Indiana Tribüne, Volume 19, Number 7, Indianapolis, Marion County, 25 September 1895 — Page 2
Jndiana Trivttne.
Erscheint Täglich und Sonntag?. rie täzttche. Tribüne- kostet durch den Träger U Cents per WoKe, die onntaa..Xri$fineM dtnti per Ooche. Veide ,usamen let ,dr es SentS per vkonat. Per Poft außerhalb de, tdt zageschtckt In Vo?aASeihlng f ptx LHr. Csni 18 Süd Vlabama Straße Indianapolis, Ind., 25. September '95 Dunkeler PunktderHolmeöMord Der vielgenannte H. H. Holmes, wel cher, wenn alle gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zutreffen, eines der größten Ungeheuer unseres Jahrhun derts ist. scheint nicht blos der Polizei und den Gerichten, sondern auch der Mssenschaft manche Nüsse zu knacken z geben. Wie die Leser aus den NeuigkeitSspalten wissen,' sind mehrere der aitgeV Iichn Opfer dieses VersicherungSSchttindelkafferS in höchst r'äthselhafter Weise einfach verschwunden. WaZ sollte mit ihnen angefangen worden sein? Diefe Frage sucht ein amerikanischer Chemiker jetzt damit zu beantWorten, daß er eine neue Theorie auf stellt über die Methode, welche Holmes wahrscheinlich zur Beseitigung der Leichen jener Opfer angewendet fyxU, nachdem die Versicherungsgelde? auf dieselben eingestrichen worden seien. Ohne Uebernahme irgend welcher Verntwortlichkeit sei die, jedenfalls Umtu kenZwerthe Ansicht dieses Chemikers hiermit wiedergegeben. Verbrecher, welche einen Mord öe gangen haben schreibt derselbe, pflegen ein Hauptstudium daraus zu machen, wie sie die Leiche ihres OpferS am bequemsten und gefahrlosesten wegschaffen können, und gerade dies ist oft das Verh'ängniß dieser Verbrecher geworden, gleichviel, ob es studirte Den-' ker oder ganz ungebildete Menschen waren; übergroße Vorsicht ist häufig ihr Verderben gewesen, das sie sich selber bereiten mußten. Eine der berühmtesten Mordsensationen in der Geschichte unseres Landes war die Parkman - Webster'sche. Professor Webster, welcher den anatomischen Experiment!? - Unterricht an der Harvard - Universität ertheilte, brachte Parkman um. Schon Hunderte von Leichnamen hatte der Professor hantirt und war gründlich vertraut mit der Beseitigung der Ueberreste, nachdem dieselben das Secirzimmer derlassen hatten, und trotz aller seiner Kenntnisse und seiner praktischen Geschicklichkeit, trotz der ihm zu Gebote stehenden Gelegenheiten, einen Leichliam unauffällig zu beseitigen, versuchte er, Parkman's Leiche zu verbrennen, und wurde dabei abgefaßt. Niemand würde von selbst -jemals Mazwell in St. Louis der Ermordung seines Freundes Preller beschuldig haben, wenn nicht der sehr gebildete, ln mancher Beziehung äußerst wissenschaftlich veranlagte Mörder die Leiche in einen Koffer gepackt, v:rsandtfertig gemacht, dann aber da? Weite gesucht und den Koffer in einem Hotel zurückgelassei hätt?. Die Einzelheiten dieser Geschichte, die lange Jagd auf Maxwell und die vergeblichen Bemühungen seiner reichen englischen Verwandten, ihn zu retten, sind noch in frischer Erinnerung. ' Auch Burchell war ein solcher Wis senschaftler". Als er den jungen Banwell in Woodstock, Ont.. getödtetatte und die Leiche in dem Sumpfe zurückließ, entfernte er sorgfältig alle besonderen Male und Zeichen, durch welche die Leiche identificirt werden könnte aber er übersah den Umstand, daß vie Leiche an und für sich erkannt werden könnte. Wer sich noch an die Cronin-Mord-geschichte in Chicago erinnert, weiß. mit welcher Sorgfalt die Mörder den Leichnam des Doctors bei Seite zu schaffen suchten. Ebenso war es bei der Unr - Mordgeschichte in New Aork. Unger, welcher seinen Freund August Bolle tödtete und die Leiche in einem Koffer nach Baltimore sandte, hatte den Kopf akgefchnitten und in den East Niver geworfen. Aber trotz aller Sorgfalt er hatte zwei Tage hindurch über Vif sichere, d. h. für ihn sichere Beseitigung des Körpers gebrüje! htie er einen gekrümmten kleinen Finger und eine nicht gewöhnliche Narbe übersehen. Er verbüßt jetzt eine 20jährige Strafest; allerdings hätte er das Galgengerüst besteigen müssen, wenn der Kopf zu finden gewesen wäre. Hätte er dagegen auch den bewußten kleinem Finger abgeschnitten, so wäre er vielleicht heute ein freier Mann. Holmes aber scheint alle diese und andere Vorgänger in den Schatten gestellt zu haben! Mit directen Anhaltspunkten gegm ihn ist es noch bis jetzt ziemlich schwach bestellt. Bezüglich Vti Gebeinfunde in seinem Hause kann er geltend machen, daß er als Mediciner die Gebeine zu Studienzwecken gebraucht habe, und in mehreren der wichtigsten betreffenden Fall- bleibt die Hauptfrage bestehen: Was ist denn aus den Leichen geworden? In dem Holmes - Schloß" in Chicago entdeckte man u. A. eine geheimnißvolle Flüssigkeit, die hauptsächlich aus Petroleum bestand, und wenn noch eine Säure hinzugebracht wurde, ein todtbringendes Gas aussandte. Ueber den Charakter dieser Säure selbst aber wurde nichts in Erfahrung gebracht. Meine Ansicht nun geht dahin, daß HolmeS das, noch wenig bekannte N i -tro - Benzin zur Beseitigung der Leichen benutzt habe. Ein in dieser Hinsicht lehrreicherVorfall ereignete sich vor einiger Zeit zu Mülhausen im Elsaß.. Dort erfolgte in einer Chemikalienfabrik, und zwar in einem Raume, wo sich Nitro - Benzin befand, eine Explosion, in welcher die Leiche eines Arbeiters so völlig vernichtet wurde, daß, man erst' glaubte, der Mann sei lebendig "entkommen, bis man einen bs eines Fußes am Rande einer
Lache des Niirö'- Benzins fano! Experimente machten es zur Gewißheit, daß eine Leiche in einer Nitrobenzin enthaltenden Badewanne binnen wentntn Stunden völlia vertilgt werden.
Iirnd eine klare Flüssigkeit dann abgelassen werden konnte; sogar metallische Gegenstände werden durch diesen unheimlichen Stoff vernichtet." klarmrus vom yellowftone Park. Wiederum erschallt seh? lebhafte Klage darüber, daß der gepriesene Wildschutz, und namentlich der Schutz der überlebenden Büffel, im Yellow-stone-Nationalpark, fast nur auf dem Papier vorhanden sei, und die WildVernichtung daselbst mit systematischer Rücksichtslosigkeit betrieben werde. Gerade gegenwärtig ist diese Klage besonders bedeutsam, da vi mancher Seite vorgeschlagen wird, die Streitigkeiten zwischen Bannock-Jndianern und Weißen in der Gegend von Jackson'S Hole, dadurch, zur Erledigung zu bringen, daß man '. auch jene Gegsnd dem großen Nationalpark einverleibe, wodurch 'für Jedermann -das' Jagdrecht aufgehoben würde. Die betreffenden Angaben kommen nicht von einem Ansässigen der Nachbarschaft, sondern von . einem hervorragenden Reisenden, welche? erst jüngst den Park wieder gründlich durchforscht hat und eö für seine patnotischePfkcht hält, über diese Dinge Larm zu schlagen, gleichzeitig, aber' die Presse , um Berschweigung seines Namens ersucht,' auZ Furcht, daß er sonst bei der Rückkehr in daö Parkgebiet nicht mehr seineö Lebens sicher wäre. Wenn nicht die Bundesregierung." schreib! er. schleunig Schritte thut, die Verwaltung deS VarkS zu reformiren, so wird vor Allem die gänzliche Vernichtung der Büffel nur rwch eine Frage kurzer Äeit se!n. 'Auchder prächtige CZch wird , rasch verschwinden. ES ist tqanf skandalös,' wie lar hier ' daS Mildaesetz aehandhäbt wird! Und das'.amerlkänische Publikum hat noch nie die volle Wahrheit darüber m , r ei. n'JV!. . erfahren, emsacy wen o ananoigcn Bewohner deS DiftrictS durch das ge-winn-und sportsüchtige GesetzbrecherElement terrorisirt werden und den Tod bei erster Gelegenheit zu erwarten haben, wenn sie cmS der Schule plaudern. AIS ich vor zwei Monaten in das Weichbild deS Parks kam, wurden mir das Fell und der Kopf eineS Büffels zum Kauf angeboten. Ich hieUAugen und Ohren offen und fand, daß solche Felle zahlreich - zu haben waren und sämmtlich von unrechtmäßig erlegten Thieren herrührten. Meine schlimmsten Erwartungen wurden' llbertroffett. Die Jaaer" wohnen im Park leibst und sind bereit, ihr Treiben zu beglnnen, sobald der Winter kommt, und der Schnee tief genug liegt. Meist gehen sie nur auf Büffel aus, denn deren Kopf und Fell bringen stets einen hohen Preis. tzast ohne Ausnahme werden die Büffel im Park selbst getödtet. Der militärische Schutz deS Parks ist ein jämmerliches FiaSco, schon weil die gewöhnlichen Soldaten nichts vom Verfolgen einer Fährte verstehen und nur an der großen Heerstraße werthvollen Dienst leisten können, dann auch, well sie meist zu faul sind, irgend einen Wilddieb aozusangen. Die Jäger können sich mittels ihrer Schneeschuhe sehr rasch durch das Schutzgebiet hindurch bewegen, und wenn der Schnee hoch liegt, können die Büffel nur mit großer Schwierigkeit fortkommen und .sind thatsächlich ohne Mühe zu schießen. Dann werden Kopf und Fell abgenommen und zum Gefrieren aufgehängt, und im Frühling kommen die Jäger ganz gemüthlich zurück und holen ihre- Beute weg! Nie werden sie dabei belästigt, denn die Soldaten schnarchen behaglich in ihren Quartieren an den Hauptwegen entlang. Um hier Wandel zu schassen, sollte , der Park ganz auS den Händen der gewöhnlichen Soldateska genommen, und eS sollte Spähern, welche Mit der Natur der Gegend wohlvertraut sind, die Obhut übergeben werden. Diese würden stets wissen, wer die Jäger sind, weshalb sie kommen, was sie mitbringen und was sie fortnehmen, und könnten der Fährte der Schneeschuhe folgen, und zwar rasch. Ich bin auch dafür, daß diese Späher die gesetzliche Befugniß erhalten sollen, einen solchen Wilddieb auf der Stelle niederzuschießen. Das mag grausam klingen; aber diese Wilddiebe selber - sind zu Allem fähig, sind die ftfffte und kaltblütigste Menschenclasse, die man sich denken kann, und Jeder, 'dc? sie wirklich kennt, wird mir Recht geben in der Ansicht, daß auf keine andere Weise mit ihr fertig zu werden ist. Noch ein anderer Skandal kann nicht scharf 'genug verdammt werden, nämlich daS weitgehende ' Entgegenkommen für d!e Jagdgelüste irgend eines Herzogs oder eines anderen auswärtigen von, 'der in den Nationalpark kommt. Da wird Sr. Gnaden zunächst förmlich angetragen, ein Bischen im Teton-Diftrict 'zu jagen, wel cher gerade südlich vom Park liegt und gar nicht ' bestimmt abgegrenzt von demselben ist; und hat er einmal die Erlaubniß dazu, so bedeutet dies nach stillschweigendem EinVerständniß, daß er nach Herzenslust in dem Nationalpark jagen kann, in welchem ein Bürger unseres Landes gesetzmäßig noch nicht einmal eine Flinte tragen darf. Es wird denn auch der rücksichtsloseste Gebrauch hiervon gemacht. Veraanqenen Winter hat eine einzige derartige ?kagdpartie von etwa 30 Mann auf Packpferden über. 200 Elche blos zum Vergnügen, niedergeschossen und die Aeser zum Verfaulen liegen lassen! AlS ich letzten Winter , im Park war. aab eS dort etwa 200 lebendige Büfsei, ich glaube nicht, daß eS jetzt noch 73 sind OüdamerikaA Chicago. . i Den Titel deS Mdamerikanischen Cbicaao" verdient. weniaiienS waS die
leidenschaftliche Sucht betrifft, als die größte Stadt ihres Continentes zu selten, jetzt keine andere Stadt mehr. rt 4 crn.i i f. V..
als Buenos Ayres, oie uizuupw argentinischen Staatenrepublik. Man hatte sich dort sehr darüber geärgert, daß noch vor Kurzem in einem englischen Nachschlagewerk Melbourne, in Australien, als -die Volkreichste Stadt der südlichen ErdHalb kugel bezeichnet wurde; denn aucy aus diese Ehre macht Buenos Ayres jetzt Anspruch, und zwar, wie es nach einer kürzlichen Volkszählung scheint, nicht ohne Grund. Denn nach dieser Zählung hätte es, selbst wenn man einige UnVollkommenheiten in der ZählungsMethode in Anschlag bringt, schon 655.688 Einwohner (in ziemlich neuen Jahrgängen von Eonversatioas-Wör-terbüchern kann man noch von 300. 000 oder weniger lesen!), während die Bevölkerung von Melbourne am letzten Tag des vorigen JahreS nur auf 444.832 angegeben wurde. Sonach wäre Buenos AyreS nicht nur noch größer, als Rio de Janeiro, sondern würde auch in Nordamerika nur von New Fork. Brooklyn, Chica go und Philadelphia bis jetzt übertroffen und wäre uberbauvt die weitgrößte Stadt der lateinischen Welt. - Angebliche FeuerficherheU. Eine Reibe Bersucke. welLe für daS allgemeine Publikum ebenso großen Werth haben, wie für ihre Veranstaller, wird jetzt im Namen eineS amerikanischen Feuerversicherungs, eines llrchitekten- und eines JngenieurSvt? banoes vorgenommen. Diese drei Organisationen wollen sich nämlich durch einen hierfür ernannten Aussckuk von Sackverstandigen endlich vollkommene Gewißheit damc- . r.rp..- . - ?i . cm i cuocr verfassen, wie es mu oer Widerstandsfähigkeit der Materialien, welche für sogen, feuersichere Bauten verwendet werden.gegenüber dem veryrenoen Element , eigentlich bestellt ist. Die strengstmöglichen Proben sollen stattfinden und sick aus alle Arten Baustoffe, einschließlich Stahl, Gußeijen, ?chmleoeisen, aatteine, Hohlzieael. Cement. Mörtel. Stein, ASbest u. s. w. erstrecken. Erst nachdem eine genugende Anzahl derartiger Versuche erfolgt ist, wird man die '5?raae beantworten kön nen, ob eS U o e r h a u p t bis jetzt möglich 'ist, nen unbedingt seuersicheren Bau aufzuführen! Völlig verläßliche Auskunft hierüber zu erhalten, ist denn auch der Hauptzweck der vorzunehmenden Proben, -obwohl man auck aanz aenau wissen will, wie weit man sich verhältnißmäßig auf je deS einzelne der fraglichen Materialien verlassen kann. Daß man in diesen beiden Beziehungen noch sehr im Dunkeln tappt, ist nicht zu leugnen, und ebenso wemg, daß man eine brennende" Verpslichtun hat, AlleS darüber in Erfahrung zu vnngen, was unsere? Forschung zu gänglich ist. Schon oft haben sich Architekten und Baumeister einreden lassen, daß endlich etwas Feuersicheres erzielt sei, und gewöhnlich hat die Erfahruna schon sehr bald d 5krrtbümlichkett dieser Annahme aelebrt! Selbst bezüglich deS vielgepriesenen Aöbest wel man noch keineswegs etwas ganz Sicheres: sonst, bätte derselbe scbon noch viel umfassendere Anwendung. u. A. auch m oschwesen, gesunden. ma die moderenen Stahlbauten in Mode kamen, schien ein aroßer Triumph errungen zu sein, und viele glaubten, daß das besagte Problem endlich gelöst, ein feuerfester Bau ermogncyt )tu Aber schon längst ist man dahinter gekommen, daß bei einem gewissen HiKeGrad. wie er B. während des großen Ehicaaoer Bran deS und auch schon in vielen anderen fallen yerrscyre. . die. Taulen und Querbalken selbst deS besten Stahlbaueö in eirnr solchen Maße verdorben und verbogen werden, daß man wirklich nicht besser daran ist, als bei einem einfachen; Zusammensturz deS Gebäudes. höchstens, daß im ersteren au o:e esayr für die Feuer. Wehrmänner etwaS geringer erscheint. Aehnliche Ersabrunaen bat man mit anderen welterschütternden kErfindungen aus diesem Gebiet gemacht; damit sollen . diese Erfindungen durchaus nicht für völlig werthlos erklärt werden, doch man will und soll ihren Werth ermessen können! Die Fabrikanten der betreffenden Baumaterialien haben keinen unmitteloaren Antheil an diesen Versuchen; sie werden einfach die Stoffe liefern unv die Zusammenstelluna derselben - in den Experimentir-Anlagen mit über. wachen. Man' wird bei den Proben im Durchschnitt eine Marimaltemvratur von 2500 Grad F. anwenden (ist ore größte Hitze, welche man mit bren nenden pro6ucer--Gas erzeugen kann, noch nicht stark aenua. so soll rioch Petroleum in daS brennende GaS gespritzt werden), und daS sollte ungefähr genügen! Im Einzelnen' aber wird man mitunter noch höher gehen müssen, da jene Temperatur noch keineSwegS zum Schmelzen von Gußeisen oder Stahl hinreicht. ' Es ist iu hoffen, daß die gewönnenen Ergebnisse, von sehr großem allgemeinen Nutzen sein werden, und sich vielleicht auch ebenher noch einige neue Auskünfte über den Charakter mancher geheimnißvollen" Brände erlangen läßt. Ja es wäre zu wünschen, daß sich jede Industrie in demselben Maße übe? alle ihre Hilfsmittel zu vergewissern suchen würde. Califprnien, Leder . nnftardeit. Unter den vielen Specialitäten der südlichen Weltausstellung in Atlanta, Ga., verdient auch die, auf Ersuchen deö Frauendirectoriums von zwei unternehmenden jungen Damen veran. staltete Ausstellung kalifornischer Lederwaaren und 'Leder-Kunstartikel besondere Hervorhebung. Auf der Ehicagoer Weltausstellung war eS daS allererste Mal, daß diese Produkte einheimische.?, californi-
1ch;r Mufirie -ausgestellt wurden, und nach dem Urtheil von John Ward Stimpson, dem Vorsteher der New York School of Artist Artisans". war dies sogar die einzige Ausstellung ursprünglicher amerikanischer Kunst bei dieser Gelegenheit. Die vorlieg:nde diesbezügliche Ausstellung ist aber noch umfassender und vielseitiger. Lederarbeiten sind längst eine natürliche Industrie Californiens, die noch keineswegs nach Gebühr bekannt ist. Sie wird in Californien von drei verschiedenen Eingeborenen-Ras-sen betrieben, und zwar von jeder derselben nach einer eigenen Methode: zunächst von den Indianern, dann von den dunkeläugigen Künstlern und 5ünsierinnen in den älteren mexicaNischen Städten, und endlich von dem Nachwuchs späterer Einwanderer. In letzterem fehlt auch nicht das neue Weib". Jede dieser Classen hat in ihrer Art diese Industrie hoch enswickelt. Im Färben, Modelliren und Decoriren des LederS wird da zum Theil Wundervolles geleistet. Außerdem haben viele Leder-Kunstproducte der beiden ersteren Classen bedeutendes geschichtliches Interesse. Schon in Chicago haben einige Portieren, Vorhänge. Tapisserien u. s. w. dieser Art bei Sachverständigen Aufsehen erregt.
Unser epottvögel. Diese Aufschrift soll ganz wörtlich gemeint, und eö soll im Nachstehenden wirklich von den gefiederten echten Amerikanern" die Rede sein, welche unter dem Namen Spottdrosseln oder ocklng Blrds" weltberühmt sind, im Nachahmen musikalischer Kunstleistungen höher stehender Collegen eine ebenso große Fertigkeit entwickeln, wie viele ungefiederte Amerikaner, und ein in mancher Beziehung fehr interessantes Leben führen. Am bemerkenswerthesten ist die Art, wie sich die Spottdrosseln einen bestimmten Weidegrund auszulegen und ihn gegen alle etwaigen Gegner mit der größten Hartnäckigkeit festzuhalten pflegen, als wären sie die erbangefessenen Eigenthümer deS Grund und BodenS von Gottes Gnaden. Darüber kann man in unserem Süden viele Beobachtungen anstellen. Allherbstlich wendet sich die Spottdrossel südwärts und richtet sich auf einem Strich Landes, welcher Beeren und andere Nah ru::gSmittel in einer bis zum Frühjahr reichlich genügenden Menge enthält, für den Winter ein. Je nachdem, ist dieser Strich entwe der nur 50 Quadratyards groß, oder er hat eine Länge und Breite bis zu je 100 Aards und darüber. Wem diese Zahlenangaben komisch vorkommen könnten, der möge wissen, daß dieGrenzen dieses FütterungSgrundeS allemal so genau bestimmt und eingehalten werden, wie eS ein Metallsucher mit den Grenzen eineS Anspruches" thun würde, auch ohne äußerliche Zeichen! Wie groß der auegewählte Raum ist, daS hängt hauptsächlich von der unmittelbar sichtbaren! Nahrungsmenge ab, und die Spottdrossel ist ein sehr verfressenes" Individuum; sie verlangt eine ungefähr zehnmal so große Quantität, wie sie eigentlich bedarf, um sich zu erhalten. Ist ein FUtterungsgrund einmal belegt, so wird er von dem oder den Besitzern nöthigenfalls mit dem Leben vertheidigt, und eS wird keinem anderen obstfressenden Vogel gestattet, ihn zu betreten. Gewaltige Landflächen' namentlich im südwestlichen Texas sind jedeS Jahr solcherart dicht mit Spottdrosseln besiedelt, deren jede ihrGebiet gegen nachbarliche Uebergriffe behauptet. Manchmal geht die Grenzlinie zwischen zwei solchen Gebieten mitten durch 'einen Busch hindurch.. Natürlich entstehen auch bei den Spottdrosseln Grenzstrei tigkeiten, und die werden gewöhnlich in hitzigen Kämpfen zum Austrag gebracht. So lange die flügge gewordenen Spottdrosseln noch sehr jung sind, gehen sie in Schwärmen an den Flußlaufen entlang auf Nahrung auS. Auf dem elterlichen Fütterunzsgrund bleiben sie überhaupt nicht länger, alS es unbedingt nothwendig ist; dann werden sie fortgejagt. Sobald die Jungen alt genug sind, daß sie die gefleckten Brustfedern abgeworfen haben, zeigt sich auch bei ihnen der krasseste Jndividualismuö: jedes geht nur noch seinem eigenen Interesse nach. Den größten Theil deS JahreS über stehen die beiden Geschlechter nicht im Verkehr miteinander; die Weibchen suchen . die Waldungen auf. während die Männchen auf den fackeldisttlbewachsenen Ebenen weiden. Ist dann Ärütezeit, so kommen die Hennen auf die Fütterungsgründe der Männchen, dürfen aber nur so lange dort bleiben, bis die Jungen .aufgebracht sind; denn auch mit ihren LebenZgefährtinnen" wollen die Spottdrosseln nicht länger, als absolut nöthig, ihren Fraß theilen. Die ganze Beschäftigung der Spottdrossel während deS WinterS besteht im Fressen und in der Ausschau nach Vagabunden, welche gewagt haben, in den Fütterungsgrund einzudringen. Diese Vagabunden sind meist junge Spottdrosseln, welche erst nach einer Heimstatte suchen. Mitunter. gelingt eS einem Eindringling, sich unbeachtet hereinzustöhlen und unter den EactuSpflanzen sich dem Fressen hinzugeben, wobei er sich todtenstill verhält. Aber halten kann er sich auf die )auer auf einem schon in Beschlag genommenen Eigenthum nicht ohne Kampf. Am liebsten nähren sich die Spottdrosseln von der Frucht der Fackeldistel (CactuS). Mistel, MeSquite und der Gift-Eibe. . Die Mistel ist bekanntlich eine Schmarotzerpflanze; sie wächst auf Bäumen, und die Fortpflanzung wird hauptfächlich durch, die Vögel vermittelt, welche die kleinen weißen. Beeren fressen und die Samen auf die Baumäste , fallen lassen. . In diesem Sinne kann rPi also sagerk, daß-die Spottdrossel roeniOenH etwaö zur Bewirthschafwng .ijreS- SvteS in ibrem 5ln-
tMsse' bMM.' Dl? mMnschWen
üöttgens m ommer- uns em Wtntergut zu halten. Im Al?gemeinen haben die SpottVögel großes Verlangen nach Wasser, und wenn eö aeregnet hat, kann man beobachten, daß sie die Tropfeir von den Zweigen mit großer Gier aufschnäbeln. Falls aber ihr Flltterungsgründ zu weit von einem Gewässer entfernt ist, mehr als etwa eine halbe englische Meile suchen sie daS Gewässe? nie auf, auS Furcht, ihren Fütterungögrund zu verlieren. Die erwähnten Gegenden sind recht trocken, und eS kann vorkommen, daß man Spottdrosseln mehr als 60 Meilen von irgend einem Gewässer entfernt vorfindet; aber dann gewinnen sie aus der Fackeldistel und anderen ungewöhnlich saftigen Pflanzen die nöthige Feuchtiakett. ' Man hat schon oft beobachtet, mit welcher peinlichen Vorsicht eine Spottdrossel ihren Fütterungsgrund verläßt, um ein Gewässer aufzusuchen, und wie sie auf dem Hin- und Rückweg von allen College, über deren Gebiet sie hinwegfltegt, beständig Angriffe zu gewärtigen hat. Die größten und beftgezeichneten Spottdrosseln findet man gewöhnlich auf der Landfläche 50 Meilen nördlich und 50 Meilen südlich von San Antonio. Te?. Es scheint, daß diese Vögel jedes Jahr immer weiter nördlich und immer weiter südlich wandern, und ihre Zahl fortwährend zunimmt. Manche nehmen Jahr für Jahr 4mm wieder denselben FUtterungsgrund ein, und eö ist fast unmöglich, sie zu fangen. vom Jnlande. In dem Methodisten-Heim für alte Frauen zu Baltimore befindet sich eine Insassin, Fräulein Sarah Randall. welche schon das 101. Lebensjahr erreicht hat. Die in den Fabriken, unseres Landes zur Verwendung kommenden StreichholzSchneidemaschinen sind bewundernswerth. Eine solche Maschine liefert pro Tag 10.000,000 Zündhölzer. Ein österreichischer Fabrikant hat unserem Kriegsdepartement einen neuenAusrüftungsgegenstand, der als Mantel und als Zelt benutzt werden kann, zugestellt, um durch eine Reihe von Versuchen seine Verwendbarkeit für den Dienst im Felde erproben zu lassen. Die Versuche werden unter Aufsicht des Departements des General - QuartiermeisterS gemacht werden. O c e a n C t t y, Md., wurde dieser Tage von einer ungeheueren Menge rother Schmetterlinge heimgesucht. Lei einem starken Nordwestwind zogen die Thiere in einer dicken Wolke, welche die Sonne nahezu verfinsterte, über den Ort hin und eö währte über eine Stunde, ehe sie verschwunden waren. Während der letzten 20 Jahre hat die Stadt Boston für den Ankauf von Parkländereien Nichl weNiger als zwölf Millionen Dollars verausgabt, sie bleibt aber mit dieser Summe weit hinter jener zurück, welche Chicago im gleichen Zeitraume für die Vergrößerung semer Parks ausgegeben hat. Der Farmer I. H. Moore, welcher am Salt Lick in Lewis County, Ky., ansässig ist, wurde kürzlich von seiner Gattin mit munteren Drillingen, zwei Mädchen und einem Knaben, beschenkt. Dies war aber nicht das einzige Glück, das dem guten Manne beschieden wurde, denn an demselben Tage wurde sein Viehbestand um 27 Ferkel und 2 Hunde vermehrt. In merkwürdiger Weise wurde Frau Benjamin Aeager in Altooa. Pa.. getödtet. Während sie ein neues Haus besichtigte, zog ein starkes Gewitter herauf, das sich unter gewaltigem Donnern und Blitzen entlud. Ein Blitz traf das Haus und fuhr an einem Gasrohr entlang, dessen Ende mit einem hölzernen Pflock verschlossen war.' Letzterer wurde herausgeschleudert und traf die Frau mit solcher Gewalt an die rechte Schläfe, daß ihr Schädel gebrochen wurde und sie sofort den Geist aufgab. Von den Feuerschäden im Betrage von Z1S0,000.000, welche im letzten Jahre den VersicherungS - Gefellschaften zur Last fielen, sollen, der Versicherung Sachverständiger zufolge, mindestens 530,000.000 auf Brandstiftungen zurückzuführen sein. ES wird behauptet, daß die VersicherungSGesellschaften viel zur Unterdrückung dieses Unwesens beitragen könnten, wenn sie strictere Geschäftsmethoden zur Anwendung bringen und in allen Fällen, wo Brandstiftung vermuthet wird, energische Untersuchungen veranstalten würden. Ein unbekannter Schurke versuchte jüngst. -das Wohnhaus der Frau Fred. Frank in Hagerstown, Washington County, mit Dynamit in die Luft zu sprengen. Die DynamitBombe wurde Nachts durch ein Fensier in daS Schlafzimmer der jrau geworfen. welches sich im zweiten Stock befindet. Die Explosion des SprengftoffeS richtete arge Verwüstung h dem Zimmer an und zerbrach sämmtliche Fenster. Glücklicher Weise ist Niemand verletzt worden. . JUngst kam eS zwischen Bergleuten und Desperados in Nye County, Nevada. zu einem blutigen Kampfe wobei zwei der letzteren, der HazQrdsvisler Philip Foote und der Halbblutindianer Ehester Longstreet, getödtet und ein dritter lebensgefährlrch verletzt wurden. Die . Schießerei entstand infolge eineö contestirten AnsvruckS auf eine Grube. , An der Universität Heid'elberg hat abermals eine Dameräulein Marie Gernet, die Doctorprüfung bestanden und zwar als erste Deutsche in der mathematisch-naturwissenschaft-lichen Facultat. AlS Hauptfach hatte sie Mathematik. alS Nebenfächer Physik und Mechanik gewählt. DaS Thema der Dissertation war: Reduktion hypereMptifcher Integrale - durch, rationelle Substiwtionen-.
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dera du ftabcfc VomNuSianve. Auf der L i n i e Z w i ck a uOelsnitz ist kürzlich ein Güterzug infolge des massenhaften Auftretens von Schnecken zum Stehen gekommen. Die Räder griffen erst wieder, nachdem Sand gestreut worden war. Der Hauplmann Th lesen vom 97. Jnfanterie-Negiment ist mit seinem Pferde im Rhein-Marne-Canal bei Arzweiler ertrunken. Das Unglück scheint an derselben Stelle sich ereignet zu haben, an der bereits früher ein Officier desselben Regiments fast verunglückt wäre. Wie Augenzeugen erzählen, hat das Pferd vor einem vorüberfahrenden Schiffe an einer Stelle des Leinpfades gescheut, wo nicht allein Kies ausgebreitet, sondern auch Canalschlamm gelagert war. Der Weg auf dem Leinpfad ist dort kaum 20 Zoll breit. Der Verunglückte kam im Canal unter das Pferd zu liegen, andernfalls hätte er sich wohl noch retten können. In der lehien Stat-verordneten-Versammlunc, der Stadt Schippenbeil wurde beschlossen, den Anwohnern die städtischen Abgaben für die drei Monate Juli, August und September !n Folge der günstigen Finanzlage zu erlassen. Das vorige Rechnungsjahr hat einen Ueberschüß von 5000 Mark ergeben, und für das laufende Jahr wird ein noch größerer Ueberschüß erwartet. . E i n e m e n t s e b l i ch e n Verbrechen ist das Leben des Propstes Woda inFriedheim (Prov. Pofen) zum Opfer gefallen. Bei der Messe hatte der Geistliche Wasser benutzt, welchem von einem Bösewicht Strychnin in großer Menge beigemischt war, denn im Glase wurden noch Spuren von dem Gifte vorgefunden. Der Verdacht der Thäterschaft richtet sich auf eine Person, die vor einiger Zeit Kirchkassengelder m Hohe von 800 M. unterschlagen hatte. Propst Woda war der Unterschlagung auf die Spur gekommen. UevrigenS soll vo einiger Zeit bereits einmal der Versuch gemacht wordm sein, den Propst zu vergiften, doch war damals die DosiS zu gering, so daß sie dem Propst nicht schadete. Die Schutzpocken - Impfung ist auch bereits im Congostaate eingeführt. Der belgische Arzt Dr. de Marbaiz hat in Boma eine Anstalt für animalische Lymphe errichtet. Drei Kälber, die dort mit Lymphe auS dem Brüsseler Institut geimpft wurden, lieferten trotz höchst ungünstiger VerHältnisse Lymphe für 2400 Menschen. Am Unter - Congo wurden über 1000 Eingeborene mit bestem Erfolge geimpft, und eine Sendung Lymphe nach Leopoldville lieferte gleichfalls die besten Ergebnisse. Dabei zeigte sich, daß die Lymphe in Glycerin im Gegensatz zu manchen in Europa gemachten Erfahrungen weit besser wirkte, als die reine Lymphe, selbst wenn diese in zugeschmolzenen Glasröhrchen aufbewahrt wurde. Trotz einer mittleren Temperatur von 80 Grad Fahrenheit bewahrte die Glycerinlymphe ihre volle Kraft fünf Wochen. Die Congo-Regie-rung beabsichtigt, weitere Stationen zur Erzeugung thierischer Lymphe am ber-Congo zu enichten. (Sin dreifacher Mord 5st auf dem zum Städtchen Rätzeburg gehörenden Domhof verübt worden. In dem alten Gebäude wohnte seit langer Zeit die. Familie des früheren StraßeninspectorS Schulze. Die Familie wird von einem furchtbaren Geschick heimgesucht, indem fast alle Mitglieder geisteskrank wurden. Der im vorigen Jahre verstorbene Vater litt in den letzten Jahren auch an geistiger Umnachtung, die Frau überlebte den Mann nur um wenige Wochen. Ein Sohn wurde kurz vor seinem Regierungsbaumeister - Examen ebenfalls vom Wahnsinn befallen und befindet sich in einerJrrenanstalt, während eine ältere Tochter in einer solchen gcsiorben ist und eine jüngere zu Hause on dieser Krankheit leidet. ' Nach dem Tode der Eltern hatte der älteste Sohn, der Rentner R. Schulze mit zwei Schwestern die elterliche Wohnung bezogen. Nun hat Schulze erst seine beiden Schwestern und dann sich selbst erschossen. Aus verschiedenen an Freunde hinterlassenen Briefen geht hervor, daß die beiden ältesten Geschwister beschlossen hatten, sreiwillig aus dem Leben zu scheiden. Eine ungünstige Wendung in den Celdverhältnissen und die Furcht, in kürzester Zeit ebenso wie die anderen FamilienMitglieder dem Wahnsinn zu Versallen, hat sie zu diesem Entschluß getrieben. Die Geschwister hatten ihre häuslichen Angelegenheiten gewissenhaft vorher geordnet und noch am letzten Tage ihre ausstehenden Rechnungen beglichen. Der Bruder bestellte einige Tage vorher bei einem Schlosser ein Grabgitter für das Familienbegräbniß und bezahlte dasselbe. Auf den Möbelstücken waren die Namen der bestimmten Erben angeschrieben.
Rath
Gebrauche und erWare
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