Indiana Tribüne, Volume 19, Number 12, Indianapolis, Marion County, 30 September 1895 — Page 5

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Fndiana SribKne.

Sllaas Ein Vuß. VuS dem ZlrieLS.Tagebuche eWeS deutsch Ojiiciers. ' Einige Tage nach den Schlachten bei Spichcien und Wöith. als sich die deutschen H im Vormarsch auf Mtz befanden, erhielt ich ein um die Mittagsstunde von meinem Mheilungscommandzur den Befehl, mich zur Empfangnahme wichtiger Schriftstücke im Generalcommando unseres ArmeecorpZ zu melden. An und für sich erscheint dieser Auftrag ja sehr einfach; wenn man aber mitten im feindlichen Lande, in dem man keinesnxgs überall daraus - rechnen kann, schon eigene Truppen anzutreffen, abgeschickt wird, um mutteri . seelenalletn einen m Bewegung oeslno. lichen Stab zu suchn, so - kann die Cache unter Umständen doch recht mißlich werden. Ich konnte sehr gut noch auf feindliche Abtheilungen oder Patrouillen stoßen, und auch manchen sanatischen Bauern konnte als Solovergnügen gar wohl die Lust anwandein seinen Stutzen hervorzuholen, wenn eö ihm möglich erschien, unbemerkt einen reitenden Prussten vom Gaule zu schießen. Doch darf ich offen sagen, daß mir diese Gedanken, obwohl sie sich mir aufdrängten, doch keine besondere Un ruhe r-rursachten, als ich unsere Marschcolonne verließ und, querfeldein davontrabend, mit Hilfe einer guten Karte zunächst den Ort aufzusuchen unternahm, wo ich vermuthlich genauere Nachrichten über den äugenblicklichen. Aufenthalt - des Generalcommandos erhalten konnte. Denn ich war'jung und thatenlustig, unsere bisherigen stolzen Erfolge hatten, wie in uns allen, so auch in mir, eine kecke Zuversicht erweckt, ich fühlte ein gutes Roß zwischen den Schenkeln, mein Säbel war locker, mein Revolver gela den und eigentlich gefährlich war die Sache schließlich doch kaum. Nur beschloß ich, überall gut die Augen osfen zu halten. Icö trabte also meines Weges dahin; heiß brannte mir die Augustsonne auf den Buckel, so daß Ion meiner Stirn manch edler Tropfen niederrann und ich allmälig das Verlangen empfand riach etwas Schatten und Kühle, auch, wenn's sein konnte, nach einem guten Schluck für die Kehle. Dörfer vermied ich. wenn ich keine von unseren Truppen darin bemerkte; waren aber welche darin, so konnte man natürlich erst recht nicht daran 'denknr,liq qtntu . durchzudrängen oder in einer anderes noch etwas Trinkbares zu ervischen. Zwar 'erhielt ich endlich bei einem Jnfanterie-Marketender gegen gutes Geld ein Glas Wein aber warm war er wie Bouillon und sauer brrrr! Noch heute zieht's mir bei der Erinnerung den Mund zusammen. Ich reite also weiter über ein schier endloses graues Stoppelfeld; wie die reine Wüste Sahara kam es mir vor, es fehlten nur noch einige von dem schwarzen Beduinenpack, um die Tauschung vollständig zu machen. Schließlich gelange ich an den Rand einer tief Angeschnittenen Schlucht. Achtes, herrliches Laub winkt mir entgegen, und ohne Säumen lasse ich hsm Pferd den schmalen Pfad betreten, de hinabführt. Weit unten höre lch Masse, wuschen, eine angenehme Kuhle umsqt mich, ich schlage die Schuppenkette über die Kugel des Helms und schiebe den schweren Kriegshut aus der perlenden Stirn ah! Das thut gut! Auch mein Pferd wendet schnuppernd die Nase nach allen Seiten; es wittert das Wasser und rauft sich einen rauhblättrigen. Haselnußzweig ab; ich lasse ihm die Zügel lang, denn es ist sicher auf den Beinen. . Nach der blendenden Helle oben auf den Feldern empfinde ich auch das t.1"L1lX. ' , ! 7 .. . . . uiiuy veuj llmgeoenoe aemaktate Wunkel wieeme Wohlthat; nur hier und da alanzt Sonnenaokd in Sn saftizen Blättern oder bricht sich Bahn in jcymaten, semjtctublgen Strahlen. Der Vfad windet fc& in steil zacklinien bergab, in immer qrö'ßerer M m m mm ij U vtant rau,cy: vas iüJa)er, immer tiefer 'wird die Einsamkeit, und ich ziehe zu? Sicherheit doch meinen Revolv schußbereit hervor. Endlich gelange ich auf den sich nur sanft senkenden Boden der Schlucht und zugleich auf einen breiteren Fahrweg, der mich nach wenigen Schritten cti ein freundliches Mühlengehöft führt weiße, reinliche Gebäude; neben dem stehenden, schlickbewachsenen Nade fällt der munter 1 plätschernde uu, yinao. orilcyr, mem Junge! denke ich. daö ist so recht er Ort zum unbemerkten Abmurksen. Ich halte mein Pferd an und spähe scharf umher. Keine Menschenseele zu sehen.' Durch muß 'ich. "da hilft nun nichts, also vorwärts! Ich, reite na her. In einen mächtigen, zum Vieh, troq ausgehöhlten .Baumstamm fließt auS breiter Röhre das Wasser. Es ist mir unmöglich, mein armes .Pferd, ohne Labung vorüberzulassen, auch ich kann für mich wohl einige Hände voll des frischen Naß erHaschen. Zwar ein sorglose? Labetrunk ist, schon manchem Ordonnanzreiter, mancher Patrouille derhängnißvoll geworden, doch die Selegenheit 'ist zu verlockend. Also '?an, mein HanS! .. . ,

Wer mein HanS will, nicht heran trotz des ihn ohne Frage . quälenden Durstes. Er ist ein uoch unerfahrenes Tbier, etwas scheu; das in den Trog plätschernde Wasser erregt ihm Furcht. Er setzt dieLZorderbeine fest ein, dreht den Kopf seitwärts und rührt sich nicht von der Stelle, wie ich auch die Schenkel' andrücke und ihm freundlich zurede. Absitzen ist zu gefährlich, und so denke 'ich endlich: Na, denn nich! und will vorbeireiten, um mit einigen schnellen Galoppsprüngen das Gehöft hinter'mir-zu lassen, als plötzlich im Rahmen der Thür eine Frauengestalt sichtbar wird. Sie stutzt anscheinend, als sie 'mich sieht.. Potz blitz! ein sauberes Ding, kurzgeschllrzt, jung, ein nettes Gesichtchen, schwere, braune Zöpfe hinten um den Kopf gelegt, volle weiße Arme, unbedeckt von den hoch herausgestreisten Aermeln; in der Hand hält sie ein rundliches Gefäße Sie weicht nicht zurück, wir mustern uns. Unheimlich ist mir's nicht; ihr Gesicht ist ernst. eine Lalte liegt zwischen den dunkeln Augen.

Nä wer hat nun Muth? denke ich. Da scheint sie ihren Entschluß gefaßt zu haben; sie geht aus mich zu, sicher, ohne Zaudern. Das ist hier nicht nöthig.- sagt sie m der Sprache ihreö Landes, auf meinen Revolver zeigend, und in leichtes Lächeln huscht über ihre Züge. . Fast beschämt stecke ich meine Mord Waffe, sie sichernd, in die Schärpe. Schone Müllerin, sagte ich, mem bischen Franzosisch zusammenneh mend, wollt Ihr einem bösen Feind etwas gutes thun, so füllt Euer Gefäß und gebt meinem Pferd zu trinken. Gewiß erwidert sie, läßt das Ge fäß am Brunnen volllaufen und hält es meinem Hans vor. Der schlurft gierig das Wasser ein, so gut es ihm die 5'anthare erlaubt. Ich betrachte die schmucke Franzmännin dabei; wirk lich ein reizendes Ding, eine junge Frau, wie mir der Trauring an der rechten Hand sagt. Zum zweiten , Mal füllt sie das Gefäß; es schmeckt meinem Hans. Allerliebste Grübchen hat' sie in den Ellenbogen; ihr Ge-sicht bleib! unverändert ernst, doch bisweilen scheint es mir. als ziebe der Sckatten eines schalkhaften Lächelns darüber hm. . Als mein Roß gesättigt ist. nehme ich mir die Freiheit, sie auch sür mich um einen Trunk zu bitten. Gern antwortet sie und geht ohne o i-t . . 3 j cv x. ttlj. Qyuv ui ijaua jiuuu. uf uuue ihr nach; als sie verschwunden ist, mustere ich die mir zugekehrten Fenster des HauseS. Undeutlich sehe ich in der niedrigen Stube zwei Mannergestalten, die verstohlen herauszulugen scheinen; auch so etwaö wie eine Wiege be merke ich außer anderem Mobiliar. Der eine Mann tritt näher an'Z Fenster.-. -Mir zuckt Ze Hand nach dem Revolver, doch da kommt das nette Weibchen schon wieder aus der Thür mit einem Glase. Ich lasse die Hand sinken. Sie füllt das Glas und reicht es mir. Ich trinke in langen Zügen, ich bin ja wie ausgedörrt. Dreimal füllt sie mir freundlich und geduldig m Glas. Und nun habt Dank, schöne Mül-lerin,-sage ich, ich muß weiter. Gott segne es Euch!" Ich war wirklich ein wenig gerührt, und die La bung hatte mir gemundet wie Nektar. Ich will ihr die Hand reichen, da wendet sie den Kopf, nach dem Fenster zurück, wo jetzt deutlich ein langer Kerl sichtbar ist, der das Gesicht gegen die Scheiben drückt. Bon der Seite sehe ich, wie wieder ein schelmisches Lächeln über ihre Wange huscht; sie. kehrt sich mir wieder zu. Gebt mir einen Kuß flüstert 'sie hastig und spitzt auch schon die Lippen so verführerisch. Alle Wetter! durchfahrt's mich, eine Frau sieht so ehrbar aus! Habe ich auch ihr Französisch recht verstanden? Gar kein Irrthum möglich, ihre gespitzten Lippen führen eine internationale. zu verständliche Sprache, auch ohne Worte. Meinetwegen denn; man braucht ja auch als Feind kein Unmensch zu sein, denke ich.. beuge mich tief vom Pferde, und da hat sie ihren Kuß. Wahrhaftig. daß er dielleicht zu wenig herzhaft war, darüber brauchte sie sich gewiß nicht zu beklagen und das war ein weiches, schwellendes Lippenpaar, dem ich begegnete. Ich will die Sache gleich wiederholen, aber da stößt sie mich zurück. Adieu!" sagt sie, wieder vollkommen ernst. Gott mit Euch!" Einen Augenblick bin ich wie erstarrt über dieses so plötzlich veränderte Benehmen. ' Soll ich noch bleiben? Doch nein, die Pflicht fordert mich, und sie schaut mich so befehlend an. . .Adieu! Adieu!" rufe ich, gebe meinem Rosse die Sporen .und sprenge durch's Gehöft dahin. ' Noch einmal wende ich mich im Sattel, ehe mich das Buschwerk wieder aufnimmt. Sie steht noch auf demselben Fleck, ein langer Kerl eilt aus dem . Hause auf sie zu, will ihr zu Leibe, weil sie den Prussien gelabt,, ihm einen Kuß. gegeben hat. Soll ich nicht umkehren, sie ritterlich vertheidigen? Sie aber steht so ni hig, die Hände in die Seite gestemmt der geschieht nichts. ' . , Die Büsche verdecken mir bai tot iere. ', ;' '' Ich reite vorwärts, und bald ist Mir alles w ein Traum. Und doch war's Wirklichkeit gewesen fühle, noch immer ihre frischen, lebensvollen' Lipden. Und warum sollte sie Mich auch nicht küssen, ich schmeichle mir doch, em ganz hübsche? Junge' zu sein laber ein verheiratete Frau, die Mann und Kind hat . die. Wiege in der Stubt vor den Auaen ihres ManneS so

gar? Via, es ist ja alleS möglich; mein Anblick, war ihr eben einfach sittnbethL rend, berauschend. Doch warum be

kam ich keinen-zweiten Kuß? Daruber grübelte ich lange; endlich fand ich eine Lösung: Du hast' nicht gut genug aekükt. saate ick Tu mir: und dock war ick mir fcwiifct. mein bestes aetban zu

haben. Frauenherzen, wer lost eure wie heißt Du'i7 sagte .uy, zu oem nnaRätbsel' ben.' ' '

, I ' " I Nach langem Suchen .fand ich scklieklick das Keneralcommando. nt&m dZ, ezArmMät in Rmbfani und traf spät in der Nacht bei meiner 7-.. ... r i o Abtheilung wieder ein. kebrte unversebrt aus dem Feldzuge heim. Nicht unmöglich, daß mich I der Kuß der Zungen Französin gegen, die Kugeln ihrer Landsleute gefeit hatte. Visweilen dachte ich wohl noch an die kleine Episode in der Mühle mit ihrer rätselhaften Beigabe zurück.aber immer seltener, bis die Erinnerung daran wieder sehr lebhaft in mir erynn&l . nl3 irr, f, ' f. 1 070 wy4v, u ui uuviuk ier Beförderung zum Premierlieutenant in ein Metzer Artillerieregiment versetzt wurde. . . Sofort auch stand in mir der Ent chmv fest, ven rt zenes romanncy I ' A I , C. - il I angeyaucyien Ävenieuers 0 oer einen i n.'t . r.r I ,cgn,,k auijuiun, um. "Tt -. !"L" T. t Raths' ,u holen. lw86aI6 ich na I u neue imuuucu wicuu iicufuii l DUniUUEK IC etUIW unts vlMgcn 'wünschten Kusses nicht ohn ditte Bestkllung noch wenigstnZ ein zweites. ElSJ!?11 k"PI tyUlib UVQ(ii VUVViU Zu Pfingsten gab's einige Tage Ur f C , , M wu . mn i mii emen gun amcra, , T r 4. machte ich mich auf. um der idyllische MLHK. b M .f deutschem Gebiet cincii t uiu uuju uuiicu. x. i ' rr . c nfR 3m obligaten Kau bej Off! czers brachte uns dii Eisenbahn an 7r rlT lulia uu3 entsprechende Statwn. von wo uns n, requwrter leichter rbwagen bis ans Dorf, zu dem die Mühle gehörte, wei ter beförderte. Dort stärkten wir unS zunächst' mit einem : kräftigen Imbiß und einem trinkbaren Schoppen Ro then und traten alsdann unsere Man derung an. Zwischen grünenden Feldern gelang X CV W V fc 4 C i ten Wir an den Rand der bewußten Schlucht und stiegen darauf denselben Pfad hinab, den ich fast drei-Jahre

C.., , , , rr n I I wwf w.kKi. tiMm )sn?VniinAtt Hlintttl i. ' . ' ' .

uim p...-.. . .... Mem Begleiter war ganz entzuckt üw . die wunderbare Schönheit des S'r?-Sr ?i .n1 glelchgiltlg blieb, wenn ich auch immer vorwärts drängte während ich fchat, ten und Jninle Ittber im Ianaiamw tr. r rir T " . - rnfthrniifUnKirn imun nftTTt ? Endlich schimmerten die weißen Ge uiiiuytviiwti jjyitivpbii tvvutvi bäude durch die Büsche, und sie lag vor mir, die Mühle, sauber und freundlich wie damals. Rauschend drehte sich das Rad dort war auch der wohlbekannte Viehtrog ich sah mich da Wieder halten auf meinem HanS, vor j mir die schmucke Müllerin wahrI hastig, ich hätte in diesem Augenblick em Preisgedich! gemacht, Wenn's nur gegangen wäre. Wir schritten naher e wr in der zweiten Nachmittagsstunde und da vor der Thür des Hauses saß auf einer kleinen hölzernen Bank nicht etwa meine Trank- und Kußspenderin, nein, sondern jener lange Mensch, der damals vom Fenster aus uns zugesehen hatte und dann spornstreichs herbeigeeilt war, als ich mich entfernt hatte. Er gab sorgsam Acht auf ein zu seinen Füßen spielendes Knäblein. Als er uns bemerkte, erhob er sich etwas unbeholfen er wußte äugen schnnlich seine langen Glieder nicht recht harmonisch zu regieren und sah fragend zu uns herüber. Besuch mochte hier selten fein. . ' Ein paar treuherzige, liebe Augen in einem ehrlichen, gutmüthigen Gesicht ruhten offen auf unS; man mußte trotz der etwas komischen Erscheinung den . langen Menschen auf den ersten Blick gern haben. Dem also , hast Du in'S Handwerk gepfuscht, dachte ich, ' doch mit einem lauten, .unbefangenen Bon solr, monsieur" bot ich ihm die Hand, in die er etwas zögernd seine breite, hartgearbeitete .Pranke legte. Das . Kind schaute unS mit großen Augen, doch ohne Furcht an. Sie, kennen mich wohl nicht mehr," begann ich sofort; mich stach plötzlich der Hafer ich bin sozusagen eine Art angenommener Verwandter Ihrer Frau.Mensch, sei doch vernünftig!", flg. sterte Kamerad Z. mir auf deutsch zu und gab mir auf ebenso gut deutsch unbemerkt von hinten einen-Stoß m die kurzen Rippen. . Aber ich ließ mich nicht stören. mBu hen Sie fuhr ich fort.' eine schwere Sünde treibt mich her,' von der jch nur durch offenes Bekenntniß 'meine Seele zu'5efreien hoffen kann. ".Ich! hab' 'e5 getragen 'fast schon drei Jahr' daß ich' verzaubert bin.-" Ich verfiel in ein declamätorifches. Pathos'"' ' ' ' ' ' Obwohl der Maun mich nicht er-' kannte und ihm deshalb' mein ganzes Gerede völlig unverständlich -fern mußte, ward er doch' - nichi "verlegen. Ein' Dummkopf .' war er - jedenfalls nicht.' Er. lächelte,' und dieseS'Lachel hatte wieder -etwas' Gewinnendes.' Jh , konnte es der kleinen Frau nicht - derdenken, wenn sie 'an 'ihnihr Herz verloren hatte. aber.,.desto'- räthselhafter blieb mir deshalb nur- der gleichsam auf dem Präfentirteller servirte. Kuß. .Wollen Sie nicht hereinloittmen?" ' sagte"- er' höflich' und nicht 'ohne 'einen 1

gewissen Anstand,-.Sle weroen w Wem '-nicht ausschlagen. es ist heiß

oeuie. cy rcrn auq rncuic uiau u e r . . Cr m fen. Und dann ' - . Und dann sollen Sie haar nem er szhien. was, Ms die Ehre verschafft, to:e auszusuSkN. nannt-icu ,iym. ous Wort vom Munde.' . ctomm. Kleiner, . . ... . . c :eaa Söaptite." enoiomc wi w Her fur.ibn. ' .... i. er ' Also, stein Bavtiste. gib mir daö Patschhändchen; . ich kenne omz auu) m 1 -' j - ' , , , y schonwenn auch nur. o per wy, Du bist drei Jayre' a:: Nock einen Monat darüber." sagte wieder der Vater, tt sich -über nichts mehr zu wundern schun .. . Wir traten in den kühlen, etwas dunkeln Sausflur, voran der Papa, bann folgte ick mit Jean Baptlste, der sich vor dem fremden Onkel gar nicht füribtete'.und Freund I. bildete den achtrab. ? Eben öffnete unser Gastgeber die - 1 ' , . ! . ... 3hüi zur W0ynuuoe als meine umc Müllerin die wohl unsere Schritte ' bört' hatte, den Kopf zur' Thür ' der Kücke' ' wie mir die' Nase sofort der. eth.','. berans steckte.", Helles '. Lich! umfluthete sie von einem Hinteren Fen ' . ntt flUa 1 (( wir haben Besuch 6t. bmmen; rief ihr lr atte ju. ; . , t. -.? - i & wSSü l hi acb&6tnlb lieg.nd. Stimm. . , -.m, ihr rinn fflrufi mnifm. . " 4 7.7 " ' i .Ein Wnb .!?. ffflltote 3Wsti,t'auk dem grße altväteri. schm. mit Robhaaistoss iiberjogcnen B , ,x x,," , .j Ä. ss'" V glänzenden Uhr. sz.st, ,,r m.;m ffin6 nh i4kvfc, vi -fwyf Vater Mühlenbesitzer wischte mit der lUvim Schürze den polirten, übrigens völlig sauberen Tisch ab. als die-junge ' tra H Galant hoben wir uns. ich mit dem zappelnden Jean Baptiste, den ich. nicht gleich anders wegzuthun wußte, unter dem linken Arm was er, nebenbei gesagt, für ein neues Spiel von Seiten deS neuen Onkels auffaßte. denn er kniff mich empfindlich tn die I VUUI VtiW V V Vf SMf MkVMt I...,, w.:.. Rückseite und da sah tcy meine ..e uw m.k.:. lrrZZZi im dächtniß zu Hilfe kommen wollte. Dann huschte wieder jenes schalkhaft V. wfffs k,r iü ßuS - mht fgloS komische Siwatlon mit Jean Baptiste bemerkte, dessen v.0. :,, - f;urrj?rf i Anr Griffmeiner Rechten gefaßt lir.. : I cxitu, NN es war Nicyi meor.auszu I j . . - 7 9 kalten, i. .Das Kind belästigt Sie, sagte sie. - .O, nicht im Geringsten,- erwiderte ich, ließ aber den Jungen doch lieber aus s Sofa meder, im Uebrigen, dies ist mein Kamerad und ich, ja - iS) bm ,az ,ie yaoen imaz und mem Roß einmal durch einen . Labetrunk vom gräßlichen Tode des Verschmach UnS gerettet.Bei diesen Worten sah sie mich gro& an, dann, erröthete sie flammend bis über die Stirn und senkte verwirrt die Lider. : Da lachte der lange Jacques herz haft, ordentlich herzerfreuend auf. Nun, willst-Du. dem Herrn nicht einmal die Hand geben? Jetzt kommt meine Stunde,- und er lachte wieder. 'Einen. fast zornigen- Blick warf sie ihm zu und biß die weißen Zähne in die Unterlippe. Mir war's, als dränge sich eine Thräne unter den gesenkten Lidern hervor; sie stand zögernd, unschlüssig, doch dann ging sie aus mich . i y i. c f. . c zu UNS rcicme mir oie yano. ' Ich nahm ' sie und verbeugte mich wie vor einer Fürstin, ihr Gefühl schonend, indem ich meine Blicke auf ihre Hand senkte. i Sie entzog sie mir plötzlich und, auf ihren ' Jacques zueilend, der . noch im- ' .'M.r 5 . . mer. gieicyam uoeriegen iacyelnd, an einen Schrank gelehnt stand., in ' dem Tassen Porzellanfiguren und derarti - - - - rc ti . ? , ges verlvu?" wuimv, gn jic lon nltt beiden .Händen an die Ohren und . IÄJC.11 - . 9. . ziuue 19 iuuug. juin ?pan war's " - ri !Xi waqryasng nii. ( , - - . : .Und da? alles.' weil man den Men. schen zu lieb hat.- rief sie und eilte binauS.- "" ' ',' -N i Auch der Mann verließ daS kirn mer, nachdem er ein großes Schlüsseldund vom Haken genommen hatte. ' Run, habe ich zu viel gesagt?' fragte ich Z. 'Sie ist wirklich reizend.- versetzte dieser. Mensch, Du - hast damals entschieden Glück gehab!!- .' Und Du bedauerst wohl, daß Dich Anno 70 nicht Dein Weg hierher ge. führt hat? Uebrigens die Geschichte wird mir immer dunkler, ich , tappe wie ein Blinder .im Finstern Küßt ' die einen wildfremden Menschen, dazu noch einen Lieutenant, und daSalles nur. weil sie ihren Mann zu 'lieb hat.- DaS verstehe ein Anderer. 'Verstehst Du'S, Bengel?- sagte ich zu Jean Batiste. der eine gehäkelte Decke, die .über der. Sophalehnc.la'g.' In Arbeit hatteH'at' er nicht ganz die' Augen der Mutter, waS.'Z.?-:.-u .7' -!M -. l Ehe dieser noch antworten konnte, kam der Müller zurück, zwei bestaubte' Flaschen "m der -Händler. wolltt'AUgenscheinlich - 'von ' der besseren 'Sorte ; einige Pullen svrinaen. lassen. Er schmunzelte ftillvergnilgt. ''während ,'er: mil emem aus.vem.Tlschkasten'genommenen Tuch ,die Flaschen'abstäubtelund vier Gläser auS dmrank Kolke. "

.V.otsetzuß "auf der Nückfeite.)

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