Indiana Tribüne, Volume 19, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1895 — Page 2

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Erfcheutt Täglich und Sonntag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xxl&tt U lent per Woche, die SsnntagS.Tribüne'I Qtnti per Woche. Seide infamsten 13 EentS bc 65Cmt perrrat. Per Post autzerhllS de, fcttbt zugefchiikt i Vorausbezahlung V pe, Jahr. Csftri IS Süd CUa&ama Straße. Indianapolis, Ind., 28 September '95 Qlnt neue Himmelskarte. ' Der erste Theil eineZ RiesenwerZeZ geht feiner Vollendung entgegen: wenn, nichts Unerwartetes dazwischen kommt, werden im nächsten Jahre der ganze nördliche und der größte Theil des füdlichen Himmels photographirt sein, und dann kann die geplante große, himmlische Volkszählung raschr vor sich gehen. Es handelt sich um nichts Gerin geres, als um die Herstellung eines Himmelsatlasses von über 1600 Blätlern, noch die Sterne vierzehnte? Größe enthaltend also dielleicht mehr als hundert Millionen Sterne und eines riesigen Sternkatalogs, bis zur elften Größe herabreichend, also wahrscheinlich etwa dreieinhalb Millionen Sterne enthaltend, deren Lage vollständig genau bekannt wäre. Gegen dieses Riesenwerk wird dann die berühmte Bonner Durchmusterung mit ihren 323.000 Sternen der reine Waise?knabe sein! Das Riesenwerk ist mit dem Namen des verstorbenen Directors de? Pariser Sternwarte, Admiral Mouchez, eng verbunden. Im Jahre 1834 hatten die Gebrüder Henry den Versuch gemacht, die hellsten Theile der Milchstraße photographisch aufzunehmen, und zwar mit einem SechseindrittelZähler eigener Erzeugung. Die Qersuchsplatten enthielten IFKtt Sterne sechster bis zwölfter Grcße; sie erwieseit sich al5 so' vorzüglich, daß Mouchez auf die Idee verfiel,' vie Herstellung eirtzz den ganzen Himmel umfassenden photographischen Karte anzuregen. Nach längeren Bemühungen trat wirklich in den Jahren 1887, 1889 und .1891 in Paris ein photographischer Eongreß zusammen, welcher folgende Beschlüsse faßte: Der ganze Himmel soll photographirt werden, und zwar mit solcher Belichtungsdauer, daß noch Sterne vierzehnterGröße auf den Platten erscheinen. Jede Gegend des Himmels soll zweiknal zu verschiedenen Zeiten photographirt werden, um Plattensehler unterscheiden zu können. Alle Instrumente sollen gleichartig sein, und zwar 33 Centrmeter freie Oeffnung, 343 Centimeter Brennweite haben, während als Pointer ein Fernrohr von 24 Centimeter freier Oeffnung und 360 Centimeier Brennweite dient. Das brauchbare Feld eines solchen Fernrohres umfaßt 4 Quadratgrade; die Platten haben dabei eine Ausdehnung von 16 mal 16 Centimetern, w)von nach Ausschluß der verzerrten Mndpartien 13 mal 13 Centimeter als brauchbar übrig bleiUn. Nachdem die Bozenminute dabei ungefähr irrem Millimeter entspricht, werden di: Clichös ungefähr 21.6 Minuten Umfang oder 3.44 Minuten Halbmesser haben. Alle Clichös werden so aufgenommen., daß sie übe? ihre NachbarclichSZ übergreisen, so daß der Anschluß vollkommen genau ist. Nachdem aber nur die Sternbilder der Mitte ganz rund, jene der Randgegen den aber, ellyp tisch erscheinen (auf den Platten), so ist eine doppelte photogra-. phische Wiedergabe des Himmels vorgeschrieben, sowohl für die Plattenserie des Atlasses, wie auch für jene des Katalogs. 11,027 Platten sind aber bereits . zur einmaligen- Aufnahme des Himmels erforderlich 22,054 somit für die doppelte! Der Himmel wird in Zonen eingetheilt, jede zwei Grad breit, vom Aequator zu beiden Polen. Die Platten erster Gattung haben gerade, jene der zweiten ungerade Declinationen als Grenzen. Die Arbeit wird von achtzehn Sternwarten durchgeführt, von denen dreizehn auf der nördlichen, fünf auf der südlichen Halbkugel liegen: Helsingfors, Potsdam, Oxfords Grcenwich, Paris, Wien, Bordeaux, Toulouse, Rom, Algier, San. Fernando, Tacubaya (Mekico). Rio de Janeiro, Santiago (Chile), Sydney, Kapstadt. La Plata, Melbourne. Auf Paris allein entfallen sieben Zonen -mit je 180, also zusammen 1260 Platten. - Jeder Stern, der sich auf den 22.054 Platten vorfindet, muß gemessen werden. Die Lage der Sterne wird auf Grund des Leitsterns" jeder Platte bestimmt, dessen Lage durch Beobachtung am Merrdian Instrument festgestellt ist. Die Messungsarbeit, sowie jene der PlattenauZführung muß systematisch geschehen. Zu diesem Zwecke werden Bureaux errichtet, welche die Platten vermessen sollen. Das erste Bureau, das 1892 in Paris errichtet wurde, steht unter dem Director der Pariser Sternwarte Tisserand und übertrifft alle anderen an Rührigkeit. Dienstvorstand sind die Brüder Henry, Leitnin der Messungen die rühmlichst bekannte Doctorin Fräulein Dorothea Klumpke unter welcher noch vier Damen (Schott, Marquette, Coniel und Dauphin) arbeiten. Um Verzerrungen der Gelatineschicht zu ermitteln, erhält die empfindliche Platte, ehe sie gebraucht wird, mit Hilfe, künstlichen Lichtes den Eindruck eines Netzes auf das Silber, wodurch die Platte in 676 Quadrate von 5 mal 5 Millimeter getheilt wird. Jede Platte wird 5 Minuten, 24 Minuten und 40 Sekunden lang belichtet, so daß jeder Stern drei Bilder verschiedener Größe gibt. DaZ ist nothig, weil sonst bei kurzer . Belichtung die schwächsten Sterne ausbleiben, bei langer hingegen die hellen sich so ausbreiten würden, daß sie die nebenstehenden schwachen überdeckten.' Ist die Platte fertig, so kommt sie in das Messungsbureau, wo cun sie in einen Avkarat firiLßika-

ttrt und mittels Schrauben ällmälig alle 676 Felder unter das Mikroskop bringt. Zwei Mikrometerschrauben, deren jede zwei Spinnenfäden von ein Zehntel Millimeter Abstand trägt, dienen zum Messen. Auf diese Art hat z. B. das Pariser Bureau allein bintcn drei Jahren 72,000 Sterne auf 224 Clichss gemessen. Die so erlangten Resultate wandern nun in das Redactionsbureau, wo die gradlinigen Co?rdinaten lRectascension und Declination) der Sterne in sphärische umge-reck-net und auf die Frühlingsgleiche vom Jahre 1900 reducirt werden, welSer Zeitpunkt jener des internationalen Sternkatalogs sein wird. Von dieser Riesenarbeit kann man sich einen Begriff machen, wenn man x. B. das Ergebniß der Zone plus 24

i Grad betrachtet, deren Studium bereits nahezu vollendet i)t Diese umfaßt 180 Platten, von denen jede durchschnittlich 335 Sterne enthält. Das ist aber natürlich, je nach, dem Sternreichthum des Himmels,, im . Einzelnen sehr verschieden, denn eine Platte enthält z. B. nur , 42, eine andere . dagegen 1463 Sterne. Die angrenzende Zone plus 23 Grad scheint sternärmer zu sein, denn iede der 180-Platten enthält im Durchschnitt nur 273 Sterne, oder als Extreme 75. beziehungsweise 1146 Sterne. Das Gesammtgewicht aller Platten dürfte 1800 Kilogramm übersteigen.. Wird der Katalog ahnlich verfaßt, wie jener der Bonner DurchMusterung, wo ein Quartband voy 400 Seiten 100,000 Sterne ' enthält, so dürfte er 33 solche Riesenbände umfassen. UebrigenS läßt sich vermuthen, daß in späterer Zeit auch die Sterne 12., 13. und 14. Größe vermessen und katalogisirt werden,, so daß. dann der Katalog allein eine Bibliothek von 1000 Bänden bilden würde.'. . Und welchen Nutzen wird dieses In Bezug auf Arbeit, Mühe' und Kosten fo beispiellose Werk gewähren? Zunächst übertrifft die Sternkarte alle bisherigen an Reichhaltigkeit und Genauigkeit. Sodann werden alle .Planetoiden zehnter bis dierzehnter.Große entdeckt, weil .sie 'sich durch ihre'Bewegung verrathen, indem sie auf der Platte einen Strich statt eines Punktes erzeugen. Ferner steht vielleicht die Entdeckung des transneptunischen Plancten in Aussicht. Dann haben wir bei dem Aufleuchten weiterer neuer" Sterne einen Anhaltspunkt dafür, ob er in der That neu ist oder nur an Helligkeit plötzlich bedeutend zugenommen hat; ferner wird es durch die Karte vielleicht möglich sein, auch eventuelles Verfchwinden eines Sternes festzustellen. Auch die Entdeckung neuer Nebelflecke und veränderlicher Sterne dürfte mit Sicherheit zu erwarten sein. Bei nicht zu engen Doppelsternen werden Veränderungen, in Abstand und Posttionswinkel leichter zu constatiren sein. Ganz unschätzbar wird aber diese Sternkarte künftigen Geschlechtern sein. Es sieht nämlich zu erwarten, daß die Arbeit in jedem Jahrhundert wiederholt werden wird. Durch Vergleich der Sternkarten unter sich werden dann unschätzbare Resultate bezüglich der Be wegung sämmtlicher Himmelskörper erlangt und die Himmelsmechanik gründlicher bekannt werden, als dies durch die mühsamsten Augenbeobachtungen möglich gewrsen wäre. Dieser Nutzen allein, welcher der größte unter allen aufgezählten ist, würde die kostspielig, sten Opfer an Geld und Zeit rechtfertigen. Freilich ist mit der 1896 oder 1897 vollendeten Aufnahme des Himmels das Riesenwerk nicht fertig, weil die Ausmessung, Bearbeitung und Veröffentlichung der Ergebnisse weitere zehn Jahre beanspruchen dürften. Statistik der Werthpapiere. DaS Internationale Institut für Statistik hat in seiner 'diesjährigen Sitzung zu Bern eine Commission bestehend aus 15 Mitgliedern gewählt, welche bis Ende August 1896 über die besten Methoden für Bewerthung von Capihl und Einkommen aus bewegttchen Werthen berichten soll. Dieser Commission gehören u. a. für Deutschland Prof. Schmoller an, für Frankreich die Herren E. Cheysson und Alfred Neymarck, von welchem letzteren die Anregung hierzu ausgegangen ist. Herr Neymarck hatte feinem Antrage eine Begründung beigegeben, die über den vorläufigen Befchluß des Instituts hinaus Beachtung verdient. Die heutige Statistik stellt ganz genau die Verhältnisse der Verkehrsgesellschaften in allen Culturländern fest, die Zahl der durchfahrenden Kilometer, denBrutto- und den Nettoertrag;, sie verzeichnet die Ernteergebnisse jedes Landes, seine Handelsbewegung, die Bewegungen innerhalb seiner Bevölkerung etc. Ueber den Besitz jedes Landes an mobilen Werthen, aber insbesondere also an Werthpapieren, sind bisher nur sehr unvollständige Schätzungen zu erlangen. Man vermag nicht anzugeben, wie weit das Sparcapital eines Landes in Staatsfonds. in städtischen Anleihen, in Actien von Eisenbahnen, von Banken oder, von Jndustriegesellschaften angelegt ist, noch wie der Emissionspreis, der Marktwerth, ' die Erträgnisse sich zu einander verhalten, oder wie viel von einem Emissionsbetrage auf inländischen und auf ausländischem Besitz entfällt. Man kann überdies der Frage noch andere Gesichtspunkte abgewinnen, nämlich in Bezug auf die Vertrauenswürdigkeit und auf die Rechtsverhältnisse. , Welche .Staaten oder sonstige Corporationen haben ihre Verbindlichkeiten unerfüllt gelassen? Welche sind es. die ihre Gläubiger beraubt haben und sich den, Ansprüchen derjenigen entziehen, die. ihnen 'ihr Geld anvertrauten? Wie viel ist an Capital und Zinsen durch diese . NichtZahlungen des einen Landes den'Cap'.talisten anderer Länder verloren gegangen? WaS könnte geschehen, um ähnliche Nichtzahlung eingegangener Verpflichtungen zu verhüten? . IDie Fragen scheinen auch un5 keineSweaS müßig. . Die Antwort. liegt. ja 'nahe,, daß ein Staat als Schuldmr, sobald er fich ' deZ Bankerottö ' nickt 5ckämt.'

von den Capitalisten als Gläubiger im Mgimeinen nicht mit Erfolg belangt werden könne, weil selbst ein ihnen günstiges . gerichtliches Urtheil nicht zu executiren Ware. Allein dieser Zustand, der dem böswilligen Schuldner den Bankerott so sehr erleichtert, würde sich bei näherer Prüfung vielleicht doch nicht ganz als unabänderlich erweisen, zumal wenn die geschädigten Capitalisten der großen Geldmärkte zur Abwehr sich vereinig, ten. In diesem Sinne ist früher schon die Sperrung der Börsen gegen jede neue Aeihe eines derartigen Schuldners vorgeschlagen worden, eine Maßnähme, die gerade den schwach fundirten und deshalb immer von Neuem creditbedürftigen Ländern durchaus nicht gleichgiltig wäre. Nicht minder werthvoll könnte die Verständigung über die Grundlagen eineS internatio nalen Finanzrechtes werden, z. B. über die Ausgabe von Jnhaberpapieren und deren Umwandlung zu Namensstücken, über die Verpfändung von Eisenbahnen und ähnlichem großen Besitz für eine Gesammtheit von Obligationären, über die Schaffung von Hypotheken auf Inhaber, über die Beschlagnahme von Jnhaberpapieren und die hieraus für den gutgläubigen Besitzer entstehende Schwierigkeit, über die Verjährung von Coupons, über die Auszahlung bereits verfallener oder ausgelooster Werthe, über die Annullirung von in Verlust gerathenen Inhaberstücken. Eine Reihe dieser Fragen hat bekanntlich schon oft zu Discussionen über die Schädigungen geführt, die zum Theil verhütet werden könnten, wenn ein internationale Recht gleichartige Bestimmungen für alle Länder oder doch wenigstens für die wichtigsten Culturländer träfe. Die Anregungen des Herrn Neymarck haben deshalb mit Recht das Interesse des Statistischen Instituts erregt, und eö ist lebhaft zu wünschen, daß aus den Berathungen nicht nur 4ie Schaffung einer internationalen Statistik für mobile Werthej hervorgehe sondern 'ich nachhaltige und hoffentlich erfolarnche Bestrebungen für Schaffung eines internationalen Rechts, so große Schwierigkeiten auch zu überwinden

sein werden. Joldkörners:kthsek. Die mttZien Menschen denken bei der Betrachtung von Goldkörnern oder Goldklümpchen deren sie ohnedies nicht übermäßig viele zu sehen bekommen nur an den .Geldwerth, der in ihnen steckt. Es gibt aber auch in anderer Beziehung wenig anziehendere Dinge in unserer Minerahvelt, als ein feines Goldkorn, in dessen Natur sich selbst dann, wenn aus irgend einer Ursache daS Gold seinen hohen Extra-Werth ganz verloren haben follte, noch Viele bewundernd vertiefen würden. Denn hier zeigt die Natur oft, daß sie denn doch noch geschickter ist, alS der geschickteste Goldschmied, im Hervorbringen schöner Gebilde und Linien. Leute, welche sich in unserer Zeit einen solchen LuxuS leisten können oder von wissenschiftlichen Körperschaften unterstützt werden, zahlen gern für ein Klümpchen reinen Goldes, dessen Form noch in keiner Weise durch die Hand deS Menschen geändert worden ist, einen beträchtlich höheren Preis, als daS Gewicht ausmacht, und machen dann Studien daran. Wan hat mitunter Klümpchen" reinen Goldes, welche $1000 oder mehr werth waren, in Einem Stück gefunden, und in solchen Fällen drängt sich die Frage nach der Entstehung und der Zusammensetzung dieser kostbaren Gebilde besonders lebhaft auf. gndeh ist diese Frage noch weit von der Löfung entfernt. Seit einiger Zeit be sazäftizt sich ein hervorragender australizcher Professor damit sehr lebhaft. ProfesZsr Liverridge nämlich. Mitglied der Royal Society", hat in der neusten Zeit viele kleinere und grötzere Goldklümpchen zerschnitten und pol'rrt, einzig zu dem Zwecke, die Structur derselben zu ermitteln,, und obwohl er noch keineswegs eine Antwort auf die besagte Frage geben kann und will, bieten doch seine bisherigen Forschungen schon an sich manches Interessante. Zunächst entdeckte er, daß eine gewisse merkwürdige Aehnlickkeit zwischen den Goldklümpchen uno den unter dem Namen Meteoriten bekannten Himmels körperchen besteht, - sofern beide, wenn sie polirt und mit Chlo-rin-Wasser angeätzt sind, einen wesentlich gleichen, krystallinischen Bau zeigen. Bei den Meteoriten werden die Linien, welche unter solchen Umständen an der Oberfläche erscheinen, die Qidmanstättenschen Figuren" (nach ihrem Entdecker) genannt. Es sind symmetrische Verbindungen von Linien, die sich unter rechten oder scharfen Winkeln schneiden, und deren Vorhandensein eines der stetigsten Kennzeichen dieser vom Himmel zu? Erde gefallenen metallischen Korper bildet. An den Goldklümpchen nun, tritt eine gleichartige , krystallinische . Structur hervor., SDamit ist natürlich noch keineswegS gesagt, daß ledtere' ebenfalls vom' Himmel gefallen feien. Diese Ähnlichkeit scheint nur die Oberflache zu betreffen, und die Krystalle der Goldklümpchen unterscheiden sich . in der allgemeinen Fsrm erheblich von denjenigen der Meteoriden, soweit man Proben letzterer besitzt. Doch bleibt jener Umstand jedenfalls hervorhebenswerth. Eine weitere merkwürdige Thatsache besteht darin, daß, wenn mau ein Goldklümpchen in einer sogen. Bunsen'schen Flamme ' erhitzt. . E x p l os i o n e n an der Oberflache stattfinden. ES bilden sich erst Brandblasen, und diese schwellen an, bis sie - mit scharfem Knall platzen, wobei Theilchen GoldeS . heftig ringS herum geworfen werden. Man muß also annehmen, daß die Göldkörner entweder Gase enthalten oder doch manche flüs-' ,siae oder feste Stosse, welche leicht in W Wfsrrnüberaeben: können, und

deren Ausdehnung dann naturgemäß d:? ErplJstonen hervorbringt. A"f drsem Wea: weitenorsend. z:-'tt-t'n n?:r am Efde noch ,v'?!lich h'r.i r d's (h-imniz d:r Enistunz d?3 Boldes überhaupt kommen! Proe.)oi Liversid hat sich aber, rni; s.evorläufig gehütet, bestimm!? Slüsse aus seinen Experimenten ?u ziehen. Er will jetzt zunächst t:mb teln. worin iener explosive Stoff tU aentlich bestebt, und wie derselbe an Ort und Stelle gekommen ist. Sollte er darüber Gewißheit erlangt haben, dann 'dürste er aber auch jener ersteren Frage auf den Leib rücken. Die Fol gen, welche sich für die Welt aus der wirklicken Lösung dieser Frage ergben würden, wären ganz unabsehbar! An der Annahme, daß Gold etwas Einfaches, nicht Zusammenz:seVtes sei, kann man wohl schon nach den cenannten Thatsachen nicht mehr festhalten. : Neuer ffeind des OceankabelS. In einer kürzlichen Sitzung einer Telegraphengesellschaft kam auch ein interessanter Gegenstand zur Sprache, nämlich die Zerstörung oder doch Beschädigung von Ocean - TelegraphenKabeln, resp, ihrer Jsolirhülle, durch ein kleines Meer Insekt, welches den Namen gr-toWe" erhalten hat. Wir haben es da mit einem curiosen Fall von nachträglich. jurch Vermittelung des Menschen, entwickelter Geschmacks - Liebhaberei winziger ThierWesen zu thun. In den ersten Tagen der Ocean . Telegraphie existirten diese Thierchen doch jedenfalls auch; aber die Vorliebe für Kabel - Jsolirstoffe hatten sie offenbar nicht, und dieselbe muß sich erst im Laufe der Jahre gebildet haben. Gegenwärtig aber ist sie schon so weit gediehen, daß stellenweise die Kabel ernstlich beschädigt worden sind. Diese Thierchen gelangen durch die Ei-sendraht-und Guttapercha - Umhüllungen, beständig weiterfressend, durch bis zu den Kupferdrähten, welche die Einlage deS Kabels, den wirklichen Leiter der Elektricität, bilden. Allmälig dringt dann Wasser nach, und so muß natürlich die Leitungskraft deS Kabels schließlich verloren gehen. Bis jetzt treten die. Thierchen hauptsächlich an bestimmten Stellen der europäischen Seite des Atlantischen OceanS auf, sie scheinen sich aber weiterzuverbreiten. Wie weit sie übrigens bis jetzt vorkammen, darüber kann nur eine umfassendere Untersuchung Gewißheit verschaffen. Zum Schuhe der .bedrohten oder schon angefressenen Kabel findet man es . zweckmäßig, um die Jsolirhülle noch einmal eine besondere Messingderkleidung zu legen, und hat diesen Gedanken stückweise schon ausgeführt. Doch wer weiß, ob nicht mit der Zeit diese oder andere Lebewesen auch eine Vorliebe für daS Messing fassen und es ihnen möglich ist, in dasselbe einzudringen? Eine gelungene Situation!

deutscht Loeal-Natyrtiytt. Mckl,nvrg. Schonberg. Wie verlautet, soll der. Bau der Eisenbahnstrecke Schwe-rin-Gadebusch"-Rehna nach Fertig, stellung der Strecke Rostock-Trieb-seeS" am 1. October d. I. in Angriff genommen werden. . Stavenhagen. Senator Lehmann Hierselbst feierte den Tag seines 60jährigen Bürgerjubiläums, aus welchem Anlaß demselben zahlreiche Kundgebungen zu Theil wurden. Wiömar. Die Eheleate Everö in St. Jakob feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Von Verwandten und Bekannten wurden dem Jubelpaare zahlreiche Geschenke und Glückwünsche zu Theil. Olfemburo. Bant. Die Wittwe Blinker, wel. che im Jahre 1800 geboren wurde, ist zu Neubremen gestorben. Oldenburg. Herr Polizeidiener B. Fimmen feierte sein 25-jähri-ges Dienstjubiläum. Herr F. hatte sich stets als ein pflichtgetreuer tüchtkgerBeamter gezeigt, dessen Namen die Vaganten weithin getragen haben. Voi 5 Jahren wurde er bei Ausübung sei nes Dieastes am Kopfe schwer verwun det. und seitdem kränkelt er, ohne je doch seinem Berufe untreu geworden zu sein. . i Chfirlnatn. Coburg. In der . Apotheke zu Oberweißbach erfolgte bei der Bereitung von bengalischem Feuer eine Explosion, welche einen Brand zur Folge hatte. Die Apotheke brannte nieder. Apotheker Hoppe und ein Arbeiter Namens Ehrhard fanden den Tod in den Flammen. Ein Feuerwehrmann wurde schwer verletzt. Friemar. Ein 84jähriger GreiZ, der vor 42 Jahren arm nach -Amerika ausgewandert war, kehrte dieser, Tage nach, seiner Heimath Friemar gerade so arm wie damals zurück und machte seinem Leben ein Ende. Er wollte in der Heimath begraben sein. Gokha. Der Geheime Justizrath Adolf Ewald ist gestorben. Derselbe schrieb unter den Namen Fr. Waldfeld' und Severuö Jusius" mehrere Romane, Novellen und dramatische Arbeiten. In dem in der Nähe der Drei-Gleichen gelegenen Flecken Mühl. berg ist durck Unvorstchtigkeit von Kin. der, die mtt Knallbonbons spielten, ein Feuer im Müller'schen Gasthof auögebrochen, wobei drei Kinder in den Flammen den Tod fanden, wah. rend eine Frau schwer verletzt wurde. SfcutjTtxu Leipzig. Der Inhaber deS allbekannten Hotel de Prusse" (daS bevorzugte Künstler-Asyl von Wagner und Liszt), LouiS Kraft, hat seine Zahlungen eingestellt. Der auf den deutschen Rennplätzen alS .Mr. Milo" bekannte Sportsmann, ein hiesiger Großviehhändler, ist in ZahlungSstockungen gerathen , und verschwunden. Er soll bei einigen Freunden in Leip. zig -.recht, unangenehme Andenken in Form von Darlehensaufnahmen hinterlassen baben.

Pla uen i. V. Ein bedauerlicher Unglücksfall hat sich kürzlich in der Nähe des Dorfes Straßberg ereignet. Als man die Asche einer abgebrannten Strohfeime durchsuchte, entdeckte man übrig gebliebene Theile von mindestens zwei Menschen. Wahrscheinlich haben mehrere Handwerksburschen in der Feime genächtigt und sind mitverbrannt. R o ß w e i n. Das seltene Fest der goldenen Hochzeit 'begingen Herr Rentier' E. Beyer (früher Gutsbesitzer und langjähriger Gemeindevorstand in Grunau, und dessen Gattin. S e r k o w i tz. DasEhepaarZscheile. Gutsauszügler in Serkowitz. feierte kürzlich dasFest der goldenen Hochzeit. Jetzt sind Mann und Frau kurz hintereinander gestorben und gemeinsam beerdigt worden. Qvoftljevtoallsutn Seilen. Freiweinheim. Der hiesige Hasen, welcher stark versandet war, wird ietzt wieder hergestellt. Zu diefem Zwecke ist eine Feldbahn erbaut worden, welche auch für die Dammerhöhungen und Verbreitung benutzt wird. Heidesheim. Die diesjährige Spargel-Saison brachte den hiesigen Landwirthen insgesammt etwa 120,000 Mk. ein. M a i n z. Der Sprenglermeister L., der an dem Neubau eines HinterhauseS im Hauptwege Etwas messen woll, te. stürzte vom vierten Stockwerke aus in den Garten. Der ungefähr 40 Jahre alte, verheirathete Mann zog sich beim Sturze lebensgefährliche Verletzungen zu. Wormö. Die hiesige Stadtver-vrdneten-Versammlung hat die Einführung deS KochunterrichtZ in der obersten M'adchenklasse der Volksschule beschlossen. ' t in olsag-Lstkrinaen. Mühlhausen. BerechtigteSAus. sehen und Erbitterung hatte seinerzeit die Meldung heryorgerufen, wonach in der Dorfgemeinde BallerSdorf der Forster Cramer auf zwei Bewohner geschossen, wei sie im Walde GraS entwendet hatten und auf feine Haltrufe die Flucht nicht einstellten. Der eine der AngefoÄssenea war mehrere Wochen arbeitsunfähig er hatte nicht weniger als 34 Schrote in die linke Körperhalfte erhalten , der andere kam mit einer leichten Wunde am Hin terkopf davorl. Dieser Tage hatte sich der schuldige Förster vor der Strafkammer wegen K'örperverleKung im Amte zu verantworten. Er suchte sich damit zu entschuldigen, daß er über eine Baumwurzel gestolpert sei, wobei sich sein Gewehr unversehens entladen habe. DaS Gerich! verurtheilte ihn zu zwei Monaten Gefängniß. Straßburg. Ein in RoSheim auSaebrocheneS Großfeue? . legte 25 Häuser in Asche. flauern. München Amalie Boß, die Geliebte deS Salzburger StempeldiebS Swietly, wurde vom Münchener Landgericht wegen Befreiung des gefangenen Swietly zu 5 Jahren 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte fünf Jahre Zuchthaus beantragt. In der Alexanderstraße stürzte ein an der Facade der KreisRealschule mit Tünchen beschäftigter Maler vom Gerüst und blieb sofort todt. Aschaffenburg Hier hat sich der katholische Pfarrer Fritz von MoembiS in der Frohnfeste deS Landgerichtö selbst gestellt, nachdem der Staatsanwalt bereits Haftbefehl wegen Verdachts der Unterschlagung von 10.000 Mark Kirchenbaugeldern erlassen hatte. Die Affaire erregt in Aschaffenburg und auf dem Lande große Sensation. Fritz war bis vor Kurzem Pfarrer und Distriktsschul, Inspektor in Alzenau. Bayreuth. Der Kreisschulinspektor Schulrath Helm, der Vater der oberfränkischen Lehrer genannt, ist hier gestorben. " F fl r i h. Bei einem in dem Anwesen. Könizsstraße 47 im Hinterhause ausgekommenen Schadenfeuer ist der 64jährige Fabrikarbeiter Johann Stephan Vefc mitverbrannt. Der alte Mann wollte noch seine Kleider reiten, konnte dann aber über die brennende Stiege nicht mehr hinabgelangen. Hof. In Schloß Gattendorf hat ein Brand die Gebäude des Ritterguts, sowie sechszehn Bauerngüter und Häuslerwohnungen in Asche gelegt; drei Kinder werden vermißt. Nklnpkalx. F r a n k e n t h a l. Im engsten Familienkreise feierte Oberlehrer Hall seinen 70. Geburtstag und sein 50jährigeS Lehrerjubiläum. Hall, 1823 in Bolanden geboren, wurde 1845 Lehrer und kam 1870 nach Frankenthal. wurde 1875 Oberlehrer und 1892 vom Prinzregenten mit dem silbernen Kronenorden dekorirt. Ein Sohn ist Hauptlehrer in München, ein zweiter Lehrer in LudwigZhafen, ein dritter Beamter der bayerischen Hypothekenund Wechselbank in München. Neustadt a. 'H. Hier hat sich der, im Manöver befindliche ReserveLieutenant Schmutzer aus Simbach erschössen. - VPÜvtltnva. Neuenburg. . In Oöerlengenhardt brannte daS Wohnhaus und die Scheuer deö Fr. Kusterer nieder. : -' Oberdorf. 'Letzthin feierten die Eheleute- Balthas undFriederike Moach -hier die' seltene Feier der goldenen Hochzeit.' Sämmtliche Kinder und' Enkel .derselben nahmen an dem schönen Feste Theil: DaS Ehepaar erfreut sich noch, einer außergewöhnlichen RUstigkeit.' : Rottweil. Landgerichts-Direktor v. Reuß von hier, welcher vor wenigen Tagen in Begleitung , seiner FrauGemahlin seine Ferienreise cmgetreten hat, ist auf dem R:gi einem Schlaganfalle erlegen. . Schlaitdor f.' Einen ' Mordanschlag auf den eigenen Vater, hat. wie sich jetzt herausstellt, e!a junger Bauer in unserem Dorfe, ausgeführt. Der Vater hatte tagsüber Zwistigkeiten mit seinem Sobn. worauf Ubttm mit

Guter Rath WGebmuche gßp r II -3 ti vNv ? V Jk;.Z . l : "Ci ' Su.'-iH'VW r-ri 1 rri rT--ii - tAC I t-i-i0, , Hi&S ' IMä! n Vj .V; ' v r hAif. x W -"'s - rr4 Vv ka:': ' L V.f ---- v vS vi. --. TJ fcj ,..V.i:-; - J j -V -'-l. -iX-f J y - - - - -c

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ü!osrü habcb ScrseMvon' einer scharfgeladenen Flinte auf feinen Vater schoß und ihn so schwer im Gesicht verletzte, daß er in die Klinik nach Tübingen verbracht werden mußte. Der Attentäter Kimmerle jun., wurde durch den Landjäger an's K. Amtsgericht Tübingen eingeliefert. Spa ichin gen. Ein seltsamer Anblick bot sich dieser Tag: dem Straßenwärter von Deißlingen, dem in der Nähe von dem benachbarten Trossingen auf der Straße ein größerer Zug von Wanderratten begegnete, vor dem der Mann die Flucht in den nahen Wald ergriff. Auch über das ungewohnlich zahlreiche Vorhandensein von Feldmäusen wird in manchen Orten unserer Gegend geklagt, da dieselben dem Hafer, der noch zum großen Theil auf dem Halme steht, erheblichen Schaden zufügen. Tübingen. Die Studirenden der medizinischen Fakultät haben 'ihrem ehemaligen Lehrer Prof. Dr. von Henke in einer Adresse ihre dankbare Verehrung zum Ausdruck gebracht. Die in prachtvoller Mavde ruhende Adresse ist von Universitäts-Turnleb-rer a. D. Wüst in künstlerischer Weise ausgeführt. EaXisvu K a r l s r u h e. Am 1. April wurde hier eine elektrische Ausstellung für Beleuchtung und Kraftübertragung, insbesondere für Industrie und Gewerbe, vom Protektor der Ausstellung, dem Erbgroßherzog von Baden, eröffnet. Die Ausstellung ist sehr gelungen und übertrifft die gehegten ErWartungen. Die bedeutendsten Firmen auf dem Gebiete der Elektrotechnik und Maschinen-Jndustrie ausDeutschland, Oesterreich und der Schweiz haben ausgestellt. Die Ausstellung wird bis Mitte Oktober währen. Mannheim. Aus bis jetzt unbekannten Gründen machte der im hiesigen Stadtpark beschäftigte Oberkellner Adolf Preller, 33 Jahre alt, verheirathet und in Q 6 dahier wohnhaft, inen Selbstmordversuch, indem er eine Revolverkugel auf sich abfeuerte, die in der Lebergegend eindrang. Preller lebt noch, jedoch ist fein Zustand nicht unbedenklich. S ch w e tz i n g e n. Die Hopfenernte ist in vollem Gange, aber das Erträgniß wird im Ganzen ein sehr geringes bleiben. Es gibt zwar Aecker mit schönen und vollen Dolden, aber auch solche, die kaum den Arbeitslohn eintragen. Man kann also höchstens auf eine schwache Viertelsernte rechnen. Leider wollen auch die Preise die gewünschte Höhe nicht erreichen. Walldorf. Zwischen Walldorf und Sandhausen wurde ein Radfah rer von Handwerksburschen Lberfallen. aber von herbeieilenden Bürgern aus der Gewalt der vagabondirenden Unholde befreit. V,strriki7ZFngarn. Wien. Eine der bekanntesten Persönlichkeiten Wienö, der Architekt Karl Gangolf Kayser, ist in Znzersdorf nach mehrmonatlichem Leiden im Alter von 63 Jahren gestorben. Einem bayerischen Reservisten, der von hier aus zu einer zwölstägigen Uebung einberufen war, wurde eine drollige Ueberraschung bereitet. Der Arzt hatte der Frau desselben Lohbäder verordnet, und diese hatte dies gar zu buchstäblich in dieser Zeit befolgt, indem sie nicht nur den Körper, sondern auch das Gesicht mit Lohwasser wusch. Lohwasser färbt nun sehr dunkel, und der Reservist wollte in der zur Kreolin umgewandelten Frau bei seine? Rückkehr durchaus nicht seine Gatttn erkennen. Es bedürfte vielen Zuredens, bis er zufrieden war. SltNVSN. A a r g a u. Auf der Schützenmatte in Lenzburg wurde ein prächtiges Volksschauspiel abgehalten. Es veranschaulichte die Auffindung der Leiche Winkelrieds und das Auftreten Pestalozzis in Stans. In einem Schlußbild versuchte die lebhaft politisirende, centralistisch gesinnte Dichterin Frau OschwaldMingier Stimmung zu ma-. chen für den 3. November, indem sie die zerrissene Schweiz von 1793 dem kraftvollen Bundesstaat von heute" gegenüberstellte. B a s e l st a d t. Kürzlich starb der frühere BaSler Kreiscommandant Oberstl. A. Herzog.Berri; in Rom der frühere Archäologie-Professor Töpffer. Auf der Straße fand man dieser Tage eine englische Dame bewußtlos liegen. Sie hatte sich mit Schnap! bis zur Sinnlosigkeit betrunken. Graubünden. Uebe? den IUU nen St. Vernhardin zog dieser Tage eine erlauchte Cavalkade. der H:rzog von Genua mit Gemahlin und zehn Personen feines Gefolges. Sie bega. bcn sich, sämmtlich zu Pferd, über Engadin und Chur nach T:rol und Munchen. - Sckön und rem Soll daö Hauö stets sein l Die besten Surften kauft man - bei H. Schmtdel, 420 Oft MeCarty Skrafe.

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