Indiana Tribüne, Volume 19, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1895 — Page 2
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omri IQ Süd Alabama Straße. 3notmapcite, Ind., 2. Oktober 1895. Zwerge der neuen Welt. Ueber die Frage, wieweit Zwerge eil Nasse jemals eristirt haben, ist imme: noi; wenig Licht vttbreitet. WiU lerweile werden von Zeit zu Zeit alle?har.d neue und inter-ssante ßinjel thatsachen bekannt, welche eims Ta ge in ihrer Gesammtheit uns immerIjin sehr schätzenZwerthe Aufkläruig cieten mögen. Dahin gehören auch die Mittheilungen, welche Dr.-N. S. Hzlifarton in zwei 'Vortragen!', vor dem Amerikanischen Verband zu? F'ölderung der Wissenschaften- mach!?, 2öe? Lebende Reste der Zwergrassen in Amerika" und über Traditionen le zügli der Zwergrassen." der allerjüngsten Zeit ist Meh. reres wieNr bekannt geworden, daZ sehr dazu angethan ist, Dr. HaliburZons schon tcr einigen Monaten a b"tene lund damals nur in Fachkreisen bacötete) Ausführungen zum grog:.r Theil ?.u bestätigen, und über die lSr stei'z von Rasseiszwergen in Amerika, ebensowohl wie in der sogenannten cl ten Welt, kaum no-ch einen Zweifel lassen kann. Einige dieser, neuesten. ErMittelungen mögen ?4er wiedergegeben sein. Der Eorrespondent eines Chicagoer Blattes erwähnte in eiirer Beschreibung der heute in Mexico lebenden Rassen auch Indianer von den Hü geln und sonderbare zwerghafte Wilde", welche in Adoben-Hütten. sogar innerhalb der Mauern der Stadt Mezico, wohnen, nicht .gerad als Ein stedler leben, aber kommen und derschwinden wie Gnomen", und noch nicht das Studium unserer Forscher erheblich beschäftigt haben. Mehrere andere Amerikaner, welche im Lande der Azteken weilten, haben kurz nach her diese Angaben vollauf bestätigt. Unter den Indianern in den Ver. Staaten und den Nachbarländern sin det man noch immer theilweise den Glauben verbreitet, daß ursprünglich Zwerge die Medicinmänne?" in den Geheimnissen der Medicin - Loge unterwiesen hätten. Zwerge als Besitzer nicht gewöhnlich? Kenntnisse kommen bekanntlich auch in europäischen Sagen vielfach vor. Man hat ja schon öfter in der Neuzeit gefunden, daß Volkssagen meh? Wahrheit enthalten, als man früher ihnen zutraute. In den Ueberlieferungen der ZuniIndianer spielen ihre Kinder -Vor-fahren" eine große Rolle. Diese ctiir der-Menschen" scheinen, nach der Meinung ihrer Zeitgenossen, allerlei gewußt und gekonnt zu haben, was Anderen fernlag, und wurden u. A. als Fürbitter für Regenfall hoch geschäht. Noch als sie au-gestorben waren, wollte man wenigstens kleine Leute haben, wenn man die Gottheit um Regen bitten wollte. Erst kürzlich ist die interessante Thatsache bekannt geworden, vag schon vor etwas über 50 Jahren Choctaw - Indianer einen IndianerAgenten, baten, seine zwei kleinen Söhne ihnen zur Verfügung zu stellen, damit diese die Stelle der KinderVorfahren" vertreten und Regen herbeiflehen könnten; sie selbst hatten zur Zeit keine ihnen hierfür geeignet erscheinende Jungen unter sich. Ueber das Ergebniß dieser Verhandlungen wird nichts mitgetheilt. Unter den sog. Arcadiern (Nachkommen französischer Äiuern, die aus ihrer ersten Niederlassung im Norden unseres Landes vertrieben wurden und dann in Louisiana in Wald- und Sumpfland verkümmert sind) findet ma ebenfalls Ueberlieferungen über Zwerge derbreitet. Beiläufig bemertt. bedeutet in dem altmodischen .Franzö sisch dieser Menschen das bekannte Wort Cretin" keineswegs eine geistige Krankheit oder UnVollkommenheit, sondein lediglich einen Zwerg", obgleich es in wegwerfendem Sinne gebraucht wird, und vielleicht ist jenes Wort überbaupt nur ein alterthümlicher Name für Zwerge. (Man erinnere sich auch der Zwergschmiede aus der Insel Creta!) Dr. Haliburton ist der Meinung, daß Zwergrassen (er spricht nur von der Mehrzahl) einstmals weithin über die Welt oder doch über mehrere Erd--theile hin verbreitet gewesen seien, sich sogar unter einander hätten verstände gen können und eine Art maurerische Geheimorganisation gehabt hätten, innerhalb deren astronomische und andere Kenninisse gepflegt werden seien. Vielleicht ist die Zwergfrage immerhin ein viel fruchtbareres Feld für die Forschung, als die Riesenfrage. Denn daß es wenigstens in der Zeit, welche wir bisher unser geschichtliches" Zeitalter zu nennen gewohnt waren, niemals Rassen- Riesen gegeben hat. ist fast abfolute Gewißheit geworden; doch können die Inschrift - Forschungen des Professors Le Ploncheon und der Nachfolger desselben in Mexico über den untergegangenen Erdtheil Atantis, dessen Bewohner die höchste bisher auf der Erde vorgekommene Stufe körperlicher Entwicklung eingenommen haben sollen, vielleicht auch auf die Riesenfrage neues Licht werfen. Sine Coldgräber-Tragödie. Von den vielen traurigen und aufregenden Geschichten, welche in Verbindung mit der großen Geschichte unserer westlichen Bergbauerei bekannt geworden sind, ist keine ergreifender, als diejenige von Amos Albright, eimm 5kllinoiser von ursprünglich deut-
scher Herkunft, und der virschollenen Goldader in Colorado. Es war in den 60er Jahren, als Albright nach Colorado kam, um sein Glück zu suchen, nachdem er Weib und Kinder auf einer Jllinoiser Farm vorläufig zurückgelassen. Das Klima an seiner neuen Wirkungsstätte war grausamer gegen ihn. als er erwartet hatte, und seine Gesundheit begann zusammenzubrechen. noch ehe er zum Goldgraben überhaupt gekommen war. Doch noch mehr bedrückten ihn die Nachrichten, welche aus seinem alten Heim eintrafen. Albright hatte nämlich, um die Reise nach den Goldfeldern machen zu können, von einem reichen Nachbar Geld geborgt, einem Manne, der ihm ohnedies nicht gerade grün war, weil die Gattin Albrights als blühende Jungfrau Jenen ihm vorgezogen hatte, da er doch der erste Bewerber um ihre Gunst gewesen war. Jetzt schrieb die Frau ihrem Gatten, daß der Gläubiger drohe, sein Anleihen für verfallen erklären zu lassen und sie und die Kinder ohne Weiteres aus dem Heim zu treiben. ' Albright liebte seine Familie heiß, und nachdem - die erste niederschmetternde Wirkung dieser Künde überwunden war, loderte die Energie der Verzweiflung in ihm auf. Er fühlte sich todtkrank, aber eine innere Stimme sagte ihm. daß ein großer Glücksfund ihm beschieden sei; die Umkehr war ihm ja für den Auaenblick doch abgeschnitten. So verkaufte er denn hastig in Denver sein Vischen Krimökramö. versah sich mit Lebensmitteln und schleppte sich ganzallein in die Gebirge. Eine plötzliche Gabe der launischen Glücksgöttin konnte fa vielleicht mit einem Schlag ihn und seine Lieben aus dem Abgründ des Elends emportragen auf sonnige Höhe, und sonst gab es rings um doch nur Vernichtung und tiefsteZ Leid! Todeömüde erreichte er die gesuchte Berggegend, wandte sich aber von dem gewöhnlichen Psad ab und forschte in ganz jungfräulichem Boden herum. Schreckliche Tage beständiger Enttäuschung) folgten. Trotzdem er sich die größtmöglichen Entbehrungen auferlegte, waren nach 14 Tagen seine Lebensmittel völlig aufgezehrt. Sollte er bestimmt sein, in der Einsamkeit zu verhungern? Eines TageZ saß er bei Sonnenuntergang am Grunde eines großen Felsens, nur von seiner sieberischen Erregung noch aufrecht erhalten. und die rauhen Bergwinde thaten ihm bitterlich weh. Da. war es Wirklichkeit oder Fieberwahn, was er auf einmal in einer Ritze des FelsenS schimmern sah? Er tastete, und fürwahr, der Schein hatte ihn nicht betrogen: eine breite Gold-Ader hatte er entdeckt. Er sprang auf, neues Leben durchwallte ihn, und er arbeitete an seiner Entdeckung die ganze helle Mondnacht hindurch, bis die Sonne wieder heraufstieg. Um diese Zeit hatte er mehr Golderz zu Tage gefördert, als er wegbringen konnte. Kein Zweifel mehr, Millionen lagen in seinem Bereich! Er steckte das Anspruchsgebiet in der üblichen Weise ab, verbarg alle Spuren seiner Arbeit, nahm mit, was er tra gen konnte, und langte spat in der Nacht in Denver an. Am andern Morgen kaufte er ein Maulthier, eine vollständige Ausstattung, Lebensmittel genug, und suchte auf's Neue seine Vonanza" auf. . Binnen vier Wochen hatte er Golderz genug gegraben, um einen ganzen Maulthier-Packzug damit zu beladen. Da befiel ihn ein Blutsturz! Taumelnd, nicht mehr im Stande, auZ den Augen zu sehen, erreichte er wie durch ein Wunder noch lebend die Stadt Denver. Sobald er wieder so viel Kraft erlangt hatte, um sich überhaupt weiterbewegen zu können, trat er die Rückreise zu seinen Lieben in Illinois an. Bis jetzt hatte er, so sehr man auch von allen Seiten in ihn drang, Niemanden die Lage der Mine verrathen. Seine Familie wollte er jetzt auf das Freudigste überraschen. Der Becher seineZ Unglücks war aber noch' immer nicht bis zur Neige geleert. Daheim fand er die schlimmsten Besürchtungen bewahrheitet. Sein Weib und seine Kindlein waren wirklich von dem hartherzigen und rachsüchtigen Gläubiger Heimlos gemacht worden, und Albright? Er kam gerade noch recht, um in den Armen seines treuen Weibes zu sterben. Sein Leben war ohnedies schon seit längerer Zeit sozusagen nur noch künstlich aufrecht erhalten worden, und das System versagte vollends, sobald die Spannung nachließ! Das Geld, welches er auZ Colorado mitgebracht hatte, reichte hin, für seine verwaiste Familie das Heim zurllckzukaufen; aber das Geheimniß der Goldader ist mit Albright gestorben. Schon Hunderte haben seitdem versucht, sie wiederzuentdecken. doch aller Liebe Mühe war umsonst. Kann das berühmte Bild von dem Reiter, der nach dem Glück jagt.. und dem der Sensenmann im Nacken sitzt, eine treffendere Anwendung finden, als im Schicksal dieses Goldgräbers?
Der Mississippi als Landräuber. Ueber die Thaten des Mississippi, gute und böse, könnte man ein großes Buch schreiben. Ganz gewaltig sind die Erdmassen, welche der Vater der Ströme" im Laufe der Zeiten von seinem Bewässerungsgebiete weggerissen hat; natürlich sind damit größtentheils wieder andere Gebiete bereichert worden. mehr, als ihre Bewohner es meist wissen. Man hat berechnet, daß der Mississippi von den Bergen und dem Hochland, welches zu seinem großen Vespü-lungs-Areal gehört, nach und nach genug Erde, Gestein u. s. w. fortgerissen hat, um 400.000 engl. Quadratmeilen neuen Landes zu bilden; denn eine solche Quantität, war nöthig, um einen Meeresarm auszufüllen, welker sieb
von leinet Ursprung wichen Mündung 500 Meilen weit nach dem Golf von Mexico erstreckte! Das stellt aber noch keineswegs die gesammte Landmenge dar, welche dieser gewaltige Strom irgendwo weggenommen hat, um sie da oder dort wieder anzusetzen. Und noch immer nimmt dieser Proceß mehr oder weniger schwunghaft seinen Fortgang, und namentlich führt der Fluß beständig feste Stoffe in den Golf hinein, wo sich dieselben fächerartig über eine Küstenlinie vn 150 Meilen hin ausbreiten. Diese Auffüllung macht jährlich angeblich nicht weniger als 362 Millionen Tonnen aus (nachrechnen läßt sich so etwas freilich nicht leicht, aber eine etwas bescheidenere Ziffer wäre auch noch großartig genug!) Das wäre sechsmal so viel Erdreich, wie bei der Herstellunq des Manchester-Schiffscanals entfernt wurde, und würde ungefähr für eine Quadratmeile neuen Landes genügen, wenn man annimmt, daß damit im Golf eine Tiefe von 160 Fuß aufgefüllt werden müßte. Um sich diese Thätigkeit in ihrer ganzen Großartigkeit zu vergegenwartigen, muß man auch in Betracht ziehen, daß ein Theil dieses Erdreiches mehr als 3000 Meilen weit befördert werden muß. Rechnungsliebhaber wollen festgestellt haben, daß, wenn man dieses ganze Material in Booten zu befördern hätte, und zwar zu dem niedrigsten Tarif, zu welchem auf den amerikanischen Binnengewässern schweres Material transportirt wird, dieS jedes Jahr das schöne Sümmchen von 1190 Millionen Dollars kosten würde! Doch es empfiehlt sich, diese Zahlenspeculationen abzubrechen; dem gewöhnlichen Menschen, wenn er nicht gerade ein Bankbeamter ist, kann dabei sonst schwindelig werden.
Sinnenschärfe der Insekten. Der jüngst unter so tragischen Umständen (Sturz mit einem Zmeirad und Zerschmettern des HirnschädelS) in der Bundeshauptstadt gestorbene Professor Riley, welcher jahrelang Entomologe in unserem AckerbauMinisterium und einer der ersten In-, sektenkenner unseres Lande? war. ein Mann von sehr scharfer Beobachtungsgäbe, hat vor noch nicht langer Zeit einen interessanten Vortrag über daS Sinnenleben unserer Insekten gehalten. der erst jetzt .'veröffentlicht wird. Sozusagen als Tribut für das Andenken des Dahingeschiedenen feien hiermit einige Theile dieses Vortrages im Wesentlichen wiedergegeben: Von den fünf gewöhnlichen Sinnen des Menschen und der höheren Thiere besitzen die Insekten den Gesichtssinn und ohne Zweifel, auch den Gefühls-, den Geruchs- und . den Gehörssinn. Und doch laßt sich, streng genommen, keiner dieser Sinne der Insekten mit dem entsprechenden bei dem, Menschen vergleichen, ausgenommen vielleicht den Gefühls- oder Tastsinn. Andererseits 'iegen aber hinlängliche Beweise vor, daß die Insekten .noch andere Sinne b.'sitzen, welche uns für gewöhnlich sehfcn, und daß sie Sinnesorgane haben,' mit denen sich keine? der unseren dergleich:n läßt. Was zunächst den Gesichtssinn anbelangt, so hat man schon mancherlei darüber geschrieben, was für ein Bild das zusammengesetzte' Auge der Jnsekten auf das Hirn oder die NervenCen!ren werfen muß. Dazu kommt noch, daß die meisten Insekten zeit weise noch ihre einfachen Augen neben' den zusammengesetzten besitzen. Welche Wirkung diese Verhältnisse üben, läßt sich natürlich nicht leicht feststellen; doch haben' Experimente ergeben, daß der Farbensinn der Insekten ein scharser ist, obwohl ihre Farben-Empsin-düngen nicht dieselben sind, wie die unsrigen. Man sagt gewöhnlich, daß der Tastsinn der Insekten hauptsächlich in ihren Fühlern beruhe; aber es läßt sich leicht durch Beobachtungen feststellen, daß bei Insekten mit weichem Körper dieser Sinn in jedem Korpertheil wohlvertreten ist. wie bei vielen anderen Thieren auch. Specialisirt aber ist er meistens weniger in den Fühlern, als in den Palpi" (fühlerartigen Organen der Kau-Werkzeuge),und in der Zunge. Wa3 viele Insekten so unfehlbar nach gegebenen Gegenstanden hinzieht und so Manchen zu dem Glauben an einen besonders scharfen Gesichtssinn veranlaßt hat, ist vielmehr die große Feinheit des Geruchssinnes. Einen starken indirecten Beweis hierfür liefern die unzähligen Drüsen und besonderenOrgane zur Ausscheidung von Gerüchen. Bezüglich des Gehörsinnes kann man durch Beobachtung ermitteln, daß die meisten Insekten zwar höchst empsindlich für die geringfügigsten Bewegungen oder Schwingungen sind, dagegen größtentheils taub sind für die Laute, die auf uns einen Einfluß üben. Den besten Beweis dasür, daß sie Gehör-Qrgane besitzen, kann man in der Thatsache erblicken, daß so viele Insekten die Macht haben. Laute hervorzubringen welche sogar für uns hörbar sind und offenbar auch als Laute wirken sollen. Hinsichtlich der besonderen Sinne der Insekten läßt sich nur sagen, daß ihr Vorhandensein sich in seiner Wirkung ebenso deutlich erkennen' läßt (besonders die Existenz eineS RichtungSsinnes) wie ihr Wesen für uns dunkel ist. Kevolution und Tabakmangel. Ein Eorrespondent in der südlichen Weltausstellungs - Stadt Wlanta. Ga., macht nebenbei eine für nnsere Raucher (und Raucherinnen) recht betrübsame Mittheilung, nämlich, daß infolge der Revolution auf der Insel Cuba ein Tabakmangel in den Ver. Staaten bevorstehe, i Er stützt sich dabei auf die Angaben rvz'der bedeutendsten Tabak- und
Suatrentafcniarteii in Florida unv :so7.ve:s in SUi) We?t. welcher jüngst )iieit aus Cuba auf vör Ausstellung ?ina,ftio7fen ist und in Euba noch in zller Eile einen möglichst großen Vorrath Tabak in Erwartung des drohen
den Mangeis eingekauft hat. D:eser sagt über die diesb;zl!z!:che Sachlage: Vier der wichtigsten Bezirke in der Tabaksreaion Cuba's stehen bereits unter Waffen, und man spürt die Folqen im Tabaleschaft jchwer. yioq schwerer aber wird man sie fühlen, wenn Vuelta - Abajo, der reichste Tabaksbezirk der Welt, aus" welchem die Hälfte des in unserem Lande benutzten cubanrschen Tabaks kommt, ebenfalls vom Strudel der Revolution fortgerissen wird, und das ist wohl nur eine ??raae der nächsten Zukunft. Denn die Actien der kubanischen Revolutionäre stehen noch besser, als man bis zetzt rn den Ver. Staaten meistens glaubt. Schon im nächsten Monat Dürften wir auch Vuelta - Abajo in Waffen sehen. Dann werden die Liebhaber einer Zehncents - Nachtisch - Cigarre etwak tiefer in ihre Tasche steigen müssen, ebenso die Liebhaber guten KauwbakS. Ich habe in Cuba eine. Menge Tabaköhäuser aus allen Theilen der Welt sich beeilen sehen, gleich mir noch einen möglichst großen Vorrath sich zu sichern. Eine Zeit lang dürfte die Zufuhr von dieser Insel gänzlich aushören. Natürlich baut unser Land reichlieh Tabak, und gewisse Sorten, z. B. eine helleKentuckyer. werden gerne zum Ersatz für kubanische verwendet; aber selbstverständlich wird jene Erscheinung auf alle Tabaksarten einwirken." Wichtige Wüfienkarte. Die berühmte und berüchtigte Mo-jave-Wüste in Californien, welche von so großer Bedeutung für den Bergbau ist und schon so diele Menschenopfer verschlungen hat. soll nicht länger eine .pfadlose", d. h. für die Landkarte pfadlose, Wüstenei bilden. Eine Anzahl Bergbauer war beim Aufsichtsrath des EountyS Bernardino darum eingekommen, daß amtlich eine möglichst vollkommene Karte dieser Gegend hergestellt werde, welche alle brauchbaren Wege und Pfade, und besonderS alle Wasserstellen und sonstige bedeutungsvolle Punkte zeige, sodaß Metallsucher mit verhältnißm'äßiger Sicherheit die Gegend durchstreifen könnten, und nicht jedes Jahr eine Anzahl derselben jämmerlich umkomme. ES lag am nächsten, die Agitation an jene Behörde zu tragen; denn das County San Bernardino umfaßt nicht weniger als 20.000 Quadratmeilen dieser Wüste. ES wurde nun von dem Aufsichtsrath ein UntersuchugsAusschuß ernannt, welcher jüngst eine Reihe Empfehlungen einberichtet hat, worin AlleS enthalten ist. waS sich die Bergbauer und Andere in dieser Beziehung nur wünschen können, und wohl in der Hauptsache zur Ausführung kommen wird, zum Besten der Wohlfahrt und deS Fortschritts. Zunächst wird in dem Bericht dringend empfohlen, eine sehr genaue Karte über sämmtliche Wege und Pfade nach den vielen Bergbau-Lagern in der Wüste und über alle möglichen Wahrzeichen in blauem Druck anzufertigen und jedem Wüstenreisenden ein Exem plar zu liefern. Natürlich ändert sich auch in diesen Regionen manchmal das Eine oder Andere, weshalb von Zeit zu Zeit Revision der Karten erfolgen muß. Aber auf dem Meere z. B. sind ja solche Veränderungen noch viel häufiger. ohne daß darum die Schiffskarten ihren hoh:n Werth einbüßen. Darauf soll sich aber das County keineswegs beschränken, sondern es soll auch in der ganzen Wüstenei ein Weg-weiser-und Schildersystem, mit Angäbe allerEntfernungen und besonders der nächsten Wasserstelle, eingeführt werden. ES ist eine Thatsache, daß neun Zehntel der in dieser Region Umkommenden einfach an Durst sterben, und nicht selten hat man ihre gebleichten Gebeine nur eine ganz kurze Strecke von dem von ihnen gesuchten Wasserborn gefunden! Dergleichen erscheint durch die neuen Einrichtungen vollkommen ausgeschlossen. Die MerkPfosten sollen in so kurzen Entsernungen von einander aufgestellt werden, daß es so gut wie unmöglich ist. fehlzugehen. Und noch Etwas! ES sollen nicht nur alte Wasserstellen beständig in gutem Stand erhalten und geschützt, sondern auch Belohnungen für Solche ausgesetzt werden, welche neue Quellen entdecken oder entwickeln. Zur Beurtheilung deS geschäftlichen Werthes dieser Einrichtungen sei nur daraus hingewiesen, daß in den dreißig Jahren, in welchen die Vergbauerei in dieser Wüstenregion betrieben wird.für etwa M.000.000 Metall auS derfelben entnommen worden ist. aber mit dem Verlust von dielen Dutzenden von Menschenleben. Man glaubt, daß die Gegend noch sehr auSbeutungssahig sei, und auf die Kunde jener geplanten Reformen hin hat schon jetzt, irotz deS kaum erträglichen Wetters, der Zuzug von Metallsuchern bedeutend zugenommen. Zähne und Charakter. Nachdem eS Mode geworden, den Charakter nicht nur aus dem Schädel, sondern auch auö den Handlinien zu lesen, und nachdem alZdann auch eine Fußlinien - Lesekunst aufgekommen war, liest man neuerdings den Menschencharakter auch aus einem KörperBestandtheil, auf welchen wohl selbst die auf diesem Gebiet von Alters her so gewiegten Zigeunerinnen noch nicbt verfallen stnd: nämlich auS den Zähnen. So sollen kleine, kurze, ziemlich oiercüige Zähne stets auf große Körperkrft und überhaupt auf physische orzüoe deuten, vorausgesetzt daß solche Zähne auch gesund sind. Bei geistig, bedeutenden Menschen indeß will man solch: Zähne nur höchst sel!en Ut.x'.I baben. Kleine, aber
splhZze Zähne sollen das Zeichen dieler unangenehmer Eharakter-Eigen-
schalten sein, 'oesonoers wenn sie von runden, kurzsichtigen Augen und einem Stumpfnäschen begleitet sind. Sehr eitle Frauenspersonen sollen ganz besonders lange, schmale und gebrechliche Zahne haben. Bei Männern werden lange und schmale Seitenzähne als Zeichen eines Hunde-Temperaments und, besonders in Verbindung mit langen und festschließenden Fingern, als Anzeichen große? Begehrlichkeit und zähen Festhaltens gedeutet. Das sind so einige Beispiele der Zähne-Charakterlehre. Ob sie stimmen. das mag Jeder selber festzustellen suchen. Daß übrigens die Gestalt der Zähne nicht ohne" ist, wenigstens bei gewissen Vierbeinern, glauben ja Jäger und Roßkämme von jeher. Apropos: Wenn immer mehr k U n stliehe Zähne getragen werden, wie steht es dann mit den Aussichten dieser Wissenschaft? Vom Inland e. Der kürzlich in South Portland, Me., im Alter von 82 Jahren verstorbene James H. Brooks soll der älteste Sergeant in den Ver. Staaten gewesen sein. Nachdem er 61 Jahre lang der Armee angehört hatte, schied er aus dem activen Dienst. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. In der Stadt New York wurde neulich von einem Polizisten auf der Straße ein schwer erkrankte? Mann gefunden und de? Unglückliche wede? von dem Knüppelgardisten noch von dem Ambulanzarzt für betrunken erklärt. Im Delaware, nicht weit von Bristol. Pa., ist von einem Angler Namens William Hibbs ein 47 Pfund schwerer Karpfen in merkwürdiger Weise erbeutet worden. Der Mann bemerkte, daß ein ungewöhnlich großer Fisch angebissen hatte, und nachdem er vergeblich versucht hatte, das Thier auf's' Trockene zu bringen, band er die auZ Hanf geflochtene Angelschnur an eine Zaunlatte und warf letztere in das Wasser. Darauf holte er auS seinem Hause eine Flinte und fuhr, von einem Nachbarn begleitet, in einem Boote auf den Fluß, um sich seineVeute zu sichern. Die Latte wurde bald gefunden und der durch die Anstrengungen, sich von dem Haken zu befreien, ermüdete Fisch emporgezogen und ihm mit einem Schusse der GarauS gemachte Das Thier hatte im Maule sechs große Angelhaken, welche fest eingewachsen waren. , Einer der hervorragend, sten Führer der kubanischen Jnsurgenten. der General Charles Rohloff. der sich schon in dem im Jahre 1863 dort ausgebrochenen Ausstande hervorgethan hat, ist ein geborener Ostpreuße. Er wurde Anfangs der vierziger Jahre als jüngster Sohn des Chausseegeld-Erhe-bers Haack bei Königsberg geboren. Nach dem Tode seines Vaters und nachdem seine Mutter mit den Geschwistern, ausschließlich des ältesten VruderS, nach unserem Lande übergesiedelt war, hielt er sich bei diesem Bruder, dem verstorbenen Lehrer Haack in Labuch. Kreis Rössel, auf, bis er im Alter von 17 Jahren seinen Angehörigen in das Dollarland folgte. Hier trat er nach zwei Jahren in Militärdier.ste. nahm jedoch bald seinen Abschied und ging unter dem Namen seines Schwagers Rohlosf später nach Cuba, wo er in Havana Theilhaber eines CigarrengeschästS war. Nach Unterdrückung des im Jahre 1863 auSgrbrochenen Aufstandes kam er wieder nach dem amerikanischen Festlande, wo er sich b!S zum Ausbruch des jetzigen Aufstandes aufgehalten hat. Im Conversationslexicon von Vrockhaus, 14. Auflage, ist General Rohloff irrthvmlich Ruloff genannt und als Pole bezeichnet worden. Von dem Bundes-KreiS-richte? Hanford in Seattle, Wafh., ist eine interessante Entscheidung abgegeben. E? hat nämlich das Gesuch um die Ernennung eines Massenverwalters für eine Weizenfarm in Whitman County abgelehnt. Der Gesuchsteller wa? de? Jnhabe? eine? aus de? Fa?m lastenden Hy.tzthek. und e? hatte sein Gesuch damit begründet, daß die Ernte als Profit betrachtet und daß dieser Profit zu Gunsten deS Gesuchstellers angelegt werden fslle. Dagegen hob der Richter in seiner Entscheidung hervor, daß bei den gegenwärtigen Preisen von einem Profit nicht die Rede sein könne, und daß eS daher zwecklos sein würde, einen Massenverwalter für etwaS zu ernennen, was nicht vorhanden sei. Hätte der Richter das Gesuch genehmigt, so würde der Hypothekeninhabe? jedenfalls den größten Theil deS Ertrages erhalten haben, und für den Schuldner würde nicht genug übrig geblieben sein, um die Productionskosten zu decken. Dem betreffenden Hypothekeninhaber wird nichts Anderes übrig bleiben, als den üblichen Weg einzuschlagen und durch Kündigung der Hypothek zu seinem Guthaben zu gelangen zu suchen. Mit dem Dampfer Ad-vance-trafen der Steuermann And. Thompson und die Matrosen Sam McLead, Fred. Fredericksen, Harold Congald, Daniel BurnZ und der Koch Alfonso Drake von dem condemnirten Schooner Ann E. Valentine" in New York ein. Die Matrosen hatten unsägliche Strapazen zu bestehen. Am 13. Mai verließ daS mit Bauholz beladene Fahrzeug Mobile, nach Port Limon. Costa Rica. bestimmt. Fünf lange Wochen trieb der Schooner hilfloS auf dem Caraibifchen Meer, ein Spiel von Wind und Wellen. Klein und kleiner wurden die Rationen und Officiere und Mannschaften waren beinahe erschöpft, als endlich Land gesichtet und die Ann E. Valentine" in den Hafen von Colon einlief. Dort wurde der Schooner von den Behörden condemnirt. Das Fahrzeug, welcheZ James Stafford von hier gehört, war schon seit einiger Zeit nicht meh? seetüchtig und' seine Abfahrt aus Mobile hätte nicht g stattet werden sollen.
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Dom Zllusrande. Der sibirische Goldindustrielle Pribilew brachte einen sehr schönen.farblos reinen Diamanten nach Petersburg, der im südlichen Ural in demselben Rayon gefunden wurde, welchen bereits der verstorbene Akademiker Kockscharew als das russische Brasilien bezeichnete. Im Jahre 1829 wurde daselbst der erste Diamantsund gemacht. Die Stadt Berlin hat. wenn man die Einnahmen und Ausgaben der städtischen Werke für 1894 95 mit in den Etat hineinzieht, eine Einnahme von 163.618,530 Mark gehabt, der eine Ausgabe von 154.420,308 Mark gegenübersteht. Der Etat der Stadt ist also -im Vergleich mit denjenigen der Bundesstaaten der drittgrößte, erst kommt Preußen mit 1935 Millionen, dann Baiern mit 323 Millionen. Sachsen hat nur 100 Millionen. Württemberg 69, Baden 66 auf dem Etat. Dem Sieger im WienBerliner Distanzritt Oberlieutenant Czavossy ist bei einem Wettrennen in Alag ein seltsames Mißgeschick widerfahren: Trotzdem er als Zweiter am Ziele anlangte, konnte er den Preis doch nicht erhalten. Als er nämlich nach Passiren des Pfostens gemächlich zur Wage ritt, bäumte sich plötzlich sein Pfe?d und ehe sich de? Reiter dessen versah, lag er auch schon auf dem Boden. Das Pferd aber trabte davon. ohne daß es eingefangen werden konnte. Da der Reiter aber kernen Sattel hatte, konnte er auch nicht gewogen werden und mußte natürlich des Preises verlustig gehen. Ein furchtbares Ende hat eine Ballonfahrt gefunden, welche der Luftschiffe? Toulet in Brüssel in Begleitung der dortigen Kaufleute Delvaux, DuShaulsoit und ScheersDupuis unternahm. Als der Ballon sich in einer Höhe von etwa. 6000 Fuß über dem Orte Hal in Brabant befand, erfolgte eine Explosion und die vier Männer stürzten in die Tiese. Die Leichen der Männer waren so entsetzlich entstellt, daß man den Angehörigen den Anblick verweigerte. Ueber die Ursache der Explosion fehlt jede sichere Spur. Einige Bauern berichten. daß der Ballon hoch in der Luft plötzlich in Flammen gestanden habe, und man vermuthet deshalb, daß die Entzündung durch irgend eine Unvorsichtigkeit eines der Reisenden, vielleicht durch das Anzünden einer Cigarre und absprühende Funken, herbeigeführt sei. Andere, die am Morgen den Aufstieg aus der Nähe ansahen, behaupten, daß de? Ballon zu viel Gas in sich aufgenommen habe und seine Umhüllung unter dem Drucke desselben geplatzt sei, da sie zugleich beobachtet haben wollen, daß ein Ventil bei der Auffahrt hermetisch geschlossen gewesen sei. Toulet war im übrigen ein bekann! und erfahrener Luftschiffer, der jedoch wegen seiner Waghalsigkeit d:n Beinamen casss-con" führte. Verschiedene Male waren ihm schon Unfälle zugestoßen. Zwei Mal lande!e sein Ballon im Canal, jedoch wurde er jedesmal gerettet. In der Brennerei des Gutes Sakolanny bei Tilsit fand eine Kesselexplosion statt, wobei ein Heizer und ein Gutsknecht getödtet wurden. Die Ehefrau des Heizers, die ihrem Manne Frühstück gebracht hatte und sich auf dem Heimwege begriffen UN' weit des Kesselhauses befand, wurde durch umhttfliegende Etsentheil: schwer verletzt.. Durch Absturz am Großen Mythen hat der weit bekannte Ingenieur Gelpke sein Leben verloren. Der Verunglückte, welcher ein geborener Bremer war, lebte seit Jahren in Luzern und stand im Dienste der Eidgenossenschaft als Ingenieur des topographischen Bureaus, für welches er speciell die T?iangulation erster Ordnung besorgte. Diese Aufgabe führte ihn jedes Jahr fast den ganzen Sommer durch in daö Gebirge; er hat mit seinen Meßinstrumenten unzählige Gipfel deS schweizerischen Hoch-' und Mittelgebirges erstiegen und dort seinen wichtigen Arbeiten obgelegen. Wochenlang stieg er manchmal nicht zu Thal, sondern nächtigte in Sennhütten und Viehställen, um am frühen Morgen die Gipfel zu besteigen und da seine Vermessungen vorzunehmen Speciell ist zu erwähnen, daß er die Axe des großen Gotthardtunnels feststellte und zwar wie der Gotthard-Archi-va? Wanner in seinem Werke über die Gründung de? Gotthardbahn constatirt mit bewunderungswürdiger Genauigkeit, waö sich bei einer zweiten Messung herausstellte. Daß der so berggewohnte Mann verunglückte, schreiben Manche dem Umstände zu, daß ihn ein plötzlicher Schwindel erfaßt oder ein Schlaganfall getroffen haben mag.
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