Indiana Tribüne, Volume 19, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich uud SomttagV. Die t&iVJit Xrlittne- kostet durch den TrLger Reut i7 Woche, die GonntaaS-.Xriöüne'B ttext per Woche. Oeide ins anrate 15 Cents obe es Cents 9r Rnat. Per Post anberhald du (Statt uatfchtdt U ranSSezahlung per IMt. fftt Lg Cstfr Alabama Straße. I l0,anapott. Ind., 1. Oktober 1895. Otrsityerung gegenArbeitSlosigkelt Die von der Verwaltung der VersiöerungZkasse gegenArbeitslofigkeit in Bern in ihrem ersten Geschäftsbericht für daZJahr 189& 94 au3 gesprochene Hoffnung, daß tit n?ohlthä:ige Wirkung der Kasse zu einer Steigerung des MitgliedrbestandeZ führen werde, hat sich, wie wir aus dem soeben zur Veröffentlichung gelangten Geschäftsbericht über daZ Jahr 1894 95 hervorgeht, nicht' erfüllt. ' Während im ersten ??ahre 404 Mitgliede? der Kasse beitratkn und von diesen am Ende des Jahres noch 364 derselben angehörten, reist der Bericht für ta3 zweite Jahr nur 390 Mitglieder, worunter 126 im Laufe des Jahres neu beigetretene, auf; 90 Mitglieder aus dem e:sten Jahre hatten also auf die Fortsetzung ihrer Mitgliedschaft verzichtet. Auch von den 390 Mitgliedern des zweiten Jahres sind im Laufe desselben 67 wieder ausgetreten, sodaß nn Ende des Geschäftsjahres nur noch 333 Mitglieder, darunter 249 verheirathete. vorhanden waren. Als arbeitslos meldeten sich im Ganzen während 'der drei Monate Dezember. Januar und Februar 226 Mitglieder, 53 Procent der gesummten Mitzliederzahl. DaS Hauptcontingent stellten die sozenannten Handlanger, nämlich 163; unter den übrigen 63 Arbeitslosen befanden sich 13 Gypser und Maler. 13 Dach decke?. 10 Maurer und 9 Zimmerleute. An Unterstützung wurde den Verheiratheten 1.50 Francs und den Ledigen 1 Franc pro Tag gewährt. Im an zen wurden 9,684.25 Francs an Tagegeldern ausbezahlt, durchschnittlich 45.60 Fran'Z pro Kopf de: Unterstützten; der niedrigste Bezug betrug 50 Centimes, der höchste 103 Francs. Von den Gesammteinnahmen, 11.657.30 Francs, kamen auf Mitgliederbeiträge 1,366.80 Francs, auf Beiträge der Arbeitgeber 1,703.70 Francs ;' der Zuschuß der Gemeinde betrug 5000 Francs, und der Rest wurde durch Geschenke und freiwillige Beiträge ausge bracht. Von einer Versicherung kann also hier kaum die Rede sein, denn die Mitgliederbeiträge stehen ganz-außer Verhältniß zu den .sonstigen Einnahmen und den dargereichten Untersiützungen. Man ha! es vielmehr hier in Wirklichkeit mit einer modificirten Form öffentlicher und privater Armenpflege zu thun, insofern die Unterstützungen denen gewährt wurden, welche so enthaltsam waren, von ihrem geringen 'Verdienst regelmäßig einen Theil für die Zeiten der Noth zurückzulegen. Sehr naötheilig für daö Gedeihen der Verstcherungskasse ist der Umstand, daß sie in der Hauptsache nur die schlechten Risiken umfaßt, wäh?end die. bei denen die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, gering ist, sich nicht so leicht zum Beitritt enjschließen werden. ' Vielleicht würde man in. dieser Beziehung bessere Erfolge erzielen, bemerkt das Centralblatt für Socialpolitik". wenn man die Bestimmung einführen wollte, daß denen. welche die VersicherungZ lasse im Lause des JahreS gar nicht in Anfpruch genommen haben, ein Theil der von ihnen eingezahlten Beiträge als Sparguthaben gutgeschrieben wird. Für. 1895 96 tritt ein neues Reglement in Kraft, das am 3. März d. I. erlassen wurde. Die städtische Anstalt für Arbeitsnachiveis wird mit der VersicherungNasse gegen ArbeitZlosiqkeit vereinigt und' einer einzigen Commission unterstellt. Der jährliche Gemeindezuschuß wird von 5000 auf 7000 Francs, der Monatsbeitrag der Mitglieder von 40 auf 50 Centimes und das Mazimum der täglichen Unterstützung für die ledigen Arbeitslosen von 1 auf 1.50 Francs, für die. die für Familienangehörige zu sorgen haben. von 1.50 auf 2 Francs erhöht. Dke Secn de, Fürsten NadziwiU. Die Bewohner der Kreisstadt Neßwish im russisch - polnischen Gouvernement Minsk sind in nicht geringer Aufregung ob ineS Erlasses des Fürsten Radziwill. welcher das Baden in den ihm gehörigen Seen verboten hat. Die Stadt gehört dem Fürsten und liegt der ei See dicht bei der Stadt, der andere in der Stadt selbst. Eines schönen Tages erschienen die Wächter des Fürsie und brachten am See große Tafeln an, auf denen Jeder lesen konnte, daß das BadenSchwemmen vonAieh und Pferden, sowie-jegliches Angeln streng verboten ist.":. Um diesem Befehl den gehörigenNachdruck zu verleihen, wurde jeder See von fünf.Wächtern mit geladenen' Gewehren 'umkreist, die ' Jeden ZU erschießen drohten, der es wagen sollte, den Bef:hk Seiner Durchlaucht zu übertreten. Es waren yde die heißen Tage deZ August, wo das Thermomete? im .Schatten auf ca. 85 Grad zeigte und Mensch und Thier dem Ver-schmachten-nahe war.' Außer den bei den Seen befindet ' sich sonst kein GeWässer bei Reßwish und daherwar'die Aufregung 'der, Bewohner .der. .Sildt auch dollständig - erklärlich ; -aber, sie half ihnen nichts, denn eZ blieb bei dem Befehl, und mit schmachtendem Blick hingen die Augen der'Neßwishianer an der blinkenden Silberflache deS.Sees.. EineS schonen TageS faßte sich der Diener des GerichtspristawZ in Neßwish ein Herz und tauchte trotz Verbot und Wachter, in die kühlen Fluthen deZ Sees, welcher ihm in jenem Augenblick oli Jungbrunnen erschienen fein mag.

Kaum erschien er jedoch an deö Ode?fläche, als zwei wohlgezielte Schrotschüsse den kühnen Schwimmer trafen, so daß das silberklareWasser sich ringsum purpurn färbte und der Mann an's

I Land gezogen werden mußte, da die Schrotkorner ihm oeioe Arme zerrissen hatten. Fama bauschte die Sache im Städtchen natürlich entsetzlich auf und Nabar . und Nachbarin besprachen gruselnd die entselicherr Morde, die der Fürst verüben lasse, um seine Karpfen zu füttern. Jedoch diente dieser Fall den Burgern von Neßwish als Lehre c5 toaste Keiner mehr, im See zu baden. Der Fürst aber belohnte seine getreuen Wachter in fürstlicher Weise, da die ganze Angelegenheit bei Gericht selbstverständlich niedergeschlagen worden war. Samarkander Nlterthümcr. Aus Anlaß der wissenschaftlich archaologischen Expedition nach Türkestan, die unter Führung des Grafen Bobrinöki und des Akademikers Wes. selowöki in diesen Tagen inSamarkand eintreffen soll, veröffentlicht ein genauer Kenner Mittelasiens und der der dortigen Verhältnisse, der ehemalige Redacteur der Turk. Wied." Herr Majew, einen interessanten Artikel, worin er darauf hinweist, welche bedeutenden Funde sich grade in diesen bisher von der 'Alterthumsforschung recht stiefmütterlich behandelten Sebieten . erwarten lassen. Das Studium der Samarkander architektonischen Alterthümer hat schon im Frühjahr dieses JahreS begonnen. Die Architekten Kramarenko-Tscherbina und Pokrischsin haben im Auftrage der kaiserlich russischen Akademie der Künste auf diesem Gebiete gearbeitet. Schon längst war es an der Zeit, sich um die Erhaltung wenn nicht der mit prächtigen glasirten Kacheln bedeckten Gebäude selbst, der Zeugen, der Größe des furchtbaren Tamerlan, so doch wenigstenö der Abbildungen diese? Spuren der einstigen Größe Central-Asiens zu kümmern. Die genannten Herren haben eine bedeutende Menge Zerchnungen von orientalischen Baulichkeiten. Ornamenten, Schmuck u. s. w. zufgenommen. Die Zeit und die Unwissenheit der Eingeborenen vernichten diese prachtvollen Gebäude erbarmungsloö. Die Kuppel des Mausoleums Tamerlan's in Samarkand ist durch Erdbeben zur Halste eingestürzt und die Lücke ist häßlich mit grauem Thon, statt der blauen Kacheln, ausgefüllt. Die Moschee Schach-Saida, wo nach ' mohamedanischer Sage in tiesem Schacht der nicht sterbende Heilige ?uht, der auferstehen wird, wenn sie Zeit der Weltherrschaft des Islam ungebrochen ist, hat noch ärgere Beschädigungen erlitten. Die unwissenden Mullah haben seit 25 Jahren Stücke deS KachelbelagS für gutes Äeld'anz russische und ausländische Touristen verkauft. Von der Moschee Aibi-chanym sind nur Trümmer und ein vereinzelter Bogen nach, der noch in seiner halben Zerstörung schön ist. In Schoara (Schachrisjabs), der Heimath Tamerlan's, stand bei seinen Lebzeiten ein kolossaler Palast. Jetzt bezeugen nur noch die Ruinen von mächtigen Bogen, wie grandios und schön dieser Bau war. Wie eine elende Hütte sieht der jetzige, daneben errichtete Palast aus, in dem der Emir absteigt, wenn er nach Schachrisjabs kommt. Auf eine noch reichere Ernte kann die archäologische Expedition bei 'Ausgrabungen in Samarkand- auf dem sogenannten Kalai-Afrosiab (Stadt Afrosiabs) rechnen. Afrosiab hieß ein mythischer Herrscher Turans, nach welchem viele Oertlichkeiten nicht nur in Samarkand, sondern auch in Taschkent benannt wurden. DaS heutige Kalai-Afrosiab sind die Ruinen DeS alten Mariknod, das zweimal die Phalangen Alexanders des Großen von Makedonien in . seinen Mauern sehen hat. Alexander vernichtete die Stadt infolge eines Aufstandes lind die Bevölkerung wurde sicher.. wenn, nicht getödtet, so doch vertrieben. Die zerstörte Stadt bedeckte sich im Laufe ver langen Zeit, mehr als eines Jahrtausends, mit Erde, die von den Steppenwinden angetrieben wurde, sodaß die alte Stadt heute einem mit Hügeln besaeten großen Platze gleicht, mit reich Kala-i-Afrosiab an Denkmälern zus dem tiefsten Alterthum sein muß. zeht aus einem Vorfall im Jahre 1873 hervor. Damals beabsichtigte man oot dem Berliner Congreß eine Vormärtsbewegung über Buchara und Aszhanistan gegen die indische Grenze. Die Turkestaner Truppen und General v. Kaufmann wurden in Samarkand zusammengezogen. Der Oberst Fürst Trubezkoi ritt damals einst gelen Abend aus, um Afrosiab zu besichtigen. Eine Schaar Tagelöhner mit ihren eigenthümlich geformten Spaten auf den Schultern kam ihm entgegen. Er schlug ihnen vor. für einen Rubel auf einem beliebigen Punkt auf's Gerathewohl die. Erde zufzugraben, ob sich nicht irgend etwas fände. In wenige? als einer halben Stunde gruben die Leute eine BronzeStatuette aus, einen sitzenden Mann, der mit dem linken Arm einen Löwen umfaßt, fraglos griechische Arbeit. Nicht nur Samarkand, auch Taschkent, gleichfalls eine uralte Stad't'und überhaupt alle Culturgebiete MittelUsienA .sind nichts als ein einziges Grab voller archäologischer Alterthümer.' DaS .'ganze rechte Svr DarjaUfer ist mit bei; Ruinen einst reich bedölkerter und dann von den Mongolen zerstörter S tadle" bedeckt, - und diese Ruinen gehen-.lchneystem Verfall entgegen, weil die Eingeborenen das Material zum Bau ihrerMasary (Grabdeirkmäler) benutzen. Noch größeres wissenschaftliches Interesse erwecken die Spuren einstiger Städte am Amu DarZa, sowohl an seinem obern wie mittlern Lauf, die von Steppensand bedeckt sind. ' Hier stand einst daZ berühmte TermeZ. bei dem, Alexander der Große den Amii DarZa überschritt, als er aegen Soadiana (das Sarew-

schan-Thal) vorbrach. Beim Ausammenfluß des Ssuchrab und des Amu Darja lieaen die Ruinen einer noch älteren Stadt Tachta-Keikuat, die schon lanae vor dem makedonischen Einfall gestanden hat. woraus die dort gefundenen Silbermünzen hinweisen. Heute ist Mittel-Asien verwüstet und entvölkert. Gestrüvp und Röhricht bedecken die Ufer seiner Flüsse. Fasaren. Eb?r und bisweilen auch Tiaer bilden die Bevölkerung da, wo einst sich Gärten und menschliche Wohnunq:n so dicht aneinander reihten, daß der Saae nach eine Kake über die Dacber svringend von Taschkent bis zum Aral-See gelangen konnte. Die Insel Nodinson'S. Vor Kurzem sandte die chilenische Regierung eine Commission nach der etwa 420 engl. Meilen von Valparaiso liegenden Insel Juan Fernandez", um die Verhältnisse daselbst zu untersuchen und zu prüfen, wie die Insel, wo Alexander Selkirk, der wirkliche Robinson, im vorigen Jahrhundert lebte, nutzbar , zu machen sei. . Diese Commission hat vor . Allem constatirt, daß die Bevölkerung, welche schon einmal 159 Personen betrug, auf 29 Köpfe zurückgegangen . ist. Die Verfchlechterung der Arbeitsverhältnisse und der Verdienste hat die Colonisten zur Auswanderung gebracht. Die Insel wurde früher weit öfter von Schissen angelaufen und besonders waren ihre Gewässer ein sehr besuchter Jagdgrund für die Walsischfänger., Mit dem allgemeinen Rückgang diesis ErwerbszweigeS sind für die Bewohner der Insel mancherlei Vortheile weggefallen. Sie verkauften sonst an die Schiffe die Produkte der Insel oder vertauschten sie gegen' Kleider, Wäsche, Werkzeug u. s. w. Der einzige W:g, um die . beabsichtigte Colonisation erfolgreich zu machen, wäre die Herstellung einer regelmäßigen Dampser-Ver-bindung mit dem Festlande, die ebensosehr dem Absatz der Erzeugnisse der Insel an Natur- und Culturprodukten, wie der Versorgung der Jnsel-Bewoh-ner mit den mannigfaltigen Gebrauchsgegenständen, deren Bezug ihnen jetzt sehr erschwert ist, dienen würde. Auf der Insel hat die Firma Fonck u. Co. eine Conserven-Fabrik errichtet. Diese wäre einer bedeutenden Vergrößerung fähig, da Früchte in Masse gedeihen. Die Insel hat nur einen Hasen, San Juan Bautista, von welchem man eine Fahrstraße nach der entgegengesetzten Seite, wo sich ackerbausähiges Land befindet, zu bauen gedachte. Nun ist aber das Terrain vom Hafen aus durchweg bergig, die Abhänge der sich bis zu 2300 Fuß erhebenden Berge sind außerordentlich steil, von tiesen Schluchten 'und Rinnen durchfurcht und mit beinahe undurchdringlichem Busch bedeckt. Der Bau der Straße wäre also mit außerordentlichen Schwierigkeiten verbunden. Die zum Ackerbau geeigneten Ländereien sind zunächst bei der gerin gen Bedeutung der Colonie noch nicht werthvoll genug, um solche Ausgaben zu rechtfertigen. Einen anderen Gesichtspunkt für die Nutzbarmachung der Insel stellt dagegen der Bericht auf, indem er dieselbe als wichtigen strategischen Punkt für die Vertheidigung der Küste Chiles bezeichnet. In der That könnte eine feindliche Flotte, die die Küste blockirt. Juan Fernandez als Stützpunkt für ihre Actionen, als Kohlenstation. Lazareth, Proviantlager u. f. w. sehr vortheilhast benutzen. Deshalb soll also die Insel befestigt werden. Die Robinson-Jnsel ist somit zum Helgoland Chjles geworden. Auf dem vielleicht am meisten poesteumwobenen. weltverlorenen Stückchen dieser prosaischen Erde, von dem man buchstäblich sagen kann, daß mtl jedes Kind kennt", werden sich daher in nicht zu langer Zeit drohende Batterien erheben, als charakteristisches Zeichen modernster Cultur und der Herrfchaft der Krankheit deZ Militarismus im freien SüdAmerika. i rforschung der arktischen Meere.

Der. Kreuzer Jngolf". der am 5. Mai nach den isländischen und gr'önländischen Gewässern abgegangen war, ist vor einigen Tagen nach Kopenhagen zurückgekehrt. .Jngolf" hatte eine aus den Herren Dr. Jürgens'.n, Dr. Hansen, and. mag. Knuoscn, Lundbeck und Ostenfekdt best.'hede Expedition, deren Zweck die Un:?:suchung der hydrographischen' Verhältnisse, besonders der Thierwelt in den Tiefen der arktischen .Meere war. an Bord. Die mit der Expedition verbundenen Ausgaben bestritt, infilge einer 1 Bewilligung deS ' dänischen Reichstags,' die Staatscasse. Für die beiden kommenden Jahre sind noch zw:i. ähnliche Expeditionen in Aussicht genommen, die sich hauptsachlich mit der Erforschung der Tiefen u-n Jsland und West-Jndien zu beschäftigen haben, wahrend die diesjährige "ixt Wirksamkeit auf Grönland, die Dan-mark-und Davis-Straße richtete. Die späteren Forschungsreisen werden boffentlich und wah:sch:inlich un'.er günstigeren Verhältnissen arbeiten können als die diesjährige, welcher EiS, Nebel und Widrigkeiten mancher Art srpße Hindernisse bereiteten. Immerhin sind die Ergebnisse als sehr befried!gend zu bezeichnen, wenn auch vorlauf!g, während der gesammelte Stoff noch ungeordnet vorliegt, kein klarer Ueberblick über dieselbe gegeben werden kann. Die Ausfahrt ging vorzllglich von statten. Auf dem Wege nach Island bezeichnete man im ganzen 45 Stationen-, das heißt apronomisch genau ' bestimmte Punkte, an denen Untersuchungen vorgenommen wurden, die später mit Leichtigkeit wi:d:rc;efunden und Schauplatz neuer Uniersuchungen wrd:n können. - D'e Untersuchungen werden mittels eines sehr großen Schleppnetzes, das, . nach-dem-die MeereStiefe festgestellt wurde, auf den Meerboden gesenkt und weiter geschleppt wird. ES gehören zu iiefer Art de? Unte?suckuna der Tfefen

außerordentlich starre Apparate. Blo zum Aufwinden der Lotleine, selbst nachdem dis Lot abgefallen ist, bedarf es einer Dampfmaschine, so stark ist der Gegendruck in j?n:n ungeheuren Tiefen; die größte Tiefe, in der Ingolf" gearbeitet hat, beträgt gegen 12,000 Fuß. In der Danmark-Straße begann, im Juni, der Umschlag. deS Wetters, Nebel und besonders, heftige Stürme verhinderten alle Arbeit, die ganz ruhiges Wett?r erfordert. In der D2v:s-S!raf.e b?g:gnete die Expedition einem undurchdringlichen Nebel und ungewöhnlich vielen Eisbergen, wodurcö die Lage der Reisenden zeitweise sehr bedenklich wurde. Die Reise nach Nordgrönland mußte aufgegeben werden, da mit dem im Juni unterqeganaenen . Hoidbjörn- die erwarteien Kohlen vernichtet worden waren. Das zur genaueren Forschung mitgebrachte reiche Material besteht aus zahlreichen, merkwürd'aen. zum Theil aanz unbekannten Tbiersormen, merkwürdig durch ihr: seltsame Gestalt oder ihre prachtvollen Farben Oemernnütziges. Gelblederne Schuhe werde leicht unansehnlich und bedürfen der Auffrischung in Farbe und Glanz. Zu diesem Zwecke schmelze man drei Theile gelbe Vaseline mit einem Theile Gelbwachs zusammen.indem man die Masse gehörig durchrührt und dann in eine Blechdose gießt. Trägt man die Masse nach dem Erkalten auf die Schuhe auf und reibt diese mit einem weichen Lederlappen, so erhalten sie ihren Glanz und ihre frühere Farbe wieder. Kennzeichen- für nothgeschlachtete Thiere. Einen brauchbaren Fingerzeig zur Erkennung nothgeschlachteter Thiere gibt uns das Fleisch nur dann, wenn der sinkende Blutdruck eines in den letzten Zügen liegenden ThiereS ein. genügendes Ausbluten verhindert; man findet es dann ähnlich demjenigen von verendeten Stücken ausfallend naß, dunkel gefärbt und blutig. Die Haut des ThiereS läßt sich in ausgezeichneter Weise mit zur Beurtheilung heranziehen. Haut und Unterhautgewebe sind bei gesunden Thieren blaß, trocken und blutleer. Bei gut genährten Thieren erscheint die eigentliche Lederhaut fest, derb und elastisch, die Unterhaut trocken und fettglänzend, das Deckhaar glatt und' glänzend. Abgemagerte Thiere kesitzen eine trockene, harte unv spröde Haut, eine dürftig entwickelte und magere Unterhaut, sowie struppiges und glanzloses Haar. Die Venen der Haut gefallener Thiere sind stark mit Blut gefüllt, welches nach und nach durch Zerfall der Blutkörperchen und Zersetzung des ' Blutfarbstoffes die Nachbarschaft tränkt und die ganze Haut schmutzig verfärbt. Die Haut fühlt sich zudem schmutzig und feucht an. H o l z l e i m. Holzarbeiter benutzen fein geriebenen Quarz mit einem geringen Zusatz von Weiß-, oder Graukalk mit Vorliebe,' da er mit raschem Verbrauch und für weiche Hölzer angewendet, thatsächlich sehr gut hält. Viel Feuchtigkeit vertragen jedoch die geleimten Hölzer nicht. Um dem Leim eine höhere Bindekraft zu geben, setzt man etwas Politur zu, oder auch et waS Gerbsäure. Weniger bekannt ist daS Einreiben der , Leimfugen oder -Flächen mit frischem Knoblauch.' Der Leim hält nach einer solchen Knoblaucheinreibung ganz erstaunlich besser und verliert seine Bindekraft in der Nässe nicht. Altbackenes Brot kann man sehr gut wieder auffrischen und ihm den Geschmack frischen Brotes verlei(.'n, wenn man es 20 Sekunden in Wasser eintaucht, dann auf FließpaPier wieder trocknen läßt,- was etwa 15 Minuten dauert, und . dann erwärmt. Besonders für Landhaushaltungen ist die Kenntniß dieses Verfahrens von Wichtigkeit. Filetbeefsteak, für Kranke und Magenleidende, in Papier zu bereiten Zu einem Beefsteak von ca. 5 Unzen. - vom richtigen ' Lendenstück, schneidet man ein Stück weißes Papier von 3z Zoll im Quadrat, bestreicht dasselbe mit feinem Oel, und das vorbereitete Beefsteak links und rechts mit einer Mischung zerriebener Butter, gewiegt Kräuter, streut Salz darauf, legt daS Beefsteak in die Mitte deZ aPiers, schlägt oben, dann unten das Papier darüber, dann daZ Stück links nach oben, rechts nach unten, so daß ein viereckiges Paket entsteht, und bindet dasselbe mit einem feinen Bindsaden zu. Nachdem daZ Fleisch so vorbereitet ist, setzt man einen. Topf mit ausgelc-ssenem Fett auf daS Feuer; dampft dasselbe, so legt man das Beefsteak hinein und. läßt eS 3z Minuten, unter Kochen und Umkehren, darin. Dann legt man eS auf eine Schüssel, entfernt den. Bindfaden und gibt das Packet, mit Petersilie garnirt, zu Tisch. Es wird .auf dem Teller des Speisen-' den erst geöffnet, welcher, ein saftiges Fleisch darin finden wird. '.Bei diesem Verfahren ist die gleichmäßige Eiweißgewinnung ermöglicht und ohne Verlust von Stoffen erreicht. Die gewiegten Kräuter geben die wünschenswerthe Feuchtigkeit.. Sehr fatal ist daö plötzliche Sauerwerden der Kaffeesahne. Um dies zu verhüten, nimmt man auf ein Pint Sahne 3$ Unzen Zucker. Man kocht den Zucker mit wenig Wasser einige Minuten, kocht inden dieSahne ebenfalls auf und misch! den Zuckersyrup darunter., Man rührt die Sahne gelegentlich um. damit sich keine Haut bildet, füllt sie nach dem Erkalten in eine tadellos saubere Flasche, schließt diese, mit .einem Wattebausch und stellt sie an einen kühlen Ort. Man kann auf diese Weise' die Sahne mehrere Tage unverändert gut erhalten. D.i. e Reinigung von Vade!v n n n e n erfordert Sorgfalt und sackqemäße Behandlung, sollen sie ta .ellos sauber erhalten bleiben. Die 2ein!ung ist verschieden, sie richte! sich

nacy vem Maiertai, aus Dem rw Wanne hergestellt ist. Marmorwannen werden nur mit einem mit Seife bestrichenen feuchten Wolltuch abgerieben und mit einem Leinentuch ausae-

trocknet, zu Porzellanwannen dagegen ! nimmt man mit Seife und Soda zu gleichen Tbeilen versetztes Wasser.reib! sie mit einem Frottirlappen damit gründlich ab und mit einem beliebigen anderen Tuche trocken. Schwieriger als diese Wannen ist das Reinigen von Metallmannen. Kupferne Wannen scheuert man' mit sehr feinem weißem Sand und einer breiartigen Mischung von Roggenmehl und Essig mit Scheuerrohr,Zinkwannen mit weißem Sand, Seife, Soda und Wasser, ebenso behandelt man auch die Blechwannen. wobei ein tüchtiges Nachspülen mit kaltem Wasser und daraussolgendes Trockenreiben nicht zu versäumen ist. Holzwannen findet man nur noch selten' im Gebrauch, wer sie aber hat, muß bei ihnen nach dem Reinigen mit Sand und Seife und Nachspülen mit warmem Wasser besonders für gutes Austrocknen sorgen, damit sie keinen dumpfigen Geruch bekommen. Brandflecke, die du?ch zu heißes Bügeln entstanden sind, ohne daß die Fasern zerstört sind, bestreich! man mit in Wasser ausgelöstem Borax und bügelt dann die Stelle trocken. Oder man bestreiche den Fleck mit einem Brei aus Thonerde, Zucker, Stärke-Gummi und Wasser und lasse ihn trocknen. Um gewaschenes Seiden'zeug glänzend zu machen, löst man in 4 Pfund Wasser H Unzen Gummi arabicum auf, setzt 2 Löffel Ochsengalle und eine Viertel Unze Flohsa. men zu. kocht 15 Minuten, läßt abkühlen und bestreicht mittelst eines Schwammes das Zeug so lange mit der Flüssigkeit, bis es feucht geworden ist, worauf man es aus einem leinenen Tuche glättet. VolJnianve. ' Mit Riesenscheitten geht die Baseball - Saison ihrem Ende entgegen: der Danksagungstag ist nicht meh? fern. Vor zwei Jahren war der sogenannte Cherokee Strip" eine Wildniß, in welcher nur einige Rothhäute ein unstätes Leben führten. Heute haben dort 100,000 Ansiedler Heimstätten und überall sind Zeichen der fortschreitenden Cultur zu finden., DieserTagestarbin Bethlehem, Pa., der Locomotivführer Peter Styers, welcher 46 Jahre lang 'im Dienst gewesen war. In dieser langen Zeit hat der Mann auf seinem Dampfroß über eine Million Meilen zurückgelegt. In der Stadt Brooklyn, N. Y., fordert die Diphtherie fehr viele Opfer und ist das häusige Auftreten dieser verheerenden Seuche aus den Gebrauch von Milch zurückzuführen, die aus Gegenden kam, wo die Krankheit epidemisch auftritt Äaron-Erlanger, welchen financielle Schwulitäten veranlaßt haben, der deutschen- Reichshauptstadt Valet zu sagen und die Gestade unseres gastlichen Landes aufzusuchen, hat bald nach feiner Ankunft in Hoboken ein unangenehmes Abenteuer zu bestehen gehabt. Er ist der Besitzer eines Hundes, den er aus Deutschland herübergebracht hat, und dieses Thier war nach einem Spaziergange de? Frau Baronin auf der -Straße gelassen worden. Zufällig kam der Pfandstallaufseher Stanton deZ Weges, und de? Beamte wollte den Hund als gute Prise fortnehmen, weil derselbe keine Marke trug. Der Baron. welcher Stanton bemerkte und nicht wußte, daß ee einen städtischen Angestellten vor 'sich habe, wurde so aufgebracht, daß er auf Stanton zusprang und den Polizisten Weinthal aufforderte, den Spitzbuben" zu verhaften. Statt dessen nahm aber de? Polizist den Baron fest und brachte ihn nach dem Stationshause, wo er erfuhr, daß er sich, ähnlich wie der Amerikaner Stern in Kissingen, an einem Beamten vergriffen und derselbe ein Recht hatte, den. Hund fortzunehmen. Der Recorder strafte den Baron um $5 und derselbe bezahlte, ohne zu prvtestiren, so daß eö wegen dieses Falles nicht zu internationalen Verwicklungen kommen wird. Die 9 Jahre alte Frieda Bordemann in New Fork ist dieser Tage auS dem 5.. Stockwerk des TenementhaufeS No. 518 Sechste Straße gestürzt und mit ganz unbedeutenden Hautabschürfungen davongekommen. DaS Kind war von-der Schule heimgekommen und , hatte die Wohnung verschwssen gefunden. , Als ihr die Zeit zum Warten zu lang wurde,, ging Frieda in die NachbarS - Wohnung von Charles Chrrstmann und bat diesen, sie auS dem Hinterfenster über die Feuernothleiter in daS Fenster der eigenen Wohnung steigen zu lassen. Dies ward dem Mädchen ohne Weiteres gestattet. Auf dem luftigen Uebergange that Frieda einen Fehltritt und stürzte durch die Oeffnung im Boden deS eisernen ValkonS die fünf Stockwerke hinab; fchnurgerade durch alle Oeffnungen der unteren Balkons, an deren Seiten daö Madchen nur gerade stark genug anstieß, um den Fall erheblich zu mindern. Unten fiel Frieda auf einen Zaun, der diesen und den benachbarten Hof von einander trennt, und stürzte dann auf die Fließen, mit welchen der Hof gepflastert ist. Wie betäubt blieb daö Kind eine Weile dort liegen, stand dann aber auf und sing jämmerlich an zu weinen. Mittels einer Ambulanz sollte die Kleine nach einem Hospital überführt werden, doch vermochte der Ambulanzarzt außer einigen unbedeutenden Contusionen keine Verletzun gen am Körper ffrieda'Z zu entdecken, doch klagte das Mädchen über einen leichten Schmerz in der Brust. Dieser muß indessen ebenfalls von ganz geringe? Bedeutung gewesen fein, denn bald danus spielte ffrieda wieder munter ml! anderen Kindern auf der Straße. Kaufe MucZo's Beft Havanna Ciqart."

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O0 Qttf ls?f Der kürzlich verstorbene CommiisionSrath Albert Voigt setzte die Stadt Weimar zur Universalerbin seines Vermögens von nahezu 300.000 Mark ein, nach Abzug einiger Leaate und unter gewissen Vestimmunaen zu Gunsten der überlebenden Fru Voiat. IndieKircheinAlt-Ko-lin schlug der Vlih gerade in dem Augenblicke, ein, wo der Geistliche ein Vaterunser betete. Unter den Andächtigen entstand eine Panik und in der Verwirrung konnten die wenigsten den Ausgang der Kirche finden. Einzelne wurden vom Blitze b:taubt und viele Kinder erlitten erheblichere Brandwunden. Die Panik legte sich erst, als einige Personen beruhigend austraten. Im Planer Staatsforstrevier hat man in der letzten Zeit mittels eines vom Grafen Heinrich Pückler auf Oberwelseritz in Schlesien erfundenen Apparates den Versuch gemacht, den für die Waldbeständ: so überaus schädlichen Nonnenfalter mit Hilfe des elektrischen Lichtes zu vert:!gen. Die Versuche sind vorzüglich ettsgefallen. Durch die äußerst grellen Sckeinwerfer angezogen, kommen die Nachtfalter in großen Mengen bis nah! an den Apparat heran, wo sie durch einen besonders hergerichteten llühapparat sosort getödtet werden. In Nord-China. berrscht zur Zeit eine ziemlich starke Trvck?nbeit. die leicht zu einer bösen Dürre sübren kann, wa dann eine H':ng:rsnoth zur ftoUt h?b:n würde. Schwär m: von Heuschrecken maen die dortiaen Bauern ängstlich, nicht nur, wkil sie die Gefräßigkeit der Thiere fürchten, sondern noch mehr, weil sie ihnen eine Vorbedeutung lanaer Trockenheit sind. Das abergläubisch: Volk ist fest überzeugt davon,daß aus Heulchreckeneiern des vergangenen Jahres bei trockenem Wetter wieder Heuschrecken, bei anhaltender Feuchtigkeit dagegen Fische und Krabben würden. Ja. als vor einigen Jahren ganz Nord- und Mittel-China von ungewöhnlich siarken Heuschreckenschwärmen geplagt wurde, hieß es in einer Eingabe Li Hung-tschangs an den Thron, die Krabben des Gelben Meeres hätten sich vermuthlich in Heuschrecken verwandelt. . Die Studlrenden der Geistlichen Akademie in St. Petersbürg erhalten zu Beginn des kommenden Lehrjahres eine Uniform. Dieselbe besteht aus einem schwarzen, doppeltbortigen Nock mit versilberten Knöpfen und dunkelblauem Sammetkragen; auf den Knöpfen befindet sich das Wappen der Beamten des Ressorts des Heil. Synods. Die Aufschläge der Aermel. der obere Rand deZ Kragens und Taschen-Ausschläge sind mit blauer Kante benäht. Der Paletot ist schwarz und hat gleichfalls versilberte Knöpfe und blaue Kanten. Die schwarze Mütze hat einen dunkelblauen Rand und eine blaue Kante. D i e Karten von ElsaßLothringen werden demnächst eine Berichtigung erfahren müssen, indem es nicht lange dauern wird, bis daS im Landkreise Metz gelezeneDorf Nidange vom Erdboden verschwunden ist. Ein Herr de Curel kaust nämlich zur Vergr'ößerung seiner Jagden so viel wie möglich Felder auf. um sie in Wälder umzuwandeln. Das erwähnte Dorf ist bis aus einige Häuser bereits sein Eigenthum und schon größtentheils abgebrochen.' Auch die wenigen noch vorhandenen Familien werden, wenn sie nicht in kurzer Zeit mitten im Walde wohnen wollen, verkaufen oder wegziehen müssen. Damit ist 'das Schicksal des Dorfes, daö schon im 12.Jahrhundert erwähnt wird und auf deutsch Nidingen heißt, besiegelt. Ein Dor'ado für unverheirathete Frauen muß West-Austra lie sein, dessen neuentdeckte. Goldfelder viele Männer anziehen. Da hat kürzlich eine hübsch aussehende jung: Frau ihren Mann durch den Tod' verloren; wie die Sage geht, die wir allerdings nicht verbürgen können, haben alle Männer, die mit der letzten Krankheit und dem Tod deö Verewigten irgendwie zu thun hatten.der schmucken Wittwe die Heirath angeboten: nämlich der Arzt, der den Todtkranken behandelte, der Apotheker, der die Medizinen zubereitete, der Leichenbesorger, der den Sarg zusammen zimmerte, der Pfarrer. der am Grab die Leichenpredigt hielt und der Todtengräber des Gottesackers. wo die Beerdigung stattfand. Statt aber unter den fünf Candidaten, deren Verdienst darin bestand, daß sie ihren. Mann unter die Erde bringen halfen, eine. Auswahl zu treffen, gab die junge Wittwe den Anträgen ihres MiethZherrn ' Gehör, dem ihr Mann für LogiS Bezahlung schuldete, und glich , die Differenz aus, indem sie ihn Seirathete.

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