Indiana Tribüne, Volume 19, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1895 — Page 3

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Um fremde Schuld.

Rzmanvon W. Heim bürg. (Fortsetzung.) s Baje," tagte tch und rückte zu ihr hin, Base schrieb er nicht 'mal an ,i Sie?" Sie fuhr empor, und aus ihren alten Augen wich der Traum, sie blickte wieder so nüchtern und kalt wie immer. Geschrieben? Wer? Der Robert? Nein, wozu soll er schreiben? .Und nun ist's spät; ich will nachsehen, ob die Mädchen die Thüren verschlossen und die Läden vIrgelegt haben. Gute Nacht, Fräulein Anneliefe! Sie schüttelte den Flachs staub von ibrer Schürze und trug das Spinnrad hinaus. Hinter ihr schloß sich die Tbür und ick blieb allein mit mkn, Gedanken an Robert Nordmann, und' meine Pyanlajie matte ihn mir, schuf mir einen ganzen Roman. Es schien, als hätte sich die Base an senem Abend völlig ausgesprochen. In der Zeit, die nun folgte, saßen wir still nebeneinander, und der Sturm, der um das alte Gebäude tobte, war das Einzige, was wir zu hören bekamen. Die Bekannten gaben es nach und nach auf, sich um mich zu bekümmern. Es war auch ein undankbares Thun zudem geschah etwaö Neues, wodurch das Interesse von mir abgezogen wurde: Lore von Tollen hatte sich mit dem Adalbert Becker verlobt, von dem man eigentlich gar nichts Näheres wußte, als daß er Geld besaß und daß er sich mit unglaublicher Anmaßung in die ersten Kreise" der Gesellschaft gedrängt hatte. Vor einem halben Jahre noch würde iü toich über die Nachricht gewundert haben, daß das stolzeste und schönste Mädchen Westenbergs diese Wahl getroffen; jetzt wunderte ich mich nicht mehr, nach Mamas Heirath hätte ich noch ganz andere Dinge für möglich gehalten. Es war ein Tag zu Anfang November, da traf ein Telegramm ein mit der Nachricht, daß heute die Herrschaft zurückkehre. Ich hockte im Lehnstuhl am Ofen und rührte mich nicht, ich war müde, todtmüde, hatte die ganze Nacht gehustet. Was ging auch mich das Alles an? Ein ganz fremdes Gefühl über kam mich, wenn ich an Mama dachte. Im Hause war großes Getöse entstanden: sämmtliche Zimmer droben wurden geh:izt, die Thüren bekränzt und die Blumentische gefüllt. Dle Base blieb gänzlich unsichtbar. Sie commandirte in der Küche zwischen Conservenbüchsen und Einmachgläsern, und draußen vor dem Stallgebäude wurde der Landauer gewaschen. DaS Stubenmädchen kam gegen dre! Uhr und fragte mich, ob ich nicht die Zimmer droben ansehen wolle: sie seien hergerichtet, die Herrschaft dürfe nur kommen; sehr schön sei es und furchtbar nobel, m Beckers Ware es nichts dagegen. Ich verneinte kurz. Die Base brachte mir ein sehr der spätetes Essen. Gott, ffräulein Anneliese, nicht böse sein! Bringe Ihnen auch Ihr Leibgericht!" Ich mochte nicht essen. Matt und fiebernd legte, ich den Kopf zurück; es war doch im Grunde recht schwach bestellt mit meiner Gleichgiltigkeit. - Um halb sechs Uhr fragte die Base. ob ich die Eltern von der Bahn' holen wolle. Friedrich fahre eben hin.' Nein!" antwortete ich kurz. Und ich saß da in der tiefen Dämm. ung und daS Herz klopfte, mir wie wahnsinnig bei jedem Pendelschlag der alten Uhr in dem Stäbchen der Base. Die Laterne vor'm Thorweg drüben strahlte rothlich im Dunst und Duft des Novemberabends, ' und vor dem Fenster regte es sich wunderlich, die ersten großen Schneeflocken taumelten hernieder, anfänglich einzeln und schwerfällig, dann rascher, dichter, und zuletzt ward es ein toller, wilder Tanz. Weich' und weiß legte sich eine schon nrnde Decke auf die Aeste der hundertjährigen Linden vor den Fenstern, dreitete sich ein. leuchtender Teppich, über den Hof. Ich konnte den wirbelnden Flokentanz vom Ofen aus sehen, in dem der heimathliche Torf langsam verglomm, 'aber ich horte dieses weichen Teppichs wegen nicht den Wagen und saß da, ahnungslos, daß meine Mutter mit enttäuschter Miene eben den Fuß über ihre Schwelle setzte, und brütete und wartete. Erst als ich über mir ein Geräusch vernahm im oberen Stockwerk, schreckte ich auf. Sollte sie schon? Ab nein! Sie hätte ja' zuerst nach mir gefragt, wäre zuerst zo mir gekommen! Die Base trat herein, das alte dürre Gesicht roth vom Herdfemr und vom Eifer. Aber, Anneliese." sagte sie sanft und vorwurfsvoll. Sie hätten doch wohl der Mama bis an die Thür entgegengehen sollen sie hat so traurig ausgesehen, und er er hat ein Gesicht gemach! wie drei Tage böZ Wetter."' So wird also der Kampf beginnen, sagte ich mir und stieg mit zusammengebissenen Zähnen die Treppe empor, um Mama zu begrüßen, völlig über zeugt, einem unangenehmen Auftritt entgegenzugehen. Aber eS kam anders. D Herrschaften seien noch beim Um kleiden, berichtete das Stubenmädchen und ließ mich in einen Salon treten, der wahrhaft reizend eingerichtit war. 5tö hatte Muße. AlleZ daS zu betrach ten, ebenso daS daneben befindliche Speisezimmer, in dem sich di: durch Künstlerhand aufgefrischten Aynendll der der Serrenburgs sehr stilvoll aus nabmen. und dann das-Boudoir Ma maS auf der anderen. Seite des Salons, das' in blassem Blau gehalten war. Nichts hatte man gespart, wa5 Geschmack im Verein Mit Kunstfleiß hervorzubringen vermag und ich mußte mir gestehen, daß Herr Wollmeyer AlKZ sethan habe, um seiner iwtiten

Frau ein waryasl vornehmes Heim zu bereiten. Die Noth, die Dürftigkeit war zu Ende, aber die Ueberzeugung, daß aus diesen Räumen mit der bescheidenen Einrichtung der Frau von Steruberg auch das alte Glück gewichen sei, die ließ ich mir nicht nehmen. In diesem Augenblick hörte ich die fette, vor innerem Behagen überquel&nbe Stimme meines Stiefvaters hint:r der Portiere: Das Töchterchen, t?o ist denn unser liebes Töchterchen?" Und gleich .darauf trat er über die (schwelle mit ausgestreckten Händen lknd glänzendem Gesicht. Grüß Gott! (Srüß Gott, meine liebe kleine Anneliefe!" rief er, als wären wir stets die Tieften Freunde gewesen, und trotz der

'llbwehr hatte er mich an seme Brust gezogen und seine Lippen auf meine Stirn gedrückt. Mir rann es wie Eis durch die Ädern. Ich blieb stumm und wich zurück, und dann kam Mama, und ich flüchtete in ihre Arme und formte in ihrem Gesicht, als könnte ich darin le sen, ob sie meinen geliebten Papa und mich ganz vergessen habe. Sie sah frisch aus und rosig und trug ein auf fallend elegantes Hauskleid, so wie es erste Liebhaberinnen auf der Bühne i einem französischen Salonstück zu 'kra gen pflegen. Meine liebe kleine Anneliese,- sagte sie, nun muß ich gleich böse mit Dir sein! Ich hatte auf der ganzen Fahrt davon geträumt, Dich uj dct Schwelle des Haufes zu sehen der unserer tunft. und Ach was, es wird nicht gescholten. Helene!" fiel Herr Wollmeyer ein. In dem Schnee hört man daS Rollen deS Wagens nicht, und in der Hausthür kann das Kind doch auch nicht stehen, um sich unserthalben der Zugluft auszusetzen. Wie geht's denn mit Ihrer Gesundheit, Anneliese, ist der Husten besser?" Fabelhaft liebenswürdig und gutherzig klang es. Ich danke, ja," log ich und sah meinen Fürsprecher an mit einigermaßen erstaunten Augen. . Und Du wohnst nt! hier oben in Deinen hübschen Zimmern?" klagte Mama weiter.' Nein. Ich fühle mich unten gemüthlicher." Aber. Helene, ich bitte Dich." fiel er ein und schritt umher mit auf dem Rücken gekreuzten Händen und lächeln dem Gesicht.' So laß sie doch! Sie wird sich schon mit der Zeit herauf gewöhnen. Zeit lassen, liebe Helene, Zeit lassen! Du mußt nicht verlangen, daß der kleine Gletscher da mit einem Male schmilzt, gelt, meine nebe Anneliese? Nach und nach, wenn Sie Ihren St:efpapa erst g'nauer kennen, werden Sie ihm gut werden eh! eh!" lachte er, als ich unwillkürlich eine abwehrende Bewegung machte heute und morgen freilich noch nicht Zeit bringt Rosen!" Und damit warf er mir eine Kußhand zu und verschwand im Eßzimmer, um die Tafel zu besichtigen. Du hattest wenigstens in Deinem Vr'ttfe danken können, Anneliese, sür d zarte Fürsorge, mn der er in seinem Hause Dir ein Heim eingerichtet hat. Was soll werden, wenn Du so steifnackig bleibst? Wirst Du nie einsehen, wie falsch Du ihn beurtheilst? Dak Du ihm sehr viel Dank schuldest?" . Ich würde sehr glücklich sein, wenn ich es eines TageS einsehen könnte, Mama Deinetwegen. Bitte, bitte. laß mich auf meine Fa?on selig werden, dort unten zwischen meinen alten Erinnerungen; ich will ja sonst Alles thun, den Frieden Deines Hauses nicht zu stören." Ach, ich hätte vor der Hand den Frieden deS Hauses nicht stören können, auch wenn rch gewollt. Herr Wollmeyer strahlte am Himmel dieses HauseS wie die Friedenssonne selber und überschüttete Alles, waS in seinen Bereich kam, mit seinen goldenen Strahlen, und meine völlige Unempfindlichkeit gegen diese Strahlen geruhte er im Vollgefühl seines GlanzeS gar nicht zu bemerken, im Gegentheil, er lächelte mich nur um so huldvoller an. Für jedeS höhnische Zucken mei ner Mundwinkel bei einer seiner protzenhaften Taktlosigkeiten hatte er eine Lbenswürdigkeit, für jede offenbare Nichtbeachtung eineS seiner Wünsche die Erfüllung irgend eines der meinigen. Ich sah mich plötzlich. alS ich mich weigerte, die längst besprochene Reise meiner Gesundheit wegen zu unternehmen, im Besitze eineS reizenden ' PonygespannS. um so Gelegenheit zu haben, recht viel frische Luft zu schöpfen, und cineS TageS stand ein neues, sehr schöneS Pianino - in meinem Zimmer. Gottlob, daS alte hatte man daneben belassen, und' auch der Pony hatte Ruhe vor mir! Ganz Westenberg staunte den neuen Haushalt der jungen Frau Woumeyer an; wo ich mich blicken ließ, bekam ich von dem fabelhaften Glück zu hören, daS Mama betroffen,- selbst Tante Comtesse söhnte' sich aus mit den Ma. nieren deS ManneS und fand, daß Len' ihn schon höllisch zugestutzt habe, und schließlich war ich mit meiner Meinung., meiner Kälte unter all' den anderen Menschen wie ein weißer Rabe.--und Mamas bekümmerte, Blicke erzählten,wie schwer sie dieS empfinde.-. Ja, war sie denn wirklich glücklich? Einerseits gab mir die Möglichkeit, daß sie es sei. eine wahrhafte Beruhigung, andererseits empörte mich der Gedanke, daß sie fähig sein könnte, neben diesem Mann zufrieden zu leben, bis in'ö innerste Herz, und zuweilen, wenn sie Abends, jetzt allerdings selten genug, zu mir herunterkam, um wie sonst ein paar Augenblicke an meinem Bette zu sitzen, dann ertappte ich mich dabei, daß ich sie wortlos anstarrte, um dieses Räthsel zu erforschen. Einmal schien eS mir, als habe sie geweint, aber ich hatte nicht den Muth, sie zu fragen. Sie klagte nie, worüber auch? Sie befaß ja Alles, was das Herz einer Frau nur zu wünschen vermag, aber eS that mir weh. sie so zufrieden zu sehen. Er ist sehr gut!" sagte sie einmal, als ich sie über ihrem Ausgabenbuch fand Rechnen war immer ' itoi

schwache Seile' gewesen , sich bemllhend, einen Fehler, den sie gemacht hatte, herauszufinden. Er hat so viel Geduld mit mir!" In diesem Augenblick schaute er zur Thür hcrein und lachte, als er sie so beschäftigt, sab. j Herr Wollmeyer, der beim Umsehen mich erblickte, lachte) indem er der großen Frauengestalt beim Aussteigen behilflich war. Ja freilich, 's ist die Anneliese, unser wildes Trotz köpfcheir. Kommen Sie her, Anneliese, so gebt Euch einen Kuß so. so!" In dem weiten seidenen Mantel, der sich jetzt auseinander breitete, versank ich fast, ich fühlte mich plötzlich umarmt und athmete ein süßliches, mit Patschuli vermischtes Parfüm ein, das mich fast betäubte. Ach, solch' winziges Püppchen," sagte dieselbe hohe Stimme, wie ein Figürchen von Meißener Porzellan, süß. einfach füß!" So laß sie doch endlich los, Olga," rief eine dritte Person, willst Du sie erdrücken? Schön guten Abend, mein gnädiges Fräulein, freut mich, Sie so wohl zu sehen, waren damals auf der Hochzeit etwas hm " Der junge Vrankwitz hatte mir beide Hände hergestreckt, und in diesem Augenblick überkam mich wieder die ganze verzweifelte Stimmung des unseligen Hochzeitstages; ich fühlte, wie mir alles Blut zum Herzen drang, fühlte, daß ich aschfahl aussehen mußte, und legte nur flüchtig für eine Secunde einen einzigen Finger in seine Hand, dann wandte ich mich kurz ab. Zum Glück trat eben die Comtesse in die Thür in ihrem beliebten abendlichen Straßenanzug, mit hoch aufgeschürztem Rock, an den Füßen mächtige Holzpantoffeln, wie sie in Westenberg der grundlosen Wege halber den Gummischuhen vorgezogen wurden, einen altmodischen weiten Tuchmantel um, eine 'Kapuze längst verflossener Mode auf dem Kopfe, eine riesige Laterne in der einen Hand und in der anderen einen ebenso riesigen Regenschirm. Mit einem Jubelschrei flog ich dieser grotesken und doch so lieben Erscheinunz entgegen. 'n Abend!" rief sie, und ohne sich um die Fremde zu bekümmern, deren volles rosig weißes Gesicht verblüfft und erstaunt unter dem Sealsbarett hervorsah, schrie sie: Die ganzen hochwohlweisen Stadtverordneten können sich meinetwegen begraben lassen, verehrter Herr Wollmeyer! Brennt wohl eine einzige Laterne in der ganzen Stadt? An der Ecke von Schuster Grün ist mir ein Pantoffel stecken geblieben, und wenn ich meine Laterne nicht gehabt hätte, steckt er noch da! Nachgerade sollten Sie doch wissen, daß auf den Mond kein Verlaß ist!" (Fortsetzung folgt.) .

Trtnktrasyle in Oesterreich Im österreichischen Julstiz-Ministe-rmm ist ein Gesetzentwurf, betreffend die Errichtung von Trinkerasylen, sertiggestellt worden, dessen wesentliche Bestimmungen die folgenden sind: Die Errichtung dieser Asyle kann durch den Staat, das Land, die Bezirke oder Gemeinden erfolgen. Auch können sich mehrere Länder zur. Errichtung eines gemeinschastlichen Trinkerasyls vereinige. D:e Aufnahme in die öffentlichen Trinkerayle erfolgt in Folge freiwilligen Eintrittes oder durch zwangsweise Luweisung. Gewöhn heitstrinker können auf ihr Ansuchen in eine derartige Anstalt aufgenom-. men werden, wenn sie persönlich vo Gericht die Erklärung abgegeben haben, daß sie sich zum Zweck der EntWohnung von der Trunksucht in das Trinkerasyl einzutreten entschlossen haben. Durch richterlichen Ausspruch sind dem Trinkerashle zu überweisen: 1. Personen, welche innerhalb deS letzten Jahres, von ihrer Verurtheilung wegen Trunkenheit zurückgerechnet, mehr alS dreimal wegen Trunkenheit bestraft wurden. 2. Geistig erkrankte und deshalb in eine Kranken- ode: Irrenanstalt aufgenommene Gewöhnheitstrinker, welche zwar ihre geistige Klarheit wieder erlangt haben, jedoch noch nicht genügende Fähigkeit zur Selbstbeherrschung 'und zum Wider, stände gegen die Trunksucht besitzen. 3. Gewohnheitstrinker, welche auch ohne eigentliche geistigeErkrankung sich oder ihren Angehörigen in sittlicher oder wirtschaftlicher Beziehung gefährlich werden oder ihre eigene oder Anderer körperliche Sicherheit gefährden. Die in ein öffentliches Trinkerasyl aufgenommenen Personen können daselhst auch wieder ihren Willen zurückgehalten werden. Behufs Wiedereinbringung entwichener Pfleglinge kann die Hilfe der Gerichts- und Verwaltungsvehor? den in Anspruch genommen werden. Die Anhqltung im Ärinkerasyle darf ununterbrochen nicht länger alS zwei Jahre dauern. Der Ausspruch, daß eine Person in ein Lfsens.icheS Trin kerasyl eingebracht werden kann, erfolgt entweder von amtswegen oder auf Antrag der Eltern. Kinder. deS Ehegatten, deS Vormundes oder deS CuratorS deS Trunksüchtigen. Dem Ausspruche, durch den die Einbringung einer Person in ein Trinkerasyl für zuverlässig erklärt wird, hat ein gerichtliche? Verfahren vorauszugehen, ftir welches die Anordnungen über daS Verfahren außer Streitsachen gelten. ES muß jedoch ' immer die zu überweisende Person vor der Entscheidung gehört werden, und eS muß das Gujachten von Sachverständigen (Psychiatern) vorliegen. Die endgiltige Entscheidung über den Beschluß deS BezirksgerichteS, durch welchen die Einbringung einer Person in ein Trinkerasyl für zuverlässig erklärt wird, ist dem Gerichtshöfe evster Instanz vorbehalten.' Wird ein Pflegling ungeachtet des Eintrittes eineS CntlassungSgrundes wider seinen Willen im Trinkerasyl zurückgehalten, so kann er (beziehungsweise seine Angehörigen, der Vormund oder Curator) beim Bezirksgerichte, in dessen Sprengel das Arinkerasy! gelegen ist. das Beaebvn

stellen, daß seine weitere Detention für unzulässig erklärt , werde. Außerdem' ist die Staatsanwaltschaft zu einer solchen Antragstellung verpflichtet, sobald sie von der unberechtigten Zurückhaltuna einer Person in einem

Trinkerasyle Kenntniß erlangt. Ueber en Antrag ist nach Anhörung deS Pfleglings und der Anstaltsleitung zu entscheiden. Die Gesetzvorlage enthält auch Strafbestimmungen gegen dieje nigen, welche die erfolgreiche Wirksamkeit des Trinkerasyls vorsätzlich zu ver. eiteln suchen. NeapolltaMsche Volksbühnen. Der Präfect von Neapel bat eine Reihe von Theatern für immer schlieen lassen, weil chr unverbesserlicher Zustand das Leben der Besucker in Gefahr bringt. Dieser Befehl, auf Grund eines technischen Gutachtens erlassen, raubt der Stadt Neap:l einige Originalitäten, wird aber allaemein als nothwendig und zeitgemäß begrüßt. Ohne Zweifel werden nock andere Theater geschlossen werden, während bei dielen bauliche Aenderungen vorzunehmen sind. Unter den für immer geschlossenen Theatern befindet sich das Theater .Fenice". weite Kellerze. wölbe, zu denen man abwärts steigt. versehen mit einem einzigen Ausgang. Ferner befinden sich unter jenen Theatern mebrere uralte Solzbaracken. nickt besser als das Wrack eines Schiffes. Während der letzten zehn Jahre entstanden solche Musentemvel in versckiedenen Theilen der Stadt, den Zelten der Beduinen vergleichbar, welche nach einiger zeit abgebrochen und an enderer Stelle wieder aufaescklaaen wurden. Die Schaulust des niederen Pubillumz sanv in diesen . schmutzigen Bretterbuden ihre Befriedigung, und die dort zur Aufführung gelangten kramen hatten zu ihrem Gegenstand gewöhnlich Mord und Todtscklaa. Jetzt ist ihnen das Todesurtheil gesprachen. Als vor etwa 10 Jahren no eine ktrada de Molo" bestand. wohnten dort die Musen in mehreren Volkstheatern, welche alle weichen mukten, als, zene Straße erweitert wurde und sich in die heutige stattliche Piazza del Municivio" verwandelte. Damals verschwand ein berühmter Muzentempel. genannt Teatrq Sebeto", sowie das Theater .St. Carlino". Seinen Namen: Der kleine Karl" erhielt dieses Theater seiner Zeit im Gegensatz zu dem weltbekannten Operntheater .St. Carlo" lder aroke Karl). Ueber 100 Jahre hindurch ergotzte man sich im kleinen Karl" an cen Abenteuern des bekannten Pulcinello, in welchem das Publikum seine eigenen Laster, Schelmereien und Tugenden schaute. Die Neuzeit hat den kleinen Karl" hinweggefegt, aber der neapolitanische Pulcinells läßt sich nicht beseitigen, er lebt weiter auf anderen Volkstheatern der Stadt, und mit ihm hält das Publikum eine uralte Tradition aus dem römischen Volkstheater fest. Der neapolitanische Vulcinello ist kein anderer, als der bekannte Maccus", eine stehende Figur in der Posse des römischen Volkstheaters. Wir wissen nicht, was mit den vielen kleinen Musentempeln Neapels geschehen soll, in denen Abend für Abend das ganze Jahr hindurch Ritterschauspiele von Marionetten aukaeführt werden. Diese eigenthümlichen scyauipleie sinven slch in allen Städten deZ Südens, auch In Sicilien. Die Helden deutscher Saae. unter ibnen namentlich Roland, treten in diesen ... . . i cyauio:eien vor dem Publikum auf. welches aus den niedrigsten Volksklassen besteht, aber jeden Abend einen solchen Sitz der Musen anfüllt. Auch andere Helden aus Karl's des Krok-n Umgebung, sowie Helden der KreuzZüge erfreuen die Zuschauer durch ihre yaien und Neden. Die Commission soll auch diese Volkstbeater in Qinsickt ihrer Sicherheit untersuchen. In Lteln gepreßt. Daß sich Holz, unter dem Einfluß gewisser chemischer Naturvrocesse versteinern kann, ist allbekannt. Aehnliches, oder scheinbar Aehnliches hat je doch auch schon durch bloßen mecyamschen Druck stattgesunden. Hölzer, an denen diese Erscheinung eingetreten ist, ssnd nicht sehr verbreitet; doch sind m den Geschäftsstuben verschiedener westlicher Bergwerksgesellschaften Proben davon zu sehen. Diese Holzschwartm. gehörten, ehemals Fichtenbäumen in NebraSka an, und ihr jetziger Zustand ist lediglich eine Folge langen Druckes durch Millionen von Tonnen Erdreich. Nicht einmal ganz den vierten! Theil ihrer ehemaligen Dicke haben diese Holzstücke mehr. und wenn ste polirt sind, so sehen sie viel mehr wie Stein, als wle Holz. aus. Nicht Generationen hindurch hat dieser Druck stattgefunden, sondern er ist erst beim Bergwerksbetrieb durch Menschen da und dort eingetreten, indem infolge Wegnahme natürlicher, Stützen und Aufgeben der Bergwerksarbeiten an dieser oder jener unterminirter Stelle zu Gunsten anderer, sich manchmal ganz enorme Massen Erdreich Iahn lang bergabwärts in Bewegung setzien. so lange bis sie genügenden Widerstand fanden die Bergbauer nannten das in ihrem Kauderw'älsch kriechenden Lehm" und dabei einen un'öeschreiblichen Druck ausübten, welchem nichts widerstehen konnte. Nicht felten stießen sie auf dichten Holzstand, und dann entwickelte sich jene eigenthümliche Erscheinung. Die betreffende Erde war locker und ziemlich frei von Erzstücken; alle die gesuchten Erzkkumpen waren aber von der gleichen Erde umgeben. DaS, Holz wurde völlig in die Erde gebettet, deren' Einfluß ber nur in dem beständigen großen Druck bestand. . . Besonders die Geschichte der berllhmten ComstoS - Bergwerke in Nevada, in den Jahren 1874 bis 1877, hat solche mechanische Versteinerung" massenhaft auszuweisen gehabt, am meisten in der .Big Bonanza"-V?ube f. i y;

Die Wahrheit

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Eisenbahn Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge Kn Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 30 Sin Expreß 11 50 25m Expreß 12 40 75n Accomodation 4 00 Nm Expreß 7 M Nm Expreß 11 20 vtm Ankunft Expreß 3 35 Vm Expreß , 4 15 Vm Accomodation 10 OOP Expreß 3 20 3;rn Schnellzug bOOVm Accomadatisn 7 40Nm Cleveland, Cineinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Elcvsland Divisisn. Abgang Expreß. . 415 93 Expreß 10 30ffirn Expreß 10 30 23m Limited Expreß 310 Nm . Expreß..... 6 40Nn Ankunft Exvreß 7 10 Ln Expreß... 1180Lm Limited Expreß 11 30 83m: Expreß.. SOONm Expreß........ ...HOONm St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 80Vm Limited Expttß. HSODm Expreß 1120Nm Expreß, täglich 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich.... 4 00Nm Expreß 2 50 23m Limited Expreß.. 6 30 51m Expreß. 6 00 Bot Thicags und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45Wm Accomodation täglich 7 05 Vm, Accomodation llOOVm Postzug 3 00Nm Accomsd. snur Sonntag). Accomodatwn 635 !m Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 1140 Jnd'xlS Vcc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Diviston westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scbnell.Poft 11 50Nm Lafayette Accomadation .... 6 00 Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 53m Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Not Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 1125 5m ; Danville Accomodation. . . . 6 05Nm Expreß.. 11 59 Tm Ankunft Expreß 3 25 33m Danville Accomodation ....10 35 Vm Expreß.. 2 50Nm Expreß... 6 55Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 Cot Accomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Srpreß lOOONm Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expre, 120 Not Expreß 7 00Nm SchnellExpnß Ankunft Scbnell, Expreß 5 Expreß 10 20 Vm Expreß 2K0Nm expre, 20NLI Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß , 4 50 Vm Columbuö Accomodation... 8 00Vm Expreß... 3 30 5h Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 lONm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vot Schnellzug 11 40Vm Expreß..... 12 30Nm Accomodation 3 26 Nm Expreß 6 50 Nm Expreß 10 15 Not Chicago Diviston via okomo. Abgang Expreß... 1100 25m Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35 Vm Expreß.. 315Nin Louisville Diviston. Abgang Expreß......... Louisville Accomodation.. . Schnellzug Accomodation Ankunft Accomodation 3 45 5m 8 10 Vm 3 25NM 4 0) NOT 10 20 95m 10 50VOT 5 60 Kot 1100 92m Schnellzug...... Accomodation... Spezial täglich . . Cineinnati, Harnilto und Jndianapoliö. Abgang Expreß 3 40.Vm Cincinnati Accomodotion . . 10 50 Vm Expreß.. 8 00 Kot Expre l 4 00 Sem Expreß 6 80 Kot Ankunft Accomodation. 915 8m Expreß 11 45 Vm Expreß 7 30 Not Expreß. 10 65 Km Erpreß 12 30 m . Indianapolis unb Lineenneö. Abgang Expreß SOOVm ' LincenneS Accomodation. 4 00 Not Ankunft JineenneS AccomodationlO 40 Km Expreß. 6 00 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß S35Vrn Expreß... 11 15 55rn Expreß 6 45 Nm Ankunft Exvreß 9 55Lm Expre; 2 60 Km Expreß.. SOONm Indianapolis, Deeatnr und Wefteru. Abgang Expreß S80DOT Accomodation 3 40 Kot Schnell.Expreß 11 20 Km Ankunft Schnell. Expreß 3 30m Akkomodation.- 1040 V Expreß 4 50Vm Louisville, Rev Albaay und Chicago. Abgang Exsreß 12 35 Vm Expreß ..1160 Monon Accomobation 4 00 Km Ankunft xpreß S30Lm Qonon Äordatisa 1120 V Expreß 3 65 Km

Tho Twenüeth Century, eine auSaneichnete Wochenschrift, welch forchrittltch aesirmtm Lesern sehr p, emvfeh, len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittlich Xeortkn darin unparteiisch bespreche. 2m bestelle direkt bei du Humboldt Publishing Co., 19 Cn , Ce