftfn Lügumkloster. Hier zog ein recht schweres Gewitter über unseren Ort. Oestlich von hier schlug der Blitz in das Wohnhaus des Schmiedes Bed stedt, das bis auf den Grund niederbrannte. Neustadt. Lehrer Schmidt in Badendorf tritt zum 1. Oktober d. I. in den Ruhestand und. nimmt seinen Wohnsid in Lübeck. Ratzeburg. Der hiesigen Stadt sind 50.000 Mark von einem in Jquique (Chile) lebenden, früher daselbst wohnenden Herrn Leuenroth unter der Bedingung vermacht, daß dieseSumme bedürftigen Waisen aus der Stadt Ratzeburg zu Gute komme. VrsVknf Vannsver. Osnabrück. Einen Mordoersuch machte der Lokomotivführer Brachem, indem er einen Revolverschuß auf seine Wirthin abfeuerte. Die Kugel ging der Frau zwischen Arm undBrust durch und verursachte nur eine leichte Streifwunde. Der Attentäter wurde von Passanten sofort gefesselt und der Polizei übergeben. Pattensen (Leine). In unserem alten Städtchen fand der Bezirkskriegertag, verbunden mit einem Bezirkskriegerfest, statt. Zur würdigen Begehung desselben war das Festcomlte schon seit Wochen thätig, um die nothigen Vorbereitungen zu treffen. Ungefähr 2000 alte Soldaten nahmen Theil, für deren Bewirthung und Unterkommen aufs Beste aesorgt war. Ritt erhübe. Der Kaufmann L. K. Hierselbst, ein geborener Oldenburger, ist, wie vorläufig festgestellt ist. bei einem jährlichen Umsatz von circa 14.000 Mark mit einer Hinterlassenschaft von ca. 6000 Mark Schulden zum Leidwesen seiner Gläubiger flüchtig geworden. K., von dem bislang jede Spur fehlt, hat erst vor Jahresfrist das Geschäft angetreten. Man nimmt an. daß er den Weg nach Amenka eingeschlagen hat. VrnVtn, W.stka,,. Bochum. Der hier am Platze wohnenden Firma Scheven ist von tllrkischer Seite de? Antrag, gemacht worden, den Bau einer Wasserleitung für Jerusalem in Palästina zu Lberneh. men. Hagen. Im Schwimmbassin der hiesigen Badeanstalt sank der GastWirth C. Päsel. ein tüchtiger Schwim. mer, plötzlich unter, ohne wieder empor zu kommen. Er wurde zwar sofort auS dem Wasser gezogen, eö erwiefen sich jedoch alle energisch betriebenen Wiederbelebungsversuche. alS fruchtlos. Ein Schlaganfall hatte dem Leben des rüstigen Mannes ein Ende gemacht. Mitten. Letzthin geriethen meh rere junge Burschen, die Kirmeß gefeiert hatten, in Streit, wobei mit Mesfern bauen und gestochen wurde.
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Ewer von ihnen erhielt sechs Stiche und war sofort todt, einem anderen wurde eine Schlagader am Oberarm durchschnitten: er starb an Verblutung.' Sämmtliche an der Schlägerei Bethetligten sind verhaftet worden. UbiMrmttt?. Coblenz. Die Stadtverordneten bewilligten 2000 M. als Beitrag zu den Kosten der Vorarbeiten für eine normalspurige Bahn von Coblenz über Mülheim, Klärlich, Bassenheim, Polch und Mayen mit Abzweigung nach Münstermaifeld. C o ch e m. In dem Dorfe Drisch in der Eifel ist ein Großfeuer auszebrochen, daS 35 Gebäude zerstörte. Düsseldorf. Der Schneider Val. Krieg schoß in dem Hause Düs selthaler-Straße 61 auf den Stellmacher Hermann Schmidt und oie Alwine Schuhmann fünf Revolverschüsse ab, und verlekte beide. Die Schuhmann erhielt einen lebenszefährlichen Schuß in die Brust und einen in den Kopf, so daß fle in's MarienHospital gebracht werden mußte. Der gefährliche Schneider wurde nach der That vom Publikum so stark mißhandelt, daß auch er in's Marienhospital gebracht werden mußte. Köln. Im Dom sind die Arbeiten zur Herstellung des Mosaikbodens im westlichen Theile deS Chores bemdet. Die zuletzt gelegten Felder enthalten die bildlichen Darstellungen dcs MeereS und der Erde. Mit der Erganzung der oft sehr kleinen Zwischenräume zwischen den schon vorher :n der Fabrik aus farbigen Stiftchen zusammengesetzten größeren Platten sind fünf Arbeiterinnen beschäftigt. Weich, echt schwarz, haltbar, mehr Fardi auf dei Pfund, daher billiger und besser, all ändert Strickmollen, hai ist da Unheil, welche allgemein Von deutschen Hausfrauen f) I über Fleisher'ö Deutsche Strickwolle abgeged'en wird. Wer vier Zettel mit dem warnen letlber, rote ,ie in ,vem Knauel iksunden erden, nevft inner Adrejze n die :l JXict er , FLEISIIER TT0RSTED COMP, Philadelphia, sendet, erhält all K schenk ei reich illustrir, i re anvvuq ver tnaunt. RIALTO Cigar Store. 67 Ost Washington Straße. Die beste Auswahl einheimischer und importirter Cigarren. .Probiren Sie die Rial-fco 5o Cifjarro. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller Römler. Taylor & Schneider, Merchant Tattors, " 88 West (Slvcle Jcix. Hosen nach Maß $3 und auswärts. Anzüge nach Maß 515 und auswärts. m? FJTTEP tT1F PTICIAMf3N.PEMN.SX DEN BON HOB. INDIANAPOLIS-IND. Vrillen werden nach den besten Nethoden den klugen angepaßt. Zermalmten und ganzen Woöe zu hab bei dn
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