Indiana Tribüne, Volume 19, Number 8, Indianapolis, Marion County, 26 September 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und SonntagS. Die tZzliche. Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagSTrtbüne-1 lle,tS per Woche. Seide infam IS Cents her 5 Cents per Ronat, Per Post avSerhalb de, t?tbt zugeschickt t Vorausbezahlung Z? pei ttahr. ffis i Ist Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 26 September '95 ttoldminen in ÄZestAustrallen. Nachdem der Bezirk Coolgardie eine dritte Theilung erfahren hat. ist die Zahl de? we-staustralischen Goldfelder auf 11 gebracht worden. .Von diesen bilden nur drei (Kimberley Pilbarra und Aschburton) getrennte Felder; Murchifon, Gast Murchison, Yalgoo, Vilgarn, Coolgardie, Ost" und NordCoolgardie, sowie endlich die DundaZ Minen stellen sich all ein unmittelbar zusaminenhängendeZ Conglomerat von (Zoldfelern dar, dessen Grenzen einer. seitZ vom 26. bezw. 33. südlichen Breitengrad, andererseits vom 116. bezw. 125. ostlichen Längengrad bezeichne! werden. Das in letzter Zeit so viel genannte ' Coolgardie selbst verdankt sein Entstehen hauptsächlich den Fun den, die ein gewisser Bayley bei Schürfungen im Osten der Hampton-Ebene machte. Die heutige Bevölkerung von Coolgardie dürfte sich aus etwa 10.000 Personen belaufen, von denen ungefähr der dritte Theil sich in der. trotz aller, Neueintheilungen noch immer den eigentlichen Mittelpunkt der Felde? bildenden Ortschaft gleichen Namens oder der nächsten Umgebung dersclöen seßhaft gemacht hat. Von den übrigen Minencentrenj verdienen noch Kalgoorlie (Hanan's) mit etwa 800 Einwohnern, sowie White Feather mit 3 bis 400 Einwohnern genannt zu werden. Was die Verkehrsverhältnisse anlangt, so sind dieselben noch im vorigen Jahre als überaus mißliche. um nicht zu sagen elende geschildert. worden. Inzwischen soll 'sich hier, in manches gebessert haben, zudem scheint die Bahnverbindung (ein Tele graphenlinie ist bereits seit Monaten in Betrieb) ihrer Vollendung entgegen zu gehen. Der schlimmste Feind Coolgardie's bleibt andererseits der Herr schendeWassermangel, indem das durck Bohrungen gewonnene, an und für sich schon unzureichende Wasser ausschließ. lich Salzwasser ist, für NahrungZ. zwecke also zuvor condensirt werden muß, während andererseits Regenwasser selbst bei längerer Zeit anhaltenden Niederschlägen, sich in dem lockeren Sandboden mit großer Schnelligkeit verläuft, so daß man nach wie vor auf Zufuhren von außerhalb sich angewie.sen sieht, ein Umstand, der alle Le-bens-und Arbeitsverhältnisse sehr nachtheilig beeinflußt; beispielweise verlautet in hiesigen Blättern, daß das Salzwasser im Durchschnitt 1 Sh.. Regenwasser 1 Sh. 3 D. ptx Gallone kostet. In anderer Beziehung scheinen sich die örtlichen Verhältnisse insofern günstiger anzulassen, als im Norden Holz in reichlichen Beständen angetroffen wird, und außerdem genügend Regengüsse niederzugehen pflegen. um für die Bedürfnisse der Minenbevölkerung den nöthigen Wasservorrath zu sichern. Man will überdies Anzeichen dafür haben, daß. wenn erst einmal- die Stollen vorgetrieben werden, sich Wasser schon in mäßiger Tiefe finden lass?n werde. Endlich ist die Meeresküste nir etwa 100 Meilen vom Mittelpunkt des Feldes entfernt, fo daß sich hierhin eine eventuelle Zufahrsstraße mit weit weniger Schwierigkeiten herzustellen lassen dürfte als im Norden. Die bisherigen Ergebnisse der Goldprodution von Westaustralien sind die folgenden: Kimberley 21.604 Unzen. Pilbarra 79.946 Unzen, Iilgarn 250,751 Unzen. Aschburton 1592 Unzen, Murchison 100.577 Unzen, Dundas 376 Unzen, insgesammt 464.843 Unzen im Werthe v?n 1,728.483 Pfund Sterling. Der Kimberley-District, der schon 1886 etwas Gold producirte, ging seitdem in seinen Erträgnissen zurück, während d:r Pilbarra-District seit 1889 eine stärkere, aber im Ganzen noch nicht große und wenig veränderliche GoldProduktion aufnxist. Raschen Aufschwung zeigen der District von Mur chison und der von Iilgarn, von deren 1894er Production aber der größte Theil mit 10S.329 Unzen auf Coolgardie entfällt. Faßt man die Productionsmengen der einzelnen Districte zusammen, so hat sich ihre GesammtZiffer in jedem der letzten beiden Jahre etwa verdoppelt. Zu. bemerken ist allerdings, daß dies nur die bei den Zollämtern der Colonie zu? Ausfuhr angemeldeten Mengen sind, während wohl noch ein nicht unbeträchtlicher Bruchtheil des geförderten Goldes trotz des neuerdings weggefallenen AussuhrzolleS heimlich über die Grenze g?. schafft wird. Die allgemeine Hoffnung geht natürlich dahin, daß die GoldproducüoNi nochi erheblich zunehmen wird, ungeachtet das Goldvorkommen, wie scho erwähnt, in dem ältesten District Kimberley nach einiger Zeit zurückging in Veteran der schwarzen Kunst. ' In London ijTtta der ältesten Drucker EnglandSMr. John Wheat aus Sheffield im Alter von 95 Jahren gestorben. Er- war bis um letzten Augenblick vollkommen rüstig und erzählte, der Westminster zufolge, gerne von seinen geschäftlichen Erfahrungen. Er war ein Zeuge der ganzen wunderbaren Entwickelung, die die Druckerkunst in diesem Jahrhundert durchgemacht hat. Geboren in Hull am 24. Juni 1800, trat er im Jahre vor der Schlacht von Waterloo in einer Hülle? Druckerei als Lehrling ein. Damals hatte man Holzpressen und Tintenballen -und hielt es für .schnelle Arbeit, in einer Stunde 50 bis 60 Ein-Sogen-Blatter zu drucken. Wabiknd bt' nru$ mit 55rankruck
kosteten die Zeitungen 60 Pf. das Stück und ebensoviel die Extrablätter mit den Kriegsneuigkeiten. Mr. Wheat sah dann in den Druckereien daS GaS die Kerzen verdrängen und erinnerte sich lebhaft, wie überraschend diese Erfindung war, und wie sehr sich die Setzer über daS neue Licht beklagten. Gleichzeitig mit der Einführung des Gases kamen andere Verbesserungen, und als man die doppelte Kronenpresse erfunden hatte, hielt man weitere Veryollkommnung für unmöglich. Unter den Neuigkeiten, die er selbst gedruckt hat, war die Anzeige, daß Dampf als bewegende Kraft für Wagen angewendet worden fei. Mr. Wheat rühmte sich oft. unter vier Monarchen ein guter Unterthan gewesen zu sein. Er erinnerte sich , lebhaft an den spanischen Krieg und die Schlacht von Waterloo; er erzählte, wie in diesen .Tagen sein Blatt an einem Tage volle 500" Ezemplare abgesetzt habe, und wie ehr der Nachrichtendienst damals bechunigt worden sei. Ein Blatt habe ich rühmen können, daß es seine Neugkttten schon am vierten Tage nach ihrer Absenkung von London erhalten habe! Nnsert neuen Kriegösch ffe. Mit verzeihlichem Stolze rühmt sich unser Marine-Departement der Thatsache, daß die im Bau begriffenen Kriegsschiffe vom Thurm bis zum Kiel und vom Bug bis zum, Stern amerikanisch- sind. Die Pläne sind im Constructionsbureau von amerikanischn Ingenieuren entworfen; der Panzer, welcher die Fahrzeuge umkleidet, ist in Bethlehem und Pittsburg. Pa., geschmiedet; daS Verfahren, nach welchem der Stahl für den Panzer gehärtet, ist die Erfindung eines Amerikaners; die Geschütze, welche zur Armirung derSchiffe dienen werden, sind auf der Marinestation zu Washington auö amerikanischem Stahl von amerikantschen Arbeitern angefertigt, und die Maschinen sind ebenfalls ein amerikanisches Fabrikat. " Noch vor 10 Jahren gab es in den Vereinigten Staaten nicht eine einzige Werft, auf welcher größere Schiffe als gewöhnliche Kreuzer gebaut werden konnten, und heute gibt eS Dutzende von Etablissements. welche solche Fahrzeuge liefern können. Vier der bedeutendsten Schiffsbaufirmen, wie die Cramps in Philadelphia, die Union Jron Works in San Francisco, die Bath' Jron Works m Maine und die Huntington Werft in Newport News, sind mit den modernsten sowie großartigsten Einrichtungen versehen und sie sind im Stande, die gewaltigsten Fahrzeuge ebenso schnell, auch' ebenso billig zu liesern, wie irgend ein Etablissement der Welt. Die Kosten eines Schlachtschiffes, einschließlich der Geschütze, stellen sich auf $4,000,000 und mit allem anderen für den Seedienst erforderlichen Zubehör auf Z6.000.000. Die Schlachtschiffe sind, wie ihr Name besagt, für die Seeschlacht bestimmt und die vier neuen Fahrzeuge dieser Kategorie, welche sich zur Zeit im Bau befinden, werden. was ihre Größe und Effectivität betrifft, auch nicht den größten Schiffen der europäischen Mächte nächstehen. Ein Jedes erhält in seiner Hauptbatterie 4 Dreizehnzoll-, 8 Acht-zoll-, sowie 4 Sechszoll-Geschlltze, und außerdem eine sehr starke Secundärbatterie. Drei von ihnen werden im Laufe der nächsten 12 Monate in Dienst gestellt werden. Am weitesten fortgeschritten ist der Bau der Indiana". welche mit Ende dieses Jahres fertig sein wird; 'drei Monate später wird die Massachusetts- und im Laufe des nächsten Sommers die Oregon" ihrer Bestimmung übergeden werden. Die Pläne und Specificationen für die beiden neuen Schlachtschiffe, deren Bau von dem letzten Congreß angeordnet worden, werden am 30. October vollendet sein, worauf zur Einsendung von Angeboten für den Bau aufgefordert werden wird. Diese werden am 30. Novemb'.r geöffnet und die Vergebung der Contracte wird ohne Verzug erfolgen, so daß mit dem Bau spätestens am 1. Januar 1896 begonnen werden kann. Auf Anordnung des Secretärö Herbert werden die Contracte die Bestimmung erhalten, daß die Schiffe innerhalb von drei Jahren in Dienst gestellt werden müssen. In der Lieferung der Panzerplatten werden keine Verzögerungen, wie in früheren Jahren, eintreten, da die in Fraqe kommenden Fabriken ihre Zacilitäten bedeutend erweitert haben. Bei dem Bau und der Ausrüstung dieser neuen Schiffe werden die Lehren, welche der Krieg zwischen China und Japan gegeben, praktische Verwerthung erfahren. In jenen Seeschlachten sind mit Schnellfeuer-Ze-schützen außerordentliche , Erfolge erzielt worden und aus diesem Grunde wird jedes neue Schlachtschiff außer den vorerwähnten starken Batterien 14 Schnellfeuerkanonen .von 5 Zoll Kaliber erkalten. Das Deplacement der neuen Schiffe wird die Wasserverdrängung der alten Fahrzeuge dieser Kategorie um 1200 Tonnen übersteigen, und die Panzerung mit den leichteren und doch widerstandsfähigeren harveyisirten Platten wird stärker sein; bei der Ausstattung der Schiffe soll möglichst wenig brennbares Material Verwendung finden, ja selbst das Mobiliar wird meist aus 'Eisen hergestellt werden. Die Fahrgeschwindigkeit ist auf 16 Knoten pro Stunde bemessen. Bei dem Bau der neuen Schlachtschiffe wird eine Neuerung zur AnWendung kommen, welche sämmtliche Ingenieure des Constructionsbureaus mit seltener -Einstimmigkeit als sehr bedenklich verurtheilt haben. Diese N:ueruna besteht in der Construction von Zweideckerthürmen für die Drei-zehnzoll-und Achtzöll-Geschütze, um das Feuer auf einen Feind in der effectivsten Weise concentriren zu konnen. Die Constructeure behaupten, daß der . erhoffte Nutzen durch das Sichadbaftwerden einer bvdrauliscben
Rohre der complicirten Maschinerie in Frage gestellt werden könnte. DieAngelegenheit wurde vom Secretär Herbert seiner Zeit einer Commission von Marine-Officieren zur: Begutachtung und Entscheidung überwiesen und eine Majorität derselben sprach, sich für die Zweidecker-Thürme aus. Ob dieselben sich in der Praxis bewähren werden. kann natürlich nur die Zukunft lehren.
Erfolgreiche Blinde. r Als die Ueberzeugung von der Blldungsfähigkeit der Blindgeborenen oder der im frühesten Alter Erblindeten festen Fuß gefaßt hatte, begann man in allen Culwrstaaten Blindeninstalten zu errichten, in denen nicht nur die gewöhnlichen ISchulkenntnisse, sondern auch solche technische Fertigkelten, welche zum Broterwerk dienen, erworben werden können. Den Blinden muß der Tastsinn, das fehlende Auge ersetzen und eö ist wirklich bewundernswerth, in welch' Zhohen Grade derselbe bei einzelnen Personen' entwickelt ist. Daß mittels besonderer Reliefschriften den Blinden das Lesen ermöglicht wird und viele dieser Bedauernswerthen eine große Geschicklichkeit in gewissen Handfertigkeiten erlangen, ist bekannt, dagegen sind die Fälle sehr selten, in denen Blinde auf Gebieten des Erwerbslebens, in denen das Auge für absolut nothwendig gehalten wurde, Erfolge errungen haben. Eingehende Mittheilungen über einige besonders bemerkenswerthe Falle dieser Art dürsten daher allgemein in teressiren. Das freundliche Städtchen Leyden, welches in den Bergen des westlichen Massachusetts belegen ist, zählt zu sernen angesehensten und wohlhabendsten Bürgern einen Blinden Namens Watson W. Davenport. Vor vielen Iahren hatte der Mann das Unglück, das Äugenlicht zu verlieren, allein er ließ sich dadurch nicht abhalten, den Kampf um das Dasein muthig weiterzuführen. Er ist Farmer, Viehzüchter sowie Wollhändler, und besonders in diesen letzteren beiden Eigenschaften weithin bekannt. Da er die Marktberichte der Zeitungen nicht lesen kann, läßt er sich dieselben von seiner Frau oder seinen Kindern vorlesen und darnach richtet er sich in seinen. Handelsoperationen. Sein Tastsinn ist in so hohem Grade entwickelt, daß er mit der größten Leichtigkeit die feinsten Unterschiede in den verschiedenen Wollsorten erkennt und alle Einkäufe selbst besorat: was das bedeutet, dürfte auö der Thatsache erhellen, daß er nicht selten mehrere hunderttausend Vwnd Wolle in seinen Lagerhäusern hat. Er geht und fahrt überall allem; selten hat er einen Knaben, manchmal nur einen Hund bei sich und so treibt er eine ganze HerdeVieh in das Schlachthaus. (sogar seschastsrelsen nach New j(jon sowie Boston macht Davenport ohne alle Begleitung. Die verschiedenen Sorten von Metallgeld erkennt er durch oberflächliche Berührung, und er irrt sich nie beim Zählen von Papiergeld, wenn er dasselbe genau betastet. Ebenso fein wie sein Tastsinn ist sein Gehör. Hat er mal mit irgend Jemand eine Unterredung von wenigen Minuten Dauer gehabt, so erkennt er die betreffende Person an der Stimme noch nach einem Jahre. Davenport.der ca. 60 Jahre alt ist. besitzt ein Vermögen von $69.000, das er sich trotz seiner Blindheit durch eigene Arbeit erworben hat. Ebenso alt wie Davenport, doch nicht so lange des Augenlichts beraubt ist der Briefträger Arnold Scott in Bernardston, Mass., der bei einer unglücklich verlaufenen Feier des glorreichen Vierten die Augen verloren hat. In den Straßen dieser Ortschaft sindet sich Scott ohne Beistand mit der größten Leichtigkeit zurecht und nur selten macht er bei der' Bestellung der ihm anvertrauten Postsachen ein Ver. sehen. Scott lebt als alter Junggeselle für sich allein und thut alle Hausarbeiten selbst; ja er besorgt seine eigene Küche. Dabei ist er ein passionirter und geschickter Angler und nicht selten kann man ihn Nachts am Fall River sitzen sehen, wo er stets gute Beute macht. In, hohem! Grade bemerkenswerth ist die Geschichte deö dritten Blinden, Claience E. HawkeS in Haaley. Mast., welcher, der ihm gewordenen Heimsuchung zum Trotz, den Kampf um das' Dasein - erfolgreich führt. Hawkes, welcher erst 23 Jahre zählt, hatte als neun Jahre alter Knabe das' Unglück, das linke Bein zu verlieren. Vier Jahre später schoß ihm ein Spielkamerad eine Ladung Vogeldunst in das Gesicht, ihm sehr schwere Wunden zu. fügend. T?otzdem die Aerzte wenig Hoffnung auf seine Wiederherstellung hatten, genaß Hawkes, aber er verließ das Siechenlager volljtändtg e?blindet. Nach seiner Genesung besuchte de? blinde Knabe vier Jah?e das P-rkinS Institut in South Boston, wo er zum Klavierstimmer ausgebildet wurde. Allein er war körperlich zu schwach, um dieses Gewerbe ausüben zu kön. nen, und er mußte versuchen, sich in anderer Weise sein Brot zu verdienen. Der junge Hawkes, der in dem kleinen Goshen. dem Geburtsorte des Dichter? Bryant, das Licht der Welt erblickt hat, besitzt aus seiner Knabenjahren eine überaus lebhafte Erinnerung an die Naturschönheiten jener Gegend, und so klar treten dieselben vor sein geistiges Auge, daß. er dieselben in zahlreichen hübschen .Dichtungen, welche nicht' nur gelesen, sondern, auch gekauft werden, zum . Ausdruck' gebracht hat. Das Umhergehen auf dem Lande bereitet ihm nicht die geringsten Schwierigkeiten, und höchst selten stößt er an einen Gegenstand an, da er, seinen eigenen Mittheilungen zufolge, die Nähe 'irgend welcher Obstructionen sozusagen fühlt. Befindet er sich in einer fremden Stadt, so läßt er sich den Straßenbahnwagen, welchen er zu benutzen wünscht, bezeichnen und ohne welteren Beistand macbt er seine Runden. Sein Gehör ist so entwickelt, dak er den Verlauf
eines Ballspieles verfolgen und aus dem Laut, welchen der Anprall des Balles an das Schlagholz verursacht, die Richtung des Balles beurtheilen kann. Hawkes hält gut besuchte Vorträge und ist auch Irnarisch mit Mltem Erfolge thätig. Die vorstehenden Beispiele dürften zur - Erhärtung der Behauptung genügen, daß selbst unüberwindlich scheinenbe Hindernisse besiegt werden kön. un, wenn es nicht an Willenskraft und Ausdauer gebricht. TaS Schicksal der Singvögel.
In der Revue Scientifique- theilt der französische Zoologe Rene Marlin einige von ihm und seinem College Xaver Raöpeil angestellte Beobachtungen über das Schicksal der Singvögel mit. Nach Darwin kommen von 20 jungen Singvögeln 17 noch in demselben Jahre um, in dem sie geboren werden, und nur zwsi oder drei überleben und pflanzen . sich im nächsten Jahre fort. Dieses hohe Verhältniß von 17 Todten auf 20 Geborene scheint nicht übertrieben, wenn man die mannigfaltigen Ursachen der Vernichwng der jungen Vögel in Betracht zieht. Von diesen Ursachen erörtert Marlin nur eine, die Zerstörung der Nester durch gewisse Thierarten. Die Beobachtungen, die Raspeil in einem kleinen Park anstellte, ergaben.daß von 67 Nestern 41 durch Katzen, Eichhörnchen, Haselmäuse, Elstern und Heher ausgeraubt wurden; eines soll sogar von einem Igel zerstört, ein anderes von einem Raubvogel fortgetragen worden sein. Die Katz?, der gesährlicbste Feind der Vögel, hatte den Inha.t von fünfzehn Nestern verschlungen, obwohl in dem fraglichen Park die Katzen erbarmungslos verfolgt wurden. Es gibt aber noch andere Thiere, die nach den von Marlin in Berry und Poitou gemachten Wahrnehmungen unter den Singvögeln in erschreckender Weise aufräumen. Das sind die Wiesel, die Nattern und besonders die Vipern. Wiederholt hat Marlin beobachtet, wie die Vipern die jungen Wögel einen nach dem andern aus dem Neste holten; zuweilen überraschte er auch ein Wiesel, das vor ihm in'S Gebüsch entwischte, und an der Stelle, wo es überrascht worden war. lagen Junge oder Eier der Nachtigall oder der Ammer auf der Erde - neben einem zerfetzten Nest. AuS Marlin'S und Raspeil's Beobachtungen geht hervor, daß von 100 Singvögeln, wie Amseln, - Dompfaffen. Finken, GrünSingen, Ammern. Nachtigallen, Grasmücken, 65 bis 70 in folgendem Verhälinih getödtet werden: Von Katzen wenigstens 15. von Elstern und Hehern 15. von Eichhörnchen 10, von Haselmäusen und Ratten 10, von Schlangen 8, von Wieseln 6. von Raubvögeln 3, von Igeln und Dachsen und anderen Thieren 1. Wenn es sich um Nester handelt, die auf hohen Bäumen errichtet sind, so werden natürlich Heher, Elstern und Raubvogel einen größeren Antheil an der Zerstörung haben. während das Verhältniß sich auf Seite der Schlangen und der Wiesel vergrößert wenn Lie Nester auf der Erde erbaut sind. Will man aber die Singvögel schützen, so muß man ohne Gnade die Katzen, die Wiesel, die Elstern und die Heher verfolgen. Diese sind, noch mehr als die Kinder, die großen Nesterzerstörer. Auch der Kukuk bemächtigt sich einiger Singvögelnester; jedes Weibchen des Kukuks veranlaßt jährlich die Vernichtung von vier bis fünf Nestern zum Besten seiner Jungen. Aber der Kukuk ist verhältnißmäßig wenig häufig und macht sich durch Raupenvertilgung - in hohem Grade nützlich, sodaß er ohne Frage geschont werden muß. Sin Grotzstadt-Drama. . Eines jener Großstadt-Dramen, die in Paris in den letzten Jahren besonders häufig geworden . sind, versetzte jüngst die Rue de Kabylle in der Vorstadt La Billette in die größte Aufregung. In dem', Hause No. 3 dieser Straße wohnt seit sechs Monaten ein braver Müllerbursche, der 24jährige Jules Alexandre Couvreur mit seiner Frau und drei . kleinen Mädchen. Couvreur war in einer nahegelegenen Mühle beschäftigt, lebte mit seiner Frau in glücklichster Ehe und erfreute sich bei allen seinen Nachbarn des höchsten Ansehens. - Neulich Morgens hatte er sich, wie gewöhnlich, um sechs Uhr in seine in der Rue de Tanger be legene Mühle begeben. Seine Frau begleitete ihn bis zur Thür und preßte ihn vor seinem Abschiede mit einer seltsam ausdrucksvollen Bewegung an ihr Herz. W er sich entfernt hatte, schrieb sie an ihre Mutter, die in Sablonniers(Seine-et-Marne) wohnt, und stopfte dann den Ofen, nachdem sie die Ausgangsröhren desselben abgenommen hatte, mit Holzkohlen voll. Hierauf legte sie sich auf ihr Bett nieder, mit ihren beiden ältesten Töchterchen Georgette und Juliette von 4 bezw. 3 Jahren zur Seite, während sie das jüngste Kind, die. acht Monate alte Louise in eine Wiege neben dem Bette gebracht hatte. Als Couvreur gegen 11 Uhr zum Frühstück in seine Woh nung zurückkehrte, fand er die Thüre verschlossen. Er bat eine Nachbarin, ihm ihren Schlüssel zu leihen, da er wußte, daß dieser auch seine Wohnung öffnete und trat in das Gelaß ein. Ein furchtbarer Schrei der Verzweiflung und des Schmerzes durchhallte plötzlich das Haus, die Bewohner desselben auS ..ihrer Mittagsruhe erweckend. Auf dem Bette lag die Frau und ihr zu Seiten die kleinen Mädchen. - Ihre Körper waren noch warm, aber ihre Herzen schlugen nicht mehr. Die Kleinste in der Wiege hatte bereits die völlige Todtenstarre. Niemänd weiß eine Erklärung ür den verzweifelten Entschluß der Unglücklichen Fu zu finden. Aus dem vor Schmerz und Entsetzen ' erstarrten Couvreur. ist kein Wort herauszudekommen. Die Notb bat stcöer mit die-
sem' entsetzlichen Drama nichts zu thun ; Couvreur verdient 200 Fr. monatlich und wird von seinem Arbeitgeber als ein sehr nüchterner, fleifeiger und gutherziger Mensch geschildert. der eS die Seinigen sicherlich an nichts mangeln ließ.- Das Gleiche wird auch mit. aller Bestimmtheit von sämmtlicken Nachbarn bebauvtet. die
! des Lobes über das junge. Paar und j die Kinder desselben voll .sind, und auch einen Zw:p unter oen yeleu:en für ausgeschlossen halten. Auf dem Armenunterstützungsbureau des Biertels waren die Eheleute Couvreur völlig unbekannt, da sie nie die geringste Unterstützung in Anspruch genommen hatten. Man will indessen bemerk haben, daß Frau Couvreur in der letzten Zeit träumerisch und traurig erschien, und schreibt das dem Umstände zu, daß sie eine etwas phantastische Natur hatte und sich gar zu sehr der Lektüre der überschwänglichsten Zeitungsromane ergab. Sie. lehnte es stets ab. auszugehen, und wollte selbst am Sonntage von Ausflügen irgend welcher Art nichts wissen. Vielleicht ist darin die Lösung des geheimnißvollen Verzweiflungsschrittes zu entdecken m Oom aus teavf " ' Ein schweres Eisenbahnunglück hat sich in der Nähe der Station Taipas ereignet. Ein mit 363 italienischen Einwanderern gefüllter Sonderzug aus S. Bernardo stieß mit einem von S. Paulo kommenden Gllterzug zusammen. 15 Personen wurden getödtet und eine große Anzahl Verwundeter wurde nach dem KrankenHause in S. Paulo verbracht, drei derselben starben unterwegs. Die Schuld an dem Unglück -trifft mehrere Angestellte der Bahn, die einer englischen Actiengefllschaft gehört. Dieser wird das Vorkommniß sehr unangenehm sein, da es ihren Gegnern im Nationalcongreß bei der Besprechung der Verlängerung des Vertrages Stoff zu harten Angriffen geben wird. Die Verunglückten sind sämmtlich Süd Italiener. Der italienische Consul hat sich semer Lanosleute eifrig angenom men und versichert, daß er eine ent sprechende Entschädigung von Seiten der englischen Bahn an die Hinterlassenen der Verunglückten und an die Ver mundeten erzwinaen werde. Demnächst wird in Osteel in Ostsriesland ein Denkmal erriä tet werden zur Erinnerung an die Entdecker der Sonnenflecken, David und Johann FabricluS. Als Auffiel lungsplatz wurde der Platz auf dem Friedhofe gewählt, an dem man vor neun Jahren daS Grab des älteren FabrmS Zauffand. David ; Fabricius, der Pastor in Osteel war. wurde 1617 von emem Torfgräber Namens Frerik Hojer den, er von der Kanzel deö GänfediebsiahlZ bezichtigte, mit einem Upiag", einem beim Stechen des Torfes verwendeten Svaten. er schlagen. Von dem tragischen Ende des berühmten Astronomen gibt der noch vorhandene Grabstein Kenntniß, den man, um ihn vor der VerWitterung zu bewahren, in die Kirche eingemauert hat. Er tragt die Worte: Anno 1617 is de würdige und de wohlgeleerde Heer David Fabricius Pastor und Astronomius tho Osteel van eene geheete Frerik Hojor jammerliken vermoordet int 53 sineS olders.Das von dem Bildhauer OSkar Rassau auS Dresden hergestellte Denkmal besteht aus einer in weißem schlesischen Stein in anderthalbfacher Lebensgröße ausgeführten Statue der Astronomie. In sitzender Stellung, mit scharf gegen den Himmel gerichtetem Blick, trägt die Figur in dem enkblößten rechten Arm ein Fernrohr, in dem linken eine Tafel mit dem in R lief dargestellten Bilde der Sonne mit ihren Strahlungen und Flecken. Gelegentlich des letz, ten Nachtmanövers bei Stampfen im ungarischen Komitat Pozsony, an dem die Jnfanterie-Regimenter 43 und 72 detheiligt waren, ereignete sich ein kost, licher Zwischenfall. Der Plan deö Manövers 'war: daS 72. Regiment 'sichert' sich am südlichen Theile von Bißternitz durch Aufstellung zweier Compagnien als Vorposten. Der Angriff erfolgte um 1 Uhr Nachts, und eS gelang, den 48ern, den Ort Stampfen fammte dem darin befindlichen 72. Regiment einzuschließen und den Rückzug vollständlg abzuschneiden. CorpScommandant Erzherzog Friedrich, der mit seinem Stäbe dem Manöver beiwohnte, interessirte sich lebhaft für die Anordnungen deö angreifenden Theiles und ritt über Bißternitz hinaus dem Angreifer entgegen. An einer Straßenbiegung stand ein Officietsdiener, der das Pferd emeö Bataillonscommandantenf hielt. Erzherzog Friedrich fragte den Burschen, wo daS Bataillon hm , marschirt sei. Der Bursche' erwiderte stramm: Das darf ich nicht sagen, kaiserliche Hoheii." Aber ich befehle' es Dir, mir darfst Du eS schon sagen erwiderte lächelnd der Erzherzog, dem die Gewissenhaftigkeit deS Burschen gefiel. Der Bursche besann sich einen Augenblick, blickte die hohen Officiere unschlüssig an, dann deutete er plötzlich nach rechts und sagte: Dorthin, kaiserliche Hoheit Erzherzog Friedrich ritt in der angegebenen Richtung weiter, allein er ftmd die gesuchte Truppe nicht. Inzwischen war aber auf der entgegengesetzten Seite der Angriff erfolgt. Der brave Ossiciersdiener hatte sein Bataillon doch nicht verrathen, denn dieses war links marschirt. Freilich machte er sich gewaltige Gewissensbisse, daß er den Corpscommandanten angelogen; elfter aber am anderen Tage von diesem für seine Standhaftiakeit einen Dukaten erhielt, waren dte Gewissensbisse bald geschwunden. Erklärung. Sohn: Papa, sage mal. wer ist denn eigentlich Nie-mand?-Vater: Das will ich Dir sagen, mein Sohn. .Niemand ist der Gatte einer berühmten Frau.-
Guter
7d ff (c ri in w i fr n nnm m M.MIM ff W-M cMlXI l Lnj lyjMlüdJ lUScw Srcir? vsÄ&8 j) l r t WMM'j ctbLU Lb ciNrw i 1 J
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Sskrn ju habev' öerzeMvon Die billigste, beste Strickwolle ist die Berühmte Fleisherö Deutsche Strickwolle. Ei enthält mehr Yards Faden aus daß Pfund, ist echt chwarz, wie keine andere und dält länger. Man spart, wenn man diese Wolle kauft, obwohl der Preis etwa höher ist. In Quantität wie in Qualität, Wetchkett, Haltbarkeit und Elastizität bleibt fie sich stet gleich. Ein illustrirteS Werk über Ctrickkunst erhält der Einsender on vier Zetteln mit dem Namen ,,?r(eifhcr" aus den Anäueln der Wolle on der Fleischer Worfted So.,Phlladelphia, ,um Geschenk. Wenn Händler Ihnen andere Wolle u vertäu, fen suchen, während Sie Zleishers Verlangen, so müssen sie ein Interesse dabei haben. Tleishers ist die beste. m C. F. Q. MEYER, Händler in Grunbeigenthum Geld jederzeit zu verleihen. FeuerVersicherung in guten Compagnieen. Office : 44 Baldwin Block. S. W. Ecke Delaware & Market Str. Vom Jnianve. Die Zahl der an jedem Tage aus dem Erdenrund geschlossenen Ehen wird auf 3000 geschätzt. Das kleine Delaware löste in diesem Jahre aus seiner 'Pfirsichernte ca. Z2.000.000, einschließlich der Summen, welche für Körbe, TranSPort u. s. w. bezahlt werden. DerTotalversand wird auf 8.500.000 Körbe geschätzt. Nathaniel Allen hat am Quidnessit Neck. R. I., eine Pfirsichcultur angelegt, welche 1000 Bäume enthält. In diesem Jahre hat er eine so gute Ernte gehabt, daß er der festen Ueberzeugung ist, daß die Anlage sich im Laufe der Iah gut rentiren wird. Im Staate Florida ist ein Gesetz in Kraft getreten, dem zufolge die Kinder von Weißen und Farbigen nicht mehr in einer und derselben Schule, sei es eine öffentliche, Ge-meinde-oder Privatfchule, noch von demselben Lehrer zusammen unterrichtet werden dürfen. In Californien hat man entdeckt, daß Pfirsichkerne ein gutes Brennmaterial abgeben und, im Berhältniß zu ihrer Größe, mehr Hitze liefern, als Kohle. Seit dieser Entdeckung werden die Kerne der Früchte, welche gedörrt oder in Conservenfabriken verarbeitet werden, gesammelt und verkauft. In den für die Paleontologie so reichen Gebieten des nördlichen Wyoming, wo Professor Marsh vor 13 Jahren das Skelett des Eohippos, deö achthufigen Pferdes, fand, will jetzt Professor Wortman aus Washington auch dasBindeglied zwischen Affen und Menschen entdeckt haben; es ist der sogenannte Kapuziner - Affe, der ein haarloses, weißes, ganz menschenähnliHes Gesicht hat. An Bord des Dampfers Mohawk" von der Atlantic TranSPort Line, der dieser Tage in New Fork von London eintraf, befand sich der 24jährige Stowaway" P. McLean aus Irland, der den Einwände-rungs-Behörde übergeben werden sollte. Nachdem der Dampfer vor Anker gegangen war, stellte sich heraus, daß McLean verschwunden war, und es wurde behauptet, tor Bursche wäre über Bord gesprungen, um der Rücksendung nach der grünen Insel zu entgehen. Dem war jedoch nicht so. McLean wurde in einem Kohlenbunker versteckt gefunden und darauf der Einwanderungsbehörde übergeben. Die Unzahl religiöser Secten unseres Landes hat schon wieder eine Vermehrung erfahren und zwar ist das Neueste auf diesem Gebiete eine von zwei Neger-Pastoren in Pittsburg, Pa., unter dem Namen Die Kirche des lebendigen Gottesgegründete Secte, deren erstes und vornehmes religiöses Gebot im gegenseitigen Küssen besteht. Die neue Kuß-Religion sindet unter der Negerbevölkerung von Pittsburg riesigen AnNang. Jeden Abend versammeln sich die Anhänger der neuen Lehrern emem aroben als Kirche dienenden Zelt, und daö von 'den dicken wulstigen Negerlippen verursachte Schmatzen kann an aus eine Halde Pfeile isni ftrnung von dem Kußzelt hören. Ja, so ein Kuß, welch' ein Genuß!" .
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