Indiana Tribüne, Volume 19, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und SomttagS. Die tZzltche TriSüne- kostet durch den Träger U Sentl per Woche, die eonntagS,Trtbüne-I Seilt) per Woche. Beide infamste IS Cent der C5 Cents pcrSlonat. Per Post außerhalb de, fl&tabt geschickt 1 Vorauibezahlnng f per Jahr. Ofni 18 Süd Zilatama Straße. Indianapolis, Znd., 3. Oktober 1895. Unters, gangene deutsöie Kriegs Schiff,. Die deutsche Kriegsflotte hat den Untergang gar manches stolzen Schisfes und seiner muthigen Scsafeung zu beklagen. Die Vorläuferin der deutschen Kriegsmarine, die preußische Marine, verlor in der Nacht zum 2. September 1860 in den ostasiatischen Gewässern den Schoone? Frauenlob". Frauenlob- und Arkona" befanden sich am 1. Sep!ember1860 40 Meilen 1)on Jeddo. Bei dem flauen Winde hatte Arkona- Dampf aufgemacht und bugsirte den Schooner. Am folgenden Tage wollte man in die Bucht von Jeddo einlaufen. Gegen 3 Uhr MorgenZ brach aber das Bugsirtau und der Schooner konnte dem aufkommenden Sturm nicht Trotz bieten. Um 5 Uhr Morgens hatte Arkona" ihn zuletzt gesehen, um 10 Uhr war keine Spur von ihm zu entdecken. Der furchtbare Taifun hatte sein Opfer, gefordert; das Schiff und mit ihm 4 Officiere. 1 Arzt und 41 Mann waren in der Tiefe begraben. Alle Nach forschungen waren ergebnißloZ. Mit ihm zusammen war auch die englische Kriegsbrigg GarniHa" mit 120 Mann Besatzung zu Grunde gegangen. Das folgende Jahr brachte der preutzischen Flotte abermals einen erheb lichen Verlust. Die am 21. Juni 1L61 als Cadettenschulschiff in Dienst ge stellte Corvette Amazone" hatte im September Befehl erhalten, während des Winters an der portugiesischen Küste zu kreuzen. In den ersten Tagen des November verließ das Schiff Hamburg und seit dem Auslaufen blieb die Amazone verschollen. Sie ist wahrscheinlich in dem Ausläufer eines . westindischen Orkans am 14. November an der holländischen Küste untergegangen. Fünf Officiere. ein Arzt, 19 hoffnungsvolle junge Cadetten und 120 Mann wurden mit ihr begraben. Nicht ein. einziger Mann der Besatzung wurde gerettet und nur wenige an der hollandischen Küste angetriebene Wrackstücke, wie der Großrast, die Königsstandarte und eine hölzerne Eßkumme gaben von der Katastrophe traurige Kunde. Zin ungleich schmerzlicherer Verlust traf die Marine durch den Untergang des Panzerschiffes Großer Kurfürst-, welches am 31. 97h: 1873 bei Folkestone von den-. Flaggschiff König Wilhelm" angerannt und zum Sinken gebracht wurde, wenige Tage nach dem Auslaufen des aus den eben genannten beiden Schiffen und dem Panzerschiff Preußen bestehenden UebungsgeschwaderZ aus Wilhelmshaven. Hinter Dover drehte König Wilhelm", um einer vor dem Geschwader kreuzenden norwegischen Bark auszuweichen, etwas zu stark nach Steuerbord und rannte, obwohl aus beiden Schiffen sofort Gegendampf gegeben wurde, dem Großen Kurfürsten" in die Backbordfeite. Der Stoß geschah mit solcher Wucht, daß das Unzlücksschiff nach zehn Minuten in die Tief: versank. Wohl war Hilfe sofort zur Stelle, aber von der 487 Köpfe starken Besatzung kamen 269 in den Wellen um. darunter die? Officiere, ein Ingenieur, ein Zahlmeister, fünf Deckofficiere. 27 Unterofficiere, ein Cadett. 227 Matrosen und drei sonstige Matrosen. Diejenigen, welche sich lange genug über Wasser halten konnten, wurden von den Booten des König Wilhelm" und Preußen", sowie herbeigeeilten englischen Fischerbooten gerettet. Unter den Geretteten befand sich auch der Copi tan des untergegangen Schiffes.Graf v. Monts. welche? bis zum letzten Augenblick auf de: Commandobrücke blieb und dem es. als das Schiff beim Kentern mit dem Wasserspiegel gleich lag, durch Schwimmen gelang, von dem. gefahrdrohenden Strudel loszukommen. Am 27. October 1884 strandete an der jütländischen Küste bei Agger die Schiffsjungcn-Brigg Unding. Das Schiff war auf einer Untiefe festgerannt. Nach angestrengter Arbeit vom Schiffe und vom Lande aus gelang die Rettung der ganzen Mannschaft, die sich tadellos gehalten. Der gesammte Bergungserlös des Wracks und des Inventars der Undine" ergab etwa 40.000 Kronen, von welcher Summe ein Viertel als Bergungslohn an die Retter fiel. Von dem Untergang der KreuzerCorvette Augusta" weiß kein Ueberlebender etwas zu erzählen. Sie hatte am 23.- April 1885 mit einer Be satzung von neun Officieren und 214 Mann Wilhelmshaven verlassen, um Ersatzmannschasten, Materialien und Proviant nach Australien für die dort befindlichen Schiffe zu bringen. In der Nacht zum 2. Juni verließ die Corvette Perim und seitdem blieb sie verschollen. Das Schiff ist wahrscheinlich in einem Cyklon, welcher Anfangs Juni im Golf von Aden auftrat, untergegangen. Der Katastrorphe von Samoa fielen am 16. März 1889 der Kreuzer Adler" und daZ Kanonenboot Eber" zum Opfer. Die deutschen Kreuzer Adler" und Olga", sowie das Kanonenboot Eber" lagen mit einem englifchen und drei amerikanischen Kriegsschiffen vor Apia vor 'Anker, als ein wüthender Orkan losbrach. Zuerst wurde Eber" eine Beute der Fluthen. m Mit- gigantischer Wucht 'rourbe das 'Schiff von-einer Sturzwelle -aevackt
und mit donnerähnlichem Krach, den Kiel nach oben, auf das Riff geschleudert. Bald traf den Adler" ein gleiches Geschick. Das Schiff kam günstiger zu liegen. Trotzdem konnte der überlebende Theil der Besatzung erst am nächsten Tage gerettet werden. Die Corvette Olga" entging der Vernichtung nur dadurch, daß es ihr im Augenblicke der höchsten Gefahr gelang, auf einer günstigen Stelle auf Grund zu gerathen. Von der Besatzung des Eber" haben 73 Mann, darunter vier Officiere, das ist die ganze Besatzung bis auf neun Mcnn, und vom Adler" 20 Mann den Seemannstod gefunden. Dem englischen Kreuzer Calliope" gelang es, bei Ausbruch des Orkans die ossene See zu gewinnen. Er bestall ohne schweren Schaden den Sturm, in dem auch drei amerikanische Kriegsschiffe untergingen. Der letzte Verlust eines zu der Kriegsmarine gehörigen Schiffes war der Untergang des Torpedobootes S 41" am 23. August 1832 in der Jammerbucht, derselben Gegend, in der vor elf Jahren die Undine" strandete. Von 'der Besatzung wurden dreiMann, darunter der Commandant, gerettet. während 13 Mann mit dem Schiffe in die Tiefe sanken. Seit dem Bestehen der Torpedoflotte war es das erste Mal. daß ein Torpedoboot verloren ging. , ,,,,
r Zum Schutze gegen Hochstapler. ' Vertrauensseligkeit gehört gerade nicht zu den Charaktermerkmalen der modernen Geldleute, eher sind sie mißtrauisch und wittern sie in einem Jeden, über dessen Bankconto sie nicht die beste Information besitzen, einen Attentäter auf ihre Schätze. Trotz aller Vorsicht seitens der Banken sind die Fälle, in denen gewerbsmäßige Hochstapler mit Erfolg operirt haben, nicht selten. Trotzdem bedeutende Belohnungen für die Verhaftung und Ver urtheilung notorischer Fälscher bezahlt wurden, nahm die Zahl der Letzteren nicht nur nicht ab, sondern eher zu. und die Banken sahen sich genöthigt, ein Schutz- und Trutzbündniß gegen diese gefährliche Zunft zu schließen. Die Bildung einer nationalen Schutzliga, welche mit der American Ban kers' Association" auf das Engste liirt ist, war das Ergebniß eingehender Verathungen und, wie die leitenden Geisie? derselben hosfen, wird die Cooperation aller Mitglieder des Bundes unterstützt von den erfahrensten Detec tives, dazu führen, der verbrecherischen Thätigkeit von Checkfälschern ein Ende zu machen. Sehr viel Erfolg versprich! sich die Liga von einem Verbrecheralbum, wel cheS soeben an sämmtliche Mitglieder der Bankers' Association"' zur Vertheilung gelangt ist. Dasselbe ist mit Hilfe gewiegter DetectiveS zusammengestellt und enthält -ausschließlich Photographien sowie Personalbeschreibungen von Gaunern, welche sich mit dem Fälschen von Checks, Einbrechen in Bankgewölbe und ähnlichen Künsten beschäftigen. Es sind nicht weniger als 160 dunkle Ehrenmänner in diesem Verbrecheralbum repräsentirt und die ganze Sippe wird von einer Schaar Detectives,. welche im Solde der. Liga stehen, auf ;das Genaueste überwacht. Der Fälscher JoneS' oder der Kassensprenge: Brown mag heute von New Fork nach' San Francisco, New Orleans. ' Chicago oder Kalamazoo reisen, von seiner Abreise wird der Ligadetective der betreffenden Stadt sofort telegraphisch avisirt und der Letztere hat die AssociationImitglieder unver züglich von der bevorstehenden Ankunft des Gauner'S in Kenntniß zu setzen. DaS Bankpersonal hat also Zeit, in dem Verbrecheralbum daS Porträt und die 'Operationsmethoden des avisirten, Hochstaplers zu studiren, so daß sie bei seinem etwaigen Erscheinen auf seinen Empfang vorbereitet sind. Außerdem hat der Ligadetective einen jeden semer Schritte genau zu überwachen. Daß ein derartiges Ueberwachungssystem gute Resultate zeitigen muß, liegi auf der Hand und sind schon meh rere wichtige Verhaftungen ausgeführt worden.- Einer der Verhafteten ist der berüchtigte KassensprengerMark Shinburn. für den 'kein Geldschrank fest genug ist. DeS Ferneren wurde ein Fälscher gefaßt, welcher den Polizeibehör den des Landes unter einem Dutzend verschiedener . Namen bekannt ist. Der Biedermann, der Sohn eines reichen New Forker Kaufmannes, betreibt die Herstellung falscher CheckZ mit wunderbarer Geschicklichkeit und bemerkenswerthem Raffinement. Vor etwa drei Jahren bekleidete dieser lim, the Penman" in eines Vrooklyner Zucker raffinerie eine mit $5000 salarirte Stellung und, mit der Tochter eines reichen Pittsburger WHiökyfabrikanten verheirathet, führte er anscheinend ein glückliches Leben. Allein in ihm schlummerte der Verbrecherinstinct und eines , fchönen Tages entpuppte er sich als Fälscher. .Er gab seine Stellung auf, indem er seinen Freunden mit, theilte, daß er von einem der bedeutend sten New Forker . Handelshäuser als Reisender engagirt wäre. Nun begann er ein Doppelleben zu führen; wie ein veritabler Jeckyll und Hyde" unternahm er ausgedehnte Reisen nach dem Westen und Süden, wo er feine Schwindeleien verübte. Nach semer Rückkehr nach New York war er stets der liebevolle Gatte und Vater, der seine Angehörigen und Vekannäen gern mit Schilderungen seiner erfolgreichen Geschäftsoperationen unterhielt. Dieser Hochstapler verfuhr bei seinen, Schwindeleien einfach ur& systematisch, wie aus folgendem Vorfall erhellt. Eine Bank in Marlette. Mich., erhielt jüngst ein Schreiben, welches angeblich von der bekannten Whiskyfirma H. O. Pepper & Co. in Lexington. Ky., kam und folgenden Wortlaut hatte: Geehrte Herren! Wir haben heute unserem reisenden Vertreter. Max G. Mendle, einen Check zum Betrage von, $36 übersandt. Herr Mendle wird in weniaen
Tagen in Marlette eintrefsen. Beigeschlossere finden Sie seine Unterschrift. Achtungsvoll H. O. Pepper & Co., per H. O. P." Der angebliche Mendle präsentirte in wenigen Tagen einen Check, welcher ohne Beanstandung honoriri wurde, um in Lexington als Fälschung erklärt zu werden. Der Schwindler benutzte die Namen zahlreicher Firmen, welche ihm aus sehte? Thätigkeit in Brooklyn bekannt waren, mit bemerkenswerthem Erfolge; schließ lich wurde er doch verhaftet und ohne Rückhalt gestand er seine Schuld 'ein. Seine Freunde wollen ihn jetzt für unzurechnungsfähig erklären lassen, um ihm vor dem Zuchthause zu retten. Die Liga hat zu einem unumstößli chen Grundsatz gemacht, mit keinem Gauner einen Vergleich einzugehen und gegen Erstattung eines Theiles oder der aanzm Summe, welche in verbrecherischer Weise erlangt ist, von der Bestrafung des Schuldigen abzusehen. Die verwerfliche Praxis, das Betrügen und Schwindeln! gewissermaßen auf Commission legal zu machen, hat in unserem Lande unzweifelhaft eine un geheuere Zunahme derartiger Verbrecben im Gefolge gehabt, und diesen Krebsschaden will die Liga radical ausrotten.
Der englische Lihtderdund. Die unmittelbare Veranlassung zu der im Jahre 1890 erfolgten Gründung des als Shipping Federation" bekannten Verbandes der englischen Rheder war der Versuch der von Halock Wilson geleiteten Union, die Schiffscapitäne und sonstigen Officiere ebenfalls in den Verband der Seeleute nd Schiffsheizer zu ziehen. Diese letzteren und die Dockarbeiter wandten alle erdenklichen Mittel an, um Capitäne und Schiffsofficiere zum Anschluß zu bewen, und die Rheder sahen ein, daß es mit ihrer Unabhängigkeit vorbei sei, wenn nicht sosort Schritte gethan würden, um die Ansprüche der Unionisten zu bekämpfen und den Schiffseignern die ' Aktionsfreiheit zu wahren. Sofort wurde ein Meeting der bedeutendsten und reichsten Schiffseigner abgehalten; es bedürfte nur weniger Minuten, um 6.000.000 Tonnen, welche ein Capital von 70.000.000 Pfund Sterling ($360.000.000) vorstellten, in eine Combination zu vereinigen, welche die gemeinschaftlichen Interessen mit vereinten Mitteln vertheidigen sollte. Ein Herr Dewitt wurde zum Präsidenten gewählt und Geschäftsführer wurde ein Herr Laws mit dem Austrag, der Krisis mit allen Mitteln entgegen zu treten. Es wurden Vorkehrungen ge troffen, um die nöthigen Geldmittel nach Maßgabe des Tonnengehaltö der Schiffe in die KriegSkasse zu bringen, und man ernannte eine leitende und eine ausführende Behörde. Es wurde beschlossen, allen Verbandsmitzliederu den Schaden, den sie durch Verzögerung ihrer Schiffe erlitten, zu ersetzen, solange sie auf der Defensive und mit Billigung des Verbandes mit den Unionen der Arbeiter im Streit liegen und an Gelegenheiten, sich mit den Unionen herumzuschlagen, hat es dem Rheder-Bund wahrlich nicht gefehlt. Achtzig Streiks und kleinere Diffe renzen zählt die vorliegende Geschichte der Shipping Federation" auf, aus denen allen der Rheder-Bund siegreich hervorgegangen zu sein behauptet, ohne Ausnahme. Die Mittel, mit denen der RhederBund die Unionen bekämpfte, beschränkten sich aber keineswegs aus die Zahlung von Entschädigungen an be drohte Verbandsmitglieder. Der erste Schritt des Verwalters Laws war, daß er Werbe-Büreaux für freie Ar beiter. d. h. Nichtunionisten einrichtete, die als Heizer und Matrosen dienen wollten. Natürlich stand eö auch Unionisten frei, sich anwerben zu las sen. Das vom Rheder-Bund ge währte sog. Federation-Ticket war eine Karte, welche die angeworbenen Ma trosen oder Heizer verpflichtete, mit ihren Schiffsgenossen, gleichviel ob Unionisten oder Freiarbeitern, friedlich zusammenzuarbeiten. Da die in ihrer Existenz bedrohten Unionen ver zweifelte Versuche machten, durch Streiks die Politik der Rheder zu ver eiteln, wurden in vielen Häfen und auch im Innern des Landes Werbebureaux eingerichtet: das größte ist noch in London; eZ hat einen Borsteher, der von einem Stab' von Aus sehern unterstützt wird. Im Depot befinden fsich Betten und Bettzeug, Kochgeräthe, Werkzeuge und Apparate zum Laden oder Ausladen von Schif sen, kurz alle Sachen, die auf di kür zeste Notiz hin nach einem von den Unionisten bedrohten Hafenort sammt einer Abtheilung Freiarbeiter gesandt werden können. Im Jahre 1891 erreichte die Krisis ihren Höhepunkt, als mehrere Rheder sich entschlossen, von den Vorschriften des Merchant Shivping Act" -Ge-brauch zu machen und ihre Mann schaften an Bord anzuwerben. Dieseit Schachzug. der von Leadenhall Street, dem Hauptquartier der Rhe der ausging, erwiderte WadeS Arms, wo die Unionisten ihr Hauptquartier hatten, mit einem Manifest, daS über drei -der hauptsächlichsten Dampserlinien den Boycott verhängte. ; Der Rheder-Bund entschloß sich darauf, in Zukunft nur solche Matrosen und Heizer zu werben, welche die in Lea denhall Street ausgegebene VerbandsKarte besaßen. ES - war die letzte Attake im Kampf, aber sie sicherte den Rhedern den Sieg nicht sofort, bc8 Resultat wurde erst im letzten Winter klar. Als der Rheder-Bund imJahre 1890 gegründet wurde, bestand die von H. Wilson geleitete Union der Seeleute und Heizer schon seit zwei Jahren: Ende 1890 hatte sie einen Ueberschuß von 30.000 Lstrl. in Vaar. Ende 1894 war die Zahl der Mitglieder .auf eine Handvoll gesunken; in dem Kampf mit den .R hedern waren 160.000 Lstr. ausgegeben worden; nichtnur.war daS Aktivvermögen völlia verschwundene dieUnion' war 'tief .-. " : - - '
tu Schulden geraten und mußte ausgelöst werden. Eine i:ue Union w'irde allerdings qcgründet. aber sie :st noch nicht registrirt. H. Wilson. der Sekretär, enka'mz d?m Bankerott nur dadurck. baft ihm voi befreundeter
Seite die Salden befahlt wurden; er behielt somit se.nen Sitz im Unter haus. Der Rhider-Bund da?een ist stör ker als je; in feinen Büchzrn sind 8.500,000 Tonnen eingetragen, d. b. neun Zehntel des Tonnengehalts der aesammten britischen Handelsmarine. Aber der Verband beschränkt sich nicht auf die Schiffseigner mit ihren 22 Zweiveremen. Seit 1890 sind an 172,376 Heizer und Seeleute Verbandskarten' ausgegeben worden. Au ßerdem gehören 14.166 Capitäne und Officiere nebst 28.680 Heizern und Seeleuten zu den vom Rhederverband aearundeten Hufskassen. DieseHilfs lassen wurden 1891 eingeführt zum Zwecke, die Seeleute mit dem Verband enger zu verknüpfen. Sie sind durchauS freiwillig;.. der Shilling, der für die Verbandskarte bezahlt wird, verechtigt den Besitzer auch zum Eintritt in die Hilfskasse, welche dem Mitgliede bei einem Unfall Krankengeld und im Todesfall eine Geldsumme für die nächsten Verwandten sichert. Die 'üb stufung im Todesfalle ist von 100 Lstr. für einen Capitän bis 12z Lstr. für einen Laskar, und in Krankheit erhält ein Capitän 40 Sh. wöchentlich, ein Laskar nur 6 Sh. Die Zahl der Versicherten nimmt jeden Monat zu. Die Summe, für welche der Verband die Verantwortung übernommen hat, beträgt nahezu 2 Millionen Pfd. Sterl.! Da die englische Handels marine ungefähr aus 260.000 Officieren undMannschaften besteht, scheint die Zahl der Versicherten nicht sehr groß. Dieser Umstand erklärt sich jedoch aus dem Aoerglauoen der VJca trosen. die sich nie gern gegen Unfälle versichern lassen, weil sie wahnen, beim nächsten Anlaß zu ertrinken. Der Verband der Rheder hat seit dem Bestehen der Hilfskasse an Versicherte 13.716 Lstr. ausbezahlt, d. h. in 296 TodesfKsv, , 4. StfW'n "änzlicbr Dienst r 9 ti AA-vtA. m nsaylgiel! iu,öU3 ujtr.; öl Beschädigte erhielten eine Totalfumme von 3412 Lstr. Der Verband macht es sich ur Pflicht, die beim Todesfall auszuzahlende Summe den Hinterlas senen sofort auszuhändigen, sodaß z. B. die Wittwe ertrunkenen Matrosen die ihr gebührenden 26 Lstr. zu, gleich mit der Todesnachricht erhält. OaNonaufstieg, im Interesse der Meteorologie. t Auf der Convention der Association für die Förderung der Wissenschaff, welche jüngst in Springfield, Mass.. abgehalten wurde, hat der Chef des Bundes Wetterbureau. Willis L. Moore, in einem eingehenden Vortrage über die Beziehungen diefes Instituts zu der Wissenschaft und Industrie unseres Landes auf die Nothwendigkeit, die höheren Luftschichten genau zu forschen, hingewiesen. Unter Anderem betonte er, daß es von großer Wichtigkeit sei, über die Höhe, in welcher die Condensation aufhört, Gewißheit zu erlangen und die Tiefe derÄolkenstrata. die Temperaturunterschiede, den i Lustdruck und die Feuchtigkeit itt H'ö-' hen bis zu fünf Meilen kennen zu ler nen. Erfahrene Aeronauten, denen die genauesten Instrumente zur Versügung stehen, sollten in jenen Gegenden, wo die gewaltigsten, Lusterscheinungen vorkommen, stationirt werden und bei dem Herannahen von Stürmen Ballonaufstiege vornehmen, um die Entwicklung derselben jo zu sagen an Ort und Stelle studiren zu können. Derartige Beobachtungen würden einen festen Grundstein für exacte meteorologische Studien bilden unfr man würde sich nicht mehr in bloßen Vermuthungen zu ergehen brauchen, wie bisher. Im Einklang mit seinen auf der Springflelder Convention entwickelten Ideen hat Herr Moore nun Anordnungen für die Ausführung von eingehenden Verfuchen auf dem Gebiete der Luftforschung getroffen und zwar wird Prof. H.' A. Hazen, vom 1. October ab sich diesen Arbeiten ausschließlich wid men. Diesem wird ein Ballon zur Verfllgung gestellt ioerden, um häufige Auffahrten unternehmen zu können. DeS Weiteren sollsn drachenartige Apparate zur Verwendung gelangen, die man, mit selbstregistrirendeni Jnstrumenten versehen, in die höheren Luftregionen steigen lassen wird, um die meteorologischen Verhältnisse kennen zu lernen. Ein Angestellter des Wetterbureau, McAdie mit Namen, Hai mit solchen Drachen, die bis zu einer Höhe von 2000 Fuß stiegen, bereits gute Erfolge erzielt und Herr Moore hegt kei nen, Zweifel, daß sich eine Art von Drachenballon wird construiren lassen, den man behufZ Ausführung genauerer Beobachtungen stabil machen kann. 20 bis 30 solch:? Drachenballons follen den Vorstehern der bedeutenderen Wetterwarten im Mississippi-Thal und im Osten, wo die Regenstürme gewöhnlich entstehen, übergeben werden. Wenn ein Swrm bevorsteht, . werden die Beamten telegraphische Ordre zum Steigenlassen der Drachenballons er halten, so daß daS Centralbureau in Washington ein genaues Bild von den meteorologischen Zuständen in einer Höhe von mehreren tausend Fuß und von den Erscheinungen an der Erdober fläche erhalten wird. Dem Prof. Ha zen wird ferner die Aufgabe zufallen, bei Stürmen besondere Untersuchungen vorzunehmen. , Wenn ein Sturm zum Ausbruch kommt, wird er an dem östlichen Rande desselben aussteigen, sich in daS Centrum treiben lassen und dann herabsteigen; alsdann hat er an dem westlichen Rande auszufahren. In solcher Weise wi:d er die meteorologischen Zustande auf beiden Seiten und damit etwaS Genaues über die Ursache eines Sturmes erfahren können. Prof. Hazen wird in feinem Bal lon. zu verschiedenen . Höhen, doch nicht über 600-Fuß, aussteigen und sich dann der Luftströmung überlassen.. um
genau die sptralförmigBewegung des Sturmes kennen zu lernen; mittels eines Psychrometer wird er Temperatur sowie Feuchtigkeit messen ;irnd sich möglichst genau über die Dichtigkeit der Wolken, die Zusammensetzung der ?Nnlkettvartikel sowie über die elektri-
schen, Zustände der Atmosphäre informiren. Da er fchon zahlreiche Auf fahrten im Interesse der Wissenschaft gemacht hat, so dürfte er wohl der zur Ausführung der wichtigen Untersuchungen geeignete Mann sein. Die Kosten derAuffahrten hält Herr Moore für unbedeutend, weil er das zur Flll lung deS Ballons erforderliche Wasserstoffgas zumPreise von $1 für 1000 Kubikfuß selbst herstellen zu können glaubt. Herr Moore ist der Ueberzeugung, daß die meteorologischen Höhen forschungen sich für die Wetterprognofen von außerordentlicher Wichtigkeit erweisen werden. Während jetzt von zehn Prognosen acht zutreffen, wird in Zukunft das Verhältniß sich wohl noch bedeutend günstiger gestalten.' Die Untersuchungen des Prof. iHa zen werden hoffentlich auch dazu dienen, über die Natur von Sturm, Re-' gen u. s. w. selbst Gewißheit zu erlan gen. Während die Einen glauben, daß die Temperatur eineö Sturmcentrums geringer ist als diejenige der umgebenden Luft, sind die Anderen der entgegengesetzten Ansicht. Ueber den Ur sprung des RegenS sind die Meinungen ebenso getheilt. Um hierüber Klarheit zu erlangen, hat man in Europa zahl reiche Ballonauffahrten unternommen, doch haben dieselben nur Verhältnißmäßig wenig Nutzen ergeben. Prof. Hazen ist nämlich der Ansicht, daß die meteorologischen Verhältnisse auf der westlichen Hemisphäre von denen der alten Welt grundverschieden sind, wo man keine kalten Wellen, nur sporadischen Regen und keine Cyclone kennt. Oom klusranVe. 5knMe?aninTirol starb ein russischer General auS Riaa. dessen Leiche über Elbing nach Riga, gebracht wurde. Um dieselbe Zeit starb auch in Meran die Rentiere H. auS Berlin, deren Leiche auf telegraphische Benach richtigung seitens . der Angehörigen nach Berlin übergeführt wurde. Vor einigen Tagen sollte in Berlin die Be stattung erfolgen. Als der Sarg auf Wunsch der Angehörigen, welche die Dahingeschiedene noch einmal sehen wollten, fanden sie rn ihm eme mann liche Leiche, angethan mit der russischen Generalsiuniform. Bei nochmaligem telegraphischem Meinungsaustausch stellte sich dann heraus, daß die weibliche Leiche nach Riga gegangen war. wo bereits die Beisetzung mit allen mi litärischen Ehren stattgefunden hatte. Der russische Minister der Wegecommunicatwn, Fürst Ch:l kow, befindet sich zur Zeit auf ausgedehnten Inspektionsreisen. Unter anderem hat der Minister mit einer ComMission auch die Nowoselidker Bahnen besucht; auf der Station Winaiza schlug nun der Minister der Commission vor, er werde den Zug selbst bis nach Schmarinka führen, da ein tüchtiger Ingenieur in allen Sätteln gerecht sein müssft In der That bestieg der Minister auch d:e Locomotive. krempelte sich die Aermel in die Höhe und fuhr los. In Schmarinka brachten die Waggon-Jnsassen ihrem Mi-nister-Locomotivführer eine stürmische Ovation. Fürst Chilkow. der lange Jahre in Amerika das Eisenbahnwesen von der Pike auf erlernt, hat damit seinen Ingenieuren' gezeigt, daß er es noch nicht vergessen hat, einen Zug zu fuhren. Der deutsche Händler Vkeiffer. von welchem eö anfänglich hieß, daß er bei Bio ertrunken sei. ist in Wahrheit von Eingeborenen der In sel Aoba erschlagen worden. Nach Angabe von' Insulanern, welche Augenzeugen deS Vorfalles gewesen sein wollen, wäre es zu einem Streit zwischen Pfeiffer und einigen Schwarzen gekommen, wobei schließlich einer der letzteren deH Unglücklichen mit einem schweren. Holzscheit zu Boden geschla gen und ihm hierauf den Kopf mit einem Messer abgeschnitten habe. Der französische Kreuzer Scorff- ist nach Bekanntwerden der Nachricht in Ge meinschast mit dem englischen Kanonenboote Goldfinch" alsbald an Ort und Stelle abgegangen, sodaß die Be strafung deS MörderZ wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen wird. Aus der Riga - Oreler Eisenbahn fuhren ein Güter- und ein Arbeiterzug auf freier Strecke gegeneinander und entgleisten. Ein Schaffncr und 23 Arbeiter wurden getödtet. etwa 60 Personen schwer verletzt. Das Unglück wurde durch einen StationS-beamt-m verursacht. Fast daS gesammteBeamtenpersonal dieser Strecke war früher deutsch und wurde durch orthodoze Russen ersetzt. Früher waren di. Unfälle auf dieser Strecke weit seltener. An der Menagerie Ca stanet.Pezon zu Lyon ließ ein mit den Dienern befreundeter Bahnschaffner Namens Leon Eyssette sich SpaßeS halber im Centralkäfig Photographiren, während im anstoßenden Raume der größte Löwe RomuluS fchlummeijte Eyssette neckte diesen und öffnete sogar die Zwischenthür, worauf der Löwe herausfuhr und Eyssette den Kopf'zer malmte, den Leichnam in eine Ecke zerrte und das Blut zu saugen begann. Auf' daS Geschrei deS Photographen eilten die Wärter herbe!, ihre Eisen stangen erwiesen sich jedoch alS nutzlos. Endlich zwang der Bändiger LucaS den Löwen, abzulassen. Der Leichnam, war völlig unförmlich, der Kopf zu Brei zerquetscht, sogar einzelne Rippen waren ausgerissen. Der älteste Einwohner der Provinz Posen und wahrscheinlich des ganzen deutschen' Reiches . ist der Kaufmann Salomon Hirsch in Mrotschen. Derselbe steht im 114. Lebens jähre und ist verhältnismäßig körperlich und geistig noch sehr rüstig.
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Dom JnlanVt. Vom BuudeS . Marschall Valdwin ist Chinatown- in San Francisco einer Jnspection unterworfen worden, um solche Chinesen zu er Mitteln, welche sich ohne Registri-rungS-Certificate widerrechtlich in diefm Lande aufhalten. Fabriken und Werkstatten wurden besucht, doch nicht ein einziger Fang wurde gemacht. Zahlreiche Mongolen hatten ihre Certificate zwar nicht bei sich, doch erklär ten sie sich im Stande, dieselben in ihren Wohnungen den Beamten vorzu legen. Diejenigen, die weit von dem Platze, wo sie arbeiteten, wohnten, wurden aufgefordert, ihre Papiere das nächste Mal mitzubringen. DerMar schall und seine Leute brachten etwa zwei Stunden im Chinesenviertel zu, doch dies war erst der Anfang einer langen Arbeit, die ihnen bevorsteht. Die Beamten werden die Arbeit nicht eher einstellen, als bis sie jeden, einzelnen Mongolen, oder vielmehr dessen Certificat. gesehen haben. Daß er viele Chinesen ermitteln wird, welche ohne Certificat sind, glaubt der Mar schall selbst nicht. Kürzlich wurde in Hobo ken. N. I., ein bejahrter Mann in völlig hilflosem Zustande gefunden und nach dem St. Mary'S Hosvital gebracht. Dort erklärte er, er heiße Michael Gerniger, sei 60 Jahre alt und im Kriege von 1866 Courier deS Skürsten BiSmarck aewefen. Ueber eine weiteren Schicksale erzählte der alte Mann eine abenteuerliche Geschichte: " Er will für feine Dienste später mit einem größeren Grundbe sitz in Hannover belohnt, schließlich aber in Folge von Streitigkelten mit BeHorden des Landes verwiesen wor den fein. Bor etwa 25 Jahren man derte er dann aus und errang sich anaeblich in emem bekannten Import Hause New Vork'ö eine angesehene Stellung, die er nach fünfzehnjähriger Dienstzeit jedoch verlor. Seither will er ein kümmerliches Leben gefuhrt ha ben. Gerniaer befindet sich im hoch gradigen Stadium der Schwindsucht. Howards Dampf TeppichReinigungswerke, Eck St. Clair Strage und Canal. Teppiche gereinigt, renodirt, wieder gelegt und gepaßt, und alle Arten bon Reparaturen. Telephon 616. ClernensVonnegnt 181 Ic 186 Ost Washington Str. Mehger-Geräthe. Werkzeuge in größter Auswahl. KIÄLTO Cigar Store. 67 Oft OZsfhington Strafte. Die beste Auswahl einheimischer und importirter Cigarren. . Probiren Sie die Zlial-ko So Oigarro. Um geneigten Zuspruch bittet SÄUler Nömler. 55 ÜU?7 IflL rmmrim VfcU.LWß 0PTIOAM- . fSUFDim DEN BON VZZL IHOIAKAPOLW-IND. Qrilleu den nach den besten Nethoden den Ouen pngepat.
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