Indiana Tribüne, Volume 19, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1895 — Page 1
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Erster großer Ball fri dieser Eaissn gegeben von dem Müh Guiip U, W,
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Lditorielles.
Auö Seattle, Wash. kommt durch die New Jorke? Volttzeitung ein Aufruf zu Sammlungen, um einen gewissen Crämer vor dem Justizmord zu retten. Crämer soll wegen emeö Mordes verhaftet worden sein, mit dem er nicht daS Geringste zu thun hatte. Er ser, heißt eö, zu arm geWesen, um sich selbst einen Vertheidiger zu stellen, und so stellte ihm daS Gericht einen, der aber absolut mchtS für ihn that. Bei der Verhastung soll er äußerst brutal behandelt worden fern und der Polizeichef soll ihm gedroht haben, daß er eine Kette von Beweisen machen" werde. Di:S stt auch geschehen und die Zeugen sollen sammtlich falsch gewesen sein. AlS Motiv für die Handlungswelse deS PottzerchefS wird angegeben, daß derselbe dle ausgeschriebene Belohnung von tausend Dollars einheimsen, und da er schlecht angeschrieben war, sich durch angeblich rasche Entdeckung der Morder wieder in die Gunst deS PublikumS setzen wollte. Crämer wurde verurtheilt und soll gehängt werden. Nun hat sich ein bon Deutschen gebildet, daS ihm helfen will und daS um Beträge bittet, welche an O. F. Wegener, B05 438, Seattle, Wash. zu senden sind. , r- y r s .Z. k:ltYY
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Sache unö geschildert wird, unS dieselbe zwar nicht unmöglich, aber doch unwahrscheinlich vorkommt, und baß nähere Aufklärung wohl erwünscht wäre, speziell auf Bestätigung von noch anderen Seiten. Denn, wenn sich wirklich Alleö verhält, wie geschildert, so hätten wir hier eine Schurkerei und eine Ungeheuerlichkeit vor un?. für deren Bezeichnung der Sprache that sächlich die Worte fehlen, so daß eö nicht genügend wäre, dem Cramer zu helfen, sondern daß auch alleS aufgeboten werden müßte, den schurkischen Polizeichef und die Zeugen zur Verantwortung zu ziehen. Die N. ö. Volttzeitung commentirt über den Untergang deS Dampfers Edam" und meint, daß wenn bei dem Zusammenstak ra Wetter stürmisch und die Zahl der " tr - -- -- 1 r m Passagiere eine sehr große gewesen I wäre, wohl die meisten derselben ertranken wären. Die Dampfer seien, meint daS Blatt, untermannt" und die Mannschaften überarbeitet. Die Zahl der aufzunehmenden Passagiere sollte herabgesetzt werden, und, heißt eö zum Schluß, wenn die Regierungen, deren Flagge die betreffenden Schisse kragen, reine enerung naq lkylung ym lassen, io tit es PMI M r m . rv m w 1 no sazuivigrei! cer Regierung vieieri . r . f I Revublik. dak sie für Ordnuna sorat. ES lohnt sich, die in dem Artikel der Volkszeitung enthaltenen Unrichtigseifen festzustellen, da dieselben nur dazu dienen können, daS reisende Publikum zu beunruhigen, ohne etwas zu bessern. Die V. Ztg. fragt da zunächst, ob bei einem gleichen Zusammenstoß, aber bei einer Besetzung von 1600 Passagieren, dazu in stürmischem Wetter die Rettung Aller ebenso geglückt wäre. Nein, da 5 glauben wir auch nicht. Bei stürmischem Wetter und ohne Hilfe seitens anderer Fahrzeuge, darunter daö rammende Schiff selbst,
wären wohl nicht alle Passagiere 93 alö daö Werk von Einbrechern alö unbetrug ihre Zahl -7-sowie die Mann- möglich dar. N.chtö war abhanden
schaffen, an Zahl 73, gerettet worden, Man hatte genügend Zeit die vier Boote deö Edam" herunter zu
lassen." 3n dem Satz dürfte wohl der Schwindel, da nur eine einzige FußArtikel die" überflüssig sein, denn ein spur zu finden gewesen sei.
Dampfer, der auf 1600 Passagiere eingerichtet ist, muß mehr Boote haben als nur vier. Vier von den Booten genügten aber in diesem Fall, da andere Fahrzeuge bei der Rettung halsen, Bei rauhem Welter, Sturm, hohem Seegang aber ist auö ganz natürlichen Gründen von vornberein eine arobe T v r - m . .1 sayl von Booten werthloS, da man sie doch nicht klar machen könnte. I . . ' Die Regierung der Ver. Staaten sollte envllky emmal Schritte thun, um I8" "9ijsu Vaiagiere Us oen .: - f-:xt-:4 v cr . fr . . ; t v rtrt4rrtf5f, ,kf.. ... llttlVHIHHIIHfktl WMtfcU Mlifc U n,uiP vhmt" uii tz x r v . l.ui v cfc.n : n.11 tu liebe Güte, wie soll sie denn daö anstellen? Entweder einen Klabautermann mitschicken, oder den Passagier-
dampser-Betrieb gänzlich verbieten, ean. Dann folgen die SchlußplaiDann wird die Segelschifffahrt einen doyerö deö Staates durch Hadlet) und
ungeahnten Aufschwung nehmen, denn!
in einem Holzschiff mit 20 Mann Bemannung und 3 Booten ist man ziemlich sicher bei einem Unglück sich e nigstenö in ein Boot retten zu können; was dann auS diesem wird, ist ja nicht
mehr so wichtig. Dem Schreiber dieversicherte der englische Lootse reenham, welcher die Elbe"-Kata-strophe mitgemacht hat, daß ohne die plötzliche Hilfe seitens der Fischerschmack Wildflower" sie niemals Land allein erreicht hätten. Für die Schnelldampfer zumal ist eine volle Besetzung deS Schiffes Lebenöfrage. Man bedenke, daß ein solcher Koloß fast 1$ Millionen Dol larS kostete und täglich etwa 250 Ton sten Kohlen verzehrt. Aber selbst wenn n solches Fahrzeug nur fünfzig Pas sggjere hätte, so wäre eS immer noch ein glücklicher Zufall wenn bei schnelieOT Sinken des Schiffes alle gerettet würden. Bei schlechtem Wetter garantirt keine Macht der Erde, daß jedeö Rettungsboot klargemacht werden und dann vom Schiffe abkommen kann. WaS nun die wasserdichten Abthei lungen angeht, so haben dieselben sich schon öft bewährt, ja in den letzten Iahren zwei Schiffe, die Spree" und Paris" vor dem Untergang Qtxttttt. Füllt sich aber bei einem Zusammenstoß der Kessel und Maschinenraum, wie daS leider bei der Elbe" eintrat, dann ist daS Sckiff rettunaöloS verlorer. r v i.r i rn.fi! etwa 4 Millionen Pfund wiegt. Derartige traurige Fälle kann man aber wahrlich nicht der verlusttragenden Gesellschaft zur Last legen, oder sie gar durch Verringerung der Anzahl der Passagiere relatid geringer an Berlust machen. Man hat noch nie gehört, daß ein Passagierdampfer den andern nieder rannte und darum thäte staatliche Hülfe noth, den kleinen Fahrzeugen aus die Finger zu sehen. Nachlässigkeit und grobe Pflichtverletzung liegt auf Sei ten der kleinen Fahrzeuge, sind aber ganz sicher nicht an Bord der großen Passagierdampfer zu sinken. Letztere haben meist ein Menschen Material an Bord, vorzüglich in der ersten Kaiute, um dessentwillen an und für sich meist geschieht, WaS geschehen rann, aanx avae enen von oem ,mmensen Werthe, den solch ein schwim mender Staat darstellt. Irahlllllchlchlell. Inland. Wetteraussichten. Kälter beute Nackt. ScköneS Wetitt morgen. Gestrige Temperatur: Marimum 74 Grad. Minimum 46 w S,. , DerHlnshavFall. D a n v i l le, Ind., 26. Septbr. Heute Morgen begann der Staat mit der Darlegung seiner Seite durch den neuerwählten StaatSanwalt von Hendrickö Co., Otis E. Gully. Schon um 7 Uhr wurden die Thüren deö Gerichtes geöffnet. Der StaatSanwalt begann sofort und sprach deS längern über die Widersprüche im Zeugniß vor dem Coroner, den Großgeschworenen und den einzelnen Zeugen. Der Angeklagte erschien heftig beweqt, bleich und verstört, wie daS ja auch kaum anders zu erwarten steht. 3n seiner Rede stellte er den Mord gekommen; keine weitere Unordnung im Hause zu bemerken. Der Kampf mit den Kerlen auf der Landstraße sei Alö nach der Mittagspause die Jury sich wieder versammelte, hatte Herr Gully das Bett, in welchem Frau Hinshav ermordet wurde, hergerichtet; dazu die blutige Wäsche. Herr Gully zeigte daran, indem er einen Revolver zur Hand nahm, wie die vermeintlichen Einbrecher den m m m t a 4. w a t squp avgeseuerr yanen. ne eil Wäsche sei vom Pulver derbrannt, I , , folglich mußten fte ftch uver ven gro ßen starken Angeklagten gebeugt yaden. I m . ? i ci.x . ex Biv zum lllni,zug zvgrn m..5.".k.... swsi. I Vk( UUV UytUiiytt VtV WMMVWMMMV Jt - Auf die Rede deö Staattanwaltö werden die der Vertheidigung folgen, nämlich die Herren Hogate und Dun Spaan.
Diplomatischer Konflikt, Washi ngton, 26. Sept. Sine scharfe diplomatische Correspondenz
findet aeaenwärtia zwischen dem hiesi - gen spanischen Gesandten Dupuy de Lome und dem Gesandten Guatemalas, Senor Lazo-Arriaga, statt.- Dupuy de Lome hatte kürzlich in einem ZnterView unter Anderem gesagt, wenn die Cubaner. ihre Unabhängigkeit, wirklich erreichten, so würden sie Tuba aufetne niedrige Stufe unter den Nationen der Welt herabsetzen, analog der niedrigen Stellung, welche Hayti, SawDomingo oder Guatemala einnehmen. . Diese Erklärung wurde Senor Arriaga zu Ohren gebracht und er richtete soforr ein Schreiben an seinen diplomatischen College, worin er ihn um öffentliche Zurücknahme seiner Aeußerung, soweit fieGuatemala betreffe, ersuchte. Heutetrasen sich, die beiden Diplomaten im Auswärtigen Amt, und Senor Arriaga wiederholte sein schon schriftlich ausgesprochenes Berlangen mündlich. Der spanische Ge-
sandte soll versprochen haben, durch Hafen kam, meldete, daß 86 Choleradie Presse seine Aeußerung zürüzu- fälle in Hawaii vorhanden seien und
nehmen oder zu corrigiren. - Unfall des A l e r t". W a s h i n g t 0 n, 27. Sept. Commodore Hanford vom amerikanischen Kriegsschiffe Alert", welche jetzt i Guayaquil liegt, meldete heute dem Marinedepartement per Kabel, daß sein Schiff gestern mit dem britischen Dampfer Condor" in Kollision ge-l rathen und ihm dabei daS Bugspriet! fortgerissen worden sei. Washington, 27. Sept. Auö den dem Marinedepartement zugehendm Mittheilungen e'rgiebt sich, daß daS englische Schiff allein die Schuld an d:m Zusammenstoß trug, . denn nach dem Bericht deS Kavitänö las der Alert" vor Anker, als er von dem Condor" angerannt wurde. Der Eng-1 länder wird somit den Sckaden tu. tra. I , 7 . . .
gen haben,, welcher öurq erne voiqiai gcoraql.
amerikanischen Konsul in Guayaquil ernannte Commission abgeschätzt wird, Deutsch - französisches'' KriegSgerücht. N e v I 0 r k, 26. Sept. Eine Spezialdepesche deö Herald" meldet auö Berlin : Die Kreuzzeitung" schreibt, die französisch-russische Allianz sei ein! politischer Faktor, von höchster Wich tigkeit geworden. Der Krieg, welcher bis jetzt nur durch ein Wunder vermieden wurde, könne jeden Augenblick auöbrechen, DaS Signal zum Beginn der Feindseligkeiten werde von Paris, nicht von St. Petersburg ausgehen, wo daS gehlen einer festen Hand in der Negierung deutlich fichtbar sei. Die Neu' ist l a n g." Deer3Sle, Me., 23. Septbr. Frau Violet Hattell, welche am 17. Juni mit dem farbigen Dirigenten der Pickaninny-Kapelle. 3. H. B rister. in
Cincinnati, O., sich verheirathete, Verfasser der bekannten Caligula"nachdem sie ihren schwererkrankten Gat- Broschüre. (Die deutsche Volkspartei
en, Everett 3. HaSkell, hier im Stich gelassen, wurde gestern Abend meinem nahen Gebölz todt aufgefunden. Da! sie eme Schußwunde im Kopf hatte und ein Revolver neben ihr lag, so ist! kaum zu bezweifeln, daß Selbstmord vorliegt. TZle verirrte grau lebte nur etliche , m Wochen mit Brifter zusammen, und! kehrte daraus an daö Krankenlager! ihrrt Kasten aiitürf. Znd,n, K, psZ.t. I '"7 ' I' M . ik.... c. fft.. yuwt wti lyitut wuwuyd iya. Haökell die Nachricht erhalten, dak ibr Ehemann gestorben sei. Sie zeigte auch den betreffenden Brief bor, den her Chaö. Haökell nicht geschrieben haben will. Eine Aussöhnung zwischen den Eheleuten kam zu Stande und Frau Haökell hat seither den schwerkranken Satten unablässig gepflegt. ' Suchten gemeinsam den Tod. St. Louiö, 27. Sept. Heute Morgen früh wurden in der Nähe deö Einganges zum Tower Grove Park die Leichen von Joseph Renisch und Delia Bolin durch den Kleiderhändler Robert Schmidt aufgefunden. Beide zeigten an der rechten Schläfe eine Kugelwunde, auö welcher ein starker Bluterguß stattgefunden hatte. Eine von dem Mädchen geschriebene Note lautete : Allen em Lebewohl. Ich habe mich erschossen." Man vermuthet, daß Renisch daö Mädchen und dann sich selbst erschossen habe. Fräulein
Bolin war die Tochter dö OayißeneS Seine - Detzartementö ist heute..
der katholischen St.3ohnökirche,'.Ioseph Bolin, und erst 16 Jahre alt. Die 'Leichen wurden nach der Morgue be-
. fördert. . Schwerer Gruben Unfall. B adv il le, Col., 26. Sept. 3n der Belgischen Mine efplodirte heute Mittag um 1 Uhr eine Kammer mit 50 Pfund Sprengpulver, wobei sechs Arbeiter umS Leben kamen und vier schwer verwundet wurden. Fünf Leute wurden schon todt an die Oberfläche geschafft und einer starb noch auf dem Transport. Alle Verunglückten waren verheirathet. Die Cholera in Hawaii. San Francisco, 26. Septbr. Der DampfcAlameda ist hie? aus Australien eingetroffen, hat aber in Hanolulu nicht, angelegt, sondern nur außerhalb deS HafenS die Postsachen abgeliefert und keine Passagiere oder Postsachen nach San Francisco angenommen. Ein Boot, welches aus dem daß 40 Personen der Epidemie erlegen seien, darunter 3 Europäer. Der Durrant-Mordprozeß. San Francisco, 26. Septbr. Der Zeuge, auf welchen sich die Ver theldigung zum Beweise eines Alibi am meisten verlassen hatte, machte heute zur Enttäuschung deö Verthei digerS Dupney die Aussage, daß er sich nicht erinnern könne, den jungen Studenten in der Vorlesung gesehen zuhaben. Der Zeuge war Dr. Cheney Der StaatSanwalt wird Zeugen vorbringen, welche aussagen werden. daß Mitschüler von Durrant öfter ersucht wurden, für ihn zu antworten, venn sein Name aufgerufen wurde. Die Thür, durch welche der Mörder mit der Zeiche, seines Opfers ging, wurde alö Btweiömaterial in den Ge 1 I'iif.. ..t..li Dr. Gray, welcher bei der Vorlesung am Nachmittag deö 3. April, die um 3:30 begann und blS 4:15 dauerte, die Namenöliste verlas, wnßte nicht, lob Durrant zugegen gewesen, er nahm aber an, daß er anwesend war, weil sn Name als anwesend markirt war. DaS Gericht vertagte sich biS morgen früh. -- Ausland. Die deutsche Volkövartei. Münch en, 27. Sept. Die deutsche Volkspartei hat sich zur diesjährigen Tagung zusammengesunden. Nach den letzten Erfolgen der Partei in Württemberg hat sie an Boden und Ansehen gewonnen. Dr. Praher, der Führer der Partei und zugleich PräsiIdent der württembergischen zweiten Kammer, leitete die Tagung. Unter den Rednern befand sich auch der Münchener. Professor Quidde, der ist eine demokratische Partei, welche besonder? in Süddeutschland, speziell in Württemberg. Anhänger bat. Sie stritt ein für Abschaffung deS Standes vorurtheile, Adelöprivilegien, VerMinderung der Militärlast, sowie Wahrung der Rechte deö Volke in I m leoer Beziehung, lehn: leoocy erne Vereinigung mit der Sozialdemokratie ab. Anm. d. Red.) nacncißiipn ui wemy UN e 1 ffs . . v äa oui i?rn. Berlin, 26. Sept. Mehrere amerikanische Zeitungen haben em interview mit dem hiesigen amerttamschen Generalkonsul, Herrn Charleö Dekay, publizirt, in welchem derselbe geäußert haben soll, er habe über den Fall deS Herrn Louiö Stern an daö I Staatsdepartement berichtet, und würde in Herrn Stern'ö Stelle dem Badekommissär von Thuengen gegen über wi, jener gehandelt haben. Herr Dekay stellt solche Aeußerungen einem Vertreter der Ass. Presse gegenüber vollständig in Abrede. Wie er sagt, hat er über den Fall nicht berichtet. wurde in Stern'S Stelle nicht so gehandelt haben, und hatte auch nich darüber zu berichten, da die Angele genheit in daö Resort seine S College in Frankfurt fällt, zu dessen Bezirk daö Königreich Bayern gehört, it Freigesprochen. Par i ö, 26. Sept. 3a den Assisen
Frau Boulton freigesprochen worden, welche am 11. Mai den Subdirektor der russischen Bank in Pariö, Herrn Glaser, erschoß.
Die irische Farce in Chicago. London, 27. Sept. Die hiesigen Zeitungen amüsiren sich höchlich über daö Gebühren auf der. irischen Natio allsten Convention in Chicago. Der Globe meint, Herr Finerty und seine College verdienten sich den Dank der Welt durch die Aufführung dieser unerhaltenden Farce. Die St. 3ameö Gazette sagt in einem denselben Gegenstand behandelnden Artikel: Niemand tritt so muthvoll auf, wie ein (filtrier Hibernier in der sicheren Sphäre eineö amerikanischen Saloonö, Niemand ist so schlagfertig zu einem Angriff gegen die Sachsen, wenn die Sachsen ihm nicht bekommen können, oder so patriotisch in der Aufbringung von anderer Leute Geld für den Krieg, wie er. u Schiffs. Nachrichten. Angekommen in : Southampton: Paris" von New Sork. London: Mississippi" von New Sork. Bremen: Spree" von New Sork. mm ,, m The Germania Life Ins. Co. 520,000.000 Aktiva. Größte deutsche LebenöversicherungS - Gesellschaft. A. Metzger Agentur, Agenten. .,,, allerlei. D i e Grafen Morosini n Venedig haben dem polnischen Mueum in Napverswyl das Herz des polnischin Nationalhelden. Kosciusko, das bisher im Besitze jener Familie war, schenkt. Der Leib Kosciusko's liegt m der alten Krakauer K'önigsgruft. Das Museum rn Ravperswhl. im schweizerischen Kanton St. Gallen am Züricher S. wurde vom Grafen Plater gegründet und hat seinen Platz in der alTk Grafenburg. In England gibt es nur noch eine aus Holz gebaute Kirche unö zwar ist es die ehrwürdige Kapelle in 1. .1 iv "n rs c"t Greeiyteo Parr oei ngar. juix yoiz:rne Thurm deö Gotteshauses baliit aus dem Jahre 1618. Nach der vom yandelsamt herausgegebenen Unfallstatistik für den britischen Eisenbahnbetrieb kommt für das Jahr 1894 ein todtlich vcrlaufcner Unglücksfall aus fast 8 Millionen Passagiere. Es wurden m dem derslossenen Jahre 1115 Personen getodtet und 4120 verletzt. Dazu sind noch die aukerbalb desVahnverkehrs auf den Werkstätten und beim inneren Dienst der Eisenbahngesellschast zu Schaden gekommenen Personen zu rechnen: 70. die lödtlich verletzt wurden, 8054 mehr oder minder schwer verwundet. Beim An und Abkoppeln der Waggons kamen 1335 Beamte zu Schaden, rn 113 Fällen mit todtlichem Ausgange. Selbstmordfalle ereigneten sich auf den britischen Bahnen im Berichtsjahr 112 Mal. In der Leichenhalle deö HauptfriedhofeS zu Darmstadt sind unglaubliche Rohheiten von noch unbekannten Thätern verübt worden. Man 'öffnete mehrere Sarge gewaltsam und trieb an den Leichen allerhand Unfug. Außerdem wurden auf dem Friedhofe Grabsteine und Kreuze demolirt. Der 3nhalt der Anzeigen von Hood'ö Sarsaparilla wird bestätigt durch Jnborsoö, welche rn der mnanzWelt ohne Anstand acceptirt werden. Daö sagt deutlich genug, daß Hood'ö runrt. H 0 0 d'ö Pillen kuriren bekleiden, Gelbsucht. . Le. Der New York Store. (Ltablirt 1853.) alle bereit für den größten Samstag im Jahr. Preise sowohl an beschädigten Waa ren, die in allen Departements sind niedriger wie seit Jahren, Konmeik Sie selbst und bringen Sie Ihre Nachbarn mit. kW 1 1H
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