Indiana Tribüne, Volume 19, Number 11, Indianapolis, Marion County, 29 September 1895 — Page 4
Zndwna Tribüne.
Erscheint Tagliö: und Sonutagv. Die tägliche Tribane Icltt durch den TrKzer 22 EentS per Wocke. die eonntagS,Tribüe-l SetI per Woche. Selbe ,usame 15 SentS de 65 Cent per rlonar. Per Post außtthalb de, tdt ,ugkschiZt in roreude,ahlng V per iZahr. Omen 18 Süd Alabama Straß,. Indianapolis, Ind., 29 September '95 .Sonntags - piitai. Ich habe vor zwei Wochen über den Schönheitöbegriss, und die Unmöglichfeit, ein bestimmtes Kriterion der Schönheit festzusehen, gesprochen und heute will ich mich in ähnlicher Weise mit dem Seschmackösinne beschäftigen. Wer kann sagen, ob etwaS absolut gut schmeckt oder nicht ? Wenn unser Einer von 'Thran, Zwischen und Rennthierfleisch leben sollte, wir hieltea'S nicht lange auS, der Ekel würde sich unser bald bemächtigen, aber dem Eökimo schmeckt der Thran ausgezeichnet, und er trinkt ihn mit großem Behagen. Schmeckt nun Thran gut oder schlecht? Die bloße Frage ist dielleicht genügend, daß der.jenige, dem der Arzt Leberthran verschreibt, sich vor Angst schüttelt. Die Tömato ist eine herrliche Frucht und wird int Allgemeinen mit großem Appetit und in vielerlei Formen zubereitet, verzehrt. Ich habe sie in Suropa nicht gegessen, und als ich nach Amerika kam, brauchte ich zehn Jahre, bis es mir gelang TomatoS hinunterzuwürgen. Und daS, trotzdem diese Frucht im Deutschen den schönen Namen ParadieSapfel oder auch LiebeSapfel führt. Austern derben als eine große Delikatesse betrachtet. Aber Zeder erinnert sich wohl noch, vie venig sie ihm zm ersten Male schmeckten und Manche lernen ihr Leben nicht Austern essen. Ob mangelhafte Erziehung oder sonst etwaS Schuld daran ist, wer weiß eS ? Ich erinnere mich, daß ich einmal. eS war im ersten Zahre meine! Aufenthaltes in Amerika bei einem Souper vor mir auf dem Tische kleine sehr appetitlich aussehende Törtchen sah. Ich nahm eineS, aber kaum hatte ich den ersten Bissen im Munde, spie ich ihn vor Entsetzen wieder auS. DaS Zeug schmeckte entsetzlich. Da hörte ich n'rr rr e . ! . meinen 2.liqnaqoar jagen: uic Aufternpaftetöen schmecken vorzüglich." Jetzt wußte ich.waS eS war und nun aß ich dieDinger mitSusto, hatten dieTörtchen plötzlich einen anderen Geschmack angenommen ? Schwerlich ! Als ich zum ersten Male meine Heimath verließ, kam ich nach Meiningen in das herrliche Thüringer Land. Aber Die Welt ist vollkommen überall. Wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual. Wurde mir da gleich in der ersten Woche zu meiner Qual Erbsen mit Sauerkraut vorgesetzt. ES war mir unmöglich, eS hinunterzubringen. 3ch war gewohnt, Sauerkraut mit Kartosseln oder mit Kartoffelklößen zu essen, wie eS im Baiernlande Mode ist, aber Sauerkraut mit Erbsen ? Brrr ! Und doch ! Ich probirte eS verschiedene Male und siehe da, eS schmeckte schließlich ganz gut. Weißt du lieber Leser was haut gout iß ? ES ist französisch und wird o gti ausgesprochen. Wörtlich übersetzt Heißt, eS Hoher Geschmack. Die Franzosen hielten eS und halten eS zum Theil noch für unbedingt nothwendig, daß Fleisch, besonders aber Wildpret den haut gout Haben müsse, um gut zu schmecken, d. H. ek müsse den Geruch und (Seschmack Haben, den eS mit Beginn der Fäulniß erlangt. Nun sollte man denken, daß jeder anständige Mensch einen Ekel vor Fleisch empfindet, doö bereit zu faulen begönnen, aber chacirn & son gout, sagt ebenfalls der Franzose, und da? ' yelßt : Jeder nach seinem Geschmack." Der Deutsche würde sagen : Die Geschmäcker find verschieden. WaS ist nun der langen Nebe kurzer Sinn ? Er ist . der, daß sowohl der SchönheitSbegriss wie der Geschmack sehr konservativ sind. EtwaS plebepischer ausgedrückt würde man sagen: Der Mensch ist ein SewobnbeitStbier. DaS Neue gefallt und behagt lhm mcht. Der 4JU(mniW9UlC(lUJ l4 UU UUlll ül r...xrx..:4...r, in n. ra. -bieten Philister, in physischer, vie in intellektueller. Beziehuna. -..WaS der . Bauer nicht kennt, . daS frißt er nicht." &l aiebt niötS. worauf fi& dieö nicbt . ' 7 . I 17 7 " 7 'anwenden ließe und in dieser Be- . zieung nno neun 3:9111(1 auer Zvcen Ichen Bauern. D er P lau derer. S. S. Keese, deutscher Zahnarzt, 31 Ost Ohio Str. Kaufe Mucho'S .Best Havanna "CiqarS."
In lekter Stunde.
Novellette von 23. v. Schierbrand. Die schwere eiserne Thür slog' rasfelno auf, und herein trat Sheriff Batson, zwei Gefängniswärter und der Vertheidiger des ZellenbewohnerZ. Es war 10 Uhr Abends und Alles ringsum schon still und schwarz wie das Grab, nur die Gasflamme vom Eorridor her' warf ein flackerndes Streiflicht in das Dunkel der Zelle, und einer der Beamten hob seine Blendlaterne, um etwas Helle zu verbreiten. Beim Scheine der Laterne sah man Jemand sich träge undähnend von der Lagerstatt an der Seite erheben es war ein noch junger Mann von regelmäßigen, hübschen Zügen und dunklen, lockigen Haaren, dessen schlanke Gestalt sich dehnte -und reckte. Die unruhigen Augen in dem bleichen Gesicht richteten srch dabei fragend und wie furchtsam auf die Gruppe der Eintretenden. Was soll's?- sagte er dann mit scharfer, frecher Stimme. Der Advokat räusperte sich, und der Sheriff schwieg auch noch eine Secunde, dann aber bemerkte er in ruhigem, geschästsinäbiaein Tone: Es thut mir leid, Ihnen das verkünden zu müssen, Brucker, aber das 'Su-preme-Gericht hat -Ihre Berufung abgelehnt, und Sie müssen sterben." So hm, hm das sind ja nette Geschichten. ' Na, denn muß ich mir daS wohl gefallen lassen. Und (seine Stimme wurde hier doch einen Moment etwas beklommen und' zögernd) wann soll's denn geschehen?" Morgen früh um 6 Uhr Alles ist schon bereit. Machen Sie sich fertig, Brucker diesmal gibt's weiter keinen Aufschub. Wenn Sie noch Wllnscbe auf dem Herzen haben, die ich billigerweise erfüllen kann, so sagen Sie's. Und, hören Sie. machen Sie Ihren Frieden mit Gott vordem Sie sterben. Ich werde Pastor Schwarz rufen lassen," sagte der Sheriff. Ach. lassen Sie mich mit dem Pfaffen ungeschoren Nützen thut er mir ja doch nichts, und ich will wenrgstens noch meine letzte Nacht auf Erden . ordentlich ausschlafen. Aber einige anständige Cigarren reine Havanaö konnten Sie mir noch besorgen lassen, und ein guteö, zarteS Steak mit Bratkartoffeln für morgen früh zum Frühstück ein biöchen früh wird'S allerdings werden. Und dann lassen Sie mich allein und sorgen Sie dafür, daß der Strick moryen früh nicht reißt bei der kleinen Comödie.' Das sind die einzigen Gefälligkeiten, die ich noch zu erbitten habe." Soll geschehen aber hören Sie, Brucker, ich will doch den Pastor ho len lassen er hat ja doch ein großes Interesse an Ihrem Fall genommen und ist 'ein seelenguter Mann . Ja mein lieberiBrucker,' thun Sie daS, lassen Sie 'den: Mann zu Ihnen kommen und.Sie 'trösten und vorbe reiten. Das Ende wird Ihnen dann doch leichter werden.' Und noch Eins, wie leid es mir thut, daß eö nun doch zum ' Aeußersten gekommen ist mit Ihnen, das kann ich gar nicht sagen so schloß sich der Bertheidiger an, indem er vortrat und dun Berurtheilten die Hand schüttelte. Na. es ist gut. Herr Williams, Sie haben sich daö Geld verdient, daö ich Ihnen gezahlt habe, und ich mache Sie nicht für meinen Tod verantwortlich. Ueberhaupt glauben 'Sie ja nicht, meine Herren, daß ich mir viel daraus mache,' bei jungen Jahren schon dies Jammerthal verlassen zu müssen. Ist mir sehr gleichgültig. Ist mir auf jeden Fall lieber als lebenslänglicheö Zuchthaus. Und nun lassen Sie mich weiter schlafen, hören Sie?" Damit begab er sich wieder auf sei? Lager und legte sich bequem zurecht. Well, he'll die garne", sagte der Sheriff, als er sich mit den Anderen entfernte, aber verstockt und unbußfertig ist er doch, und ich denke, ich schicke doch noch hinüber zu Pastor Schwarz." . Mar Brucker, an dessen LebenSuhr die letzten Körnchen Sand nur noch spärlich herabträufelten, ' gab sich im terdessen redliche Mühe, wieder einzu schlafen. Aber es ging doch nicht gleich. Er hatte wohl die Verwerfung seiner Appellation an das höchste Staats gericht in Dingfield erwartet, aber nicht geglaubt, daß die Vollstreckung deö Urtheils dann so schnell darauf folgen würde. Indessen, was war da zu thun? Nichts. Das Un abänderliche mit Gleichmuth ertragen sterben, wie er gelebt, wie ein Gentleman. Der Galgen! na ja gerade fein war 'die TodeZar! nicht, aber es war ihm häufig gesagt worden, daß sie eine gan, leichte sei. Jedenfalls gab's viel schlimmere langes Siechthum auf dem Sterbebett. allmaMges''Verhungern etc., etc. da war der Galgen doch noch dorzuziehen. Und in diesem Lande wußte ja Niemand wer er war seine Familie würde niemals erfahren, welch', schimpflichen Tod er 'habe erleiden müssen. Mit dem Gedanken, die To. desstrafe erleiden zu müssen, hatte er sich ja seit einer Reihe von Monaten sckon allmählig vertraut gemacht wie lange war's her eigentlich? Nahe zu ein Jahr, als er in den gedrückt mütn Gericktösaal dar dem' ernsten, tuhigen, . weißhaarigen ' Richter (der ihn immer an seinen verstorbenen älten Vater erinnert hatte) gestanden und dieser ihm mit einer Stimme, deren Klang man daS Bedauern anhören konnte, daS schreckliche Urtheil verkündet hatte und dort am Halse hänzen. bis der Tod untritt.'
10 yalte die Phrase gelautet. Ay
bah: Was war s denn weiter? Abermals nahen Schritte draußen auf den Steinfließen des Corridors. Sie nähern sich der Zellenreihe der zum Tode Verurteilten. Sollte doch eine Umänderung seines Urtheils erfolgt sein? Das Herz krumpfte sich ihm im Busen, und der Athem stockte ihm. Warum! Das konnte es nicht sein. .Der Gouverneur war ein viel zu strenger Mann, von dem war nichts zu hoffen, das wußte er. Was wollte man also von ihm? Hatte man ihn getäuscht und sollte ' die Hinrichtung schon jetzt erfolgen? Der Schlüssel klirrte abermals, und die Thür drehte sich in ihren Angeln. Guten Abend, Brucker. ich wollte nur noch diese letzte Nacht Ihres Lebens mit Ihnen beten und Sie auf den Tod vorbereiten," sagte eine sanfte Stimme, indem ein hoher, etwas gebückter Greis eintrat und sich dem verurtheilten Verbrecher näherte. Ein Fluch entfuhr dessen Lippen. Können Sie mich nicht zufrieden lassen mit Ihrem Geplärre?- knurrte er. Ich hatte ja noch besonders gebeten, mich ruhig schlafen zu lassen. Und womit wollen Sie mich trösten? Sie alter Schwätzer, Sie das was Sie mir sagen können, von Gott und Teufel, Himmel, Hölle und Fegefeuer, von Gnade und dem jüngsten Gerichte all das ist ja doch ein überwundener Standpunkt für mich ich glaube nicht an den ganzen Humbug. Also machen Sie nur, daß Sie weiter kommen, und lassen Sie mich ruhig schlafen." Brucker, mein Sohn, so höre doch auf mich ich meine es treu und redlich mit Dir wie soll Deine Seele vor Gott mit der schweren Blut schuld bestehen, wenn Du sie nicht be-reuest?-Hahaha. da ist schon die ganze Litänei, lassen Sie mich damit in Ruhe alter Schwindel. Wer glaubt heutzutage noch an so etwas? Doch, ich will Ihnen was sagen, wenn es einen Gott gibt, was soll ich ihm bestellen, wenn ich ihn morgen sehe?" Armer, verstockter Mensch, möge der Allbarmherzige nicht zu streng mit Dir in's Gericht gehen." Schon gut, schon gut, alter Un glücksrabe, es wird nicht so schlimm werden. Und nun laßt mich schlafen." Und ein grausiger Fluch erscholl abermalS von dem Lager her, auf dem der Verurteilte noch immer saß. Brucker schläft. ES ist längst Mitternacht vorüber, und der Wächter, der draußen auf und ab schreitet, ist ebenfalls sehr schläfrig, doch jedes Mal. wenn er an Brucker's Zelle vorüberschreitet, dreht er vorsichtig an der kleinen Klappe und blickt hinein in dem dunklen Raum. Brucker schläft. Aber hie und da wälzt er sich auf seinem Lager. Er scheint zu träumen, recht schwer. . Wie bei einem Ertrinkenden ziehen in rascher Reihenfolge die Bilder auS seinem jungen Leben an seinem Blick vorüber. Die glückliche Kindheit am Rhein war's. Er hört daS Jauchzen der Winzer bei der herbstlichen' Weinernte e? sieht die Feuerflammen auf den Bergspitzen. AlleS lacht, tanzt und jubelt. Er geht in die Schule, in Coblenz, mit vielen anderen lustigen Knaben, den Schulranzen auf dem Rücken. Er balgt sich mit den Altersgefährten. Er bringt eine gute Censur nach Hause. Wie sich die Mutter freut, und wie daS ernste Gesicht des Vaters sich erhellt! Schultage, Spiel, kindliche Freuden, dann der Tod des Vaters, und dann die Tage auf der nahen Universität. Wie froh, wie ungebunden. Zu ung:künden. Er siht sich wieder im Kreise der Commilitonen, beim fröhlich krelsenden Becher, ein Trinklied erschallt, und er, mit blankem Schläger, erhebt sich und proponir! einen '.Trinkspruch. Wüster Lärm in der Kneipe. Er selbst mitten drinn. Streit und blutiger Kampf warum konnte der Andere, dieser Tropf, auch die Dirne nicht zufrieden lassen? Geschah ihm recht. Doch dann die Flucht die ffahrt über , den Ocean die Landung als namenloser, völlig .unbemittelter Student. Was thun? Wie sein Brod verdienen? Ein wüstes Durcheinander von Gestalten und Ereignissen. ' Immer tiefer und tiefer bergab geht'S mit ihm. In einem dumpfen Kellerlocal von New Vork sieht er sich, um ihn bepinselte Weiber und johlende Männer,' und eine Wolke von Tabaksqualm verhüllt daS Uebrize, Er spielt Klavier für sein Brod in diesen Höhlen deS Lasters. AIS Mitglied einer Gaunerbande, er mit dem Spitzna men: der schöne Mar, erblickt er flf zunächst. .Wie die dummen Opfer in'ö Garn gelockt werden! Da sieht er Einen der mit Verlust seiner letzten Baarschaft von der Verzweiflung gepackt wird und sich eine Kugel vor den Schädel brennt. Na. s 0 dumm! Alle die Opfer sind seine eigenen Landsleute, die eben erst den Boden Amerikas .betreten. Er sieht eine andere Nacht, wo er und die Band? sich entzweien der Revolver kracht, eine blaue Rauchwolke, und sein Hauptgegener liegt da mit zerschössener Brust. Darauf Flucht nach dem Westen. Jetzt ist er in St. 'Louis das Geschäft blüht daS Spiel geht hoch, und wenn man dem Glücke rechtzeitig! etwas, nachhilft, so ist der Gewinn immer sicher. Er sieht sich leben in SauZ und VrauS, bewundert und beneidet von seinen Spießgesellen; und der Held einer ganzen Mädchenschaar. Hah! War's nicht diese hier die braunhaarige Phöbe, die damalS so eifersüchtig auf ihn war? DummeS - Frauenzimmer! So ' naw zu sein! Don't go, don't leare I rne. Max! Gellend ertönt's ihm noch
in den Ohren. Lächerlich er. ver schöne Max, soll sich von ei.':em Weibe die Leviten lesen lassen? Im Traute stöhnt der Verurtheilte laut, und die bleichen, von allerhand Ausschw?ifuna:n au'g.'höhüen Züge des aristokratischen GeslTtes zucken convulsioisch. Die Mordnacht sieht wieder vor seinem inneren Auge. Wer hatte es ihm nur noch gleich verra then, daz der alte Saunders allein schlief und im Spinde nahe seinem Bette stets $20.(W) in Baar aufb:-, wahrte? Ach ja, der schieläugige McSweeney war's, derselbe Hallunke, der später zum Verräiher an ihm wurde und State's Evidence" gab. Jetzt steht er mitten im Schlafzi.nmer des alten Geizhalses lauschend bückt er sich, ob der Alte auch fest weiter fchläft. Halt, er erwacht. Der Träu mende murmelt unverständliche Worte im Schlaf. Das Ringen, das fürchterliche Ringen mit dem Alten! We5 hätte gedacht, daß der noch so viele Kräfte haben könne. Da ein Stich das Blut schießt ihm aus dem Munde; er sinkt, ein röchelndes, gurgelndes Geräusch, und bei'm Scheine seiner Blendlaterne, sieht 'er, daß der Alte todt ist. Nun', schnell daö Geld und davon. Ah, das . soll ein Leben werden! Hier das Papiergeld wie schön sie knistern, die Scheine; und in diesem Beutel das Gold. Nun davon! Aber die Verhaftung! Wenn sie nur eine Stunde später gekommen wären, diese verfl Detectives, würden sie das Nest ausgeflogen gefunden haben. Zufall alles blinder Zufall im Leben und im Sterben! Und dann das Gericht und wieder dieser Richter mit dem würdigen, mildenAntlitz to be hanged by the neck until he dies." Fluch über ihn! Fluch über Alles! Es rasselt abermals im Schloß. Brucker. steh auf! - Hier ist Dem Frühstück! Brucker sieht auf. Er erhebt sich schwerfällig, noch halb im Traum. SD graue Tag bricht eben durch die halbgeöffnete Thür. Henkersmahlzeit! Na, geschenkt Wird dem Sheriff nichts!- Mit diesem wirklichen Galgenhumor kleidet sich Max Brucker rasch an. Die Mahlzeit so lecker sie ist. so mundet sie dem Todescandidaten doch nicht sonderlich ist rasch vorüber. Von fern her ertönt fchon ein Chor von schlürsenden Schritten und ein vielstimmigeö Gemurmel. In diesem Moment faßt den Verurtheilten ein Grauen vor dem Tode, vor dem Unbekannten, vor dem Sturz in jenes schwarze Meer, dessen j:nseitiges Ufer noch kein Auoe des Lebenden erblickt. Und er zittert und bebt am ganzen Körper. Gnade gibt's denn keine Gnade für mich?- wünscht er. Keine Hoffnung sagt darauf der Sheriff, der gerade hereintritt in die Zelle. Und ohne Sträuben läßt sich der Verurtheilte fesseln für den letzten Gang. . Uemperenzser unter s i ch. Sagen Sie mal. Mr. Suff, ler, Vie ich höre, hat der Ausschuß Ihres Zemperenz.Clubs nicht gestattet, daß Schnaps auf den Festplag mitgebracht werde. Haben Sie denn das durchfüh. nn können?" ,.OH gewiß! Jede Flasche, ' die durchgeschmuggelt werden sollte, haben wir vom Ausschuß einfach ?usgetrunken." Mißverstanden. -Oberst leinen Feldstecher verlangend): Haben Sie ein GlaS mitgebracht, Herr Lieute. flant?" Lieutenant: Zu Befehl, Herr Oberst, aber die Ordonnanz mit den Flaschen ist noch nicht da!"
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