Indiana Tribüne, Volume 19, Number 12, Indianapolis, Marion County, 30 September 1895 — Page 6

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Ein Kuß. (Fortsetzung von der l. Seite.)

, Bald erschien auch Marguerite wie der mit einem großen Teller voll Butterbrot. das sehr freigebig mit gekoch. !em Schinken. Käse und Wurst belegt war. Das Ehepaar setzte sich uns gegenüber an den Tisch auf's Sopha wollte die Hausfrau absolut nicht, trotzdem wir ihr Beide geziemend unfern Platz anboten aber der Junge lief zu ihr, sie nahm ihn .auf den Schooß und ließ ihn mit ihren Schürzenbändern spielen. Sie sah viel auf ihn nieder. JacqueZ schenkte ein, und wir. tranken; dann holte er Pfeise und Tabaksbeute! aus der Tasche und begann zu rauchen. Auch Z. und ich nahmen uns eine Cigarre vor und qualmten ebenfalls. Das Gespräch wollte nicht rech! in Gang konimen. Verlegen war die hübsche Frau eigentlich nicht mehr, es hätte ihrem frischen, -energischen Charakter auch- nicht entsprochen? aber sie war doch entschied den noch ein bischen, na, sagen wir, in unsicherer Stimmung. Wir redeten also allerhand Gleichgiltiges, doch um den Hauptpunkt stiegen wir herum wie die Katze um den heißen Brei, bis mich's schließlich nicht mehr hielt. ?kck füllte mein Glas und stieß mit meiner Kußspenderin an. mEn avant, sagt ich, nun beichten Sie -mal, wie es kam, daß ich mir damals erlauben durste, einer so liebenswürdigen Bitte, willfahren zu können ich bin, auf Ehre " Ja, sehen Sie," unterbrach mich jetzt munter der lange Jacques, was meine F'rau ist, die hat so ihren ergenen Kopf für sich, und wenn man nicht thut, was sie will, da ist sie imStande, sich mit dem Teusel selbst zu derbünden." Danke gehorsamst," sagte ich; hosfentlich komme ich wenigstens noch gerade vor dem Teufel." Er beachtete meinen Einwurf weiter nicht. Also fuhr er fort. Da fiel ihm sein Frauchen mit rothen Wangen in die Rede. Also," sagte sie. Sie sollen Alles wissen. Als damals die ersten Niederlagen , unserer Truppen bekannt wurden, da waren sie draußen im Dorf ganz außer Rand und Band, vor allem der alte Pierre, der durchaus Frankreich retten und alle Bauern zu einer Freischaar sammeln wollte. Tag und Nacht war er auf den Beinen, lies von einem zum andern und bat und schwatzte und schalt, bis er mit einem ganzen oder halben Versprechen sich wieder auf den Weg machen konnte. Und an dem Morgen, wo" sie stockte ja an dem Morgen, da war er auch zu uns gekommen und hatte geredet und geredet, der Jacques müsse durchaus mit, er sei ein so schöner großer Mann, er solle Fahnenträger werden, und den alten Säbel, der noch vom Großvater daliegt, sollte er umhängen, und was er noch alles mehr vorbrachte. Ich saß währenddessen an der Wiege des kleinen Jean Baptiste, der kaum vier Monate alt war, und hörte alles mit an, und wenn JacqueS auch nicht viel dazu sagte, ich sah doch, daß ihm die Sache ernstlich im Kopf herumging. Da erklärte ich dem Pierre aber endlich kurz und bündig, der Jacques ginge nicht mit, seine Pflicht sei, gerade in so schweren Zeiten bei Weib und Kind zu bleiben, und wenn ihn der Kaiser hätte haben wollen, so hätte er ihn ja nur nehmen können, aber sie hätten ihn bei der Gestellung zurückgewiesen, und der Jacques bliebe hier, er passe auch gar nicht zum Soldaten, er sei viel zu gut. Mit diesen Worten aber hatte ich Oel in's Feuer gegossen. Nun fubr, mein guter Jacques auf. er passe sehr wohl zum Soldaten, er habe Muth wie kein anderer, er fürchte die Preußen nicht, und der alte Pierre wurde zornig und schalt auf mich ein, und ich sprach dagegen, aber die Männer wurden immer hitziger, und schon wollte JacqueS in Pierre's Hand einschlagen, da rief ich .halt!" so laut, so heftig, toft die Männer schwiegen, und sagte dann fest und bestimmt: JacqueS, wenn Du zur Freischaar gehst, so lasse ich das Kind hier und gehe, so wahr ich vor Dir steh', zu den Preußen." Und was willst Du da?" fragte Jacques. Ja. das wußte ich eld t nichl aber da sah ich Sie plötzlich am Troge halten. Der alte Pterre, der inq den geschworen hatte, er fresse allein ein ganzes Regiment Preußen zum Frühstuck, zog sich schleunigst in die hinterste Ecke zurück, mauZchenstm; auch Jacques wurde sehr kleinlaut " Na, na, Marzuerite, daö kannst Du doch nicht sagen." S schüttelte kurz gegen ihn den Kopf, sie war sehr eifrig geworden. Ja, da kam mir em Gedanke: ich mußte den Wilden" ein für allemal curiren, ein Exempel statuiren, und da da " .Ja, und da," nahm ihr nun Jacques das Wort, da ging sie hinaus und tränkte Sie und Ihr Pferd, und damit sie mir ihren Ernst bewies, ließ sie sich von Jbncn einen " DaZ weitere wissen wir," siel ich ihm nun in die Rede, der jungen Frau in ihrer plötzlichen, sichtbaren Verwir rung beispringend, und jetzt weiß ich auch, weshalb ich dann einen Stoß be kam anstatt eines zweiten der Arzt hatte zur Cur nur eine Dosis verord ne.t. nicht wah?? Hat'S denn gehol fen?" . , Na ja," sagte Marguerite. .er hatte r cm'rr a . . I i gccgcn, oag iaj iajiucn war, um i ner Drohung Ernst zu machen."

Ja," dersicherle Jacques treuherzig, ich bekam einen gewaltigen Schreck." Und Sie sind dann nicht Franctireur geworden."

Nem, nein, der gute, liebe Kerl ist hier geblieben und das war auch daS emzig Richtige; er hatte Frankreich doch nicht gerettet, er kann ja nicht einmal eine Fliege todt machen und chat noch nie ein Gewehr in der Hand gehabt." Na, na, murmelte Jacques wleder. Da aber sah sein Weibchen zu ihm auf, er zog sie an sich, sie legte denKopf an seine Brust, und da hatte sie ihren Ku& weg. Kennen wir, murmelte ich aus deutsch, aber so leise, daß es nur Freund Z. verstehen konnte. Au!" rief ich gleich darauf, er 'hatte mich heimlich in's Bein gekniffen. Marguerite fuhr aus, und purpurn übergössen blickte sie mich an wie in rührender Bitte. Ich verstand sie. Nichts mehr davon und wir Beide schweigen wie das Grab," versicherte ich. Und nun, Hean Baptiste soll leben! Junge, komm her. Du wirst mal Soldat." Bis zur Dunkelheit blieben wir bei den lieben Leuten, und wir wurden gute Freunde. Als wir uns endlich verabschiedeten, mußten wir verspr:chen, ja wiederzukommen. Und ich mit meinem losen Mund konnte doch nicht verwinden, zu sagen:, Aber wenn Sie mal nach Metz kommen, besuchen Sie mich, Sie müssen mich einmal wieder in Uniform sehen da bin ich einfach unwiderstehlich auf Ehre!" Und stolz drehte ich meinen Schnurrbart. Sie hat es mir aber nicht nachgetragen, denn manche harmlos fröhliche Stunde hao: ich n.ch m der idyllischen im::. t...r.i ir,.v v:.r. cvc jJLumz ütucvi. unv -ouyt : ich habe '.ängst Metz als Garnison mit einer anderen Stadt vertauschen mllsien fahre ich einmal wieder hin zu? 25jähr!gen Jubelfeier des KusseS. den mir ein junge Frau gab, weil sie ihren Mann zu lieb" hatte. Zu . diesem Feste aber erwirke ich auch Jean Baptiste Urlaub, der als Sergeant in einem altpreußischen Ulanenregiment steht. Im Reiche der Mode. In daS dunkle, intensive Grün des LaubeS mischen sich hier und da fahle Blätter und mahnen unS daran, daß der Herbst mit leisen Schritten naht. Nicht lange wird es kauern, und die bunten, im Herostklelde prangenden Baumkronen schütteln sich erschauernd m rauhen Winden. Da gilt es für die Damenwelt, gerüstet zu sein, wenn jene Tage hereinbrechen, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht. Wir können dies in aller Muße und Ruhe thun, denn schon jetzt tritt die Textilindustrie mit ihren für den Herbst bestimmten Neuheiten hervor, und wirklich, viel Neues und Hübsches bringt sie zur Anschauung Da sind vor allen Dingen die reizvollen, mit Seide durchwebten Creponstosfe mit höchst aparten Mustern in Schwarz mit Lavendelblau, Dunkelroth, Ma rineblau. Russischgrün u. dergl. mehr, die wohl zu dem Elegantesten gehören. was m letzter Zelt in. die Erscheinung rat. In Russischgrün, mit seinen, hellgrauen und brynzefärbenen Carre aus durchzogen, sind sie in der That außerordentlich effektvoll. Aehnlich m der Wlrkuna sind die vornehmen Fris6stoffe .in Schwarz mit Dunkelblau. Roth. Goldgrun. Lila u. s. w. Diesen wieder schließen -sich die emfa cheren, zierlich gemusterten MatelassSgeweve an. oeren vleiles-coyairmui-rung äußerst glanzreich und oecorano erscheint. Bon großer Schönheit sind auch sammtartige Wollengewebe mit ziemli. cher, kleiner Musterung, deren war.mer. weicher Ton m eleganten Falten zum schönsten Ausdruck aelsnat. ölne hübsche Neuheit zeigt sich ferner in den r . n u t." . . ? ? 1s oopiroiien , o aus saroigem un runde feine Schlingen auS schwarzen Mohairfäden tragen. In Pfaubla, Carmorsin, Granatroth, Weinroty u. dergl. sind diese für junge Damen be sonders passend, wahrend altere Da? men in Dunkelblau, Havanna. Mode, Dunkelgrün u. s. w. ihre Rechnung r i linsen,. Sehr beliebt, namentlich für junge Mädchen, sind blaugrüne Schottenmuster in Ripsstoffen, mit Seide und schwarzen Mohairfäden durchschossen. In etwas leichteren Geweben zeigt diese.Art eine verschlungene Uebermusteruna von schwarzen Mohairfäden. Von vornehmer Einfachheit und für ttl Alter passend, sind Changeantae webe in Popeline. Seroe und Diago nal. Daß Cheviotö undTuche ihre volle Giltigkeit behalten, dürfen wir nicht unerwähnt lassen, ja, die Mode bevorzugt, vielfach daö Tuch, und zwar m Grau, Selb und den bekannten VischofS- und Cardinalfarben. Glatte CbeviotS und ffoulöS zei gen häufig einen besondern Schmuck in seitlichen Bordüren, die zu? Garni tur der Toilette verwendet werden. Beim Cheviot sehen wir ca. 5 Cent, breite Bordüren auS dickten, schwärzen Mohairschlingen auf buntfarbig gestreiftem iÄrunve, der ay und zu ois cret unter den Schlinaen hervorleuch tet. Beim Foule bestehen die Borten auS Sammetapplikationen mit Heller Seidenstickerei, die eine Verbindung des Stoffes mit einem Heller getönten Seltenrande bilden. Wie in Kleiderstoffen unendlich vie des Schönen und Beachtenöwerthen hervorgebracht ist, so nicht minder, in den Befakstofsen. die zur Garnitur, sowie zu Blusen, oder bei den noch ' c t c w!.r.. oieioenoen großen.' eruiern, zu uicc verwendet werden. Qm dunkelblaue? dunkelgrünes, graues oder schwarze? leid mit Slernzein crn Mtmw;

gaufsrirtem Seldensammet dllrfte sich

zu emer sehr malerischen Toilette ge stalten. Die Gauffr6musterung zieht sich in großen, eleganten Lirnen durch die in prächtigen Farben leuchtenden Karos. Gauffrirten Sammet, sieht man in Schwarz mit farbiger Seldenmuste rung und umgekehrt. Von ersterem finden wir auf schwarzem Grund smaragdfarbene, rudmrothe und goldgelbe Punkte. Korner und andere Motive. Ebenso hübsch und effectvoll erscheint Sammet mit schmalen, amerhystfarbenen Streifen oder mit Strelfen von rothllchbrauner und türkis blauer Farbe mit auftauchenden und verschwindenden, opalartlgen Streifen; ferner gauffrirter Sammet mit kleiner. unregelmäßiger, den Fond nicht bedeckender Chinömusterung in verschwimmenden hellen, und grosemesardenen Tönen auf warmem, dunkelrothKraunem Grunde; endlich SammetMusterung in graziöser Spitzenmanier auf einfarbigem, leuchtendem Seiden fond. Ueberaus wirkungsvoll erscheint Chamäleon - Seidensammet in der Schattirung von. Goldarün, Violett und Schwarz, oder in Smaragdgrün, Dunkelblau und Scharz. Von diesen allgemeinen Betrachtungen auf das Specielle übergehend, bringen wir den Leserinnen eine hüdsche Auswahl eleganter Neuheiten. Sehr geschmackvoll und hübsch ist das aus blauem Cheviot gefertigte Costum, Figur 1, dessen Rock unten mit einer schmalen, schwarzen Ma rabudordüre. oben mit einem glatten Gürtel von Metallborte abschließt. D:e hinten glatte, vorn nur leidet aefaltete Taille ist mit einer hinten runden, vorn etwas zugespitzten Passe von blauem Sammet verbunden, derer Ansatz ein großer, kragenartiger Gar. nnurtheil aus gemusterten ckange ant Seide deckt. Letzterer ist vorn in Zacken ausgeschnitten, mit Marabu bordüre begrenzt und unter einer Metallagrasfe geschlossen. Ein glatter Stehkragen aus Sammet, sowie weite. m Keulensorm geschnittene . Aermel vervollständigen die Tqille. Weitgehenden Ansprüchen , durfte auch die in Figur 2 veranschaulichte Herbsttoilette auS Tuch und' Moir4 genügen. - AuS dunkelblauem Tuch und schwarzem MoirS ist das hübsche Kleid zusammengestellt, und zwar hat man ersteres, wie dle Abb. zeigt, am untern Rande des Rockes und der mit kurzem Schoß gearbeiteten Taille, sowie längs der Passe und auf den Aermeln in Bogen ausgeschnitten, deren Ansatz durch mehrmalz aufgesetzte, an den Tiefeneinschnitten in Oesen geegte. schwarze Soutache gedeckt wird. AuS Mberarauer Alvaka bestebt daö geschmackvolle Cystllm, Figur 3, dessen weiter Rock am untern Rande mehrmalZ lnit schwarzem Atlasband her,iert ist. Den obern Rand beareniit ein Gürtel au gleichem, etwas breite rem Band. , dem schwarze, geschUssem Perlen und Jettsteinchen aufgenäht H . ii a. 9 m i sind. Dl, hinten giane. vqeiüit unier -wer Toll'alte. aescblossene Taille zeigt vorn eine mit Band garnirte Pässe, der sich ein ode unv unten mge- ? . VIkräuster Blusentyeil anscyttebl. uro faltiger Stehkragen auS - AtlaSband. sowie halblange Pussarmei vervou v V? ts ZXJjX.& ändiaen die Taille. (Zr . tcheint die zum Costüm passesde Perline aus plissirter Alpaka, der in regelmäßigen Entfernungen breite, mit Perlfranse begrenzte, schwarze AtlaSbänder, fowie zwischen diesen feine Perlschnilre lose aufliegen. Gleiche Tn..rr;!. vi. , ci4uuuic. vie ua uciocn seilen unter vollen Bandschleifen enden, vermitteln den Schluß der vorn etw.aZ aus emandertretenden, Pelerine. Der kleidsame, runde Hut aus feinem, schwarzem Tüll ist vorn mit einer voll Zen Tüllrosette. -sopzie drei furzen.

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schwarzen Siraufifedern aarnirt.

kleinere Tüllrofetten ftHmücken d-n Hut hinten an b.eiden Seiten. Vfe Ebenso praktisch wie aesckmackvoll ist der mit leichtem Seidenfutter ver sehene Paletot, Figur 4. Aus feinem schwarzenTuch ist derselbe anschließend mit kurzem TütenschosZ gearbeitet und reversartig umgelegt. Als besondere Neuheit, die sich jedoch in der AuSführung als ziemlich mühevoll erweisen dürfte, gelten die in den Vorderund Rückentheilen die Abnäher ersetzenden, sowie in den Aermeln ange brachten, langen Einschnitte, deren Stosfränder der Figur entsprechend einander übertretend aufgesteppt sind. Die Matinee, die in so praktischer Weise die Bequemlichkeit des losen Morgenrockes mit dem mehr oder weniger eleganten Hauskleide vereinigt. wird von vielen Damen dem Morgen kleide vorgezogen. In hervorragender Weise begünstigt sie deshalb die Mode und wenn d e Grundform Verhältnismäßig nur wenig variirt, so bildet die verschiedenartige Garnitur doch immer neue und reizvolle Composrnonen. Un sere hübsche Vorlage, Figur 5, besteht aus grauem Foulöstoff und ist mit Futtertheilen versehen, die etwa drei Zoll unter dem Taillenabschluß enden. Dem im Rücken anschließenden Fut tertheil ist der Oberstosf, hier mehrfach eingereiht, aufgesetzt, während die losenVordertheile durch ein gürtelartiges. H Zoll brelteS Band zusammengehal ten werden. . . .. . eStnoriginell.'rkoneertb,richt. Es gibt Doch bald in unserer Stadt keine schönere Zerstreuung, als ein Unterhaltungsconcert der Stadtkapelle m Gesellscha tshause." Mit sie en Worten leitet derReferent des Spremberger Anznger über ein Concert der dortigen Stadtkapelle eine kurze Plauder ein, in welcher er sich wie folgt L, " rm , , , yuizn tiaßi; can tni yoyen. lustigen Saal, trinkt zwanglos sein Bier und raucht behaglich seine Cigarre. Dabei mnkosen unS die scho nen Melodien der musterhaften Darbietungen unserer Stadtcapelle, Und was kann man nicht Alles für Beobachtungen machen! Schon beim Kom men der Zuhörer. Da schweben hellblouae Mädchenblüthen 'herein und setzen sich zu knorrigen Eichen und Trauerweiden. Hier lacht uns freundl'.ch die Glatze eines alten Graubarts entaeaen. dort können Einige den rlchtigen Platz nicht finden, stehen rathloZ da oder eilen suchend umher. Jetzt klopft der Stab des Diriaenten und ringsum wird'S still. AlleS lauscht den uebltchen Tonen. Der Eine schaut nun in'S Leere, der Zweite starrt auf die Stiefelspitze. Wenige blicken n's Orchester. Aber waö steht man nicht dort Alles in diesem Wirrwarr! Die Violinisten streichen zärtlich die Gei qen, sie an die Wangen lehnend, wie der Geliebte ta3 Mädchen seines Her zens. Die Trompete? rollen die Auaen und blasen die Backen aus, als wollten sie platzen Sittsam sitzen d'.e Klarinettisten gegenüber und lutschen friedlich an hn Instrumenten. Die größte Bewunderung aber erregt der Trommler. Wie r so gespannt da steht und wartet, biS an ihn die Reihe kommt. Jetzt und die donnernden Wirbel rollen drohnend bis rn die fernsten Winkel 'deS Saales. Ueber ihnen Men der fchmidige Dirigent, 'mit Blich und Geberde hier mäßigend, dort an-, feuernd, um all diese Töne zu einem harmonischen Gemälde zu mischen. Schade, 'daß dttst Concerte Nicht noch mehr, vom Publikum besucht werden." Verbänanißvolle Ver. ge blich ke it. Hilfe! Hilse! Ist daS Ihr Hund?" .Jawohl!" , - - . f - jt Vta, 0 rufen öic lyn oocy zurua; Das ist's ja eben: ich hab' ihn vorhin gekauft und vergesse?, Nach seinem Namen zu ftageni- ' - -GernUthlich. Up en mecklenbörgschen Gaudshof steiht 'ne up, slagen Halwsches' vor de Dör. D Herr kümmt nah buten, un aS hei U smarten Regenwolken an'n Hewen tau seihn k'gt fr'ogat hei sinen Kutscher; Segg mal. Knschcm, süll'n wi woll hall Regen triegen? Je. Herr, dat weit ick ok.nich." Wat meinst Du. Kcrschan, wn wi dat Verdeck von den Wagen nich leiwer upklappen?" Je.. Herr, mi rann't aal sin. ick fitt f o doch huteni" , .

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