Indiana Tribüne, Volume 19, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1895 — Page 3
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(gfn danlzbarcr palicnt, ler seinen Namen r.lckt genannt haben KM. und der 1" vounancige ,c?ererstellung von schwc. e Arznei verdantt. läßt durch uuS dasselbe Irrten vi iorn einer n einem xonorbum an Ii, ittnnthrm jtti icuic iciocnorn uxiimenlche verschicken Dieses groke Buch enthält ?kc;cpte, die ia jeder pstdere gemacht werden lönnen. SAnit br. ! iKÄSi ' l - i r .., ;r r-" i " u J Ripaas Tabules are cornpounded srom a prescription widelyused by thebest medii cal authorities and are preX J r . , . k t jciucu in a lorm mal is Decoming the sashion everywhere. RIpans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines: eure dyspepsia, habitual constipa- i tion, offensive breath and headache. " One tabule taken at the sirst Symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress i: aster eating, or depression of i: spints, will surely and quickly remove he whole dislkulty. Pries, 50 cents a box. RIpans Tabules may be ob- f 1 m , I xainea oi nearesi aruggisi; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruco Street, NEW VOflK. nmmm& mijzzzm i&hyl&1 W' Ter Herren Freund. Unsere Vollkommene ettifc frei mit Jebnr PTaf J. Mat feine glättn. Csrftütrt S:ri!turcrt. Heilt Tripper uns ffitftftu& in 1 bii 4 iaatir. ?r;t Tvo,bekMt fcafiS. erjndt bei Citwfc fir $1.00. Hau dreist:: MALYDOR MFG. CO.. LAPCASTER. OHIO. EME3 Injektion. Eine permanente Nnr der hartnäckigsten FSae row Konorrbea und Olcet, arontut in von I big Z Xaqcn; kein andere Behaa tun, nöldg. und ebne die an ekelnde . niuat d liinnedmen von 12 u debe. (Icpaiba otrv Lande'i. I. fferr tt. (rou'ft a$fotgec), po Vter,iart9. er. tsuftoon allen .ruzgiften. ,Lst rc?wnraiÄ5iHlattfrnt t Äfti! ra::svJV Cl XX-ia uiqjra ri Älra ur? arfrifea. Dr. med. fCajlmtllün Derzög, Vratiiftef Im ia Gkj. J UM PratMira Capital Di?seS sehr zu empfehlende Buch ist in dit Office der Tribill.e" für 2b Cents zu haben. Fürst BiZmarZ und die Wiedererrichtuna de deutscdcn ?ieuhcs. E'.n narem 00 Seiten starkes Bucd. .Preis in dir Office der Tribüne" 2KEen. Theovore Stein, Nachfolger onW.T.Knderso,. Abstrakte von Befitztiteln und Grundeigenthurn roerden in prompter und zuverlässige? Weise ausgeführt. No. tt Oa Wurket Straße. nbianadslU. nb. Dach - Material. 17. F. SMITH ER. Händler ia teoa.H,?kete?täl, S val 8 dl ttd Skoonne. agerdiSte edeettng, feee ftt phalt.fftl,. erokvavde. Da und Ttt tall.gbe ,e. ,e. Oce: Igg Wkft VZard ldt?ae. Teleod!. Dachdeckerei. SäHtgennd tnzut tTiV T-ttttx. Kiel &4cT. XrinUab ur.fc :?'.i-a: jU-XifiAet. kllle tte EmpifttiDüei mit deinem Ma tntal. Ofne: Ko. 169, Sard : 180 W. DZarylandftr. Televöon ttl. Andisnasotti. And llüIillXX LIMLE, 197 Süd Vnidian Streße Deutscher Messerschmied, . Äastrmesser, SSeerer. ! und alle Arten Ochaeidwstrumknte jadkizirt und geZchttffen.
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Um fremde Schuld.
Rzman von W. tz'e i m b u r g. (Fortsetzung.) ?2ch lfche vergaßen wir. uns 8. oenfeitia eine gesegnete Mahlzeit zu wünschen. Den Kaffee nahm man in dem zu einem türkischen Zelt umgewan"btfhrt fTrnitm n?f?n TOstmrr? 5Rrithn?r V V V fc V WV nWVWft9 ftrau Sellmann lag aus der Chaiselzngue ausgestreckt, eine Cigarette rauch:nd. Die Coint:sse, mit einem groß:n groben Strickzeug, saß auf einem nkdrigen Sessel, während die Herren ebenfalls rauchten. Anneliese, spiele mir mein Lieblingsstück," bat die alte Dame, und ich ging in's Nebenzimmer, um ihr daOcb'sennzenuett von Haydn zu Gehör zu bringen, das sie vor ewig langer Zeit einmal mit einem Prinzen vierhändig gespielt hatte, in einer Gesellschaft bei Papa Excellenz", und das sie zaubermächtig zurückversetzte. in die ferne Jugend. Plötzlich griff eine breite, aber wohlgepflegte Männerhand über meine Schulter hinweg und schlug daZ Notenblatt um. Danke sehr, aber daZ thu' ich lieber selbst, ' sagte ich laut. . Wiirum denn so feindselig, Fräu lein Anneliese?- tönte es flüsternd zu. rück. Wenn Sie wüßten, wie ich mich gefreut habe, Sie wiederzusehen, ge freut seit jenem Tage, wo ich die Ehre hatte,. Ihr Tischnachbar zu sein! Sie waren entzückend auf dieser Hochzeit, so zigeunerhaft wild und dabei so süß, einfach süß! Ich sagte zu meiner Schwester, als ich nach Berlin zurück m sv r i. ' -f. rrv . n I lam, ijiga, sagic u giauoji niajr,. was in dieser Kiemen pardon dieser jungen Dame für Temperament, für Nasse, für Vim! Bim! Vim! trommelte ich die drei Schlußaccorde, klappte den Deckel des Flügels zu, stand auf und ging aus der Thür. Ich hatte völlig vergessen, daß ich mir gelobt, um Mamas willen artig zu fein,- aö:r schließlich, das konnte s doch nicht verlangen, daß ich solcher, Blödsinn mit anhörte! Es war ja naheZU eine Liebeserklärung, wenigstens d:e b:ste Elnkit'aug dazu ab:r so nxniz geschmackvoll wie möglich. Der schönste Platz im Hause war doch noch immer m:i7.e einsame Stube drunten, dle verständigste Gesellschaft die meines alten guten Schutzingkls. dessen besondere Eigenschaft ich freilich an jenem Abend noch nicht kannte. Goifob! sagte ich. als ich vor der alten fsrau stand, die beim Scheine der e'nfaälen Petroleumlampe in ihrem Stubchen am Tlsch saß und rn aller Hand Sachen kramte. DaZ ist nicht . m zum Äusyatten va vrooen, aze: Mama sieht aus. als wollte, sie jeden Augenblick in Thränen ausbrechen: er ist wie ei?.e Gewitterwolke, und die ffrau Sellmann, geborene von Brankwitz. müßte polizeilich verboten werden, ihres Parfums wegen. Der Herr Bruder hat den Kleinen Kurmacher in der Westentasche" ob Die Kunst, sich bei den Damen beliebt zu machen", auSwendlg gelernt und wm d Wirkung an mir erproben. Die Tante Comtesse endlich sitzt dabei und weiß nicht, waZ sie zu all' dem sagen soll. Sre hatten aushalten müssen, An nelieseken, 's a.ibt sonst nur böS Blut. Gehen Sie wieder hinauf, denken Sie an das. was sie der Mama versprochen haben!" . Aber censinnig blieb ich, holte mir einen Stuhl, setzte mich neben die alte ftnu und beschwor dadurch ein Unw:!tix herauf, das zwar schon lange grol lend am Himmel gestanden, sich aber nun urplötzlich und vernichtend über mein bischen Frieden und Glück ergoß. Die Base hatte nämlich in ihrer Kommode gekramt, und auf dem Tische lagen Bücher und zusammengebundene Briefpäckchen. Ein altes, blauweißes Schlllermützchen, arg von Wind und Wetter mitgenommen, hatte sie über ihre linke Hand gezogen und striH mit der Nttchten wie liebkosend darüber hin, just in dem Augenblick, als die Thür der Vorderstube krachend zugeschmetter! wurde und' der Hausherr emgen, harten Schrittes in unsere Jdklle polkrte. Er mochte gerade noch gehört haben, daß ich mich erkundigte, ob diese Mütze einst Robert Nordmann gehört habe. Die Base saß stumm, erschreckt da.' Also hier?" fiagie er. Ich muß bitten, daß Sie sich wieder hinaufb:mühen zur Gesellschaft. Sie sind kein Kind mehr, Sie sind die erwachsen: Tochter meines Hauses, und ich kann verlangen, daß man gegen dieses Haus Rücksichten nimmt. Ich muß mich wundern, Anneliese, daß Sie den alten Weiberklatsch hier einer gebildeten Un terhaltung vorzkhen! Dem Unwesen des allzu vertraulichen Verkehrs mit dr Base werde ich überhaupt ein Ende machen. Sie hetzt Frau und Kind gegen mich auf, wir sie ehedem meine verstorbene Frau und den Neffen gegen mich aufgewiegelt hat. DaZ muß aufhören! Du packst morgen Deine Siebensachen," wandte er sich an die alte Frau, die aufgesprungen war und in stummem Entsetzen die Hände ineinan der schlug. Kannst nach Langenwalde g:hen und auf der Mühle wohnen, wie's schon lange geplant ist für Deine allen Tage. Hier sollst Du jedenfalls nicht mehr Unheil anstiften!" Damit verschnaufte er sich, putzte den Kneifer und sah uns beide eine Meile niederschmetternd an; dann wandte sich, um zu gehen. Wollmeyer, was komm!Jhnen denn an?" fragte mit zitternder Stimme die alte Base. Wann habe ich jemals ge gn Sie geredet? Ich habe geschwiegen, immer geschwiegen, das wissen Sie des ser als jeder andere." .Ich brauche Dein Schweigen nicht!' herrschte er, wieder zurückkommend. Verstehst Du?" Nun also," unterbrach ihn die Base. .Wie kann ich denn da hetzen? Mein,taa hat man mir daS' nicht zur Last I Mat, Aher ich kann sehen, rnoram
kann tch gihen, will tcy geyen. -Sie ya ben ganz recht, Wollmeyer, 'S ist besser so."
Sie wischte sich mit dem Rücken der Hand über die Stirn und begann mit zitternden Fingern ihre paar armseligen .Erinnerungen" zusammenzupacken. .Sagen Sie mal, Anneliese, hab' ich Sie je aufgehetzt?" fragte sie, in der Meinung, daß er daS Zimmer verlassen "habe. I Wahrhaftig nicht!" stß ich hervor, kaum noch fähig, mich zu beherrschen. .Ich lasse mich überhaupt vonNiemand aufhetzen; ich thue, was ich für richtig halte!" Und ich ballte die Hände und sah dem Mann mit funkelndem Haß in die Augen, der, im Gefühl seiner Ueberlegenheit die Achseln zuckend, zu mir herüberblickte. ' .In fünf Minuten erwarte ich Sie oben; Brankwitz will vierhändig mit Ihnen spielen." j Ich antworkte nicht. I Da rief die Base den Mann aberznals von der Thu? zurück. .Wegen dem Brankwitz sind Sie böse, Wollmeyer? Ja, lieber Gott, und wenn ich jetzt vor den' Geschworenen stände dort im Gerichts saal, ich konnte doch nur wiederholen, waö ich heute Morgen zur Mutter von Anneliese gesagt, daß er nichts weiter ist als unserem Herrgott sein Tagedieb; daß er ebenso fleißig dabei ist, sein Gelo zu verjubeln, wie sein Vater dabei war, es zusammenzuscharren, und daß die Schwester kein Umgang ist für die gnädige Frau, von Anneliese ganz zu schweigen. Das sag' ich nun noch einmal vor Anneliese, weil ich ja doch fort muß und weil ich &tn möcht', daß sie weiß, wie ich über den Besuch droben denke. Nun, und morgen werde ich zur rechten Zeit reisen, Wollmeyer, derassen Sie sich darauf! 'Und sie ergriff meinen Arm. Ge'n Sie hübsch hinauf. Anneliese, die Mam? wartet. Brauchen keine Angst zu haben, gehen Sie ich hab' noch ein Wort mit ihm zu sprechen!" 'Sie schob mich an dem Mann meiner Mutter vorüber, schloß die Thür hinter mir und blieb mit ihm allein. ! Zitternd vor Aufregung lehnte ich mich an einen der Schranke, die im Nebenzimmer standen. Drinnen mußte a qlstch ein furchtbares Wetter ausbrechen! Mit Todesangst wartete ich, um der alten Frau zu Hilfe zu ' kom men, doch es blieb Alles still, die Base sprach nur im aewohnllchen Tonfall und aar nicht viel. Da raffte ich mich auf und ging nach oben. Dort saß ich neben Brankwitz und spielte rem mechanisch mit ihm, während verwirrend, beängstigend die Ahnung einer räthselhaften, dunklen Zukunft auf mich eindrang. WaS mochte das Alles bedeuten? Was sollte dieses geflissentliche Wiederbolen des unaünstiaen. Urtheils der. Vase über den Brankwitz vor meinen Oren? Was hatte es heute früh gegeben zwischen Herrn Wollmeyer, der Base und meiner Mutter? Wollmever kam herauf, klopfte mir auf die Schulter, sprach von mir als einer kleinen Ausreißerm , empfahl mir Frau Sellmann zum Vorbild, legte dieser die Zähmung deö in Freiheit dressirten TöchterleinS an'Z Herz und händigte der entzückten Comtesse ein gewichtiges Päckchen ein für ihre Weihnachtsbescheerung. Wenn ein ffremder in dieS behagliche Zimmer hatt: schauen tonnen, ln dem elegante grauen und Männer bei Mokka und türkischen Cigaretten plaudernd zusammen saßen und zarte bläuliche Wölkch:n unter den rothen Falten der zeltartigen Decke sich kräuselten. werMama gesehen hätte in dem Sessel, zu dessen Füßen ich mich aus ein V'änkchen niedergelassen hatte, wer die Worte deZ Hausherrn geHort hatte, der sie liebste Helene" und .Schäkchen anredete, der hatte gedacht: wie b?neidenswerth, wie glücklich sind alle diese Menschen! Als ich Ab:ndS binunterkam, . fsnd ich die Base zwischen Kisten und Schachteln, eifrig ihre Sacben einpackend: das alte runelvolle Gesicht sah eigenthümlich verfallen auS. Gute liebe Base!" sagte ich mit feuchten Augen. Ich war funfundzwanzia Jahre bei ihm in Leid und Freud'," antwortete sie, und Leid ist'S zumeist gewesen. 'S kommt mir hart an. Aber er hat recht, freilich hat er recht! .Base. WaS soll ich anfangen ohne Sie?- stotterte ich, denn ich schluckte an den aufsteigenden Thränen. Annelieseken, daS müssen Sie nicht fragen," lehnte sie bescheiden und gerührt ab. Sie haben die Mama, und Sie sind eine feine Dame, und ich bin so eine alte einfältige Person. Aber 'S freut mich doch, und ich habe Ihnen lieb, Annelieseken, sehr lieb, und wenn Sie mal auf der Gotteswel! nicht wiss:n wohin, dann kommen Sie zu mich; 'S ist gar nicht so weit. Und wenn Sie's nicht übel nehmen wollen, hätt' ich die Bitte, leben Sie ihm mebr zu Gefallen wie bisher, wegen der Mama; 'S ist ja mal nicht anders. BloS wenn er bloS mit dem Brankwitz, da bleiben Sie man so bet. 'S würd' ein Jammer und ein Elend! Nee, daS dürfen Sie nicht thun!" 1 WaS geht mich denn der an!" erwiderte ich. ' ' Nichts, , gar nichts, gottlob - und Dank! Bleiben Sie man so bei, Anne liese! (Seit an HannchenS Grab gehen Sie mich mal, bringen' ihr mal ein Kr'äNichen hin von dem Epheu draußen im Garten an der Mauer sie hat ihn immer so gern gesehen.' Na, und nun schlafen Sie. Anneliese e ich bin auch gleich so weit.' Hab'. gar nicht gedacht, daß ich so viel Plunder aufgesammelt hatt', hab' doch immer nur daS Nothigste angeschafft. Und schreiben thun Sie mal, nicht wahr? Ich antworf auch,' aber schön schreiben, daS hab' ich nicht gelernt. Der Robert, der konnt' schreiben wie gestochen, Anneliefe. Ach, ich hab' blos, noch : zwei Wünsche auf dieser Welt, der eine, daß er möcht' wiederkommen, so recht groß und staatlich und mit Ehren, und dann dann" : Sie sah mich an und nickte ernsthaft. 1 -Ja., ja, man kann'S, nicht lallen.
sich ttwaS Scyoes auSzuvenken, und 'S wird doch niemals nicht wahr. Und 's ist auch recht so, Gott weiß allein, was das Beste ist. Aber beten will ich drum jeden Abend, Anneliese." Was ist's denn, Base?" .Ei, ich sag's nicht, eö wird ja doch nichts draus werden." Als ich in meinem Bette lag, kam sie noch einmal zu mir herüber und steckte mir etwas in die Hand. Damit Sie mich nicht ganz txrgessen. Anneliese!" Ich fühlte, eZ war eine kleine gehenkelte Münze. Gute Base, ich danke Ihnen vielmalö. Ich vergesse Sie nicht, auch ohne dies nicht!" Und endlich erlosch auch ihr Licht, abr wir fanden beide keinen Schlaf. Auf einmal fuhr ich erschreckt empor. Droben, über mir in MamaS Zimmer, war etwas umgefallen; ein lauter, lang nachschütternder Krach rollte über die getäfelte Decke, und dann eine Stimme, eine fcheltende. polternde Männerstimme, die sich bis zum Wuthschrei steigerte. Äase! Base!" jammerte ich. Ach. meine Mama!" 'Keine Antwort., Droben war eS ein paar Minuten still, dann abermals sein scheltendes, drohendes Sprechen.' 'Ich' warf ein Kleid übe? und wollte hinauf in alles vergessender Anzst; da traf mich ein Lichtschein und die Base hielt mich zurück. Bleiben Sie hier, um Gotteswillen bleiben Sie, ich gehe schon hinauf!" Und sie ging und im Schein des Lichtes sah ihr altes starres Gesicht schier unheimlich entschlossen aus. So verschwand sie hinter der Thür. Ich zählte die Secunden, mein Herz pochte wie rasend. Er. er schalt meine Mutter. die nie ein rauheö Wort gehört! Seine Freundlichkeit, seine Anbetung war wie eine Maske plötzlich heruntergefallen, der wahre Charakter, schaute hervor mit dem brutalen Gesicht, so, wie ich stcts gefürchtet, ihn zu sehen. O lieber Gott, laß es nur einen Irrthum sein Alles, Alles, nur das nicht! Und nun wurde eS still, aanz still. Hatte das die Base vermocht? Welebe aeheimnißvolle Macht besaß diese Frau über den Mann? Welche Furcht mochte sie ihm einflößen, daß er sich ihrer entledigen wollte? Ich schlich mich zitternd zurück in mein Bett und lauschte mit erhobenem Kopfe, als könnte ich die Dunkelheit durchgingen. Wie Ianqe die Base blieb! Und rings um mich tiefes Schweigen der Nacht, der Einsamkeit! ' Morgen würde ich die alte Frau nicht mehr sehen, würde ich ganz allein und wehrlos sein, auch Mama. Diese scheue Frau, die ich heule verweint und j angstvoll erblickt hatte wie nie im Leb:n.' die kaum den Muth fand zu einer entschlossenen Antwort. Da kam sie zurück, die Base, wunderlich anzuschauen in ihrer NachtHaube und dem Tuchmantel, den sie sich eilig umaeh'anat hatte. .Schlasen Sie doch. Anneliese." flüsierte sie, 'S war ja gar nichts,, gar nichts!" . i O, Base. Base! Er hat gegen die Mama getobt!" rief ich jammernd.' I, Gott bewahre, Kind. Gott bewahre! Es war der Friedrich, mit dem er gescholten hat, meiner Sl', der Friedrich! Schlafen Sie nur. Mama schläft auch und wachen Sie morgen fröhlich auf!" Sie wagte zum ersten Male eine scheue Liebkosung, und da schlang ich aufschluchzend die Arme um ihren HalZ. .Gehen Sie nicht, gehen Sie nicht fort!" .Ei, darum dürfen Sie nicht weinen, Anneliese," sagte sie, schier aus der Fassung gebracht durch meinen Schmerz. Schlafen Sie!" ' Und rasch verließ Sie mich, um nicht weich zu werden, und .ich weinte mich in den Schlaf. Mir ahnte nicht, daß beim Erwachen mein Schutzengel fchon weit weg sein würde, den Thüringer' Bergen entgegen fahrend. In aller Morgenfrühe war die alte Frau gegangen, und Lebewohl hatte sie Keinem gesagt. . ' Na, nun wird Frieden werden," sagte mein Stiefvater behaglich beim ersten Frühstück, als er diese Nachricht empfing. Lieber Otto, eS gibt ein Sprichwort: Wem der Teufel etwas anthun will, dem gibt er eine schöne Tochter", aber daS ist Unsinn, gelt, Anneliese? Ich sacp, dem gibt er ein klatschmäuligeS Weib in'S HauS. Drei Kreuze vor. der Alten,' und auf Nimmerwiederfehen!" ' Ich präsidirte auf Wunsch MamaS diesem' Frühstück. Die Damen waren noch nicht erschienen. Mama lag, Kopfschmerzen halber, zu Bette, und Frau Sellmann hatte ihren Thee hinunter befohlen, weil sie gewohnt war, ihn im Bett zu trinken. Ich war unsanft auS meinem kurzen Schlaf aeklovft worden.
Die Base sei fort, die gnädige Frau krank, ich möge mich ein wenig um den FrühstückStisch bekümmern. (Fortsetzung folgt.) Begriffsstutzig. Feldwebel: Rekrut Maier. sagen Sie mir, was sind gezogene Geschütze? Rekrut Maier: Die von Pserden gezogen werden. Feldwebel: Esel! Rekrut Maier: Und auch von Eseln! !-Auch ein Grund. Frl.A.: Sie' haben also Ihr Verlöbniß mit Herrn Dicker! ausgegeben? Frl. B.: Ja, sprechen Sie nicht darüber, aber er wurde so schrecklich stark. Wenn er wieder magerer w,rd, verlobe ich mich wahrscheinlich mit ihm! E in schlagfertiges Weibchrn. Er: Aber Schatz,- was bedeutet denn daS. Du weinst ja? Sie: Du liebst mich nicht mehr. Er: Wie? WaS berechtigt Dich denn eigentlich zu diesem Verdacht? Sie: 'Du' hast ja Nicht einmal so viel für mich übrig, um mir den Perlenschmuck zu kaufen, um den ich Dich bat! Er: Aber Kind, Du weiß! doch auch, Perlen bedeuten Thränen!
Xit gelve ose.
Nach die Haare jeht es nich immer, wat kann ick davor, wenn de Weiber so verrückt nach mir sind?" meinte der Töpfer Emil Bumke. als ihn der Vorsitzende des Verl. Schöffengerichts darauf hinwies, daß man von einem Manne in dem Alter des Angeklagten doch nicht solche Streiche erwarten sollte. Ick bin überhaupt zu die Jeschichte jekommen, wie, nu ja, wie eener, der nich spielt un doch det jroße Loos jewinnt", fuhr der Angeklagte fort. Vors.: Daß Sie die Zeugin, Wittwe Rentz, in unschöner Weise hintergangen haben, müssen Sie doch einräumen? Angckl.: Gist war ick der Hinterjangene, denn waren wir becde in fälschet Fahrwasser gerathen, denn habe ick mir rausjerap pelt un habe ihr in die Tinte sitzen las. sen, weil et nich anders jing, un nu sieht et ja aus. als wenn ick zulegt det Bad kiebien sollte. Ick werde aber sicher freigesprochen wcr'n. t- Vors.: Tas scheint mir doch sehr fraglich. Die Anklage behauptet, daß Sie die Wi'.twe Rentz um etwa fünf Mark und einen Schirm gevrcllt haben. Angetl. : Den Schirm habe ick verbummelt,, un in't iedrigte mußte ick heimlich verduften, sonst hätte ick ihr un mir un meine Frau un meine Kinder unjlüZlich jemacht, wat keener von mir verlangen kann. Vors.: Das ist mir nicht der stündlich. Erzählen Sie, aber möglichst kurz.' Angetl.: An den bewußten Sonntai hatte ick meine Frau mit die Kinder zu- Verwandte nach . Nixdorf jcschickt. So-Nachmittag um zwee herum tummelte i so langsam durchs Brandenburger Thor nach'n Thierjarten. Mir war so recht mollig, det ick mal Strohwittwer war. An die Zel ten koofe ich mir von eenen Blumen Händler eene jelbe Rose. Ick jche wei. ter un komme an eene Bank an'n jro ßen Stern vorlei. Ta fällt et mir uf, det da eene Frau druf spatzieren sitzt, so recht fein angezogen un in de besten Jahre. Natierlich aus 'n Schneider war sie raus, aber sie war fo recht rund und wie man zu sajen pflegt, een fetter Happen. Ick kieke ihr an un sie lächelt un ick lächele ooch, jebe aber dorieber. indem ick denke laß ihr schmachten!" Nach eene Weile kieke ick mir um, un als ick sehe, det sie immer noch mit de Oogen verfolgt, krieje ii doch det Mit leid un kehre um un jehe noch mal an ihr vorbei, wat wieder unter een jejcn seitiget Anlächeln stattfindet. Bei't dritte Mal steht sie uf. jiebt mir die Hand UN sagt: Sie sind et, ick habe mir et jleich gedacht." Ick sehe ihr denn nu so'n blöken vcrlejen an un sage, det sie Recht hätte, ick wäre et wirtlich, die Weiber hätten doch eenen höllischen Scharfblick. Jawoll", meent sie, det Erkennungszeichen war doch Punkt zwee Uhr an diese Bank hier un jeder mit eene jelbe Rose in die linke Hand. Nu sehe ick erst, det ick wirklich meine jclbe Rose in die linke Hand halte un det sie in ihre linke occh eene hat. Un ehe ick mir recht besinnen kann, faßt sie mir unter und zottelt mit mir los nach Charlottenburg zu. Sie läßt mir jarnich zu Worte kommen un frägt mir, wie mir ihre Handschrift jefallen hätte, un meine hätte ihr sehr jut jefallen, un ick hätte ooch so'n anjcnehmen Styl, wat eenen tiefen Jndruck uf ihr jemacht hätte. Un det wäre jut, det ick mir uf ihre Annonce jemeldet hätte, un wenn ick reelle Absichten hätte, denn müßte uns det jut jehen. Un ick schwitze Bli un Wasser, indem ick ihr zuerst xf.$ verstehe, bis mir mit cenem Ma een Seefenfieder ufjeht un ick entdecke, dct ich det Opser von eene Verwechselung jemorden bin. Ick kann aber nich dazu kommen, ihr dct zu erklären, denn sie läßt mir garnich zu Worte kommen und erzählt immer zu von ihren erstenMann, der von ihr uf HSndcn gedragen un ihr so'n schcenet Bermögen hinterlassen hätte. So kommen wir denn nach Charlottenburg. Hier steigt sie in dcn Pferde bahnwagen, der nach'n Spandauer Bock fährt, als wenn dct Allens schon so verabredet wäre. Ick muß natierllch mit. Uf'n Spandauer Bock kehren wir in un ick muß natierlich zuerst een Paar Tassen ttasie mit Nappkuchcn kommen lassen. Tann fäng sie an Bier zu drinken und bei't dritte Seidel fängt sie schon an sich mal zu versprechen un mir zu duzen. Un wie schön det doch wäre, det wir beede rermöjend wären und keenen Anhang hätten! Sollte ick nu uffstehen un sagen: Hö ren Sie mal.' Verehrteste. Sie sind in eene Irrung, ick bin der Töpver Emil Bumke mit 'ne Frau un drei lebendige Kinder un habe nich mal so viüe Jeld in die Tasche, det ick die Zeche bezahlen kann? Vors.: DaS mag in der That eine unbehagliche Situation gewesen sein. Wie wurde eS dann zuletzt? Angeklagter: Nu. als ick son Paar Worte fallen ließ, von wejen keen Jeld injestochcn, da steckte sie mir flach zwee Tahlcr zu, wovon ick vielleicht jejcn anderthalbe sor die Zeche bezahlt habe. Denn tina sie an lieblich zu werden. denn ick drage schon seit mindestens zehn Jahre keenen Trauring mehr, indem det bei die Arbeet nich anjedt. Ick dachte an meine Frau, die um die Zeit wohl auS Rizdorf nach Hause jekommen sein mußte. Als sie mir nu sagte, ick möchte eenen Oogenblick ihren Reienschirm halten,- sie käme nach een paar Viinuten wieder, da dachte ick denn, det die Jelejenheit iünstig sein dhäte. um mir aus die Schlinge zu ziehen, wo ick mir so ianz unschuldig injefangen hatte, un da srade een Pferdebahnwazen abjing, so lief ick raus un uf den Wagen ruf .un los jing et. Vorsitzender: Und dabei haben Sie den Regenfchlrm der unvorsichtigen Frau mitgenommen. Angekl.: Tet is in die Rasche jesche. ben.. Wo-sollte ick denn damit' hin? Vors.: Die Wittwe Rentz. hat Sie nach 'etwa 3 Tagen zufällig' auf der Straße- getroffen und ihre SistirUng veranlaßt.' 'Warum: haben Sie Abt damals nicht.den' Schirm gegeben? Angekl.: Konnte ick denn? Ick war ohne Schirm 'von Hause wegsejangen,' un da is et doch keicht anjSngiich, det man sö'n Ding'stehen läßt. rWie iS et fo jezaw. aen.!-:Jck sooft: mir-in'n Leben keene : selbe Rose mehr." .Die Verhandlung 1 Af i r r t " -- m 2a (n. VI. gao.iyallaco.iico, leinen, eroeis iur sie Schuld .des Angeklagter!, der deshalb
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